Visionäre

Zitate – Aphorismen und Sinnessprüche: Visionäre

 

VisionäreAnjezë Gonxha Bojaxhiu,

Ordensschwester und Missionarin
(* 26. August 1910 in Üsküb, Osmanisches Reich; † 5. September 1997 in Kalkutta)

Anfangs glaubte ich, bekehren zu müssen. Inzwischen habe ich gelernt, dass es meine Aufgabe ist zu lieben. Und die Liebe bekehrt, wen sie will.

Beten macht das Herz weit, bis es so groß ist, dass es Gottes Geschenk, nämlich ihn selbst, in sich aufnehmen kann.

Christus wird uns nicht fragen, wie viel wir geleistet haben, sondern mit wie viel Liebe wir unsere Taten vollbracht haben.

Das Gebet nützt der ganzen Welt, denn der Frieden beginnt zu Hause und in unseren eigenen Herzen. Wie können wir Frieden in die Welt bringen, wenn wir keinen Frieden in uns haben?

Das Gute, dass du heute tust, werden die Menschen morgen oft schon wieder vergessen haben. Tu weiterhin Gutes.

Deine Hilfe wird wirklich gebraucht, aber die Leute greifen dich vielleicht an, wenn du ihnen hilfst, hilf ihnen trotzdem.

Der einfache Weg! Die Frucht der Stille ist das Gebet. Die Frucht des Gebetes ist der Glaube. Die Frucht des Glaubens ist die Liebe. Die Frucht der Liebe ist das Dienen. Die Frucht des Dienens ist der Friede!

Der Glaube muss, um echt zu sein, gebende Liebe sein. Glaube und Liebe gehen zusammen.

Der Schmerz an sich ist nichts; aber der Schmerz, der an der Passion Christi teilnimmt, ist ein wunderbares, ja das schönste Geschenk und ein Beweis der Liebe, weil der Vater gezeigt hat, dass er die Welt liebt, als er seinen Sohn hingab.

Du kannst beten, während du arbeitest. Die Arbeit hält das Gebet nicht auf und das Gebet nicht die Arbeit.

Du wirst sehen – schlußendlich ist alles eine Sache zwischen dir und Gott. Nicht zwischen dir und Menschen.

Es geht nicht um das, was wir tun oder wie viel wir tun, sondern darum, wie viel Liebe wir in das Tun legen, in die Arbeit, die er uns anvertraut hat.

Es gibt viele Leute, die die großen Dinge tun können. Aber es gibt sehr wenig Leute, die die kleinen Dinge tun wollen.

Friede ist für mich eins sein mit Gott. Christus ist Gottes Friede… Ich habe ihm mein Leben gegeben und gesehen: Je mehr ich an ihn glaube, desto mehr verstehe ich – er ist der Friede.

Gott achtet nicht darauf, wie viel wir tun, sondern mit wie viel Liebe wir etwas tun.

Ich glaube, je weniger wir besitzen, umso mehr haben wir zu geben. Und je mehr wir besitzen, umso weniger können wir noch geben.

Ich kümmere mich nie um Menschenscharen, sondern nur um eine Person. Würde ich die Scharen ansehen, würde ich nie beginnen.

Ich nehme keine Auszeichnungen in meinem Namen an. Ich bin nichts.

Ich wäre eher bereit, mein Leben herzugeben als meinen Glauben.

Ich weiß, dass Gott nie mehr von mir verlangen wird, als ich ertragen kann. Ich würde mir nur wünschen, er würde mir nicht gar so viel zutrauen.

Lass nicht zu, dass du jemandem begegnest, der nicht nach der Begegnung mit dir glücklicher geworden ist!

Menschen sind oft unberechenbar, unlogisch und selbstzentriert. Vergib ihnen einfach.

Mir ist lieber, dass ihr Fehler macht und freundlich seid, als dass ihr Wunder wirkt und unfreundlich seid.

Sich selbst geben ist besser als nur geben.

Viele versuchen, die Leere, die sie empfinden, mit Essen, Radio, Fernsehen und ständigen äußerlichen Aktivitäten zu füllen. Doch diese Leere kann nur durch Gott gefüllt werden.

Was du in jahrelanger Arbeit aufgebaut hast, können Menschen über Nacht zerstören. Bau weiter auf.

Wenn du Menschen verurteilst, hast du keine Zeit, sie zu lieben.

Wenn du weißt wie sehr Gott dich liebt, dann kannst du nur leben, indem du diese Liebe ausstrahlst.

Wenn ihr entmutigt seid, ist das ein Zeichen, dass ihr hochmütig seid; es zeigt, dass ihr zu viel Vertrauen in euch selbst habt.

Wie war es in der Urkirche? Woran haben die anderen die wahren Christen erkannt? Erkannt haben sie die Christen daran, dass sie die Liebe sahen, mit der sie einander zugetan waren.

Wollt ihr etwas Schönes für Gott tun? Es gibt einen Menschen, der euch braucht. Das ist eure Chance.

Verbreite Liebe, wo immer Du auch hingehst: Zuerst in Deinem eigenen Haus. Gib Deinen Kindern Liebe, Deiner Frau oder Deinem Mann, Deinem Nachbarn von gegenüber …

Laß nie jemanden zu Dir kommen, ohne ihn besser fühlend und glücklicher seiend wieder gehen zu lassen.

Sei der lebendige Ausdruck von Gottes Güte; Güte in Deinem Gesicht, Güte in Deinen Augen, Güte in Deinem Lächeln, Güte in Deinem warmen Gruß.

 

VisionäreMohandas Karamchand Gandhi,

indischer Widerstandskämpfer, Publizist, Morallehrer, Asket und Pazifist
(* 2. Oktober 1869 in Porbandar; † 30. Januar 1948 in Neu-Delhi)

Was man mit Gewalt gewinnt, kann man nur mit Gewalt behalten.

Der Schwache kann nicht verzeihen. Verzeihen ist eine Eigenschaft des Starken.

Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg.

Liebe ist die stärkste Macht der Welt, und doch ist sie die demütigste, die man sich vorstellen kann.

Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.

Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.

Gutes kann niemals aus Lüge und Gewalt entstehen.

Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.

Wenn du im Recht bist, kannst du dir leisten, die Ruhe zu bewahren; und wenn du im Unrecht bist, kannst du dir nicht leisten, sie zu verlieren.

Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft – vielmehr aus unbeugsamen Willen.

Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt.

Auge um Auge – und die ganze Welt wird blind sein.

Du und ich: Wir sind eins. Ich kann dir nicht wehtun, ohne mich zu verletzen.

Reich wird man erst durch Dinge, die man nicht begehrt.

Wo Liebe wächst, gedeiht Leben – wo Hass aufkommt droht Untergang.

Misstrauen ist ein Zeichen von Schwäche.

Geburt und Tod sind nicht zweierlei Zustände, sie sind zwei Aspekte desselben Zustands.

Man soll weder annehmen noch besitzen, was man nicht wirklich zum Leben braucht.

Ich bin der Wahrheit verpflichtet, wie ich sie jeden Tag erkenne, und nicht der Beständigkeit.

Die Nichtzusammenarbeit mit dem Schlechten gehört ebenso zu unseren Pflichten wie die Zusammenarbeit mit dem Guten.

Es gibt Wichtigeres im Leben, als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen.

Wenn wir wahren Frieden in der Welt erlangen wollen, müssen wir bei den Kindern anfangen.

Ich glaube an die Gewaltlosigkeit als einziges Heilmittel.

Das Geheimnis eines glücklichen Lebens liegt in der Entsagung.

Alle unsere Steitereien entstehen daraus, daß einer dem anderen seine Meinung aufzwingen will.

Willst du einen Gegner überzeugen, mußt du ihm die besten und edelsten Züge seines Charakters vor Augen führen. Umwirb ihn auf diese Weise, wo du kannst. Halte ihm nicht seine Fehler vor.

Wenn Gott in allem wohnt, was im Universum existiert, wenn der Gelehrte wie der Straßenkehrer von Gott sind, dann gibt es keinen, der hoch ist, und keinen, der niedrig ist, alle sind ohne Einschränkung gleich, sie sind gleich, weil sie die Geschöpfe jenes Schöpfers sind.

Freude liegt im Kampf, im Wagnis, in der Leidensbereitschaft, nicht im Siegen.

Hingabe an die Wahrheit ist der einzige Grund für unser Dasein.

 

VisionäreMarie Freifrau Ebner von Eschenbach,

österreichische Schriftstellerin, Philosophin
(* 13. September 1830 in Mähren; † 12. März 1916 in Wien)

Für das Können gibt es nur einen Beweis: das Tun

Wer an die Freiheit des menschlichen Willens glaubt, hat nie geliebt und nie gehaßt.

Und ich habe mich so gefreut!, sagst du vorwurfsvoll, wenn dir eine Hoffnung zerstört wurde. Du hast dich gefreut – ist das nichts?

Es gibt wenig aufrichtige Freunde. Die Nachfrage ist auch gering.

So manche Wahrheit ging von einem Irrtum aus.

Das Recht des Stärkeren ist das stärkste Unrecht.

Selbst der bescheidenste Mensch hält mehr von sich, als sein bester Freund von ihm hält.

Der Geist einer Sprache offenbart sich am deutlichsten in ihren unübersetzlichen Worten.

Nenne dich nicht arm, weil deine Träume nicht in Erfüllung gegangen sind; wirklich arm ist nur, der nie geträumt hat.

Wir verlangen sehr oft nur deshalb Tugenden von anderen, damit unsere Fehler sich bequemer breitmachen können.

Nichts lernen wir so spät und verlernen wir so früh, als zugeben, daß wir unrecht haben.

Das Vertrauen ist etwas so Schönes, daß selbst der ärgste Betrüger sich eines gewissen Respektes nicht erwehren kann vor dem, der es ihm schenkt.

Ein Urteil läßt sich widerlegen, aber niemals ein Vorurteil.

Wir suchen die Wahrheit, finden wollen wir sie aber nur dort, wo es uns beliebt.

Wer nichts weiß, muß alles glauben.

Jeder Mensch hat ein Brett vor dem Kopf – es kommt nur auf die Entfernung an.

Der Umgang mit einem Egoisten ist darum so verderblich, weil die Notwehr uns allmählich zwingt, in seine Fehler zu verfallen.

Nur der Denkende erlebt sein Leben, an Gedankenlosen zieht es vorbei.

Sich mit wenigem begnügen ist schwer, sich mit vielem begnügen unmöglich.

Eine Erkenntnis von heute kann die Tochter eines Irrtums von gestern sein.

Die kleinsten Sünder tun die größte Buße.

So mancher meint ein gutes Herz zu haben und hat nur schwache Nerven.

Sei deines Willens Herr und deines Gewissens Knecht.

Überlege einmal, bevor du gibst, zweimal, bevor du annimmst und tausendmal, bevor du verlangst und forderst.

Die Summe unserer Erkenntnis besteht aus dem, was wir gelernt, und aus dem, was wir vergessen haben.

Nur die allergescheitesten Leute benützen ihren Scharfsinn zur Beurteilung nicht bloß anderer, sondern auch ihrer selbst.

Die wahre Ehrfurcht geht niemals aus der Furcht hervor.

Sag etwas, das sich von selbst versteht, zum ersten Mal, und du bist unsterblich.

Der Klügere gibt nach! Eine traurige Wahrheit, sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit.

Was nennen die Menschen gerne dumm? Das Gescheite, das sie nicht verstehen.

Die Leute, denen man nie widerspricht, sind entweder die, welche man am meisten liebt, oder die, welche man am geringsten achtet.

Beim Tode eines geliebten Menschen schöpfen wir eine Art Trost aus dem Glauben, dass der Schmerz über unseren Verlust sich nie vermindern wird.

Menschen, die nach immer grösserem Reichtum jagen, ohne sich jemals Zeit zu gönnen, ihn zu geniessen, sind wie Hungrige, die immerfort kochen, sich aber nicht zu Tische setzen.

Nichts macht uns feiger und gewissenloser als der Wunsch, von allen Menschen geliebt zu werden.

 

VisionäreJohann Wolfgang von Goethe,

deutscher Dichter
(* 28. August 1749 in Frankfurt am Main; † 22. März 1832 in Weimar)

Wir erschrecken über unsere eigenen Sünden, wenn wir sie an anderen erblicken.

Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.

Es ist nicht genug zu wissen – man muss auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen – man muss auch tun.

Wo viel Licht ist, ist starker Schatten.

Mit dem Wissen wächst der Zweifel.

Der Charakter ruht auf der Persönlichkeit, nicht auf den Talenten.

Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen.

Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben.

Durch nichts bezeichnen die Menschen mehr ihren Charakter als durch das, was sie lächerlich finden.

Man kann die Erfahrung nicht früh genug machen, wie entbehrlich man in der Welt ist.

Es gibt viele Menschen, die sich einbilden, was sie erfahren, verstünden sie auch.

Der Undank ist immer eine Art Schwäche. Ich habe nie gesehen, dass tüchtige Menschen undankbar gewesen wären.

Halte immer an der Gegenwart fest. Jeder Zustand, ja jeder Augenblick ist von unendlichem Wert, denn er ist der Repräsentant einer ganzen Ewigkeit.

Gegner glauben uns zu widerlegen, indem sie ihre Meinung wiederholen und auf die unsre nicht achten.

Es bleibt einem jeden immer noch soviel Kraft, das auszuführen, wovon er überzeugt ist.

Alles Gescheite ist schon gedacht worden, man muss nur versuchen, es noch einmal zu denken.

Glücklich allein ist die Seele, die liebt.

Unsere Wünsche sind Vorgefühle der Fähigkeiten, die in uns liegen, Vorboten desjenigen, was wir zu leisten imstande sein werden.

Einer neuen Wahrheit ist nichts schädlicher als ein alter Irrtum.

Das schönste Glück des denkenden Menschen ist, das Erforschliche erforscht zu haben und das Unerforschliche zu verehren.

Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Jede Lösung eines Problems ist ein neues Problem.

Es irrt der Mensch, solang er strebt.

Missverständnisse und Trägheit machen vielleicht mehr Irrungen in der Welt als List und Bosheit.

Das Gleiche lässt uns in Ruhe, aber der Widerspruch ist es, der uns produktiv macht.

An unmöglichen Dingen soll man selten verzweifeln, an schweren nie.

Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll.

Eigentlich lernen wir nur aus Büchern, die wir nicht beurteilen können. Der Autor eines Buches, das wir beurteilen können, müsste von uns lernen.

Die Welt urteilt nach dem Scheine.

Alles ist Kampf, Ringen. Nur der verdient die Liebe und das Leben, der täglich sie erobern muss.

Es ist nichts schrecklicher als eine tätige Unwissenheit.

Jede große Idee, sobald sie in die Erscheinung tritt, wirkt tyrannisch.

Alles auf der Welt kommt auf einen gescheiten Einfall und auf einen festen Entschluss an.

Prüfungen erwarte bis zuletzt.

Wenn je das Göttliche auf Erden erschien, so war es in der Person Christi.

 

VisionäreLao-Tse,

legendärer chinesischer Philosoph
(* † 6. Jahrhundert v. Chr.)

Andere beherrschen erfordert Kraft. Sich selbst beherrschen fordert Stärke.

Andere erkennen ist weise. Sich selbst erkennen ist Erleuchtung.

Der Weise lebt in der Einfalt und ist ein Beispiel für viele. Er will nicht selber scheinen, darum wird er erleuchtet.

Besser als einer, der weiß, was recht ist, ist einer, der liebt, was recht ist; und besser als einer, der liebt, was recht ist, ist einer der Begeisterung fühlt für das, was recht ist.

Wer viele Schätze anhäuft, hat viel zu verlieren.

Ich habe drei Schätze, die ich hüte und hege. Der eine ist die Liebe, der zweite ist die Genügsamkeit, der dritte ist die Demut. Nur der Liebende ist mutig, nur der Genügsame ist großzügig, nur der Demütige ist fähig zu herrschen.

Freundlichkeit in Worten schafft Vertrauen. Freundlichkeit im Denken schafft Tiefe. Freundlichkeit im Geben schafft Liebe.

Genug zu haben ist Glück, mehr als genug zu haben ist unheilvoll. Das gilt von allen Dingen, aber besonders vom Geld.

Der Weise hat keine unumstößlichen Grundsätze; er passt sich anderen an.

Es gehört schon eine Menge Mut dazu, schlicht und einfach zu erklären, dass der Zweck des Lebens ist, sich seiner zu erfreuen.

Reich ist, wer weiß, dass er genug hat.

Reisen ist besonders schön, wenn man nicht weiß, wohin es geht. Aber am allerschönsten ist es, wenn man nicht mehr weiß, woher man kommt.

Nur wer selber ruhig bleibt, kann zur Ruhestätte all dessen werden, was Ruhe sucht.

Wer andere beherrscht ist stark; wer sich selbst beherrscht ist mächtig.

Wertvoller Mensch ist streitlos. Streitender Mensch ist wertlos.

Wer gern Recht behält, den überhört man.

Verantwortlich ist man nicht nur, für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut.

Die Wahrheit kommt mit wenigen Worten aus.

von |Mai 27th, 2018|Kommentare deaktiviert für Visionäre

Revolutionäre

Zitate – Aphorismen und Sinnessprüche: Revolutionäre

 

RevolutionäreJiddu Krishnamurti,

indischer Philosoph, Autor, Theosoph und spiritueller Lehrer
(* 12. Mai 1895 in Madanapalle, Indien ; † 17. Februar 1986 Ojai, Kalifornien)

Alle Ideologien, ob religiöse oder politische, sind idiotisch, denn es ist das begriffliche Denken, das begriffliche Wort, das die Menschen auf so unglückliche Weise gespalten hat.

Also sind wir Menschen im Innern verletzt, und aus diesen Verletzungen entstehen neurotische Aktivitäten – aller Glaube ist neurotisch, Ideale sind neurotisch.

Auf der materiellen Ebene braucht man natürlich Zeit, um von hier nach dort zu gelangen, aber auf der psychischen Ebene existiert keine Zeit. Das ist eine ungeheuerliche Wahrheit, eine ungeheuer wichtige Tatsache, und wenn man sie entdeckt hat, hat man sich von allen Traditionen freigemacht.

Bei den meisten Menschen ist der Geist gespalten, fragmentarisch, und alles Fragmentarische ist korrupt.

Beschränktheit verwandelt sich nicht in Weisheit durch den Prozeß der Zeit, durch die Inspiration eines Ziels. Sie muß in der immerwährenden Gegenwart aufgelöst werden.

Bewusstheit ist die vollständige und bedingungslose Hingabe an das, was ist, ohne Rationalisierung, ohne die Trennung von Beobachter und Beobachtetem.

Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein.

Da man uns verletzt hat, errichten wir eine Mauer um uns herum, damit man uns nie wieder verletzt; und wenn man eine Mauer um sich herum errichtet, wird man nur noch mehr verletzt.

Das „Wie“, die Methoden, die Systeme, sie alle sind Erfindungen des Denkens, daher sind sie begrenzt, daher taugen sie nichts. Wenn Sie das aber verstehen und die Wahrheit erkennen, daß kein System jemals den Geist befreien kann, dann ist die Freiheit augenblicklich da.

Das alles ist Meditation: Ihr Haus in vollkommene Ordnung zu bringen, so daß es keinen Konflikt, kein Messen gibt, und dann ist in diesem Haus Liebe, dann kann der Inhalt des Geistes, der sein Bewußtsein ist, vollkommen von dem „Ich“, vom „Ego“, vom „Du“ entleert werden.

Das Denken hat Unordnung hervorgebracht, weil es einen Konflikt zwischen dem, „was ist“, und dem, „was sein sollte“, zwischen Wirklichkeit und Theorie erzeugt hat.

Das individuelle Problem steht in direkter Beziehung zum Weltproblem, und ich glaube, daß wir der Macht des individuellen Denkens und Handelns nicht genügend Bedeutung beimessen.

Das Unermeßliche, das Unerkennbare wird nur in der Liebe erkannt, niemals durch die tiefen, subtilen Abwehrmechanismen des Intellekts.

Das Verlangen nach Sicherheit bringt Trägheit hervor, es macht das Geist-Herz unflexibel und dumpf, es verhindert, dass wir offen für die Wirklichkeit sind. Die Wahrheit offenbart sich nur in großer Unsicherheit.

Das Wort Disziplin bedeutet lernen, nicht kontrollieren, unterwerfen, nachahmen und anpassen.

Das Wort, das Symbol, das Bild, die Idee ist nicht die Wahrheit; aber wir beten das Bild an, wir verehren das Symbol, wir schreiben dem Wort eine große Bedeutung zu, und das alles ist sehr destruktiv; denn dann wird das Wort, das Symbol, das Bild wichtiger als alles.

Denn eine der Ursachen, daß diese Gesellschaft, in der wir leben, zerfällt, ist, daß wir autoritätsgläubig sind; wir akzeptieren die spirituelle Autorität, den Mittler, den Priester, den Analytiker als unseren Berater in spirituellen Angelegenheiten.

Denn wenn Aufmerksamkeit da ist, wenn ein Gewahrsein da ist, in dem keine Wahl, kein Urteil ist, nur Beobachtung, dann werden Sie sehen, daß Sie nie wieder verletzt sein werden, und die vergangenen Verletzungen sind weggewischt.

Der Geist der meisten Menschen sucht nach einem bestimmten Ziel, mit diesem bestimmten Wunsch, etwas zu finden, und wenn dieser Wunsch sich einmal festgesetzt hat, dann werden Sie auch etwas finden. Doch es wird nichts Lebendiges sein.

Der Geist, der anhäuft, fürchtet sich zu sterben, und ein solcher Geist kann nie entdecken, was Wahrheit ist.

Der Geist, der ein Problem verstehen will, darf sich nicht mit dem Problem selbst befassen, sondern damit, wie sein eigener Mechanismus der Urteilsbildung funktioniert.

Der Mangel an Selbsterkenntnis ist die Essenz der Ignoranz, und das führt zu diesem unermeßlichen Leiden, das überall in der Welt ist.

Der wahrhaft religiöse Geist ist frei von allen Gurus.

Der Wahrheit kann man nicht folgen, sie muß entdeckt werden.

Die Idee, daß ihr eine Pflicht gegenüber euren Eltern, euren Verwandten, eurem Land habt, macht euch zu Opfern.

Die meisten Eltern interessieren sich nur für die Entwicklung oberflächlichen Wissens, das ihren Kindern angesehene Stellungen in einer korrupten Gesellschaft sichert.

Die Ordnung des Denkens wird nicht durch Disziplin in Form dogmatischer Wiedergabe von Wissen herbeigeführt, sondern sie ergibt sich ganz natürlich, wenn der Erzieher versteht, daß bei der Entwicklung der Intelligenz eine Atmosphäre der Freiheit herrschen muß.

Die Revolution, diese psychologische, kreative Revolution, in der das „Ich“ nicht mehr existiert, entsteht nur, wenn der Denker und das Gedachte eins werden, wenn es keine Dualität mehr gibt, in der der Denker das Denken kontrolliert.

Die Suche nach dem Jenseits ist nichts als eine Flucht vor dem, was ist. Wenn du dem Hier und Jetzt entfliehen möchtest, dann ist Religion oder Gott eine ebenso gute Ablenkung wie der Alkohol.

Die Systeme, die Methoden und ihre Lehrer und all die Komplikationen ihrer Rivalitäten, Lockmittel, Versprechungen und Täuschungen bewirken Trennungen im Leben, die uns als Sekten und Kulte bekannt sind.

Die Transformation der Welt kommt, wenn wir uns selbst ändern.

Die Verwandlung dessen, was ist, findet nur statt, wenn keine Trennung, keine Zeit zwischen dem Seher und dem Gesehenen existiert. Liebe kennt keinen Abstand.

Die vornehmste Aufgabe der Erziehung ist es, einen Menschen hervorzubringen, der fähig ist, das Leben in seiner Ganzheit zu erfahren.

Die Wahrheit allein macht frei, nicht irgendeine Willensanstrengung.

Die Wahrheit ist gefährlich für die Gesellschaft.

Die Zivilisation, in der wir leben, ist das Produkt des kollektiven Willens, der vielen gewinnsüchtigen Wünsche, und deshalb haben wir eine Kultur, eine Zivilisation, die ebenfalls gewinnsüchtig ist.

Diejenigen unter euch, die immer noch zögern, die immer noch tastend suchen, die dieses Getümmel von Schmerz und Leid, Angst und Kleinlichkeit gefangenhält, mögen Bücher lesen, Schulen besuchen, die besondere Philosophien lehren, wo es Zeremonien und Einschränkungen gibt. Für jene aber, die sich einzig und allein nach Befreiung sehnen, gibt es keine Schule.

Diese außergewöhnliche Kommunion ohne Objekt, ohne den Denker und das Denken, ohne das Objekt und seine Erfahrung, dieses Gefühl unendlichen Raumes, das ist Schönheit.

Diese Liebe hat nichts mit „meiner“ oder „deiner“ Liebe zu tun. Es ist Liebe. Wenn Sie das erfahren haben, werden Sie Ihre Kinder niemals zur Ausbildung in die Armee schicken, um getötet zu werden. Dann werden Sie eine ganz andere Art von Zivilisation hervorbringen, eine andere Kultur, andere Menschen, Männer und Frauen.

Disziplin führt zur Unterwerfung unter eine Autorität. Sie taugt, um innerhalb eines Gesellschaftsmodells zu funktionieren, das zweckgerichtete Fähigkeiten verlangt, doch sie weckt nicht die Intelligenz, die ihre eigene Fähigkeit mit sich bringt.

Doch die meisten von uns vermeiden oder verdrängen die Spannung in einer Beziehung und bevorzugen die Leichtigkeit und Bequemlichkeit einer befriedigenden Abhängigkeit.

Doch für einen Geist, der jede Minute allem stirbt, das er erfahren hat, zu dem kommt eine erstaunliche Vitalität, weil jeder Augenblick neu ist, und nur dann ist der Geist fähig zu entdecken.

Jemand, der nach der Wahrheit forscht, kann offensichtlich nicht zu einer organisierten Religion gehören, sich zu irgendeinem Glauben, den Göttern irgendeiner Sekte oder nur einem einzigen Gott bekennen.

Ein Geist, der leidet, flüchtet sich in Phantasievorstellungen. Ein Geist, der leidet, hat keine Beziehung zu einem anderen Menschen, ganz gleich, wie intim man auch miteinander lebt. Leid führt zur Vereinsamung.

Ein Geist, der wirklich demütig ist, hat eine unermeßliche Fähigkeit des Untersuchens, während der Geist, der unter der Last des Wissens steht, der von Erfahrung verkrüppelt ist, von seiner eigenen Konditionierung, der kann niemals richtig untersuchen.

Ein glücklicher Mensch folgt niemandem. Nur die Unglücklichen, Verwirrten, folgen eifrig anderen, in der Hoffnung, bei ihnen Zuflucht zu finden. Und sie werden Zuflucht finden, aber diese Zuflucht ist ihre Finsternis, ihr Untergang.

Eine radikale Transformation kann es nur geben, wenn wir unsere eigene Konditionierung verstehen und frei davon sind.

Einfachheit hat kein Ziel; Einfachheit kann nur in jener Nüchternheit bestehen, die nicht das Ergebnis berechnender Disziplin und Selbstverleugnung ist. Einfachheit stellt sich ein, wenn der Geist nicht mehr anhaftet, wenn er nichts mehr erreichen will, wenn er akzeptiert, was ist.

Erleuchtung hat nichts mit Zeit zu tun. Erleuchtung kommt nicht durch jahrelange Übung, durch jahrelange Entsagung, durch jahrelange Askese.

Es gibt keine Gedankenfreiheit, denn jedes Denken ist konditioniert.

Es ist anstrengend, etwas Neues zu entdecken. Also ziehen wir es vor, zu bleiben, wie wir sind. Und da liegt die eigentliche Schwierigkeit.

Es ist außerordentlich schwierig und anstrengend, sich der inneren und äußeren Ablenkungen voll bewußt zu werden; doch nur durch das Verstehen ihrer Natur und ihrer Wirkungsweise und nicht, indem man sie ablehnt, findet man jene umfassende Konzentration.

Es ist die Wahrheit, die dich frei macht, nicht deine Anstrengung, frei zu sein.

Es ist die Wahrheit, die eine neue Gesellschaft hervorbringen wird, nicht die Kommunisten, die Christen, die Hindus, die Buddhisten oder die Muslime.

Es ist ein seltsames Phänomen, daß das Denken Götter erfindet und sie dann anbetet. Das ist Selbstanbetung.

Es ist nicht so, dass zuerst das Verstehen kommt und dann das Handeln. Wenn du verstehst, dann ist dieses Verstehen bereits Handeln.

Es ist viel wichtiger, den Irrglauben zu vertreiben, als irgendeinen Glauben, einen Plan oder eine Technik zu dessen Erfüllung zu akzeptieren.

Freude stellt sich ganz natürlich ein. Sie geschieht, sie kommt wie das Glück. Doch in dem Augenblick, in dem man sagt; „Oh, ich bin sehr glücklich!“ ist man es nicht mehr.

Für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen ist das Alleinsein unbedingt notwendig, um seine Sensibilität zu wecken.

Für die meisten von uns besteht die Schwierigkeit darin, daß uns unsere Fluchtwege nicht bewußt sind. Wir sind so gebunden, so gewöhnt an unsere Fluchtwege, daß wir sie für das Wirkliche halten.

Ganz sein, nicht fragmentiert in unseren Handlungen, im Leben, in jeder Art von Beziehung, das ist das eigentliche Wesen geistiger Gesundheit.

Gewohnheit ist ein äußerst destruktiver Faktor, denn wenn ihr kreativ denken wollt, dann schiebt sich die Gewohnheit dazwischen.

Gibt es eine Möglichkeit, ohne Grund zu leben? Denn in dem Moment, in dem Sie einen Grund haben, wird das Leben relativ. Wenn ich einen Grund habe, Sie zu lieben – weil Sie mir Trost geben, psychisch und physisch, sexuell, moralisch -, dann ist es nicht Liebe.

Gier nach einem Ergebnis verhindert das Erblühen der Selbsterkenntnis. Die Suche an sich ist Hingabe, sie selbst ist die Inspiration.

Glaubenssysteme sind eigentlich völlig unnötig, aber wenn man eines hat, wenn man an Gott, Jesus, Krishna oder was auch immer glaubt – fühlt man sich beschützt, man fühlt sich wie im Schoß Gottes, aber das ist eine Illusion.

Güte kann nur auf dem Boden totaler Achtsamkeit aufblühen, da, wo es keinerlei Autoritäten gibt.

Ich behaupte, daß die WAHRHEIT ein pfadloses Land ist, und Sie können sich ihr auf keinem Pfad nähern, durch keine Religion, durch keine Sekte.

Ich habe immer wieder betont, daß es keine Rolle spielt, aus welcher Quelle Sie das Wasser schöpfen, solange es rein ist und solange das Wasser den Durst der Menschen löscht.

Ich habe mich immer vor Organisationen, Gesellschaften, und Orden gefürchtet, da sie alle dazu neigen, ihre besondere Wortwahl, ihren Wortlaut als einzige Wahrheit zu betrachten.

Im Westen verdrängt man das Leiden in einen Menschen oder in ein Bild, das man anbetet – das Leiden der Menschheit wird in ein Individuum projiziert.

In der Konzentration wird der Geist immer durch eine Grenze eingeengt, doch wenn es uns darum geht, die Totalität des Geistes zu verstehen, dann wird die bloße Konzentration ein Hindernis.

In der Liebe eines anderen Menschen fühlen wir uns seltsam gestärkt, schöpferisch, glücklich; der andere wird zu unserem Glück notwendig, und daraus wachsen Abhängigkeit und Gebundenheit.

In der Liebe gibt es weder „Du“ noch „Ich“.

In dir selbst ist die ganze Welt verborgen, und wenn du weißt, wie man schaut und lernt, dann ist die Tür da und der Schlüssel ist in deiner Hand. Niemand kann dir diesen Schlüssel geben oder die Tür zeigen, nur du bist dazu in der Lage.

Ist also Gebundensein Liebe? Wo ein Gebundensein besteht, da muß auch Ausbeutung sein. Und wir benutzen dieses Wort „Liebe“, um das alles zu vertuschen.

Je größer und mächtiger die Organisation ist, sei sie nun religiös oder weltlich, um so weiter ist sie von der Wirklichkeit entfernt.

Jede Herausforderung muß immer neu sein, und solange der Geist konditioniert ist, reagiert er auf Herausforderungen entsprechend seiner Konditionierung; deshalb ist die Reaktion niemals angemessen.

Jeder Führer, den wir wählen, wird sein wie wir; wir werden keinen Führer wählen, der völlig verschieden von uns ist.

Jeder Kanon von Dogmen und Glaubenslehren kommt mit einer Reihe von Ritualen, einer Reihe von Zwängen, die den Geist binden und den Menschen vom Menschen trennen.

Leid und Liebe können nicht zusammenleben, doch in der christlichen Welt hat man das idealisierte Leiden, das man an ein Kreuz gehängt und angebetet hat.

Liebe ist die einzige Revolution. Liebe kann nicht durch Wissen erkauft werden; und ein Geist, der ohne Liebe nach Wissen strebt, ist ein Geist, der rücksichtslos handelt und dem es nur um Leistungsfähigkeit geht.

Man muß sich selbst ein Licht sein; dieses Licht ist das Gesetz. Alle anderen Gesetze sind Produkte des Denkens und daher fragmentarisch und widersprüchlich.

Mit-Leiden bedeutet, Leidenschaft für alle Dinge zu haben, nicht nur die Leidenschaft zwischen zwei Menschen, sondern für die ganze Menschheit, für alle Wesen auf der Erde, Tiere, Bäume, alles, was die Erde trägt.

Moralische Normen sind bloße Erfindungen der Gesellschaft, um das Individuum zu unterjochen.

Nur der chaotische Geist ist auf der Suche nach der Freiheit. Wenn vollkommene Ordnung herrscht, dann ist diese Ordnung Freiheit.

Nur der religiöse Mensch kann eine fundamentale Revolution herbeiführen, doch der Mensch, der einen Glauben, ein Dogma hat, der zu einer besonderen Religion gehört, ist kein religiöser Mensch.

Nur durch Selbst-Bewußtheit, die Selbsterkenntnis und das richtige Denken bewirkt, gewinnen Geist und Herz an Tiefe und Weite.

Nur ein Gast bin ich in dieser Welt vergänglicher Dinge, durch nichts in ihr gebunden. Keinem Land gehöre ich an. Keine Grenzen schließen mich ein.

Nur ein Individuum, das nicht in gesellschaftliche Zwänge eingebunden ist, kann einen tief greifenden Einfluss auf die Gesellschaft ausüben.

Nur jemand, der weiß, was Schönheit ist, blickt einen Baum oder die Sterne oder das funkelnde Wasser eines Flusses mit völliger Hingabe an, und wenn wir wirklich sehen, befinden wir uns im Zustand der Liebe.

Nur weil wir den Kontakt mit der Natur verloren haben, nehmen Malerei, Museen und Konzerte so einen wichtigen Platz ein.

Nur wenn der Geist das Oberflächliche und das Verborgene versteht, kann er über seine eigene Begrenztheit hinausgelangen und jene Glückseligkeit entdecken, die nicht an die Zeit gebunden ist.

Nur wenn der Geist frei von allen Ideen und allen Glaubenssätzen ist, kann er richtig handeln.

Organisierte Religion ist keine Religion. Dieser ganze Unsinn aus Ritualen, Dogmen, Theorien und den Theologen, die sich neue Theorien ausdenken, ist keine Religion.

Religion ist meiner Ansicht nach der eingefrorene Gedanke des Menschen, aus dem er Tempel und Kirchen gebaut hat.

Sicherheit und Selbstschutz sind das Ergebnis der Unzulänglichkeit, in der keine Intelligenz ist, in der es kein kreatives Denken gibt, in der ein ständiger Kampf zwischen dem „Selbst“ und der Gesellschaft stattfindet und in dem gerissene Menschen Sie skrupellos ausbeuten.

Sie haben keinen inneren Raum, wenn Ihr Geist vollgestopft ist mit Vorlieben und Bindungen, mit Ängsten und Wünschen, mit dem Verlangen nach Vergnügen, Macht und Status. Dann herrscht in Ihrem Geist drangvolle Enge.

Sie jagen dem nach, was Sie erfreut hat, woran Sie Vernügen hatten. Es ist die Fortsetzung der Vergangenheit über die Gegenwart in die Zukunft. Das ist die ständige Triebkraft des Lebens: Verlangen und Vergnügen.

Sie können Erleuchtung nicht erfahren. Die bloße Idee, sie zu erfahren, ist eine Torheit.

Sie können etwas Schönes betrachten, die Bäume und die Wolken und das Licht. Doch wenn das Denken hinzukommt und sagt: „Das war wunderschön“, dann ist es bereits vorbei.

Sie sind daran gewöhnt, daß man Ihnen sagt, welche Fortschritte Sie gemacht haben, was Ihr spiritueller Status ist. Wie kindisch! Wer außer Ihnen selbst kann Ihnen sagen, ob Sie innerlich schön oder häßlich sind?

Sie suchen immerfort Unsterblichkeit für dieses „Ich“. Mit anderen Worten, das Falsche versucht, das Wahre, das Ewige zu werden.

So haben sie eine künstliche Trennung zwischen dem Analytiker und dem Analysanden geschaffen, doch in Wirklichkeit ist der Analytiker der Analysand.

So ist also das „Ich“, an das wir uns klammern, frei erfunden. Das könnte die tiefste Ursache der Angst sein -, daß man sich an etwas klammert, das nicht existiert.

Sobald Sie einem Menschen folgen, hören Sie auf, der Wahrheit zu folgen.

Solange also der Geist unfähig ist, das Problem zu betrachten, solange er nicht fähig ist, das Problem zu lösen, muß er verschiedene Wege der Flucht vor dem Problem finden, und die Fluchtwege sind Hoffnungen, sie sind der Abwehrmechanismus.

Wenn wir die Wahrheit nicht entdecken, gibt es keinen Ausweg aus unseren Problemen und unserem Leiden. Die Lösung ist die direkte Erfahrung der Wahrheit in der Stille des Geistes, in der Ruhe vollkommener Aufmerksamkeit, in der Offenheit äußerster Empfindsamkeit.

Strebe danach zu verstehen, nicht zu wissen, denn im Verstehen endet der dualistische Prozess von Wissendem und Gewusstem.

Um das Heilige, das Namenlose, Zeitlose erforschen zu können, darf man zweifellos keiner Gruppe, keiner Religion, keinem Glaubenssystem angehören, weil Glaubenssysteme Dinge als wahr akzeptieren, die vielleicht überhaupt nicht existieren.

Um die Gesellschaft zu verändern, musst du dich von ihr lösen. Du musst aufhören, wie die Gesellschaft zu sein: besitzgierig, ehrgeizig, neidisch, machthungrig und so weiter.

Um die höchste Realität zu entdecken, die der Mensch seit Abertausenden von Jahren Gott nennt, musst du frei von Glauben, frei von aller Autorität sein. Nur dann kannst du selbst herausfinden, ob es so etwas wie Gott gibt.

Um sich miteinander zu verständigen, muß man nicht nur auf den Sprecher hören, sondern auf den Akt des Zuhörens selbst.

Und das ist das einzig Heilige – nicht die Bilder und Rituale, die Erlöser, Gurus und Visionen. Nur das ist heilig, worauf der Geist, ohne es zu wünschen, gestoßen ist, weil er innerlich vollkommen leer ist.

Und das ist Meditation: nicht im Lotussitz sitzen oder auf dem Kopf stehen, sondern das Wahrnehmen der Ganzheit und Einheit des Lebens. Das ist nur möglich, wenn Liebe und Mitgefühl da sind.

Und wenn dieser Strom, der unser Bewußtsein samt seinem Inhalt ist, ans Ende gelangt, dann steht die Zeit still, und dann ist da eine total andere Dimension. Wenn Sie das verstehen, dann werden Sie sehen, daß der Tod eine vollkommen andere Bedeutung hat.

Wenn Sie etwas in Freiheit anschauen, dann ist es immer neu. Ein Mensch mit Überzeugungen ist ein toter Mensch.

Unsere Visionen sind das Ergebnis unserer Konditionierung – der religiösen wie der nicht religiösen.

Vergleichen führt zu Enttäuschungen und ermutigt nur den Neid, den man als Wettbewerb bezeichnet.

Wahre Religion ist keine Frage von Dogmen, Orthodoxien und Ritualen, sie ist kein organisierter Glaube. Der organisierte Glaube tötet die Liebe und Güte. Religion ist ein Gefühl von Heiligkeit, Mitgefühl und Liebe.

Wahrheit ist immer neu, vollkommen unbekannt und unerkennbar. Der Geist muss zu ihr ohne Forderungen, ohne Wissen und ohne Wünsche kommen; er muss vollkommen leer und nackt sein. Nur dann geschieht die Wahrheit.

Was jenseits des Denkens, jenseits des Wissens liegt, das kann man sich nicht vorstellen oder in einen Mythos oder ein Geheimnis für die Wenigen verwandeln. Es ist da, man muß es nur sehen.

Weil der Mensch zur Selbsttäuschung neigt, sich gern in den komfortablen Mantel der Religionen hüllt, versteht er nicht, und deshalb gibt es Leid und immerwährenden Streit.

Weil du die Welt bist, werden deine Taten die Welt beeinflussen, in der du lebst, die Welt deiner Beziehungen. Aber die Schwierigkeit liegt darin, die Bedeutung der individuellen Transformation zu erkennen. Wir möchten, daß sich die Gesellschaft um uns herum ändert, aber wir sind blind und wollen uns selbst nicht ändern.

Weisheit ist etwas, das jeder Einzelne von uns entdecken muss, aber sie ist nicht das Ergebnis von Wissen. Wissen und Weisheit haben nichts miteinander zu tun.

Wenn das Denken sagt, daß es sich auf die Suche nach etwas Echtem, Ursprünglichen machen will, kann es das, was es als echt betrachtet, projizieren, aber das ist nur eine Illusion.

Wenn der Verstand leicht verwundbar ist, wenn er alle Unterstützung, alle Erklärungen verloren hat, wenn er nackt ist, dann wird er die Glückseligkeit der Wahrheit erfahren.

Wenn ein Guru aus dem Osten oder ein Mann im Westen sagt: «Ich habe Erleuchtung erlangt», dann können Sie sicher sein, daß er nicht erleuchtet ist. Erleuchtung ist nicht etwas, das man erreichen kann.

Wenn ein Mensch in sich keinen Streit kennt, erzeugt er auch nach außen keinen Streit. Der innere Streit, projiziert nach außen, wird zum Weltchaos. Nach allem ist der Krieg das Ergebnis unseres täglichen Lebens, und ohne Änderung unseres Lebens wird es immer mehr Soldaten, Drill und Fahneneide geben und all den Unrat, der damit einhergeht.

Wenn ich jemanden besitze, will ich nicht, daß diese Person einem anderen nachschaut. Wenn ich diesen Menschen als „mein“ betrachte, ist das Liebe?

Wenn ihr glaubt, Gott ist Liebe, Gott ist gut, Gott ist dieses oder jenes, dann ist es eben dieser Glaube, der euch daran hindert zu verstehen, was Gott ist, was wahr ist.

Wenn Sie ohne jegliches Urteil schauen, ohne irgendeine Wahl, nur einfach beobachten, dann ist in dieser Beobachtung kein Beobachter. In dem Augenblick, in dem der Beobachter hinzukommt, beginnt das Vorurteil, beginnen die Vorlieben und Abneigungen.

Wenn wir Angst haben, werden wir gewalttätig. Wir wollen vernichten im Namen Gottes, im Namen der Religion, im Namen einer sozialen Revolution, und so weiter und so weiter.

Wenn wir nicht bald erkennen, dass Besitzdenken grundlegend falsch ist, dann werden wir weder individuell noch kollektiv eine andere Lebensweise haben können – und daher auch keine andere Zivilisation.

Wenn wir zu schlechten Methoden greifen, um das Schlechte zu besiegen, dann sind oder werden wir selbst schlecht und verewigen das Schlechte.

Wir handeln, wir leben nach bestimmten Mustern, die bewußt oder zutiefst unbewußt vom Denken vorgeschrieben werden. Es ist außerordentlich wichtig, das Denken zu verstehen, denn das Denken hat die Menschen getrennt, national, geographisch, nach ihren Glaubensvorstellungen, nach ihren Dogmen.

Wir können die Gesellschaft nicht verändern, nur das Individuum kann sich verändern.

Wir möchten die Welt verändern – in ökonomischer, sozialer Hinsicht, aber es scheint mir, daß eine wesentliche äußere Veränderung nicht möglich sein wird, wenn es keine radikale psychologische Revolution, eine Transformation gibt.

Wo auch nur ein Funke der Selbstsucht herrscht, kann der andere nicht existieren. Und der Prozeß des Registrierens ist die Essenz der Selbstsucht.

Wo Liebe ist, da ist keine Pflicht und keine Verantwortung.

Über die Wirklichkeit kann man nicht sprechen; wenn man darüber spricht, ist es nicht mehr die Wirklichkeit.

Übernehmt nicht einfach das Wort „Pflicht“, denn wo „Pflicht“ ist, da ist keine Liebe.

 

RevolutionäreImmanuel Kant,

deutscher Philosoph der Aufklärung
(* 22. April 1724 in Königsberg, Preußen; † 12. Februar 1804 ebenda)

Die Bibel ist das Buch, dessen Inhalt selbst von seinem göttlichen Ursprung zeugt. Die Bibel ist mein edelster Schatz, ohne den ich elend wäre.

Alle Bücher, die ich je gelesen, haben mir nicht den Trost geben können, den mir das eine Wort der Bibel gab: „Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.“

Die Aufgabe des Menschengeistes besteht nicht darin, die Wahrheit zu suchen, sondern ein möglichst treffliches Bild der Wahrheit zu bekommen.

Es gibt Irrtümer, die man nicht widerlegen kann. Man muß den verkehrten Kopf in Erkenntnisse führen, die ihn aufklären; alsdann verliert sich der Irrtum von selbst.

Die wahre Gottesverehrung besteht darin, daß man nach Gottes Willen handelt.

Für die lernende Seele hat das Leben auch in seinen dunkelsten Stunden einen unendlichen Wert.

Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.

Der Ziellose erleidet sein Schicksal – der Zielbewusste gestaltet es.

Man verliebt sich nur in den Schein, man liebt aber die Wahrheit.

Es gehört ein gutes Herz dazu, um die Wahrheit zu finden, vornehmlich bei dem Widerstreit der Eitelkeit der Menschen untereinander.

Je mehr du gedacht, je mehr du getan hast, desto länger hast du gelebt.

Wer sich zum Wurm macht, soll nicht klagen, wenn er getreten wird.

Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner sebstverschuldeten Unmündigkeit.

Demut ist eigentlich nichts anderes als eine Vergleichung seines Wertes mit der moralischen Vollkommenheit.

Alles, was die Natur selbst anordnet, ist zu irgendeiner Absicht gut. Die ganze Natur überhaupt ist eigentlich nichts anderes, als ein Zusammenhang von Erscheinungen nach Regeln; und es gibt überall keine Regellosigkeit.

Es ist nur eine Religion, aber es kann vielerlei Arten des Glaubens geben.

Den Mut auffordern, ist zur Hälfte so viel als ihn einflößen, dagegen spannt die faule, sich selbst gänzlich mißtrauende und auf äußere Hilfe wartende kleinmütige Denkungsart alle Kräfte des Menschen ab und macht ihn dieser Hilfe selbst unwürdig.

Allgemeine Regeln und Bedingungen der Vermeidung des Irrtum überhaupt sind: 1. selbst zu denken, 2. sich an die Stelle eines anderen zu denken und 3. jederzeit mit sich selbst einstimmig zu denken.

Aufklärung ist die Maxime, selber zu denken.

Der Mangel an Urteilskraft ist eigentlich das, was man Dummheit nennt, und einem solchen Gebrechen ist leider gar nicht abzuhelfen.

Die Pflicht gegen sich selbst besteht darin, daß der Mensch die Würde der Menschheit in seiner eigenen Person bewahre.

Irrtümer entspringen nicht allein daher, weil man gewisse Dinge nicht weiß, sondern weil man sich zu urteilen unternimmt, obgleich man noch nicht alles weiß, was dazu erfordert wird.

Reich ist man nicht durch das, was man besitzt, sondern vielmehr durch das, was man mit Würde zu entbehren weiß. Und es könnte sein, daß die Menschheit reicher wird, indem sie ärmer wird, daß sie gewinnt, indem sie verliert.

Tue das, wodurch du würdig bist, glücklich zu sein!

Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern. Tot ist nur, wer vergessen wird.

Wir denken selten bei dem Licht an Finsternis, beim Glück an Elend; bei der Zufriedenheit an Schmerz; aber umgekehrt jederzeit.

Es kann sein, daß nicht alles wahr ist, was ein Mensch dafür hält, denn er kann irren, aber in allem, was er sagt, muß er wahrhaftig sein.

Genie ist das Talent der Erfindung dessen, was nicht gelehrt oder gelernt werden kann.

Es gibt ein Reich was nicht da ist, aber durch unser Tun und Lassen wirklich werden kann.

Behandle andere Menschen immer als Zweck an sich selbst, nicht bloß als Mittel zu etwas anderem.

Gedanken ohne Inhalte sind leer, Anschauungen ohne Begriffe sind blind. Aber auch die Anschauungen entwirft die Subjektivität aus den eigenen Empfindungen.

Die Natur hat gewollt, daß der Mensch keiner Glückseligkeit oder Vollkommenheit teilhaftig werde, als die er sich selbst, frei vom Instinkt, durch eigene Vernunft verschafft hat.

Meinen ist ein mit Bewußtsein sowohl subjektiv als auch objektiv unzureichendes Führwahrhalten.

Gewissen ist das Bewußtsein eines inneren Gerichtshofes im Menschen.

Der Friede muß gestiftet werden, er kommt nicht von selber.

Gesetz ist die Regel, nach der das Design der Dinge bestimmbar ist.

Religion ist die Erkenntnis aller unserer Pflichten als göttlicher Gebote.

Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht, je öfter und anhaltender sich das Nachdenken damit beschäftigt: Der bestirnte Himmel über mir, und das moralische Gesetz in mir.

Alles Gute, das nicht auf moralisch gute Gesinnung gepfropft ist, ist nichts als Schein und schimmerndes Elend.

Die größte Angelegenheit des Menschen ist, zu wissen, wie er seine Stelle in der Schöpfung gehörig erfülle und recht verstehe, was man sein muß, um ein Mensch zu sein.

Und wenn alles, was man sagt, wahr sein muß, so ist darum nicht auch die Pflicht, alle Wahrheit öffentlich zu sagen.

Es ist niemals zu spät, vernünftig und weise zu werden; es ist aber schwerer, wenn die Einsicht zu spät kommt.

Widerlegt zu werden, ist keine Gefahr, wohl aber, nicht verstanden zu werden.

Es hat wohl niemals eine rechtschaffene Seele gelebt, welche den Gedanken hätte ertragen können, daß mit dem Tod alles zu Ende sei, und deren edle Gesinnung sich nicht zur Hoffnung und Zukunft erhoben hätte.

Niemand kann mich zwingen, auf seine Art glücklich zu sein, sondern ein jeder darf seine Glückseligkeit auf dem Wege suchen, der ihm selbst gut dünkt, wenn er nur der Freiheit anderer nicht Abbruch tut.

Intrigante Leute sind schwache Köpfe, öfters haben sie Einfälle, aber im Großen kann ein böser Mensch nichts einsehen.

Im Gleichnis Christi ist die enge Pforte und der schmale Weg, der zum Leben führt, der des guten Lebenswandels; die weite Pforte und der breite Weg, den viele wandeln, ist die Kirche.

Der Glaube an einen Gott und eine andere Welt ist mit meiner moralischen Gesinnung so verwebt, daß, sowenig ich Gefahr laufe, die Letztere einzubüßen, ebenso wenig besorge ich; daß mir der Erstere jemals entrissen werden könne.

Der Glaube einer gottesdienstlichen Religion ist ein Fron- und Lohnglaube (fides mercenaria, servilis) und kann nicht für den seligmachenden angesehen werden, weil er nicht moralisch ist. Dieser muß ein freier, auf lauter Herzensgesinnungen gegründeter Glaube sein.

Die erste und letzte Aufgabe eines jeden Menschen ist Sittlichkeit, Tugend. Es ist ganz gleich, welchen Beruf der Mensch erwählt, welcher Partei er angehört, welchen Glauben er besitzt, nichts wird ihm von der allgemeinen Notwendigkeit, gut, gerecht und fromm zu sein, frei machen.

Alle sittlichen Begriffe haben a priori in der Vernunft ihren Sitz und Ursprung, und dieses zwar in der gemeinsten Menschenvernunft ebenso als der im höchsten Maße spekulativen. Sie können von keinem empirischen und darum bloß zufälligen Erkenntnisse abstrahiert werden.

Die Menschen sind insgesamt je zivilisierter, desto mehr Schauspieler.

Der ewige Friede ist keine leere Idee, sondern eine Aufgabe, die, nach und nach aufgelöst, ihrem Ziele beständig näher kommt.

Man merkt leicht, daß auch kluge Leute bisweilen faseln.

Zu einer Gesinnung, einer Maxime, kann man von niemand gezwungen werden; hier bleibt daher als Beweggrund unseres Handelns nur jener freie Selbstzwang übrig, auf den sich jede wahre Sittlichkeit gründet.

Ich stehe in der Einbildung, es sei zuweilen nicht unnütz, ein gewisses edles Vertrauen in seine eigenen Kräfte zu setzen.

Sparsamkeit in allen Dingen ist die vernünftige Handlung eines rechtdenkenden Menschen.

Eltern erziehen gemeiniglich ihre Kinder nur so, daß sie in die gegenwärtige Welt, sei sie auch verderbt, passen. Sie sollten sie aber besser erziehen, damit ein zukünftiger besserer Zustand hervorgebracht werde.

Als ein vernünftiges, mithin zur intelligiblen Welt gehöriges Wesen kann der Mensch die Kausalität seines eigenen Willens niemals anders als unter der Idee der Freiheit denken.

Der Mensch kann ein neuer Mensch nur durch eine Art von Wiedergeburt, gleich als durch eine neue Schöpfung und Änderung des Herzens werden.

Die menschliche Vernunft hat das besondere Schicksal in einer Gattung ihrer Erkenntnisse: daß sie durch Fragen belästigt wird, die sie nicht abweisen kann, denn sie sind ihr durch die Natur der Vernunft selbst aufgegeben, die sie aber auch nicht beantworten kann, denn sie übersteigen alles Vermögen der menschlichen Vernunft.

Alle Naturanlagen eines Geschöpfs sind bestimmt, sich einmal vollständig und zweckmäßig auszuwickeln.

Wenn wir uns als frei denken, so versetzen wir uns als Glieder in die Verstandeswelt und erkennen die Autonomie des Willens, samt ihrer Folge, der Moralität; denken wir uns aber als verpflichtet, so betrachten wir uns als zur Sinnenwelt und doch zugleich zur Verstandeswelt gehörig.

Wenn man mit einer kühnen Vorstellung die ganze Ewigkeit, sozusagen, in einem Begriffe zusammenfassen könnte: So würde man auch den ganzen unendlichen Raum mit Weltordnungen angefüllet und die Schöpfung vollendet ansehen können.

Welcher Philosoph hat nicht einmal, zwischen den Beteuerungen eines vernünftigen und fest überredeten Augenzeugen und der inneren Gegenwehr eines unüberwindlichen Zweifels, die einfältigste Figur gemacht, die man sich vorstellen kann? Soll er die Richtigkeit aller solcher Geistererscheinungen gänzlich ableugnen? Was kann er für Gründe anführen, sie zu widerlegen?

Eines der größten Probleme der Erziehung ist, wie man die Unterwerfung unter den gesetzlichen Zwang mit der Fähigkeit, sich seiner Freiheit zu bedienen, vereinigen könne. Denn Zwang ist nötig! Wie kultiviere ich die Freiheit bei dem Zwange?

Alles Denken ist nichts anderes als ein Vorstellen durch Merkmale.

Die Wahrheiten sind Illusionen, von denen man vergessen hat, daß sie welche sind.

Die sogenannten Religionsstreitigkeiten, welche die Welt so oft erschüttert und mit Blut bespritzt haben, sind nur etwas anderes als Zänkereien um den Kirchenglauben gewesen.

Wir werden gewisse Handlungen nicht darum für verbindlich halten, weil sie Gebote Gottes sind, sondern sie darum als göttliche Gebote ansehen, weil wir dazu innerlich verpflichtet sind.

Der Ausspruch, »wir wissen nur soviel, als wir im Gedächtnis haben«, hat seine Richtigkeit und daher ist die Kultur des Gedächtnisses sehr notwendig. Man muß aber dasselbe nur mit solchen Dingen beschäftigen, an denen uns gelegen ist, daß wir sie behalten und die auf das wirkliche Leben Beziehung haben.

Unser Zeitalter ist das eigentliche Zeitalter der Kritik, der sich alles unterwerfen muß. Religion, durch ihre Heiligkeit, und Gesetzgebung, durch ihre Majestät, wollen sich gemeiniglich derselben entziehen. Aber alsdenn erregen sie gerechten Verdacht wider sich, und können auf unverstellte Achtung nicht Anspruch machen, die die Vernunft nur demjenigen bewilligt, was ihre freie und öffentliche Prüfung hat aushalten können.

Freunde des Menschengeschlechts und dessen, was ihm am heiligsten ist! Nehmt an, was euch nach sorgfältiger und aufrichtiger Prüfung am glaubwürdigsten scheint, es mögen nun Facta, es mögen Vernunftgründe sein; nur streitet der Vernunft nicht das, was sie zum höchsten Gut auf Erden macht, nämlich das Vorrecht ab, der letzte Probierstein der Wahrheit zu sein.

Niemals empört etwas mehr als Ungerechtigkeit. Alle anderen Übel, die wir ausstehen, sind nichts dagegen.

Der Anfang des Lebens ist die Geburt, diese aber nicht der Anfang des Lebens der Seele, sondern des Menschen. – Das Ende des Lebens ist der Tod, dieser aber nicht das Ende des Lebens der Seele, sondern des Menschen.

Ich werde meine Mutter nie vergessen; denn sie pflanzte und nährte den ersten Keim des Guten in mir, sie öffnete mein Herz den Eindrücken der Natur; sie weckte und erweiterte meine Begriffe, und die Lehren haben einen immerwährenden Einfluß auf mein Leben gehabt.

Der Verstand ist positiv und vertreibt die Finsternis der Unwissenheit – die Urteilskraft mehr negativ zur Verhütung der Irrtümer aus dem dämmernden Licht, darin die Gegenstände erscheinen. – Die Vernunft verstopft die Quelle der Irrtümer (die Vorurteile) und sichert hiermit den Verstand durch die Allgemeinheit der Prinzipien.

Nur durch allmähliche Reform nach festen Grundsätzen kann man in kontinuierlicher Annäherung zum höchsten persönlichen Gut, zum ewigen Frieden gelangen. Dieser ist eine Aufgabe, die nach und nach aufgelöst, ihrem Ziele, weil die Zeiten, in denen gleiche Fortschritte geschehen, hoffentlich immer kürzer werden, beständig näher kommt.

Sonst ist es Beweis von gutem Verstande, wenn der Mensch auch nur weiß, wie er gut fragen soll, um entweder von der Natur oder einem anderen Menschen belehrt zu werden.

Wenn ein Mensch sich kriechend gegen andere beträgt, immer Komplimente macht, um sich durch ein so unwürdiges Benehmen, wie er wähnt, einzuschmeicheln, so ist auch dieses wider die Würde der Menschheit.

Einsehende Leute, weil die Wahrheit ihr eigentliches Objekt ist, und sie nur an dem, was beständig ist, Vergnügen finden, sind jederzeit ehrlich.

Wissen: Fürwahrhalten aus einem Erkenntnisgrunde, der sowohl objektiv als subjektiv zureichend ist.

Der Mensch ist so von sich eingenommen, daß er sich lediglich als das einzige Ziel der Anstalten Gottes ansieht.

Der bejahrte Murrkopf, welcher fest glaubt, daß in seiner Jugend die Welt viel ordentlicher und die Menschen besser gewesen wären, ist ein Phantast in Ansehung der Erinnerung.

Der praktische Philosoph, der Lehrer der Weisheit durch Lehre und Beispiel, ist der eigentliche Philosoph. Denn Philosophie ist die Idee einer vollkommenen Weisheit, die uns die letzten Zwecke der menschlichen Vernunft zeigt.

Ich habe gar nicht den Ehrgeiz, ein Seraph sein zu wollen, mein Stolz ist nur dieser, desto mehr Mensch zu sein.

Ein Entwurf zu einer Theorie der Erziehung ist ein herzliches Ideal, und es schadet nichts, wenn wir auch nicht gleich imstande sind, es zu realisieren. Man muß nur nicht gleich die Idee für schimärisch halten, und sie als einen schönen Traum verrufen,wenn auch Hindernisse bei ihrer Ausführung eintreten.

Was Freiheit in praktischer Beziehung ist, verstehen wir gar wohl, in theoretischer Absicht aber, was ihre Natur betrifft, können wir ohne Widerspruch nicht einmal daran denken, sie verstehen zu wollen.

Ich kann niemand besser machen, als durch den Rest des Guten, das in ihm ist; ich kann niemand klüger machen, als durch den Rest der Klugheit, die in ihm ist.

Bäume, wenn sie im Freien stehen und im Wachstum begriffen sind, gedeihen besser und tragen einst herrlichere Früchte, als wenn sie durch Künsteleien, Treibhäuser und konfiszierte Formen dazu gebracht werden sollen.

Der Wert des Lebens, sofern es in dem besteht, was wir Gutes genießen können, wird von den Menschen viel zu hoch angeschlagen; sofern es aber nach dem geschätzt wird, was wir Gutes tun können, ist es der höchsten Achtung und Sorgfalt, es zu erhalten und fröhlich zu guten Zwecken zu gebrauchen, würdig.

Es zum Grundsatz zu machen, daß denen, die ihnen (den derzeitigen Gewalthabern) einmal unterworfen sind, überhaupt die Freiheit nicht tauge, und man berechtigt sei, sie jederzeit davon zu entfernen, ist ein Eingriff in die Regalien der Gottheit selbst, die den Menschen zur Freiheit schuf. Bequemer ist freilich, im Staat, Hause und Kirche zu herrschen, wenn man einen solchen Grundsatz durchzusetzen vermag. Aber auch gerechter?

Ein kleiner Anfang, der aber Epoche macht, indem er der Denkungsart eine ganz neue Richtung gibt, ist wichtiger als die ganze unabsehliche Reihe von darauffolgenden Erweiterungen der Kultur.

Der Verstand vermag nichts anzuschauen und die Sinne nichts zu denken. Nur daraus, daß sie sich vereinigen, kann Erkenntnis entspringen.

Von dem Tage an, wo der Mensch anfängt durch »Ich« zu sprechen, bringt er sein geliebtes Selbst, wo er nur darf, zum Vorschein, und der Egoismus schreitet unaufhaltsam fort.

Denken ohne Erfahrung ist leer. Erfahrung ohne Denken ist blind.

Was einen Preis hat, an dessen Stelle kann etwas anderes als Äquivalent gesetzt werden; was dagegen über allen Preis erhaben ist, das hat seine Würde.

Ich setze den Fall, ein Land besteht aus lauter Einwohnern, die sich vor Gott verpflichtet haben, sich nach den Anweisungen der Bibel zu richten: wie wohl würde es ihnen ergehen!

Was kann, wenn man nahe dran ist, diese Welt zu verlassen, tröstender sein, als zu sehen, daß man nicht umsonst gelebt habe, weil man einige, wenngleich nur wenige, zu guten Menschen gebildet hat.

Moralität muß also vorhergehen, die Theologie ihr dann folgen, und das heißt Religion.

Tue das Vollkommenste, was durch dich möglich ist!

Gewissenlosigkeit ist nicht Mangel des Gewissens, sondern der Hang, sich nicht an dessen Urteil zu kehren.

Die Selbstprüfung, die in die schwer zu ergründenden Tiefen oder den Abgrund des Herzens zu dringen verlangt und die dadurch zu erhaltende Selbstkenntnis ist aller menschlichen Weisheit Anfang.

Der Mensch, der die menschlichen Gefühle nicht ersticken will, muß sich den Tieren gegenüber mit Güte verhalten; weil der, der unmenschlich gegenüber den Tieren ist, auch hart mit dem Menschen wird. Wir können die Seele eines Menschen an der Verhaltensweise gegenüber den Tieren erkennen.

Die moralische Bildung des Menschen darf nicht von der Besserung der Sitten, sondern muß von der Umwandlung der Denkungsart und von dort der Gründung eines Charakters anfangen.

Was sollen uns alle Bearbeitungen und Streitigkeiten der Spekulation, wenn man die Herzensgüte darüber einbüßt?

Der wahre Philosoph muß also als Selbstdenker einen freien und selbsteigenen, keinen sklavisch nachahmenden Gebrauch von seiner Vernunft machen.

Eine jede Lehre, wenn sie ein nach Prinzipien geordnetes Ganzes der Erkenntnis sein soll, heißt Wissenschaft.

Ein jeder Mensch hat rechtmäßigen Anspruch auf Achtung von seinen Mitmenschen, und wechselseitig ist er dazu auch gegen jeden anderen verbunden.

Wer ängstlich wegen seiner Existenz bekümmert ist, wird des Lebens nie froh werden.

Der Mensch kann nur Mensch werden durch Erziehung. Er ist nichts, als was die Erziehung aus ihm macht.

Ich habe die Gebrechen der Erkenntniskraft Krankheiten des Kopfes genannt.

Tugend ist die moralische Stärke in Befolgung seiner Pflicht, die niemals zur Gewohnheit werden, sondern immer ganz neu und ursprünglich aus der Denkungsart hervorgehen soll.

Derjenigen unter den Menschen, die nach Grundsätzen verfahren, sind und waren immer die wenigsten. Derer, so aus gutherzigen Trieben handeln, sind weit mehrere. Derer, die ihr allerliebstes Selbst als den einzigen Beziehungspunkt ihrer Bemühungen starr vor Augen haben und die um den Eigennutz als um die große Achse alles zu drehen suchen, gibt es die meisten.

Die Welt ist nicht ein Accidens der Gottheit, weil in ihr Widerstreit, Mängel, Veränderlichkeit, alles Gegenteile der Bestimmungen einer Gottheit, angetroffen werden.

Wenn das moralische Gesetz gebietet, wir sollen bessere Menschen sein, so folgt unumgänglich, wir müssen es auch können.

Je mehr eigennütziger Beweggrund, desto weniger Moralität.

Alle Menschen haben Vorurteile, nur von verschiedener Art.

Philosophie ist die Idee einer vollkommenen Weisheit, die uns die letzten Zwecke der menschlichen Vernunft bringt.

Selbstdenken heißt: den obersten Problemstein der Wahrheit an sich selbst suchen.

Die Lüge ist ein Verbrechen des Menschen an seiner eigenen Person.

 

RevolutionäreLudwig Andreas Feuerbach,

deutscher Philosoph, Anthropologe und Religionskritiker
(* 28. Juli 1804 in Landshut; † 13. September 1872)

Der Unterschied zwischen Tier und Mensch ist das Bewusstsein, nicht im Sinne des Selbstgefühls, sondern die Fähigkeit, sich selbst im Verhältnis zur Gattung zu sehen. Das Tier hat nur ein inneres Wesen, der Mensch hingegen ein inneres und ein äußeres. Das innere Leben des Menschen ist das Leben im Verhältnis zu seiner Gattung.

Ebenso wird der Mensch an dem Gegenstand seiner selbst bewusst: Das Bewusstsein des Gegenstandes ist das Selbstbewusstsein des Menschen. Wie der Mensch etwas sieht, zeigt ihm sein eigenes Wesen. Was für eines Gegenstandes wir uns daher auch nur immer bewusst werden: wir werden stets zugleich unseres eigenen Wesens bewusst.

Die Raupe, die über ihre Welt hinaus nichts kennt, kann sich nicht als endlich erkennen. Das Blatt, auf dem die Raupe lebt, ist für sie eine Welt, ein unendlicher Raum, weil sie darüber hinaus nichts kennt. Einem beschränkten Wesen ist sein beschränkter Verstand keine Schranke, es ist vielmehr vollkommen glücklich und befriedigt.

Wenn ich kein religiöses Gefühl in mir habe, kann ich nichts Religiöses erkennen. Also ist Religion nur ein Gefühl in mir selbst. Das Religiöse entsteht in mir selbst, somit ist der Gegenstand, der in mir das religiöse Gefühl auslöst, außerhalb von mir variabel. Das Gefühl ist atheistisch im Sinne des orthodoxen Glaubens, als welcher Religion an einem äußeren Gegenstand anknüpft; es leugnet einen gegenständlichen Gott – er ist sich selbst Gott.

Der Gegenstand des Menschen ist nichts anderes als sein gegenständliches Wesen selbst. Wie der Mensch denkt, wie er gesinnt ist, so ist sein Gott. Die Erkenntnis Gottes ist deshalb die Selbsterkenntnis des Menschen. Der Mensch ist sich dessen jedoch nicht bewusst. Er verlegt sein Wesen zuerst außer sich, ehe er es in sich findet.

Die Religion gesteht ein, dass die Wesenmerkmale Gottes menschlich sind. Dies sagt jedoch nichts über Gott aus. Der Mensch kann sich unter Gott nur das vorstellen, was Gott ist. Deshalb ist das Gottesbild menschenähnlich, was nicht bedeutet, dass Gott so ist.

Gott ist das Größte, was man sich vorstellen kann. Würde ein Vogel sich Gott vorstellen, so hätte sein Gott Flügel, denn für einen Vogel gibt es nichts Größeres als Flügel zu haben. Die Götter der Menschen entsprechen ihnen selbst. Einen Gott, der in einem Tempel wohnt, gibt es erst, seitdem der Mensch in Häusern wohnt. Für die alten Germanen war die Tugend des Krieges ihre höchste Tugend. Daher war ihr höchster Gott der Kriegsgott – Odin. Ein wahrer Atheist ist daher nur der, dem diese Prädikate wie Liebe, Weisheit, Gerechtigkeit nichts bedeuten.

Die Religionen rechtfertigen die Parallelität von menschlich geschätzten und göttlichen Prädikaten damit, dass dies nur die Auswahl der göttlichen Prädikate sei, die der Mensch erkennt. Gott habe darüber hinaus unendlich viele mehr. Der Religion sind die Anthropomorphismen keine Anthropomorphismen.

Eine Qualität ist nicht göttlich, weil Gott sie hat, sondern Gott hat sie, weil sie selbst göttlich ist, weil Gott ohne sie ein mangelhaftes Wesen ist.

Im Spiegel des unendlich guten Gottes erkennt der Mensch sich als begrenzt. Zur Verehrung Gottes macht der Mensch sich klein und gesteht sich ein, dass er, im Gegensatz zu Gott, nur begrenzt gut, liebend, weise etc. ist. Durch Gott erkennt der Mensch, was er selbst nicht ist, aber sein soll, und somit sein kann. Denn ein Sollen ohne Können wäre lächerlich.

Wer an der Wahrheit seines Gottesbildes zweifelt, muss auch an der Existenz Gottes überhaupt zweifeln.

Die Empfindung von dem Unglück des Schlechten ist Empfindung von dem Glück des Guten: der Mangel eines Gutes bringt oft dieselbe Wirkung hervor als der Besitz desselben.

So lange der Mensch nicht im Höchsten frei, bei sich, selbständig ist, so lange kann er auch in Kunst und Wissenschaft nicht das Höchste erreichen.

Was wäre der Mensch ohne Empfindung? Sie ist die musikalische Macht im Menschen.

Die Form der Wissenschaft ist ewig die Notwendigkeit. Die Notwendigkeit negieren, heißt den Standpunkt der Erkenntnis und Wissenschaft negieren.

An dem andern habe ich erst das Bewußtsein der Menschheit; durch ihn erst erfahre, fühle ich, daß ich Mensch bin; in der Liebe zu ihm wird mir erst klar, daß er zu mir und ich zu ihm gehöre, daß wir beide nicht ohne einander sein können, daß nur die Gemeinsamkeit die Menschheit ausmacht.

Die echten Schriftsteller sind Gewissensbisse der Menschheit.

Die Kunst ist nur Kunst, wo sie sich Selbstzweck, wo sie absolut frei, sich selbst überlassen ist, wo sie keine höheren Gesetze kennt als ihre eigenen, die Gesetze der Wahrheit und Schönheit.

Mäkeln und Tadeln ist bei vielen ein Trost für Unverständnis.

Wo keine Liebe, ist auch keine Wahrheit. Und nur der ist etwas, der etwas liebt. Nichts sein und nichts lieben ist identisch.

Je mehr du von deinem Selbst aufgibst, desto größer und wahrer ist deine Liebe.

Alles überwindet der Mensch; aber nur, wenn die Überwindung für ihn eine Notwendigkeit ist – alles vermag er, wenn er muß.

Die einfachsten Wahrheiten sind es gerade, auf die der Mensch immer erst am spätesten kommt.

Ein Dogma ist das ausdrückliche Verbot, selber zu denken.

Nur für die Erbärmlichen ist die Welt erbärmlich, nur für die Leeren leer.

Die wahre Philosophie besteht darin, nicht Bücher, sondern Menschen zu machen.

Was dein Inneres beschäftigt, das beschäftigt auch deinen Verstand, das nimmst du auch in ihn auf, als ein Objekt deiner Betrachtung, von dem du nicht lassen kannst.

Das Denken ist das Vermögen der Objektivität im Menschen. – Wer darum nicht von sich selbst abstrahieren kann, wie z.B. ein bloßer Gefühlsmensch, ist unfähig des richtigen Denkens, unfähig der Wissenschaft, oder kommt er in sie, so stiftet er nur Verderben.

Du bist nur, wenn du liebst; Sein ist erst Sein, wenn es Sein der Liebe ist, aber zugleich geht in der Liebe dein persönliches Dasein, dein abgesondertes Fürdichsein zu Grunde. Du bist nur noch in dem geliebten Gegenstande, Alles außer ihm, du selbst ohne ihn bist dir Nichts. Die Liebe ist die Quelle aller Freuden, aber auch aller Schmerzen.

So ist die Liebe der wahre ontologische Beweis vom Dasein eines Gegenstandes außer unserem Kopfe – und es gibt keinen anderen Beweis vom Sein als die Liebe, die Empfindung überhaupt. Das, dessen Sein Dir Freude, dessen Nichtsein Dir Schmerz bereitet, das nur ist.

Der Ursprung, ja das eigentliche Wesen der Religion ist der Wunsch. Hätte der Mensch keine Wünsche, so hätte er auch keine Götter. Was der Mensch sein möchte, aber nicht ist, dazu macht er seinen Gott.

Die wahren Gesinnungen der Menschen in Betreff der Bedeutung einer Handlung offenbaren sich nicht in ihren Urteilen über das Tun, sondern über das Nicht-Tun der Handlung, da wo sie einer überläßt.

Der Religion ist nur das Heilige wahr, der Philosophie nur das Wahre heilig.

Die Zeit ist die Quelle der Poesie. Der Blick in die Vergangenheit ist ein Stich ins Herz, der die poetische Ader öffnet.

Berge versetzt der Glaube. Jawohl! Die schweren Probleme löset der Glaube nicht auf, sondern verschiebt sie nur.

Die Schmerzen, die wir dem Freund offenbaren, sind schon halb geheilt. Worüber wir sprechen, darüber mildern sich unsere Leidenschaften; es wird hell in uns; der Gegenstand des Zorns, des Ärgers, des Kummers erscheint uns in einem Licht, in welchem wir die Unwürdigkeit der Leidenschaft erkennen. Worüber wir im Dunkel und Zweifel sind, wir dürfen nur darüber sprechen – oft in dem Augenblick schon, wo wir den Mund auftun, um den Freund zu fragen, schwinden die Zweifel und Dunkelheiten.

Der Mensch schuf Gott nach seinem Bilde.

Wahre Religion ist gebaut auf das Wahre, das Gute in der Menschennatur nicht auf der Sünde Morast.

Nur der Gegenstand der wahren Liebe entwickelt und offenbart auch das wahre Wesen des Menschen.

Dem wahrhaft religiösen Menschen ist Gott kein bestimmungsloses Wesen, weil er ihm ein gewisses, wirkliches Wesen ist. Die Bestimmungslosigkeit und die mit ihr identische Unerkennbarkeit Gottes ist daher nur eine Frucht der neuem Zeit, ein Produkt der modernen Ungläubigkeit.

Das Auge ist himmlischer Natur. Darum erhebt sich der Mensch über die Erde nur mit dem Auge; darum beginnt die Theorie mit dem Blicke nach dem Himmel. Die ersten Philosophen waren Astronomen.

Der Mensch ist der Anfang der Religion, der Mensch der Mittelpunkt der Religion, der Mensch das Ende der Religion.

Die Liebe ist das Band, das Vermittlungsprinzip zwischen dem Vollkommnen und Unvollkommnen, dem sündlosen und sündhaften Wesen, dem Allgemeinen und Individuellen, dem Gesetz und dem Herzen, dem Göttlichen und Menschlichen. […] Die Liebe stärket das Schwache und schwächt das Starke, erniedrigt das Hohe und erhöhet das Niedrige, idealisiert die Materie und materialisiert den Geist. […] Lieben heißt vom Geiste aus: den Geist, von der Materie aus: die Materie aufheben.

Der Glaube entfesselt die Wünsche des Menschen von den Banden der natürlichen Vernunft; er genehmigt, was Natur und Vernunft versagen; er macht den Menschen darum selig, denn er befriedigt seine subjektivsten Wünsche.

Wenn Gott sein Ebenbild wie sich selbst liebt, warum soll nicht auch ich das Bild Gottes wie Gott selbst lieben?

Nur der, der liebt, lebt.

Wo keine Liebe ist, ist auch keine Wahrheit.

Man kann nicht wenig genug schreiben, wie man nicht wenig genug reden kann, denn das meiste, was man schreibt und spricht, ist doch nur dummes und überflüssiges Zeug.

Was dem Menschen Gott ist, das ist sein Geist, seine Seele, und was des Menschen Geist, seine Seele, sein Herz, das ist sein Gott.

Wer nicht, wenn auch unabsichtlich, beleidigen oder verletzen will, dem fehlt alle Energie, alle Tatkraft; denn man kann keinen Fuß bewegen, ohne Wesen zu zertreten, keinen Tropfen Wasser vergießen, ohne Infusorien zu verschlucken.

Die Wissenschaft soll nicht sein ein Ruhebett für den von Neugier geplagten Geist oder ein Spaziergang zum Vergnügen oder ein hoher Turm, von dem man verächtlich herabblickt, oder eine Burg und Schanze für Streit und Hader oder eine Werkstatt für die Gewinnsucht und den Wucher, sondern ein reicher Warenbehälter, eine Schatzkammer zur Ehre des Werkmeisters aller Dinge und zum Nutzen der Menschheit.

Denn nicht Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde, wie es in der Bibel steht, sondern der Mensch schuf, wie ich im »Wesen des Christentums« zeigte, Gott nach seinem Bilde.

Die Natur antwortet nicht auf die Klagen und Fragen des Menschen; sie schleudert unerbittlich ihn auf sich selbst zurück.

Wo Bewußtsein ist, da ist Fähigkeit zur Wissenschaft.

Ein Mensch ohne Verstand ist auch ein Mensch ohne Willen. Wer keinen Verstand hat, läßt sich verführen, verblenden, von andern als Mittel gebrauchen; nur wer denkt, ist frei und selbständig.

Je mehr das Sinnliche verneint wird, desto sinnlicher ist der Gott, dem man das Sinnliche opfert.

Wirklich ist, was wirklich für den Menschen ist. Begnüge dich mit der gegebenen Welt.

Nie ist das Richtige das, was ihr macht, sondern wie ihr’s macht.

Die Sache muß an und für sich selbst betrachtet werden, wenn man ihre Wahrheit erkennen will, unabhängig von den Beziehungen auf den Menschen und anderen äußerlichen Gründen. – Der innere Sachgrund allein – der Gedanke entscheidet.

Magst du vom Zweifel ausnehmen, was du willst: die Grenzen, die du dem Zweifel im besonderen setzest, fallen über kurz oder lang, sind nur die Schranken deiner Persönlichkeit, die andere, wenn sie deinen Geist übernehmen, nicht mehr berücksichtigen und so den wahren Sinn deiner Zweifel enthüllen werden.

Wissenschaft und Menschheit können nur unter dem Schutze der Toleranz gedeihen. – Wo keine Wahrheit, ist keine Toleranz. Furcht ist die Quelle der Intoleranz, aber Furcht ist nicht in der Wahrheit.

Die Geschichte der Menschheit besteht in nichts anderem als einer fortgehenden Überwindung von Schranken, die zu einer bestimmten Zeit für Schranken der Menschheit und darum für absolute, unübersteigliche Schranken gelten. Die Zukunft enthüllt aber immer wieder, daß die angeblichen Schranken der Gattung nur Schranken der Individuen waren. Die Geschichte der Wissenschaften, namentlich der Philosophie und Naturwissenschaften liefert hierfür die interessantesten Belege.

Gott war mein erster Gedanke, die Vernunft mein zweiter, der Mensch mein dritter und letzter Gedanke.

Das göttliche Wesen, das sich in der Natur offenbart, ist nichts anderes, als die Natur selbst, die sich dem Menschen als ein göttliches Wesen offenbart, darstellt und aufdrängt.

Die Natur ist der erste, ursprüngliche Gegenstand der Religion, wie die Geschichte aller Religionen und Völker sattsam beweist.

 

RevolutionäreSigmund Freud,

österreichischer Neurologe, Tiefenpsychologe, Kulturtheoretiker und Religionskritiker
(* 6. Mai 1856 in Freiberg, † 23. September 1939 in London)

In dem Augenblick, in dem ein Mensch den Sinn und den Wert des Lebens bezweifelt, ist er krank.

Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden als Freude zu gewinnen.

Die Religiosität führt sich biologisch auf die langanhaltende Hilflosigkeit und Hilfsbedürftigkeit des kleinen Menschenkindes zurück, welches, wenn es später seine wirkliche Verlassenheit und Schwäche gegen die großen Mächte des Lebens erkannt hat, seine Lage ähnlich wie in der Kindheit empfindet und deren Trostlosigkeit durch die regressive Erneuerung der infantilen Schutzmächte zu verleugnen versucht.

Auch die Religion kann ihr Versprechen (des Glücks) nicht halten. Wenn der Gläubige sich endlich genötigt findet, von ›Gottes unerforschlichem Ratschluß‹ zu reden, so gesteht er damit ein, daß ihm als letzte Trostmöglichkeit und Lustquelle im Leiden nur die bedingungslose Unterwerfung geblieben ist. Und wenn er zu dieser bereit ist, hätte er sich den Umweg wahrscheinlich sparen können.

Wenn die Wahrheit der religiösen Lehren abhängig ist von einem inneren Erlebnis, das diese Wahrheit bezeugt, was macht man mit den vielen Menschen, die solch ein seltenes Erlebnis nicht haben?

Das zusammenfassende Urteil der Wissenschaft über die religiöse Weltanschauung lautet: Während die einzelnen Religionen miteinander hadern, welche von ihnen im Besitz der Wahrheit sei, meinen wir, daß der Wahrheitsgehalt der Religion überhaupt vernachlässigt werden darf. Religion ist der Versuch, die Sinnenwelt, in der wir gestellt sind, mittels der Wunschwelt zu bewältigen […] Aber sie kann es nicht leisten. Ihre Lehren tragen das Gepräge der Zeiten, in denen sie entstanden sind, der unwissenden Kinderzeiten der Menschheit.

Was man im strengsten Sinne Glück heißt, entspringt der eher plötzlichen Befriedigung hoch aufgestauter Bedürfnisse und ist seiner Natur nach nur als episodisches Phänomen möglich.

Eines Tages, zurückblickend auf die Jahre, wo du gekämpft hast, werden sie dir wie die schönsten vorkommen.

Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, daß die Menschen gemeinhin mit falschen Maßstäben messen, Macht, Erfolg und Reichtum für sich anstreben und bei anderen bewundern, die wahren Werte des Lebens aber unterschätzen.

Niemals sind wir ungeschützter gegen das Leiden, als wenn wir lieben, niemals hilfloser ungücklich, als wenn wir das geliebte Objekt oder seine Liebe verloren haben.

Der Melancholiker zeigt eine außerordentliche Herabsetzung seines Ichgefühls, eine großartige Ichverarmung. Bei der Trauer ist die Welt arm und leer geworden, bei der Melancholie ist es das Ich selbst.

Es gibt viele Wege, die zu dem Glück führen können, wie es dem Menschen erreichbar ist; keinen, der sicher dahin leitet.

Die große Mehrzahl der Menschen arbeitet nur notgedrungen, und aus dieser natürlichen Arbeitsscheu der Menschen leiten sich die schwierigsten sozialen Probleme ab.

Wir werden die Natur nie vollkommen beherrschen; unser Organismus, selbst ein Stück dieser Natur, wird immer ein vergängliches, in Anpassung und Leistung beschränktes Gebilde bleiben.

Gewollte Vereinsamung, Fernhaltung von den anderen ist der nächstliegende Schutz gegen das Leid, das einem aus menschlichen Beziehungen erwachsen kann.

Auf der Höhe der Verliebheit droht die Grenze zwischen Ich und Objekt zu verschwimmen. Allen Zeugnissen der Sinne entgegen, behauptet der Verliebte, daß Ich und Du eines seien, und ist bereit, sich, als ob es so wäre, zu benehmen.

Wie der Planet noch um seinen Zentralkörper kreist, außer daß er um die eigene Achse rotiert, so nimmt auch der einzelne Mensch am Entwicklungsgang der Menschheit teil, während er seinen eigenen Lebensweg geht.

Das Leiden der Hysterischen kommt hauptsächlich von ihren Erinnerungen.

So sinkt mir der Mut, vor meinen Mitmenschen als Prophet aufzustehen, und ich beuge mich ihrem Vorwurf, daß ich ihnen keinen Trost zu bringen weiß, denn das verlangen sie im Grunde alle, die wildesten Revolutionäre nicht weniger leidenschaftlich als die bravsten Frommgläubigen.

Wir versuchen unterdes, die Leistungsfähigkeit unserer Sinnesorgane durch künstliche Hilfsmittel aufs äußerste zu steigern, aber man darf erwarten, daß alle solche Bemühungen am Endergebnis nichts ändern werden. Das Reale wird immer unerkennbar bleiben.

Niemals sind wir so verletzlich, als wenn wir lieben.

Ein Jeder von uns kommt dahin, die Erwartungen, die er in der Jugend an seine Mitmenschen knüpft, als Illusionen fallen zu lassen, und kann erfahren, wie sehr ihm das Leben durch deren Übelwollen erschwert und schmerzhaft gemacht wird.

Zu sich selbst vollkommen ehrlich zu sein, ist eine gute Übung.

Jede Phantasie ist ein Wunsch, der realisiert wird, eine Phantasiekorrektur der unbefriedigenden Wirklichkeit.

Wenn es sich um Fragen der Religion handelt, machen sich die Menschen aller möglichen Unaufrichtigkeiten und intellektuellen Unarten schuldig.

Der Stacheldraht kann uns wohl trennen, den Glauben kann uns keiner nehmen.

Denken Sie an den betrübenden Kontrast zwischen der strahlenden Intelligenz eines gesunden Kindes und der Denkschwäche des durchschnittlichen Erwachsenen. Wäre es so ganz unmöglich, daß gerade die religiöse Erziehung ein großes Teil Schuld an dieser relativen Verkümmerung trägt?

Gedanken sind die Proben zu Handlungen.

Wir sind so eingerichtet, daß wir nur den Kontrast intensiv genießen können, den Zustand nur sehr wenig. Somit sind unsere Glücksmomente schon durch unsere Konstruktion beschränkt.

Ich darf nicht wie Sie auf die Liebe vieler Menschen rechnen. Ich habe sie nicht erfreut, getröstet, erhoben. Ich hatte es gar nicht in Absicht, wollte nur forschen, Rätsel lösen, ein Stückchen Wahrheit aufdecken. Dies mag vielen wehe, manchen wohlgetan haben, beides nicht meine Schuld und nicht mein Verdienst.

Der Humor hat nicht nur etwas Befreiendes wie der Witz und die Komik, sondern auch etwas Großartiges und Erhebendes, welche Züge an den beiden anderen Arten des Lustgewinns aus intellektueller Tätigkeit nicht gefunden werden.

Die meisten Menschen wollen die Freiheit nicht wirklich, weil Freiheit Annahme von Verantwortung bedeutet, die meisten Menschen zittern vor solcher Annahme.

Es wird aber behauptet, daß jeder von uns sich in irgendeinem Punkt ähnlich wie der Paranoiker benimmt, eine ihm unleidliche Seite der Welt durch eine Wunschbildung korrigiert und diesen Wahn in die Realität einträgt. Eine besondere Bedeutung beansprucht der Fall, daß eine größere Anzahl von Menschen gemeinsam den Versuch unternimmt, sich Glücksversicherung und Leidensschutz durch eine wahnhafte Umbildung der Wirklichkeit zu schaffen. Als solchen Massenwahn müssen wir auch die Religionen der Menschheit kennzeichnen. Den Wahn erkennt natürlich niemals, wer ihn selbst noch teilt.

von |Mai 27th, 2018|Kommentare deaktiviert für Revolutionäre

Zeit, Mannigfaltigkeit, Relativität

Nur wenige erkennen die Mannigfaltigkeit der Sichtweisen. Vor ihren Augen sehen sie immer nur ein Quadrat – ihre eigene Sichtweise – doch die Philosophie, besonders die Metaphysik, ist ein Hilfsmittel dessen ich mich bediene und mir zu eigen gemacht habe, das mir verhilft, nicht nur das Quadrat zu sehen, sondern das, aus was dieses ist: Ein Würfel, der aus sechs Quadraten als Sein analysiert und definiert wird, mit Beziehungen zu weiteren Mehrebenen, die Teil eines ewigen Kontinuums sind. Nur wenige erkennen den wahren Sinn hinter dieser kindhaften Veranschaulichung, nur wenige erkennen den daraus gewonnenen Nutzen, nur wenige erkennen, wie blind sie tatsächlich sind – bedauerlich!

Die tiefgründige Wahrheit des Relativismus – sei vorsichtig, denn es gibt Ebenen und Welten, in die nicht jeder darf.

Wenn jemand glaubt, dass sein persönliches Fassungsvermögen in geistiger Hinsicht der Maßstab aller Dinge ist und alles, was er nicht verstehen kann keine Existenzberechtigung hat, gäbe es nichts in dieser Welt! Existenzen die übermenschlich sind können nun mal nicht mit menschlicher Vernunft begriffen werden! Gott nun, der über alles Denken und Handeln steht, über Irdisches und Himmlisches, Welten und Dimensionen, wie sollten wir ihn, in aller Ewigkeit, je begreifen können?

Einmal mehr fragte ich ihn nachdem ich von dem wahren Weg abgetriftet war: „Von nun an ist doch nicht erst jetzt alles Licht?“. Doch er sprach nur: „Wie könnte es je ohne dich?“. Warum sollte also ausgerechnet ich das fehlende Stück zur Vollständigkeit sein? – „Zeit, Licht, Raum, Sein, Vollständigkeit ist relativ, und von dieser Relativität bist du ein Teil, so auch ich denn wir sind eins“. Abba Vater! Ich danke dir…

Ich weiß, es kostet Kraft zu sein und bestand zu haben in einer Welt, der es egal ist was mit dir geschieht – der Beginn des Seins ist auch der Beginn der Sklaverei. Während wir dieses Leben führen, der eine Gott entfremdet, der andere ihm verbunden, denken wir an das war einmal war, an die Zukunft, wer wir einst waren und im selben Augenblick an das was kommen mag. In all diesen Überlegungen unseres Menschseins vergessen wir das Eigentliche: Den Augenblick, den Moment, das hier und jetzt. Wir können die Gegenwart nicht leben, denn wenn wir sie leben ist sie im selben Moment auch schon wieder vergangen, wie Sand das uns durchgehend aus den Händen fließt. Hören wir auf darüber nachzudenken wie andere uns sehen, was wir anders getan hätten müssten, was wir nicht schafften, seien wir uns vielmehr der geistigen Bedürfnisse bewusst, betrachten wir die anderen mit ihren Wünschen und Gefühlen höher und wertvoller als uns selbst und Leben wir für den, der für uns starb – wir werden glücklich sein. Das Geheimnis ist, dass der Mensch erst in dem Moment glücklich ist indem er sich dessen auch bewusst wird. Fügen wir deshalb nichts unseren Wünschen hinzu, sondern entziehen wir uns dessen und seihen wir mit dem Zufrieden, was wir sind – Wahrhaftig ich sage es, nichts wird uns mehr unmöglich sein…

Das Wesen in mir ist gefangen in der Kausalität die ewig hinter allen Seins bestehen bleibt und sich klammert an letztere Fragen, die nicht geklärt werden können. Mein grenzenloser Hunger nach Wissen und Wahrheit lässt mich nicht aus seiner unaufhörlichen Qual und durchbohrt mich allgegenwärtig! In aller bestehenden Ewigkeit, wird es etwas geben was diesen Hunger stillen kann – Wenn Gott durch Christus es nicht tun wird, kann es dann je enden?

Alles dient einem höherem Zweck und die Vergangenheit rückgängig machen zu wollen, würde alles verändern, und das nicht immer so, wie man will.

Wenn ich in vergangenen Tagen anders gehandelt hätte, wäre etwas anderes schief gelaufen, was ich am Ende bereuen hätte müssen. Das alles wäre ein nie endender Kreislauf. Die Vergangenheit lässt sich nicht ändern, die Gegenwart zählt. Frage dich also: Wer bist du jetzt? Was tue ich in Zukunft, damit die Vergangenheit und deren Fehler nicht umsonst gelebt waren?

Zwar bist du das, was die Vergangenheit aus dir gemacht hat, und sie ist wichtig, doch viel wichtiger ist die Zukunft, den in ihr wirst du leben. Deswegen trauere nicht Dingen nach die sich nicht mehr ändern lassen sondern genieße die Gegenwart, das Jetzt und Hier und freue dich auf die Zukunft, denn nur in ihr wirst du dein Glück finden.

Ich habe gelernt, das alles Nichtigkeit ist, sofern unsere Taten nicht aus Liebe geschehen. Sicherlich ist dies keine neue Erkenntnis, aber es bedeutet sehr viel, vom Zustand des Wissens zum Erkennen über zu gehen. Die Lücke zwischen Wissen und Tun am Ende zu schließen, ist das, was alles vollkommen werden lässt.

Ich bin nicht die negative Erfahrung aus deiner Vergangenheit, also höre auf, mich mit ihr zu vergleichen!

Ich versuche jeden Morgen eine neue Realität zu erschaffen, mit einem lohnendem Sinn weiter zu kämpfen. Darin die Wahrheit jeden Tag neu zu erkennen liegt mein Bestreben, nicht in der sinnlosen Beständigkeit zu verharren.

Der Mensch benötigt etwas, dass ihn erdet; Andernfalls wird er sich für immer verlieren, sein Geist kehrt aus – falls es zurück kommen sollte, ist nichts mehr so, wie es einmal war.

Einerseits ist alles ganz einfach, wenn nur nicht das Anderseits wäre.

Die Zukunft beginnt heute, nicht morgen!

Die meisten Menschen verstehen nicht den tieferen Sinn hinter meinen Worten – nur etwas abstraktes das der Abnormalität zu Grunde liegt. Doch es sind nicht die Worte die wir lesen sollen, sondern die Wahrheit, die wir hintern den Worten des Unaussprechlichen fühlen – so bin ich zu dem geworden, der ich immer sein wollte: Der Mensch der zu verstehen gelernt hat, was die Welt im innersten zusammenhält.

Das Ergebnis unseres Seins, das Allseiende und dessen es Beständigkeit gibt, zeigt wiederum deutlich, dass alles im ewigen Kontinuum der Vergänglichkeit gefangen bleibt und dessen Wunsch nach aufrichtigem Beweggrund fortwährend sucht und doch bei der Beständigkeit scheitert, bei dem Versuch, eigene wesensgleiche Bestandteile unseres Selbst zu trennen, die jetzt mit uns in Ketten liegen, auf dass Wahrheit und Lüge, Aufrichtigkeit und Falschheit gepaart mit Egoismus in aller bestehenden Ewigkeit eins bleiben und nicht entzwei gerissen werden können. Der Vater stehe uns bei!

Unser Sinn und Unterbewusstsein erschafft uns eine Wahrnehmung, eine Realität, die nicht existiert – im Grunde genommen sind wir nur Sternenstaub, ein Haufen von vielen, zusammengesetzten Atomen!

Man könnte sagen, die Realität sei das Ergebnis komplexer Verhandlungen zwischen dem Beobachter und dem Beobachteten. Aber das kommt auf den einzelnen Standpunkt und deren Sichtweise an.

Unsinnigkeiten sind relative Sichtweisen – gemessen an der eigenen Realität bekommt alles sein selbst definiertes Sein zugeschrieben.

Es ist nicht immer wichtig mit was für einer Realität wir unser jetziges Sein konfrontieren; viel wichtiger ist, ob wir am Ende konsequent die Sichtweise dieses Standpunktes sowie den daraus folgenden Lebensweg mit einem guten Gewissen vor Gott vertreten können!

In Allem steckt etwas Gutes, in allem steckt etwas Schlechtes – es ist die Frage nach der eingenommenen Sichtweise, die uns Realität wahrnehmen lässt.

Die Menschen glauben durch Religion über das Göttliche zu reden, doch in Wahrheit sprechen sie über das menschliche Sein und deren Existenz, da alle Eigenschaften, die Gott zugeschrieben werden, in Wirklichkeit den Menschen mit seinen Eigenschaften, Realitäten und Hoffnungen manifestieren.

Das Problem unserer paradoxen Realität ist, dass das rationale Denken des Menschen, kein rationales Denken ist, sondern eine Manifestation seiner Kenntnisse und Vorstellungen – alles in allem der begrenzte Bereich seiner primitiven Wahrnehmung.

Wer eine Antwort auf eine kritische Frage erhalten hat, der wird von nun an zehn weitere Fragen erkennen, die weitaus komplizierter und umfangreicher sind, als die Vorige. Im Erkennen gibt es keinen Stillstand, sondern der Schmerz, nicht zu erkennen wird mit dem Erkennen vermehrt. Am Ende begreifen wir, dass die Erkenntnis keine Erkenntnis wahr und wir von Vorne beginnen werden, weil wir nicht so erkannt haben, wie wir eigentlich erkannt haben sollten.

Das Individuum wird an der Relativität seiner selbst bewusst: Das Bewusstsein der Relativität ist das Selbstbewusstsein des Menschen. Wie der Mensch etwas sieht, zeigt ihm sein eigenes Wesen. Was für eine Realität der Mensch sich daher auch nur immer bewusst wird: Das Individuum wird stets zugleich sein eigenen Wesens bewusst.

Das Leben und unser menschliches Sein wird durch das Belohnungssystem aufrecht erhalten – ein egoistisches, egozentrisches und ungerechtes Regime. Ob Glaube, Liebe oder Hoffnung, ja selbst der gottverdammte Krieg, ist diesem allumfassendem Gesetz unterworfen. Das macht unsere klägliche Existenz nicht viel besser, als das vom Menschen dressierte Tier!

Alles ist relativ und mit dieser Bestimmung durch Variabilität, stirbt auch dessen äußeres Wesen durch Relativität. Doch auch nur das ist eine variable Sichtweise und somit relativ!

Ja, ich kann dich und deine Seite verstehen, doch du musst lernen auch mich und meine Seite gesehen und verstanden zu haben, erst dann solltest du dein vernichtendes Urteil sprechen. Denn in der Menge der mannigfaltigen Sichtweisen gibt es in deiner und meiner Realität immer unterschiedliche Interpretation. Jede Medaille hat auch ihre Kehrseite! Denk immer daran… Und zum Schluss solltest du dir eine aller letzte Frage stellen, auf das sie den Menschen auf ewig leite: Nachdem wir alles gesehen haben, was wird zum Gesicht der Wahrheit?

Unter dem hauchdünnen und fruchtbaren Nährboden des Scheins leben Mythos und mannigfaltige Wahrheit. Nicht eine einzige Betrachtungsweise kann alles jemals ganz erfassen.

Matrix innerhalb des ewigen Kontinuums

Ein Gedanke denen ich seit geraumer Zeit Wert beipflichte ist die Sichtweise der Unendlichkeit zurück in die Vergangenheit. Aus Gottes Wort wissen wir, dass Vater ewig existiert hat und ewig und unauslöschlich existieren wird. Wenn wir darüber einmal nachdenken erreicht es eine unüberwindliche Grenze unserer Vorstellungskraft aus einem einzigen Grund: Alles was aus Materie und Stofflichem besteht, ist zeitlich und hat einen Anfang. Es ist daher normal das unsere „Intelligenzzentrale“, also das Gehirn, dieses niemals nachvollziehen kann und wird. Doch darüber hinausgehend, wenn man in die Tiefe blickt, müsste man sich einmal über folgendes Gedanken machen und dabei eine zwei dimensionale Skala im Sinn behalten: Wie viele Jahre müssten vergehen, bis wir Tag X, also Tag der Erschaffung auf dem Koordinatensystem erreicht haben? Angenommen Vater hat eine Million Jahre zuvor gelebt, ergibt sich der Schluss: Eine Millionen Jahre hätten vergehen müssen bis zum Tag der Erschaffung. Wir wissen aber, dass eine Million Jahre viel zu wenig ist. Angenommen Vater hat eine Billion Jahre zuvor gelebt, ergibt sich der Schluss: Eine Billion Jahre hätten vergehen müssen bis zum Tag der Erschaffung. Wir wissen aber, dass eine Billion Jahre viel zu wenig ist. Was benötigen wir zur Berechnung und Verständnis dieser Aussage? Wir benötigen die Ewigkeit. Vater hat also die Ewigkeit zuvor schon gelebt und daraus ergibt sich der Schluss: Die Ewigkeit muss vergehen damit wir Tag X, also der Tag der Erschaffung erreichen. Da die Ewigkeit aber niemals endet ergibt sich die logische Schlussfolgerung, dass der Tag der Erschaffung niemals stattfinden durfte, weil die Ewigkeit noch andauert und niemals Tag X erreichen wird. Dennoch sind wir hier und wir wissen auch, dass YHWH schon immer existiert hat. Zeit ist eine doppelt gewundene Matrix innerhalb des ewigen Kontinuums, ein tatsächlich unauflösbarer, unerwarteter Widerspruch – Metaphysische Schlussfolgerungen.

von |Januar 6th, 2017|Kommentare deaktiviert für Zeit, Mannigfaltigkeit, Relativität

Wahrheit

Was ist Wahrheit? Die Realität gekoppelt mit Wahrnehmung und Logik zu kristallisieren um sie zu heiligen durch Gottes Geist, gestützt auf Fokussierung der Ursache und dem darin noch viel tiefer gehende Ursprung der Dinge sowie dieses vereinigend von innen nach außen in mehreren Ebenen zu analysieren, dabei vergessend die als bisher definierten Wahrheiten, um sie beschreiben zu können und so es für den Menschen im hellsten Licht erstrahlen zu lassen, doch daran denkend, dass es immer mehr ist als man es jemals mit Wort, Tat und Vorstellungsvermögen sich und anderen in den Sinn rufen könnte.

Wahrheit bedeutet, sie auch dann zu äußern, wenn sie im Herzen schmerzt und alte Ansichten und Dogmen verändert werden müssen!

Das Wesen in mir ist gefangen in der Kausalität die ewig hinter allen Seins bestehen bleibt und sich klammert an letztere Fragen, die nicht geklärt werden können. Mein grenzenloser Hunger nach Wissen und Wahrheit lässt mich nicht aus seiner unaufhörlicheren Qual und durchbohrt mich allgegenwärtig! In aller bestehenden Ewigkeit, wird es etwas geben was diesen Hungern stillen kann – Wenn Gott durch Christus es nicht tuen wird, kann es dann je enden?

Ungeachtet allem anderen, mich hungert es auch weiterhin nach echter, unverfälschter Wahrheit und mich dürstet es auch weiterhin nach echter, unverfälschter Wahrheit, und nicht nach menschlicher! So mancher gibt mit dem Mund zu bekennen, dass er Gott liebt, doch sein Herz ist weit entfernt davon. So mancher bekennt öffentlich Gott zu kennen, doch durch seine Werke verleugnet er ihn!

Unerbittlich und unverändert ist und bleibt die Wahrheit und ihr ist es recht gleichgültig, dass die verborgenen Gründe und Arten ihres Handelns dem Menschen auch verständlich bleiben. Denn zwischen Geburt und Tod liegen immer das Verlangen und Begehren. Verlangen und Begehren nach Leben, nach Liebe, nach Wahrheit, nach Erkenntnis, nach Gott, ja nach allem Guten. Und leider ist genau das, der Quell allen Leids!

Ich habe viel und oft um Weisheit, Erkenntnis und Unterscheidungsvermögen gebetet, mehr dabei bekommen, als ich es jemals mir in den Sinn rufen hätte können. Doch wohin hat all das geführt? Oft bin ich desolatiert wegen den nun sich gegebenen Umständen und Realitäten die auf noch tiefgründiger, mannigfaltigere Wahrheit aufbauen, ihren Anfang finden und ich kann nichts dagegen tun um diesem entgegen zu wirken! Willkommen tiefer Trübsinn, willkommen Melancholie, willkommen Verzweiflung, willkommen Klageschrei, willkommen tiefschwarze Nacht die ihr meine Seele auf bittere Weise von hinten erfasst! Bin ich etwa undankbar? Bin ich nicht loyal? Habe ich es nicht kommen sehen? Gott lässt sich nicht spotten, denn was der Mensch sät, dass wird er auch ernten! Der Mensch sollte nicht um die Erkenntnis der Wahrheit beten, vielmehr um die Erkenntnis um mit dieser Wahrheit umgehen zu können!

Einige Menschen behaupten das Wahrheit eine Ansichtssache sei und das man sie nicht definieren könne, ich glaube nicht daran denn sie besteht und ist festgelegt worden, doch wahrscheinlich ist auch das eine Ansichtssache – wir können niemanden zwingen das Eigentliche zu sehen! Wenn also tatsächlich doch nur alles am Ende aufgrund unseres trügerischem Seins eine Sache des eigenen Betrachtungswinkels ist und bleibt, sollte sich der Mensch dann nicht fragen: Was nehme ich als Wahrheit wahr? Oder vielmehr was er nicht als Wahrheit wahrnehmen will? Noch einmal: Nachdem wir alles gesehen haben, was wird zum Gesicht der Wahrheit?

In Wirklichkeit gibt es nur Materie, zusammengesetzt aus Atomen sowie Geist, eine unsichtbare und doch stets wirkende Kraft. Alles andere ist ein Zusammenspiel aus diesen Komponenten das unser Sein und das allgegenwärtig Seiende ausmacht.

Es ist auch eine Gabe in allem zuerst das Negative zu sehen – so kann einem nichts verblenden.

Erkenntnis – wohin hat all das geführt? Glaube allein wäre genug gewesen. Und jetzt betrachte ich mich selbst und erkenne, dass die Erkenntnis bei den kleinen Dingen scheitert. Bitterlich, denn nur so erkannte ich zum letzten Mal, dass ich zu dem Menschen geworden bin, der ich nie sein wollte: Das Individuum das versucht, die Welt ohne die Sonne zu erklären.

Nach all den bitterlichen und schmerzhaften Erfahrungen, geprägt von dem Verlangen nach etwas Besserem, kann ich aus tiefster Überzeugung sagen, dass autarkische Lebenseinstellungen das Beste sind, was uns in dieser unvollkommenen Welt bleibt.

Als Mensch lässt sich nur schwer sagen, was Wahrheit ist. Diese Behauptungen können wir erst aufstellen, wenn wir alles wissen, da es sonst Zwischenwahrheiten gibt, die die eigentliche Wahrheit verändern, hin zu einem ewigen Kreislauf. Viele Menschen mussten wegen dieser einen Tatsachen ihr Glaubensgebäude verändern, anpassen, da sie bitterlich erkannten, dass es falsch war. Das macht leider den Menschen aus: Er glaubt zu sehen, aber ist blind, dass wird ihm dann erst klar, bis er bemerkt, dass er nun klarer sehen kann, bis eine weitere Zeitspanne vergeht und er zum wiederholten Male zugeben muss, dass er auch bis dahin blind war und ist. Am Ende seines Lebens erkennt er dann, dass er gar nichts wusste und alles nur eine Glaubensfrage war, die undefiniert blieb.

Die Menschen sagen mir, dass ich sie zum Nachdenken zwinge und das dies ihnen nicht gut tut – das ist relativ, gemessen an dem Tiefegrad: Wer nur Stroh im Kopf hat, fürchtet den Funken der Wahrheit.

Nur die Schwachen gehen an der Wahrheit zugrunde.

Grenzenloser Schmerz besteht im Erkennen. Grundvoraussetzung für all das ist das Bestreben nach Leben, darin äußerte sich Moral und Glauben, das gegenwärtige Ziel. Wenn jedoch die Grundvoraussetzung verloren geht durch das Erkennen, für was lohnt sich der weitere Lebenskampf noch?

Das Individuum in uns versucht alle Antworten des Lebens zu finden: Der Mensch will das Wie durch Wissenschaft erklären doch nur Gott allein kann uns das Warum erklären durch unseren Glauben. Beides ist voneinander unabhängig und doch benötigen wir Beide für ein vollkommenes Bild der Wahrheit.

Hinterfrage deinen Glauben, hinterfrage die Wahrheit, bis in das letzte Detail und darüber hinaus. Bedenke: In Abwesenheit von Zweifel, gibt es keine Veränderung!

Es gehört Erkenntnis dazu, die Wahrheit zu enthüllen, Glaube ihrer sich anzunehmen und Mut um sie auszusprechen, sie zu leben ist fast unmöglich – das ist der Grund, warum sich der Mensch nicht mit Wahrheit identifizieren lässt.

Wahrheit bleibt Wahrheit – egal mit welcher Gefühlslage wir diese in Verbindung bringen.

Ein leerer Verstand sagt zu allem „Ja!“ und „Amen!“ – der Verständige hingegen, sucht und findet die Wahrheit!

Fatalerweise gebraucht der Mensch Philosophie, dieses einzigartige Geschenk, nicht um die Wahrheit zu analysieren und ihre unergründliche Tiefe zu erforschen, es in geistreiche Worte zu verpacken, was vortrefflich wäre, sondern nutzt sie, damit er sich von niemanden mehr sagen lassen muss, was echte Wahrheit ist, indem er sich durch geschickte Formulierungen und Zweifelsfragen rausredet um in seinem eigenem Individualismus sich vollends entfalten zu können!

Philosophie, die Liebe zur Erkenntnis, finden wir in allen Elementen wieder, sei es Religion, Wissenschaft, Politik oder Zwischenmenschliches – eine durchschlagende Logik vereinigt mit einer bis ins letzte Detail ausgebauter Argumentationsführung sollte allgegenwärtiger Grundeckstein von Allem sein.

Überlassen wir das Denken niemals anderen, nur weil wir es nie wirklich gelernt haben. Denn nur wer zweifelt, kritisiert und alles hinterfragt, einschließlich seiner eigenen Existenz und den bis dahin gegangenen Lebensweg, ist fortwährend imstande das Wahrhaftige zu erkennen!

Das Kernproblem für menschliches Leid, für alles Leid auf dieser Erde, ist die Gefangenschaft unserer Gedanken, unseres Seins in der kosmischen Dualität. Betrachten wir unsere Existenz und den ubiquitären Lebensweg als gut bedeutet dies zugleich, dass andere Individuen, mit ihren Lebensweisen und Philosophien, Weltanschauungen und moralischen Vorstellung schlecht sind und damit einhergehend bekehrt oder vernichtet werden müssen um Frieden zu erlangen. Diese Dualität unseres geistigen Gefängnisses hat mit der Religion angefangen und sie wird mit der Religion enden, für immer!

Menschen klammern sich zu sehr an das Wort Wahrheit und verstecken sich dahinter; so bleibt ihnen das Denken erspart. Doch sollte es sich wirklich um die Wahrheit handeln, dann hält sie auch jeder Prüfung stand!

Die Wahrheit kann nicht die Wahrheit sein, wenn wir Wahrheiten verleugnen müssen.

Die Härte des Hammers der Wahrheit zerschlägt die Mauern aus Lügen!

Die Wahrheit wird wehtun und zerstören, sofern man nicht in ihr wandelt und selbst ein Teil davon ist!

Unerbittlich und unverändert ist und bleibt die Wahrheit und ihr ist es recht gleichgültig, dass die verborgenen Gründe und Arten ihres Handelns dem Menschen auch verständlich bleiben. Denn zwischen Geburt und Tod liegen immer das Verlangen und Begehren. Verlangen und Begehren nach Leben, nach Liebe, nach Wahrheit, nach Erkenntnis, nach Gott, ja nach allem Guten. Und leider ist genau das, der Quell allen Leids!

Manch einer sucht ein Lebenslang nach dem Weg der Wahrheit, ohne dabei zu merken, dass die Wahrheit der Weg ist. Wie bedauerlich! Fürchtet nicht den Wahrheitsweg, fürchtet den Mangel an Menschen die diesen gehen!

Die Wahrheit war wie eine unzerstörbare Pflanze die man unter einem riesigen Felsen aus Lügen begrub. Sie ist durchgestoßen als die Zeit gekommen war, dass YHWH die Wahrheit ans Licht treten lassen hat!

Des Menschen Wort kann uns nur verletzen, wenn Wahrheit in ihm gefunden wurde.

Verletze mich lieber mit der Wahrheit, als mich mit Lügen glücklich zu machen.

Die Wahrheit ist stets mehr als die Worte, die wir wählen, um sie zu beschreiben.

Die Wahrheit ist ein Lebensweg; bist du dich ihrer bewusst doch leugnest sie, wird ihre negative Energie sich in deinem Inneren gegen dich selbst richten – die Folge sind Depressionen. Entscheidest du dich jedoch den steinigen Weg zu gehen, die Wahrheit wirklich zu leben und auf ihren Pfaden dauerhaft zu wandeln, wirst du das wahre Glück finden – ihre positive Energie sind dir Licht und Freiheit.

Wenn überall die Lüge herrscht ist es eine revolutionäre Tat die Wahrheit zu sagen!

Strebe dauerhaft die Gesinnung des Forschens, Prüfens und Hinterfragens an; erst dann wird dich die Wahrheit wirklich freigemacht haben!

Warum gibt es so viele Menschen, die ihre Augen vor der Wahrheit geschlossen halten, doch gleichzeitig lehren, dass sie die „Wahrheit“ gefunden hätten? Wissen diese etwa nicht, was es bedeutet, wenn einem die Wahrheit wirklick frei gemacht hat?

Verschließt du deine Augen vor deinen Fehlern, bleibt auch die Wahrheit verschlossen.

Alles ist Egoismus! Wer das nicht versteht, der hat rein gar nichts verstanden.

Eine gefilterte Wahrheit ist keine Wahrheit!

Die Wahrheitsliebe eines Menschen richtet sich immer nach der Zahl seiner Feinde.

Die Wahrheit verkehrt sich nicht durch den Überbringer ins Gegenteil! Eine Wahrheit, selbst von Satan dargereicht, ist ebenso wahr wie die Wahrheit, verkündet von Gott. Es ist wohl keine Klasse von Menschen geneigter diese Tatsache zu übersehen, als die der Christen!

Erkenne die Wahrheit hinter der „Wahrheit“ und du wirst frei sein, für immer!

Ein Teil in mir sagte „Gott ist tot, Satan lebt“ während ein Anderer „Amen!“ schrie, – qualvoller Seelensplitter – denn an diesem Tag bot die Realität keine bessere Alternative.

Wer das Licht scheut wird nicht zum Licht der Wahrheit kommen und andere daran zu hindern suchen, die es tun!

Die Wahrheit wird den Menschen erst dann frei machen, wenn er den Mut besitzt, das zu hinterfragen, was ihm als Wahrheit gelehrt wurde.

Ich weiß, dass die Wachtturm-Organisation von geisteskranken Menschen regiert wird, die geisteskranke Ziele anstreben, da sie allesamt Marionetten des Teufels sind. Ich weiß auch, dass meine Familie und meine Freunde, die es aufrichtig meinen, dadurch von Wahnsinnigen geführt werden, die wahnsinnige Pläne verfolgen. Ich behaupte, dass sie es allesamt irre gemacht hat, durch die vergebliche Suche nach menschlicher Wahrheit und aufgezwungenen, falschen Gottesgeist, selbsternannten Führern blind zu folgen. Doch ich setze mich der Gefahr aus als Geisteskranker und Abtrünniger ausgegrenzt, isoliert und weggesperrt zu werden, wenn ich dies öffentlich sage und für die wirkliche Wahrheit kämpfe. Das ist das Verrückte daran!

Die sieben Todsünden des Metaphysikers und Philosophen

1. Glauben!
2. Glauben, statt denken!
3. Glauben, statt denken und nachdenken!
4. Glauben, statt denken, nachdenken und analysieren!
5. Glauben, statt denken, nachdenken, analysieren und verifizieren!
6. Glauben, statt denken, nachdenken, analysieren, verifizieren und definieren!
7. Glauben, statt denken, nachdenken, analysieren, verifizieren, definieren und handeln!

Denken, nachdenken, analysieren, verifizieren, definieren, handeln und glauben – für den wahrheitssuchenden Menschen steht immer das Denken an erster Stelle, Glauben am Ende, nicht umgekehrt! Nur leider überspringen gerne viele diese Punkte und kommen gleich zum Glauben – bedauerlich, denn gerade diese sind es, die gläubige Metaphysiker und Philosophen als Kritiker und Abtrünnige beschimpfen ohne dabei zu merken, dass sie es selbst sind!

Der rechte Weg zur Wahrheit durch das Zusammenspiel von Wissenschaft und Religion

Albert Einstein, deutscher Physiker und Nobelpreisträger, sagte einmal: „Gott würfelt nicht! Vielmehr hat Er die Welt nach einem ordentlichen Plan geschaffen, den zu finden Aufgabe der Wissenschaftler ist. Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft ist blind.“ Wahrhaftig! Die Religion gibt uns die Antworten auf die Fragen Wer alles erschaffen hat und Warum Er es tat, doch nur die Wissenschaft ermittelt Wie Er es tat. Das eine schließt das andere nicht aus sondern beide wirken vielmehr ergänzend zueinander. Das Problem an dieser Sache ist leider, dass es nur wenige Menschen gibt, die es in ihrem Leben so sehen wollen. Die einen gehen fanatisch und somit blind in ihrer Religion, ihrem Glauben auf, während die anderen sich ganz der Wissenschaft widmen und gleichzeitig Gott aus allen wissenschaftlichen Theorien heraushalten. Nicht die Wissenschaft ist der Weg, noch die Religion, sondern das harmonische Ganze, was am Ende letztere Fragen über die Wahrheit – so bin ich mir sicher – vollständig klären wird!

von |Januar 6th, 2017|Kommentare deaktiviert für Wahrheit

Glaube

Und der Teufel sprach: „Wie sehr hasst du mich, für all das was ich dir angetan habe, Kind Gottes?“ Doch ich erwiderte nur: „Nie habe ich gehasst, von Anfang an hatte ich vergeben, so wie mir zuvor vergeben worden ist und gebetet, auch wenn es jetzt für dich zu spät sein mag. Was mich wirklich leitet ist die Trauer und der Schmerz, dass du unseren Vater verlassen hast, seinen Weg und die Liebe und den Geist. Es sind die Tränen, nicht nur für dich, sondern für all die Millionen gefallenen Engel, meinen Brüdern und Schwestern, und die vielen Menschen, die deine Lügen geglaubt haben. Jedes Leben ist heilig, so wie deines, so wie ihres, da es aus YHWH’s Liebe entstand und einzigartig ist. Nein, ich hasse dich nicht, ich habe dir von Anfang an vergeben, weil das Vergeben wahre Stärke bedeutet, Bruder. Doch viel wichtiger ist: Konntest du dir für all das auch selbst vergeben?“

Kennst du das? Der Teufel flieht von dir, weil du ihn immer mit aller Härte und Geist widerstanden hast, doch das willst du nicht! Du willst noch nicht diesen Sieg erringen. Also läufst du hinterher, suchst und findest ihn zusammengebrochen, fällst mit Tränen selbst zu Boden und bittest um weitere Prüfungen, du bettelst und flehst bei Gott für weitere Steine auf dem Wahrheitsweg, doch er will einfach nicht mehr, er hat keine Kraft. Mit Wut, Hass und Zorn, wegen seiner widerwärtigen Schwäche, verlässt du ihn enttäuscht, läufst blind umher, auf der Suche nach dieser einen kostbaren Begierde, die nur er dir geben konnte, dieser Wunderbaren, die nur er in dir zu stillen im Begriff war – Nein, dieses Gefühl kennst du nicht!

Jedes Dogma ist gegen das Licht, weil Licht Veränderung bedeutet. Dogmen schafft der Teufel fortwährend im Christentum, doch der Allvater gibt befreiendes Licht, das den Wechsel des wahren Weges zeigt!

Wer nicht daran glauben kann das ein Schöpfer existiert, da er seine buchstäbliche Gestalt mit dem Auge nicht wahrnehmen kann, dessen primitiven Gedankengang versklavt ihn ebenso zu glauben, dass der Programmierer eines Computer Spieles sich ebenfalls direkt als Person im Programm wahrnehmen ließen müsse, ansonsten existiere er nicht: So wie die Eigenschaften des Spieles auf Intellekt, Charakter und Wesensart des Programmierers zurückzuführen sind, ohne den Körper des Menschen selbst darin zu finden, so sind wir in unserer realen Welt von Gottes Eigenschaften umgeben, ohne seine reale, buchstäbliche Existenz – Anthropomorphismus, die Zerstörung der wahren Gotteserkenntnis!

Oft wird argumentiert, der Teufel würde wie ein Löwe, dass schwache Glied einer Herde herauslocken und dann angreifen. Doch warum sollte er sich damit zufrieden geben? Leichter ist es die Auserwählten, das Alphatier irre zu führen sodass die gesamte Herde blindlings hinterher eifert und vom wahren Weg abkommt.

Die Gläubigen behaupten, der Weg der in die Vernichtung führt sei mit guten Absichten gepflastert. Warum? Glauben sie etwa, es gäbe einen Mangel an schlechten Vorsätzen?

Die Herzen der Demütigen und Getreuen haben von Gott verborgene Schätze. Als Geheimnis aufbewahrt, in Schweigen umhüllt.

Viele Fragen einem, warum das alles? Warum in diesem Maß, warum hier und jetzt? Doch die Frage sollte doch eher lauten: Was wäre wenn man es nicht täte? Denn wehe uns wenn wir es nicht täten indem wir als ein Sklave für den Herrn mit der größten Demut, unter Tränen und Prüfungen dienen, denn ansonsten hätten wir all das Verleugnet wofür wir als YHWH’s Diener stehen und Blutschuld auf uns geladen sowie Christus erneut an dem Pfahl gebracht! Ihr, die ihr es nicht verstehen und akzeptieren wollt, fortlaufend in eurem Herzen richtet, könnt ihr denn damit leben? Wir können es nicht!

Es wird immer Menschen geben die anzweifeln und nicht akzeptieren wollen wer du bist und für was du eintrittst, selbst aus den eigenen Reihen, aus der Familie oder mit denen man im Glauben verwandt ist – in einer unvollkommenen Welt und mit sündhaftem Fleisch, werden sie höchstwahrscheinlich auch gute Gründe dafür finden, wobei sie dabei außer acht lassen, dass alle Menschen Sünder sind und nichts einem selbst gehört sondern vielmehr Gottes unverdiente Güte bleibt. Sie verbinden deine sündhaften Taten und unvollkommenen Charakterzüge mit deinen Glaubensüberzeugungen, die nichts miteinander zutun haben und richten dich. Das ist schmerzhaft und wirft einem zurück, bringt einem an manchen Tagen fast zum Straucheln, lässt Zweifel aufkommen, das Herz bluten, ist quälend, bitterer als Wermut, für Glaube und Geist einfach nur schädigend weil es den Boden unter den Füßen wegreißt; dennoch, es ist nicht wichtig und einfach nur uninteressant! Wichtig ist einzig und allein, dass YHWH’s Wille geschieht und das durch unsere gesamte Lebensführung ihm allein die Ehre gegeben wird!

Liebe ohne Glauben macht blind doch Glaube ohne Liebe ist fanatisch! Glaube und Liebe gehören zusammen und sind eins. Der Glaube gestützt durch die Liebe macht uns erst vollkommen, so vollkommen wie unser himmlischer Vater es schon immer war, ist und sein wird! Deswegen ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes und ohne sie, wären wir nichts in dieser Welt!

Ich lebe um Liebe zu geben – Liebe zu meinem Schöpfer, Liebe zu meinem Nächsten, Liebe zu meinem Bruder und meiner Schwester. Gott hat uns geliebt, der ja selbst Liebe ist. Ohne die Liebe sind wir nichts. Deswegen ist Liebe die absolute Erfüllung des Gesetzes. Was wäre wenn ich keine Liebe hätte? Meine Barmherzigkeit ohne Liebe wäre heuchlerisch. Mein Verantwortungsbewusstsein ohne Liebe wäre rücksichtslos. Meine Erziehung ohne Liebe wäre kaltherzig. Mein Predigen ohne Liebe wäre selbstgerecht. Meine Weisheit ohne Liebe wäre rechthaberisch. Meine Pflicht ohne Liebe wäre erbitternd. Meine Tiefsinnigkeit ohne Liebe wäre dogmatisch. Meine Gerechtigkeit ohne Liebe wäre hart. Mein Sprechen ohne Liebe wäre verächtlich. Meine Ehre ohne Liebe wäre stolz. Meine Ordnung ohne Liebe wäre kleinlich. Meine Wahrheit ohne Liebe wäre kritisierend. Meine Klugheit ohne Liebe wäre listig. Meine Macht ohne Liebe wäre brutal. Ja, ohne die Liebe in meinem Leben wäre mein Glaube durch und durch fanatisch!

Der Sohn Gottes fasste einmal einer der größten und einzig wahren Gebote in wenigen Worten zusammen: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ Wahrhaftig! Doch zu meinem Bedauern stelle ich leider fest, dass die Welt wirklich ihren Nächsten liebt wie sich selbst: Sie tun den Menschen das an, was sie sich selbst angetan haben – Propaganda, Lüge und Selbstbetrug. Sie hassen andere, indem sie sich selbst hassen und ihr Leben und das der anderen nicht wertschätzen und zerstören – Profitgier das Mittel zum Antrieb für weitere Abscheulichkeiten. Sie sind tolerant gegenüber anderen, weil sie sich selbst am Tolerantesten sind inbezug auf Wahrheit, Glauben und Moral – Wie ihr Schöpfer es sieht, interessiert sie nicht. Sie vergeben anderen, weil sie egoistischer Weise selbst Vergebung von Gott bekommen wollen – Angst vor der Vernichtung ist der einzige, tiefgründige Beweggrund in ihrem widerwärtigen Handeln. Nicht in der Selbstliebe, sondern im Selbsthass und Egoismus wurzeln die wahren Übel, die diese Welt zu schaffen machen!

Jeder der schlecht über seinen Bruder oder Schwester redet, ungeacht dessen was es auch ist, kann nicht Gottes Geist haben. Der Geist ist niemals geteilt, noch kann Heiliges mit Unheiligen kooperieren, ansonsten wäre Licht die Finsternis und Finsternis das Licht. Als vor Tausenden von Jahren ein stolzer Engel einmal sich selbst wider dem Geist Gottes zum Teufel und Satan machte, brachte er seinen Geist in diese Welt, dieser Realität, das was uns umgibt und darüber hinaus geht. So erkennen wir also diesen Geist, und weil wir ihn selbst eins hatten in Sünde und in dem Antrieb der Notzlosikgkeit unseres Sinnes durch das Fleisch, wissen wir, was dieser Quelle entspringt – Neid, Lästerungen, Lüge, Trug und alles Schlechte. Nein, wer über seinen Bruder oder Schwester im Geringsten lästert oder auch nur irgendetwas schlechtes sucht und findet, hat nicht Gottes Geist, sondern den des Teufels, der Ankläger und Urvater der Lüge ist – alles Böse ging immer von ihm allein aus, niemals vom Vater und Schöpfer! So haben wir also als Kinder Gottes den Geist des Friedens, den Geist der Wahrheit und der Gerechtigkeit, denn weil wir auf diesem Geist säen, haben wir ewiges Leben bleibend ins uns, durch Christus Jesus, dessen Blut und Fleisch wir uns eins nährten und immer noch nähren! Vaters Segen zur herrlichen Freiheit der Kinder Gottes immerdar! Maranatha!

„Wer auch im Recht ist, kann dennoch unrecht handeln“ – Ich habe über diese Wahrheitsworte oft nachgedacht Vater, und was soll ich nun sagen? Sie sind absolute Wahrheit! Der Mensch glaubt, dass, wenn er im Recht ist, auch Rechtes tut, auf der Seite der Wahrheit steht und deswegen dein Wohlgefallen findet, doch, oh Erdenmensch, siehe selbst – Deine Einstellung ist die Verkehrte, denke über dein verdrehtes Handeln nach! Es geht nicht um die Frage wer Recht hat, sondern darum, ob wir so handeln, dass es gerecht ist! Wir müssen den Unterschied kennen lernen, zwischen Recht haben und Recht handeln! Allein darum geht es, doch vielmehr um die Verherrlichung und der Mittelpunkt und der Lobpreisung deiner Selbst, Vater! Heilig ist YHWH, und wer sind wir, dass wir das Recht Gottes selbst in die Hand nehmen wollen? Wir waren nie Richter über unseren Nächsten und wir werden es auch niemals sein!

Jenseits der Finsternis ist Licht, Wärme und Führung – Wir, die wir Gottes Geist empfangen haben, wissen das.

Ich erkenne den, der mich erkannt und vorherbestimmt hat, ja bereits bevor ich diese Existenz der Nichtigkeit bekam, hatte ich also dieses gewählt: Die Regierung, das Reich, dass nach seinesgleichen sucht. Nein, ich wähle nicht, der Geist tat es bereits – Abba Vater! Das Mittel worum Millionen beten, die Wirklichkeit die bereits ist und die Zukunft, die im Himmel krönt unter einem Volk, das nicht aus Fleisch und Blut besteht, vielmehr aus Geistsöhnen die Seine Herrlichkeiten widerspiegeln! Ich habe bereits gewählt und der Entschluss steht fest: Gottes Königreich das Ziel, das Mittel, die Zukunft, durch Christus Jesus, Führer, Heiland und König – wer wird sich Ihm widersetzen? Was soll ich sagen? Ich bin nur ein Wächter eines Zeitabschnittes, so wie viele Auserwählt wurden und Wächter sind. Der, der kommen wird, ist all das mehr und wer bin ich, dass ich ihn erwähnen darf? Denn da ist Einer, der ebenfalls ist und herrscht, doch bevor sein glanzvoller Tag gekommen sein wird, muss auch er selbst seine Feinde zum Schemel seiner Füße erniedrigen und nicht einmal Staub wird deren Element gleich sein, die seinem vernichtenden Schlag zu spüren bekommen! Ja, was soll ich also sagen? Auch ich bin nur ein Wächter der Zeit, ein Wächter wie so viele vor mir! Nach meinem Tod werden andere kommen und ich bin es nicht wert das Blut getöteter Milliarden von seinem königlichen Schwert zu wischen, denn da ist Einer, der Krieg führt in Gerechtigkeit, für all jene, die bereits in den Jahrtausenden hingeschlachtet worden sind! Maranatha! Für die herrliche Freiheit der Kinder Gottes immerdar!

Glauben heißt wissen und wissen bedeutet, seinen Glauben zu hinterfragen um Antworten zu erhalten damit wir Glauben können – das ist das vollkommene Wechselspiel!

Die Menschen benötigen etwas, woran sie fortgesetzt glauben können, was sie sehen können – so wird Geld zum Glaubensersatz.

Alles was YHWH durch Christus in den 1000 Jahren tun wird, ist, wie bei einem Ventilator der immer Strom benötigt, den ständigen heiligen Geist Zufuhr dem Menschen zukommen zu lassen und das Ausmaß der Sünde, durch den Geist, wieder langsam von der Erde wegzunehmen. Mit Geist generieren wir dynamisch, ohne den Geist degenerieren wir, bis zu der Grenze, die durch Eigenantrieb und Energiezufuhr durch die Umwelt gewährleistet wird.

Das Wesen in mir ist gefangen in der Kausalität die ewig hinter allen Seins bestehen bleibt und sich klammert an letztere Fragen, die nicht geklärt werden können. Mein grenzenloser Hunger nach Wissen und Wahrheit lässt mich nicht aus seiner unaufhörlichen Qual und durchbohrt mich allgegenwärtig! In aller bestehenden Ewigkeit, wird es etwas geben was diesen Hunger stillen kann – Wenn Gott durch Christus es nicht tun wird, kann es dann je enden?

Leben ist die Währung unseres Herrn! Gehe sorgsam damit um!

Ein zerstochener Körper ist besser als ein korrupter Geist!

Die Schatten meiner Vergangenheit und der Nebel des Gegenwärtigen verändern das Licht meiner strahlenden Zukunft.

Es ist besser für Gott zu sterben, als alleine gelebt zu haben.

Mein Ringen ist nur ein einziger Tropfen, in einem endlosen Kelche aus Tränen und Blut.

Der Schmerz des Wartens ist ein grenzenloses Zerreißen, denn wenn wir die Antwort auf eine Frage kennen, doch die Welt noch nicht bereit dafür ist, ist es das Vertrauen zu Gott, dem ewigen Zwang nicht zu erliegen.

Der Weg ist das Ziel, doch um nicht in seinem eigenem Idealismus aufzugehen, gab uns Gott die Religion gestützt auf Glaubensfundamenten.

Die Ehe ist eine wunderbare Einrichtung seitens zweier Menschen, die sich lieben und Gott, der über diese stehen und wachen soll, eine dreifache Schnur die nie zerreißen soll. Deshalb beginnt diese auch im gemeinsamen Gebet, wo man sich einander hingibt, nicht bei Heiden, nicht bei ihren Zeremonien, ihren Sprüchen und ihren heidnischen Stück Papier!

Welch eine melancholische Ironie: Ich suchte Erkenntnis, betete zu Gott und habe sie bekommen. Jetzt suche ich im Gebet den Ausweg, um mit dieser Erkenntnis weiterhin leben zu können.

Ich muss nicht in das Licht treten um aus der Finsternis zu gehen, sondern das Licht steht hinter mir, um die Finsternis, die auf meinem Weg vor mir liegt, zu erleuchten. Abba Vater, durch Christus, für die Kinder Gottes!

Dient YHWH heute, morgen könntet ihr tot sein.

Taten sind bedeutungslos solange sie nicht einem höheren Zweck dienen.

Hier kommt es auf Verstand an; Ich begehe keine Fehler, ich sündige!

Eher glaube ich an die Unschuld einer Hure, als an ein Leben ohne Gott!

Die Oberflächlichen in der Theokratie bezeichnen die Tiefgründigen der Wahrheit als Abtrünnige; Sie vergessen dabei nur, dass der Sturm der Zeit auf dem Wasser wütet, nicht unterhalb!

Alle sprechen von der Inspiration, doch wo fängt sie an? Bei jedem Wort und deren Zusammenstellung? Der Gedanke am Ende eines Satzes, eines Verses? Das Fazit und die Lehre des Kapitels? Die Erfahrungen der Vergangenheit? Oder bedeutet es nur, das göttliche Gedanken vorzufinden sind, doch der Rest menschlichen Ursprunges ist, so wie bei allem anderen – es fängt bei der „ganzen Schrift“ an, und doch wir wissen nicht, wo ihr Beginn und Ende ist!

Gott – wir müssen ihn fühlen, verstehen werden wir ihn nie!

Ich beschäftige mich mit Fehlern und Problemen, mit dem Negativen, die eins auch die leitende Körperschaft begannen hat, um nicht selbst in der Zukunft durch eigene Unvollkommenheit der gleichen Problematik ins Auge sehen zu müssen.

Das erste und letzte Schlachtfeld eines Krieges ist der eigene Glaube.

Christ sein bedeutet nicht einen Titel zu tragen, sondern sein Leben nach biblischen Maßstäben und Mustern auszurichten.

Die Macht des Glaubens wird in Humanität gemessen, nicht in Fanatismus!

Eine theokratische Denk- und Handlungsweise an den Tag zu legen, bedeutet nicht, alles gänzlich zu untersagen, was eine potenzielle Gefahr in sich birgt, vielmehr Unterscheidungsvermögen anzuwenden!

Zwar ist alles voller Leben, doch die Menschen, denen die Wahrheit fehlt, fehlt zugleich das passende Gegenstück und heilige Geist zufuhr, für Gottes wunderbaren Eigenschaften – ohne den Geist, sind sie wie eine kostbare Blume, die verwelkt.

Saulus hat 1000 mal 1000 erschlagen und David hat 10 000 mal 10 000 niedergemetzelt: Gott hat anscheinend wohl gefallen gefunden an diesem blutigen Pfad, warum auch hat er sonst in seiner Allmacht diesen menschlichen Weg gewählt?

Es zählt nicht woran du glaubst, sondern was du davon beweisen kannst. Eine reine Wunschidee, ein idealistischer Gedanke, eine fixe Illusion ohne die klar ersichtliche Beweislage, ist für niemanden von wert.

Glück ist allgegenwärtig – die tiefe Verbindung zu unserem Schöpfer, hängt ganz allein von jedem Menschen persönlich ab.

Wer in Illustris Gedanken etwas sieht, was wider der Wahrheit steht, der hat diese nie wirklich verstanden.

Auch wenn alle Eigenschaften die existieren auf einmal auftreten, so ist es nur die Liebe, die wachsen muss.

Das Böse ist alles was von dem göttlichen Maßstab abweicht, den YHWH aufgestellt hat, bevor er zum Schöpfer wurde.

Es ist der größte Segen für den Menschen, dass uns die Kraft gegeben ist, unseren Schöpfer zu berühren, indem wir wie er, frei entscheiden dürfen – aber es ist auch unser Fluch.

Die Anmassung machte die Engel des Himmels zu Dämonen und ihr Starrsin hält sie im Tartarus fest – wie wird es erst dann all jene ergehen, die den Herrn nicht anerkennen?

Vater? Ich sehe durch Dich – nun, da der Kreislauf der Möglichkeiten unendlich ist – in Richtung des Lichtes.

Wahrer Trost, für Eltern die ihre Kinder an die Welt verloren haben, ist, dass selbst der Teufel ein vollkommenes Elternhaus genoss, mit dem besten Vater der existiert, YHWH, und dem besten, größeren Bruder, Jesus Christus. Dennoch schlug dieser einen anderen Weg ein. Wir sollten uns deshalb immer vor Augen führen, dass wir als Individuum einen freien Willen bekommen haben, und diese große Verantwortung oft missbraucht wird – was Gott in seiner Elternrolle nicht erreichen konnte, können auch wir nicht erreichen!

Der Gedanke an die Vergänglichkeit aller irdischen Dinge, all die Todesstrukturen in der Natur, ausgenommen der von Gott bald bekommenden menschlichen Ewigkeit, ist ein Quell unendlichen Leids und Trauer.

Wer die Gebote Gottes hält, weil er sich einen Lohn erhofft – der wird diese irgendwann als unerträglich empfinden.

Wer seinen Nächsten nicht liebt, vergisst bereitwillig zu vergeben und das Böse anrechnet, der gibt deutlich zu erkennen, dass er die Lehre des Herrn niemals verstanden hat.

Nur wer bereit ist, alles was er kennt und lieben gelernt hat aufzugeben, sowie den unerschütterlichen Glauben besitzt sich in das völlig Unbekannte zu wagen, dieser ist es, der von Gott durch Blut erkauft wird und in die Reihe der Berufenen aufgenommen wird – Kinder Gottes, Söhne und Töchter des Allmächtigen.

Wer den Glauben daran verloren hat, dass Gottes Geist sein irdisches Volk leitet, der sollte einen Blick auf ihre Vergangenheit wagen und dabei folgendes feststellen: Es bestand alle Zeit aus unvollkommenen Menschen, die viele Fehler gemacht haben, und das YHWH, trotz dieser Fehler, Dinge vollbracht hat, die ohne seinem Geist unmöglich gewesen wären.

Das Gott existiert, sollte für vernunftbegabte Geschöpfe der Plausibilität zugrunde liegen; tote Materie kann niemals ohne lebende Intelligenz sich in den Zustand zur lebenden Materie transferieren. Die Eigenschaften vom Lebendigsein der Zelle – sie ist die kleinste, menschlich bekannte Lebensform, die existiert – sind Stoffwechsel, Bewegung, Keimung, Wachstum und Fortpflanzung – für Gottesleugner ist dies die niederschmetternste Beweisgrundlage, dass schöpferische Tätigkeiten am Werk waren!

Betrachtet man bei einigen Menschen ihr Wesen, zusammengesetzt aus dem Fühlen, Denken und Handeln einer Person, sollte man es verbieten, dass sie den Namen Gottes tragen dürfen.

Die Felder sind immer noch weiß zur Ernte, unsere Methode ist nur veraltet!

Interessant, dass die Zahl Drei schon immer eine wichtige Rolle der heidnischen Religionen gespielt hat; Selbst das Christentum wurde damit verseucht! Nur vergessen diese „christlichen“ Trinitäer, dass sie eigentlich an einem viereinigen Gott glauben müssten; Ist Maria, „die Mutter Gottes“ nicht über den Sohn Gott? Zumindest diesem müsse sie einig und gleichgestellt sein!

Dogmen waren noch nie von irgendeinem Nutzen – Stillstand durch fehlende Demut ist der erste Schritt zur Abtrünnigkeit!

Wer im Glaubensmarathon denkt, er müsse sprinten um schneller ans Ziel zu gelangen, sollte zuvor zur Kenntnis genommen haben, dass die anderen ihr Ziel erreicht haben werden, während man selbst auf halber Strecke zusammengebrochen ist!

Nur der Mensch besitzt wahre Stärke, der gelernt hat echte Liebe zu schenken, wie zu seinen Freunden so auch für seine Feinde, ohne Unterschiede machend. Dieser ist der wahre Nachahmer Gottes!

Individuen zu beweisen, dass das was man glaubt das Richtige sei, ist der falsche Weg. Man darf sie auch nicht davon überzeugen, dass das, was sie glauben falsch ist! Vielmehr muss man den Unterschied von Wahrheit und Falschheit erkennen lassen, und warum die Wahrheit um so einiges überlegen ist!

Auch der absolute Maßstab Gottes, kann die Absolutheit abgesprochen werden, da wir als Individuen geschaffen worden sind, die Frage ist nur, mit welchem Recht?

…und ich frage mich heute noch, warum Gott dem Tier die instinktive Weisheit gab, alles und jeden zu besteigen, um dann wieder getrennt seinen eigenen Weg zu gehen – dies ist keine wirkliche, göttliche Moral!

Trinitarische Gedanken und ihre endlosen Diskussion ohne Sinn – ich bin es sowas von Leid. Blinde können nun einmal nicht sehen! Am Ende sollte man daher folgendes zur Kenntnis genommen haben: Ein allmächtiger Gott hat keinen Vater!

Dies ist Satans Welt, wir erwarten keinen positiven Bericht seitens des Teufels bezüglich dem Volk Gottes, dass jetzt seinen heiligen Namen trägt. Überdies, die Christen aus dem ersten Jahrhundert wurden von den etablierten Religionen als gefährliche Sekte eingestuft. Wenn wir als Diener YHWH’s nun versuchen, so zu leben wie die ersten Christen, dann ehrt es uns, wenn man uns auch so behandelt wie sie! Maranatha!

Das Wort Gottes ist ein Seelenspiegel – wir müssen unsere unvollkommenen Ansichten mit den vollkommenen Maßstäben YHWH’s in Einklang bringen!

Erweise deinen Eltern Ehre, denn durch sie, bist auch du. Ohne sie, wärst auch du nicht, so sind alle durch den, der alles gemacht hat – Gott.

Die göttliche Liebe die der Sohn Gottes vorgelebt hat ist wahrer Maßstab eines echten Christen und zeigt sich darin, wie er seine Feinde behandelt. Gibt es zwischen Freund und Feind einen Unterschied, so hat dieser nie den wahren Geist des Urchristentums kennen gelernt – bedauerlich, denn daran scheitern heute alle Christen!

Wann beginnt das Kaputtdiskutieren der Schriftstellen, nur um ein vergangenes Dogma weiterhin den Schein von Wahrheit zu schenken?

Da der Mensch noch kein Wesen in seiner Buchstäblichkeit höher als seines selbst kennen gelernt hat, sind die Wesen anderer, höherer Art, die sich der Mensch vorstellt, immer mit Wesensbestimmungen ausgestattet, die er aus seinem eigenen Wesen schöpft. Bestimmungen in denen er nur sich selbst abbildet, weshalb das Gottesbild des Menschen ein Teil von Anthropomorphismus ist!

In der Vielzahl zur Allmacht eröffnen sich unendliche Wege – töten hingegen, ist ein sehr primitives und menschliches!

Jedes Dogma ist gegen das Licht, weil Licht Veränderung bedeutet. Dogmen schafft der Teufel fortwährend im Christentum, doch der Allvater gibt befreiendes Licht, das den Wechsel des wahren Weges zeigt!

Wer nicht daran glauben kann das ein Schöpfer existiert, da er seine buchstäbliche Gestalt mit dem Auge nicht wahrnehmen kann, dessen primitiven Gedankengang versklavt ihn ebenso zu glauben, dass der Programmierer eines Computer Spieles sich ebenfalls direkt als Person im Programm wahrnehmen ließen müsse, ansonsten existiere er nicht: So wie die Eigenschaften des Spieles auf Intellekt, Charakter und Wesensart des Programmierers zurückzuführen sind, ohne den Körper des Menschen selbst darin zu finden, so sind wir in unserer realen Welt von Gottes Eigenschaften umgeben, ohne seine reale, buchstäbliche Existenz – Anthropomorphismus, die Zerstörung der wahren Gotteserkenntnis!

Oft wird argumentiert, der Teufel würde wie ein Löwe, dass schwache Glied einer Herde herauslocken und dann angreifen. Doch warum sollte er sich damit zufrieden geben? Leichter ist es die Auserwählten, das Alphatier irre zu führen sodass die gesamte Herde blindlings hinterher eifert und vom wahren Weg abkommt.

Vollkommenheit ist keine Allwissenheit, sondern richtige Entscheidungswahl ohne „zusätzliche“, d.h. innerliche, negative Einflüsse. Dies bedeutet: Wenn wir uns für etwas entscheiden, dann doch nur dann, weil wir es persönlich mit Geist und Wahrheit wollten und nicht weil das Gesetz der Sünde uns veranlagt hat, etwas falschen zutun. bzw. das Richtige nicht zutun.

Einige glaubten sie tuen sich und andere etwas Gutes, indem sie sich ihrer Umgebung anpassen, doch das Gegenteil war der Fall. Irgendwann kleideten sie sich nicht nur wie sie und übernahmen Sitten und Bräuche, sondern irgendwann übernahmen sie auch ihr verkehrtes Denken und Moralvorstellungen. Wer mit einer finsteren Gesellschaft kooperiert, kann nicht gesunden Sinnes sein, denn es ist kein Zeichen von Gesundheit einer von Grund auf kranken Welt gut angepasst zu sein! Deshalb steht geschrieben: „Die Welt vergeht und ebenso ihre Begierde, wer aber den Willen Gottes tut, bleibt immerdar.“ Maranatha!

Evolution oder Schöpfung? Interessanterweise argumentiert ein Evolutionist ähnlich unplausibel wie im kommendem Beispiel, da sein Herz nicht an etwas glauben will, was er nicht sieht und somit den Verstand blockiert für seinen eigenen Schöpfer: „Man behauptet irrationaler weise, das Uhren von Uhrmachern hergestellt würden. Ich bezweifle das. Als ich meine Uhr geöffnet und sie Stück für Stück auseinander genommen hatte, habe ich darin keinen Uhrmacher entdeckt. Ich gebe zu, die kleinen Teile, die aufeinander vollkommen abgestimmt sind, harmonieren einwandfrei, und wenn eine Fremdeinwirkung auch nur ein Stück dieses Systems verändern würde, wäre die Uhr nicht mehr funktionsfähig und vollkommen zerstört. Doch ein perfekt abgestimmtes System mit harmonischen Gefüge sowie intelligenten, komplexen Aufbau als feinmechanisches Gerüst, in der jeder seinen Sinn erfüllt und auch nicht ein Stück ausgetauscht, ersetzt geschweige denn weggelassen werden kann, ist Produkt des Zufalls. Ich folgere daraus, dass es keinen Uhrmacher gibt. Wer angesichts der Tatsachen, immer noch an einen Uhrmacher glaubt, ist ein Spinner, ein ungebildeter Mensch fern vom logischen Denkvermögen, ein religiös verblendeter Fundamentalist!“

Nicht das Sichtbare, die vergängliche Materie, ist das Reale, Wirkliche und Wahre sondern der unsichtbare und unsterbliche Geist ist das Wahre! Da aber Geist allein nicht existieren kann und jenes Unsichtbare einem Wesen zugehört, so müssen wir zwingend unsichtbare Geistwesen annehmen. Da jedoch auch diese Geistwesen nicht aus sich selbst sein können sondern geschaffen worden sein müssen, so scheue ich mich nun nicht, diesen geheimnisvollen und genialen Schöpfer so zu nennen, wie ihn das auserwählte Volk früherer Jahrtausende genannt hat: YHWH El Shaddai!

Wie arm ist der Mensch, der einen wunderbaren Sonnenuntergang miterleben darf, aber niemanden hat, den er dafür danken kann. Wie beschämend, das ein Schöpfer existiert, manche Menschen aber nie gelernt haben die Möglichkeit zu nutzen, mit ihm zu sprechen. Wie ein Garten ohne Blumen so wird dann des Menschen Tag ohne ein Dankgebet. Wer daher immer so existieren mag, ist am Leben und doch völlig Tod!

Innerhalb der Architektur der Gedanken und der Realität kann Logik oft die Struktur liefern, aber die Inspiration, durch Erleuchtung des Lichtes, kommt aus dem Glauben an dem Gefühl des Unendlichen sowie der absoluten, kollektiven, mannigfaltigen Macht des heiligen Geistes der Wahrheit und dass Gott YHWH allein diese Beiden geben kann!

Trenne dich niemals von deinem Schöpfer. Wenn du ihn verlässt, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben zu leben. Wenn du so existieren magst, dann tue das, doch daran denkend, dass du dann nur für dich selbst lebst um zu sterben, ohne den eigentlichen, wahren Lebenssinn jemals kennen gelernt und erfüllt zu haben!

Das rein heilige Licht ist immer unsichtbar. Es scheint durch Taten der wahrheitsliebenden Gerechtigkeit und wärmt das Kleinste und Größte; das Atom und Universum sowie das darüber hinaus noch vielseitiger, komplexerer Existierende, denn all das ist von Gott kommend, zur perfekten Wirksamkeit getrieben.

Wir dürfen das Wahrheitslicht nicht einengen, um es den Grenzen unseres unvollkommenen Vorstellungsvermögens anzupassen, wie der Mensch es bisher zu tun pflegte. Wir müssen vielmehr unser Wissen zur Vollkommenheit ausdehnen, so dass es das Bild des Lichtes völlig zu fassen vermag.

Habe den Mut deinen eigenen Verstand zu gebrauchen, andererseits wird dich der Zeitgeist einnehmen, beherrschen, anschließend fortreißen und du wirst ein Sklave der Massen werden. Seltsam, der Mensch wird freigeboren, und doch liegt er sein ganzes Leben lang überall in Ketten!

Vaters Geist zeichnet sich nicht durch die vorübergehende Abwesenheit der Begierden aus, sondern in der dauerhaften Kontrolle über das Fleisch.

Es spielt keine Rolle wie wir sterben. Hauptsache ist, wir sind vor unserem Schöpfer bessere Menschen als gedacht und nicht schlechtere als befürchtet!

Nicht Worte sollen wir lesen, sondern die Wahrheit, die wir hinter den Worten des Unaussprechlichen fühlen.

Einige sagen: „Glauben heißt nicht wissen!“ Ich aber sage: „Man muss viel wissen, um überhaupt glauben zu können!“

Wir sollten niemals aus den Augen verlieren, dass der Weg zur Abtrünnigkeit mit der Ignoranz der Wahrheit beginnt.

Ein Tag, indem dem man seinem Schöpfer nicht näher gekommen ist, ist ein verlorener Tag.

Vermessen wer glaubt, ein verfaulter Baum könne jemals vortreffliche Frucht tragen. Sind die Worte des Herrn aus Matthäus 7:15-20 für einen Christen nicht deutlich genug?

Die bitterste Wahrheit: Wenn ich die maßlose Blutgier des israelitischen 12-Stämme-Rachegott betrachte, der viele Tausende von Menschenleben forderte, Millionen Liter vergossenes Blut von geschlachteten Tieren und Versprengten befahl, als auch die anschließende Verbrennung ihrer verbliebenden, zerstückelten Leiber  – sich an dessen Geruch ergötzte -, so ist im Vergleich zu heute jede satanische Messe die abgehalten wird so viel christlicher, als der damalige Brauch des „auserwählten Volkes“, des Gottes, der sich heute „Liebe“ nennt – Paradox.

Bedauernswert wenn für Menschen nicht mehr Liebe und das aufrichtige Wahrheitsgefühl die Triebkräfte des Glaubens sind, sondern egoistische Eschatologien allein!

Wie gefallen dir deine Ketten, mit denen man deinen Leib gefangen hält? Wie gefällt dir dein zugenähter Mund, weil man will, dass du weiterhin schweigst? Wann öffnest du deine Augen, blickst in den vollkommenen Spiegel des lebendigen Gottes und erkennst, in welcher finsteren Lage du dich befindest? Glaubst du immer noch, dass du frei seist? Höre auf bedingungslos denen zu folgen, die dich in den Abgrund stürzen weil sie ein Teil Babylons geworden sind!

Ich lebe für YHWH, durch Christus, mit der Wahrheit. Jeder, der sich als Feind dessen erweist, versuche ich, wie Jesus selbst, durch Liebe zu gewinnen. Dies ist und bleibt meine höchste Erkenntnis und der vortrefflichste Weg der Wahrheit, der zu Gott führt. Wer die Salbung des Geistes empfangen hat, und dies nicht erkennt, der ist blind. Wer gesalbt wurde, und dies anerkannt hat, es aber nicht nutzt weil er Menschen fürchtet – die Wahrheit nicht verkündigt -, der ist ein Verbrecher, weil er die Gabe nicht annimmt, ein lebendiges Gefäß des wahren Gottes für dessen vollkommene Bestimmung zu sein.

Die wahre Finsternis lebt in den Menschen, die sich mit Licht kleiden wollen – vor anderen scheinen sie gerecht, im inneren sind sie voller Hass und Gesetzlosigkeit. Der Teufel erschafft die Kirchen, Organisationen, Glaubensgemeinschaften, Splitterungen damit Menschen glauben, sie haben das wahre Christentum gefunden und kennen gelernt, eine wahre Zuflucht gefunden; nachdem sie sich an der Ungerechtigkeit, an den falschen Lehren gestoßen haben – in all der Zeit ihnen glaubhaft gemacht, das Einhalten von menschlichen Regeln und sinnlosen Gesetzen bringe Glück, Erlösung, ewiges Leben – kehren sie Gott den Rücken zu, ohne zu wissen, dass es nicht das wahre Christentum war. Aufrichtige Menschen fühlen sich betrogen von dem, dem sie dienen wollten und dachten, würden sie Menschen folgen, wären sie Christus gefolgt. Dieses geschickte Maskenspiel führt die Menschen direkt in Satans Hand, durch direkte Anbetung als Anti-Christen, oder blinden Atheismus. Die, die unter wirklichen Einfluss des Geistes stehen, haben all das von Anfang erkannt, gewarnt und sind Christus allein gefolgt, der die Wahrheit, das Leben, der Weg ist!

Warum beten wir? Ja, richtig – Gott weiß alles, und dennoch erbitten wir uns seine geduldige Person. Früher verstand ich es nicht, jetzt weiß ich das Menschen es nicht aus Liebe allein tun, vielmehr um der Selbstheilung Willen. Ist es wirklich Liebe allein jemanden mit Sünden zu beladen, obwohl er sie gesehen hat, sie kennt, besser als wir selbst? Wir zwingen den Verstand unseren Blickwinkel nach innen zu wenden, in das Herz. Wir holen das mit Worten in den Sinn, das verborgen war und wir sonst uns und anderen verschwiegen hätten. Im Glauben, diese Tat sei nicht rein egomanisch, sondern die reinste Liebe, erhoffen wir uns natürlich Vergebung, Heilung und Erlösung. Das Sein in uns wünscht sich einen handelnden Gott, der eine sofortige Lösung für unsere Probleme parat hat und die Vergebung unserer Sünden gewährt – wie närrisch und selbstverliebt wir doch sind!

Lebe die Wahrheit, vergebe den Menschen; Wirst du gehasst, so liebe, verflucht man dich, so segne. Sind es Lügen mit denen man versucht dich zu diffamieren, so erweise dich als echter Friedensstifter und fördere Gerechtigkeit, vervollkommne die Facetten der Frucht des Geistes. Bekämpfe jede Lüge mit der Wahrheit, besiege das Böse stets mit dem Guten – mache keine Unterschiede zwischen Freund und Feind. Erweise dich auf Erden als wahrer Erbe, als Kind Gottes und gehe den vortrefflichen Weg, den der Herr dir hinterlassen hat. Lerne und verstehe, dass Liebe die höchste Erkenntnis ist und du wirst dich als wahrhaftiger Spiegel der vollkommenen Persönlichkeit Gottes erweisen!

Es ist traurig, dass das Volk Gottes von einem neuzeitlichem Pharisäertum regiert wird; noch trauriger ist, dass man die vom Volke hasst, die dies erkannt haben und Christus allein folgen.

Es ist diese endlose Melancholie, während ich den Blick auf Gottes Volk gerichtet halte; angeführt von dem neuzeitlichen Pharisäertum, einem Baalskult, dem Mammon und weltliches Ansehen wichtiger geworden ist als christliche Werte, als die Wahrheit; ihr einziges Maxim eine materielle Organisation. Neues luziferisches, „heller werdendes Licht“, mit dem sie alle geblendet halten, das nicht hinterfragt werden darf und mit dem sie Gott indirekt der Lüge bezichtigen, falsche Prophetie im Namen YHWH’s, unbiblische Dogmen. Während sie Christus als einzigen Kanal und Mittler ablehnen, erhöhen sich selbst auf göttliche Position, schlimmer noch, spielen selbst allmächtiger Gott und glaubten in ihrer Scheindemut und geheuchelter Liebe entscheiden zu dürfen, dass falsche Doktrinen und deren Nichtbeachtung als Grund für die Abschneidung vom Volk zählen dürfte – als seien sie selbst der heilige Geist, der auf übernatürliche Weise über Christen richten darf. Generationen denen ewiges Leben versprochen wurde, doch die alle längst vergangen und im Tod entschlafen sind. Ich sehe unzähliges Leid, zerstörte Familien und Ehebanden, depressive Menschen, denen das eigenständige Denken untersagt wird, die vielen unausgesprochenen Suizide all jener, die mit den widerlichen Umständen nicht länger leben wollten. Dummheit, Lügen, Propaganda und absolut blinder Gehorsam gegenüber reuelosen Sündern, die sich selbst zu „Führern“ gekürt haben, zerstören das verbliebene Stück Wahrheit vollständig – stattdessen lehrt man weiterhin falsche Lehren, Interpretationen die seit über 100 Jahren wahrhafte Märchen sind, ebenso eine verspielte politische Neutralität um des eigenen Vorteils willen. YHWH’s Volk befindet sich in einem geistigen Tiefststand, dichte Finsternis umgibt sie, wie sie es noch nie in der Geschichte gegeben hat. Babylon hält alle gefangen, und die Wenigsten wehren sich gegen ihre geistigen Ketten, die man durch vollständige Reglementierung in allen Lebensbereichen auf sie auferlegt hat. Die Wenigen jedoch, die sich durch YHWH’s Geist wirklich noch belehren und leiten lassen, erkennen dürfen, stets die Wahrheit aussprechen, weil sie mutige Kämpfer und Verfechter für Gott und seinen Sohn geworden sind, deklariert und diffamiert man als „Abtrünnige der Wahrheit“, die nur noch lügen würden – Vater, wann wirst du endlich dein namentragendes Volk vollständig befreien? Herr, rufe deine Schafe, auf das entfliehen möglich ist, sie aufstehen und die Wahrheit endlich alle befreie – erwachet!

Es ist richtig, das aus Johannes 19:18-20 und Matthäus 27:31-37 hervorgeht, dass über dem Pfahl die Grundlage der Hinrichtung des Sohnes Gottes stand. Es ist richtig, dass „INRI“ ausgeschrieben „Iesvs Nazarenvs Rex Ivdaeorvm“ heißt, übersetzt „Jesus der Nazarener und König der Juden“. Es ist ebenfalls richtig, dass Jesus laut Johannes 5:43 im Namen seines Vaters gekommen ist und das Tetragramm „YHWH“ laut der Etymologie transliteriert „Yehoshuah Hanozri Wemelech Hajehudim“ bedeuten könnte, das ebenfalls übersetzt „Jesus der Nazarener und König der Juden“ heißt. Ja, dies erweckt den Anschein, dass YHWH und Jesus ein und derselbe Gott sein könnten! Doch vergessen all jene, die ihre Argumentationsgrundlage und das gesamte Fundament allein darauf stützen nicht auch, dass Gottes Wort eindeutig die Subordination des Sohnes lehrt, ihn als „Anfang der Schöpfung Gott“ identifiziert, wie unter anderem die Beweisstellen aus Johannes 14:28; 20:17; 1. Korinther 8:5,6; 11:3; Philipper 2:6 und Offenbarung 3:12-14 es deutlich zeigen?

Wo Offenheit und Liebe wirkt, dort wird auch Toleranz und Akzeptanz entgegengebracht werden.

Wenn ein Mensch seinen Schöpfer wirklich liebt, würde er nicht alles tun um die Wahrheit über ihn herauszufinden? Wäre er nicht stets bereit das gesamte Fundament seines Glaubens zu prüfen? Wäre er nicht um der Wahrheit willen im Stande alte Familienbanden, Menschen die er mehr als sein eigenes Leben liebt, religiöse Zwänge, anerzogene Dogmen und seine Religionsgemeinschaft völlig aufzugeben? Würde dieser Wahrheitssucher nicht gerne jede erdenkliche Prüfungen auf sich nehmen, alle Arten von zwischenmenschlichen Verhältnissen zerreißen und alle haltlosen Beschuldigungen dieser Welt ertragen, sich selbst verleugnen, nur um mehr Erkenntnis zu erlangen, nach der Wahrheit zu leben, sie zu predigen und anderen zu helfen, sie ebenfalls zu erkennen? Wenn ein Mensch die Wahrheit und Gott wirklich über alles liebt, dann würde er es tun, jederzeit!

Ein Mensch, der in einer Sekte aufgewachsen ist und vollständig dessen Denken übernimmt, fällt es schwer seine von Gott gegebene Individualität zu gebrauchen, um eine religiöse Lehre neutral zu prüfen und damit Lüge von Wahrheit unterscheiden zu können, sowie sich über das fest aufgestellte Licht der Gemeinschaft hinaus Wissen anzueignen; insbesondere sind es Jehovas Zeugen selbst, die eine 100%ige Ausfallquote über das Ende der Welt dogmatisierten. Die Beweiskraft zeigt, dass ihre Publikationen, unter anderem Namens „Erwachet!“, nur eine trügerische Illusion ist, in dem man glaube, dessen Zustand zu besitzen. Interessanterweise ist der Name „Schlaft!“ treffender, da die Anhänger das Fehlverhalten ihrer Führer blindlings folgen, es zu keiner wahrheitsgemäßen Unterscheidung der Lehren kommt, und sie dadurch keine genaue Erkenntnis in sich aufnehmen, um letztendlich die christlich richtige Handlungsweise umzusetzen.

Für mich kam der Tag, da musste ich mich entscheiden: Will ich weiterhin mit den Lügen leben, oder entschließe ich mich dazu, sie für immer zu vertreiben? Will ich mein Leben und den Geist auf ewig befreien, oder lebenslänglich nur eine blinde Marionette von Menschen bleiben? Das Zeichen aus der babylonischen Entfesselung wurde mir zum wahren Evangelium!

Hinter dem Sein alles Seienden, gibt es weder Gut noch Böse, es gibt nur Entscheidungen und wir alle müssen uns entscheiden zwischen den richtigen Weg oder dem Leichten.

Am Anfang meines Glaubens hatte ich die Auserwählung zum König- und Priestertum akzeptiert und hingenommen, jetzt bin ich glücklich damit und warte auf den Tag, wo ich meine irdische Aufgabe erfüllt haben werde und voller Stolz vor meinem Vater treten kann. Gott hat niemals versprochen, dass es leicht sein wird, den Weg der Wahrheit zu gehen; dennoch lohnt es sich. Doch nur auf den Lohn zu blicken wäre egoistisch, vielleicht wäre ich noch glücklicher ohne diesen Lohn, denn dann wäre dieser christliche Weg, das Beschreiten dieser Prüfung, ein Akt der reinsten Liebe und wäre an Beweiskraft alleinstehend immerdar auf ewig vorhanden.

Das, was man dich zu glauben gelehrt hat, dein gesamter Glaube, ist eine Lüge! Ein geblendetes Kind, ein gebrandmarktes Schaf in luziferischen Ketten. Das Zeichen des wilden Tieres, die sechshundertsechsundsechzig, längst auf deiner Stirn empfangen, durch die Hure Babylons, die betrunken ist, von deinem vergifteten Blut! Erkenne die Wahrheit hinter der „Wahrheit“, erwache aus deinem Tiefschlaf und bereite dem ein Ende, auf das die Nationen sich umwenden und all jene im Staube zertreten, die durch Religionssystemen die Menschen zu lange gefangen hielten!

Es ist egal was du glaubst, zählend ist, was du einzig und allein weißt. Wer seine „Wahrheit“ auf das Wunschdenken eines Glaubensgefängnisses bildet, dessen Fundament wird eines Tages durch die Realität zerstört werden. Fakten und Beweise führen zur absoluten Wahrheit, nicht der blinde Glaube, dessen Sein auf Egoismus und Anthropomorphismus baut und seine Energie aus der Eschatologie bezieht. Dies wissend, wirst du die „Wahrheit hinter der Wahrheit“ erkennen und wirklich frei sein.

Damals dachte ich, dass der Herr mich hasst, weil er mich aus der Gemeinschaft meiner damals geglaubten Brüdern und Schwestern nahm, heute weiß ich, dass er mich mehr als geliebt hat, um mich vor luziferischen Licht, falscher Prophetie, anti-christlichen Lehren und einem fanatischen Sklaven-Götzen-Kult zu bewahren. Damals, als ich noch nicht alles richtig verstand, dachte ich, den Herrn zu hassen, weil ich glaubte, dass ich das wahre Leben für immer verloren hätte, heute weiß ich, dass auch ich ihn mehr als geliebt habe, deswegen öffnete er meine Augen und bewahrte mich vor dem Weg des sicheren Todes, den blindlings heute immer noch so viele meiner damaligen Freunde gehen.

In der Religion findet man nie den wahren Glauben, sondern nur seinen Schatten.

Dort wo Gottes Geist regiert, dort ist Erkenntnis und Wahrheit. Wenn dieser Geist in den wahren Anbetern ist, so haben alle die wahre Gotteserkenntnis in Sinn und Herz eingeschrieben. Dass Jehovas Zeugen eine leitende Körperschaft ernannt haben, die über sie regiert, ist ein Schuldeingeständnis: Wo der Geist fehlt, dort fehlt auch Erkenntnis und Wahrheit. Deshalb benötigen Menschen, die in Finsternis leben, geistige Führer, denn ohne Gottes Geist müssen die Dinge des Geistes fleischlich beurteilt, interpretiert, festgehalten und weltweit für alle Anhänger als Dogma beschlossen werden. Gäbe es keine leitende Körperschaft, so gebe es keine weltweite Übereinkunft, und wo es keine Übereinkunft über Geist und Wahrheit gibt, dort ist niemals Gott!

Die Religionsdiktatur von Jehovas Zeugen ist ein blutiger Pfad, der menschenverachtend im Namen Gottes durchgeführt wird. Unzählige Christen sind Opfer davon, vielen hat es das Leben gekostet. Jedes Jahr werden Aussteiger und Ausgeschlossene durch soziale Isolation bestraft und in den Selbstmord geführt. Wann werden diese organisationsversklavten Menschen erwachen, den Weg Babylons verlassen, bevor Christus die richten wird, die selbst die Nachfolger Jesu zum Tode verurteilt haben?

Ich liebe YHWH, ich liebe Christus und besonders habe ich die wirkliche Wahrheit zu lieben gelernt. Durch die Hingabe und Taufe habe ich mich Gott und seinem Willen unterworfen, keinem Menschen, keiner Organisation. Die, die dies nicht verstehen und anerkennen wollen richten ihren eigenen König und nennen mich einen „Abtrünnigen“, einen „Abgefallenen“, den „Anti-Christen“. Doch dies ist unbedeutend, denn ich gehöre meinem Schöpfer allein und bin kein Sklave von Menschen oder ihrer falschen Denkweise. Hass, Spott, Ablehnung und Isolation nehme ich täglich auf mir. Doch Millionen Menschen konnte ich bereits die Wahrheit zeigen. Eines Tages werde ich die Berufung und mein Werk auf der Erde vollenden, und alle werden erkennen. Sie werden alle erkennen müssen, wofür der Name „Illustris“ steht und was mit der Verantwortung und Bedeutung einhergeht. Sie werden nach meinem Tod anerkennen müssen, dass Gott mit mir war, zu aller Zeit, ich meinen göttlichen Auftrag erfüllt habe, und was es bedeutete, die Wahrheit mehr geliebt zu haben, als die Familie, Freunde, und das eigene Leben. Ein Weg, den ich jetzt weiter gehen muss, getrotzt dem Leid und Schmerz zugunsten meines Schicksals, für den Willen meines Vaters allein, in Ewigkeit. Amen!

Nur ein Gefängnis braucht einen Wachtturm: Besser ausgeschlossen, als eingeschlossen. Besser kein Teil Babylons, als ein Teil von ihr. Besser ewiges Leben, als ewiger Tod.

Wenn Treue zur Glaubensgemeinschaft über die Suche nach Wahrheit und Recht gestellt wird, verdirbt die Religion.

Der Sohn Gottes kam auf diese Welt um das Licht denen zu bringen, die in Finsternis leben. Doch Gottes Volk hat seinen eigenen König verstoßen. Er wurde verspottet, verachtet, gegeißelt, der Mittäterschaft des Teufels beschuldigt und als Gotteslästerer hingerichtet. Wenn dies der wahre Weg ist, den die Auserwählten gehen müssen, dann folge ich dir gerne, o Herr. Dann verstehe ich nun warum auch mein Schicksal so grausam ist und doch immer Gottes Gerechtigkeit und diesen unendlichen Wahrheitsdurst in sich trug. Der Zeitpunkt ist gekommen wo mein eigenes Leben beweißt, was es wirklich bedeutet, seine eigene Seele zu verleugnen, den Marterpfahl auf sich zu nehmen und ihm beständig, bis in den Tod, zu folgen. Maranatha!

Es ist Gottes Aufgabe jedem Christen zu verzeihen, der den abtrünnigen Weg geht und blind Menschen folgt, doch es ist meine Aufgabe durch die Wahrheit ihnen zum Erwachen zu verhelfen, sodass sie zu ihm finden.

In der Wahrheit findet man keine Tränen und keine Bedenken, nur gesunden Stolz und wirkliche Freiheit. Ein Christ braucht keine Anerkennung, sein Haupt ist zwar blutig, weil auch er nicht ohne Sünde ist, aber er fürchtet Gott allein und ist deshalb vor Menschen stets ungebeugt, denn er passiert den steinigen und geraden Weg, weil Gottes Sohn ihn als vollkommenes Beispiel alleine ging!

Je weiter Jehovas Zeugen, die „Organisation Gottes“, der selbsternannte „treue und verständige Sklave“, sich selbst und die Lehren von der Wahrheit entfernen, je mehr werden sie all jene noch konsequenter und radikaler hassen, ausschließen und den sozialen Tod bringen, die die „Wahrheit hinter der Wahrheit“ erkennen und aussprechen.

Sein Leben vollständig zu ändern und neue Wege zu gehen, kann ziemlich hart sein. Doch viel härter ist es, sein Leben lang bereuen zu müssen, nie diesen Schritt in Richtung Freiheit gegangen zu sein.

Die leitende Körperschaft von Jehovas Zeugen wollen keine Anhänger haben, die wirklich nach der Wahrheit suchen und die Fähigkeit des objektiven und kritischen Denkens entwickeln. Sie wollen fügsame, und organisationsversklavte Arbeiter. Menschen, die gerade mal schlau genug sind, die Gedanken des Wachtturms einzustudieren und bei „Weltmenschen“ korrekt wieder zu geben, die Organisation am laufen zu halten und bei Anordnung zu spenden, doch gleichzeitig auch dumm genug sind, falsche Lehren widerstandslos zu akzeptieren und blind zu folgen. Zeugen Jehovas sind keine Individuen, sie sind indoktrinierte Marionetten, ein fliegender Schwarm von Papageien!

Die Wahrheit ist für die Starken, zur Lüge greifen die Schwachen. Wie wirst du dich entscheiden? Wirst du wegsehen, die Hinterfragung deines Glaubens meiden und dich weiterhin fremdsteuern lassen, oder wirst du jetzt nach den richtigen Antworten suchen, dessen Fragestellung man dir verbot? Unsere Entscheidungen werden nicht nur unser Leben verändern, es verändert die universale Kettenreaktion von Millionen Menschen auf der Welt im Kosmos des individuellen Seins!

Ich habe die Organisation der Zeugen Jehovas nicht verlassen, weil ich Gott verlassen habe, ich habe die Organisation verlassen, weil sie Gott verraten hat. Dies sind die Fakten und ich bin erwacht. Wahre Christen hören den Ruf des Christus, er sammelt seine Herde. Nicht durch Kirchen und Organisationen, sondern in Geist und Wahrheit.

Jehovas Zeugen sind eine totalitäre Sekte, eine destruktive Gruppierung. Dies wird insbesondere dann deutlich, wenn sich jemand entscheidet, andere Wege zu gehen. Selbst wenn sie Recht haben würden, und meine Handlungen für die Wahrheit hätten die Nichtexistenz zur Folge, so fürchte ich den Tod nicht. Ihr Gottesbild entspricht nicht dem Glauben der ersten Christen, und dem, was Christus über YHWH und seiner Liebe verkündigte. Für den Schöpfer wäre es tatsächlich richtig zu sterben, doch diesem Gott, den Zeugen Jehovas predigen, wäre mein Leben und meinem Glauben nicht wert!

Es gibt einen Plan in der Wachtturm-Organisation: Alle Menschen darin, sowohl Männer, Frauen als auch Kinder, buchstäblich und geistig zu versklaven. Die Organisation ist keine Wiederherstellung des Urchristentums, sondern eine religiöse Geldmaschinerie, ein perfektes Mittel zur Indoktrinierung und Instrumentalisierung mittels geistiger Überfütterung, die niemals zu Gott führt. Sie versucht stets ihren christlichen Schein zu bewahren, gibt sich als „Jehovas Wahrheit“ aus, doch ist sie nicht anders, als ihr Vater der Teufel, der sich mit der Lichtgestalt eines Engels tarnt, und ihr durch „helleres Licht“ Mittel zur tieferen Knechtschaft liefert, sodass aufrichtige Menschen niemals die Wahrheit hinter der „Wahrheit“ erkennen. Bevor ich dieses hohe und ehrenwerte Amt auf Erden bald verlassen muss, dass mir YHWH durch Christus aufgetragen hat, werde ich diesen Plan der Organisation mit ihren wahren Zielen vollständig aufdecken, bis es die Welt mit eigenen Augen gesehen hat.

Es wird behauptet, dass der, der da wandelt im Namen des wahren Gottes auf Erden, der da Braut des Christus sein wird, und der da redet Wahrheit in seinem Herzen, Gott sehen wird. Für diese ist die Feuertaufe der Tag der Erprobung und Erwählung um als König im Reich Gottes zu dienen. Doch für wenige von uns, ist die gesamte Sinnesexistenz das Baden im Feuer. So ist unser Leib, unsere Seele der Tempel des lebendigen Gottes selbst. Reinstes Gold wird in Feuer geläutert, doch nur die Wenigsten entschieden sich eins mit dem Feuer für immer zu sein, und dessen absolute Läuterung die Teilhaftigkeit der Wahrheit selbst zu werden. Wenn Yeshuah der Weg, die Wahrheit, das Leben selbst ist, was sind diejenige, die mit ihm und dem Vater eins geworden sind? Wahrheit macht frei, und Freiheit macht wahr!

Erlaubt man seinen Geist das Unmögliche in Betracht zu ziehen, findet man die Wahrheit, für die man blind gewesen wäre.

Obwohl wir als freie Wahrheitssucher auch unserem Gewissen folgen müssen, ist es nicht Aufgabe des Gewissens, eine moralische Wahrheit zu schaffen, sondern diese bestenfalls nur zu erkennen. Es ist durchaus möglich, dass ein Individuum die moralische Wirklichkeit einer bestimmten Situation falsch erkennt – letztlich baut diese Realität auf Gefühl, nicht auf das Faktum. Eine solche Person mag aufrichtig sein, gar demütig, aber er oder sie liegt aufrichtig falsch. Die „antrainierte“, „gefühlte“ und „individuelle“ Wahrheit als höchstes Maß aller Dinge zu betrachten, insbesondere um vor einer kognitiven Dissonanz sich zu isolieren, ist nicht nur gefährlich, sondern vermag das echte Wahrheitsbild vollständig zu betrüben. Auf dieser Konditionierung bauen geistige Sklaverei und Pein, geführt an den goldenen Ketten von Babylon, der falschen Religion. Dies endlich anzuerkennen wird der erste Schritt aus der Dunkelheit sein.

Alle Religionen sind Sekten, weil sie nichts anderes können als Menschen in Massen zu konditionieren und zu instrumentalisieren. Das Belohnungssystem des „ewigen Lebens“ mittels der Eschatologie, der Neukonfiguration des Geistes, ist letztlich einschneidiger Funken des fremdgesteuerten Verstandes, um den Menschen, bis zu seinem Tod, an seinen Egoismus zu fesseln und durch die ständige Erwartungshaltung zu versklaven.

In Zeiten der universellen Täuschung wird das Faktum zu einer revolutionären Rarität.

Die interstellare Reise des Erkennens

Je religiöser der Mensch ist, desto mehr glaubt er; je mehr er glaubt, desto weniger denkt er; je weniger er denkt, desto dümmer ist er; je dümmer er ist, desto hilfloser ist er; je hilfloser er ist, desto blinder ist er; je blinder er ist, desto leichter lässt er sich beherrschen. Sowohl für Sektenmitglieder als auch Anhänger der Weltreligion mit gewalttätig intolerantem „Wahrheits“-Anspruch gilt dies. Nur die Aufklärung kann auf Dauer dagegen helfen. Doch fremdgesteuerte Gläubige verstecken sich hinter ihrer „Wahrheit“. Da Wahrheit ein absolutes Wort ist, muss das Absolute nicht hinterfragt werden. So wird täglich dieses Wort missbraucht und vergewaltigt, weil schlafende Menschen fälschlicherweise nur so glauben können, sie seien erwacht und hätten erkannt. Doch wer die wahre Wahrheit wirklich liebt, in ihr seinen Lebenssinn gefunden hat und ihr nachfolgt, der wird niemals einfach blind glauben, der wird nicht anderen folgen, der wird sich nicht fremdsteuern lassen, weil er hilflos ist. Er wird prüfen, hinterfragen, kritisieren. Erst wer tiefe Erkenntnis aufgenommen hat, der kann aufrichtig zweifeln, und wer aufrichtig gezweifelt hat, dessen Glaube ist wahrhaftige Wahrheit. Das Ziel von machtgierigen Menschen ist es, andere an goldenen Ketten zu führen, bis der Mensch diese Ketten nicht mehr spürt. Doch erfasse die Wahrheit hinter der „Wahrheit“, führe deinen Geist ubiquitär auf die interstellare Reise des Prüfens und Erkennens, sprenge die Ketten, die deinen Geist und Leib gefangen hält und sei für immer frei!

Das Volk, das in Dunkelheit lebt

Gottes Volk war seit Anbeginn der Zeit das Augenmerk des Teufels. Seid Jahrhunderten in Gefangenschaft; in Ägypten versklavt, in Babylon von falscher Religion unterdrückt. Von irregeleiteten Führern und Lehrern der Juden, durch Pharisäer und Menschenwort, in Dunkelheit umhüllt. Doch was ist in der Neuzeit? Wieder gefangen genommen in einer fehlgeleiteten Organisation, die Gottes heiligen Namen täglich missbraucht. Flieht aus Babylon, trinkt nicht den Wein dieser Hure! Folgt nicht den Wölfen in Schafspelzen, die sich auf Moses Stuhl gesetzt haben, die an den Fäden des Anti-Christen, des Marionettenspielers hängen! Ist die leitende Körperschaft nicht das neuzeitliche, goldene Kalb? Der sichtbare Götze des modernen Baalskult, deren Interesse der Mammon ist? Gebraucht dieses Pharisäertum nicht den Gottesnamen zum Schein, dienen sie nicht in wahrhaft dem Teufel? Ist Satan nicht ein Engel des Lichts, und seine Diener tun es ihm gleich? Diese Menschen ehren Gott mit den Lippen, doch ihr Herz ist weit entfernt davon. Seht in ihre schwarzen Augen, Dunkelheit die euch anstarrt! Wisset: Eine Religion, die Lügen lehrt, kann unmöglich wahr sein! Was wird euch denn der Tag YHWH’s bedeuten, solange ihr abtrünnigen Pfaden folgt, solange ihr Menschen führen lasst, die kein Licht in sich tragen? Er wird Finsternis sein! Kehrt um von dem falschen Weg, den man euch „Wahrheit“ gelehrt hat, folgt Christus allein. Lasst euch ausschließlich leiten von dem heiligen Geist meines Vaters. Wahrlich, ich sage euch, nicht nur die Welt, sondern auch ihr werdet erkennen müssen, dass ein Prophet unter euch war, der YHWH’s Volk aus geistiger Knechtschaft befreit hat!

Die Folgen der Sünde

Ich vergleiche oft die Sünde mit einen Ventilator: Alles Leben ist von Gottes Geist abhängig. Gerade weil die Menschen die Ehre haben, im Gegensatz zu allen anderen stofflichen Geschöpfen, ewig zu leben, benötigen sie einen fortlaufenden Kreislauf, einen Motor im inneren ihres Geistes und Körpers, also der Seele, durch den Odem des Leben, den heiligen Geist Gottes. Wenn wir also einen Ventilator dem Strom nehmen, dann kann dieser zwar selbständig weiter laufen, aber nur für eine kurze Zeit. Es kostet sicherlich auch Kraft diesen Odem des Lebens durch Fortpflanzung weiter zu geben. Alles in unserem Körper kann durch die Unvollkommenheit und durch die Umwelt krank werden. Das Gehirn ist einer der kompliziertesten Formen der Intelligenz in unserem Universum. Wenn dort also nur eine Kleinigkeit beschädigt wird oder nicht das bekommt was es brauch, kann dies gravierende Folgen haben, ähnlich wie bei einer kleinen Zahnrad Uhr, nur viel komplizierter. Im Laufe der Jahre wird es durch genetische Vererbung seinen Höhepunkt erreicht haben: Fast 6000 Jahre ohne den Geist Gottes – dies war nie so geplant gewesen. Auch haben die Dämonen ihren Teil dazu beigetragen, da ihnen viel daran liegt, Menschen in geistiger Weise zu schwächen, sodass ihnen es erschwert wird, die Wahrheit zu finden. Wir wissen nicht welchen Einfluss die Dämonen in körperlicher Weise auf alles Leben haben. Denken wir auch an die neuzeitlichen Errungenschaften des Menschen: Radiowellen, Handy Funk oder auch Wlan – wahrscheinlich auch von Satan inspiriert. Die Spätfolgen dieser Technik ist im weitesten noch nicht erforscht und auch viele radioaktive Stoffe, durch Kernschmelzen, lassen Gendefekte im Menschen erkennen. Sicherlich gibt es noch weitaus mehr Faktoren, die wir alle nicht kennen. Doch eines ist sicher: Vater muss all diese Dinge geschehen lassen, weil Satan und dem Menschen volle Kontrolle gegeben wurde, damit allen das zerstörerische Ausmaß der Sünde und der Unabhängigkeit von Gott bekannt wird. Ich denke deshalb, dass YHWH nicht die DNA oder etwas anderes im Körper bei der Sünde verändert hat, sowohl bei Mensch, als auch bei Tier nicht. Vielmehr hat er gerade den Menschen so erschaffen, dass nur durch Gottes Geist völlige Gesundheit gewährleistet ist. So viele Jahre von diesem getrennt zu sein bzw. seine ganze Kraft nicht voll auszuschöpfen, hat mit den Jahren diese Veränderungen herbeigeführt. Außerdem wirkt Satans Geist, der Geist der Welt, negativ auf alle Organismen. Alles was YHWH also durch Christus in den 1000 Jahren tun wird, ist, wie bei einem Ventilator, den ständigen Heiligen Geist Zufuhr dem Menschen zukommen zu lassen und das Ausmaß der Sünde, durch den Geist, wieder langsam von der Erde wegzunehmen. Mit Geist, generieren wir dynamisch, ohne den Geist, degenerieren wir, bis zu einer Grenze, die durch Eigenantrieb und Energiezufuhr durch die Umwelt, gewährleistet wird.

Ein weiterer Gedanke, der sicherlich das Thema etwas abrundet ist der, dass unsere DNA, so wie sie bereits geformt wurde, abgesehen von den schädlichen Veränderungen die uns umgeben, die Zellen dazu anregt, sich alle sieben Jahre vollständig einmal zu erneuern und zu generieren. Darin sehen wir, dass Vater nicht unsere Gene nach dem Sündenfall noch einmal manipuliert hat, sondern vielmehr, dass nichts Schlechtes in ihm ist und er nicht böse handelt. Als der Mensch Gott verlassen hat, da hat auch YHWH seinen ständigen Geist zuvor weggenommen, da unvollkommenes nicht würdig dafür ist und dies die Folge der Sünde und Unabhängigkeit von Gott war. Die Unabhängigkeit von Gott bedeutete auch, die Unabhängigkeit vom Geist Gottes! Sicherlich würden unseren Zellen sich bis auf alle Ewigkeit alle sieben Jahre vollständig erneuern, doch ohne den Geist, schaffen es die Zellen nur bis zum 21. Lebensjahr, also komplett nur dreimal. Alles was darüber hinausgeht, besitzt nicht mehr die vollständige Kraft des Geistes um die Zelle vollständig zu generieren. Andere Energien, wo auch Gottes Geist steckt, die Nahrungen die uns umgeben, und auch so Energielieferant sind, helfen uns also, für kurze Jahre einen „ungleichen Ausgleich“ zu schaffen, der genug Kraft den Menschen gibt, um 70 bis 80 Jahre im unvollkommenen Zustand, ohne ständigem Geist zufuhr, leben zu können. Das beste Beispiel hierfür ist uns der Herr, der über „vierzig Nächte und vierzig Tage gefastet hatte“. Als vollkommener Mensch, nicht degeneriert, und eine vollkommene Energiespeicherung sowie dauerhaften Geist, der ihn täglich generierte, war es ihm möglich, auf so lange Zeit, diese körperlichen und geistigen Anstrengungen auszuhalten. Dies zeigt einmal mehr, wozu der Mensch in seinem vollkommenen Zustand eigentlich in der Lage sein sollte, hätte nicht Adam und Eva ihre Unabhängigkeit gegen Gott und seinen Geist ausgesprochen. Vaters Geist zur herrlichen Freiheit der Kinder Gottes immerdar! Maranatha!

Der Irrtum des nicht seelentragendem Fleisches

Wenn ich über das Leben philosophiere und darüber nachdenke, dass einige glauben die Seele sei etwas, was nach dem Tod weiter leben würde, etwas vom Fleisch getrenntem, dann bleibt die Frage  bestehen, warum gewisse Elemente in der materiellen Welt diese, angeblich unsterbliche Seele, beeinflussen können. Alkohol, Drogen oder andere bewusstseinsändernde Substanzen können den Geist manipulieren. Doch eine angeblich unsterbliche Seele, in ihrem Grundgerüst, unabhängig vom Materiellen, wird anscheinend ebenfalls beeinflusst wie das Fleisch. Aus meinen vergangenen Studien kann ich damit nur eines feststellen: Es gibt keine unsterbliche Seele und es hat sie nie gegeben – es ist dennoch wahr, dem Menschen wurde ein Geist gegeben, doch dieser ist nur für den Antrieb des Fleisches und Selbstbehalt zuständig. Es kann nicht irgendwo weiterleben, wenn materielle Dinge die Kraft und Macht besitzen, diesen zu verändern. Es ist Wahrheit, denn nichts geschehe, außer zur herrlichen Freiheit der Kinder Gottes  immerdar! Maranatha!

Szenarium der Sünde

Ein Diener Gottes der empört darüber ist, wie sein Nächster sündigt und somit nur noch die Fehler derer sieht, die unvollkommen sind – darin ist keiner ausgenommen – der gleicht einem Menschen, der in ein Restaurant geht, sein Leibgericht bestellt und sich darüber aufregt, dass sein Essen auch als solches schmeckt. Wenn uns das unvollkommene Leben unsere Speise, die Sünde, allgegenwärtig gebürtig präsentiert, wundern wir uns also nicht – eine Speise wird immer nach ihrer Art schmecken so wie auch die Sünde stets den bitteren Beigeschmack wie Wermut offenbaren wird. Haben wir denn erwartet, dass von einer sündigen Welt je etwas anderes kommen wird außer Sünde? Warum schauen wir also noch auf die Unvollkommenheiten anderer, reicht es da etwa nicht mehr aus, dass wir selbst genug eigene Fehler begehen?

Falsche Rückschlüsse aus falschen Quellen

Charles Darwin sagte einmal: „Ich kann es kaum begreifen, wie jemand, wer es auch sei, wünschen könnte, die christliche Lehre möge wahr sein; denn wenn es so ist, dann zeigt der einfache Text des Evangeliums, dass die Ungläubigen, und ich müsste zu ihnen meinen Vater, meinen Bruder und nahezu alle meine besten Freunde zählen, ewige Strafen verbüßen müssen. Das ist eine abscheuliche Lehre.“  – bedauerlich, eigentlich hatte er Recht, nur leider wusste er nicht, dass die ewige Qual niemals aus dem Christentum kam, sondern vielmehr eine heidnische Lehre war. Hätte er gewusst, was die Bibel wirklich lehrt, wäre er nie zum Gründer des Darwinismus geworden!

Echte Liebe – auch zu Feinden 

Es steht geschrieben, dass die Wahrheit daran zu erkennen ist, das Liebe in ihr herrscht. Christus ging immer führend voran und zeigte an praktischem Beispiel oder direkt aus seinem Leben, was das für den Menschen bedeutet. Echte Liebe ist nicht daran zu erkennen, wie sie in einer Gruppe vor zu finden ist, die die gleichen Glaubensansichten bekunden – seht, ich spreche wie zu Kindern – diese Art von Liebe ist überall! Echte Liebe zeigt sich darin, wie der Mensch mit seinem Nächsten umgeht, die nicht den gleichen Glauben haben, die nicht die gleichen Einstellungen vertreten und den gleichen Weg gehen. In dieser vollkommenen Art scheitern sie alle, denn wer hat echte Liebe zu seinem Nächsten, der ausgeschlossen worden ist, der abtrünnig ist, irregeführt und somit einen falschen Weg eingeschlagen hat? So nicht Christus, denn er betete für alle, für die, die ihn hassten und schlugen, die ihn verspotteten und für die, die niemals Gottes Königreich erben würde – er betete für die, die seinen Tod veranlassten, für die Pharisäer, den damals Abtrünnigen der Wahrheit! Ist unsere Liebe auch grenzendüberschreitend oder lieben wir nur die, die uns lieben? Vergessen wir niemals: Diese falsche Art von Liebe wäre nichts Besonderes, die Menschen von den Nationen handeln ebenso! Diese Art von Liebe beweist überhaupt nichts! Nur die vollkommene Liebe, wie die des Christus und die des Vaters, liebt alle irdischen Geschöpfe, ganz gleich was für ein Wesen dieser selbst bekundet, ganz gleich was für einen Weg dieser geht!

Sprenge die Ketten des Hasses!

Wenn ich die Menschen sehe, Christen, die in vielen Kirchen, Organisationen und Sekten sind, dann tut es mir im Herzen weh, sie reden zu hören. Viele Diskussionen in der sie versuchen einander zu erklären, warum ihre Sichtweise die Richtige sei. Dieser Geist der Konkurrenz ist zersetzend. All diese, die sich doch so sehr für ihren Glauben einsetzen, meinen es ehrlich und aufrichtig. Ich vermisse die Zeit, wo Bruder und Bruder, Christ und Feind sich die Hand reichen.

Glaube

Es ist schade, dass Menschen, die denselben Gott anbeten, sich gegenseitig so verletzen. Gläubigen fehlt die Liebe, die über anderen Ansichten hinwegsehen lässt, weil wir erstarrt sind in unserem eigenen Weltbild. Gerne würde auch ich jeden Zeugen Jehovas in den Arm nehmen und sagen, dass ich ihn liebe, weil er Gott dienen will. Doch er würde mich wegstoßen, weil ich nicht alle seine Ansichten teile. Ich verstehe heute, warum Christus sagte, dass er Mitleid hat mit den Menschen, die wie ohne wahren Hirten sind. Es ist die Liebe zu YHWH, zu Yeshuah und zur Wahrheit, die mich heute antreibt, weiter zu kämpfen, für Menschen, die mich hassen. Ich will nicht im Recht sein, ich will nicht die bessere Argumentation in einer biblischen Debatte bekunden, denn dies ist nicht wichtig. Ich will helfen zu verstehen, was es bedeutet, die Grenzen des Hasses, die uns umgibt, zu brechen, sage dies öffentlich unter Tränen, und hoffe dass die Zeit für alle kommen wird, wo wir gemeinsam, als ein Volk, den wahren Gott anbeten werden. Wenn man mich auch als einen Heuchler für diese ehrlichen Worte richten mag, so hege ich keinen Zorn in mir, weil ich verstehe was es bedeutet, die vollkommene Liebe unseres Gottes wirklich im Herzen zu tragen und die Kraft des heiligen Geist täglich zu spüren.

Der Sinn des Lebens

Der eigentliche Zweck unseres Daseins besteht darin, dass wir aus Liebe zum Schöpfer handeln, das Verhältnis zu ihm intensivieren und im Kontakt durch Gebet bleiben. Liebe spielt dabei die Schlüsselrolle weil so der Eigennutzen Gottes, die Freude an seiner Schöpfung, größer ist, als bei Geschöpfen die motorisch bzw. instinktiv ihm passiv dienen und auch unsererseits empfinden wir Lebensglück wenn wir durch Liebe den Lebenssinn erfüllen.

Glaube

Doch bedenken sollte man, dass im Grunde genommen Liebe nicht einmal notwendig wäre bzw. ein Vorrecht durch unverdiente Güte und Gnade ist, weil wir die Pflicht allein schon haben bzgl. des Geschenkes des Lebens und des freien Willens als Individuum, dieses richtig zu gebrauchen – zumal wir die nötige Erkenntnis als Diener YHWH’s bekommen haben. Dass die Freude seitens Gottes und die Beziehung vom Menschen zum Schöpfer allgegenwärtig mehr profitiert, wenn es aus Liebe geschieht statt aus Pflichtgefühl, sollte uns immer daran erinnern, dass wir stets richtige Prioritäten in unserem Leben setzen und so das Maß an Freude, Zufriedenheit und Glück weiterhin intensivieren und vervollkommnen. Somit ist jeder Tag, wo wir unserem himmlischen Vater nicht näher gekommen sind, ein leerer und verlorener Tag, weil wir den wahren Lebensinn- und Zweck verfehlt haben und nur für unsere eigenen Interessen Zeit und Kraft investieren, die in erster Linie nur Gott zusteht.

von |Januar 6th, 2017|Kommentare deaktiviert für Glaube

Das Leben und der Mensch

Das Leben und der Mensch

In dieser Welt sollten wir niemals auf Gerechtigkeit hoffen, diese Welt ist kalt und es ist ihr vollkommen egal, was aus dir wird. Wesentlich einfacher ist es, dieses jetzige Leben ohne große Erwartungen und Wünschen zu leben, als von den perfekten Zustand in unseren Träumen auszugehen, den wir uns all zu sehr immer vor Augen halten und als Maßstab definieren, denn diesen perfekten Zustand wird es niemals geben! Wir sind nicht glücklich, weil wir nicht wissen, dass wir glücklich sind. Wer dies erkannt hat, wird auf der Stelle glücklich sein, noch im selben Moment!

Man nimmt sich immer die Zeit für das was man liebt. Je mehr man es liebt, um so eifriger wird man dafür tätig sein und es allen offenbarwerden lassen.

Den wahren Charakter des Menschen misst man am besten daran, wie er sein Haustier behandelt – tyrannisch oder loyal. Denn der große Machtunterschied zwischen Mensch und Tier bringt Eigenschaften zum Vorschein, die die Eigentlichen sind und seine Persönlichkeit ausmachen, da sie tief im Herzen verankert sind.

Gleichheit die wahre Lüge, der Mythos der Massen, die im Nebel der Finsternis leben. Sieh dich um Mensch und du wirst erkennen, was für eine Entstellung der Wahrheit sie ist! Es gibt Wesen mit Macht, mit Kraft und dem Willem zu führen durch Unterscheidungsvermögen, allem Glauben der Welt und Gottes Wohlgefallen. Und es gibt jene, denen bestimmt ist, nie zu erkennen – die nicht in der Lage sind, etwas anderes zu tun als diesem Zeitgeist zu dienen und eine kärgliche, wertlose Existenz zu führen während diese nie nach dem Sinn Fragen und nach dem Sein hinter allen Seins, nach Gottes Willen. Gleichheit, nur die Perversion der natürlichen Ordnung in einer von Gott befremdeten Zeit! Sie verbindet Heilige mit Gottlosen, zwei Gruppen doch aneinander gekettet in dieser Welt. Die Gottlosen werden zu schweren Ankern, die die Besonderen, die Diener des wahren Gottes hinunterziehen. Gottesfürchtige Individuen, denen Großes vorbestimmt ist und die dieses auch verdienen, wird verweigert, was ihnen zusteht – etwas besonders zu bleiben, sie selbst in aller Demut und Bescheidenheit, Vater dienend. Sie leiden und werden damit fast jenen gleich, die diese dunkle Welt regieren. Gleichheit die Fessel unserer Zeit, ebenso wie blinder Gehorsam – ähnlich wie Angst, Unsicherheit, Zwang, Selbstzweifel, Fanatismus, Stolz und Hass. Der glanzvolle Tag Gottes wird kommen und all diese Ketten für immer lösen!

Der Tor hält jedem dem Spiegel vor, nur sich selber nicht. Sünder, willst auch du ein Spiegel sein, schaust aber selbst nie hinein?

Der Mensch ist hier, hier in der Dualität verhaftet um zu lernen das Kriege, Habsucht, Streitsucht, Zorn, Gewalt, Hass nicht zur positiven Entfaltung des Seins, also der Realität in der wir leben, beitragen kann – Im Gegenteil, sie werfen uns Mental zurück in die vergangene Zeit. So lange wir das nicht einsehen wird das Schöpferische uns wohl keine neuen Dimensionen des Seins eröffnen, weil dort wo wir weiter gehen werden, in der Vielfalt des Seins, es derartigen Wahnsinn wie Kriege, Habsucht, Streitsucht, Zorn, Gewalt, Hass nicht geben darf zum Schutz und zur Reinhaltung der höheren Dimensionen und der neuen Welt. Die Krise in der wir uns befinden, ist eine Krise des Bewusstseins. Eine Krise, die nicht mehr die alten Normen akzeptieren kann, die alten Muster, die uralten Traditionen der heiligen Schriften. Wenn man in Betracht zieht, was die Welt jetzt ist, mit all dem Elend, den Konflikten, der zerstörerischen Brutalität und Aggression, ist der Mensch immer noch wie er war. Er ist immer noch brutal, zerstörerisch, aggressiv, habgierig, wetteifernd denn er hat seine Gesellschaft darauf aufgebaut! Nicht so zu sein, ist das was wir zu lernen haben, Tag für Tag. Entsage diesem System, hinterfrage, erkenne dich selbst, sei vollkommen, so wie unser himmlischer Vater vollkommen ist und ergreife endlich das wahre Leben zudem wir berufen worden sind!

Du musst für dich entscheiden, wer du bist und was du willst.

Man kommt mit Nichts auf diese Welt und muss sie mit nichts wieder verlassen. In diesem Zwischenraum versucht man sein Bestmöglichstes zu tun um diese Lücke so gut wie es nur geht auszufüllen. Viel Zeit haben wir nicht, dennoch vergolden wir das Verbliebene für viele wertlose Dinge, wie zum Beispiel diesem Text – es mag unfair klingen. Ja, es ist zum Heulen und Lachen, und dennoch können wir nichts anderes tun als in Ketten alles zu geben. Wir sind gefangen und frei, suchen doch haben wir nie gefunden, wir leben und vielleicht doch lebendig tot! Um diesem wertlosen Lauf nicht zu erliegen formen wir das Wort Glück, der Mensch weiß nicht genau wo es anfängt und wo es endet, doch alle suchen es und versuchen es zu binden. Doch was ist Glück? Ein Lachen? Tiefe Zufriedenheit? Erkenntnis über das Eigentliche? Manche Dinge müssen nicht verstanden werden, sondern nur akzeptiert, doch auch wenn wir akzeptieren können wer ist nicht in derselben, misslichen Lage wie wir selbst und beginnt dort, wo wir auch begonnen haben? Auf unserem Weg, während wir mit dem Füllen unseres Lebens beschäftigt sind, treffen wir viele Weggefährten, die auch fühlen, denken, glauben, einfach so wie wir sind – mit anderen hat man meist wenig Kontakt. Selbst wenn diese nicht einmal mit uns in dem einem oder anderem Punkt völlig gleich sind, sind dennoch Gemeinsamkeiten schnell gefunden und wir können uns mit ihnen identifizieren, das gibt Kraft und das Gefühl, dass richtige getan zu haben, auf dass wir uns am Ende unseres Lebens nicht schuldig fühlen müssten. Vielleicht ist das ja der Zeitpunkt wo wir allmählich vergessen, dass aller Anfang auch ein weiteres Ende ist!

Sei immer du selbst, denn alle anderen gibt es schon! Lebe dein Leben so wie du es willst und nicht wie andere es gern hätten!

Liebe ist so ein schönes Geschenk, das wir bekommen in einer gottlosen Welt, in der die Liebe fremd geworden ist, weil sie nie Gott kennen gelernt haben, der Liebe ist. Doch bei aller Schönheit dieser guten Eigenschaft: Warum ist sie immer öfter bitterer wie Wermut und macht blind? Ist es die Erkenntnis, die sie zerstört?

„Ich kann nicht allen helfen“, sagte der Egoist, ging weiter seines Weges und half niemanden.

Die Ignoranz und Dummheit des Menschen wird ersichtlich wenn es um das Verzeihen von Fehlern geht. Kann man einen groben Fehler seines Partners noch nicht vollständig vergessen, da er zu schwerwiegend war, werden alle anderen Handlungen automatisch dramatisiert – da das Vergangene noch ersichtlich und fühlbar ist empfindet man in allen Bemühungen und Anstrengungen nur noch das Schlechte darin.

Wenn der Mensch seine Kreativität unter Beweis stellt, dann nur wenn es darum geht, sich selbst zu belügen!

Nachdem ich selbst einmal mehr Augenzeuge davon geworden bin, was die Auswüchse des Krieges, die versprengten Leichen, Vergewaltigungen an Frau und Kind, Misshandlungen aller Arten und den grausamen Abscheulichkeiten der Bestie Mensch angerichtet haben kann ich eines mit Sicherheit sagen: Der unsicherste Frieden ist weitaus besser, als der gerechteste Krieg!

Es ist nicht immer das Richtige, das Richtige zutun.

Der Mensch war schon immer listig im Ersinnen von Irrtum, dem Gegenüberstellend fliehen die, welche die wahre Erkenntnis nicht verinnerlichen wollen!

Selbst wenn die gesamte Menschheit an einer Lüge glaubt, bleibt sie dennoch eine Lüge!

Warum habe ich das Gefühl, dass die Menschen sich selbst belügen, ein Fundament aus Lebenslügen bilden und damit sich einreden, dass alles ok sei, sie glücklich sind? Ja, rede es dir immer wieder ein, immer mehr und mehr, wahrscheinlich glaubst du es am Ende dann auch, das Glück ein Gefühl wäre was man einfangen und besitzen kann, was dir gehören könne!

Umgeben in einer Welt von Blendern und Egoisten versuche ich das Leben zu führen, was gegenteiliges beweist. So trage ich mein Innerstes nach außen um Menschen eines zu zeigen: Es geht auch anders.

Es tut weh wenn man sieht, was aus Menschen wird, die sich eigentlich nahe stehen, sich von Herzen lieben. Fehler, die nur ungern zugegeben werden, und falsche Rückschlüsse können oft zu Wegen führen, die niemand gehen wollte. Um aus diesem Treibsand zu entfliehen ist es manchmal erforderlich, die Vergangenheit zu vergessen und von vorne anzufangen.

Der Mensch ist sich selbst Zeitmaschine: Die Vergangenheit ist seine Erinnerung, die Zukunft seine Träume.

Urteile nicht, noch unterstelle Menschen schlechte Beweggründe; damit liegt der schlechte Beweggrund zuerst ganz bei einem selbst – nur eine negative Sichtweise lässt negative Rückschlüsse zu!

Stempel deinen Mitmenschen niemals als dumm ab nur weil du ihn nicht verstehst; wahrscheinlich bist du der Dumme, weil du ihn nicht richtig verstanden hast!

Zweifelst du an meiner Liebe? Dafür gibt es keinen Grund; wärst du nicht, so wäre ich auch nicht mehr!

Ich warte nicht auf die Chance meines Lebens, sondern ich setze mit ganzer Kraft alles daran, dass es geschieht!

Alles nur Lüge – das Kleingeistliche ist des Menschen Gral – es macht verrückt!

Egal welchen Weg wir auch einschlagen, jeder hat seine Steine, an denen wir uns stoßen werden.

Hypersensibilität: Eine Eigenschaft, mit vielen weiteren Faktoren – Trauer, Depression, Autarkie, Borderline, Schizophrenie, Suizid. Nur wenige können mit dieser Gottesgabe ein erfülltes Leben führen!

Wer im Angesicht des Todes, ihm dennoch entkommt, wird jetzt erst lernen was es bedeutet, sein Leben wirklich zu schätzen!

Es gibt keine Gegenwart – ein oft gedachter Irrtum seitens des Menschen, so wie viele andere Dinge auch. Nur Vergangenheit und Zukunft sind existent, denn wenn wir über das Hier und Jetzt nachsinnen, ist es bereits Teil des Vergangenen!

Mit Angst begleitet geht der Mensch den Weg, den vor ihm niemand gegangen ist, doch warum ist das so? Ist es die Ungewissheit, nicht zu wissen, was einem auf seinem neuen Weg am Ende erwartet? Oder fürchten wir uns, auf halber Strecke erkennen zu müssen, dass wir uns geirrt haben und er in die falsche Richtung geführt hat?

Zu glauben im Gefühl etwas zu wissen, was man in Wirklichkeit nicht weiß, ist der Grund für die meisten Probleme auf zwischenmenschlichen Gebieten.

Wer nichts zu verlieren hat ist bereit, alles zu riskieren.

Lüge und Wahrheit gehen oft Hand in Hand, und die Kette, die sie zusammenschweißt, ist der Selbstbetrug.

Nostalgie ist nur ein Wort, doch wer auch im Stande ist die Tiefgründigkeit dessen durch Hoffnung und Geist verstehen zu lernen, der wird eine bitterliche Erfahrungen erkennen; der Schmerz sitzt weitaus tiefer als man jemals schneiden kann.

Alles ist Egoismus, ausnahmslos kollektiver Eigennutzen – Individuen handeln nicht aus Selbstlosigkeit!

Wir nehmen uns für das Zeit, was wir lieben. Räumen wir uns keine Zeit ein, haben wir es auch nie wirklich geliebt!

„Jeder Tag ist ein guter Tag“ – ein Sprichwort, das Wahrheit enthält. Im Grunde genommen bestimmt der Alltag allein unsere Wahrnehmung, ob gut oder schlecht, positiv oder negativ; alles wird von unserem Denken bestimmt und kann in eine Richtung gelenkt werden, die wir uns selbst zuvor – das tiefste Unterbewusstsein – erwählt haben.

Kindisch ist die Ignoranz von Menschen, nicht die Auseinandersetzung durch Konversation!

Was die Menschen als gerecht ansehen, ist zu gleich auch ihr eigener Gott.

Manche sind ein halbes Jahrhundert auf dieser Welt doch besitzen den Verstand eines dreijährigen Kindes. Wie hat man „gelernt“, in all dieser Zeit so dumm zu bleiben? Gibt es da einen besonderen Trick, von dem ich nichts weiß?

Wer sich selbst zum Wurm der Menschheit macht, darf sich nicht wundern, wenn er zertreten wird.

Es ist ganz egal, was du tust, doch das was du tust, tue es mit deiner ganzen Kraft, andernfalls wirst du es bitterlich am Ende deines Lebens bereuen, dass du es nicht getan hast.

In dieser Welt sollten wir niemals auf Gerechtigkeit hoffen, diese Welt ist kalt und es ist ihr vollkommen egal, was aus dir wird. Wesentlich einfacher ist es, dieses jetzige Leben ohne große Erwartungen und Wünschen zu leben, als von den perfekten Zustand in unseren Träumen auszugehen, den wir uns all zu sehr immer vor Augen halten und als Maßstab definieren, denn diesen perfekten Zustand wird es niemals geben! Wir sind nicht glücklich, weil wir nicht wissen, dass wir glücklich sind. Wer dies erkannt hat, wird auf der Stelle glücklich sein, noch im selben Moment!

Je älter und weiser der Mensch mit den Jahren wird, je mehr muss er zu seinem Bedauern feststellen, dass alles der Vergänglichkeit angehört.

Der Tag, wo der Mensch zu denken anfängt, ist auch gleichzeitig der Tag, wo er seinen inneren Frieden verliert!

Sage den Menschen etwas, was sich von selbst versteht und einzigartig ist; sie werden dich wie einen Gott behandeln – man wird sich ewig an dich erinnern. Sagst du etwas, was einzigartig ist, aber nicht jeder versteht, dann bist du der große Abtrünnige und sie sehen nur das Negative in allem, diskutieren alles kaputt. Details werden über dein Schicksal entscheiden, denn denken ist nicht jedermanns Sache!

Das Leben vergeht, die Erkenntnis darüber bleibt!

Wir erkennen nur so viel, wie wir erkennen wollen; unser verräterisches Herz ist stark und so blockiert es tagtäglich unseren gesunden Menschenverstand, damit wir nicht das erkennen sollen, was unseren bereits gegangenen Lebensweg als Lüge identifiziert!

Ist es logisch zu einem Vogel zu sagen, dass es verboten sei zu fliegen? Wir haben unseren Verstand bekommen um ihn auch zu gebrauchen; zu hinterfragen ist immer der erste Schritt!

Der Wahrheitswert einer Aussage wird in Unbeliebtheit gemessen!

Das größte Problem bei menschlichen Auseinandersetzungen ist, dass wir vergangene Erfahrungen, Maßstäbe und Normen verwenden, weil wir glauben, sie hätten in der Gegenwart noch immer Bestand.

Analgesie? Angeboren war es nie, doch Individuen können dazulernen. Was soll ich also sagen? Alles ist relativ, Schmerzen tuen nicht weh, es sei denn wir wollen, dass sie weh tuen!

Die Menschheit sieht in den Spiegel und spricht: „Welche Maske wird es diesmal für uns sein?“

So viele sich auch von uns christlich nennen sind wir doch alles andere als das; wir versklaven, zerfleischen, töten. Ob dies bewusst oder unbewusst geschieht, ist dabei völlig uninteressant. Die ewige Spirale der Sklaverei und des Todes ist zu unserem Schicksal geworden und so lange es Materie gibt, so lange wird es den Zerfall und das Töten von Organismen geben. Der einzige Lauf, der dieses töten ändert, ist sich selbst aus diesem Kreislauf zu nehmen durch den Tod – paradox.

Es ist traurig, oft sind die Menschen, die glücklich scheinen, die gebrochensten Menschen von allen – viele lachen nur, um nicht weinen zu müssen.

Die Menschen finden nicht das gut, was der Wahrheit entspricht, sondern das, was ihnen am ehesten zusagt, was ihnen am Herzen liegt – traurig.

Jeder, der vorgibt als Christ zu leben und die Umstände des Schlachtens kennt, müsste Vegetarier sein! Auf der anderen Seite hat auch Christus getötet und Fleisch gegessen – wollen wir in dieser Hinsicht moralischer sein als der Herr selbst?

Tötest du einen Menschen, sperrt man dich ein und du bist der Abschaum der Nation; gehst du jedoch für dein Land in den Krieg und tötest tausende Menschen, dabei Zivilisten und Kinder, feiert man dich als Helden und hängt dir einen Orden um den Hals! Diese Realität ist verheiratet mit dem Paradoxen.

Menschen die keine Argumente aufzuweisen haben, streuen gerne anderen Sand in die Augen!

Eine Gruppierung ist immer nur so stark wie das schwächste Glied und immer nur so schwach wie das stärkste Glied – eine traurige Wahrheit.

So wie eine Geschichte zwei Seiten hat, so hat sie auch jedes Individuum. Die Eine ist die, die wir der Welt zeigen, die wir versuchen zu präsentieren und die Andere, die wir versuchen in unserem Inneren zu verbergen. Eine Dualität, die vom Gleichgewicht beherrscht wird, von Licht und Finsternis. Jeder Mensch ist zu Gutem und zu Bösen fähig, doch all jenen, denen es gelingt, die moralischen Grenzen zu verwischen, haben die wahre Macht über sich selbst und seinen Nächsten; dies ist der wahre Grund für eine Welt voller Lüge und Selbstbetrug!

Der Mensch ist stolz, wenn er glaubt, dass er für Recht und Wahrheit eintritt, doch so oft ich mich auch umsah, sah ich den eigenen Egoismus hinter all seinem Handeln und Sinn für Gerechtigkeit, war oft nur schein, nur die eigene Angst, dass ewige Leben zu verlieren! Echte Wahrheitsliebe ist selten hintern seinem Denken und Handel denn Maßstäbe werden zum eigenen Vorteil gelenkt in der Hoffnung, dass Gott es eben auch so sieht, so denkt und fühlt. Der Mittelpunkt seines Lebens, ob in der Liebe, Familie, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft oder Religion, war immer nur er selbst. Wir elendigen Menschen, verflucht sei der Augenblick an, da es sich immer bewahrheiten wird und der Mensch nicht die Kraft besitzt, besser, selbstloser zu sein. Ja, ich kann es aus tiefstem Herzen sagen, dass ich mich schäme ein Mensch zu sein! Ich weiß wie das klingt, wie es sich anfühlt, kenne diese Gedankengänge gut, denn ich gehöre nun einmal zum gleichen Typus dieses sündhaften Keimes, doch so sehr es auch wehtut: Wir dürfen die Wahrheit nicht vor unseren Augen verschließen wenn die Beweislage durch Realität untermauert und gestützt wird – Diese Art von Beweislage, ist so, wie sie schon immer war: Zeitlos, endgültig, irreparabel, bindend und ein für alle Mal unabänderlich! Amen!

Zu sagen: „Hier herrscht Freiheit“ ist immer ein Irrtum die auf eine abscheuliche Lüge basiert: Freiheit herrscht nicht! Denn kein Mensch sollte behaupten, dass er vollkommen frei wäre, wenn er von irgendetwas beherrscht wird.

Wenn jemand denkt, dass sein persöhnliches Fassungsvermögen in geistiger Hinsicht der Maßstab aller Dinge ist und alles, was er nicht verstehen kann keine Existenzberechtigung hat, gäbe es nichts auf dieser Welt!

Wir sind hier in der Dualität, verhaftet um zu lernen das Kriege, Habsucht, Streitsucht, Zorn, Gewalt, und Machtstreben nicht zur positiven Entfaltung des Seins, also der Realität in der wir leben, beitragen kann, im Gegenteil: Sie werfen uns Mental zurück in die Steinzeit. So lange wir das nicht einsehen, wird das Schöpferische uns wohl keine neuen Dimensionen des Seins eröffnen weil dort wo wir weiter gehen werden, in der Vielfalt des Seins, darf es derartigen Wahnsinn wie Krieg, Habgier, Machtstreben nicht geben; zum Schutz und zur Reinhaltung, der höheren Dimensionen. Das ist die Lektion die wir zu lernen haben – finde dich selbst, entsage dem System, entsage der gottlosen Welt. Hinterfrage alles, denn wir beherbergen ein viel größeres Potenzial in uns, als wir es selbst fassen können!

Wir werden sehen wie wichtig es ist die radikale Revolution in den Köpfen der Menschen zu verursachen. Die Krise ist eine Krise des Bewusstsein, eine Krise, die nicht mehr die alten Normen akzeptieren kann, die alten Muster, die uralten Traditionen. Wenn man in Betracht zieht, was die Welt jetzt ist, mit all dem Elend, den Konflikten, der zerstörerischen Brutalität, Aggression. Der Mensch ist immer noch so wie er schon immer war, er ist immer noch brutal, zerstörerisch, aggressiv, habgierig, wetteifernd – er hat eine ganze Gesellschaft darauf aufgebaut.

Liebe ist so prädestiniert, dass sich ihre Zwielichtsmaske vom gegenseitigen Wechselspiel des Egoismus nährt.

Blinde werden niemals die Vorzüglichkeit des Sehens wertschätzen, geschweige denn überhaupt verstehen können!

Einem Menschen sollte man niemals zum Weinen bringen, und wenn, dann nur, weil es Freudentränen sind.

Du tust mir nicht leid, denn die Ketten die dich gefangen halten, hast du selbst gewählt!

Jeder Mensch hat es verdient eine eigene Meinung haben zu dürfen, verdient, eigene Gedanken und Gefühle zu entwickeln. Er verdient es sie zu leben – darin zeigt sich die wahre Freiheit des Christus, die wahre Liebe Gottes.

Halte die Vergangenheit stets in Ehren, ganz gleich wie ungerecht sie auch gewesen sein mag. Die Vergangenheit hat dich zu dem gemacht, der du heute bist, und wird dich zu dem werden lassen, der du einmal sein wirst.

Weil wir glücklich sein wollen, darum sind wir es nicht. In dem Moment, wo wir darüber nachdenken, ist bereits alles Glück verloren. Glück lebt man, man muss nicht darüber nachdenken, und wenn es da ist, spürt man es; kognitiv ist es in keinster Weise in irgend einer Form zu fühlen. Hören wir auf das zu zerstören, was wir von Natur aus in uns besitzen.

So viele predigen von Liebe, doch fehlt es meist immer an den entsprechenden Taten; ich bin mir sicher, dass am Ende Liebe wichtiger ist, als Glaube und Wahrheit!

Die gesamte Menschheitsgeschichte hindurch existieren die unterschiedlichsten Formen der Sklaverei; Klassenschicht, Fanatismus, Patriotismus, Reichtum, Rassenherkunft, Religion und verschiedene Glaubenssysteme, so wie jede weitere erdenkliche Form separatistischen Erkennungszeichens, das ubiquitär nur dazu erschaffen wurde, eine bestimmte Menschengruppe zu manifestieren, vollkommen zu binden, die in den Händen ihrer Führer absolut formbar ist, für eine bestimmte Richtung lenkbar gemacht wurde, um so für selbstsüchtige Zwecke missbraucht zu werden. Solange diese blinden Menschen den il­lu­so­rischen Worten ihrer Führer glauben schenken, sich weiterhin von allem anderen getrennt betrachtet als „Wahrheit“ sehen, werden diese sich am Ende selbst damit bis in den Tod versklaven lassen – stets dem irreführenden Glauben erliegen, das Richtige getan zu haben. Die Anführer hinter dieser methodischen Kulissensteuerung wissen das, so wie sie ebenfalls wissen, dass, wenn aufrichtige Menschen jemals die „Wahrheit hinter der Wahrheit“ erkennen, die Manipulation und der gesamte betrügerische Zeitgeist den sie predigen, wie ein Kartenhaus zusammenfällt!

Jahrelang habe ich aufrichtig an das Gute und die Liebe geglaubt, doch erkannte, dass sie im Schleier des Egoismus und Hasses umhüllt sind. Ich lernte täglich aus dem „Heiligen Worte Gottes“ und blickte in des Schöpfers gemachte Natur, um vom Höchsten selbst zu lernen. Doch was erkannte ich? Todesstrukturen, die reine Spirale des Todes, in der Einzig und Allein zählt, welche Rasse sich als klüger und stärker als die Andere erwiesen hat! Höre auf an Mythen und Fabeln zu glauben, die geistig schwache Menschen dich in ihren Religionen lehrten, sondern werde unabhängig und stark, nur dann wird dir niemand etwas mehr jemals wegnehmen können!

Nicht jeder ist bestimmt dazu, in deinem Leben zu bleiben. Einige sind nur so lange da, bist du eine besondere Lektion gelernt hast, um den Weg zu gehen, den noch niemand gegangen ist. Gott erwählt Menschen für einen Pfad, der nur für sie allein vorgesehen wurde.

Es heißt, dass die Menschen mit Angst in den Religionen motivieren, Gott jedoch einzig und allein mit Liebe motiviert. Teilwahrheit – Menschen wissen wie sie mit Angst umzugehen haben. Das jedoch Gott oder irgendeine andere „göttliche Kraft“, all jenes was wir als solches definieren, überhaupt motiviert, ist letztlich und allein der Indoktrination zu verdanken. Auf dieser Basis wird jedes Fabelwesen anthropomorph und real werden, solange es der Motivation dienlich ist, ganz so, wie es konditioniert wurde. Frage dich: Wäre diese Motivation vorhanden, wenn du allein auf dieser Welt wärst, ohne jedweilige Instrumentalisierung? Im Gegenzug bleibt der Atheismus: Doch auch er ist nur Form der Kondition – das Individuum glaubt nur zu wissen, dass es keinen Gott gibt. Der Freigeist hingegen, durch einen gesundem Agnostizismus, dessen es nach unendlich vielen Wissensquellen dürstet, kann der Neutralität einer Realität betrachtet, nützlich sein. Doch das Individuum wird immer innerhalb seiner Popularität gesteuert: So treibt das Bedürfnis der Gesellschaft, aus der Leere, Monotonie und der Misanthropie des eigenen Innern entsprungen, die Menschen und ihre Suche nach dem Seienden ubiquitär zueinander; ihre vielen widerwärtigen Eigenschaften und unerträglichen Fehler stoßen sie wieder voneinander ab. So wird klar: Wir erkennen das was göttlich ist in uns selbst, dessen Gottesbild unser Bewusstsein prägt, dass Teile kausaler Quanten-Resonanz in uns allen bündelt, sich nicht der instrumentalisierenden Weltanschauung mit dem ursächlichen Facettenreichtum sämtlicher Kondition entziehen kann, und die fremde Identität zu allem wird, welches unser metaphysisches Sein bestimmt.

Diese Welt ist belastet mit drei Säulen der Zerstörung – Religion, Rassismus und das Geldsystem. Die Religionen lehren den absoluten Frieden, die Gemeinschaft und das Wohl des Einzelnen getriggert im alleinigen Egoismus durch Himmel, Paradies, Jenseits und ewiges Glück; doch sie konnte es nicht liefern, denn der alleinige Wahrheitsanspruch führte stets zu Spaltungen, zur Trennung des Diesseits. Der Rassismus forderte die eigene Erkenntnis, die eigenen Sitten und Traditionen, selbst die Genetik, als das Beste, dem Populismus ausgelieferten, Lösungsmechanismus entsprechenden Zukunftsfortschritt zu lobpreisen. Die Folgen waren jedoch Krieg und Ausbeutung. Das Geldsystem gab stets vor das eigene Bedürfnis zu befriedigen dem Leben den Zweck zu verleihen, im Materialismus durch Wohlstand und Konsum seine eigene Glücksversicherung auszubauen. Doch die natürliche Lebensweise wurde der eigenen natürlichen Natur entrissen, um Zwecks dem Fortschritt alles in externe und außerhalb des eigenen Seins definierte Gegenstand-Materialien zu definieren. Die Religion, der Rassismus und das Geldsystem wurden als Heilmittel der gegenwärtigen Probleme gepriesen und als Lösung repräsentiert. Tatsächlich sind sie jedoch das alleinige Übel, an dem diese Welt nicht gesundet, sondern weiterhin versklavt und uns immer weiter voneinander trennt sowie in uns selbst vernichtet.

Nicht jede Freiheit ist Glück, nicht jeder Käfig ein Gefängnis, nicht jeder Verlust ewig. Doch Liebe und Hass währt allgegenwärtig – pulsierend auf das menschliche Gefühl. Doch worin besteht die Logik, wenn die Logik nichts mehr hat, zu der sie zurückkehren kann? Das Beeindruckende, das weder auf Gefühl noch Logik basiert, gibt uns zu verstehen, dass dies alles erst der Anfang wahren Fühlens und Verstehens ist. Doch am Ende wird uns die Tatsache verändern, dass letzte Frage niemals durch Logik und Gefühl beantwortet werden kann, da es die Grenzen unseres Spektrums übersteigt – der Weg in eine Transformation, dessen Antwort uns die Zeit schuldig bleibt.

Denjenigen unter uns, die immer noch zögern, die immer noch tastend suchen, die dieses religiöse Getümmel von Schmerz und Leid, Angst und Kleinlichkeiten, sowie Sünde, Tod und soziale Instrumentalisierung gefangen hält, mögen eifrig „heilige“ Bücher lesen, Zusammenkünfte besuchen, die besondere Theokratien und Strategien des Lebens lehren, wo es Zeremonien und Einschränkungen gibt. Für jene jedoch, die sich einzig und allein nach wirklicher Befreiung sehnen, gibt es keine Schulung, sondern nur die Aufklärung aus dem menschlichen Gefängnis, wachsend in der eigenen Individualität. Darin erkennend, ist die Wahrheit hinter der „Wahrheit“ nicht länger der Dualität unterworfen, und wird dich über die konditionierten Maße hinaus in Freiheit neu erschaffen.

Ich trage Liebe in mir, von der Du keine Vorstellung hast und Hass, wie sie Deinesgleichen nicht fassen würde. Wenn in mir das Eine nicht erfüllt werden kann, so wird sich meine Seele dem Anderen hingeben. „Doch weder Liebe und Hass waren dein Begehren, noch die berufene Ewigkeit, die dir dein Gott versprach – ist es nicht so, Illustris?“ Alles, was am Ende bleibt, ist der Kampf – ich kämpfe, für höhere Ideale, und verliere die Bestimmung niemals aus meinem Herzen, für die ich in diese Welt hineingeboren wurde.

Wer immer wieder über die „Wahrheit“ nachdenkt und die Organisation der Zeugen Jehovas analysiert wird wohl zum folgenden Schluss kommen müssen: Nehmen wir „Gott“ aus der ganzen Gleichung raus, ist es sinnvoll zu schlussfolgern, dass eine Elite eine ganze Herde von Menschen führen muss. Würde man eine Sekte gründen und hätte man Millionen von Anhänger, müsste man ähnlich agieren, und jeden Vernunftschluss, der von „unten“ geäußert wird, verwerfen, damit die „Organisation“ in ihrer Gesamtheit funktioniert. Dies ist menschlich, das ist okay, aber es hat nichts mit „göttlicher Wahrheit“ zu tun. Wer innerhalb einer „unfehlbaren Organisation“ selbst groß wird, um sie später als „leitende Körperschaft“ zu steuern, tut eben alles, um „altes Licht“ aufrechtzuerhalten, und derweilen sie in der Gegenwart als „göttliche Wahrheit“ zu tolerieren. Diese von Menschenhand erschaffene Organisation hat ihr Eigenleben entwickelt. Alle darin sind Opfer, selbst die Führer, die in diesem System aufgewachsen sind. Dies ist Autonomie in seiner krankesten Form. Doch wer trägt die Schuld von all dem? Ist es das einzelne indoktrinierte Schafe, das folgt? Die Führer, die selbst konditioniert wurden? Vielleicht ist es Charles Taze Russell, der selbst diese Sekte gründete? Meine Ansicht war all die Jahre falsch; ein paar alte Männern mit Führungsposition in der Neuzeit verantwortlich machen ist närrisch. Nein, verantwortlich ist einzig und allein das falsche „Jesus-Bild“, vielleicht Christus selbst, der diesen Irrsinn ins Leben gerufen hat, und Menschen seit 2000 Jahren damit steuert. Dieses krankhafte System ist in Ewigkeit der Autonomie verfallen; erkennend nur für denjenigen, die eins ein Teil davon waren, jedoch längst ihren Ausweg in die natürliche Ordnung gefunden haben.

In einem fundamentalistischen und totalitären Regime gilt immer derjenige, der auf die Irrlehre hinweist, über alle Maße als verabscheuungswürdig – niemals der Guru selbst, der die falsche Lehre ins Leben ruft und verbreitet. In gefährlichen Kulten und Sekten dient die Ächtung und Isolation des Aufklärers als symbolischer Mord und damit für ein geeignetes Mittel, der bornierten Masse Fakten und Wahrheiten zu verschweigen. Doch vergessen diese selbsternannten Führer immer wieder, dass sich „Gottes Zorn vom Himmel her gegen alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen offenbart, die die Wahrheit auf ungerechte Weise unterdrücken“ (Römer 1:18).

Und durchdringend ist, wie jeder jetzt bekennen muss, die Wahrheit hinter der „Wahrheit“ – offenbart im Fleisch, gerechtfertigt im Geist, erschienen den Mächtigen, gepredigt den Instrumentalisierten, verinnerlicht in der Welt, aufgenommen in Herrlichkeit.

Die Unendlichkeit der Bedeutungslosigkeit 

Wir lassen alles auf uns zukommen, den Blick Richtung Horiziont gerichtet, bis wir selbst Teil des Ganzen sind. Am Ziel angekommen, erscheint dennoch alles so sinn- und bedeutungslos. Für was sind wir? Was bestimmt unser wahres Sein? Ist es die Suche nach dem Glück, nach dem Sinn? Oder ist es einfach nur das Streben nach dem Gefühl in unserem bedeutungslosen Leben das Richtige getan zu haben? Am großen Ziel angekommen, was ist dann zutun? Wo steckt der Sinn darin, das große Ziel erreicht zu haben? Wie geht es weiter? Wie primitiv und dumm, dennoch wahr: Es spielt keine Rolle für das Ganze, was der Einzelne darin tut. Oder ist es wahrhaftig, von dauerhafter Veränderung geprägt, wenn die Ameise versucht, den auf sie zukommenden Zug entgegen zu stellen? Und selbst wenn Veränderung des Individuums ein Teil der Gesamtmasse wäre, so entscheidet doch letztendlich Gott darüber was passiert – am Ende wird alles so sein, wie er es immer wollte. Infolgedessen dennoch bewusst zu sein, dass die Kausalität aus der geringsten Handlung zu einer multiversalen Kettenhandlung führt, ist das Unglaublichste aller Realität. Die Ampel wird Rot: Soll ich bremsen, soll ich fahren? Die geringsten Handlungen können für uns und andere und deren Verlauf so entscheidend sein. Was ist also das Beste? Was ist für mich, für uns das Beste? Welche Realität erwählen wir uns? Und wenn wir sie erwählt haben, einer von diesen unzählig vielen, bleibt auf ewig die Frage bestehen: Was spielt es am Ende für eine auf Dauer mit Bedeutung bleibende Rolle, welche Realität durch multikausale Kettenreaktionen für uns real geworden ist? Willkommen in der Unendlichkeit der Bedeutungslosigkeit!

Was ich nicht erkannte

Manchmal verliert man, obwohl man gewinnt. Was ich nicht erkannte war, dass meine Stärke zum Keil zwischen uns wurde. Dies ist mein Fehler allein, denn es trennt uns. Stärke ist meine Art, die Dinge zu akzeptieren und mit ihnen allein zu leben. Doch du brauchst nicht jemanden, der allein stark ist, sondern jemanden, der immer bei dir ist, der bei dir bleibt und der den Weg mit dir zusammen geht. So wurde meine Stärke unsere gemeinsame Schwäche und deine Schwäche unsere grenzenlose Stärke. Was ist der Himmel, wenn ich allein bin, und was ist die Hölle mit dir zusammen? Der einsame Himmel kann deine Hölle sein, und die gemeinsame Hölle kann zum Himmel werden, weil Liebe über den Tod hinaus verbindet. Liebst du sie mehr als Gott? Es geht nicht um die Frage, wen wir mehr lieben, sondern das grenzenlose Liebe verbindet, die Schwachheit zusammen zu tragen, um gemeinsam stark zu sein. Liebe muss zeitlos sein, nicht an einem Ort gebunden, ihr gleich sein, in wessen Realität wir leben. Gemeinsam schwach ist besser, als einsam stark, denn wer einsam stark ist, ist schwach, und wer gemeinsam schwach ist, ist stark. Manchmal verliert man, obwohl man gewinnt, doch manchmal gewinnt man, indem man verliert.

von |Januar 6th, 2017|Kommentare deaktiviert für Das Leben und der Mensch

Illustris

Wenn Aphorismen entstehen würden um einen anderen zu überzeugen, hätten sie ihren Zweck verfehlt. Meist dienen sie dazu, mich selbst zu erkennen.

Ich wurde gesegnet, ich wurde verflucht, vergöttert und verdammt. Über mein Leben erzählten sie Wahrheiten, der Rest war im Ersinnen von Lügen sehr einfallsreich. Einige nahmen mich wie die Heiligen auf, andere nahmen Abstand und behandelten mich wie einen Aussätzigen – trotz allem bin ich Gott immer treu geblieben und ich werde es auch noch weiterhin sein, bis in alle Ewigkeit! Amen!

Ich bin da angelangt wo ich eins immer stehen wollte: Göttliche Absolution meiner Sünden, freies Denken entfernt vom Zeitgeist, der so viele beherrscht, und die öffentliche Aussprache dessen, ohne Parteilichkeit für eine Seite zu beziehen!

Wenn ich in meinem Leben zurückblicke, dann bereue ich keine einzige meiner Taten, sondern ich bereue nur, für wen ich sie aus Liebe getan habe!

Gott hat selbst gesprochen, dass er uns „Leben und Tod“ vorgelebt hat, Segen und Fluch. An manchen Tagen frage ich mich, warum ich das Leben wählen soll, wenn der Tod um so viel mehr lukrativer erscheint – die Anziehungskraft des Nichts ist weitaus stärker als ein Leben voller Schmerz.

Mein freier Geist – davon bin ich überzeugt – ist wichtig in dieser Endzeit, in der jedes Individuum meine, es kenne die Antwort auf Fragen. Sich all zu sehr von einer Denkweise und einem Zeitgeist fortziehen zu lassen, würde meine eigene Objektivität auslöschen und das klare Verständnis auf anderen Gebieten beeinflussen.

Was ist der Sinn des Lebens? Eine Frage, über die so viele keine Antwort gefunden haben – anders als ich. Jetzt, wo ich mich nicht mehr mit derartig primitiven Fragen auseinander setzen muss, besteht eine weitaus wichtigere Frage: Was ist Gottes Sinn des Lebens? Kann Vater einen Sinn in seinem Leben sehen, wenn er schon immer existiert hat und existieren wird, oder galt diese Frage nur den Individuen, die Teil seiner Schöpfermacht geworden sind?

Die Erde ist das eiskalte Gefängnis in dem ich mich befinde, mein sündiger Leib die rostigen Gitterstäbe, die die Räumlichkeit von anderen Individuen trennt. Die kargen Wände nur ein Teil meines Unterbewusstseins, das mich allgegenwärtig mit quälenden Paradoxien konfrontiert, auf denen Antworten sich weiterhin suchen lassen. Stumme Schreie als semiotische Phänomene, das Glaube und Zweifel eins sind, der Beginn und das Ende einer nie endenden, autarkischen Bestrebung nach Unabhängigkeit. Der Seelenspiegel, in den ich täglich hinein zu blicken gedenke, ist Gottes heiliges Wort, um die Nichtigkeit meiner jetzigen, wertlosen Existenz vor Augen führen zu können. Das Fenster, aus dem ich unaufhörlich in die Ferne sehe, die zukünftige Hoffnung, die Hoffnung das primitive Menschsein und deren stofflichen Grenzen durch den adamischen Tod bald verlassen zu können um in das wahre Leben überzugehen.

Ich wünschte mir, die Welt könne mit meinen Augen sehen, dann würde sie deutlich erkennen, dass sie bis dahin nackt und blind gewesen war!

Stets bat ich den Vater um einen steinigen Weg voller Prüfungen; und was soll ich sagen, während ich mich auf diesen schweren Weg noch immer befinde, außer Danke für die Vollendung meines Glaubens?

Mein Weg zu Gott, ist der unmittelbar Direkte und nicht der über unvollkommene Menschen!

Das ist alles was ich über das göttliche Gericht weiß; Milliarden müssen sterben und nichts wird wieder so sein, wie es einmal war – die Wahrheit, die meine Existenz auflöst und mein Herz aufschreien lässt, denn auch von meinem Richterstab wird unendliches Blut fließen müssen!

Jeder meiner gewonnenen Glaubenskämpfe ist eine Erprobung für die kommende Schlacht.

Feigheit schweigt, Wahrheit spricht!

Es ist komisch – oft begreife ich nicht das Glück was ich bekommen habe, dir begegnet zu sein, meistens schätze ich es nicht. Es ist schade, denn ich habe das Gefühl als hätte ich nur geschlafen, doch jetzt ist wenigstens dieser kostbare Moment, wo ich erkenne und wertschätzen kann.

Ich bin von dieser widerwärtig krankhaften, stets mich umgebenden und allgegenwärtig eingeschränkten sowie primitiv elementar belehrenden Sichtweise, dass man einer Gehirnwäsche unterzogen wäre, von anderen beeinflusst ist und somit dem Zeitgeist erlegen sei, mehr als gesättigt. Dies ist das allumfassende Gesetz der metaphysikalischen Realität: Der Mensch ist sich selbst eigenes Sein, das Individuum, dass autarkisch Existent ist – es geht, steht und fällt ganz von allein, denn den Weg, den es gehen muss mit dazugehörigem, immer ubiquitären und omnipräsent Lebenskämpfen, kann es nur alleine gehen, entgegentreten, durchleben; Niemand anderes sonst!

Ich bin es mir leid, den Kopf 1000fach darüber zu zerbrechen, was andere aus meinem Handeln denken könnten – vor allem bin ich Individuum, eigenständiges Wesen und benötige nicht andere Meinungen um Entscheidungen zu treffen und dabei das Richtige zutun!

Ich denke realistisch und positiv, nur spricht das Leben seine eigene Sprache.

Wenn ich in meinem Leben zurückblicke, dann gibt es nur eine einzige Sache, die ich aus tiefsten Herzen bereue: Nicht meine gesamte Zeit für das Königreich Gottes genutzt zu haben!

„Gott möge meiner armen Seele gnädig sein“, ich kann es nicht mehr hören. Es ist eine bitterliche Wahrheit erkennen zu müssen, dass Religion stets den eigenen Egoismus fördert. Es dreht sich zu selten um Gott, sondern ausschließlich darum, dass wir ihn erachten, damit er unsere Wunden heilt; der Weg nach Erlösung, den Sinn unserer Existenz und ein Leben in Ewigkeit ist das große Ziel. Sie alle benötigen diese Himmelspolizei um ein „guter“ Mensch zu sein, dabei wissen doch alle, dass es dabei nur um Angst vor Strafe und Auslöschung geht – wer es benötigt. Doch die bitterste Erkenntnis von allem ist die, dass nur wer ein Egoist ist, auch die Kraft besitzt, weiterhin für seinen Glauben zu kämpfen – die Belohnung gibt uns Ausharren, das Ausharren gibt Hoffnung!

Ich vertraue keinem Menschen, ich vertraue nur Gott – ein einfacher Glaubensgrundsatz!

Nur wenige erkennen die Mannigfaltigkeit der Sichtweisen. Vor ihren Augen sehen sie immer nur ein Quadrat – ihre eigene Sichtweise – doch die Philosophie, besonders die Metaphysik, ist ein Hilfsmittel dessen ich mich bediene und mir zu eigen gemacht habe, das mir verhilft, nicht nur das Quadrat zu sehen, sondern das, aus was dieses ist: Ein Würfel, der aus sechs Quadraten als Sein analysiert und definiert wird, mit Beziehungen zu weiteren Mehrebenen, die Teil eines ewigen Kontinuums sind. Nur wenige erkennen den wahren Sinn hinter dieser kindhaften Veranschaulichung, nur wenige erkennen den daraus gewonnenen Nutzen, nur wenige erkennen, wie blind sie tatsächlich sind – bedauerlich!

Das Leben hat mich verändert, es hat uns alle verändert – doch Dank sei Gott, durch Christus Jesus unseren Herrn, der mir das wirklich Leben gezeigt hat, um es fest ergreifen zu können.

Mit dieser Welt habe ich nichts zu tun – ist meine Hoffnung vollendet, wird sie nicht mehr sein.

Wenn der Teufel mich nicht mehr prüft, dann sitze ich mit Freuden auf seinem Thron und gestalte dieses Vorrecht nach belieben; nur der schwerste Weg ist das wahre Licht und Heiland für meinen steinigen Pfad, um auch weiterhin auf ewig das stigmatisierte Mysterium in mir sättigen zu können!

Die Menschheit war noch nie bereit für die absolute Bewusstseinsveränderung, für die Revolution im Geiste, auch heute ist sie es nicht, doch wenn ich nicht damit anfange, wer soll es dann tun?

Alles was ich über den Menschen weiß ist, dass sein Glaube in völligem Anthropomorphismus verfällt! Solange er nicht verstehen lernt, was dies für seinen Glauben bedeutet, so hat er zugleich auch niemals Gott kennen gelernt!

Es gibt im Endeffekt nur zwei Arten von aufrichtigen Dienern Gottes: Die, die blinden Gehorsam zeigen und die, die gehorsam sind, aber nicht blind! Ich zähle mich zur letzteren Kategorie.

Ich habe nur einen wahren Vater, der Himmlische und ich habe nur eine wahre Mutter, das neue Jerusalem; beide blicken voller Stolz auf mich herab.

Christus hat 30 Jahre gebraucht, um sein Schicksal zu verstehen und zu akzeptieren; ich liege gut in der Zeit!

Alles ist richtig und gut, alles ist böse und falsch – willkommen in der letzten Odyssee meines Verstandes!

Ich weiß das Dummheit leider nicht wehtut, aber mir tut es weh, andauernd Dummheiten lesen zu müssen!

Ich sollte mich endlich damit abfinden, dass Nostalgie ein Teil meines Lebens geworden ist!

Die Wahrheit ist ein schmaler Grad – Pfade die sich als richtig hinstellen ließen, waren Irrwege meiner Vergangenheit!

Ich glaube die Menschen haben diesen Respekt vor mir, weil sie nicht einschätzen können, was ich wirklich bin – heilig oder abtrünnig. Wahrscheinlich von allem etwas!

Nun habe ich das Geheimnis kennen gelernt, was es bedeutet schwachvoll und doch in Macht zu sein – ja ich kann es durch das Gelebte sagen; die Unsichtbaren klar zu erkennen und ihnen stand zu halten. Wir werden gehasst, und doch lieben wir, verflucht und doch aktiv friedensstiftend. In Angst, doch voll Hoffnung, Tod und doch voller Leben gebend. Nein, ich bin nicht einer von denen, die zurückweichen und so halte ich nach Geißelung meiner Rechten nicht meine Linke denen vor, die Gefallen sind. Den Lauf vollendend, den mein Herr hinterlassen hat – die machtvolle Waffe gelenkt von seiner starken Hand! Amen!

Ein guter, wundervoller Mensch, der mich eins geliebt hat, kann mir nie mehr genommen werden; er lässt eine Spur in meinem Leben zurück gleich jenen erloschenen Sternen, deren Licht noch nach Jahrhunderten den tiefschwarzen Nachthimmel erhellen. Darum will ich nicht weinen, weil es vorbei ist, sondern lächeln, für die Zeit, die Sie mein Leben lebenswert gemacht hat.

Selbstreferentialität war mein ewiges Laster, ubiquitär konträr in der Ausübung des wahren Glaubens!

Andere zu erkennen ist weise, sich selbst zu erkennen ist Erleuchtung, denn sich selbst zu erkennen bedeutet, zuvor vom Allmächtigen erkannt worden zu sein, so erkennen die, die er erkannt hat auch ihn und wurden zu Gotteskindern.

Kehre ich der Sonne den Rücken zu, folge ich den Strahlen ihres Glanzes, erhellt sie meinen Pfad, ist ein Licht für meinen Weg; schaue ich ihr ins Angesicht, blendet sie mich – ein willkommenes Paradoxon, so wird es zu einer Frage der Sichtweise, ob ich Segen oder Fluch erben werde.

Kennst du das? Der Teufel flieht von dir, weil du ihn immer mit aller Härte und Geist widerstanden hast, doch das willst du nicht! Du willst noch nicht diesen Sieg erringen. Also läufst du hinterher, suchst und findest ihn zusammengebrochen, fällst mit Tränen selbst zu Boden und bittest um weitere Prüfungen, du bettelst und flehst bei Gott für weitere Steine auf dem Wahrheitsweg, doch er will einfach nicht mehr, er hat keine Kraft. Mit Wut, Hass und Zorn, wegen seiner widerwärtigen Schwäche, verlässt du ihn enttäuscht, läufst blind umher, auf der Suche nach dieser einen kostbaren Begierde, die nur er dir geben konnte, dieser Wunderbaren, die nur er in dir zu stillen im Begriff war – Nein, dieses Gefühl kennst du nicht!

Wenn ich das Leben und die Menschen um mich herum betrachte, meine Brüder und Schwestern, könnte ich oft verzweifeln, und oft tue ich es! Doch wenn ich dann die Zuneigung, die Liebe, die Loyalität und Verspieltheit meines Haustieres sehe, weiß ich, wie Gott wirklich ist, denn Tiere haben schon immer eine Immunität gegenüber dem Geist der Welt bewiesen und mir zu verstehen gegeben, welche wunderbaren Eigenschaften mich zu meinem Schöpfer und Vater verbinden.

Ich weiß, es kostet Kraft zu sein und bestand zu haben in einer Welt, der es egal ist was mit dir geschieht – der Beginn des Seins ist auch der Beginn der Sklaverei. Während wir dieses Leben führen, der eine Gott entfremdet, der andere ihm verbunden, denken wir an das war einmal war, an die Zukunft, wer wir einst waren und im selben Augenblick an das was kommen mag. In all diesen Überlegungen unseres Menschseins vergessen wir das Eigentliche: Den Augenblick, den Moment, das hier und jetzt. Wir können die Gegenwart nicht leben, denn wenn wir sie leben ist sie im selben Moment auch schon wieder vergangen, wie Sand das uns durchgehend aus den Händen fließt. Hören wir auf darüber nachzudenken wie andere uns sehen, was wir anders getan hätten müssten, was wir nicht schafften, seien wir uns vielmehr der geistigen Bedürfnisse bewusst, betrachten wir die anderen mit ihren Wünschen und Gefühlen höher und wertvoller als uns selbst und Leben wir für den, der für uns starb – wir werden glücklich sein. Das Geheimnis ist, dass der Mensch erst in dem Moment glücklich ist indem er sich dessen auch bewusst wird. Fügen wir deshalb nichts unseren Wünschen hinzu, sondern entziehen wir uns dessen und seihen wir mit dem Zufrieden, was wir sind – Wahrhaftig ich sage es, nichts wird uns mehr unmöglich sein…

Ich habe viel und oft um Weisheit, Erkenntnis und Unterscheidungsvermögen gebetet, mehr dabei bekommen, als ich es jemals mir in den Sinn rufen hätte können. Doch wohin hat all das geführt? Oft bin ich desolatiert wegen den nun sich gegebenen Umständen und Realitäten die auf noch tiefgründiger, mannigfaltigere Wahrheit aufbauen, ihren Anfang finden und ich kann nichts dagegen tun um diesem entgegen zu wirken! Willkommen tiefer Trübsinn, willkommen Melancholie, willkommen Verzweiflung, willkommen Klageschrei, willkommen tiefschwarze Nacht die ihr meine Seele auf bittere Weise von hinten erfasst! Bin ich etwa undankbar? Bin ich nicht loyal? Habe ich es nicht kommen sehen? Gott lässt sich nicht spotten, denn was der Mensch sät, dass wird er auch ernten! Der Mensch sollte nicht um die Erkenntnis der Wahrheit beten, vielmehr um die Erkenntnis um mit dieser Wahrheit umgehen zu können!

Ungeachtet allem anderen, mich hungert es auch weiterhin nach echter, unverfälschter Wahrheit und mich dürstet es auch weiterhin nach echter, unverfälschter Wahrheit, und nicht nach menschlicher! So mancher gibt mit dem Mund zu bekennen, dass er Gott liebt, doch sein Herz ist weit entfernt davon. So mancher bekennt öffentlich Gott zu kennen, doch durch seine Werke verleugnet er ihn!

Hat uns die Wahrheit wirklich zu Feinden gemacht? Ich bevorzuge Christusnachfolge und keine menschliche Ambitionen!

Ich rede von Salbung, Auserwählung, Berufung, Gotteskindschaft, Heiligung und Schicksal, du von einer Geisteskrankheit; es ist erstaunlich, wie die Sichtweise der Realität sich spaltet, wenn in jemanden nicht Gottes Geist wohnend teilhaftig ist.

Oft stehen wir in unserem Leben vor einer Weggabelung. Die meisten von uns sind dann stets den leichten, bequemen, voll von Glück und dem für sie am Besten Weg gegangen, anders als ich. Meine Wahl war stets der, der nicht leicht war, unbequem, von so mancherleich Schmerzen durchsiebt und auch nicht immer das Beste für mich, wohl mehr für Gott, den der war, ist und sein wird und uns alles gab. Ich weiß, für euch ist dieses Leben, euer Menschsein, diese Realität, einfach alles, doch für mich ist sie nur ein Staubkorn, nur ein sehr geringes Gefüge von etwas weitaus besserem als diese Welt. Darum gehört dieses Leben auch nicht mehr mir, sondern gehört dem, der für mich starb, in Ewigkeit. Amen!

Ich würde mich niemals als einen „guten“ Christen bezeichnen, vielleicht nicht einmal christlich, dank meiner Unvollkommenheit und verräterischem Herz – ich weiß, zum Entsetzen vieler – denn nur einer ist gut, unser Vater in den Himmeln und nur einer war vollkommen christlich, Christus Jesus. Erst am Gerichtstag wird entschieden werden, ob ich auf Erden vergebens gewesen bin, was ich stets versucht habe mit allen Kräften zu sein: Ein Diener YHWHs und somit Nachfolger Christi.

Ich bin nur das Produkt durch Studium, Gebet, Hingabe und Geist!

Du fragst mich welcher Konfession ich angehöre? Es gibt nur eine wahre Konfession: Die absolute Wahrheit!

Die Egomanie des menschlichen Seins wird besonders dann ersichtlich, wenn eine neue Beziehung angefangen wird, um von der ersten Liebe hinwegzukommen; ich habe dir verziehen.

Ein auserwählter König kann fallen, wenn der Schmerz auf seinem Dornenthron unerträglich ist. Doch wisse: Erneut wird er sich erheben, um in einem nie zuvor gesehenem Licht neu zu erstrahlen, mitten in der Finsternis, mitten unter seinen Feinden.

Ich benötige nicht deine Akzeptanz, um Gott zu lieben und von ihm geliebt zu werden!

Ich sage dir die Wahrheit – das was ich als Wahrheit glaube zu wissen, hier und jetzt. Doch ich weiß, dass dies nicht die absolute Wahrheit sein kann, weil es subjektiv ist, aber es ist alles, was ich jemals geben kann. Die Tatsache, das ich so offen es sage, ist Beweis allein, dass dieser Teilaspekt Wahrheit ist!

Noch immer ist mein Leib voller Narben, von weiteren Kratzspuren gemartert, weil der Teufel immer noch versucht, mich von Gottes Liebe zu trennen, in der ich weiterhin verbleibe – bis in alle Ewigkeit!

Von Babylon geächtet und geschmäht zu sein, ist für jeden wahren Nachfolger Christi die größte Ehre. Auch wenn diese sich hinter Gottes Namen verstecken, glauben ihr Handeln hätte keine Konsequenz, bist du weiterhin den geraden und steinigen Weg gegangen, ganz gleich, was sie auch tun, um dich zu diffamieren und auszulöschen!

Aus eigenen Erfahrungen weiß ich, dass Glück durch die folgenden Zustände gewährleistet wird: Ein gutes Verhältnis zum Schöpfer, ein gesunder Ausgleich von Körper und Geist, die Gesundheit achten und bewahren, eine sinnvolle Aufgabe und ein Ziel im Leben, die Vergangenheit abschließen und ihr nicht nachtrauern, ganz gleich wie viel Ungerechtigkeit dir widerfahren ist, keinem Menschen hinterherlaufen, der deine Liebe nicht verdient hat, sich niemals von einer primitive Denkweise und Weltanschauung ungeprüft beeinflussen lassen. Lebe die Wahrheit, gebe niemals dein eigenständiges Denken auf sondern Erkenne, Glaube, Liebe, tue Gutes, aber sei dabei niemals fanatisch blind!

Schwäche gebärt Schwäche, deswegen entschloss ich mich nie wieder schwach zu sein; so wurde ich zu dem, was ich heute bin: Furchtlos! Nur dem, der ohne Angst denkt, handelt und lebt, ist die Gabe gegeben, alles zu erreichen.

Im Grunde gibt es nur zwei Arten von Menschen; auch bei mir kam der Zeitpunkt, wo ich wählen musste: Egoist oder Altruist. Auf das Letztere fiel die Entscheidung, und es war meine beste Wahl. Eine selbstlose Einstellung, die fortwährend das Gute sucht, weil sie menschenliebend ist – dieser Weg muss niemals bereut werden!

Es gab eine Zeit in meinem Leben, da wusste ich nicht, was mir das Wichtigste war: Gott oder die Wahrheit. Diese Komponenten mussten voneinander getrennt betrachtet werden, weil ich anerkennen musste, dass auch der Schöpfer nur ein Individuum ist, und wo es Individuen gibt, da auch unterschiedliche Maßstäbe und Sichtweisen von der absoluten Wahrheit; auch Gottes Denk- und Handlungsweise ist niemals neutral, frei vom Keim seines eigenen Seins. Ja, es gab eine Zeit, wo mir die Wahrheit wichtiger war als Gott – ich hätte mich stets für die Wahrheit entschieden, falls der Weg zu Gott woanders hingeführt hätte, mit allen Konsequenzen, mit Verdammung, Qual, der Verlust des ewigen Lebens und die Entthronung aus dem Königreich. Ja, es gab diese Zeit in meinem Leben, und sie ist nicht lange her …

Mein ganzes Leben habe ich mich meinem Vater und Christus gewidmet, selbst bei einer weltlichen Arbeit war mein Geist gespalten; ein ewiger Dienst in Gedanken nach der Wahrheit. Wenn ich zurück blicke, so gab es doch keinen Tag, wo ich das Talent meines Herrn verleugnet, es nicht auf irgend einer Art und Weise vermehrte, gut angelegt habe – ich weiß, dass es das Richtige war!

Nach Antworten suchen, die Menschen nicht finden wollen und die Fragen stellen, die Andere aufgehört haben zu stellen, aber niemals dabei vergessend: Die Wahrheit ist stets mehr als die Worte, die ich wähle, um sie zu beschreiben.

Du kommst mit Widerstand, Anfeindungen, Gerüchten und Lügen, ich im Namen YHWH’s! Wenn Gott mit mir ist, wer wird gegen mich sein?

Selbst wenn ich Gott verlassen wollte, würde es niemals passieren. Wir sind miteinander eins, miteinander verbunden durch seinen Namen, mit heiligen Geist, mit der Salbung, und durch die göttliche Berufung, hat er auf ewig für mich gebürgt; der Allmächtige kann nicht lügen, niemand kann ihn daran hindern, sein Wille und Vorsatz allein geschehen immer!

Bereits als Kind hatte ich verstanden, dass ich anders war als andere; ewig während dieser Hunger nach echter Wahrheit. Fortwährend habe ich Gott darum gebeten, mir täglich tiefere Wahrheit zu zeigen, eine Wahrheit, die der menschlichen – dass was in den Religionen der Menschen vorzufinden ist – weit übertrifft. Auch wenn es in meinem Leben immer ein festes Fundament gab, worauf ich meinen Glauben baute, so war ich nie blind geworden für Dogmen, die auf eine Lüge basieren und des Unvollkommenheit einziger Quell waren. Viele Menschen, mit denen ich damals eins denselben Lebensweg betrat, fragten mich immer, warum ich darum bete, die Wahrheit zu erkennen, da die Glaubensgemeinschaft doch „die Wahrheit“ lehren würde. Ich sah in ihren Augen immer diese Angst und zeitgleich auch den Hass, wenn ich ihnen erwiderte, dass einzelne Teilwahrheiten vorhanden wären, doch die gesamte Wahrheit weiterhin aus bliebe!

Ich folge Christus allein, keiner irdischen Führerschaft, die sich selbst dazu ernannt hat; der Geist lehrt mich, nicht Menschen. Die Wahrheit bleibt die Wahrheit, egal von wem sie ausgesprochen wird; die Wahrheit aus Satans Mund geäußert, ist ebenso wahr, wie die Wahrheit von Gott verkündet. Es spielt keine Rolle wer oder was die Wahrheit äußert, wichtig ist, dass sie es ist!

Raster der Zeit – Ich blicke zurück

Man kommt mit Nichts auf diese Welt und muss sie mit nichts wieder verlassen. In diesem Zwischenraum versucht man sein Bestmöglichstes zu tun um diese Lücke so gut wie es nur geht auszufüllen. Viel Zeit haben wir nicht, dennoch vergolden wir das Verbliebene für viele wertlose Dinge, wie zum Beispiel diesem Text – es mag unfair klingen. Ja, es ist zum Heulen und Lachen, und dennoch können wir nichts anderes tun als in Ketten alles zu geben. Wir sind gefangen und frei, suchen doch haben wir nie gefunden, wir leben und vielleicht doch lebendig tot! Um diesem wertlosen Lauf nicht zu erliegen formen wir das Wort Glück, der Mensch weiß nicht genau wo es anfängt und wo es endet, doch alle suchen es und versuchen es zu binden. Doch was ist Glück? Ein Lachen? Tiefe Zufriedenheit? Erkenntnis über das Eigentliche? Manche Dinge müssen nicht verstanden werden, sondern nur akzeptiert, doch auch wenn wir akzeptieren können wer ist nicht in derselben, misslichen Lage wie wir selbst und beginnt dort, wo wir auch begonnen haben? Auf unserem Weg, während wir mit dem Füllen unseres Lebens beschäftigt sind, treffen wir viele Weggefährten, die auch fühlen, denken, glauben, einfach so wie wir sind – mit anderen hat man meist wenig Kontakt. Selbst wenn diese nicht einmal mit uns in dem einem oder anderem Punkt völlig gleich sind, sind dennoch Gemeinsamkeiten schnell gefunden und wir können uns mit ihnen identifizieren, das gibt Kraft und das Gefühl, dass richtige getan zu haben, auf dass wir uns am Ende unseres Lebens nicht schuldig fühlen müssten. Vielleicht ist das ja der Zeitpunkt wo wir allmählich vergessen, dass aller Anfang auch ein weiteres Ende ist!

Unvollkommene Wurzeln in der verfälschten Nächstenliebe

Der Sohn Gottes fasste einmal einer der größten und einzig wahren Gebote in wenigen Worten zusammen: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ Wahrhaftig! Doch zu meinem Bedauern stelle ich leider fest, dass die Welt wirklich ihren Nächsten liebt wie sich selbst: Sie tun den Menschen das an, was sie sich selbst angetan haben – Propaganda, Lüge und Selbstbetrug. Sie hassen andere, indem sie sich selbst hassen und ihr Leben und das der anderen nicht wertschätzen und zerstören – Profitgier das Mittel zum Antrieb für weitere Abscheulichkeiten. Sie sind tolerant gegenüber anderen, weil sie sich selbst am Tolerantesten sind inbezug auf Wahrheit, Glauben und Moral – Wie ihr Schöpfer es sieht, interessiert sie nicht. Sie vergeben anderen, weil sie egoistischer Weise selbst Vergebung von Gott bekommen wollen – Angst vor der Vernichtung ist der einzige, tiefgründige Beweggrund in ihrem widerwärtigen Handeln. Nicht in der Selbstliebe, sondern im Selbsthass und Egoismus wurzeln die wahren Übel, die diese Welt zu schaffen machen!

Die perfekte Spielweise: Symbiose des „Kassandra-Effekts“ und des „Marschall-Schwindels“ 

Der endlose Wunsch nach Wissen und Wahrheit führte mich bereits als Kind konsultativ in die Umsetzung dieses einen Plans: Wäre es möglich als Mensch den Teufel selbst zu manipulieren? Wenn ja, wie sollte ich dies umsetzen? Wissend, das ich gegen etwas kämpfe, das mehr über mich weiß, mich besser kennt, als ich selbst, wusste ich ebenfalls, dass dies nur möglich sei durch die Verleugnung über Jahre hinweg meiner selbst, für diesen einen höheren Zweck; ebenso wusste ich, das ich dem Denken weit überlegen sein musste, dem Denken eines Wesens, das meinem Denken überlegen ist – gerade dieses Individuum in seinem trügerischen Glauben bis zum Ende auch im Wissen verharren zu lassen. Der „Kassandra Effekt“, kombiniert mit einem Element aus dem Schachspielzug, bekannt als „Marshall-Schwindel“, veranlasste mich dazu diesen Plan in die Tat umzusetzen: Die aggressive Spielweise, seine wertvollste Spielfigur, die Dame, frühzeitig zu opfern, führt dem Gegenspieler zu dem trügerischen Bewusstsein, des sicheren Gewinnens. Kombiniert man diese Schachweise durch den „Kassandra Effekt“ spielt man in dem wissen, dass jeder auch noch so gedachte Verlust, welchen man schmerzvoll erleidet, jedoch kommen sieht, im Wissen handelt, der Gegner wisse nichts davon, den letzten Zuge als Vorteil selbst zu nutzen. Am Ende des Spielzuges, in dem der Gegner glaube, er hätte einen vollkommen Bezwungen, ebenso in allen anderen Zügen des Spiels, ist es die schwächste Figur die ihn in seinem letzten Angriff Schachmatt setzt. Die eigene Kraft des Angriffs als letztlichen endgültigen Gegenschlag zu nutzen, eine Art Symbiose aller Kräfte, die durch den Verlust in dieser Spielweise entstand, ist die wahre Genialität dieses perfekten Spielverlaufs. Es war nicht schwierig diese „Odyssee“ an Strategie, verbunden mit dem Wissen den Gegner aus seiner Konzentration, aus seiner einstudierten Spielweise herauszureißen, in seiner falsch gedachten Überlegenheit und dem Gefühl des absoluten Sieges verharren zu lassen, im täglichen Leben, über viele Jahre hinweg, anzuwenden. Dem Positionsschach diametral entgegengesetzt, mussten einzelne Ereignisse natürlich auch im persönlichen Leben stattfinden: Die Opferung der Dame, seiner wichtigsten Spielfigur, war das zu verlieren was einem im Leben das größte Fundament immer gab und einen am Leben erhielt. Jeder weitere Verlust einer imaginären Spielfigur, der übertragende Verlust oder Schmerz eines Lebensereignisses, geplante Ziele, die man offenkundig zum Schein verwirklichen wollte, jedoch nie wirkliches Ziel und Beweggrund waren, das Schauspiel einer bezwungener Psyche mit ihren gesamten Folgen, als auch die Folgen des einzelnen Scheiterns – die Zerstörung von „Wahrheit“, die jedoch niemals in einem war, dennoch man sie äußerte um das eigene Bild, das man bewusst nach außen weitergab, das der Teufel über einen hatte, zu gestalten, um Handlungen und Schritte diesbezüglich seiner Selbst zu studieren und vorhersehen zu können; überdies wissend jedoch, dass im wirklichen Leben die eigene verlorene Spielfigur nicht einfach vom Spielbrett genommen wird, sondern, bedauerlicherweise, vom Teufel selbst durchgehend gegen einen selbst verwendet werden wird. Am Ende des Spielzuges, dann wenn der Teufel glaubte, der finale Schritt, der absolute Handlungsraum sei das gegenwärtige Ende, war die schwächste und letzte Opferung einer Spielfigur letztendlich auch das Ende seines Zuges und bedeutete, der nicht vorhersehende Schachmatt gegen ihn. Am Ende jenes gewonnen Spiels wusste ich: Es war nicht schwierig, den Teufel über Jahre hinweg zu manipulieren, einzustudieren, gegen ihn zu gewinnen, ihn für eigene Zwecke zu missbrauchen. Ich verstehe den Hass, nachdem er selbst zum Schauspiel seines Dämonenherres, zum Narren gekürt wurde, nachdem ein unterlegender Mensch gegen ihn selbst gewonnen hatte, eines Menschen, der jeden seiner Schachzüge schon immer kannte, und von Anfang an alles unter Kontrolle behielt, während die trügerische Macht in ihm war, als Teufel und Herrscher dieser Welt selbst, diese Kontrolle zu haben und perfekt im Geheimen gegen einen zu gebrauchen. Überdies, diese Spielweise war nicht etwas völlig Neues, einige Auserwählte früherer Zeiten gingen ähnlich vor, alles was ich tat war die Genialität, die Gottes Geist ihnen gab, weiter durch Geist zu perfektionieren. Und so wie ich vom Vater her so viel lernen konnte, der den „Kassandra Effekt“ noch immer gebraucht, um gegen den Teufel bekannte Prophezeiungen wahr werden zu lassen, ihn zu Taten zu zwingen, die ihn glauben machen er könne siegen, während der letzte Zug ihn selbst zerstört, wurden mir diese Gaben gegeben, um das jetzige Leben, der alles übertreffenden, bald kommenden Herrlichkeit, zu überwinden, das nur eine Vorschattung ist, für das Kommende, wahr werdende, und der Taten, die an diesem einen, meinem individuellen Schicksal geknüpft sind. Ubiquitär, ja allgegenwärtig hindurch, stellen sich mir immer noch die Fragen: Nach meinem Sieg, nach seiner Niederlage, den unvorhergesehenen Schachmatt, wird welche Wahrheit zum wahren Gesicht hinter der Wahrheit? Ist denn nur alles nichts als ein Spiel zweier Mächte gewesen, in dem David über Goliath durch Gott einen tödlichen Sieg errang, und Menschen gebraucht worden sind, um für einen höheren Zwecke zu dienen, der wiederum so primitiv ist? Wenn der Teufel so leicht zu manipulieren und zu bezwingen ist, wäre mir was noch alles möglich, wenn die Grenzen meiner wahren Fähigkeiten wirklich erreicht sind? Und so ist sicher: Auch diese Aphoristik gehört nur einer weiteren Spielweise an, einer einfachen Taktik, die der genannten Überlegen ist, und ihren Zweck zu meiner Zeit mehr als Erfüllen wird.

von |Januar 6th, 2017|Kommentare deaktiviert für Illustris

APHORIST

Der Lehrer war ein weiser Mann und er gab seine Erkenntnisse an die Menschen weiter. Er vertiefte sich in die Lehre und forschte darin. Auch verfasste er viele Sprüche. Er versuchte, einprägsame Worte zu finden und nur das zu schreiben, was der Wahrheit entspricht.(Prediger 12:9, 10)

Eins besaß ich dieses normale Leben, doch dann hat sich etwas geändert. Ich wusste, dass der Wille Gottes größer war als ich selbst, größer als ich jemals hätte sein können. Zweifel, alles veränderte sich; der Feind der bekämpft werden sollte, war nicht mehr durch was zu erfragen, sondern von nun an durch wen. Das Böse, die Dunkelheit selbst besiegen? Der Anbeginn meines neuen Lebens, meines neuen Namens, war auch der Anbeginn des siegreichen Krieges. Für immer erwacht. Illustris.

Als ich mit neuen Namen Gottes Wort zum ersten Mal vollständig in mir aufnahm, habe ich meine Aufgabe als Mensch mit Stolz angenommen. Befreit von all den Lügen die mich umgaben, die man mir immer versucht hatte, einzureden. „Zerschlage das Böse auf der Erde, verbanne es aus der Welt für immer“, sagte die Schrift mir. Doch nicht jeder kann diese Waffe führen, es bedarf einer reinen Seele, einem furchtlosen Geist, der Wille von einer höheren Macht geführt und gelenkt zu werden – Christus. Es bedarf des wahren, inneren Lichtes, dass alle Dunkelheit der Welt überstrahlt.

Die folgenden Aphorismen spiegeln meine Gedanken und das Innerste meines Wesens wider; festgehalten als Lebensweisheit, verewigt in Wort und Schrift.

Glaube

Wahrheit 

Mein Leben und Wirken

Das Leben und der Mensch

Zeit, Mannigfaltigkeit, Relativität

Wie man Eisen durch Eisen schleift, so schleift ein Mensch den Charakter eines anderen(Sprüche 27:17). Menschen, die eine Rolle spielten und mein Denken nachträglich prägten, denn nicht eine einzige Betrachtungsweise kann jemals das gesamte Bild der Wahrheit beinhalten.  

Zitate – Aphorismen und Sinnessprüche

von |Januar 2nd, 2017|Kommentare deaktiviert für APHORIST
APHORIST

An die leitende Körperschaft

Wahrheiten jetzt! ist dankbar dafür, dass die Wachtturm-Gesellschaft der Website so viel Aufmerksamkeit gibt. Die Themen auf dieser Website müssen die Wachtturm-Gesellschaft so sehr stören, dass sie alles daran setzen den Betreiber in Gerichtsprozesse zu ziehen um ihm hohe Geldstrafen (bis zu 250.000€) oder ersatzweise 6 Monate Haft anzudrohen. Liebe leitende Körperschaft, D. H. Splane, A. Morris III., D. M. Sanderson, G. W. Jackson, M. S. Lett. S. F. Herd, G. Lösch und G. H. Pierce:

Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, nur die Lüge braucht Gesetzesschutz!

Erwartet Gott und Jesus das von euch? Hätte Jesus so gehandelt? Ihr sagt von euch selbst das ihr vom "Geist geleitet" seid. Ihr sagt selbst das ihr geistgesalbte Christen seid. Ihr sagt selbst das die Bibel über allem steht. Warum macht ihr euch dann selbst, durch Gerichtsprozesse lächerlich? Warum versucht ihr erneut zu richten? Warum wollt ihr nicht in die Fußstapfen Jesu treten, der so mild gesinnt war?

"Nun hatte Simon Petrus ein Schwert und zog es und schlug nach dem Knecht des Hohenpriesters und hieb ihm sein rechtes Ohr ab. Und der Knecht hieß Malchus. Da sprach Jesus zu Petrus: Steck das Schwert in die Scheide! Soll ich den Kelch nicht trinken, den mir der Vater gegeben hat?" (Johannes 18:10, 11)

Da ihr euch offensichtlich auf dem Weg der Finsternis befindet, wünscht euch Wahrheiten jetzt! sehr baldig, Jesus anzuerkennen und ihm nachzufolgen, um dem Willen des Vaters zu tun!