Jehovas Zeugen – Lebensbericht: „In der Sekte hatte ich Angst vor Gott!“

Markus aus Zürich wuchs als Zeuge Jehovas auf. Im Gespräch erzählt er von seinem Alltag in der Sekte, dem Gefühl ständig unter Druck und Beobachtung zu stehen und seinem Ausstieg.

Vor zwei Jahren begann für den 26-jährigen Zürcher Markus ein neues Leben – er verließ die Zeugen Jehovas. Eine Glaubensgemeinschaft, die den Alltag all ihrer Mitglieder streng kontrolliere und bewusst lenke, wie wir erfahren. «Ich bin in dieser Sekte aufgewachsen und stand entsprechend unter ihrem Einfluss. Für mich war es normal, ich kannte es nicht anders», erinnert er sich.

Die Bibelstunden waren richtig öde

Trotzdem hat er schon früh bemerkt, dass seine Familie nicht so war, wie die seiner Mitschüler. «Wir haben zum Beispiel nie Geburtstag oder Weihnachten gefeiert. Die anderen Kinder haben oft gefragt, warum ich anders bin – ich wusste es aber selbst nicht.» Anstelle von Kindergeburtstagen gab es Zusammenkünfte im Versammlungszentrum der Zeugen, dem «Königreichssaal». Dreimal die Woche.

Hier wurden Bibelpassagen studiert, von den «Ältesten» Reden über das «richtige» Leben gehalten und neue Erkenntnisse aus dem «Wachtturm» – der sekteninternen Zeitschrift – weitergegeben. Immer und immer wieder. «Natürlich war das richtig öde für uns Kinder. Wir haben immer nur darauf gewartet, dass es endlich vorbei ist und wir miteinander spielen können.»

Die frohe Botschaft vom Weltuntergang

Freundschaften oder gar Beziehungen mit «Weltlichen», wie die Zeugen alle Nicht-Angehörigen nennen, sind zwar nicht explizit verboten aber offen verpönt. Der Kontakt soll auf ein nötiges Minimum beschränkt werden, um sich vor schlechten Einflüssen zu schützen. «Die Zeugen leben in einer eigenen Blase. Alles, was da nicht reinpasst, ist satanisch. Sie haben einfach diese starke Schwarz-Weiss-Denkweise.»

Allein beim Missionieren sei es sogar erwünscht, sich nach aussen zu öffnen. So musste auch Markus von Tür zu Tür gehen, um vollkommen fremden Menschen die frohe Botschaft zu verkünden. «Die frohe Botschaft ist, dass die Welt untergeht», grinst der Sachbearbeiter. «Beziehungsweise, dass sie untergeht und man gerettet werden kann, wenn man sich den Zeugen Jehovas anschliesst.»

Harry Potter und Selbstbefriedigung sind dämonisch

Erste Zweifel an der Lehre der Sekte kamen ihm schon in früher Jugend. «Harry Potter war dämonisch, genau wie viele Filme und Musiker, Sex vor der Ehe, Selbstbefriedigung sowieso. Sogar die falschen Klamotten oder Frisuren können schon ein Affront sein. Man steht ständig unter Druck, wird genau beobachtet», sagt der Aussteiger.

«Sobald jemand das Gefühl hat, dass du auch nur ansatzweise vom Weg abkommen könntest, wirst du mit Gott konfrontiert. Sie fragen dich, ob du ihn traurig machen willst. Das willst du natürlich nicht.» Der Psychoterror war subtil, aber allgegenwärtig. «Ich war immer beschämt, wollte nie etwas falsch machen. Hatte fast schon Angst vor Gott und betete immer um Vergebung.»

Schon bei kleinen Vergehen, wie das Tragen einer «unangemessenen» Hose, müsse man mit öffentlicher Bloßstellung und Standpauken rechnen. Auch der Verlust von Privilegien wie Missionsarbeit sei eine häufige Strafe für falschen Lebenswandel.

Ein hoher Preis für ein freies Leben

Obwohl er sich schon sehr lange unwohl gefühlt habe, war es nicht einfach, sich aus der Gemeinschaft zu lösen. Ihm war immer klar, dass ein Ausstieg bedeuten würde, sein gesamtes bisheriges Leben zurückzulassen und ganz neu zu beginnen. Soziale Kontakte zu Aussteigern – «Abtrünnigen» – sind den Zeugen Jehovas untersagt. Trotzdem hat Markus den Schritt gewagt. Er hat sich quasi über Nacht und ohne grosse Worte aus der Gemeinde zurückgezogen.

Zu seinen Eltern hat er heute noch Kontakt – entgegen dem Drängen aus den Reihen der Gemeinschaft sind sie nicht bereit, ihren Sohn zu verstoßen. Alle anderen Beziehungen, teils auch jahrelange gute Freundschaften, sind von einem Moment auf den anderen in die Brüche gegangen. «Manche Leute fehlen mir sehr. Es tut auch weh, wenn ich ihnen auf der Strasse begegne und sie gehen an mir vorbei, als würden sie mich nicht kennen.»

Seine Entscheidung für ein neues Leben bereue er aber ganz und gar nicht. «Meinen Glauben habe ich verloren. Dafür habe ich jetzt den Raum und die Freiheit, meine Persönlichkeit zu entfalten und endlich ich selbst zu sein.»

Quelle: tilllate.com | Benjamin Quirico

Jehovas Zeugen – Kindesmissbrauchs-Kommission attestiert massives Versagen

Die australische Komission für die Aufarbeitung von institutionellem Fehlverhalten im Umgang mit Kindesmissbrauch stellt fest: Neben der katholischen Kirche haben vor allem auch Zeugen Jehovas massiv versagt und grob fahrlässig gehandelt. Die wichtigsten Punkte aus dem Abschlussbericht.

Von September 2013 bis März 2017 hat die Australian Royal Commission into Institutional Responses to Child Sexual Abuse untersucht, inwiefern man Institutionen Versagen im Umgang mit Kindesmissbrauch nachweisen könnte.

6.875 Überlebende von Kindesmissbrauch wurden befragt. 4.029 fielen einem Täter in einer religiösen Organisation zum Opfer.

Weil man aufgrund dieser Masse nicht allen Fällen detailliert nachgehen konnte, untersuchte die Kommission insgesamt 57 Fallstudien näher, die danach ausgesucht wurden, in welchen Organisationen und Gruppen auffällig viele Berichte über Missbrauch vorlagen, sowie nach Verfügbarkeit von Zeugen, Dokumenten und hinsichtlich der Frage, ob systemisches Versagen vorlag.

Allein 2.489 der befragten Überlebenden von Kindesmissbrauch entfielen dabei auf die Katholische Kirche – knapp 62 Prozent aller Fälle.

Aus den Reihen der Zeugen Jehovas kamen 70 Opfer zu Wort.

Um diese Zahlen einzuordnen: Die 70 Zeugen Jehovas-Befragten machen 0,1 Prozent der Zeugen Jehovas in Australien aus – wohingegen der Prozentsatz in der katholischen Kirche bei 0,045 Prozent liegt.

Bei Jehovas Zeugen ist demnach im Durchschnitt der Missbrauch von Kindern über das Doppelte höher als bei der kath. Kirche!

Das gesamte Ausmaß des Versagens bei den Zeugen Jehovas in Australien wird im Abschlussbericht aber noch deutlicher:

  • Das Durchschnittsalter der Opfer von Kindesmissbrauch bei den Zeugen Jehovas lag bei 8,4 Jahren
  • 80 Prozent der Opfer waren weiblich
  • 83 Prozent wurden von einer volljährigen Person missbraucht (die große Mehrheit der Täter waren männlich)
  • Interne Dokumente der Zeugen Jehovas dokumentierten Missbrauchsfälle von 1.800 Kindern und über 1.000 mutmaßliche Täter
  • Die Kommission konnte den Zeugen Jehovas nachweisen, dass sie in 1.006 Fällen Kindesmissbrauch vertuscht hatten
  • Bis 1998 mussten Personen, die Kindesmissbrauch bei den Offiziellen der Zeugen Jehovas anzeigten ihre Aussage in Anwesenheit des mutmaßlichen Täters machen
  • Die biblische Zwei-Zeugen-Regel wurde angewandt: Ermittlungen (auch interne) wurden nur aufgenommen, wenn es zwei Zeugen für den Vorfall gab. Heißt: Bestritt der mutmaßliche Täter das Vergehen, wurde der Vorfall nicht weiter verfolgt
  • Gab es einen Verdacht, leiteten Versammlungs-Älteste (ohne Einbezug der Behörden) die Ermittlung — allesamt Männer ohne “nennenswerte Ausbildung (“relevant Training”)
  • “Wir [die Kommission] fanden keinen einzigen Hinweis darauf, dass die Organisation der Zeugen Jehovas im Falle eines Verdachts auf Kindesmissbrauch Behörden informiert haben.”
  • Die Zeugen Jehovas handelten laut Bericht fahrlässig im Umgang mit Tätern: Teilweise wurden sie wieder in die Gemeinde aufgenommen, in der die Tat begangen worden war
  • Befragte Opfer sagten aus, dass sie bei internen Untersuchungen des Missbrauchs das Gefühl hatten, es gehe vor allem um ihre eigene Glaubwürdigkeit und weniger um den Täter

Die Kommission empfiehlt in ihrem Bericht, dass Zeugen Jehovas  – um solch einem Versagen vorzubeugen –  zukünftig auch Frauen an internen Untersuchungen beteiligen.

Sie empfiehlt auch, dass Opfer von Kindesmissbrauch zukünftig nicht mehr mit einem Kontaktverbot belegt werden sollen.

Die Kommission erwähnt anerkennend, dass die australischen Zeugen Jehovas mittlerweile die Vorgabe machen, Behörden im Falle eines Verdachts zu informieren – ein guter Anfang, wenn auch viel zu spät, und zu wenig.

Deshalb lässt die Royal Commission auch kein gutes Haar am Umgang der Zeugen Jehovas mit Kindesmissbrauch.

Sie schreibt:

“Solange diese Praktiken [erwähnt werden unter anderem: die Zwei-Zeugen-Regelung; die Tatsache, dass nur Männer Dienstämter innehaben dürfen; Ermahnungen, bei der Täter in der Gemeinde bleiben dürfen; Kontaktverbote für Opfer] auf Verdachts- und Vorfälle von Kindesmissbrauch angewandt werden, bleiben die Zeugen Jehovas eine Organisation, die Kinder nicht schützt und nicht ausreichend mit Kindesmissbrauch umgeht.”

Ein vernichtendes Urteil. Und eins, das nicht nur in Australien, sondern weltweit von Belang sein dürfte: Erst kürzlich bestätigte die Glaubensführung der Zeugen Jehovas für ihre Mitglieder weltweit, auch zukünftig nicht von der Zwei-Zeugen-Regelung absehen zu wollen.

Der Abschlussbericht der Kommission kann hier eingesehen werden.

Quelle: Medium

Siehe auch: Jehovas Zeugen: Kindesmissbrauch – Missbrauchsfälle vor der Royal Commission

von |Dezember 15th, 2017|2017|0 Kommentare

Astronomisches Fundament – die wissenschaftliche Sichtweise zur Heiligen Schrift

Astronomisches Fundament – die wissenschaftliche Sichtweise zur Heiligen Schrift

Die Heilige Schrift ist für Christen das Buch der Bücher. Sie gilt allgemein von Gott inspiriert; dies bedeutet, dass Gottes Gedanken durch Menschen eingehaucht wurden. Sie bietet für Millionen eine wahre Lebensbegleitung, gilt als rein und göttlich. Sie ist der Maßstab für den Glauben und der Ausübung der „Wahrheit“. Unzählige Erzählungen mit moralischen Hintergrund sind aufgeschrieben, um für die heutige Zeit aus den Parallelen lernen zu können. Doch sind all diese Personen und Erfahrungen nur fiktiv? Handelt es sich bei den „Gedanken Gottes“ vielmehr um einen astronomischen Kalender und gründet sich alles auf das Heidentum?

Immer mehr Wissenschaftler halten die Bibel und ihre Geschichten für fiktive Handlungen, um eine Art Volkskalender. Sie stellen die Behauptung auf, dass die Bibel nicht über Jesus als historische Person berichtet, sondern vielmehr dass Gelehrte ihr damaliges astronomisches Wissen in lebhaften Geschichten niedergeschrieben haben. Auf diese Weise stand der Bevölkerung das überlebenswichtige Wissen über das Ende des Winters, dem ersehnten Frühlingsregen und der besten Erntezeit zur Verfügung.

Die Sonne – der am meist angebetete Himmelskörper

Um dieser akademischen Behauptung und den neuesten wissenschaftlichen Kenntnissen als bibeltreuer Christ zu folgen, ist es wichtig zu wissen, wie die Beziehungen damaliger Zivilisationen zur Sonne waren. Wie wurde dieser Lichtkörper gesehen? Welche Bedeutung hatte die Sonne vor Jahrtausenden? War die Sonne für viele Gott?

Für frühere Kulturen war die Sonne überlebenswichtig. Sie brachte nicht nur das Licht und die Wärme, sie bot den Menschen auch Sicherheit vor den Gefahren der Nacht. Deswegen war die Sonne das Heiligste für das damalige Leben und dem Überleben der Art. Auch wussten die Menschen, dass ihre Nutzpflanzen, wie beispielsweise das Getreide, die Sonnenstrahlen zum wachsen benötigen. Diese Tatsachen machen die Sonne zum meist verehrten Himmelskörper der Menschheitsgeschichte und sie glaubten, dass Wachstum, Gott, das Leben und die Sonne unmittelbar zueinander gehören. Deshalb war es mehr als nahelegend, diesen „übernatürlichen“ Himmelskörper anzubeten und zu verehren.

Ebenso wichtig wie die Sonne, waren für die Menschen die Sterne. Sie geben noch heute, wie der Mond, durch die Sonnenstrahlen Licht in der Dunkelheit, wurden zur Navigation genutzt, und erleuchten den dunklen Nachthimmel. Schon in früher Zeit beobachteten die Menschen den Verlauf der Gestirne am Nachthimmel und machten so die Astronomie zu der ältesten aller Wissenschaften. Noch heute ist der Glaube verbreitet, dass die Geburt eines Menschen mit den Sternen und Planeten verbunden sei, und so gibt es viele Menschen, die heute noch an Sternzeichen glauben, und den damit verbundenen Attributen. Anhand der Sterne konnten die Menschen schon vor vielen Tausend Jahren Kalender erstellen, welche natürliche und immer wiederkehrende Ereignisse voraussagten. Vor allem das Wissen über die Jahreszeiten war für die damaligen Kulturen überlebenswichtig. Die Menschen katalogisierten die Sterne in Gruppen, in das, was wir heute Sternbilder nennen.

Auch die Mondanbetung war damals sehr verbreitet – insbesondere in der ägyptischen Kultur. Während die Sonne für Licht und Wärme steht, für Wachstum und Erneuerung, so galt der Mond als das „Wahrheitslicht“ in finsterer Nacht. Der Mond wurde ebenso verehrt und angebetet wie die Sonne und Sterne. Beispielsweise ist„Jah(w)“ (altägyptisch „Mond“) die Verschmelzung mit Thot zu Iah-Thot, und ist ein altägyptischer Mondgott. Im ägyptischen Neuen Reich haben Chons und Thot weitgehend die dominierende Rolle als Mondgottheiten übernommen, wobei „Jah“ als „Mond des Thot“ galt und mythologisch als „Jah des Thot“ im Auftrag des Sonnengottes Re entstand. Eine besondere Rolle spielte der Gott bei den Ahmosiden am Ende der 17. Dynastie. Dort trat der Mondgott besonders häufig in Personennamen wie Ahhotep („Jah ist zufrieden“) oder Ahmose („Jah ist geboren“) auf, darunter auch bei König Ahmose und seiner Gemahlin Ahmose Nefertari (siehe Mondanbetung).

Nachdem die Sternbilder angebetet und in Götter anthropomorphisiert bzw. personifiziert wurden, folgte die Konzeption des Tierkreiszeichens bzw. des Kreuzes des Tierkreises. Dieses zeigt, wie die Sonne bildlich innerhalb eines Jahres durch die 12 Tierkreiszeichen wandert. Das Kreuz des Tierkreises zeigt zudem die 12 Monate des Jahres, die vier Jahreszeiten sowie die Sonnenwenden und die Tag- und Nachtgleiche. Warum aber die Verschmelzung von heidnischen und christlichen Symbolen? Ein religiöser Kompromiss zwischen einer Jahrtausend alten heidnischen Naturreligion und einer jungen missionierenden, machtbewussten christlichen Kirche?

Durch die vielen Geschehnissen in den Jahrtausenden lassen sich viele Namen der Tierkreiszeichen ableiten. Sie dienen somit als eine Art Geschichte die festgehalten wurden ist.

So steht beispielsweise auch das Sternzeichen Wassermann, der immer als ein Mann mit einem Wasserkrug der entleert wird, dargestellt wird, für den kommenden Frühlingsregen des Monats. Daraus gibt sich deutlich, dass die früheren Zivilisationen die Sterne nicht einfach nur beobachteten, sondern ihre eigene religiöse Wissenschaft dazu hatten. Die Heiden früherer Jahrtausende personifizierten die Sternzeichen mit reichhaltigen Mythen die ihre Bewegungen und Beziehungen zueinander beinhalteten. Die Sonne mit ihren lebensspendenden Eigenschaften wurde als Vertreter des unsichtbaren Schöpfers personifiziert – oder als Gott, Gottes Sonne, das Licht der Welt oder auch als Retter der Menschheit, wie es mehrfach in der Bibel auch über Christus Jesus heißt.

Ludwig Andreas Feuerbach, deutscher Philosoph, Anthropologe und Religionskritiker, erkannte bereits zu seinen Lebzeiten, dass Religion und Glaube oftmals nur das innere Selbstbild des Menschen sind. Er führte unter anderem aus:

Der Gegenstand des Menschen ist nichts anderes als sein gegenständliches Wesen selbst. Wie der Mensch denkt, wie er gesinnt ist, so ist sein Gott. Die Erkenntnis Gottes ist deshalb die Selbsterkenntnis des Menschen. Der Mensch ist sich dessen jedoch nicht bewusst. Er verlegt sein Wesen zuerst außer sich, ehe er es in sich findet. […] Die Religion gesteht ein, dass die Wesenmerkmale Gottes menschlich sind. Dies sagt jedoch nichts über Gott aus. Der Mensch kann sich unter Gott nur das vorstellen, was Gott ist. Deshalb ist das Gottesbild menschenähnlich, was nicht bedeutet, dass Gott so ist. […] Das göttliche Wesen, das sich in der Natur offenbart, ist nichts anderes, als die Natur selbst, die sich dem Menschen als ein göttliches Wesen offenbart, darstellt und aufdrängt. […] Der Mensch schuf Gott nach seinem Bilde, […] [deswegen ist] der Mensch der Anfang der Religion, der Mensch [ist] der Mittelpunkt der Religion, der Mensch [ist] das Ende der Religion.“

  • Horus wurde am 25. Dezember von der Jungfrau Isis geboren
  • Seine Geburt wurde von einem Stern im Osten begleitet
  • Dem Stern folgten drei Könige um den Retter zu finden und zu beschenken
  • Mit 12 Jahren war Horus Lehrer
  • Mit 30 Jahren wurde Horus getauft (von Anubis) und begann sein geistliches Amt
  • Horus hatte 12 Jünger mit denen er umherreiste und Wunder vollbrachte
  • Er heilte Kranke, gab Blinden das Augenlicht, ging über Wasser
  • Horus wurde auch die Wahrheit, das Licht, Gottes gesandter Sohn, der gute Hirte, das Lamm Gottes genannt
  • Typhon hat Horus verraten und er wurde ans Kreuz genagelt
  • Horus starb und wurde für drei Tage begraben, anschließend ist er wieder auferstanden
  • Er lehrte von einem tausend jährigen Reich

Ist dies alles nur ein Zufall? Diese Attribute, Geschehnissen, Mythologien, ob sie nun bei Horus den Ursprung haben oder sogar aus einer noch früheren Zeit kommen, haben viele Kulturen der Welt durchdrungen (siehe Jesus und Horus). Es lassen sich zahlreiche Götter finden, welche die selbe mythologische Struktur besitzen:

Attis von Phrygien (Griechenland)

  • um 1.200 vor Christi Geburt
  • Attis wurde am 25. Dezember durch die Jungfrau Nana geboren
  • Attis wurde gekreuzigt und ist nach drei Tagen wieder auferstanden

Mithra (Persien)

  • um 1.200 vor Christi Geburt
  • wurde am 25. Dezember durch eine Jungfrau geboren
  • 12 Jünger
  • Mithra vollbrachte Wunder
  • Nach seinem Tod für drei Tage begraben und ist anschließend wieder auferstanden
  • Mithra wurde auch als die Wahrheit oder das Licht bezeichnet
  • Der heilige Tag für den Mithra-Gottesdienst war Sonntag

Krishna (Indien)

  • um 900 vor Christi Geburt
  • wurde von der Jungfrau Devaki geboren
  • ein Stern im Osten verkündete seine Geburt
  • Krishna vollbrachte mit seinen Jüngern Wunder
  • Krishna ist nach dem Tod wieder auferstanden

Dionysus (Griechenland)

  • um 500 vor Christi Geburt
  • wurde am 25. Dezember von einer Jungfrau geboren
  • er war Lehrer und vollbrachte Wunder (wie Wasser in Wein verwandeln)
  • er wurde auch als König der Könige, Gottes einziger in die Welt gesetzter Sohn, Alpha und Omega bezeichnet
  • nach seinem Tod ist Dionysus wieder auferstanden

Mit Sicherheit können wir bei dieser Vielzahl an Gemeinsamkeiten nicht mehr von einem Zufall sprechen. Tatsächlich ist die Liste mit Gottheiten mit einer ähnlichen mythologischen Struktur von Horus  bzw. Christus noch um einiges länger:

  • Chrishna (Hindostan)
  • Budha Sakia (Indien)
  • Shalivahana (Bermuda)
  • Osiris (Ägypten)
  • Odin (Skandinavien)
  • Chrite (Chaldea)
  • Zoroaster (Persien)
  • Baal und Taut (Phönizien)
  • Indra (Tibet)
  • Bali (Afghanistan)
  • Jao (Nepal)
  • Thammuz (Syrien)
  • Xomolix (Thrazien)
  • Zoar (Bonze)
  • Adad (Assyrien)
  • Deva Tat und Sammonocadam (Siam)
  • Alcides (Theben)
  • Mikado (Sintoos)
  • Beddru (Japan)
  • Thor (Gallien)
  • Cadmus (Griechenland)
  • Hil und Feta (Mandaites)
  • Gentaut und Quexalcote (Mexiko)
  • Oschy (Formosa)
  • Fohi und Tien (China)
  • Adonis (Griechenland)
  • Ixion und Quirinus (Rom)
  • Prometheus (Caucasus)

Warum haben alle diese Götter diese Eigenschaften? Warum die Geburt durch eine Jungfrau am 25. Dezember? Warum der Tod für drei Tage und die zwangsläufige Wiederauferstehung? Warum die 12 Jünger? Warum die Wunder? Warum all diese Gemeinsamkeiten in all den Geschichten, Mythologien, Religionen? Warum sind es exakt 12 Sternzeichen und 12 Tierkreiszeichen?

Der letzte Sonnenmessias

Um eine wissenschaftliche Antwort darauf zu erhalten, müssen wir uns mit Jesus Christus, dem letzten Messias beschäftigen, der all diese Gemeinsamkeiten von den anderen heidnischen Göttern aufweißt.

Jesus Christus

  • historisch am 25. Dezember in Bethlehem durch die Jungfrau Maria geboren
  • ein Stern im Osten verkündete seine Geburt
  • drei Könige (Magieren) folgten dem Stern um ihn zu finden und zu beschenken
  • Jesus Christus war mit 12 Jahren Lehrer
  • mit 30 Jahren wurde er von Johannes dem Täufer getauft und begann sein geistliches Amt
  • er hatte 12 Jünger mit denen er umherreiste und Wunder vollbrachte
  • Chrisus heilte Kranke, ging über das Wasser, hat Wasser in Wein verwandeln usw.
  • Jesus Christus wurde auch als König der Könige, Sohn Gottes, Licht der Welt, Alpha und Omega, Lamm Gottes, etc. bezeichnet
  • Judas hat ihn für 30 Silberstücke verraten
  • Jesus Christus wurde gekreuzigt, in ein Grab gelegt und nach drei Tagen ist er wieder auferstanden und in den Himmel gestiegen

Der Geburtsvorgang ist astronomischen Ursprungs

Viele Wissenschaftler gehen durch die Archäologie und allen anderen erschütternden Beweisen davon aus, dass der Geburtsvorgang von Jesus Christus, des Messias, sowie alle anderen mythologischen Figuren, die am 25. Dezember geboren wurde und eine Messias-Funktion innehaben, rein astronomischen Ursprunges ist.

Es gibt vier bedeutende Sterne, die in diesem Zusammenhang unbedingt erwähnt werden müssen: Sirius ist der Ost-Stern, der am hellste strahlt am Nachthimmel, welcher am 24. Dezember zusammen mit den drei hellsten Sternen des Gürtels des Orions eine Linie bildet. Die drei Sterne werden noch heute so genannt, wie sie in der Antike genannt wurden: Die drei Könige. Die Linie aus diesen vier Sternen zeigt auf den Punkt des Sonnenaufgangs am 25. Dezember. Aus diesem Grund folgen die drei Könige dem Stern im Osten, dem Stern Sirius – um den Ort des Sonnenaufgangs zu finden, d.h. der Geburt der symbolischen bzw. personifizierten Sonne.

Das leicht veränderte M ist das antike Schriftzeichen für die Jungfrau – daher auch Maria, Adonis Mutter Myrra, Buddas Mutter Maya, etc. Das Sternbild Jungfrau ist Maria – die Mutter von Jesus Christus. Das Sternbild wird immer durch eine Jungfrau mit einem Bündel Weizen dargestellt. Man nennt das Sternbild daher auch Haus des Brotes. Das Haus des Brotes symbolisiert die Monate August und September – die Zeit der Ernte. Deswegen wird Bethlehem, hebräisch בית לחם, wörtlich mit „Haus des Brotes“ übersetzt. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass Bethlehem ein Ort am Himmel, nicht auf der Erde ist – der Ort des Sternzeichen der Jungfrau.

Die Geburt der Sonne – der 25. Dezember

Ein weiteres, sehr interessantes Phänomen findet am 25. Dezember statt. Es ist die Wintersonnenwende. Zu dieser Zeit findet aus der römischen Mythologie entnommen das Fest der unbesiegbaren Sonne statt, das Fest der Sol invictus. Vom Sommer zur Wintersonnenwende werden die Tage kürzer und kälter. Aus Sicht der nördlichen Hemisphäre scheint sich die Sonne nach Süden zu bewegen. Dabei scheint sie kleiner zu werden und scheint immer kürzer. Die kürzer werdenden Tage und das Ende der Ernte auf dem Weg zur Wintersonnenwende symbolisierten für die antiken Völker den Tod – es war der Tod der Sonne.

So steht das Sterben der Sonne unmittelbar auch mit dem weltlich datierten Geburtstag des Christus in Verbindung. Das kleinerwerden der Sonne, oder das „weltliche sterben“ der buchstäblichen Sonne, verbunden mit der neuen, „wahren Sonne“, die Geburt des Messias und Erlösers der Menschheit.

Am 22. Dezember steht die Sonne am tiefsten über dem Horizont. Ab jetzt bewegt sie sich nicht mehr nach Süden – für mindestens drei Tage (den 22., 23. und 24. Dezember). Innerhalb dieser drei Tage steht die Sonne unter dem Sternbild Kreuz des Südens oder auch Crux. Anschließend, am 25. Dezember, bewegt sie sich um ein Grad nach Norden und lässt damit das Ende des Winters und den kommenden Frühling vorausahnen.

Daher sagt man: Die Sonne starb am Kreuz, war für drei Tage Tod und ist danach wieder auferstanden. Aus diesem Grund teilen sich Jesus Christus und viele weitere Sonnengötter die selbe Geschichte: Die Kreuzigung, drei Tage Tod und das Wiederauferstehungskonzept.

Es ist die Übergangsphase der Sonne, bevor sie die Richtung ändert und wieder zurück in die nördliche Hemisphäre steigt und den Frühling und damit Erlösung bringt.

Die Frühlings-Tag und Nachtgleiche (Äquinoktium) ist der Zeitpunkt, an dem die Sonne offiziell die böse Dunkelheit überwunden hat. Daher orientiert sich Ostern, der Tag an dem Jesus Christus nach seinem Tod wieder auferstanden ist, auch an der Frühlings-Tag und Nachtgleiche und nicht an einem festen Datum – wie man eigentlich meinen sollte.

Bibelgeschichte: Die astronomische Symbolik

Die wohl offensichtlichste astronomische Symbolik in der Bibel und in allen anderen Geschichten mythologischer Sonnengötter bzw. dem Sonnenmessias ist die Zahl 12. Im Falle Jesus betrifft es seine 12 Jünger. Diese stehen laut Wissenschaftler schlicht für die 12 Sternzeichen mit denen Jesus, also die Sonne, umherreist. Die Zahl 12 taucht in der Bibel tatsächlich auffällig häufig vor: Die 12 Stämme Israels, 12 Brüder Josephs, 12 Richter Israels, 12 große Patriarchen, 12 Propheten im alten Testament, 12 Könige Israels, 12 Prinzen Israels, Jesus mit 12 Tempeln – um nur einige Beispiele aus den Heiligen Schriften zu nennen.

Das heidnische Tier- und Christuskreuz

Das Tierkreiskreuz zeigt das figurative Leben der Sonne. Es ist nicht nur ein künstlerischer Ausdruck um den Weg der Sonne zu verfolgen, es ist zudem ein heidnisches spirituelles Symbol dessen Kurzversion ein schlichtes Kreuz (mit oder ohne Kreis in der Mitte) ist – das Christus Kreuz. Auf den Spitzen der Kirchendächern steht laut Wissenschaftlern nichts anderes, als die Kurzversion des heidnischen Tierkreiskreuzes.

In früherer okultischer Kunst wurde Jesus Christus daher immer mit dem Kopf vor dem Zentrum des Kreuzes gezeigt. Dort wo im Tierkreiskreuz normalerweise die Sonne zu finden ist. Jesus ist die Sonne – die Sonne Gottes, das Licht der Welt.

Auch das Horus-Kreuz ist damit verwand, bzw. das Christus-Kreuz hat daher seinen Ursprung. Das Horuskreuz beinhaltet eine Schlaufe für die ewige Wiedergeburt des Gottes, für den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse.

Das Ende der Fisch-Ära – oder das Ende der Welt

In der Bibel findet man immer wieder Textpassagen, in denen von der Zeit des Endes, das Ende der Welt, das Zeitabschnittsende, das Ende des Systems oder das Ende der Ära gesprochen wird. Um dies richtig zu deuten, muss man mehr über die Präzision der Tag und Nachtgleiche wissen. Die alten Ägypter, wie auch schon Zivilisationen vor ihnen wussten, dass etwa alle 2.150 Jahre der Sonnenaufgang des Frühjahrtages in einem anderen Tierkreiszeichen stattfindet. Dies hat mit einem langsamen eiern der Erdachse zu tun.

Es heißt Präzision, da die Sternbilder in der umgekehrten Reihenfolge zum normalen Jahresverlauf von der Sonne durchlaufen werden. Die Zeit bis die Sonne alle 12 Tierkreiszeichen durchwandert hat, beträgt gut 25.765 Jahre. Dieser Durchlauf wird auch als das große Jahr bezeichnet. Alle frühen Zivilisationen die einen astronomischen Kalender besaßen, waren sich dessen bewusst. Jeder Tierkreisabschnitt wurde damals als Ära bezeichnet.

Das Jahr 1 bis 2150 ist die Ära der Fische, in der wir uns noch heute befinden. Im Jahr 2150 beginnt die neue Ära – die Ära des Wassermanns. Auch die Bibel gibt deutlich die Bewegung durch verschiedene Ären wieder. So steigt beispielsweise Moses im Alten Testament vom Berg Sinai herab. Dabei hat er die 10 Gebote (die lediglich ein Ausschnitt aus dem ägyptischen Totenbuch sind). Er ist verärgert, dass YHWH’s Volk ein goldenes Kalb verehrt. Darauf hin zerstört Moses die Steintafeln und fordert sein Volk dazu auf sich selbst umzubringen und sich selbst zu läutern.

Viele deuten diese Bibelszene so, dass die Israeliten ein falsches Götzenbild verehrten. Aber das goldene Kalb ist Taurus, der Stier, und Moses repräsentiert die neue Ära von Aries, dem Widder. Deshalb blasen Juden noch heute das Widderhorn Schofar. Moses repräsentiert die neue Ära und mit der neuen Ära muss jeder die alte Ära ablegen.

Auch andere Götter haben diese Übergänge von einer Ära zu einer neuen Ära. Mithra (eine vorchristliche Gottheit) ließ beispielsweise ebenfalls den Stier töten.

Jesus ist die Figur, welche der Ära nach Aries zuzurechnen ist. Er ist die Ära der 2 Fische. Der Fischsymbolismus ist sehr häufig im Neuen Testament anzutreffen.

  • Jesus versorgte die Menschen mit Brot und 2 Fischen.
  • Als Jesus sein geistliches Amt beginnt, freundet er sich mit 2 Fischern an, die ihm daraufhin folgen.

Auch der Jesus-Fisch am Heck von Autos ist heidnische astronomische Symbolik für das Sonnenkönigreich der Fische. Jesus Christus’s vermeintlicher Geburtstag ist in Wirklichkeit der Start dieser Ära.

In Lukas 22,10 heißt es:

„Er sprach zu ihnen: Siehe, wenn ihr hineinkommt in die Stadt, wird euch ein Mensch begegnen, der trägt einen Wasserkrug; folget ihm nach in das Haus, da er hineingeht.“

Dieser Absatz ist wohl einer der deutlichsten Bezugnahmen auf die Astronomie. Der Mensch der einen Wasserkrug trägt ist Aquarius – der Wassermann. Er repräsentiert die Ära nach den Fischen. Und wenn die Sonne – Gottes Sonne – die Ära der Fische verlässt, wird sie in das Haus des Wassermanns gehen, denn Wassermann folgt auf Fische in der Präzision der Tag und Nachtgleiche. Alles was Jesus damit sagt, ist das nach der Ära der Fische die Ära des Wassermanns beginnt.

Die literarischen Ähnlichkeiten der ägyptischen und der christlich jüdischen Religion sind erschütternd. Die Wissenschaftler vermuten daher, dass die ägyptische Religion die Grundlage der christlich jüdischen Religion bildet.

Das Urteil der Wissenschaft über die Religion

Als ein wahrheitsliebender Mensch müssen wir immer überprüfen, ob unser Glaube wirklich auf Wahrheit beruht, oder ob sie nur eine menschliche Lehre ist, gegründet auf eine uralte Religion. Die Religionen wurden seit jeher dazu gebraucht, um Menschen auf einem niedrigen Bildungsstand zu zwingen, sie gefügig zu machen, und um eine massentaugliche Allgemeinerklärung zu haben.

Insbesondere die Kombination aus der, aus damaligen Sicht, unerklärlichen und „göttlichen Sonne“, sowie dem hellen Mond- und Sternenschein in finsterer Nacht, mit der „mystischen Ansammlung“ eines erwählten, göttlichen Messias, der prophetisch von einer Jungfrau geboren, von Wundervollbringung geprägt, und auferstanden von den Toten ist, ist der „perfekte Stoff“ für ein gut fundamentiertes Religionskonstrukt, wie es uns die Mythologien der einzelnen Regionen in den Jahrtausenden gezeigt haben.

So wurde aufgrund der Religionen viele Kriege geführt, Bildung wurde verboten, oder nur schwer zugänglich gemacht. Deshalb sind sich viele Wissenschaftler einig, dass die monotheistischen Religionen sich aus dem Heidentum entwickelt haben, einem primitiven Urglauben, jeder mit seiner abgesonderten Lehre, eigenen Figuren, die doch gleiche Lebensparalellen aufweisen.

Sigmund Freud, österreichischer Neurologe, Tiefenpsychologe, Kulturtheoretiker und Religionskritiker, war sich deshalb sicher:

Das zusammenfassende Urteil der Wissenschaft über die religiöse Weltanschauung lautet: Während die einzelnen Religionen miteinander hadern, welche von ihnen im Besitz der Wahrheit sei, meinen wir, daß der Wahrheitsgehalt der Religion überhaupt vernachlässigt werden darf. Religion ist der Versuch, die Sinnenwelt, in der wir gestellt sind, mittels der Wunschwelt zu bewältigen […]

Aber sie kann es nicht leisten. Ihre Lehren tragen das Gepräge der Zeiten, in denen sie entstanden sind, der unwissenden Kinderzeiten der Menschheit. […]

Die Religiosität führt sich biologisch auf die langanhaltende Hilflosigkeit und Hilfsbedürftigkeit des kleinen Menschenkindes zurück, welches, wenn es später seine wirkliche Verlassenheit und Schwäche gegen die großen Mächte des Lebens erkannt hat, seine Lage ähnlich wie in der Kindheit empfindet und deren Trostlosigkeit durch die regressive Erneuerung der infantilen Schutzmächte zu verleugnen versucht. […]

Es wird aber behauptet, daß jeder von uns sich in irgendeinem Punkt ähnlich wie der Paranoiker benimmt, eine ihm unleidliche Seite der Welt durch eine Wunschbildung korrigiert und diesen Wahn in die Realität einträgt. Eine besondere Bedeutung beansprucht der Fall, daß eine größere Anzahl von Menschen gemeinsam den Versuch unternimmt, sich Glücksversicherung und Leidensschutz durch eine wahnhafte Umbildung der Wirklichkeit zu schaffen. Als solchen Massenwahn müssen wir auch die Religionen der Menschheit kennzeichnen. Den Wahn erkennt natürlich niemals, wer ihn selbst noch teilt.“

von |Januar 16th, 2017|Kommentare deaktiviert für Astronomisches Fundament – die wissenschaftliche Sichtweise zur Heiligen Schrift

Zeit und Raum

Zeit und Raum

Die Unendlichkeit für sich genommen bedeuet in letzter Konsequenz, dass die Dimensionen Zeit und Raum als virtuelle Konstrukte des Menschen anzusehen sind. Der Mensch hat sich Zeit und Raum erschaffen um innerhalb der Materie, der Energie und des Bewusstsein zu navigieren. Bezogen auf die Zeit gibt es weder Vergangenheit noch Zukunft sondern nur den einen ewigen Moment der Gegegenwart. Mathematisch ausgedrückt ist dies die 0,0 Periode.

Sämtliche Phänome die wir bisher Raum und Zeit zugeschrieben haben lassen sich durch die drei Grundelemente Materi, Energie und Bewusstsein erklären. So ist die Zeit nichts anderes als Materie in einem gewissen energetischen Zustand der auf kausale Zusammenhänge aufbaut. Im ewigen Moment erfährt die Materie durch die Kausalität der verschiedenen Kräfte und Energieeinwirkungen eine ständige Veränderung. Das Bewusstsein ist bezogen auf die Zeit der Faktor, der dies in einen ständigen Fluss setzt … also quasi in die Zeiten Vergangeheit, Gegenwart und Zukunft hieneinprojeziert. Doch aber spielt sich das ganze nur im Moment der 0,0 Periode ab. Der ewige Moment.

Bezogen auf den Raum ist die Erklärung im Grunde noch einfacher. Nehmen wir die Unendlichkeit als Maßstab gibt es keinen definierten Raum. Raum ist Materie, leerer Raum ist nicht existent. Auch die Materie unterliegt der Unendlichkeit. Ein Teil wird immer aus einem weiteren kleineren Teil bestehen. Also ist die Dimension Raum ein Konstrukt des Menschen für den Fall, dass es ein letztes kleinstes Teilchen gäbe, wonach dann der leere Raum stehen würde. Da dies wohl aber nicht der Fall ist sind die Fragen nach dem Raum durch Materie zu erklären. Raum ist nichts weiter als Materie im unendlichen und auf den vielfätigsten Ebenen.

Bezogen auf das Geschrieben sollten Theorien basierend auf Raum-Zeit-Konstrukten neu überdacht werden. Vom Grundsatz her werden sich diese Theorien aber auch in der Erklärung mithilfe von Materie Energie und Bewusstsein bestätigen lassen. Wie z.B. der Gravitationstheorie nach Einstein der Raum sich durch Masse verformt und dadurch Schwerkraft erzeugt. Allein in dieser Theorie wird davon ausgegangen, dass der Raum über Eigenschaften von Materie verfügt um einen kausalen Zusammenhang zu ziehen. Doch ein leerer Raum wird sich kausal nicht auf Materie auswirken (siehe auch: Die Quantentheorie und das Schisma der Physik).

Quelle: kenonitro.wordpress.com/2010/01/10/zeit-und-raum

von |Januar 3rd, 2017|Kommentare deaktiviert für Zeit und Raum

Narben der Liebe

Narben der Liebe

Es war vor einigen Jahren an einem heißen Sommertag im Süden Floridas, als ein kleiner Junge beschloss, in einem Tümpel hinter dem Haus schwimmen zu gehen. Um so schnell wie möglich in das kühle Nass springen zu können, lief er aus der Hintertür und ließ auf seinem Weg erst die Schuhe, dann die Socken und schließlich das Hemd fallen.

Er hüpfte ins Wasser, ohne zu bemerken, dass, während er auf die Mitte des Teiches zuschwamm, ein Alligator sich von dort Richtung Ufer bewegte. Seine Mutter, die aus dem Fenster blickte, sah mit Schrecken wie die beiden aufeinander zuschwammen. In ihrer Verzweiflung lief sie zum Wasser und schrie so laut sie konnte nach ihrem Sohn. Alarmiert von ihrer Stimme, drehte der Kleine um und schwamm zurück zu seiner Mutter.

Es war zu spät. Gerade als er bei ihr ankam, erreichte ihn der Alligator. Vom Steg griff die Mutter nach den Armen ihres Jungen, als das Reptil nach seinen Beinen schnappte. Das war der Anfang eines grausigen Tauziehens zwischen den beiden. Der Alligator war viel stärker als die Mutter, aber sie war viel zu verzweifelt, um loszulassen.

Ein Bauer, der zufällig vorbeikam, hörte ihre Schreie, kletterte schnell von seinem Lastwagen, schnappte sein Gewehr, zielte und erschoss den Alligator.

Bemerkenswerterweise überlebte der Junge, obwohl er viele Wochen im Krankenhaus zubringen musste. Seine Beine hatten von dem bösartigen Angriff des Tieres schreckliche Narben zurückbehalten, und auf seinen Armen waren tiefe Kratzer, wo die Nägel seiner Mutter sich in dem verzweifelten Bemühen, den geliebten Sohn festzuhalten, in sein Fleisch gegraben hatten.

Der Zeitungsreporter, der den Kleinen nach dem Unfall interviewte, fragte, ob er ihm seine Narben zeigen möchte. Der Junge schob die Hosenbeine hoch. Und dann sagte er mit unverhohlenem Stolz: ¸Aber sehen Sie mal meine Arme! Ich habe an meinen Armen auch ganz tolle Narben! Die hab ich, weil meine Mutter mich einfach nicht losgelassen hat!

Viele von uns können mit dem Jungen mitempfinden. Sie haben auch Narben. Nein, nicht von einem Alligator oder etwas ähnlich Dramatischem. Es sind eher die Narben einer schmerzlichen Vergangenheit. Viele dieser Narben sehen schlimm aus und sind oft und tief bereut worden. Aber manche Wunden stammen daher, dass YHWH uns nicht loslassen wollte. Während unseres Kampfes war er da und hat uns festgehalten.

Die Schrift lehrt uns, dass Gott uns liebt. Wenn wir YHWH in unserem Leben wirken lassen, dann werden wir wie sein Sohn oder seine Tochter. Er möchte uns beschützen und für uns auf jede Art und Weise sorgen. Aber manchmal bringen wir uns selbst durch Gedankenlosigkeit in gefährliche Situationen. Der Tümpel des Lebens ist voller Gefahren – und wir vergessen manchmal, dass der Feind nur darauf wartet, uns anzugreifen. Das ist der Punkt, wo dieses Tauziehen beginnt – und wenn wir die Narben der Liebe Gottes auf unseren Armen tragen, dann können wir unendlich dankbar sein. Er hat dich nicht losgelassen – und er wird es nie tun!

von |Januar 3rd, 2017|Kommentare deaktiviert für Narben der Liebe

Jennys Kette

Jennys Kette

Das heitere Mädchen mit den schwungvollen, goldenen Locken war schon fast fünf Jahre alt. Während sie mit ihrer Mutter an der Kasse stand entdeckte sie sie: eine glänzende, weiße Perlenkette in einer rosafarbenen Plastikdose.

Oh, bitte, Mama. Darf ich sie haben? Bitte, bitte Mama.“

Schnell blickte die Mutter auf die Unterseite der Dose und dann zurück in die bettelnden, blauen Augen ihrer kleinen Tochter.Zwei Euro. Wenn du sie wirklich möchtest, lassen sich für dich bestimmt ein paar Extra-Aufgaben finden wodurch du im Nu genug Geld gespart hast, um sie dir selber zu kaufen.“

Sobald Jenny nach Hause kam leerte sie ihr Sparschweinchen und zählte 55 Cents zusammen. Nach dem Abendessen räumte sie den Tisch ab und half beim Abwasch. Am nächsten Tag ging sie zu ihren Nachbarin und fragte, ob sie ihr für 50 Cents im Garten helfen dürfe. Schließlich hatte sie genug Geld, um sich die Perlenkette zukaufen.

Jenny liebte ihre Perlen, sie machte sie zu einer feinen Dame! Sie trug sie überall: zum Einkaufen, in den Kindergarten, sogar im Bett. Die einzigen Anlässe wo sie sie abnahm waren wenn sie schwimmen ging oder ein Schaumbad nahm. Mama sagte nämlich, dass wenn die Kette nass wird, würde sie ihren Hals grün färben.

Jenny Hatte einen ganz lieben Papa. Jede Nacht, sobald sie sich bettfertig machte, ließ er seine Arbeit stehen und ging hinauf zu ihr, um ihr eine Gute-Nacht-Geschichte vorzulesen.

Eines Abends, nach den Geschichten erzählen, fragte er Jenny:¸Liebst du mich?“

¸Aber ja, Papi, du weißt doch dass ich dich liebe.“

¸Gibst du mir dann deine Perlenkette?“

¸Oh nein, Paps! Nicht meine Perlen! Aber du darfst Princess haben; das weiße Pferd aus meiner Sammlung, das mit dem rosafarbigen Schwanz. Weißt du noch, Papi, das du mir mal mitgebracht hast? Es ist mein Lieblingsstück!“
¸Das ist schon okay, mein Schatz. Papi hat dich lieb. Gute Nacht.“ Er gab ihr einen Kuss auf die Stirn.

Eine Woche später, nach den Geschichten erzählen, fragte Jennys Vater wieder:¸Jenny, liebst du mich?“

¸Dann schenk mir doch deine Perlen.“

¸Papi, nicht meine Perlen! Aber du kannst meine Babypuppe haben, die ganz Neue! Sie ist sooo hübsch und du kannst sogar die gelbe Decke passend zu ihrem Bett mitnehmen.“

¸Das ist schon in Ordnung. Schlaf gut, Kleine. Papa hat dich lieb.“ Und wie immer gab er ihr auch diesmal einen zarten Kuss auf die Stirn.

Einige Nächte später, als ihr Papa wieder zu ihr hinein kam saß Jenny im Schneidersitz auf ihrem Bett. Je näher er kam bemerkte er, dass ihr Kinn zitterte und eine Träne ihre Wange herunter kullerte.

¸Was ist los, Jenny? Was ist passiert?“

Jenny sagte nichts, hob aber ihre kleine Hand hoch zu ihm und öffnete sie. Da war sie: ihre Perlenkette. Mit einer leisen, zitternden Stimmte sagte sie dann: ¸Hier Papa. Sie ist für dich!“ Mit Tränen in den eigenen Augen streckte Jennys Vater ihr liebevoll die eine Hand zu, um ihr ihre unechte Kette entgegen zunehmen. Mit der anderen Hand griff er in seine Hosentasche und holte ein blaues Samtetui mit einer Kette echter Perlen und gab sie Jenny. Er hatte sie schon die ganze Zeit bei sich, er hatte nur darauf gewartet, dass sie ihr unechtes Teil aufgibt, damit er ihr einen echten Schatz geben könne!

Und so ist es auch mit unserem himmlischen Vater, YHWH. Er wartet nur darauf, dass wir die billigen Dinge in unserem Leben aufgeben, damit er uns einen wunderschönen Schatz geben kann. Ist YHWH Gott nicht gut zu uns?

Hängst du an Dingen, die YHWH möchte, dass du sie aufgibst? Hältst du dermaßen an schädlichen oder unnötigen Freundschaften, Beziehungen, Gewohnheiten und Aktivitäten fest, dass es dir unmöglich erscheint los zulassen? Manchmal ist es schwer zu erkennen, was in der anderen Hand versteckt ist, doch eines ist sicher: YHWH wird niemals von uns verlangen etwas aufzugeben ohne es mit etwas Besserem zu ersetzen!

von |Januar 3rd, 2017|Kommentare deaktiviert für Jennys Kette

YHWH sagt

YHWH sagt

Wenn du sagst: „UNMÖGLICH“
YHWH sagt: „Alle Dinge sind möglich“
Lukas 1:37; Lukas 18:27; Philipper 4:13; 1. Mose 18:14; Matthäus 19:26; 1. Samuel 14:6.

„Ich finde keine Lösung“
YHWH sagt: „Ich werde deine Schritte lenken.“
Sprüche 3:5-6; Jesaja 48:17; 2. Petrus 1:19

„Ich komme nicht klar.“
YHWH sagt: „Ich werde für all deine Bedürfnisse sorgen.“
Philipper 4:19

„Ich bin unfähig, ich kann nicht“
YHWH sagt: „Doch, du kannst.“
2. Korinther 9:8

„Ich habe nicht genug Glauben.“
YHWH sagt: „Bitte unablässig, und ich werde dir geben.“
Römer 12:3; Matthäus 7:7

„Ich bin schwach“
YHWH sagt: „Ich werde dich stärken.“
1. Petrus 5:10

„Ich habe Angst“
YHWH sagt: „Fürchte dich nicht, sei stark“
2. Timotheus 1:7; Jesaja 35:4

„Ich fühle mich verlassen“
YHWH sagt: „Ich werde dich nie im Stich lassen.“
Hebräer 13:5

„Ich bin einsam“
YHWH sagt: „ … Ich bin mit dir …“
Jesaja 41:10

„Ich fühle mich gekränkt“
YHWH sagt: „… Lass los …“
Prediger 7:8

„Ich bin deprimiert“
YHWH sagt: „Ich bin an deiner Seite“
Psalm 34:18

„Ich bin verwirrt“
YHWH sagt: „Ich biege alles gerade, verlass dich auf mich“
Sprüche 3:6

„Ich weiß nicht, was ich tun soll“
YHWH sagt: „Hör mir zu, ich wird dir Weisheit geben“
Sprüche 2:1-5

„Ich fühle mich so erschöpft“
YHWH sagt: „Hoffe auf mich, und du wirst neue Kraft gewinnen“
Jesaja 40:31; Psalm 23:0-6

„Ich kann nicht warten“
YHWH sagt: „Halt noch eine kleine Weile durch“
Psalm 37:10

„Ich fühle mich hilflos“
YHWH sagt: „Ich will dich stärken, Ich will dir helfen“
Jesaja 41:10

„Ich habe so viel Sorgen“
YHWH sagt: „Sei um nichts ängstlich besorgt … …“
Philipper 4:8

„Ich bin so frustriert“
YHWH sagt: „Wirf alle Sorgen auf mich“
1. Petrus 5:7

„Ich bin nicht klug genug“
YHWH sagt: „Ich werde dir großzügig Weisheit geben“
1. Korinther 1:30; Jakobus 1:5

„Ich weiß nicht, wie man predigt“
YHWH sagt: „Ich werde dich lehren“
Lukas 12:11-12

„Ich kann nicht mehr“
YHWH sagt: „Ich wird dir Kraft geben, die über das Normale hinaus geht“
2. Korinther 4:7

„Ich gebe bald auf“
YHWH sagt: „Tu das nicht! Kämpfe den vortrefflichen Kampf des Glaubens“
1. Timotheus 6:12

„Ich bin so schwer beladen“
YHWH sagt: Ich werde dich erquicken“
Matthäus 11:28-30

„Ich mache dauernd alles falsch“
YHWH sagt: „Steh auf, … …“
Sprüche 24:16

„Ich fühle mich unwürdig“
YHWH sagt: „Ich erachte dich für würdig“
2. Thessalonicher 1:5

„Ich habe gesündigt“
YHWH sagt: „Ich bin zum Vergeben bereit … … …“
Psalm 86:5

„Ich bin wütend auf mich“
YHWH sagt: „Steh ab vom Zorn … …“
Psalm 37:8

„Ich kann mir nicht vergeben“
YHWH sagt: „Ich vergebe dir in großem Maß“
Jesaja 55:7; Römer 8:1; 1. Johannes 1:9

„Mein Herz verurteilt mich“
YHWH sagt: „Ich bin größer als dein Herz“
1. Johannes 3:19-20

„Ich fühle mich abgelehnt, keiner mag mich“
YHWH sagt: „Ich habe dich nicht verworfen“
Jesaja 41:9

„Keiner hat mich wirklich gern“
YHWH sagt: „Mit einer Liebe auf unabsehbare Zeit habe ich dich geliebt.“
Jeremia 31:3

Ja, wirklich für alles Negative, was wir uns einreden, hat YHWH eine positive Antwort!

von |Januar 3rd, 2017|Kommentare deaktiviert für YHWH sagt

Fußspuren im Sand

Fußspuren im Sand

Eines Nacht hatte ich einen Traum. Gemeinsam mit Gott ging ich einen Strand entlang und am Horizont sah ich mein Leben in kurzen Bildern an mir vorbei ziehen. Jede Begebenheit wurde von Fußspuren begleitet, eine gehörte mir, die andere YHWH. Nachdem das letzte Bild erloschen war, wandte ich mich um und war bestürzt; während den schwierigsten Situationen in meinem Leben, als ich gerade daran war aufzugeben, war auf meinem Lebenspfad nur eine Spur im Sand zu sehen! Das konnte ich nicht verstehen und befragte deshalb YHWH: „YHWH, ich habe dir mein ganzes Leben gewidmet, und du deinerseits hast versprochen, mich immer zu begleiten. Wie kommt es, dass du mich während der Zeiten, in denen ich niedergeschlagen und verzweifelt war, alleine gelassen hast?“

Da antwortete YHWH: „Mein liebes, liebes Kind. Niemals würde ich dich verlassen. Gerade dann nicht, wenn du meine Hilfe besonders benötigst. Wenn nur eine Spur im Sand zu sehen ist, dann nur deshalb, weil ich dich während der ganzen Zeit getragen habe!“

von |Januar 3rd, 2017|Kommentare deaktiviert für Fußspuren im Sand

Frisuer

Frisuer

Eine Erklärung, warum Gott Leid und Schmerzen zulässt.

Ein Mann ging in einen Friseursalon, um seine Haare und seinen Bart schneiden zu lassen. Als der Frisör mit der Arbeit begann, entstand eine regen Unterhaltung. Die beiden sprachen über sehr viele verschiedene Dinge und Themen. Als sie beim Thema Gott angekommen sind, sagte der Friseur:

„Ich glaube nicht, dass Gott existiert.“

„Warum glauben Sie das nicht?“ frage der Kunde.

„Na ja, Sie müssen sich ja nur umschauen um zu sehen, dass er keinen Gott geben kann! Sie wollen mir doch nicht erzählen, dass es Gott gäbe, wenn es doch so viele kranke Leute gibt! Gäbe es dann verlassene Kinder? Krieg? Unschuldige Tote? Terrorismus? Wenn Gott existieren würde, dann gäbe es bestimmt doch keine Leiden und Schmerzen. Also ich kann mir absolut nicht vorstellen, dass ein liebevoller Gott all diese Dinge zulassen würde“

Der Kunde dachte einen Moment lange nach, aber antwortete nicht, da er kein Streitgespräch beginnen wollte.

Der Frisör beendete seine Arbeit und der Kunde verließ den Frisörsalon. Kurz nachdem er hinausgelaufen war, sah er einen Mann auf der Straße mit langen, verklebten, schmutzigen Haaren und einem sehr ungepflegten Bart. Er sah richtig ekelig und abstoßend aus.

Der Kunde drehte sich um, ging wieder in den Friseursalon und sagte dort dem Friseur:

„Wissen Sie was? Frisöre existieren gar nicht!“

„Wie können Sie denn so etwas sagen? , fragte der Frisör verwundert. „Ich stehe doch vor ihnen und ich bin ein echter Frisör. Außerdem habe ich doch eben ihre Haare und ihren Bart geschnitten!“

„Nein!“ sagte der Kunde energisch, „Frisöre können gar nicht existieren, denn wenn das der Fall wäre, dann gäbe es keine Leute mit langen Haaren und ungepflegten Bärten, wie dieser Herr da draußen.“

„Aber Frisöre existieren doch wirklich! Das kommt halt davon, wenn die Leute nicht zu mir kommen.“

„Genau!“ bekräftigte der Kunde. „Das ist doch der Punkt! Gott existiert auch! Viele Dinge auf der Welt sind einfach so, weil die Menschen nicht zu ihm gehen und bei ihm Hilfe suchen. Deshalb gibt es so viele Schmerzen und Leid auf der ganzen Erde“

von |Januar 3rd, 2017|Kommentare deaktiviert für Frisuer

Das Sein Gottes: Die primitive Vorstellung des Menschen

Das Sein Gottes: Die primitive Vorstellung des Menschen

Wenn wir uns Gedanken machen über die einfachen Fragen die sich der Mensch über den Schöpfer stellt, wie zum Beispiel wo er her kommt, wie lange her existiert, wo genau er lebt und was vor all dem war, sind dies sehr kindliche Gedanken die an noch kindlicheren Vorstellungen basieren. Zudem soll hierdurch etwas gezeigt werden, was jedem Individuum verhelfen mag, über sein primitives Denken hinaus zu gehen. Dafür benutze ich das einfache Beispiel des Programmierers und der Computerspiels.


WOHER kommt Gott?

Sicherlich eine berechtigte Frage, doch in dieser Frage steckt ein Fehler, den die gesamte Schöpfung in diesem Moment begeht, wenn sie sich solch eine Frage stellt: Das Wo bezieht sich auf die Frage unseres räumlichen Denkens. Sie basiert auf unsere unvollkommene Vorstellung, dass es in jedem Raum etwas gibt, das seinen Platz definiert bekommen hat und jeder Raum gleiche Maße definiert, auf selber Ebene oder Dimension. Wenn wir dies auf das Beispiel eines Computerspiels beziehen, dann können wir nicht buchstäbliche Maße in unserer Welt auf diese anwenden. Ein Spiel besteht aus zwei wesentlichen Dingen, primitiv gesagt aus 0 und 1, sowie was der Programmierer daraus macht. Für den Computer gibt es nur die Aussage falsch, im Sinne von trifft nicht zu (0) und richtig, im Sinne von trifft zu (1). Daraus entwickelt sich eine komplexe Sprache die wiederum ein Programmierer nutzen kann um Quellcode als Maßstab oder „Dimension“ des Spiels herzustellen. Doch ist diese Welt, die wir am Ende auf den Bildschirm betrachten, zwar für unsere Augen imaginär, doch sie ist nicht Wirklichkeit – also nur eine Ansammlung von richtig (1) und falsch (0) woraus Verkettungen, Kausalitäten bzw. Algorithmen werden. Besäße die Spielfigur nun künstliche Intelligenz und freien Willen, sodass sie sich, wie der Mensch, Lebensfragen stellen könne, so wird sich diese Spielfigur niemals die Welt außerhalb des Computerspiels vorstellen können, weil ihr logisches Denken auf das beruht, was die Computerwelt ausmacht, mit ihrem vom Programmierer definierten Gesetzen und Maßstäben. Gott ist ebenfalls nicht an unser räumliches Denken gebunden, sie ist nur eine Dimension, eine Art „Quellsprache“ die als Maßstab definiert worden ist, damit Materie und die darauf basierenden Gesetze harmonisch Funktionieren und eine Einheit bilden! Überdies: Das Universum dehnt sich seit der Erschaffung kontinuierlich aus, ähnlich wie ein Steinwurf im Wasser eine Welle entstehen lässt, die ein Zentrum hat und sich dann auf der Wasseroberfläche ausdehnt. Allein aus diesem Grund erübrigt sich die Frage, wo Gott sich im Universum befindet, denn er ist außerhalb davon!


WANN bzw. WIE LANGE existiert Gott?

Wieder eine sehr berechtigte Frage, doch unterliegt diese ebenfalls unserem primitiven Denken und stößt auf eine logische Grenze. Unserer Gehirn, also die Zentrale für logisches Denken sowie Vorstellungskraft, stellt sich auf die Dinge ein, die es selbst nur erfassen kann oder von dem, was sie von außerhalb unseres Körpers, also unsere direkte Wahrnehmung, beobachten kann. So haben alle Lebewesen einen Anfang, weil wir selbst einen Anfang haben, also die Geburt bzw. Entstehung im Leib der Mutter. Die physikalischen, biologischen und chemischen Gesetzmäßigkeiten hatten einen Anfang, ja selbst die ganzen Universen, die die materielle Welt ausmachen. Demnach ist alles einer Dimension unterworfen, die wir als Zeit definieren. Zeit wiederum ist eine sehr primitive Dimension und Sichtweise, da sie einmal relativ ist, selbst auf menschlichen Gebiet, keine Grenzen hat, es sei denn der Mensch hat ihr welche gesetzt, und außerdem unterschiedlich ausfallen kann, d. h. sogar anders genormt, parallel oder rückwärts verläuft ( Relativitätstheorie, Paralleluniversen, Raum-Zeit-Kontinuum, Superstringtheorie etc.). Gott wiederum steht außerhalb der Zeit, weil er nicht an dieser primitiven Dimension gebunden ist. Deshalb beginnt der Mensch nie zu verstehen, weil sämtliche Vorgänge in seinem „logischen“ Denkprozess einen zeitlichen Ablaufplan haben. Beweisen können wir dies sehr einfach mit einer Fragestellung: Wie lange hat Gott existiert, bevor er zum Schöpfer wurde? Antwort: Er hat ewig davor existiert, also schon immer! Doch sowohl die Fragestellung wie auch die Antwort sind falsch und menschlich! Wäre es so, dann hätte kein schöpferischer Akt stattfinden dürfen, weil Gott sich noch immer im Ablauf des „Ewigen“ befinden würde, bevor er zum Schöpfer wurde. Eine Zeitspanne die nicht vergeht – dies impliziert das Wort Ewigkeit -, kann nicht plötzlich vergangen sein! Diesen einfach und logischen Gedanken verstehen die meisten nicht, weil sie ihr denken nicht über ihr zeitliches Gefühl stellen können. Vergleichen können wird dies wiederum mit dem Computerspiel und die des Programmierers: In unserer Welt ist der Computer bzw. das Programm einen sogenannten Ablaufzyklus unterworfen. Der Programmierer kann selbst definieren, wie lange dieser Zyklus läuft und was in einem Zyklus an Programmfunktionalitäten stattfinden muss. Doch wenn diese auch ablaufen und sich somit an unserer Dimension der Zeit definieren lassen, so vergeht in einem Computerspiel keine Zeit. Zeit findet nur in unserer Welt statt, weshalb wir ein Computerspiel an einem selben Punkt vorfinden, selbst wenn die Ewigkeit „vergeht“! Starten wir ein Spiel neu, fängt es dort an, wie auch vor 1000 Jahren. Spielen wir das Spiel durch wird es dort enden, wo es auch vor 1000 Jahren zu Ende gegangen wäre. In ihr ist kein Zerfallsprozess oder irgend ein Prozess der deren Gesetze und definierten Maßstäbe älter werden lässt bzw. der Kausalität verfallen ist, d. h. das gebundene Objekte sich dadurch verändern – es sei denn, Zeit wurde programmiert! Doch ist diese auch wieder mehr imaginär für unser Auge, als das es tatsächlich abgelaufen wäre! Könne hier wieder also die Spielfigur logisch denken und hätte einen freien Willen und sie würde uns Fragen können, woher wir kommen, unsere Antwort fällt mit „vor über 40 Jahren da…“ aus, könne die Computerfigur es nicht verstehen, da das Zeitgefühl bzw. die Dimension Zeit kein realer Teil der Computerwelt ist! Ebenso ist Gott nicht an unserem Zeitgefühl bzw. an der Dimension Zeit gebunden, weil auch hier, wie im Beispiel des Raumes, diese Dimension ein Akt der Schöpfung ist und zugleich an unsere materielle Welt gebunden wurde, sozusagen der „Quellcode“ der sich auch in unserem Denken widerspiegelt. Bedenken sollten wir jedoch, dass Gott schon vor dieser Dimension existiert hat und somit auch nicht mit der Frage „wann?“ oder „wie lange?“ definiert und beantwortet werden kann – Zeit ist ein Teil der Schöpfung und hat nicht, so wie Gott, schon immer existiert! Überdies Zeit ist in unserem Universum an der Geschwindigkeit des Lichtes gemessen, woraus sich die logische Schlussfolgerung zieht, dass Gott nicht mit Geschwindigkeit eines Lichtstrahls gemessen werden kann. Theorien behaupten zudem, dass jeder, der sich schneller als das Licht im Universum fortbewege, nicht dem gängigen „Zeitverfall“ ausgesetzt wäre! Was wir also als Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft wahrnehmen ist für Gott alles bereits eine Art der Vergangenheit, auch wenn dies wieder nur eine vereinfachte Sprache bedeutet, weil zeitlose Wesen nicht an Zeit gebunden sind!


Schlussfolgerung

Menschliche Fragen die an Raum und Zeit gebunden sind, sind Fragen, die nur unser eigenes Universum, unsere materiell gebundene Welt, unserer verstandsabhängigen Dimensionen betreffen. Selbst wenn der Mensch ewig zu leben vermag, würde er nie das Werk des wahren Gottes herausfinden, so wie eine Computerfigur niemals unsere Realität verstehen würde. Auch wenn die Bibel letztendlich eine Sprache gebraucht, die auf Raum und Zeit basieren, so benutzt Gott nur diese, damit wir sie vermenschlicht (Anthropomorphismus) verstehen können, nicht weil sie real oder Tatsache in dieser Form sind – dies ist der Grund, warum der Mensch die Gedanken Gottes festgehalten hat, und nicht Gott selbst!

von |Januar 3rd, 2017|Kommentare deaktiviert für Das Sein Gottes: Die primitive Vorstellung des Menschen

Der Teufel und die Ente

Der Teufel und die Ente

Ein kleiner Junge besuchte seine Großeltern, die auf einem Bauernhof lebten. Sie gaben ihm eine Steinschleuder, damit er schön im Wald spielen konnte. Dort zielte er unermüdlich auf Baumstämme, traf aber nie. Schließlich machte er sich etwas niedergeschlagen auf den Heimweg zum Abendessen.

Da lief ihm Großmutters Lieblingsente über den Weg. Nur so zum Spaß zielte er auf sie und – er wusste gar nicht, wie ihm geschah – traf mit dem kleinen Stein genau ihren Kopf! Die Ente war sofort tot. Der Junge konnte gar nicht fassen, was da in wenigen Sekunden geschehen war. In seiner Verzweiflung versteckte er die Ente unter einem Haufen Brennholz. Jetzt bemerkte er auch, dass Susi, seine Schwester, alles gesehen hatte.

Nach dem Mittagessen sagte die Großmutter: „Susi, hilfst du mir bitte mit dem Geschirr?“ Aber Susi rief fröhlich: „Oma, Timmy hat mir gerade gesagt, dass er so gerne in der Küche helfen möchte!“ Und sie zischte in seine Richtung: „Du weißt schon – die Ente!“ Timmy spülte das Geschirr.

Später am Nachmittag kündigte der Großvater an, dass er die Kinder gerne zum Fischen mitnehmen möchte, doch die Großmutter sagte: „Es tut mir so leid, aber ich brauche Susi unbedingt beim Kochen!“ Susi lächelte und sagte: „Oma, gar kein Problem, Timmy hat mir gesagt, dass er dir viel lieber helfen möchte!“ Und wieder flüsterte sie ihm zu: „Du weißt schon – die Ente!“ So ging Susi fischen und Timmy half beim Kochen.

Nachdem Timmy einige Tage lang sowohl seine als auch die Haushaltspflichten seiner Schwester übernommen hatte, konnte er es einfach nicht mehr aushalten. Er ging zu seiner Großmutter und beichtete ihr den Unfall mit der Ente.

Sie kniete sich nieder, umarmte ihn und sagte: „Ach mein lieber Junge, das weiß ich doch längst. Ich stand gerade am Fenster und habe genau gesehen, wie das Unglück passiert ist. Aber ich mag dich doch so gerne und kann dir wegen so eines Missgeschickes gar nicht böse sein. Ich hab mir nur Gedanken gemacht, wie lange du es wohl zulassen wirst, dass Susi dich zum Sklaven macht!“.

Die Lehre, die man daraus ziehen kann – für heute und für alle Zeiten – ist die: Was auch immer in unserer Vergangenheit passiert ist, was auch immer wir getan haben und was uns der Teufel immer wieder unter die Nase reibt, Lüge, Diebstahl, Feigheit, Hass, Zorn, Härte, Bitterkeit usw. Was auch Immer es ist, wir müssen von ganzem Herzen verstehen, dass YHWH am Fenster stand und alles gesehen hat. Ja, er hat unser ganzes Leben gesehen. Er möchte, dass wir verstehen, dass er uns liebt und uns Vergebung schenkt. Er macht sich aber auch Gedanken, wie lange wir es zulassen, dass der Teufel uns zum Sklaven macht!

YHWH steht am Fenster!

von |Januar 3rd, 2017|Kommentare deaktiviert für Der Teufel und die Ente

Das Rennen

Das Rennen

Ein junger Mann ist kurz davor, an einem langen Rennen teilzunehmen und ist sehr aufgeregt, da er in einem Stadion ist und seine Eltern zuschauen. Alle Läufer strecken sich und warten gespannt auf den Startschuss, mit dem das Rennen beginnt. Nun, der Startschuss fällt und der junge Mann schnellt aus seiner Startposition hoch. Er rennt so schnell, dass er beginnt, ziemlich stolz auf sich zu sein, und als er sieht, wie weit voraus er den anderen ist, wird er sehr zuversichtlich, dass er das Rennen gewinnt. Plötzlich verliert er seinen Halt, und was immer er auch versucht, er kann es nicht verhindern und stürzt mit seinem Gesicht voller Wucht in den Kies.

Sein Ego ist angeschlagen, er wird wütend über sich selbst und sieht zu, wie alle anderen an ihm vorbeilaufen. Aber als er aufschaut, sieht er seinen Vater auf der Tribüne, lächelnd und ihn anfeuernd … also wischt er sich den Staub ab und steht wieder auf … fest entschlossen, seine Position wiederzuerlangen. Er startet wieder durch, rennt, holt die Gruppe ein und fühlt sich wieder sehr zuversichtlich, dass er seine Position aufholen kann … dann BUMM! Er fällt wieder hin. Er fühlt sich so gedemütigt, dass er sich auf den Boden legt und sich wünscht zu sterben … er kann es nicht glauben, dass er zweimal gestürzt ist!!! Er weiß einfach, dass die Zuschauer ihn auslachen und kann die Peinlichkeit nicht ertragen. Aber dann schaut er auf, sieht wieder das Gesicht seines Vaters und sieht, wie er ihn anfeuert und dazu drängt aufzustehen.

Also müht er sich auf seine Beine, klopft sich sauber und sprintet wieder los. Er nimmt die Geschwindigkeit wieder auf, obwohl er weiß, dass er nicht Erster, vielleicht nicht einmal Dritter werden kann, aber vielleicht unter den fünf Besten landen kann. Also gibt er alles, was er hat, und rennt wie der Wind. Dann, zu seinem Entsetzen, BUMM! Er stürzt wieder zu Boden, und dieses Mal verletzt er sich. Er wirft die Hände hoch, sagt sich selbst, dass es vorbei ist, er ist ein Verlierer … er ist so beschämt und deprimiert, dass er sich am Liebsten verkriechen würde. Er hofft, wenn er einfach verschwindet, dass ihn niemand bemerken würde. Doch dieses Mal schaut er durch seine Tränen hoch… er kann nicht nur seinen Vater sehen, er kann auch seine Stimme hören … „Komm schon … hoch mit dir! Du schaffst das! Steh auf!“

Verletzt und mit Schmerzen richtet er sich wieder auf … er schaut zu seinem Vater, der aufgestanden ist, ihm zuwinkt und ihn anfeuert … er stolpert vorwärts … er kann hören, wie die Menge dem Gewinner zujubelt, weil er die Ziellinie erreicht hat … Erster… Zweiter… Dritter… aber er geht weiter bis zum Ziel und schafft es schließlich.

Zu seiner Überraschung hört er die Menge jubeln … lauter und begeisterter als bei den Gewinnern. Dann kommt sein Vater auf ihn zugerannt und umarmt ihn. „Du hast es geschafft, mein Sohn! Du hast es geschafft! Du hast das Rennen gewonnen!“. Verwirrt sagt der junge Mann zu ihm: „Nein, habe ich nicht. Ich war der Allerletzte!“. Der Vater schaut ihm in die Augen und sagt zu ihm: „Nein, … du hast das Rennen gewonnen. Der Gewinner ist NICHT derjenige, der Erster wird. Der Gewinner ist der, der fällt, trotz seiner Schmerzen aufsteht und weiterläuft, bis er die Ziellinie überschreitet.“ Dann umarmt er seinen Sohn voller Liebe und Stolz.

Vielleicht fühlen wir uns oft wie dieser Sohn … verletzt und wertlos. Doch wir müssen uns bewusst machen, dass es nicht darauf ankommt, wie schnell wir rennen oder auf welchem Platz wir landen. Unser liebevoller Vater möchte nur, dass wir die Ziellinie überschreiten, und wenn wir zu ihm aufsehen, erhalten wir die Kraft, um weiter zumachen. Er wird am Ziel auf uns warten und uns mit seiner Liebe belohnen.

YHWH urteilt nicht wie Menschen. Selbst wenn wir fallen, jedoch wieder aufstehen, uns „säubern“, vorwärts drängen und uns nicht einfach im „Dreck“ vergraben, dann können wir ALLE Sieger sein. Auch wir befinden uns in einem „Stadion“, in dem YHWH und die Engel uns beobachten und anfeuern. Sie freuen sich über jeden, der das Ziel erreicht, jedoch freuen sie sich besonders über jene, die sich abmühen, kämpfen und ausharren, obwohl sie stolpern und Schmerzen leiden mögen.

von |Januar 3rd, 2017|Kommentare deaktiviert für Das Rennen

Der unzufriedene Bauer

Der unzufriedene Bauer

Ein Bauer stand auf seinem Feld und schaute mit nachdenklichem Gesicht seine Ernte an. Er war unzufrieden.

Da fing er an mit Gott zu sprechen:

„Gott du bist groß und mächtig, du schickst Sonne und Regen und du willst, das Beste für Menschen und Tiere, aber in einem Jahr schickst du so viel Regen dass viele Ähren an den Halmen verfaulen und in einem anderen Jahr scheint die Sonne so stark, dass die Ähren vertrocknen. Du hast gewiss sehr viel zu tun und kannst nicht an Alles denken.

Wenn Du jemanden beauftragen würdest, der sich auskennt mit Getreide und Wetter, könnte er es zum Wohle aller ausrichten.

Willst Du mich nicht das Wetter machen lassen?“

Der Bauer hatte schnell und aufgeregt gesprochen und wartete mit klopfendem Herzen. Gott schmunzelte und erlaubt dem Bauern für ein Jahr das Wetter zu bestimmen. Oh, wie sich der Bauer Mühe gab! Als die Zeit der Aussaat kam, schickte der Bauer sanften Regen und warme Sonnenstrahlen, im Sommer wenn die Sonne heiß vom Himmel brannte, schickte er Wolken. Er ordnete Sonne und Regen im richtigen Maß und die Halme wuchsen gut und wurden kräftig.

Voll Freude wartete der Bauer auf die Ernte. Als es so weit war, ging er aufs Feld um die Ähren zu prüfen. Er fasste sie an, … aber sie waren so leicht. Auch die Zweite und Dritte,…sie waren leicht und leer. In keiner einzigen Hülle steckte ein Körnchen!

Da sprach der Bauer wieder zu Gott:

„Ich habe Sonne und Regen richtig eingesetzt und trotzdem sind alle Ähren leer?“ Gott sprach: „Ich habe gesehen, welche Mühe du dir gegeben hast, doch du hast den Wind nicht bedacht!“ Da schlug sich der Bauer mit der Hand an die Stirn und sagte: „Ja richtig, der Wind, der den Blütenstaub weiterträgt, damit ein Korn wachsen kann, den habe ich vergessen!“

Und er fügte hinzu: „Gott, ich glaube es ist besser, wenn du das Wetter machst!“

von |Januar 3rd, 2017|Kommentare deaktiviert für Der unzufriedene Bauer

Die unsichtbare Kraft Gottes

Die unsichtbare Kraft Gottes

Glauben wir daran, dass unsichtbare Kräfte in unser Leben wirken? Es ist alles eine Frage der Sichtweise!

Ich: Gott, ich kann dir mal eine Frage stellen?
Gott: Sicher.
Ich: Versprich mir, dass Du nicht sauer wirst?
Gott: Ich verspreche es.
Ich: Warum hast Du mich heute so oft enttäuscht?
Gott: Was genau meinst du?
Ich: Nun, ich bin zu spät aufgewacht!
Gott: Ja.
Ich: Mein Auto ist andauernd nicht gestartet.
Gott: Okay.
Ich: Mittags machten sie mein Sandwich falsch und ich musste auf das zweite Sandwich warten – ich hasse es, zu warten.
Gott: Mhmm …
Ich: Als ich auf dem Weg nach Hause war, ging mein Handy kaputt, genau zu dem Zeitpunkt, als ich gerade einen Anruf bekam.
Gott: Alles klar.
Ich: Und zu allem kam noch dazu, dass, als ich nach Hause kam, um meine Füße in mein neues Fussmassagegerät zu stecken, um zu genießen und entspannen. Aber das Gerät funktionierte einfach nicht!
Nichts ging heute richtig und gut! Warum hast Du das zugelassen?
Gott: Lass mich mal sehen …

Der Todesengel war heute Morgen an deinem Bett und ich habe meinen Engel zu dir gesandt, dass er für dein Leben kämpft. Und ließ dich währenddessen schlafen …


Ich (demütig):
Oh!
Gott: Dann habe ich zugelassen, dass dein Wagen nicht gestartet ist, weil ein betrunkener Autofahrer unterwegs war genau auf deiner Strecke und du ihm dann nicht begegnet bist, weil du später gefahren bist.
Ich: (schämte mich)
Gott: Die erste Person, die Ihr Sandwich heute gemacht hat, war krank und ich wollte nicht, dass du die Krankheit bekommst, die sie hatte. Ich wusste, du kannst es dir nicht leisten, krank zu werden und nicht zur Arbeit zu kommen.
Ich (verlegen): Okay
Gott: Das Telefon war kaputt, weil die Person, die dich anrief, eine falsches Zeugnis geben würde über das, was du gesagt hättest. Und ich wollte einfach nicht, dass man deine Aussagen verfälscht, so habe ich erst gar nicht das Gespräch zustande kommen lassen.
Ich (leise): Ich sehe, Gott …
Gott: Oh, und das Fussmassagegerät hatte einen technischen Fehler und hätte alle Sicherungen im Haus durchknallen lassen. Ich dachte, du wolltest lieber nicht den ganzen Abend im Dunkeln sitzen.
Ich: Es tut mir Leid, Gott.
Gott: Es muss dir nicht leid tun – du musst nur lernen, mir zu vertrauen, in allen Dingen, ob sie nun gut laufen oder schlecht.
Ich: Ich werde Dir vertrauen.
Gott: Und zweifle nicht, dass mein Plan für den Tag immer besser ist als dein Plan.
Ich: Ich will nicht zweifeln, Gott. Und lass mich noch sagen, Gott: Danke für alles heute!
Gott: Du bist willkommen, mein Kind. Es war nur ein weiterer Tag, dass ich dein Gott bin – und ich liebe es, nach meinen Kindern zu schauen!

Glauben wir, dass Gottes Kraft und seine Engel auch in unserem Leben wirksam sind, auch wenn wir es nicht sehen können? Wir sollten es tun! Der Vater liebt seine Kinder, er sorgt täglich für sie, auch für dich!

von |Januar 3rd, 2017|Kommentare deaktiviert für Die unsichtbare Kraft Gottes

An die leitende Körperschaft

Wahrheiten jetzt! ist dankbar dafür, dass die Wachtturm-Gesellschaft der Website so viel Aufmerksamkeit gibt. Die Themen auf dieser Website müssen die Wachtturm-Gesellschaft so sehr stören, dass sie alles daran setzen den Betreiber in Gerichtsprozesse zu ziehen um ihm hohe Geldstrafen (bis zu 250.000€) oder ersatzweise 6 Monate Haft anzudrohen. Liebe leitende Körperschaft, D. H. Splane, A. Morris III., D. M. Sanderson, G. W. Jackson, M. S. Lett. S. F. Herd, G. Lösch und G. H. Pierce:

Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, nur die Lüge braucht Gesetzesschutz!

Erwartet Gott und Jesus das von euch? Hätte Jesus so gehandelt? Ihr sagt von euch selbst das ihr vom "Geist geleitet" seid. Ihr sagt selbst das ihr geistgesalbte Christen seid. Ihr sagt selbst das die Bibel über allem steht. Warum macht ihr euch dann selbst, durch Gerichtsprozesse lächerlich? Warum versucht ihr erneut zu richten? Warum wollt ihr nicht in die Fußstapfen Jesu treten, der so mild gesinnt war?

"Nun hatte Simon Petrus ein Schwert und zog es und schlug nach dem Knecht des Hohenpriesters und hieb ihm sein rechtes Ohr ab. Und der Knecht hieß Malchus. Da sprach Jesus zu Petrus: Steck das Schwert in die Scheide! Soll ich den Kelch nicht trinken, den mir der Vater gegeben hat?" (Johannes 18:10, 11)

Da ihr euch offensichtlich auf dem Weg der Finsternis befindet, wünscht euch Wahrheiten jetzt! sehr baldig, Jesus anzuerkennen und ihm nachzufolgen, um dem Willen des Vaters zu tun!

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