Astronomisches Fundament – die wissenschaftliche Sichtweise zur Heiligen Schrift

Astronomisches Fundament – die wissenschaftliche Sichtweise zur Heiligen Schrift

Die Heilige Schrift ist für Christen das Buch der Bücher. Sie gilt allgemein von Gott inspiriert; dies bedeutet, dass Gottes Gedanken durch Menschen eingehaucht wurden. Sie bietet für Millionen eine wahre Lebensbegleitung, gilt als rein und göttlich. Sie ist der Maßstab für den Glauben und der Ausübung der „Wahrheit“. Unzählige Erzählungen mit moralischen Hintergrund sind aufgeschrieben, um für die heutige Zeit aus den Parallelen lernen zu können. Doch sind all diese Personen und Erfahrungen nur fiktiv? Handelt es sich bei den „Gedanken Gottes“ vielmehr um einen astronomischen Kalender und gründet sich alles auf das Heidentum?

Immer mehr Wissenschaftler halten die Bibel und ihre Geschichten für fiktive Handlungen, um eine Art Volkskalender. Sie stellen die Behauptung auf, dass die Bibel nicht über Jesus als historische Person berichtet, sondern vielmehr dass Gelehrte ihr damaliges astronomisches Wissen in lebhaften Geschichten niedergeschrieben haben. Auf diese Weise stand der Bevölkerung das überlebenswichtige Wissen über das Ende des Winters, dem ersehnten Frühlingsregen und der besten Erntezeit zur Verfügung.

Die Sonne – der am meist angebetete Himmelskörper

Um dieser akademischen Behauptung und den neuesten wissenschaftlichen Kenntnissen als bibeltreuer Christ zu folgen, ist es wichtig zu wissen, wie die Beziehungen damaliger Zivilisationen zur Sonne waren. Wie wurde dieser Lichtkörper gesehen? Welche Bedeutung hatte die Sonne vor Jahrtausenden? War die Sonne für viele Gott?

Für frühere Kulturen war die Sonne überlebenswichtig. Sie brachte nicht nur das Licht und die Wärme, sie bot den Menschen auch Sicherheit vor den Gefahren der Nacht. Deswegen war die Sonne das Heiligste für das damalige Leben und dem Überleben der Art. Auch wussten die Menschen, dass ihre Nutzpflanzen, wie beispielsweise das Getreide, die Sonnenstrahlen zum wachsen benötigen. Diese Tatsachen machen die Sonne zum meist verehrten Himmelskörper der Menschheitsgeschichte und sie glaubten, dass Wachstum, Gott, das Leben und die Sonne unmittelbar zueinander gehören. Deshalb war es mehr als nahelegend, diesen „übernatürlichen“ Himmelskörper anzubeten und zu verehren.

Ebenso wichtig wie die Sonne, waren für die Menschen die Sterne. Sie geben noch heute, wie der Mond, durch die Sonnenstrahlen Licht in der Dunkelheit, wurden zur Navigation genutzt, und erleuchten den dunklen Nachthimmel. Schon in früher Zeit beobachteten die Menschen den Verlauf der Gestirne am Nachthimmel und machten so die Astronomie zu der ältesten aller Wissenschaften. Noch heute ist der Glaube verbreitet, dass die Geburt eines Menschen mit den Sternen und Planeten verbunden sei, und so gibt es viele Menschen, die heute noch an Sternzeichen glauben, und den damit verbundenen Attributen. Anhand der Sterne konnten die Menschen schon vor vielen Tausend Jahren Kalender erstellen, welche natürliche und immer wiederkehrende Ereignisse voraussagten. Vor allem das Wissen über die Jahreszeiten war für die damaligen Kulturen überlebenswichtig. Die Menschen katalogisierten die Sterne in Gruppen, in das, was wir heute Sternbilder nennen.

Auch die Mondanbetung war damals sehr verbreitet – insbesondere in der ägyptischen Kultur. Während die Sonne für Licht und Wärme steht, für Wachstum und Erneuerung, so galt der Mond als das „Wahrheitslicht“ in finsterer Nacht. Der Mond wurde ebenso verehrt und angebetet wie die Sonne und Sterne. Beispielsweise ist„Jah(w)“ (altägyptisch „Mond“) die Verschmelzung mit Thot zu Iah-Thot, und ist ein altägyptischer Mondgott. Im ägyptischen Neuen Reich haben Chons und Thot weitgehend die dominierende Rolle als Mondgottheiten übernommen, wobei „Jah“ als „Mond des Thot“ galt und mythologisch als „Jah des Thot“ im Auftrag des Sonnengottes Re entstand. Eine besondere Rolle spielte der Gott bei den Ahmosiden am Ende der 17. Dynastie. Dort trat der Mondgott besonders häufig in Personennamen wie Ahhotep („Jah ist zufrieden“) oder Ahmose („Jah ist geboren“) auf, darunter auch bei König Ahmose und seiner Gemahlin Ahmose Nefertari (siehe Mondanbetung).

Astronomisches Fundament – die wissenschaftliche Sichtweise zur Heiligen SchriftNachdem die Sternbilder angebetet und in Götter anthropomorphisiert bzw. personifiziert wurden, folgte die Konzeption des Tierkreiszeichens bzw. des Kreuzes des Tierkreises. Dieses zeigt, wie die Sonne bildlich innerhalb eines Jahres durch die 12 Tierkreiszeichen wandert. Das Kreuz des Tierkreises zeigt zudem die 12 Monate des Jahres, die vier Jahreszeiten sowie die Sonnenwenden und die Tag- und Nachtgleiche. Warum aber die Verschmelzung von heidnischen und christlichen Symbolen? Ein religiöser Kompromiss zwischen einer Jahrtausend alten heidnischen Naturreligion und einer jungen missionierenden, machtbewussten christlichen Kirche?

Durch die vielen Geschehnissen in den Jahrtausenden lassen sich viele Namen der Tierkreiszeichen ableiten. Sie dienen somit als eine Art Geschichte die festgehalten wurden ist.

So steht beispielsweise auch das Sternzeichen Wassermann, der immer als ein Mann mit einem Wasserkrug der entleert wird, dargestellt wird, für den kommenden Frühlingsregen des Monats. Daraus gibt sich deutlich, dass die früheren Zivilisationen die Sterne nicht einfach nur beobachteten, sondern ihre eigene religiöse Wissenschaft dazu hatten. Die Heiden früherer Jahrtausende personifizierten die Sternzeichen mit reichhaltigen Mythen die ihre Bewegungen und Beziehungen zueinander beinhalteten. Die Sonne mit ihren lebensspendenden Eigenschaften wurde als Vertreter des unsichtbaren Schöpfers personifiziert – oder als Gott, Gottes Sonne, das Licht der Welt oder auch als Retter der Menschheit, wie es mehrfach in der Bibel auch über Christus Jesus heißt.

Ludwig Andreas Feuerbach, deutscher Philosoph, Anthropologe und Religionskritiker, erkannte bereits zu seinen Lebzeiten, dass Religion und Glaube oftmals nur das innere Selbstbild des Menschen sind. Er führte unter anderem aus:

Der Gegenstand des Menschen ist nichts anderes als sein gegenständliches Wesen selbst. Wie der Mensch denkt, wie er gesinnt ist, so ist sein Gott. Die Erkenntnis Gottes ist deshalb die Selbsterkenntnis des Menschen. Der Mensch ist sich dessen jedoch nicht bewusst. Er verlegt sein Wesen zuerst außer sich, ehe er es in sich findet. […] Die Religion gesteht ein, dass die Wesenmerkmale Gottes menschlich sind. Dies sagt jedoch nichts über Gott aus. Der Mensch kann sich unter Gott nur das vorstellen, was Gott ist. Deshalb ist das Gottesbild menschenähnlich, was nicht bedeutet, dass Gott so ist. […] Das göttliche Wesen, das sich in der Natur offenbart, ist nichts anderes, als die Natur selbst, die sich dem Menschen als ein göttliches Wesen offenbart, darstellt und aufdrängt. […] Der Mensch schuf Gott nach seinem Bilde, […] [deswegen ist] der Mensch der Anfang der Religion, der Mensch [ist] der Mittelpunkt der Religion, der Mensch [ist] das Ende der Religion.“

Astronomisches Fundament – die wissenschaftliche Sichtweise zur Heiligen Schrift
  • Horus wurde am 25. Dezember von der Jungfrau Isis geboren
  • Seine Geburt wurde von einem Stern im Osten begleitet
  • Dem Stern folgten drei Könige um den Retter zu finden und zu beschenken
  • Mit 12 Jahren war Horus Lehrer
  • Mit 30 Jahren wurde Horus getauft (von Anubis) und begann sein geistliches Amt
  • Horus hatte 12 Jünger mit denen er umherreiste und Wunder vollbrachte
  • Er heilte Kranke, gab Blinden das Augenlicht, ging über Wasser
  • Horus wurde auch die Wahrheit, das Licht, Gottes gesandter Sohn, der gute Hirte, das Lamm Gottes genannt
  • Typhon hat Horus verraten und er wurde ans Kreuz genagelt
  • Horus starb und wurde für drei Tage begraben, anschließend ist er wieder auferstanden
  • Er lehrte von einem tausend jährigen Reich

Ist dies alles nur ein Zufall? Diese Attribute, Geschehnissen, Mythologien, ob sie nun bei Horus den Ursprung haben oder sogar aus einer noch früheren Zeit kommen, haben viele Kulturen der Welt durchdrungen (siehe Jesus und Horus). Es lassen sich zahlreiche Götter finden, welche die selbe mythologische Struktur besitzen:

Attis von Phrygien (Griechenland)

  • um 1.200 vor Christi Geburt
  • Attis wurde am 25. Dezember durch die Jungfrau Nana geboren
  • Attis wurde gekreuzigt und ist nach drei Tagen wieder auferstanden

Mithra (Persien)

  • um 1.200 vor Christi Geburt
  • wurde am 25. Dezember durch eine Jungfrau geboren
  • 12 Jünger
  • Mithra vollbrachte Wunder
  • Nach seinem Tod für drei Tage begraben und ist anschließend wieder auferstanden
  • Mithra wurde auch als die Wahrheit oder das Licht bezeichnet
  • Der heilige Tag für den Mithra-Gottesdienst war Sonntag

Krishna (Indien)

  • um 900 vor Christi Geburt
  • wurde von der Jungfrau Devaki geboren
  • ein Stern im Osten verkündete seine Geburt
  • Krishna vollbrachte mit seinen Jüngern Wunder
  • Krishna ist nach dem Tod wieder auferstanden

Dionysus (Griechenland)

  • um 500 vor Christi Geburt
  • wurde am 25. Dezember von einer Jungfrau geboren
  • er war Lehrer und vollbrachte Wunder (wie Wasser in Wein verwandeln)
  • er wurde auch als König der Könige, Gottes einziger in die Welt gesetzter Sohn, Alpha und Omega bezeichnet
  • nach seinem Tod ist Dionysus wieder auferstanden

Mit Sicherheit können wir bei dieser Vielzahl an Gemeinsamkeiten nicht mehr von einem Zufall sprechen. Tatsächlich ist die Liste mit Gottheiten mit einer ähnlichen mythologischen Struktur von Horus  bzw. Christus noch um einiges länger:

  • Chrishna (Hindostan)
  • Budha Sakia (Indien)
  • Shalivahana (Bermuda)
  • Osiris (Ägypten)
  • Odin (Skandinavien)
  • Chrite (Chaldea)
  • Zoroaster (Persien)
  • Baal und Taut (Phönizien)
  • Indra (Tibet)
  • Bali (Afghanistan)
  • Jao (Nepal)
  • Thammuz (Syrien)
  • Xomolix (Thrazien)
  • Zoar (Bonze)
  • Adad (Assyrien)
  • Deva Tat und Sammonocadam (Siam)
  • Alcides (Theben)
  • Mikado (Sintoos)
  • Beddru (Japan)
  • Thor (Gallien)
  • Cadmus (Griechenland)
  • Hil und Feta (Mandaites)
  • Gentaut und Quexalcote (Mexiko)
  • Oschy (Formosa)
  • Fohi und Tien (China)
  • Adonis (Griechenland)
  • Ixion und Quirinus (Rom)
  • Prometheus (Caucasus)

Warum haben alle diese Götter diese Eigenschaften? Warum die Geburt durch eine Jungfrau am 25. Dezember? Warum der Tod für drei Tage und die zwangsläufige Wiederauferstehung? Warum die 12 Jünger? Warum die Wunder? Warum all diese Gemeinsamkeiten in all den Geschichten, Mythologien, Religionen? Warum sind es exakt 12 Sternzeichen und 12 Tierkreiszeichen?

Der letzte Sonnenmessias

Um eine wissenschaftliche Antwort darauf zu erhalten, müssen wir uns mit Jesus Christus, dem letzten Messias beschäftigen, der all diese Gemeinsamkeiten von den anderen heidnischen Göttern aufweißt.

Jesus Christus

  • historisch am 25. Dezember in Bethlehem durch die Jungfrau Maria geboren
  • ein Stern im Osten verkündete seine Geburt
  • drei Könige (Magieren) folgten dem Stern um ihn zu finden und zu beschenken
  • Jesus Christus war mit 12 Jahren Lehrer
  • mit 30 Jahren wurde er von Johannes dem Täufer getauft und begann sein geistliches Amt
  • er hatte 12 Jünger mit denen er umherreiste und Wunder vollbrachte
  • Chrisus heilte Kranke, ging über das Wasser, hat Wasser in Wein verwandeln usw.
  • Jesus Christus wurde auch als König der Könige, Sohn Gottes, Licht der Welt, Alpha und Omega, Lamm Gottes, etc. bezeichnet
  • Judas hat ihn für 30 Silberstücke verraten
  • Jesus Christus wurde gekreuzigt, in ein Grab gelegt und nach drei Tagen ist er wieder auferstanden und in den Himmel gestiegen

Der Geburtsvorgang ist astronomischen Ursprungs

Viele Wissenschaftler gehen durch die Archäologie und allen anderen erschütternden Beweisen davon aus, dass der Geburtsvorgang von Jesus Christus, des Messias, sowie alle anderen mythologischen Figuren, die am 25. Dezember geboren wurde und eine Messias-Funktion innehaben, rein astronomischen Ursprunges ist.

Es gibt vier bedeutende Sterne, die in diesem Zusammenhang unbedingt erwähnt werden müssen: Sirius ist der Ost-Stern, der am hellste strahlt am Nachthimmel, welcher am 24. Dezember zusammen mit den drei hellsten Sternen des Gürtels des Orions eine Linie bildet. Die drei Sterne werden noch heute so genannt, wie sie in der Antike genannt wurden: Die drei Könige. Die Linie aus diesen vier Sternen zeigt auf den Punkt des Sonnenaufgangs am 25. Dezember. Aus diesem Grund folgen die drei Könige dem Stern im Osten, dem Stern Sirius – um den Ort des Sonnenaufgangs zu finden, d.h. der Geburt der symbolischen bzw. personifizierten Sonne.

Das leicht veränderte M ist das antike Schriftzeichen für die Jungfrau – daher auch Maria, Adonis Mutter Myrra, Buddas Mutter Maya, etc. Das Sternbild Jungfrau ist Maria – die Mutter von Jesus Christus. Das Sternbild wird immer durch eine Jungfrau mit einem Bündel Weizen dargestellt. Man nennt das Sternbild daher auch Haus des Brotes. Das Haus des Brotes symbolisiert die Monate August und September – die Zeit der Ernte. Deswegen wird Bethlehem, hebräisch בית לחם, wörtlich mit „Haus des Brotes“ übersetzt. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass Bethlehem ein Ort am Himmel, nicht auf der Erde ist – der Ort des Sternzeichen der Jungfrau.

Die Geburt der Sonne – der 25. Dezember

Ein weiteres, sehr interessantes Phänomen findet am 25. Dezember statt. Es ist die Wintersonnenwende. Zu dieser Zeit findet aus der römischen Mythologie entnommen das Fest der unbesiegbaren Sonne statt, das Fest der Sol invictus. Vom Sommer zur Wintersonnenwende werden die Tage kürzer und kälter. Aus Sicht der nördlichen Hemisphäre scheint sich die Sonne nach Süden zu bewegen. Dabei scheint sie kleiner zu werden und scheint immer kürzer. Die kürzer werdenden Tage und das Ende der Ernte auf dem Weg zur Wintersonnenwende symbolisierten für die antiken Völker den Tod – es war der Tod der Sonne.

So steht das Sterben der Sonne unmittelbar auch mit dem weltlich datierten Geburtstag des Christus in Verbindung. Das kleinerwerden der Sonne, oder das „weltliche sterben“ der buchstäblichen Sonne, verbunden mit der neuen, „wahren Sonne“, die Geburt des Messias und Erlösers der Menschheit.

Am 22. Dezember steht die Sonne am tiefsten über dem Horizont. Ab jetzt bewegt sie sich nicht mehr nach Süden – für mindestens drei Tage (den 22., 23. und 24. Dezember). Innerhalb dieser drei Tage steht die Sonne unter dem Sternbild Kreuz des Südens oder auch Crux. Anschließend, am 25. Dezember, bewegt sie sich um ein Grad nach Norden und lässt damit das Ende des Winters und den kommenden Frühling vorausahnen.

Daher sagt man: Die Sonne starb am Kreuz, war für drei Tage Tod und ist danach wieder auferstanden. Aus diesem Grund teilen sich Jesus Christus und viele weitere Sonnengötter die selbe Geschichte: Die Kreuzigung, drei Tage Tod und das Wiederauferstehungskonzept.

Es ist die Übergangsphase der Sonne, bevor sie die Richtung ändert und wieder zurück in die nördliche Hemisphäre steigt und den Frühling und damit Erlösung bringt.

Die Frühlings-Tag und Nachtgleiche (Äquinoktium) ist der Zeitpunkt, an dem die Sonne offiziell die böse Dunkelheit überwunden hat. Daher orientiert sich Ostern, der Tag an dem Jesus Christus nach seinem Tod wieder auferstanden ist, auch an der Frühlings-Tag und Nachtgleiche und nicht an einem festen Datum – wie man eigentlich meinen sollte.

Bibelgeschichte: Die astronomische Symbolik

Die wohl offensichtlichste astronomische Symbolik in der Bibel und in allen anderen Geschichten mythologischer Sonnengötter bzw. dem Sonnenmessias ist die Zahl 12. Im Falle Jesus betrifft es seine 12 Jünger. Diese stehen laut Wissenschaftler schlicht für die 12 Sternzeichen mit denen Jesus, also die Sonne, umherreist. Die Zahl 12 taucht in der Bibel tatsächlich auffällig häufig vor: Die 12 Stämme Israels, 12 Brüder Josephs, 12 Richter Israels, 12 große Patriarchen, 12 Propheten im alten Testament, 12 Könige Israels, 12 Prinzen Israels, Jesus mit 12 Tempeln – um nur einige Beispiele aus den Heiligen Schriften zu nennen.

Das heidnische Tier- und Christuskreuz

Das Tierkreiskreuz zeigt das figurative Leben der Sonne. Es ist nicht nur ein künstlerischer Ausdruck um den Weg der Sonne zu verfolgen, es ist zudem ein heidnisches spirituelles Symbol dessen Kurzversion ein schlichtes Kreuz (mit oder ohne Kreis in der Mitte) ist – das Christus Kreuz. Auf den Spitzen der Kirchendächern steht laut Wissenschaftlern nichts anderes, als die Kurzversion des heidnischen Tierkreiskreuzes.

In früherer okultischer Kunst wurde Jesus Christus daher immer mit dem Kopf vor dem Zentrum des Kreuzes gezeigt. Dort wo im Tierkreiskreuz normalerweise die Sonne zu finden ist. Jesus ist die Sonne – die Sonne Gottes, das Licht der Welt.

Auch das Horus-Kreuz ist damit verwand, bzw. das Christus-Kreuz hat daher seinen Ursprung. Das Horuskreuz beinhaltet eine Schlaufe für die ewige Wiedergeburt des Gottes, für den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse.

Das Ende der Fisch-Ära – oder das Ende der Welt

In der Bibel findet man immer wieder Textpassagen, in denen von der Zeit des Endes, das Ende der Welt, das Zeitabschnittsende, das Ende des Systems oder das Ende der Ära gesprochen wird. Um dies richtig zu deuten, muss man mehr über die Präzision der Tag und Nachtgleiche wissen. Die alten Ägypter, wie auch schon Zivilisationen vor ihnen wussten, dass etwa alle 2.150 Jahre der Sonnenaufgang des Frühjahrtages in einem anderen Tierkreiszeichen stattfindet. Dies hat mit einem langsamen eiern der Erdachse zu tun.

Es heißt Präzision, da die Sternbilder in der umgekehrten Reihenfolge zum normalen Jahresverlauf von der Sonne durchlaufen werden. Die Zeit bis die Sonne alle 12 Tierkreiszeichen durchwandert hat, beträgt gut 25.765 Jahre. Dieser Durchlauf wird auch als das große Jahr bezeichnet. Alle frühen Zivilisationen die einen astronomischen Kalender besaßen, waren sich dessen bewusst. Jeder Tierkreisabschnitt wurde damals als Ära bezeichnet.

Das Jahr 1 bis 2150 ist die Ära der Fische, in der wir uns noch heute befinden. Im Jahr 2150 beginnt die neue Ära – die Ära des Wassermanns. Auch die Bibel gibt deutlich die Bewegung durch verschiedene Ären wieder. So steigt beispielsweise Moses im Alten Testament vom Berg Sinai herab. Dabei hat er die 10 Gebote (die lediglich ein Ausschnitt aus dem ägyptischen Totenbuch sind). Er ist verärgert, dass YHWH’s Volk ein goldenes Kalb verehrt. Darauf hin zerstört Moses die Steintafeln und fordert sein Volk dazu auf sich selbst umzubringen und sich selbst zu läutern.

Viele deuten diese Bibelszene so, dass die Israeliten ein falsches Götzenbild verehrten. Aber das goldene Kalb ist Taurus, der Stier, und Moses repräsentiert die neue Ära von Aries, dem Widder. Deshalb blasen Juden noch heute das Widderhorn Schofar. Moses repräsentiert die neue Ära und mit der neuen Ära muss jeder die alte Ära ablegen.

Auch andere Götter haben diese Übergänge von einer Ära zu einer neuen Ära. Mithra (eine vorchristliche Gottheit) ließ beispielsweise ebenfalls den Stier töten.

Jesus ist die Figur, welche der Ära nach Aries zuzurechnen ist. Er ist die Ära der 2 Fische. Der Fischsymbolismus ist sehr häufig im Neuen Testament anzutreffen.

  • Jesus versorgte die Menschen mit Brot und 2 Fischen.
  • Als Jesus sein geistliches Amt beginnt, freundet er sich mit 2 Fischern an, die ihm daraufhin folgen.

Auch der Jesus-Fisch am Heck von Autos ist heidnische astronomische Symbolik für das Sonnenkönigreich der Fische. Jesus Christus’s vermeintlicher Geburtstag ist in Wirklichkeit der Start dieser Ära.

In Lukas 22,10 heißt es:

„Er sprach zu ihnen: Siehe, wenn ihr hineinkommt in die Stadt, wird euch ein Mensch begegnen, der trägt einen Wasserkrug; folget ihm nach in das Haus, da er hineingeht.“

Dieser Absatz ist wohl einer der deutlichsten Bezugnahmen auf die Astronomie. Der Mensch der einen Wasserkrug trägt ist Aquarius – der Wassermann. Er repräsentiert die Ära nach den Fischen. Und wenn die Sonne – Gottes Sonne – die Ära der Fische verlässt, wird sie in das Haus des Wassermanns gehen, denn Wassermann folgt auf Fische in der Präzision der Tag und Nachtgleiche. Alles was Jesus damit sagt, ist das nach der Ära der Fische die Ära des Wassermanns beginnt.

Die literarischen Ähnlichkeiten der ägyptischen und der christlich jüdischen Religion sind erschütternd. Die Wissenschaftler vermuten daher, dass die ägyptische Religion die Grundlage der christlich jüdischen Religion bildet.

Das Urteil der Wissenschaft über die Religion

Als ein wahrheitsliebender Mensch müssen wir immer überprüfen, ob unser Glaube wirklich auf Wahrheit beruht, oder ob sie nur eine menschliche Lehre ist, gegründet auf eine uralte Religion. Die Religionen wurden seit jeher dazu gebraucht, um Menschen auf einem niedrigen Bildungsstand zu zwingen, sie gefügig zu machen, und um eine massentaugliche Allgemeinerklärung zu haben.

Insbesondere die Kombination aus der, aus damaligen Sicht, unerklärlichen und „göttlichen Sonne“, sowie dem hellen Mond- und Sternenschein in finsterer Nacht, mit der „mystischen Ansammlung“ eines erwählten, göttlichen Messias, der prophetisch von einer Jungfrau geboren, von Wundervollbringung geprägt, und auferstanden von den Toten ist, ist der „perfekte Stoff“ für ein gut fundamentiertes Religionskonstrukt, wie es uns die Mythologien der einzelnen Regionen in den Jahrtausenden gezeigt haben.

So wurde aufgrund der Religionen viele Kriege geführt, Bildung wurde verboten, oder nur schwer zugänglich gemacht. Deshalb sind sich viele Wissenschaftler einig, dass die monotheistischen Religionen sich aus dem Heidentum entwickelt haben, einem primitiven Urglauben, jeder mit seiner abgesonderten Lehre, eigenen Figuren, die doch gleiche Lebensparalellen aufweisen.

Sigmund Freud, österreichischer Neurologe, Tiefenpsychologe, Kulturtheoretiker und Religionskritiker, war sich deshalb sicher:

Das zusammenfassende Urteil der Wissenschaft über die religiöse Weltanschauung lautet: Während die einzelnen Religionen miteinander hadern, welche von ihnen im Besitz der Wahrheit sei, meinen wir, daß der Wahrheitsgehalt der Religion überhaupt vernachlässigt werden darf. Religion ist der Versuch, die Sinnenwelt, in der wir gestellt sind, mittels der Wunschwelt zu bewältigen […]

Aber sie kann es nicht leisten. Ihre Lehren tragen das Gepräge der Zeiten, in denen sie entstanden sind, der unwissenden Kinderzeiten der Menschheit. […]

Die Religiosität führt sich biologisch auf die langanhaltende Hilflosigkeit und Hilfsbedürftigkeit des kleinen Menschenkindes zurück, welches, wenn es später seine wirkliche Verlassenheit und Schwäche gegen die großen Mächte des Lebens erkannt hat, seine Lage ähnlich wie in der Kindheit empfindet und deren Trostlosigkeit durch die regressive Erneuerung der infantilen Schutzmächte zu verleugnen versucht. […]

Es wird aber behauptet, daß jeder von uns sich in irgendeinem Punkt ähnlich wie der Paranoiker benimmt, eine ihm unleidliche Seite der Welt durch eine Wunschbildung korrigiert und diesen Wahn in die Realität einträgt. Eine besondere Bedeutung beansprucht der Fall, daß eine größere Anzahl von Menschen gemeinsam den Versuch unternimmt, sich Glücksversicherung und Leidensschutz durch eine wahnhafte Umbildung der Wirklichkeit zu schaffen. Als solchen Massenwahn müssen wir auch die Religionen der Menschheit kennzeichnen. Den Wahn erkennt natürlich niemals, wer ihn selbst noch teilt.“

von |Januar 16th, 2017|Kommentare deaktiviert für Astronomisches Fundament – die wissenschaftliche Sichtweise zur Heiligen Schrift

Jesus und Horus — Parallele Lebensereignisse

Jesus und Horus — Parallele Lebensereignisse

„Die christlichen Mythen bezogen sich zuerst auf Horus oder Osiris, der die Verkörperung der himmlischen Gottheit, Wahrheit, Weisheit und Reinheit war… Dieser war der größte Held, der je im Geist des Menschen lebte – nicht im Fleisch – der einzige Held, für den Wunder natürlich waren, weil er nicht menschlich war.“ (The Natural Genesis,“ von Gerald Massey, Neuauflage von 1998)

„Ich bin der HERR, dein Gott, aus dem Lande Ägypten und du sollst außer mir keinen Gott kennen, denn außer mir gibt es keinen Erlöser.“ (Hosea 13:4, King-James-Version) Diese Passage könnte eine zusätzliche und völlig andere Bedeutung haben als ihr gewöhnlich zugeschrieben wird.

Über Yeshua von Nazareth

Er wird normaler Weise Jesus Christus genannt, obwohl Joshua eine korrektere Übersetzung seines ersten Namens wäre. „Christus“ ist nicht sein Nachname, sondern einfach das griechische Wort für „Messias“ oder „der Gesalbte“. Theologen haben ungefähr 50 Evangelien entdeckt, die weit verbreitet von jüdischen, paulinischen und gnostischen Gruppen innerhalb der frühen christlichen Bewegung benutzt wurden. Nur vier von ihnen wurden von der überlebenden Gruppe, dem paulinischen Christentum, benutzt und wurden in die Bibel übernommen. Diese vier Evangelien beschreiben Jesus als einen Juden, der in Palästina ca. 4 bis 7 vor Christus einer Jungfrau geboren wurde. Er wird als Rabbi, Lehrer, Heiler, Teufelsaustreiber, Zauberer, Prophet und religiöser Führer, der einen einjährigen (gemäß Markus) oder einen dreijährigen (gemäß Johannes) Dienst in Palästina ausübte und damit begann, als er ungefähr 30 Jahre alt war. Die meisten Christen glauben, dass er durch die römische Besatzungsarmee hingerichtet wurde, die Unterwelt besuchte, auferstand, 40 Tage bei seinen Jüngern verbrachte und dann zum Himmel auffuhr. Die meisten christlichen Glaubensrichtungen betrachten Jesus als Sohn Gottes, die zweite Person in der Dreieinigkeit.

Konservative Christen betrachten die Evangelien als unfehlbar, deren Autoren von Gott inspiriert wurden. Die Evangelien und andere Passagen in der Bibel werden meistens buchstäblich ausgelegt. Muslime betrachten Jesus als großen Propheten – an Bedeutung gleich nach Mohammed. Sie sehen die Behauptung, dass Jesus Gottes Sohn sei, als Gotteslästerung an.

Über Horus

Verschiedene antike ägyptische Statuen und Schriften erzählen von Horus, auch Harseisis, Heru-sa-Aset (Horus, Sohn der Isis), Heru-ur (Horus der Ältere), Hr und Hrw (ein Schöpfergott des Himmels) genannt oder geschrieben. Er wurde Tausende von Jahren vor dem ersten Jahrhundert nach Christus – die Zeit, als Jesus in Palästina seinen Dienst verrichtete – angebetet (Tom Harpur, „The Pagan Christ; Recovering the Lost Light,“ Thomas Allen, (2004), Seite 5).

Jesus und Horus — Parallele Lebensereignisse

Horus wurde oft als stilisiertes Augensymbol dargestellt, das das Auge des Falken symbolisierte. Er wurde auch „in der Gestalt eines Sperbers oder als ein Mensch [oder Löwe] mit Habichtskopf dargestellt“. (Egyptian god Horus, The Louvre, Paris.)

Er wird oft als Kleinkind gezeigt, das von seiner Mutter Isis gewiegt wird. Er wurde als der Sohn der beiden ägyptischen Hauptgötter angesehen, des Gottes Osiris und der Göttin Isis. Als Erwachsener rächte er den Mord an seinem Vater und wurde als Gott der zivilen Ordnung und der Gerechtigkeit angesehen. Von jedem ägyptischen Pharao glaubte man, dass er die lebendige Verkörperung – eine Inkarnation – des Horus wäre.

Jesus und Horus — Parallele Lebensereignisse
Jesus und Horus — Parallele Lebensereignisse

Lebensereignisse, die sich Horus und Jesus teilten

Geschichten aus dem Leben des Horus machten Jahrhunderte lang vor Jesu Geburt (ca. 4 bis 7 v. Chr.) die Runde. Wenn es jemals ein Kopieren durch Schreiber der ägyptischen oder christlichen Religionen gab, dann waren es Anhänger Jesu, die die Mythen und Legenden des Horus in seine Lebensgeschichte einbauten, und nicht umgekehrt.

Der Autor und Theologe Tom Harpur studierte die Werke dreier Autoren, die über antike ägyptische Religion geschrieben haben: Godfrey Higgins (1771-1834), Gerald Massey (1828-1907) und Alvin Boyd Kuhn (1880-1963). Harpur schloss einige ihrer Entdeckungen in sein Buch „Pagan Christ“ [„Heidnischer Christus“] in sein Buch mit ein. Er argumentierte, dass alle wesentlichen Ideen sowohl des Judentums als auch des Christentums in erster Linie aus der ägyptischen Religion stammten. „[Der Autor Gerald] Massey entdeckte fast zweihundert Beispiele direkter Beziehung zwischen dem mythischen ägyptischen Material und den angeblich historischen christlichen Schriften über Jesus. Horus war in der Tat die Urform des heidnischen Christus.“ (Tom Harpur, „The Pagan Christ; Recovering the Lost Light,“ Thomas Allen, (2004), Seite 85)

Der Vergleich gemeinsamer Lebensereignisse

EreignisHorusYeshua (Jesus Christus) von Nazareth
Empfängisdurch eine Jungfrau; es gibt aber einige Zweifel über diese Angelegenheit.durch eine Jungfrau. 
Vater:Einzig Gezeugter des Gottes Osiris.Einzig Gezeugter Sohn YHWH’s (in der Form des Heiligen Geistes).
Mutter:Meri.Miriam (Maria).
Pflegevater:Seb, (Jo-Seph). (Ebenda, S. 89)Joseph.
Vorfahren des Pflegevaters:Königlicher Abstammung.Königlicher Abstammung.
Geburtsort:In einer Höhle.In einer Höhle oder Stall.
Ankündigung:Durch einen Engel an Isis, seine Mutter.Durch einen Engel an Miriam, seine Mutter.
Geburt wurde angekündigt durchden Stern Sirius, dem Morgenstern.einen nicht identifizierten „Stern im Osten“.
Geburtsdatum:Die antiken Ägypter stellten eine Krippe und ein Kind zur Schau, das Horus repräsentierte, und marschierten damit zur Zeit der Wintersonnenwende (21. Dez.) durch die Straßen.Gefeiert am 25. Dez. Das Datum wurde gewählt, um es mit demselben Tag der Geburt von Mithra, Dionysos und der Sol Invictus (unbesiegbaren Sonne) usw. zusammenfallen zu lassen.
Bekanntgabe der Geburtdurch Engel.durch Engel.
Zeugen der Geburt:Schafhirten.Schafhirten.
Spätere Zeugen der Geburt:Drei Sonnengottheiten.Drei weise Männer.
Todesbedrohung im Kleinkindesalter:Herut versuchte, Horus ermorden zu lassen.Herodes versuchte, Jesus ermorden zu lassen.
Die Reaktion auf die Bedrohung:Der Gott That sagt der Mutter des Horus: „Komm, du Göttin Isis, verstecke dich mit deinem Kind.“Ein Engel sagt Jesu Vater: „Erhebe dich und nimm das junge Kind und seine Mutter und fliehe nach Ägypten.“
Ritual für das Erwachsenwerden:Horus kam in das Alter für ein besonderes Ritual, als sein Auge wieder hergestellt wurde.Wird von seinen Eltern zum Tempel für das gebracht, was man heute Barmitzva-Ritual nennt.
Alter beim Ritual:1212
Bruch in der Lebensgeschichte:Keine Daten zwischen dem Alter von 12 bis 30 Jahren.Keine Daten zwischen dem Alter von 12 bis 30 Jahren.
Taufort:Im Fluss Eridanus.Im Fluss Jordan.
Alter der Taufe3030
Getauft von:Anup dem TäuferJohannes dem Täufer
Nachfolgendes Schicksal des Täufers:Enthauptet.Enthauptet.
Versuchung:Aus der Wüste von Amenta von seinem Erzrivalen Sut (alias Set), der ein Vorläufer des hebräischen Satan war, auf einen hohen Berg gebracht.Aus der Wüste in Palästina von seinem Erzrivalen Satan auf einen hohen Berg gebracht.
Ergebnis der Versuchung:Horus widersteht der Versuchung.Jesus widersteht der Versuchung.
Enge Anhänger:Zwölf Jünger. Es gibt auch über diese Sache einige Zweifel.Zwölf Jünger
Aktivitäten:Ging über Wasser, trieb Dämonen aus, heilte Kranke, machte Blinde sehend. Er „beruhigte durch seine Macht das Meer.“Ging über Wasser, trieb Dämonen aus, heilte Kranke, machte Blinde sehend. Er befahl dem Meer: „Friede, sei ruhig“.
Erweckung der Toten:Horus erweckte Osiris, seinen toten Vater, aus dem Grab. (Ebenda, S. 120-136)Jesus erweckte Lazarus aus dem Grab.
Ort, wo sich das Auferweckungswunder

zutrug:

Anu, eine ägyptische Stadt, wo die Rituale des Todes, der Beerdigung und Auferweckung von Horus jährlich aufgeführt wurden.(Ebenda, S. 120-136)Hebräer fügten ihre Vorsilbe für Haus („beth“) „Anu“ hinzu, um „Beth-Anu“ oder „Haus von Anu“ zu produzieren. Da „u“ und „y“ in der Antike austauschbar waren, wurde „Bethanu“ zu „Bethany“, dem Ort, der in Joh. 11 erwähnt wird [Bethanien].
Ursprung des Namens „Lazarus“ im Johannesevangelium:Asar war eine Alternativname für Osiris, Horus‘ Vater, den Horus von den Toten erweckte. Er wurde als Zeichen der Achtung „der Asar“ genannt. In Hebräisch übersetzt ist dies „El-Asar“. Die Römer fügten die Endung „us“ hinzu, um auf einen männlichen Namen hinzudeuten, und so entstand „Elasarus“. Mit der Zeit wurde das „E“ weggelassen und „s“ wurde zu „z“, und so entstand „Lazarus“. (Ebenda, S. 120-136)
Schlüsselpredigt(en):Bergpredigt.Bergpredigt; Predigt in der Ebene.
Todesart:Durch Kreuzigung.Durch Kreuzigung (Martapfahl)
In Gemeinschaft vonzwei Dieben.zwei Dieben.
Beisetzungin einem Grab.in einem Grab.
Schicksal nach dem Tod:In die Hölle hinabgestiegen; nach drei Tagen auferstanden.In die Hölle hinabgestiegen; nach ungefähr 30 bis 38 Stunden (Freitagnachmittag bis vermutlich irgendwann am Sonntagvormittag), die Teile von drei Tagen abdecken, auferstanden.
Auferstehung verkündet vonFrauen.Frauen.
Zukunft:Regierung von 1000 Jahren im Millennium.Regierung von 1000 Jahren im Millennium (YHWH’s Königreich).

Vergleich einiger Merkmale von Horus und Jesus

MerkmaleHorusYeshua (Jesus Christus) von Nazareth
Wesen:Als mythische Person angesehen.Als ein Gottmensch des 1. Jahrhunderts n. Chr. angesehen.
Hauptrolle:Erlöser der Menschheit.Erlöser der Menschheit.
Status:Gottmensch.Gottmensch.
Allgemeine Darstellung:Die Jungfrau Isis hält das Kleinkind Horus.Die Jungfrau Maria hält das Kleinkind Jesus.
Titel:KRST, der Gesalbte.Christus, der Gesalbte.
Andere Namen:Der gute Hirte, das Lamm Gottes, das Brot des Lebens, der Menschensohn, das Wort, der Fischer, der Sichter.Der gute Hirte, das Lamm Gottes, das Brot des Lebens, der Menschensohn, das Wort, der Fischer, der Sichter.
Tierkreiszeichen:Mit den Fischen in Verbindung gebracht.Mit den Fischen in Verbindung gebracht.
Hauptsymbole:Fisch, Käfer, Weintraube, Hirtenstab.Fisch, Käfer, Weintraube, Hirtenstab.

Vergleich der Lehren von Horus und Jesus

LehrenHorusYeshua (Jesus Christus) von Nazareth
Kriterium für die Erlösung vor dem Ort des Gerichts:„Ich habe dem Hungrigen Brot gegeben und dem Durstigen Wasser und dem Nackten Kleidung und dem Schiffbrüchigen ein Boot.“ (Ebenda, S. 74)„Denn ich war hungrig und ihr gabt mir Fleisch; ich war durstig und ihr gabt mir zu trinken; ich war ein Fremder und ihr nahmt mich auf, nackt und ihr bekleidetet mich… (Matthäus 25: 35-36, KJV)
„Ich bin“-Aussagen:Ich bin Horus in Herrlichkeit…

 

ich bin der Herr des Lichts… ich bin der Siegreiche… ich bin der Erbe endloser Zeiten… ich, ja ich, bin derjenige, der die Pfade des Himmels kennt.“ („The Ritual: The Egyptian Book of the Dead.“)

 

„Ich bin Horus, der Prinz der Ewigkeit.“

 

„Ich bin Horus, der durch alle Ewigkeit hin fortschreitet… Ewigkeit und Ewigdauernd ist mein Name…

 

„Ich bin der Besitzer des Brotes in Anu. Ich habe Brot im Himmel mit Ra.“

„Ich bin das Licht der Welt… Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“

 

„Bevor Abraham war, war ich.“

 

„Jesus Christus, derselbe gestern und heute und für immer.“

 

„Ich bin das lebende Brot, das vom Himmel herunter kam.“

(Aus dem Johannesevangelium)

Wurde Horus von einer Jungfrau geboren?

 

Acharya S. zitiert den Priester und Autor Joseph McCabe:

Ganz gleich, was wir aus dem ursprünglichen Mythos machen… Isis scheint ursprünglich eine jungfräuliche (oder vielleicht geschlechtslose) Göttin gewesen zu sein, und in der späteren Periode der ägyptischen Religion wurde sie wieder als jungfräuliche Gottheit betrachtet, die von ihren Ergebenen sehr strenge Abstinenz abverlangte. Es ist offensichtlich die Periode, in der der Geburtstag des Horus jährlich um den 25. Dezember herum in den Tempeln gefeiert wurde. Wie sowohl Macrobius als auch der christliche Schreiber [der „Paschal-Chronik“] sagen, wurde eine Figur des Horus als Baby in eine Krippe in einer bühnenbildlichen Rekonstruktion eines Stalles gelegt und eine Statue von Isis daneben gestellt. Horus war in gewissem Sinne der Erlöser der Menschheit. Er war ihr Rächer der Mächte der Finsternis; er war das Licht der Welt. Sein Geburtsfestival war vor Christus eine echte Weihnachtsfeier. (Joseph McCabe, „The Story of Religious Controversy,“ Stratford Co, (1929) und Acharya S., „Born of a Virgin on December 25th: Horus, Sun God of Egypt)

James Frazer schreibt in The Golden Bough (James George Frazer, The Golden Bough: A Study in Magic and Religion.“ Oxford University Press, (1998)):

Das Ritual der Geburt, wie es offensichtlich in Syrien und Ägypten gefeiert wurde, war bemerkenswert. Die Feiernden zogen sich in bestimmte innere Schreine zurück, von wo aus sie um Mitternacht mit einem lauten Ruf hervorkamen: „Die Jungfrau hat hervorgebracht! Das Licht nimmt zu!“ Die Ägypter stellten die neugeborene Sonne sogar durch das Abbild eines Kleinkindes dar, dass sie an seinem Geburtstag, der Wintersonnenwende, hervorbrachten und seinen Anbetenden darbrachten. Ohne Zweifel war die Jungfrau, die auf diese Weise empfing und einen Sohn am 25. Dezember gebar, die große orientalische Göttin, die die Semiten die Himmlische Jungfrau oder einfach Himmlische Göttin nannten.(Les Carney, „Krishna born of a virgin?)

Andererseits befragte der christliche Theologe Ward Gasque zwanzig zeitgenössische Ägyptologen. Er befragte sie daüber, ob Horus eine Jungfrauengeburt erfuhr. Zehn antworteten und alle stimmten überein, dass es keinen Beweis gäbe, dass Horus von einer Jungfrau geboren wurde. (Tom Harpur, „The Pagan Christ; Recovering the Lost Light,“ Thomas Allen, (2004), Seite 5)

Hatte Horus 12 Jünger?

 

Glenn Miller schrieb:

…meine Nachforschung in der akademischen Literatur bringt diese Tatsache nicht hervor. Ich kann Hinweise auf vier „Jünger“ finden – die verschiedentlich die halb göttlichen HERU-SHEMSU (‚Anhänger des Horus‘) genannt werden. Ich kann Hinweise auf sechzehn menschliche Jünger finden. Und ich kann Hinweise auf eine ungezählte Gruppe von Jüngern finden, die mesniu/mesnitu (‚Schmiede‘) genannt werden, die Horus in einigen seiner Schlachten begleiteten. …Aber ich kann nirgends zwölf finden. (James Patrick Holding, „Comparing Osiris, Horus and Jesus)

Natürlich könnte die frühe christliche Bewegung das Konzept der Jünger aus Ägypten importiert und die Zahl geändert haben, so dass die Zahl der Jünger Jesu mit der Anzahl der Stämme Israels zusammenpasste.

von |Januar 3rd, 2017|Kommentare deaktiviert für Jesus und Horus — Parallele Lebensereignisse

Wer ist „der treue und verständige Sklave“?

Wer ist „der treue und verständige Sklave“?

Vor fast 2 000 Jahren wurde Jesus auf dem Ölberg im Verlauf eines persönlichen Gesprächs mit vier seiner Apostel folgende Frage gestellt: „Wann werden diese Dinge geschehen, und was wird das Zeichen deiner Gegenwart und des Abschlusses des Systems der Dinge sein?“ (Matthäus 24:3). Die Apostel verwendeten in dieser Frage die beiden Ausdrücke „deine Gegenwart“ und „Abschluss des Systems der Dinge„. Was ist damit gemeint? Das Wort „Abschluss“ wird übersetzt aus dem griechischen Wort syntéleia; hingegen télos, ein verwandtes griechisches Wort, „Ende“ bedeutet. Was ist die „Gegenwart„, nach der sich die Apostel erkundigten? Mit „Gegenwart“ wird das griechische Wort parousía übersetzt. Christis parousía bzw. Gegenwart mit seiner Einsetzung als König im Himmel (Matthäus 28:18-20) schließt im weiteren Verlauf die „große Drangsal“ ein, in deren Verlauf er kommt, um die Bösen zu vernichten (Matthäus 24:21). Viele verschiedene Dinge, unter anderem die „letzten Tage“ des gegenwärtigen bösen Systems der Dinge, die Einsammlung echter Christen und die Verkündigung der guten Botschaft vom Königreich fallen in die Gegenwart Jesu (2. Timotheus. 3:1; 1. Korinther 15:23; 1. Thessalonicher 4:15-17; 2. Thessalonicher 2:1). Man könnte sagen, die Zeit des „Abschlusses des Systems der Dinge“ (syntéleia) verläuft parallel zu der Zeit, die als Christi Gegenwart (parousía) bezeichnet wird, oder entspricht dieser. Während Christus seine treuen Apostel auf seinem irdischen Weggang vorbereitete, erzählte er ihnen von einem kombinierten Zeichen, das vor der Gegenwart des Herrn eintreffen würde.

Als er auf dem Ölberg saß, traten die Jünger allein zu ihm und sprachen: „Sag uns: Wann werden diese Dinge geschehen, und was wird das Zeichen deiner Gegenwart und des Abschlusses des Systems der Dinge sein?“ Und Jesus gab ihnen zur Antwort: „Seht zu, daß euch niemand irreführe; denn viele werden aufgrund meines Namens kommen und sagen: ‚Ich bin der Christus‘ und werden viele irreführen. Ihr werdet von Kriegen und Kriegsberichten hören; seht zu, daß ihr nicht erschreckt. Denn diese Dinge müssen geschehen, aber es ist noch nicht das Ende. Denn Nation wird sich gegen Nation erheben und Königreich gegen Königreich, und es wird Lebensmittelknappheit und Erdbeben an einem Ort nach dem anderen geben. Alle diese Dinge sind ein Anfang der Bedrängniswehen.  Dann wird man euch der Drangsal überliefern und wird euch töten, und ihr werdet um meines Namens willen Gegenstand des Hasses aller Nationen sein. Dann werden auch viele zum Straucheln gebracht werden und werden einander verraten und werden einander hassen. Und viele falsche Propheten werden aufstehen und viele irreführen; und wegen der zunehmenden Gesetzlosigkeit wird die Liebe der meisten erkalten. Wer aber bis zum Ende ausgeharrt haben wird, der wird gerettet werden.  Und diese gute Botschaft vom Königreich wird auf der ganzen bewohnten Erde gepredigt werden, allen Nationen zu einem Zeugnis; und dann wird das Ende kommen.“ (Matthäus 24:3-14)

Bevor „das Ende“ gekommen sein wird, dass Ende der Menschenherrschaft die durch das Königreich Gottes ersetzt wird (Daniel 2:44), bevor das erneute Kommen des Herrn geschehen sein wird, würde zuvor ein Gleichnis in Erfüllung gegangen sein:  „Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave, den sein Herr über seine Hausknechte gesetzt hat, um ihnen ihre Speise zur rechten Zeit zu geben?“ (Matthäus 24:45)

An dieser Stelle geht Jesus Christus nicht weiter darauf ein, wer in diesem Gleichnis der „treue und verständige Sklave“ ist, und dennoch wissen wir, dass Christus als einziger Herr (1. Korinther 8:5, 6) diesen treuen Diener eingesetzt hat, um die anderen Hausknechte in diesem Gleichnis mit geistiger Speise zu versorgen, dass bedeutet Erkenntnis über die Wahrheit aus Gottes Wort. Betrachten wir bezüglich zu Matthäus 24:45 eine Parallelstelle, so können wir in Erfahrungen bringen, dass dieser Sklave auch als „Verwalter“ gekennzeichnet ist: „Und der Herr sprach: „Wer ist in Wirklichkeit der treue Verwalter, der verständige, den sein Herr über seine Dienerschaft setzen wird, um ihnen fortwährend ihr Maß an Speisevorrat zur rechten Zeit zu geben?“ (Lukas 12:42)

Das griechische Wort „oikonomos“ steht für „Verwalter„, „Hausverwalter„, „Vormund„. Damals galt dieser Verwalter als ehemaliger Sklave, der aber als freier Mensch und aus Liebe seinem Herrn diente, seine ganze Habe verwaltete, solange der Hausherr nicht den Vorstand vertrat. Dieses passende Gleichnis spiegelt den Gedanken Christi wider, der ebenfalls für eine unbestimmte Zeit das Haus, die irdische Welt, verlässt und die Habe, dies bedeutet alles was Christus weiter gegeben hat – die Erkenntnis aus Gottes Wort, die gute Botschaft vom Königreich – seinen treuen Apostel und Nachfolgern überträgt (2. Korinther 5:20) bis er zurück gekommen sein wird; die Gegenwart des Herrn, der Abschluss des Systems der Dinge.

Mit dieser Erkenntnis, als treuen Verwalter und verständigen Sklaven auf der Erde die Botschaft und Lehren Christus weiter zu geben, stimmte Paulus diesem Bewusstsein zu, indem er an die Korinther schrieb: „Somit schätze uns ein Mensch als Untergebene Christi und Verwalter heiliger Geheimnisse Gottes ein. Außerdem sucht man in diesem Fall bei Verwaltern, daß einer als treu befunden werde“ (1. Korinther 4:1, 2). Auch glaubte Paulus daran, dass jeder Christ, der das Verwalteramt inne hat, bestimmte Tugenden mitbringen muss: „Denn als Gottes Verwalter muß ein Aufseher frei von Anklage sein, nicht eigenwillig, nicht zornmütig, kein lärmender Trinker, kein Schläger, nicht auf unehrlichen Gewinn erpicht, sondern gastfreundlich, das Gute liebend, gesunden Sinnes, gerecht, loyal, Selbstbeherrschung übend,  am zuverlässigen Wort festhaltend, was seine Kunst des Lehrens betrifft, damit er imstande sei, durch die gesunde Lehre sowohl zu ermahnen als auch die Widersprechenden zurechtzuweisen“ (Titus 1:7-9).  Der Apostel Petrus schrieb ebenfalls: „In dem Verhältnis, wie jeder eine Gabe empfangen hat, gebraucht sie, indem ihr einander als vortreffliche Verwalter der unverdienten Güte Gottes dient, die auf mannigfaltige Weise zum Ausdruck kommt.“ (1. Petrus 4:10)

Die Treue und Verständigkeit eines Sklaven wird besonders dann deutlich, wenn man anhand seiner Taten sieht, wie er mit der Erkenntnis und dem Auftrag umgegangen ist, das Königreich Gottes unter den Menschen zu verkündigen (Matthäus 24:14; 28:19-20). Ein weiteres Gleichnis sprach Jesus Christus, um den Unterschied zu zeigen, wie sich ein treuer von einem untreuen Sklaven unterscheidet:

Denn es ist so, wie wenn ein Mensch [Jesus Christus], der im Begriff stand, außer Landes zu reisen [Ableben auf der Erde], seine eigenen Sklaven [Apostel und Nachfolger Christi, wahre Christen] zu sich rief und ihnen seine Habe [Die Botschaft von Gottes Königreich] übergab. Und dem einen gab er fünf Talente, einem anderen zwei, noch einem anderen eines, einem jeden nach seiner eigenen Fähigkeit, und er ging außer Landes.  Sogleich ging der, der die fünf Talente empfangen hatte, hin und machte Geschäfte damit und gewann fünf weitere. Desgleichen gewann der, der die zwei empfangen hatte, zwei weitere. Der aber, der nur eines empfangen hatte, ging hin und grub in die Erde und verbarg das Silbergeld seines Herrn.  Nach langer Zeit kam der Herr jener Sklaven und rechnete mit ihnen ab [Harmagedon, Gerichtstag Gottes]. Da trat der herzu, der fünf Talente empfangen hatte, und brachte fünf weitere Talente und sprach: ‚Herr, du hast mir fünf Talente übergeben; siehe, ich habe fünf weitere Talente gewonnen.‘ Sein Herr sagte zu ihm: ‚Wohlgetan, du guter und treuer Sklave! Du warst über weniges treu. Ich will dich über vieles setzen. Geh ein in die Freude deines Herrn.‘  Als nächster trat der herzu, der die zwei Talente empfangen hatte, und sprach: ‚Herr, du hast mir zwei Talente übergeben; siehe, ich habe zwei weitere Talente gewonnen.‘ Sein Herr sagte zu ihm: ‚Wohlgetan, du guter und treuer Sklave! Du warst über weniges treu. Ich will dich über vieles setzen. Geh ein in die Freude deines Herrn.‘ Schließlich trat der herzu, der das eine Talent empfangen hatte, und sagte: ‚Herr, ich wußte, daß du ein strenger Mann bist und erntest, wo du nicht gesät, und sammelst, wo du nicht geworfelt hast. Da fürchtete ich mich und ging hin und verbarg dein Talent in der Erde [Das Versäumnis der Weitergabe der guten Botschaft]. Hier hast du das Deine.‘ In Erwiderung sprach sein Herr zu ihm: ‚Du böser und träger Sklave! Du wußtest also, daß ich erntete, wo ich nicht säte, und sammelte, wo ich nicht worfelte? Nun, so hättest du mein Silbergeld bei den Bankleuten anlegen sollen, und bei meiner Ankunft hätte ich das Meine mit Zins erhalten. Deshalb nehmt ihm das Talent weg und gebt es dem, der die zehn Talente hat. Denn jedem, der hat, wird mehr gegeben werden, und er wird in Fülle haben; dem aber, der nicht hat, wird selbst das, was er hat, weggenommen werden. Und den unnützen Sklaven werft hinaus in die Finsternis draußen. Dort wird sein Weinen und sein Zähneknirschen sein.‘“ (Matthäus 25:14-30)

Während die ersten beiden Sklaven in diesem Gleichnis belohnt wurden, weil sie die Talente vermehrt haben, die der Herr ihnen gegeben hat, wurde der andere, der das eine Talent vergrub, aus dem Reich des Herrn geworfen. Deutlich wollte Christus mit diesem Gleichnis vermitteln, dass es nach seinem Weggang aus dem Erdenreich zwei Gruppen geben wird: Die eine treue Gruppe, würde das Talent vermehren, dass bedeutet ein echter Nachfolger Christus sein, seine Gebote halten sowie die Botschaft von Königreich Gottes predigen und Jünger machen. Die andere Gruppe jedoch, würde ein Leben führen, dass dem Herrn nicht gefällt. Sie würde das Geheimnis, die Erkenntnis der Wahrheit, für sich behalten, dieses also innerlich „eingraben“, und kein Interesse daran haben, was der Wille Gottes ist und das Menschen eine genaue Erkenntnis der Wahrheit empfangen, sich taufen lassen; die Botschaft, die Jesus Christus von Gott, seinem Vater, den Menschen übertragen hat. So wie dieser Sklave das Talent vergrub, es in der Erde verkommen ließ und zu keinem Nutzen beitrug, so sind all die falschen Christen, die sich durch ihren Namen passiv zu Christus bekennen, jedoch ihr Leben bzgl. dem Königreich so nutzlos und sinnlos erscheint, wie ein vergrabenes Talent; es ist für nichts zu gebrauchen. Nach Vers 30 bestätigen die niedergeschriebenen Gedanken das Gleichnis Christus, wenn sie deutlich schildern: „Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit gekommen sein wird und alle Engel mit ihm [Harmagedon, Gerichtstag Gottes], dann wird er sich auf seinen Thron der Herrlichkeit setzen. Und alle Nationen werden vor ihm versammelt werden, und er wird die Menschen voneinander trennen [treue Sklaven von untreuen Sklaven, Gottlose], so wie ein Hirt die Schafe von den Ziegenböcken trennt. Und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zu seiner Linken.“ (Matthäus 25:31-33)

Der Sohn Gottes wusste, dass nachdem er zu seinem Vater zurückgekehrt sein wird, es eine Ansammlung von Christen geben wird, die seinem Ruf folgen werden. Doch unter ihnen wird es Menschen geben, die ihm treu gedient haben, und welche, die es nicht taten, reine „Namenschristen“ sind – sie bekennen sich zwar zu Christus, tragen seinen Namen als „Christen“, doch ihr Handeln entspricht der Finsternis. Während „Schafe“ ihrem Hirten nachfolgen, so sind „Ziegenböcke“ störrisch und folgen niemanden.

Nicht nur, dass Schafe treu ihrem Hirten folgen, so würden diese auch dadurch zu erkennen sein, dass sie die geringsten der Christen, einem echten Nachfolger Jesus, liebevoll behandelt haben, so als sei es der Herr selbst:

Dann wird der König zu denen zu seiner Rechten sagen: ‚Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet worden seid, erbt das Königreich, das von der Grundlegung der Welt an für euch bereitet ist. Denn ich wurde hungrig, und ihr gabt mir etwas zu essen; ich wurde durstig, und ihr gabt mir etwas zu trinken. Ich war ein Fremder, und ihr nahmt mich gastfreundlich auf, nackt, und ihr bekleidetet mich. Ich wurde krank, und ihr saht nach mir. Ich war im Gefängnis, und ihr kamt zu mir.‘ Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: ‚Herr, wann sahen wir dich hungrig und speisten dich oder durstig und gaben dir etwas zu trinken? Wann sahen wir dich als einen Fremden und nahmen dich gastfreundlich auf oder nackt und bekleideten dich? Wann sahen wir dich krank oder im Gefängnis und kamen zu dir?‘ Und der König wird ihnen erwidern und sagen: ‚Wahrlich, ich sage euch: In dem Maße, wie ihr es einem der geringsten dieser meiner Brüder getan habt, habt ihr es mir getan.‘“ (Matthäus 25:34-40)

Echte Christen würden sowohl untereinander Liebe bekunden (Johannes 13:35), als auch echte Liebe zu ihren Feinden aufbringen und sich so erweisen wie Christus selbst, und ihr himmlischer Vater YHWH, der ebenfalls kein Unterschied zwischen Gerechte und Ungerechte macht (Matthäus 5:43-48). Falsche Christen jedoch, Menschen die einen Ziegenbock ähnlichen Charakter aufweisen, würden nicht den Erfordernissen und dem Auftrag des Herrn entsprechen gelebt haben, sie werden andere nicht mit Liebe behandelt haben, als sei es der Herr selbst. Folgendes wird Christus diesen erwidern:

Dann wird er seinerseits zu denen zu seiner Linken sagen: ‚Geht weg von mir, ihr, die ihr verflucht worden seid, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bereitet ist.  Denn ich wurde hungrig, aber ihr gabt mir nichts zu essen, und ich wurde durstig, aber ihr gabt mir nichts zu trinken. Ich war ein Fremder, aber ihr nahmt mich nicht gastfreundlich auf, nackt, aber ihr bekleidetet mich nicht, krank und im Gefängnis, aber ihr saht nicht nach mir.‘ Dann werden auch sie antworten und sagen: ‚Herr, wann sahen wir dich hungrig oder durstig oder als einen Fremden oder nackt oder krank oder im Gefängnis und dienten dir nicht?‘ Dann wird er ihnen antworten und sagen: ‚Wahrlich, ich sage euch: In dem Maße, wie ihr es einem dieser Geringsten nicht getan habt, habt ihr es mir nicht getan.‘ Und diese werden in die ewige Abschneidung weggehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.““ (Matthäus 25:41-46)

Nicht nur, dass diese keine Liebe zu ihren Nächsten gehabt haben, so brüsten sich auch diese mit scheinheiligen Taten, mit denen sie vorgeben, sie würden Christus Willen getan haben. Dieser wird am Gerichtstag jedoch erwidern:

Nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Herr, Herr‘, wird in das Königreich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: ‚Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen prophezeit und in deinem Namen Dämọnen ausgetrieben und in deinem Namen viele Machttaten vollbracht?‘  Und doch will ich ihnen dann bekennen: Ich habe euch nie gekannt! Weicht von mir, ihr Täter der Gesetzlosigkeit.“ (Matthäus 7:21-23)

Sowohl die Menschen, die das Talent vergraben (Matthäus 25:14-30), das Königreich Gottes und die Botschaft davon nicht predigen, keine Jünger machen wollen, als auch die symbolischen Ziegenböcke (Matthäus 25:31-33), Menschen die nicht der Stimme Jesus folgen möchten, Christus nicht ihr Hirte und Führer ist, werden nicht Gottes Königreich erben. Ebenfalls werden die verurteilt werden, die ihren Nächsten nicht aufgenommen haben, als sei es der Herr selbst (Matthäus 25:41-46), das bedeutet die christlichen Maßstäbe nicht bei ihren Nächsten angewandt haben und all jene, die vor Menschen und dem Herrn über ihren falschen Taten prahlen, sie aber nicht gefordert waren, weil es nie der Wille des Vaters war (Matthäus 7:21-23), werden für ihre Gesetzlosigkeit zu Rechenschaft gezogen werden.

Matthäus 24:45-47: Das Gleichnis vom „treuen und verständigen Sklaven“ spricht jeden echten Christen an, der dem Herrn treu folgen möchte, seine Gebote hält und die Habe, die Gebote und die Erkenntnis der Wahrheit an andere weiter gibt, die, die sich in diesem Haus, der irdischen Welt, befinden. Der Sklave und Verwalter wird ebenfalls durch sein Verhalten im Ausblick auf die Rückkehr seines Herrn seinen wahren Charakter offenbaren. Von allen Sklaven wird erwartet, dass sie den Leuten des Hauses zur rechten Zeit zu essen geben. Aber nicht alle, die bekennen, zu Christus zu gehören, sind wirklich sein Diener auf Erden. Der treue Sklave ist einer, der zur Zeit der Wiederkunft bei der Sorge für Gottes Volk gefunden wird. Solch ein Verwalter wird im Königreich Gottes mit großer Verantwortung geehrt werden. Jesus wird ihn dann „über seine ganze Habe setzen“. Auf der Erde hat er sich stets treu verhalten, und hat sich nicht von Menschen führen lassen. Dieser treue Sklave war sich des heiligen Geistes stets bewusst, dass durch Christi Namen der Vater diesen senden wird. Dieser würde sie belehren, und die gegebenen Dinge zur richtigen Zeit wissen lassen (Johannes 14:26; 16:13) um andere auf dieser Welt, dem Haus aus Christus Gleichnis, Speise anhand des Wortes Gottes zukommen zu lassen. Diese würden sich ebenfalls nicht auf einen anderen Weg abbringen um sich von Menschen anführen zu lassen (1. Johannes 2:26, 27; 1. Korinther 2:10). Die alte Knechtschaft, sich in einer menschlichen Welt von Unvollkommenen belehren und führen zu lassen, gehört der Vergangenheit an, weil sie durch das Blut Christus erkauft worden (Matthäus 26:28; Johannes 6:54; 1. Johannes 1:7; Offenbarung 5:9, 10) und Verwalter, Sklaven und Diener Gottes geworden sind (1. Korinther 7:22, 23; Galater 1:10; Apostelgeschichte 5:29). Für sie ist es die höchste Maxime Christus Nachfolger zu sein, seine Persönlichkeit anzuziehen und täglich im Leben anzuwenden (Galater 3:27; Epheser 4:20-24; Römer 13:14; Philipper 2:15), weil diese wissen, dass Jesus der Herr über alle Lebenden und allen Toten ist; ihm wurde alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben. (Matthäus 28:18; Römer 14:9; Epheser 1:19-23; Philipper 2:8-11).

Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave [wahrer Christ], den sein Herr [Christus] über seine Hausknechte [Alle Menschen auf Erden] gesetzt hat, um ihnen ihre Speise zur rechten Zeit [biblische Wahrheit] zu geben? Glücklich ist jener Sklave, wenn ihn sein Herr bei der Ankunft [Gottes Strafgericht] so tuend [Verkündigung der biblischen Wahrheit] findet. Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über seine ganze Habe [Gottes Reich, Königsmacht] setzen.“ (Matthäus 24:45-47)

Wahrer Christ: Matthäus 5:43-48; 25:14-23; Johannes 13:35; 1. Korinther 4:1, 2; 2. Korinther 5:20; Titus 1:7-9
Christus; seine Macht über alle Menschen: Matthäus 28:18; Römer 14:9; Epheser 1:19-23; Philipper 2:8-11
Gottes Strafgericht: Matthäus 7:21-23; 25:31-46; Zephanja 1:3, 14-18
Verkündigung der biblischen Wahrheit: Matthäus 24:14; 25:14-23; 28:19-20; 2. Korinther 5:20
Gottes Reich; Königsmacht: Matthäus 6:19-21; 2. Timotheus 2:11-13; Offenbarung 3:21; 5:10, 11:15; 20:4

Matthäus 24:48-51: Das Gleichnis vom untreuen und unverständigen Sklaven spricht jeden falschen Nachfolger, jeden Namenschristen an, der vorgibt treu den Geboten Jesus nachgekommen zu sein, doch kein Interesse an der Botschaft des Königreiches hat. Ebenfalls hat es ihn nicht interessiert die Liebe zu seinem Nächsten auszuleben, als sei es der Herr selbst, der bedürftig ist (Matthäus 25:41-46). Vielmehr brüstet dieser sich mit scheinheiligen Taten, die weder zeitgemäß noch vom Vater gefordert waren (Matthäus 7:21-23). Einige spielen sich als Führer von anderen Christen auf, bilden Kirchen, Organisationen, Glaubensgemeinschaften in der sie Herren über andere sind, vergessen aber dabei, dass nur Christus selbst der Mittler und Führer ist (Matthäus 23:10; 1. Timotheus 2:5). Alles in allem wären seine Taten einfach nur gesetzlos und für Gott und seinem Sohn verabscheuungswürdig (Matthäus 7:23). Der böse Sklave, dessen Verhalten durch die Aussicht auf die Wiederkunft seines Herrn nicht beeinflusst wird, fängt an, „seine Mitknechte zu schlagen, und isst und trinkt mit den Betrunkenen“ (Matthäus 24:49). Solches Verhalten zeigt, dass er nicht für Gottes Königreich vorbereitet sein will. Wenn der messianische König, Jesus Christus, kommt, wird er ihn bestrafen und „ihm sein Teil setzen mit den Heuchlern“ (Matthäus 24:51), wo die Menschen symbolisch weinen und mit den Zähnen knirschen. Viele Namenschristen zeigen durch ihre Feindschaft gegen das Volk YHWH’s und ihre Verbrüderung mit den Gottlosen, dass sie nicht auf die Wiederkunft Christi warten. Für sie wird das Kommen Christi Gericht und nicht Segen bedeuten, ewige Vernichtung wird ihnen bevorstehen (2. Thessalonicher 1:6-9).

Wenn aber jener übelgesinnte Sklave [falscher Christ] je in seinem Herzen sagen sollte: ‚Mein Herr bleibt noch aus‘ [geistiger Tiefschlaf] und anfangen sollte, seine Mitsklaven zu schlagen [Verfolgung wahrer Christen], und mit den Gewohnheitstrinkern essen und trinken [weltliches Leben führen] sollte, wird der Herr jenes Sklaven an einem Tag kommen, an dem er es nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht kennt, und wird ihn mit der größten Strenge bestrafen [Gottes Strafgericht] und wird ihm sein Teil mit den Heuchlern zuweisen. Dort wird sein Weinen und sein Zähneknirschen sein [ewige Vernichtung].“ (Matthäus 24:48-51)

Falscher Christ: Matthäus 7:13, 21-23; 25:24-30, 41-46; Judas 4, 16
Geistiger Tiefschlaf: 1. Thessalonicher 5:6,7; Epheser 5:14; Römer 13:11; 1. Korinther 11:30; 2. Petrus 3:3-4
Verfolgung wahrer Christen: Lukas 6:22, 23; 21:16-17; 2 Korinther 11:21-27; Jakobus 4:1-3
Weltliches Leben führen: Galater 5:19-21; Jakobus 3:13-4:12; 1. Korinther 3:1-3; 5:1; Philipper 3:18-19
Gottes Strafgericht: Matthäus 7:21-23; 25:31-46; Römer 2:5; Zephanja 1:3, 14-18
Ewige Vernichtung: 2. Thessalonicher 1:6-9; 2. Petrus 3:7; Zephanja 1:3, 14-18

von |Januar 3rd, 2017|Kommentare deaktiviert für Wer ist „der treue und verständige Sklave“?

Parousia – Christus Zweites Kommen

Parousia – Christus Zweites Kommen

Parusie bedeutet wörtlich „[Da]beisein“ oder „[Da]nebensein“ (griechisch Δευτέρα Παρουσία, parusía, „Gegenwart, Anwesenheit“; παρά ([da]bei, [da]neben) und ουσία: (Da)Sein, Wesenheit. In der hellenistischen Philosophie beschreibt das Wort ursprünglich das wirksame Gegenwärtigsein von Gottheiten und Herrschern. Platon bezeichnet damit die Anwesenheit bzw. Gegenwart der Ideen in den Dingen. In der Bibel und im Christentum wird die (erhoffte) endzeitliche Wiederkunft Christi als Parusie bezeichnet. Das Wort parousía ist 24 Mal in den christlichen griechischen Schriften belegt. Als Parusieverzögerung wird in der christlichen Theologie das Ausbleiben der Wiederkunft Christi bezeichnet. Sie wird in verschiedenen Schriften des Neuen Testaments thematisiert und auf verschiedene Weise gedeutet.

Zeugen Jehovas sind bekanntlich der Wachtturm-Organisation stets hörig. Die Bibelauslegung der leitenden Körperschaft allein wird als richtig bezeichnet, nur sie hätten den heiligen Geist, um die Bibel richtig deuten zu können, weil YHWH sie als „Kanal und Sprachrohr“ erwählt hätte. Der einzelne Zeuge Jehovas im Allgemeinen will nicht merken, dass er von der leitenden Körperschaft im Nasenring durch die Manege geführt wird. Ein 90 jähriger Bruder und Zeuge Jehovas hat sich nun entschlossen, dieser Glaubensgemeinschaft den Rücken zu kehren und einen hoch interessanten Brief verfasst, der nach Selters aber auch Brooklyn geschickt wurde. Es geht unter anderem um die Frage, weshalb Jesus Kommen „IN“ der „Großen Drangsal“ sein soll, obwohl Bibelübersetzungen als auch die NWÜ von „DANACH“ spricht.

*[Anmerkung] Das folgende Originaldokument wurde von einem Zeugen Jehovas zur Verfügung gestellt. Die identifizierenden Informationen wurden geschwärzt, damit die Anonymität des Bruders gewährleistet wird.

[…] Zur Kenntnisnahme und Veröffentlichung

An die leitende Körperschaft, das Zweigbüro in Selters und an viele ausgewählte Einzelpersonen und diverse Versammlungen im ganzen deutschsprachigen Gebiet. Jeweilige Durchschriften wurden separat versendet.

Über mich

Mein Name ist Brd. XXX und ich wurde am 27.10.1956 als Zeuge Jehovas getauft und bin seid dem 60 Jahre mit der Versammlung Neunkirchen-West (Deutschland/Saarland) verbunden. Nun werde ich bald 90 Jahre alt. Ich bin ein Glaubensbruder, der auf eine biblische Erwiderung wartet. Aber seid Monaten keine erhält.

Warum wende ich mich an die „Versammlungen“

Parousia - Christus Zweites Kommen

Jesus zeigt uns die Möglichkeit auf, „zur Versammlung zu reden“ wenn mein Bruder eine Sünde begeht (Mat. 18:17). „Wenn er nicht auf sie hört, sprich zu der Versammlung. Wenn er auch nicht auf die Versammlung hört, so sei er für dich ebenso wie ein Mensch von den Nationen.“ Ich habe so etwas in den vergangenen 60 Jahren bei Zeugen Jehovas zwar noch nie erlebt, dass mit dem Sünder öffentlich, gesprochen wurde und gemeinsam um sein Leben gerungen wird. Aber wenn Jesus das sagt, wird es schon seine Richtigkeit haben. Oder seid ihr anderer Meinung als Jesus? Somit nutze ich hiermit die Möglichkeit, die mir Christus in Matthäus 18:17 angeboten hat. Sind wir uns darüber einig, dass sich Jeder der Aussage Jesu aus Math. 18:17 anschließt? Die „leitende Körperschaft“ kann nichts gegen diese Anwendung der Anweisung Jesu haben, da sie Jesus als ihren Herrn bezeichnet und sich Christus wie ein Sklave unterwirft. Oder gibt es hier evtl.Antichristen? (1/24)

Zwei Wege

Mit diesem Brief wird sich zeigen, wem die wahre Treue eines Jeden von euch gilt. Es gibt zwei Wege für den jeweiligen Leser: Entweder entscheidet er sich wie Stephanus zu handeln. Und gibt freimütig voll heiligen Geistes eine biblische Erwiderung. Stephanus hatte wahrlich keine Gemeinschaft mit diesen, wie nannte er sie noch in Apg. 7:52, „Verräter und Mörder“. Ich nenne sie die Abtrünnigen der letzten Tage des jüdischen Systems. Doch Stephanus argumentierte umfangreich mit Bibeltexten. Entgegengesetzt der zurzeit gültigen Lehre. Er tat das, was ALLE anderen Christen des ersten Jahrhunderts getan haben. Jesus ist darin das Beste Vorbild. Keiner von ihnen versündigte sich damit.

Parousia - Christus Zweites Kommen

Oder man geht den zweiten Weg. Der Weg der Mörder Jesu: „Daraufschrieen sie mit lauter Stimme und hielten sich mit den Händen die Ohren zu und stürmten einmütig auf ihn los.“ (Apg. 7:57). Mit welchen Personen muss Jesus euch nun vergleichen? Legt euere Hand am Rand dieses Briefes, um in zu zerreißen, so sind die Verräter und Mörder Jesu euere Vorbilder. Liegen Deine Hände auf Deinen Ohren, wenn ich im Folgenden der machtvollen Bibel das Wort erteile? Oder überkommt euch das unbändige Verlangen ab hier nicht mehr weiter zu lesen? Dann ergeht es Euch so, wie den abtrünnigen Männern des Sanhedrin, die Jehova und Jesus verraten haben: „Als sie nun diese Dinge hörten, fühlten sie sich in ihrem Herzen zutiefst verletzt, und sie begannen mit den Zähnen gegen ihn zu knirschen.“ (Apg. 7:54). Jesu wird sich an Dein jetziges Handel für immer erinnern! Und seine Engel werden seine Schnitter sein (Mat. 13:39).

Meine Briefesammlung vom 07.01.2016

Über 70 Seiten in 16 Einzelbriefen. Die unterschiedlichsten Lehren der Zeugen Jehovas wurden auf ihre Echtheit auf Herz und Nieren geprüft, mittels der Bibel. Einfache Lehren. Grundlehren. Das kleine Zeugen ABC. Geballtes Bibelwissen der deutlichen und klaren Lehren des Wortes Gottes im Gegensatz zu so mancher, schon des Öfteren geänderten, Lehrmeinung der leitenden Körperschaft. Bislang hattet ihr nicht den Anstand, auf meinen Brief vom 07. Januar 2016 zu antworten. Die Sache wurde einfach totgeschwiegen. Das war ein schwerer Fehler von allen Beteiligten. Wie schwerwiegend dieser Fehler war, wird euch wahrscheinlich erst zum Schluss dieses Briefes in seiner vollen Tragweite bewusst werden. Denn das Beste kommt zum Schluss.

Die Worte meines Herrn und Königs sind nicht nur sanft auf meinen Schultern. Sie sind auch absolut tödlich für falsche Lehren. Dabei halte ich mich hauptsächlich immer an die deutlichen Aussagen des Wortes Gottes. Deutungen der unterschiedlichsten Prophezeiungen und Gleichnisse müssen sich immer diesen klaren Aussagen beugen. Wenn die Deutung einer Prophezeiung oder Gleichnisses den klaren und deutlichen Worten der Bibel widerspricht, so sind sie falsch. Punkt. Aus dem Gleichnis von „Lazarus und dem Reichen“ kann ich keine Lehre einer unsterblichen Seele herauszaubern, nur weil sie mir in den Kram passt. Weil diese Deutung der klaren Aussage der Bibel widerspricht, dass die Seele eines Menschen sterblich ist, ist diese Deutung falsch. Punkt. Wie oft man bei Prophezeiungen daneben liegen kann, zeigt die Geschichte der Zeugen Jehovas in brillanter Ausfärbung. (siehe z. B. WT Studienartikel vom 15.07.2013. Dort werden viele Deutungen der Endzeit aus der Vergangenheit präzise aufgeführt und als falsch aufgedeckt.) Diese habe ich in den Vergangenen 60 Jahren hautnah miterlebt. So oft auch in den Publikationen von […] (2/24)

[…] neuem Licht die Rede war und ist, so oft wird das vorhergehende Verständnis als Finsternis entlarvt.

Ich schrieb am Anfang meines damaligen Briefes folgendes:

Mein biblisches Gewissen und mein Sinn für Wahrheit und Ehrlichkeit lassen mir keine Wahl. Deshalb muss ich mich von einigen Lehrmeinungen, die ich in der Vergangenheit vertreten, geglaubt und der Welt als Propheten Jehovas gepredigt habe, distanzieren. Es sei denn, Du kannst meine, hier geäußerten Gedanken biblisch widerlegen. Wenn Du die Wahrheit hast, wird es für Dich ein leichtes sein, alles biblisch zu widerlegen. Um es nochmals klarzustellen: Ich verlasse mit diesem Schreiben NICHT die Gemeinschaft der Brüder!

Parousia - Christus Zweites Kommen

Ich verlange nichts Unbiblisches von euch. Ihr solltet nur euere eigenen Lehren mit biblischen Beweisen vortragen, wie es Stephanus auch getan hat. Ich bin nur ein Mensch, der sich irren kann. Das jeder einzelne Christ ständig prüfen sollte, sogar muss, sind die Anweisungen der Bibel. Paulus, Johannes, ja sogar Jesus weisen wiederholt auf diese Pflicht hin (2. Kor. 13:5; 1.Joh. 4:1;1.Joh. 2:18;2. Thes. 2:6-12; 2. Joh. 1:7; Apg. 17:11; 2. Thes.2:1-3; Mat. 24:5, 11, 23-26, 42, 43; Math. 25:13; Markus 13:6, 21-23, 33, 35, 37; Luk. 11:35; Luk. 12:37, 38; Apg.20:30-31;1.Tim. 4:1 und, und, und). Ach ja, ich vergaß: Im Königreichdienst vom September 2007 Seite 3 wird, als kleines Beispiel, von jedem Zeugen Jehovas genau das Gegenteil von dem verlangt, was in der Bibel steht. Offensichtlich hat unser König Jesus Christus nicht mehr viel bei Zeugen Jehovas zu sagen. Im Königreichdienst steht, „dass die leitende Körperschaft es nicht billigt, wenn sich Zeugen Jehovas eigenständig zusammen tun, um biblische Themen zu untersuchen“. Weder ihre gerade zurzeit gültigen biblischen Lehren noch die Qualität der NWÜ dürfen überprüft werden. Solche Worte wird man in der Bibel vergeblich suchen. Nur das Gegenteil dieser Lehre, ist biblisch zweifelsfrei beweisbar (siehe obige Bibeltexte). Vielleicht wird deshalb dieser KönigreichdienstArtikel auf JW.ORG als geheim eingestuft. Zumindest ist man bei der Wahrheit geblieben, dass es der „Treue und verständige Sklave“ ist, der ein Prüfen nicht billigt. Das Jehova und Jesus es nicht billigen würden, hat man sich nicht getraut zu schreiben, weil das eine offensichtlich erkennbare Lüge gewesen wäre.

Hier nochmals langsam zu Mitschreiben:

Die Aussage der Bibel gegen die Aussage der Leitenden Körperschaft:

Jesus in Mat. 18:20
Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte.

Johannes in 1. Joh. 4:1
Geliebte, glaubt nicht jeder inspirierten Äußerung, sondern prüft die inspirierten Äußerungen, um zu sehen, ob sie von Gott stammen, weil viele falsche Propheten in die Welt ausgegangen sind.

Paulus in 2. Kor. 13:5
Prüft immer wieder, ob ihr im Glauben seid.“ (3/24)

Die Aussage der Leitenden Körperschaft:
Billigt es der „treue und verständige Sklave“, wenn sich Zeugen Jehovas eigenständig zusammentun, um biblische Themen zu untersuchen und zu debattieren? NEIN.“ Zitat Ende (Quelle: Kd Sep. 2007 S. 3)

WT Studienartikel 15.7.2014 Seite 14
Unter Jehovas Volk heute kommt es nicht oft zu Abtrünnigkeit. Dennoch müssen wir unbiblische Lehren,ganz gleich welchen Ursprungs, entschieden zurückweisen. Es wäre unklug, sich auf Diskussionen mit Abtrünnigen einzulassen, ob im persönlichen Gespräch, in einem Blog oder auf anderem Weg. Selbst wenn jemand dem Betreffenden helfen möchte, widerspräche das der gerade betrachteten biblischen Anweisung. Ja, Diener Jehovas wollen mit Abtrünnigkeit absolut nichts zu tun haben!

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Übrigens: Steht da in 1. Joh. 4:1 „… und lasst die inspirierten Äußerungen von den Ältesten oder einen Kirchenverwaltungsrat prüfen!“ NEIN! Oder sagt Paulus in 2. Kor. 13:5 „Lasst immer wieder prüfen, ob ihr im Glauben seid!“ NEIN! Paulus sagte: „PRÜFT„, und nicht „lasst prüfen.“ Wenn Jesus und die Apostel das Prüfen und Wachsamkeit von jedem einzelnen Jünger als Pflicht ansehen, aber nur sieben Männern wären einzig und alleine in der Lage, biblischen Wahrheiten zu prüfen, zu erkennen und die Bibel zu verstehen, (so wie es ständig behauptet wird) so wäre Jesus und die Apostel Dummschwätzer gewesen die eine Lüge gelehrt hätten. Ist euch die Tragweite solcher Gott verachtenden Aussagen überhaupt bewusst? Wenn die oberen sieben Männer an ihre eigenen Worte Glauben würden, so wüssten sie, dass der kleinste Zeuge Jehovas genau so viel heiligen Geist besitzen kann, wie sie.

Gott veranlasste Paulus, Gesalbte eindringlich zu bitten, so zu leben, wie es ihrer Berufung würdig ist. Wie sollten sie das tun? „Mit aller Demut und Milde, mit Langmut, einander in Liebe ertragend, euch ernstlich bemühend, die Einheit des Geistes in dem vereinigenden Band des Friedens zu bewahren“ (Eph. 4:1-3). Jehovas Geist fördert Demut, nicht Stolz (Kol. 3:12). Bescheiden erkennen Gesalbte an, dass sie nicht automatisch mehr heiligen Geist haben als diejenigen, die die Aussicht haben, ewig auf der Erde zu leben. Sie behaupten nicht, ein besonderes Wissen zu haben oder Offenbarungen zu erhalten. Auch versuchen sie nicht, den Eindruck zu erwecken, etwas Besseres zu sein. Sie würden anderen auch niemals einreden wollen, sie seien ebenfalls gesalbt und sollten deshalb von den Symbolen nehmen. Vielmehr erkennen sie demütig an: Jehova allein beruft die Gesalbten.“ (w16 Januar p. 23-24, „Wir wollen mit euch gehen“) (4/24)

Wie ist es anzusehen, wenn jemand davon überzeugt ist, dass er jetzt gesalbt ist, und von nun an beim Gedächtnismahl von den Symbolen nehmen möchte? Man darf ihn nicht verurteilen. Es ist eine Angelegenheit zwischen ihm und Jehova (Römer 14:12). Echte gesalbte Christen erwarten jedoch nicht, besonders beachtet zu werden. Sie glauben nicht, dass sie als Gesalbte ein besonderes „Verständnis“ erhalten, das noch über das hinausgeht, was manche aus der großen Volksmenge haben mögen, die sehr erfahren sind. Sie meinen nicht, sie besäßen zwangsläufig mehr heiligen Geist als ihre Gefährten aus den anderen Schafen. Sie erwarten weder eine Sonderbehandlung, noch beanspruchen sie, über den Ältesten in der Versammlung zu stehen, weil sie von den Symbolen nehmen. Sie sind bescheiden und denken daran, dass es im 1. Jahrhundert gesalbte Männer gab, die nicht allen Erfordernissen für Älteste oder Dienstamtgehilfen entsprachen (1. Timotheus 3:1-10, 12, 13; Titus 1:5-9; Jakobus 3:1). Manche gesalbte Christen waren sogar geistig schwach (1. Thessalonicher 5:14). Und Schwestern lehrten nicht in der Versammlung, obwohl sie gesalbt waren (1. Timotheus 2:11, 12).“ (w07 1. 5. S. 31, „Fragen von Lesern“)

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Einige echte Christen unter euch mögen jetzt sagen: „Wir müssen Gott dem Herrscher mehr gehorchen als Menschen“. Richtig so. Doch Andere geben dem Gedanken den Vorrang: „Wir müssen sieben unvollkommenen Männern mehr gehorchen als Gott“. Entscheidet euch auf wessen Seite ihr steht. Eph. 5:9-14 (NWÜ) sagt: „9 denn die Frucht des Lichts besteht aus jeder Art von Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit. 10 Vergewissert euch fortwährend dessen, was für den Herrn annehmbar ist, 11 und habt nicht mehr mit [ihnen] teil an den unfruchtbaren Werken, die zur Finsternis gehören, sondern rügt [sie] vielmehr, 12 denn was von ihnen im Verborgenen geschieht, ist schändlich auch [nur] zu sagen. 13 Nun werden alle Dinge, die gerügt werden, durch das Licht offenbar gemacht, denn alles, was offenbar gemacht wird, ist Licht. 14 Daher sagt er: „Erwache, du Schläfer, und steh auf von den Toten, und der Christus wird dir leuchten.“

Oder die Schlachter Bibelübersetzung: Epheser 5:11: „deckt sie vielmehr auf. Die Verantwortung des Christen endet NICHT damit, dass er das Böse für sich selbst verwirft. Er ist auch verantwortlich, wo immer er Finsternis vorfindet, sie aufzudecken und ihr entgegenzuwirken. Das gilt insbesondere für Finsternis innerhalb der Gemeinde.“ Das sei nur mal am Rande erwähnt.

Ich benutze jetzt, wie es Paulus im obigen Text von mir Verlangt, deutliche Worte und nehme kein Blatt mehrvor den Mund; denn ich soll die Werke der Finsternis rügen! Es geht in meinen 70 Seiten um die einfachsten Bibellehren der Zeugen. Und doch erhalte ich keine Erwiderung. Wenn ich die falsche Lehre einer Dreieinigkeit befürwortet hätte, oder eine unsterbliche Seele; ich bin überzeugt, dass ich keine Stunde später Besuch bekommen hätte. Mit gezückter Bibel im Anschlag. Wenn ich etwas über den, wie es die Süddeutsch Zeitung betitelte, „Zeugen Jehovas vertuschten über Jahrzehnte sexuellen Missbrauch“ in Australien geschrieben hätte; Über den vernichtenden Endbericht der dortigen Royal Commission über die Religionsgemeinschaft der ZJ, der den Zeugen Grausamkeit im Umgang mit Ausgeschlossenen bescheinigt; die Androhung eines Entschädigungsfond für die Missbrauchopfer der Zeugen Jehovas; die zugesagte Zusammenarbeit durch Geoffrey W. Jackson mit den übrigen Kirchen groß Babylons in Australien, und die Videoaufnahme von Geoffrey W. Jackson, der der Royal Commission in Australien versuchte unter Eid weiß zu machen, dass Frauen noch niemals in der Bibel ein […] (5/24)

Richteramt inne hatten (siehe Debora AT); So wäre man gleichfalls sofort zu einem Besuch ausgerückt und manwürde sagen, ich werfe nur mit Dreck. Es wäre zwar ihr eigener Dreck, aber es bliebe Dreck. Denn es ist, was es ist: Sünden, Fehler und Unzulänglichkeiten Einzelner Personen. Deshalb tangiert mich das nicht. 

Aber ich komme allein mit der Bibel. Und die Bibel ist so machtvoll, dass sie alles Falsche mit Leichtigkeit in die Knie zwingt. Bei den klaren Worten der Bibel bleibt keine Erwiderung. Höchstens ein Zähneknirschen. Die deutlichen Worte der Bibel werden euch in der Kehle stecken bleiben, bevor sie über euere Lippen kommen werden. Denkt an diese Weissagung! Ihr verkriecht euch? Das wir euch nichts nützen. Ihr Berge fallet über uns! Das wird euch nicht retten. Nur einer kann euch retten. Und das ist Jesus Christus. Und absolute Ehrlichkeit bezüglich des Wortes Jehovas. Keine Organisation der K.d.ö.R. wird euch retten. Keine Verlagsgesellschaft, die Bibeln, Wachttürme und Traktate veröffentlicht. Keine Sympathie, mit einem weltweiten Firmenverbund. Keine Zugehörigkeit zu einer Versammlung dieser Welt. Habt ihr nicht gelesen, dass Einzelpersonen gerettet werden und nur selten alle Einzelpersonen ganzer Gemeinden (siehe auch Offenbahrung 1-3), geschweige denn Firmen!

Parousia - Christus Zweites Kommen

Mein Schwert ist jedoch die Bibel. Das Schwert ist schnell und absolut tödlich. Gnadenlos gegen falsche Lehren und Feinde unserer beiden Höchsten. Mit klaren Worten weißt dieses Schwert jeden in seine vorgegeben Schranken, ganz egal wie hoch er zu stehen glaubt. Nun könnt ihr am eigenen Leib erfahren, wenn der heilige Geist es gestattet es einzusetzen. Die Bibel wird falsche Lehren pulverisieren. Es soll mir ein Fest sein, an der Seite meines Bruders Jesus Christus mit ihm für die „Wahrheit“ zu kämpfen. Fangen wir an!

Ich erteile hiermit der Bibel das Wort

Wann kommt Jesus? Die Antwort der Organisation Jehovas: „IN“ der großen Drangsal

Beginnen wir mit einer ganz einfachen Grundlehre des „Treuen und verständigen Sklaven“: Wann kommt Jesus? Schlagen wir doch einfach den Wachtturm auf und lesen gemeinsam die Behauptung des „Treuen und verständigen Sklaven“. Wenn wir seine Worte lesen, gibt es kein Quäntchen Unsicherheit in seinen Behauptungen:

WANN KOMMT DER HERR, UM ABZURECHNEN?
11. Woher wissen wir, dass Jesus in der großen Drangsal kommt, um abzurechnen?

11 Gegen Ende der großen Drangsal, die kurz bevorsteht, wird Jesus kommen, um mit seinen Sklaven abzurechnen. Woher wissen wir das? In seiner Prophezeiung aus Matthäus, Kapitel 24 und 25 erwähnte Jesus wiederholt sein Kommen. Er sagte, die Menschen würden „den Menschensohn . . . auf den Wolken des Himmels kommen sehen“, und bezog sich damit auf das Gericht in der großen Drangsal. Seine Nachfolger […]“ (w07 1. 5. S. 31, „Fragen von Lesern“) (6/24)

Wann kommt Jesus? Die Antwort ergibt sich aus dem Kontext. Wenn Jesus in den vorausgehenden Versen von seinem „Kommen“ spricht, ist damit ja die Zeit gemeint, wo er am Ende des gegenwärtigen Systems kommt, um das Urteil zu verkünden und zu vollstrecken* (Mat. 24:30, 42, 44). Somit fällt auch die im Gleichnis vom treuen Sklaven erwähnte „Ankunft“ Jesu — sein „Kommen“ — in die Zeit der großen Drangsal. […]  

Welchen Schluss legt all das nahe? Wenn Jesus in der großen Drangsal als Urteilsvollstrecker kommt, wird er den treuen Sklaven dabei vorfinden, wie er loyal zeitgerechte geistige Speise an die Hausknechte austeilt. Zu seiner großen Freude kann Jesus dann die zweite Ernennung vornehmen: über seine ganze Habe.“ (w13 15. 7. p. 24-25, „Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave?“)

Wenn Jesus in der großen Drangsal kommt, entscheidet er, welche Menschen aus allen Nationen Schafe und welche Ziegenböcke sind. Menschen, die wie Ziegenböcke sind, werden in Harmagedon, dem Höhepunkt der großen Drangsal, für immer abgeschnitten. […]

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In den Versen vor Matthäus 24:46 bezieht sich das Wort „kommen“ stets auf die Zeit, wenn Jesus kommt, um in der großen Drangsal das Urteil zu verkünden und zu vollstrecken (Mat. 24:30, 42, 44). Auch wie bereits in  Absatz 12 betrachtet, bezieht sich das Wort „kommen“ in Matthäus 25:31 auf dieselbe künftige Zeit des Gerichts. Daraus ergibt sich der vernünftige Schluss: Auch Jesu Ankunft, bei der er den treuen Sklaven über seine gesamte Habe setzt, wie in Matthäus 24:46, 47 beschrieben, ist auf das künftige Kommen in der großen Drangsal zu beziehen. Tatsächlich ergibt eine Gesamtbetrachtung der Prophezeiung Jesu, dass alle acht Verweise auf sein Kommen in Beziehung zu der künftigen Zeit des Gerichts in der großen Drangsal stehen. […]

Dann haben wir untersucht, warum Jesus nicht seit 1914 die Menschen als Schafe oder Ziegenböcke einstuft, sondern dies erst in der großen Drangsal geschieht. Schließlich haben wir betrachtet, warum Jesus nach seiner Ankunft den treuen Sklaven über seine ganze Habe setzen wird und wieso dies nicht 1919 geschah, sondern in der großen Drangsal geschehen wird. Alle drei Fragen nach der Zeit beziehen sich also auf die gleiche künftige Zeitspanne: die große Drangsal. […]

Absatz 8: Eines der in diesen Versen genannten Ereignisse ist das Versammeln der Auserwählten (Mat. 24:31). Folglich scheinen alle auf der Erde verbliebenen Gesalbten irgendwann nach der Eröffnungsphase der großen Drangsal und vor Ausbruch der Schlacht von Harmagedon in den Himmel erhoben zu werden. Damit ändern sich die einschlägigen Erklärungen unter „Fragen von Lesern“ im Wachtturm vom 15. August 1990, Seite 30.“ (w13 15.07, S. 6-7, „Sag uns: Wann werden diese Dinge geschehen?“) (7/24)

14 Während der großen Drangsal — nachdem die gesamte organisierte falsche Religion vernichtet worden ist — werden frühere Anhänger in Deckung gehen wollen, aber kein sicheres Versteck finden (Luk. 23:30; Offb. 6:15-17). Wenn sie dann erkennen, dass sie der Vernichtung nicht entrinnen können, weinen sie in ihrer Verzweiflung und knirschen vor Zorn mit den Zähnen. Wie Jesus in seiner Prophezeiung über die große Drangsal sagt, werden sie sich in diesem düsteren Augenblick „wehklagend schlagen“* (Mat. 24:30; Offb. 1:7).

15 Viertens: In den Feuerofen geworfen. Was geschieht mit den Unkrautbündeln? Die Engel „werden sie in den Feuerofen werfen“ (Mat. 13:42). Das bedeutet vollständige Vernichtung. Die ehemalige Anhängerschaft von Organisationen der falschen Religion wird somit in Harmagedon, dem Schlussteil der großen Drangsal, vernichtet (Mal. 4:1). […]

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17 Zuerst die Frage nach der Zeit. Jesus sagte: „Zu jener Zeit werden die Gerechten . . . hell leuchten.“ Damit bezog sich Jesus offenbar auf das, wovon er gerade gesprochen hatte: Das Unkraut wird in den Feuerofen geworfen. Das geschieht im Schlussteil der großen Drangsal. Daher müssen die Gesalbten auch in dieser künftigen Zeit „hell leuchten“. Zweitens die Frage nach dem Ort. Wie Jesus sagte, werden die Gerechten „im Königreich“ leuchten. Was meinte er damit? Alle treuen Gesalbten, die nach dem ersten Teil der großen Drangsal noch auf der Erde sind, sind dann schon endgültig versiegelt. Dann werden sie, wie in Jesu Prophezeiung über die große Drangsal angedeutet, in den Himmel versammelt (Mat. 24:31). Dort leuchten sie „im Königreich ihres Vaters“ und nehmen kurz nach der Schlacht von Harmagedon als Jesu freudige Braut an der „Hochzeit des Lammes“ teil (Offb. 19:6-9).“ (w13 15. 7. p. 13-14, „Siehe, ich bin bei euch alle Tage“)

Beim Tod Rechenschaft ablegen

Gesalbte Jünger haben die Talente ab dem 1. Jahrhundert erhalten und müssen darüber Rechenschaft ablegen, wie sie ihren Auftrag zu predigen erfüllen. Diejenigen, die vor der großen Drangsal in Treue sterben, werden bis zum Zeitpunkt ihres Todes ihre endgültige Versiegelung erhalten haben. Jedoch sprach Jesus im Gleichnis von den Talenten in erster Linie von der endgültigen Abrechnung mit den Gesalbten, die während der großen Drangsal noch auf der Erde leben.“ (w15 15. 3. S. 24, „Aus dem Gleichnis von den Talenten lernen“)

Die „ORGANISATION JEHOVAS“ legt extrem viel Wert darauf, dass jeder Zeuge glaubt, dass Jesus schon „WÄHREND“ der „Großen Drangsal“ kommen wird. (8/24)

Die Literatur lässt daran seid vielen Jahrzehnten keinen Zweifel aufkommen. Der „Treue und verständige Sklave“ ist sich absolut sicher, dass Jesus WÄHREND der großen Drangsal kommen wird. Und er weiß auch ganz genau, was er alles IN der großen Drangsal machen wird:

1. „Jesus kommt IN der großen Drangsal“. 2. „IN der großen Drangsal verkündet und vollstreckt er das Urteil.“ 3. „Der Treue und verständige Sklave wird IN der großen Drangsal über die ganze Habe gesetzt.“ 4. „Alle 8 Verweise der Bibel auf sein Kommen beziehen sich auf IN der großen Drangsal.“ 5. „Er hält IN der großen Drangsal Gericht.“ 6. „Gegen ENDE der großen Drangsal wird Jesus kommen.“ 7. Woher weiß das der Wachturm? Antwort: „Er(Jesus)sagte, die Menschen würden den Menschensohn … auf den Wolken des Himmels kommen sehe,und bezog sich damit auf das Gericht IN der großen Drangsal.“

Wann kommt Jesus?

Die Antwort des Sohnes Gottes: „NACH“ der Drangsal

Parousia - Christus Zweites Kommen

Doch nun fragen wir den, der es wissen muss. Mal sehen, ob die geistige „Speise“ seid vielen Jahrzehnten mit Unwahrheiten vergiftet ist. Hiermit rufe ich Jesu Christus unseren Herrn und Retter in den Zeugenstand:

29  Sogleich nach der Drangsal jener Tage wird die Sonne verfinstert werden, und der Mond wird sein Licht nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden. 30  Und dann wird das Zeichen des Menschensohnes im Himmel erscheinen, und dann werden sich alle Stämme der Erde wehklagend schlagen, und sie werden den Menschensohn mit Macht und großer Herrlichkeit auf den Wolken des Himmels kommen* sehen.“ (Matthäus 24:29-31) (9/24)

24  In jenen Tagen aber, nach jener Drangsal, wird die Sonne verfinstert werden, und der Mond wird sein Licht nicht geben, 25  und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte, die in den Himmeln sind, werden erschüttert werden. 26  Und dann werden sie den Menschensohn in Wolken mit großer Macht und Herrlichkeit kommen* sehen. 27  Und dann wird er die Engel aussenden und wird seine Auserwählten von den vier Winden her versammeln, vom äußersten [Ende] der Erde bis zum äußersten [Ende] des Himmels.“ (Markus 13:24-27)

Ist jemandem während des Wachtturmstudiums 2013 u. 2015 die Bibelfälschung aufgefallen? Oder sollte ich sagen die abtrünnige Lehre der leitenden Körperschaft, die sie als angebliche gute geistige Speise an Millionen Schafe ausgeteilt hat? Der Treue und verständige Sklave behauptet, dass Jesus IN der großen Drangsal kommen wird. Jesu lässt keinen Zweifel aufkommen. Er stellt ganz klar heraus, dass er erst NACH der großen Drangsal kommen wird! Hattet ihr während des Wachtturmstudiums vielleicht einen kleinen Blackout um so etwas nicht sofort aus der Bibel zu erkennen? Oder läuft immer, wenn ihr den Wachtturm aufschlagt, in euerem Gehirn eine seltsame Sachen ab, über die ihr keine Kontrolle habt? Ich habe es euch gesagt. Die Bibel macht mit falschen Lehren kurzen Prozess.

Parousia - Christus Zweites Kommen

Da wird im WT vom 15.03.2015 die Frage im Abschnitt 11 gestellt: Woher wissen wir, das Jesus IN der großen Drangsal kommt um abzurechnen? Man hebt brav den Finger und gibt die Antwort der „verständigen“ sieben Männer: „Jesu ist laut Math. 24:29,30 der Urheber des Gedankens. Christus sagt es selber. Er kommt NACH der Drangsal und hält NACH der Drangsal Gericht. Denn…, NACH der Drangsal würden die Menschen den Menschensohn mit den Wolken des Himmels kommen sehen. Da haben wir den Beweis! Jesus selber sagte, dass er IN der Drangsal kommt. Und WÄHREND der Drangsal Gericht hält???“ Lest euch den obigen Abschnitt 11 nochmals in aller Ruhe durch! Ihr glaubt aber auch wirklich alles, was man euch vorsetzt. Und so etwas nennt sich Bibellehrer. Ich vergas, der Vers 29, wo Jesu sagt, dass die jetzt folgenden Ereignisse alle NACH der Drangsal stattfinden werden, wird niemals hervorgehoben. Doch es steht ganz klar und deutlich im Mat. 24:29 dass jetzt Ereignisse beschrieben werden, die erst NACH der großen Drangsal stattfinden, dass er NACH der Drangsal kommt. NACH der großen Drangsal hält er Gericht. Alle 8 Verweise der Bibel auf sein Kommen beziehen sich in Wirklichkeit auf NACH der großen Drangsal. Und 8 Millionen Zeugen Jehovas nicken beim obigen Kommentar bestätigend mit dem Kopf und bemerken nicht, dass in der Bibel genau das Gegenteil von dem steht, was soeben behauptet wurde. Keinem fällt die falsche Lehre der leitenden Körperschaft auf. Da geschieht doch was im Kopf, was nicht geschehen dürfte. Man kann im Wachtturm noch so wirres Zeug schreiben, die Schafe kaufen einem ALLES ab, weil es eben im Wachtturm steht. Das nennt die Wissenschaft „Konditionierung“ / „Manipulation“ / „Dressur“! Dabei haben sich die Worte im Abschnitt 11 doch anfänglich so biblisch fundiert und unwiderlegbar angehört, wie ein Fels in der Brandung. Wie kann so etwas passieren? Nur dann, wenn ihr den Worten der Apostel und Jesu nicht nachfolgt und alles Prüft, was angeblich von Gott kommt. Am Besten ist es, die Bibel gibt euch die Antwort (2. Thes. 2:9-12): „9 Doch ist die Gegenwart des Gesetzlosen gemäß der Wirksamkeit des Satans mit jeder Machttat und mit lügenhaften Zeichen und Wundern 10 und mit jedem Trug der Ungerechtigkeit für die, die zur Vergeltung dafür zugrunde gehen, dass sie die Liebe zur Wahrheit […] (10/24)

nicht angenommen haben, damit sie gerettet würden. 11 Und darum lässt Gott ihnen eine Wirksamkeit des Irrtums zugehen, damit sie der Lüge glauben, 12 so dass sie alle gerichtet werden, weil sie der Wahrheit nicht glaubten, sondern an Ungerechtigkeit Gefallen hatten.“ Wisst ihr nun, warum Paulus und Johannes von jedem Christen verlangen, zu prüfen; Warum Jesus von Jedem, beständige Wachsamkeit fordert? Weil es viele falsche Propheten gibt! Vielleicht folgt ihr aber einfach nur Menschen nach, die behaupten: Wir billigen kein eigenverantwortliches Denken! Wir billigen es nicht, wenn ihr unsere Behauptungen oder unsere Bibelübersetzung einer Prüfung unterzieht (siehe z. B. Königreichdienst vom Sep. 2007 Seite 3). Frei nach der Devise: „Widerstand gegen die heilige Mutter Kirche ist widerstand gegen Gott. Wenn die Bibel eindeutig etwas anderes sagt, als das, was wie lehren, so haben natürlich wir Recht. Und die Bibel lügt. Denn wir sind die Organisation Jehovas.“ Lest euch noch einmal den oben zitierten Text aus Eph. 4:11 durch. Vielleicht fällt dann ja der Groschen.

Parousia - Christus Zweites Kommen

Sieben erwachsene, angeblich vom heiligen Geist geleiteten, Männer schaffen es nicht, 4 Worte aus der Bibel abzuschreiben: „Sogleich NACH der Drangsal…“. Ein Wort richtig abzuschreiben hätten schon genügt: „NACH der Drangsal…“. Ihren Vorgängern ist es ähnlich ergangen. Jedes Kind aus dem zweiten Schuljahr hätte diese Aufgabe bewältigen können. Mit dieser Aussage der „Leitenden Körperschaft“ bezeichnet sie Jesus, ihren Herrn, als Lügner. Gebt mir einen Rat: Soll ich diese sieben Männer VERSTÄNDIG nennen? Das könnte jemand wahrscheinlich nur dann, wenn er die Bibel, den heiligen Geist und seinen Verstand an der Gardarobe der Versammlung vergessen hätte. Würde ich nach dem Erkennen ihrer abtrünnigen Lehre über die große Drangsal weiterhin Menschen als Prophet Gottes und Bibellehrer diese Unwahrheit unterbreiten, so würde ich gegen den heiligen Geist sündigen; gegen besseres Wissen! Es ist schon schlimm genug, wenn man es unwissendlich tut, weil man nicht auf Jesus hört und nichts mehr Prüft, was die eigene Religion angeht.

Selbsttest

Wollt ihr etwas über euch herausfinden? Wie es um euere Wahrheitsliebe und euere Liebe zu Jehova und Jesus steht? So sprecht laut und deutlich die Sätze Jesu aus:

„Jesus kommt erst NACH der großen Drangsal!

Jesus kommt erst NACH der großen Drangsal!

Der Sklave hat Unrecht!“

Hat es nicht auf Anhieb funktioniert, so versucht es ein weites Mal. Schön laut und deutlich, so dass euch jeder hören kann. Sollte euch dieser Satz Jesu weiterhin im Hals stecken bleiben, so stimmt etwas nicht mit euerem Kopf oder mit euerem Herzen. Dann Schlägt euer Herz vielleicht für die Unwahrheit oder für falsche Götter!

WÄHREND“ und „DANACH“ ist doch fast das Gleiche

Als letztens ein Zeuge Jehovas vor der gleichen Misere stand, wie jetzt ihr, so wählte er verzweifelt die obige Aussage als Rechtfertigung dieser falschen Lehre. Den Unterschied zwischen diesen beiden Wörtern kann ihm aber schon ein kleines Kind erklären. Wann geht man über die Straße? WÄHREND ein Auto kommt, oder erst NACHDEM das Auto vorbei ist? Wann kommt Jesu? WÄHREND die große Drangsal in voller Fahrt ist oder NACHDEM die große Drangsal vorbei ist? Die […] (11/24)

unterschiedlichen Bedeutungen der Wörter nicht zu kennen, kann dich dein Leben kosten. Und nicht nur im Straßenverkehr. Interessanterweise, sind ihm die Originalworte Jesu, „Christus kommt NACH der Drangsal“, nicht über die Lippen gekommen. Sie blieben ihm im Hals stecken.

Beurteile ich das zu hart?

Als ich vor wenigen Wochen dieses Thema bei zwei Schwestern angeführt habe, wussten sie nur noch den Satz zu bilden: „Das sind doch Kleinigkeiten.“ Übrigens haben sie den Selbsttest nicht bestanden. Die Worte Jesu, dass er erst NACH der großen Drangsal kommen wird, kamen nicht über ihre Lippen. Auch ihnen blieben die Worte unseres Königs und Retters leider im Hals stecken. Es bleibt natürlich was es ist: Eine falsche Lehre der leitenden Körperschaft. Aber ist es wirklich so, dass es sich hierbei um eine Kleinigkeit handelt? Warum legt die „irdischen Organisation Jehovas“ so viel Wert darauf, dass Jesus nicht NACH der großen Drangsal kommen darf? 

Parousia - Christus Zweites Kommen

Das Kartenhaus

Jesu zieht jetzt mit Macht diese Karte aus dem Kartenhaus der leitenden Körperschaft. „Er kommt erst NACH der großen Drangsal.“ Welche Auswirkungen hat dieses auf das Lehrgebäude von Zeugen Jehovas?

Wenn Jesus erst nach der großen Drangsal kommt, so kommen die Engel, die ihn bei seinem Kommen begleiten, auch erst NACH der großen Drangsal. Und die Engel werden die Schnitter sein. Also kann Jesus erst NACH der großen Drangsal Gericht halten. Doch über was hält er Gericht? Die Schafe und Böcke warten auf sein Urteil. Die Engel als Schnitter trennen Weizen und Scheinweizen bzw. Unkraut, Christen von Scheinchristen. Die Engel versammeln erst NACH der großen Drangsal seine Auserwählten. „Einer wird mitgenommen, der Andere zurückgelassen“ (Mat. 24:40 42). Also muss in der kompletten großen Drangsal „Groß Babylon“ (angeblich das Weltreich der falschen Religion, so, wie die WTG „Groß Babylon“ deutet) unversehrt, nicht gefallen und bei bester Gesundheit sein. „Und Witwe bin ich nicht.“ Die große Drangsal ist die Blütezeit des Antichristen. Dadurch wird die Weissagung, dass die große Drangsal mit dem Angriff der UN auf das Weltreich der falschen Religion beginnt, biblisch total haltlos. Auch, dass groß Babylon IN der großen Drangsal zerstört wird, ist dann ein Mythos. Und Harmagedon kommt erst dann, wenn die große Drangsal beendet ist. Was ist die „große Drangsal, die es noch nie gegeben hat, noch wieder geben wird“? Was findet dort wirklich statt? Wann beginnt oder begann sie wirklich? Wann wird sie enden? Dort findet gar nichts statt, was die „irdische Organisation Jehovas“ die letzten 100 Jahre geweissagt hat. Dank buchstäblicher biblischer Analphabeten, die seid 100 Jahren nicht in der Lage sind, EIN Wort korrekt aus der Bibel abzuschreiben, haben wir falsche Lehren und abtrünniges Gedankengut in tausenden Seiten Wachttürmen, Büchern und Traktaten. Mit der Aussage Jesu, dass er erst NACH der großen Drangsal ankommen wird und richtet, verliert die Vorstellung, die die leitende Körperschaft den Zeugen als angeblicher Mitteilungskanal Gottes vermittelt hat, komplett den Boden unter ihren Füßen. Wenn nach der Großen Drangsal Babylon noch existiert, wer ist dann das Tier und der falsche Prophet aus der Offenbarung? Hat dieses Tier wirklich etwas mit der UN, zu tun oder eher mit Religion? Ich habe es euch gesagt. Die Bibel macht mit falschen Lehren kurzen Prozess. (12/24)

Wirklich eine Kleinigkeit? Ich stelle mir die Frage, ob diese falschen Lehren aus Unverständigkeit entstanden sind oder ob sich dahinter eine gewisse Absicht verbirgt? Wenn die Verwaltungsräte der Wachtturmgesellschaft aller Generationen wirklich so unverständig waren, und nicht das Einfachste richtig erkennen können, warum sollte sie Jesus 1919 als besonders verständig und befähigt angesehen haben und sie als Speiseverteiler über ihre Brüder gesetzt haben? Jesus soll wirklich diese Personen beauftragt haben, die seid 100 Jahre vergiftetes Essen „seinen Schafen“ vorgesetzt haben und ständig ihre Lehrmeinungen ändern?

Über was hat uns die leitende Körperschaft die ganzen Jahre noch angeflunkert? Das die Auferstehung bereits vor oder während der großen Drangsal stattgefunden hat, so wie es die Abtrünnigen Hymenäus und Piletus gelehrt haben? Vielleicht sollte sie mal offen im Wachtturm über das Jahr 1914 sprechen. Wie unsere Gründungsväter Russell und Rutherford auf das Jahr 1914 gekommen sind und was man bis 1929 als Beweis für dieses Datum der Welt präsentiert hat. Schriftstudienband III „Dein Königreich komme“. Klingel es bei euch? Ich besitze die Ausgabe von 1926. Soll ich von dem „Steinernen Zeugen“ reden oder wollt ihr den neuen Brüdern etwas über die Länge eines speziellen Ganges in der Cheops Pyramide erzählen. Auch diese Lehre war angeblich Speise zur rechten Zeit.

Parousia - Christus Zweites Kommen

Ich möchte nicht weiter über angebliche prophetische Längenmaße einer Pyramide nachdenken. Ich stelle die biblische Frage, ob Jesus die falsche Lehre, dass er während der großen Drangsal kommen wird, als Kleinigkeit betrachtet. Die Bibel gibt wie immer die Antwort. Ich kann nicht sagen, wieso, weshalb oder warum. Aber Jesus macht genau an dieser Aussage die falschen Propheten fest. In Math. 24:20-22 spricht er von der großen Drangsal. Die darauf folgenden Worte ab Vers 23 beginnt er mit: „Wenn dann…„. Also in oder während der großen Drangsal. Und was ist seine prophetische Weissagung? Welches Gedankengut wird während der großen Drangsal von falschen Propheten verbreitet wird? Lest selber und staunt:

„23 Wenn dann (also IN der großen Drangsal) jemand zu euch sagt: ‚Siehe!Hier ist der Christus‘ oder: ‚Dort!‘, glaubt es nicht. 24 Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und werden große Zeichen und Wunder tun, um so, wenn möglich, selbst die Auserwählten irrezuführen. 25 Siehe! Ich habe euch im Voraus gewarnt. 26 Wenn man daher zu euch sagt: ‚Siehe! Er ist in der Wildnis‘, geht nicht hinaus; ‚Siehe! Er ist in den inneren Gemächern‘, glaubt es nicht. 27 Denn so, wie der Blitz von östlichen Gegenden ausgeht und zu westlichen Gegenden hinüberleuchtet, so wird dieGegenwart (parousia) des Menschensohnes sein.“

Ihr habt diesen Text schon 1.000 Mal gelesen. Habt hier verstanden was da steht? Reden diese falschen Propheten vom „(An)Kommen“ Jesu? NEIN. Sie reden über seine Parousia, seine Gegenwart. Man erkennt die falschen Propheten an der Behauptung, Jesus wäre schon WÄHREND der großen Drangsal hier. Sie behaupten IN der Drangsal: Hier ist der Christus. Seine Gegenwart hätte angeblich bereits IN der großen Drangsal begonnen, steht da in der Bibel. Welche christlichen Religionsgemeinschaften der Welt kennst Du, die behaupten, dass Jesu Parousia bereits IN oder neuerdings sogar VOR der großen Drangsal begonnen hätte? Ich kenne nur eine Einzige; die Zeugen Jehovas. Jesus hat Dich im Voraus vor solchen Feinden Gottes gewarnt!Warum hörst Du nicht hin, wenn Jesus spricht? (13/24)

Nun kommt das zweite Erkennungsmerkmal der falschen Propheten. Kannst Du jemanden sehen, der in den „inneren Gemächern“ ist? Nein. Kannst Du jemanden sehen, der sich „in einer Wildnis“ aufhält, mit Gestrüpp, abgestorbenen Bäumen in einer zerklüfteten Landschaft, soweit das Auge reicht? Nein. Und doch sagen die falschen Propheten „Siehe!“ Diese falschen Propheten verkünden der Welt dass Christi Gegenwart bereits IN der großen Drangsal begonnen hätte. Doch sehen kannst du ihn nicht. Und trotzdem fordern sie dich auf „Siehe!“ Er ist in den inneren Gemächern! So steht es geschrieben und so erfüllen es die Zeugen Jehovas. Was prophezeien Zeugen Jehovas seid 100 Jahren? Nicht nur die „Gegenwart Jesu“, während der großen Drangsal, sondern die „unsichtbare Gegenwart“ Christi. Damit erfüllen sie das zweite Erkennungsmerkmal der vorausgesagten falschen Propheten. Die Gegenwart hätte 1914 begonnen. Jesus ist da, aber du kannst ihn nicht sehen. Und trotzdem fordern sie dich auf: „Siehe!“ Zeugen Jehovas sind die einzige Religion weltweit, die beide Vorhersagen Jesu erfüllen und behaupten, seinem Ankommen geht seine Gegenwart voraus.

Parousia - Christus Zweites Kommen

Ist das erschreckend für Dich? Dann wird es Dir gleich noch kälter den Rücken runter laufen. Lese mal Vers 27. Weltweit sind die Zeugen Jehovas die einzigen, die zwischen dem „Ankommen“ und der „Gegenwart“ (parousia) Jesu unterscheiden. Bedenke, dass sich das alles während der großen Drangsal abspielt.

Den Vers 27 beginnt Jesus mit dem Wort „Denn„. Er nimmt damit Bezug auf die Aussage der falschen Propheten und erklärt warum die Aussage dieser Verführer falsch ist. Zum allerersten Mal verwendet jetzt Jesus selber den Begriff Parousia für „seine Gegenwart“ und erklärt, wie es sein wird, wenn erwirklich da ist. Somit dreht sich die Aussage der falschen Propheten nicht nur um sein Kommen (Ankommen) sondern hauptsächliche um Jesu Parousia. Sie behaupten seine Parousia/Gegenwart hätte bereits in der großen Drangsal begonnen. „Denn seine Parousia ist wie ein Blitz der von östlichen Gegenden ausgeht und zu westlichen Gegenden hinüberleuchtet!“ Dies ist kein Blitzchen. Sonder ein gigantischer Lichtstrahl von Ost nach West. Sieht man diesen Blitz? Mit Sicherheit wir er von jedem wahrgenommen. Wenn die Gegenwart (Parousia) Jesus schon während der großen Drangsal stattgefunden hätte, so hätten die falschen Propheten doch Recht mit ihrer Behauptung: „Hier ist der Christus! Der Christus ist hier! Seine parousia hat begonnen. Aber du kannst ihn nicht sehen, weil er in den inneren Gemächern ist, weil er unsichtbar gekommen ist.“ Doch ihre Behauptung ist falsch, weil … Genau! Weil die Gegenwart Jesu zur Zeit der großen Drangsal noch nicht begonnen hat. Was prophezeiten die Zeugen Jehovas früher? „Die große Drangsal hat 1914 begonnen. Und somit begann auch Christi unsichtbare Gegenwart.“ Heute hat man den Beginn der Großen Drangsal in die nahe Zukunft verlegt. Das macht die Aussage der begonnen Gegenwart noch falscher. (14/24)

3 Eine ganze Anzahl von Jahren dachte man, die große Drangsal hätte 1914 mit dem Ersten Weltkrieg begonnen. Als der Krieg 1918 endete, dachte man, jene Tage seien von Jehova „verkürzt“ worden, damit der Überrest allen Nationen die gute Botschaft predigen könnte (Mat. 24:21, 22). Nach Abschluss dieses Predigtwerks werde Satans Reich vernichtet. Deshalb sprach man von drei Phasen der großen Drangsal: der Anfangsphase (1914 bis 1918), einer Unterbrechung  der Drangsal (ab 1918) und von Harmagedon als Schlussphase.“ (w13 15.7 S. 3-4, „Sag uns: Wann werden diese Dinge geschehen?“)

Parousia - Christus Zweites Kommen

„13 1914 brach in Europa ein Krieg aus, der schließlich die ganze Welt erfasste. Bis zu seinem Ende im Jahr 1918 hatte die Welt furchtbare Hungersnöte gesehen. Und durch die Spanische Grippe wurden mehr Menschen dahingerafft als im Krieg. Auf diese Weise wurde „das Zeichen“ sichtbar, von dem Jesus gesprochen hatte, um seine unsichtbare Gegenwart als neuer König der Erde kenntlich zu machen (Mat. 24:3-8; Luk. 21:10, 11). Umfangreiche Beweise deuten darauf hin, dass unserem Herrn Jesus Christus im Jahr 1914 „eine Krone gegeben“ wurde. Und er „zog aus, siegend und um seinen Sieg zu vollenden“ (Offb. 6:2). Jesus führte Krieg gegen Satan und seine Dämonen, die daraufhin zur Erde hinabgeschleudert wurden. So reinigte er den Himmel. Seitdem erlebt die Menschheit, wie wahr die Worte sind: „Wehe der Erde und dem Meer, weil der Teufel zu euch hinabgekommen ist und große Wut hat, da er weiß, dass er nur eine kurze Frist hat“ (Offb. 12:7-12).“ (w15 15. 6. p. 22-23, „Das Mustergebet: Leben wir im Einklang damit? (Teil 1)“)

(Nur am Rand: habt ihr schon mal in Erwägung gezogen, das der Erste der Apokalyptischen Reiter der Antichrist sein könnte? Er gibt sich als Jesus aus, ist es aber nicht. Trägt also auch ein weißes Gewand und eine Krone. Siegend um seinen Sieg zu vollenden, um noch lebendig in den Feuersee geschleudert zu werden. Z. B. der falsche Prophet wird dieses Los ereilen. Genauso wie das Tier. Auch benutzt er einen Bogen. Er tötet aus der Entfernung mit Hinterlist. Jesus hingegen benutzt ein Schwert. Er ist so nahe an seinen Feinden dran, dass sie den Hauch seines Atems spüren, der sie töten wird. Nur mal so zum Nachdenken.)

Seine Gegenwart (den Begriff „Unsichtbar“ kann ich als Christ nicht guten Gewissens in den Mund nehmen) wird also erst NACH der großen Drangsal beginnen und zwar mit seinem Ankommen. Jedes kleine Kind im Vorschulalter weiß, dass man erst „ankommen“ muss, um dann auch „da zu sein“. Zuerst muss man im Urlaubsort „ankommen“ bevor man seinen Urlaub verbringen kann. Dem Urlaub geht immer zuerst das Ankommen voraus. Doch im Wachtturm lese ich Sätze wie: „Seinem „Kommen“ geht seine „Gegenwart“ voraus“. Wie bitte??? Ein Blackout des Gehirns folgt dem Nächsten. 1.000 € für den, der mir als Erster die Schriftstelle in der Bibel zeigen kann, wo die Worte stehen „unsichtbare Gegenwart Christi„. Die Publikationen sind voll mit dieser Wortgestaltung. In der Bibel findet man sie kein einziges Mal. Selbst das Wort UNSICHTBAR findet man nur 5 Mal in der kompletten Bibel. (15/24)

Jehovas Zeugen sind die einzige christliche Religionsgemeinschaft der Welt, die Behaupten, dass Jesu Gegenwart bereits begonnen hat; In bzw. vor der großen Drangsal. Sie sind die Einzigen, die die negative Prophezeiung Jesu über falsche Propheten zu 100 % erfüllen. Doch es kommt noch schlimmer!

Wenn 1914, nach neuestem „Licht“ weder die große Drangsal begonnen hat noch die Parousia Jesu begonnen haben kann, was soll dann 1919 passiert sein? Wer hat die Präsidenten der Wachtturmgesellschaft und die „leitende Körperschaft“ dann eingesetzt? Dann haben wir es mit biblischen Hochstaplern zu tun. Männer, die sich auf den Thron Jesu gesetzt haben und vorgeben, von ihm ernannt worden zu sein. Sie stehen dann buchstäblich an heiliger Stätte und erheben sich über Gott. Wie drückt es Paulus noch in 2. Thes. 2:3+4 aus: 3

Parousia - Christus Zweites Kommen

Lasst euch in keiner Weise von irgendjemandem verführen, denn er wird nicht kommen, es sei denn, der Abfall komme zuerst und der Mensch der Gesetzlosigkeit, der Sohn der Vernichtung, werde geoffenbart. 4 Er widersetzt sich und erhebt sich über jeden, der „Gott“oder ein Gegenstand der Verehrung genannt wird, sodass er sich in den Tempel DES GOTTES niedersetzt und sich öffentlich darstellt, dass er „EIN“ Gott sei.

Steht das Ding, das Verwüstung (an der Statt Jerusalem bzw. an den Schafen Jesu) anrichtet, nicht auch an heiliger Stätte (Math. 24:16)? Sollen Jesu Jünger nicht davon fliehen (Math. 24:17)?

In seinem zweiten Brief findet er wieder deutliche Worte: „Viele Betrüger sind in die Welt ausgegangen, Personen, die das Kommen Jesu Christi im Fleische nicht bekennen. Dies ist der Betrüger und der Antichrist“ (2. Johannes 7). Ganz klar: Johannes wusste, dass zu dem Antichristen alle gehören, die bewusst Unwahrheiten über Jesus Christus verbreiten und über das, was er lehrte.“ (Der Wachtturm, Juni 2015, „Wer ist der Antichrist?“)

Ein Antichrist verbreitet Unwahrheiten über Jesus Christus und über das, was er lehrte. Aufgrund der Tatsachen, bezeichnet sich die sogenannte „irdische Organisation Jehovas“ bzw. die „Leitende Körperschaft“ selbst als Antichrist!

Doch es kommt noch schlimmer! Math. 24:14 spricht von der Verkündung der GUTEN Botschaft. Das Jesu unsere Sünden gesühnt und uns gerettet hat. Doch für welche Botschaft sind Zeugen Jehovas seid ihrer Gründertagen berühmt und berüchtigt. Das Ende ist nahe; Wir stehen ganz kurz vor Harmagedon; Bald wird Jehova das böse System der Menschheit vernichten; Wir sind so kurz vor Jehovas Schlacht. Harmagedon kommt 1914; Harmagedon kommt 1925; Harmagedon kommt 1975. Wie schrie Konrad Franke, der Leiter des Zweigbüros in Deutschland, 1968 in das […] (16/24)

Mikrophon des Kongresses:  1975! 1975! 1975! Das ist wahrlich nicht die GUTE Botschaft. Es ist eine Vernichtungsbotschaft. Doch auch dafür gibt es eine Aussage in der Prophezeiung Jesu. Lukas 21:8 ist wohl der am wenigsten zitierte Text unter Zeugen Jehovas:

Er sprach: „Seht zu, daß ihr nicht irregeführt werdet; denn viele werden aufgrund meines Namens kommen und sagen: ‚Ich bin es‘ und: ‚Die bestimmte Zeit hat sich genähert.‘ Geht ihnen nicht nach.

Jesus hat für die, die diese Botschaft verkündigen, „dass die bestimmte Zeit nahe ist“, nur vier Worte übrig: „Geht ihnen nicht nach.“ Schon seltsam, wie sich alle negative Weissagungen Jesu an den Zeugen Jehovas erfüllen.A

Parousia - Christus Zweites Kommen

An die leitende Körperschaft

Liebe leitende Körperschaft. Ja, Euch meine ich, die es seid 100 Jahren nicht fertig bringen, ein einziges Wort („NACH„) aus der Bibel korrekt abzuschreiben. Und stattdessen euere eigenen Wunschwörter wie „IN„, „WÄHREND“ oder „AM ENDE“ in die Bibel eingesetzt habt. Speziell für Euch wiederhole ich die Worte Jesu aus Matthäus noch einmal in ganz deutlichen, einfachen Sätzen. Vielleicht versteht ihr es jetzt:

Jesu sagt eine Große Drangsal voraus. Er warnt ausdrücklich davor, dass diese Drangsal die Blütezeit von Menschen sein wird, die sich zwar als Christen ausgeben, aber keine sind. Also von Antichristen. Einige werden sich selbst als die Erlöser präsentieren (Nur Anhänger einer speziellen christlichen Kirche oder K.d.ö.R. werden gerettet.Usw.) Zudem wird es in dieser DrangsalPropheten geben, die behaupten die „Gegenwart Jesu“ hätte bereits begonnen. Was aber auch unwahr ist. Da sie Jesus natürlich nicht live präsentieren können, behaupten diese falschen Propheten, Jesus wäre zwar hier, die Parousia habe zwar begonnen, aber man könne ihn nicht sehen, da er sich gerade in einem Haus aufhält oder zurzeit in der Wildnis unterwegs ist (unsichtbare Parousia Christi). Das stimmt deshalb nicht, weil Jesus erst NACH dem Ende der großen Drangsal ankommen wird. Und mit ihm seine Engel. Und mit seinem Ankommen beginnt seine 1.000 jährige Gegenwart. Seine Parousia ist wie ein gleißender Blitz, für jeden erkennbar, nicht nur für eine kleine Gruppe. Selbst die Nationen, also Nichtchristen erkennen sein Ankommen und werden nicht nur seine Macht, sondern auch seine HERRLICHKEIT zu SEHEN bekommen. Erst wenn er in den bewohnten Erdkreis wieder eingeführt wurde, wird er die Antichristen richten, die sagen, sie hätten in Jesu Namen prophezeit (z. B. von seiner „unsichtbaren Gegenwart“ Zeugnis abgelegt). Diese Antichristen wird er vernichten und seine echten Brüder einsammeln. Doch zwischen dem Ende der großen Drangsal und dem Richten und Einsammeln wird es unübersehbare Zeichen geben an Sonne, Mond und Sterne usw..

Und die Generation, die nach der Großen Drangsal diese Zeichen seines „Ankommens“ sieht, wird nicht vergehen. Wer den Beginn der Zeichen seines Ankommens erlebt, erlebt auch die Parousia Jesu mit allen Konsequenzen. Für die einen wird die Gegenwart Jesu Gutes bedeuten, für die anderen etwas Schlechtes. Diese Zeichen sind wie ein Feigenbaum, der schon Blätter treibt.

Es sei folgendes angemerkt: Die letzten vier Sätze entsprechen meiner persönlichen Meinung und erheben nicht den Anspruch in allen Dingen richtig zu sein. (Ja, solche […] (17/24)

Sätze würde ich gerne öfters im Wachtturm lesen. Damit wäre vielen Schafen gut gedient.) Ich verstehe auch nicht alle prophetischen Worte der Bibel. Es ist keine Schande, aus der Bibel nicht alles zu wissen und deuten zu können. Doch was ich weiß, genügt um ein gottgefälliges Leben zu führen. Nur das ist wichtig. Lieber zugeben, dass man etwas nicht versteht, oder noch nicht genau versteht, als feste Behauptungen aufzustellen, und somit falsche Bibellehren zu verbreiten, so wie ihr es mit dem Wort „WÄHREND“ tut.

Und? Ist die falsche Lehre „WÄHREND der großen Drangsal“ eine Kleinigkeit? Ich habe es euch gesagt, Die Bibel zerstört falsche Lehren mit einem Wimpernschlag. Was ist nun von den exklusiven Lehren eines Zeugen Jehovas noch übrig? Die wurden von der Bibel zermalmt und im Winde zerstreut. Nun wird es vielleicht jedem Zeugen klar, warum sieben Männer es nicht billigen, dass ihre Lehren anhand der Bibel geprüft werden. NICHT um den einzelnen Zeugen zu schützen! Sondern um sich selbst zu schützen. Und eine Enttarnung christusfeindlicher Lehren zu verhindern. Die Wahrheit braucht sich nicht vor der Finsternis zu fürchten. Doch die Finsternis fürchtet sich enorm vor dem Licht der Bibel.

Parousia - Christus Zweites Kommen

Hiermit ist die Märchenstunde der leitenden Körperschaft beendet! Und ihr könnt mehrere tausende Seiten Bibelerklärende Schriften im Müll entsorgen!

Ernste Worte der Ermahnung

Liebe leitende Körperschaft, wagt es niemals wieder eine solche falsche Lehre den Schafen vorzusetzen. Denn die glauben euch alles, was ihr schreibt und gehen davon aus, dass es wahr und geprüft ist. Aber es ist nicht wahr! Und vor allen Dingen, hört damit auf, Jesus als Zeugen und Urheber dieser abtrünnigen Lehre zu nennen.

Damit ihr deutlich versteht, was ich damit meine: Wie lautet z. B. eine euerer Fragen im Studienwachtturm vom 15. März 2015 zum Abschnitt 11? „Woher wissen wir, dass Jesus IN der großen Drangsal kommt, um abzurechnen?“ Und nun kommt eine gotteslästerliche Antwort von Euch: „Er (Jesus) sagte, die Menschen würden „den Menschensohn . . . auf den Wolken des Himmels kommen sehen„, und bezog sich damit auf das Gericht IN der großen Drangsal.“ Hört auf damit, zu behaupten, Jesus hätte es gesagt, denn er hat es nicht gesagt!!! Er sagte genau das Gegenteil.

Ihr wolltet doch seid 2013 die alleinige Befugnis haben, geistige „Speise zur rechte Zeit auszuteilen“. Dann müsst ihr, die sieben Männer, auch die alleinige Verantwortung für euere falsche Lehren tragen. Schiebt es nicht auf Christus. Es ist schlimm genug, dass ihr es nicht billigt, dass die Schwestern und Brüdern euere Lehren wie Beröer prüfen und somit den Anweisungen der Bibel nicht Folge leisten. Selbst ein Petrus musste mal in den Senkel gestellt werden, um ihn zu Recht zu bringen. Da nutze ihm sein Apostelamt auch nichts. Seid ihr mehr als Petrus? Nun stellt euch eben die Bibel in den Senkel. Ich bin nur der Überbringer. Ihr habt doch begriffen, dass ihr die ganze Habe noch nicht in eueren Händen haltet. Ihr seid, nach eueren eigenen Worten, noch in der Probezeit. Wisst ihr noch, wie das Gleichnis vom treuen und verständigen Sklaven endet? Sollte Boshaftigkeit hinter der Unfähigkeit stecken, 3 Worte aus der Bibel abzuschreiben, wird euch Jesus, wie sagte er noch gleich, „er wird ihn mit der größten Strenge bestrafen und wird ihm sein Teil mit den Heuchlern zuweisen“. (18/24)

Aber da gibt es ja noch das Parallelgleichnis aus Lukas 12:41-48, den ihr nur am Rande im Wachtturm vom 15.07.2013 erwähnt. Das Einsichtenbuch spricht auch vom Parallelgleichnis. Ihr konzentriert euch ja nur auf die Kurzfassung von Matthäus. Lukas ist ein wenig genauer als Matthäus. Und er erwähnt einen dritten Sklaven, der in der WT-Literatur totgeschwiegen wird. Warum wohl? Zudem klärt Lukas den Bibelleser darüber auf, dass eine Frage des Petrus zu diesem Gleichnis führte, was in Matthäus nicht zu ersehen ist. In Lukas 12 Vers 48 steht: „Derjenige aber, der [ihn] nicht verstand und so Dinge tat, die Schläge verdienten, wird wenige [Schläge] erhalten.“ Sollte es also keine absichtliche falsche Lehre sein, die ihr seid Jahren den Schafen als (verdorbene) Speise vorsetzt, so denkt daran, das dieser dritte Sklave, der nicht mit Absicht versagt, keinesfalls belohnt wird. Er wird aber geringer Bestraft, als der absichtliche böse Sklave.

Parousia - Christus Zweites Kommen

Noch eine Frage am Rande: Trifft es zu, dass ihr auf dem kommenden Kongress im Sommer als neues Licht präsentiert wollt, dass „inaktiver Brüder“ als „reuelose Sünder“ anzusehen sind? Und dass man keine Gemeinschaft mehr mit ihnen haben sollte, wie mit einem Ausgeschlossenen? Wenn sich ein Christ nicht mehr am Verbreiten falscher Lehren beteiligen möchte, soll er ein reueloser Sünder sein? Das Gegenteil ist doch der Fall. Reicht es euch nicht, dass ihr als leitende Körperschaft den Weg der falschen TV-Propheten Jehovas geht? Müsst ihr auch noch euere Brüder dazu zwingen, sich die gleiche Schuld und Verantwortung eines falschen Propheten aufzuladen? Ihr geht weite Strecken, um einen Proselyten zu machen. Und habt ihr ihn endlich soweit, dann macht ihr ihn zum Sohn der Gehenna! Schämt euch. Wenn es wirklich wahr ist, so vergesst nicht auf der Seite „Brechen Jehovas Zeugen den Kontakt zu ehemaligen Mitgliedern ihrer Gemeinde ab“ das Wort „NICHT Meiden“ in „Meiden“ abzuändern. Wir wollen doch nicht, dass durch eine falsche Selbstdarstellung die Welt einen falschen Eindruck von Euch erhält. Es reicht, wenn die Bibellehren fehlerhaft sind.

Wie kann jeder, der durch dieses Schreiben nun von Eueren falschen Lehren weiß, erkennen, ob ihr eher böse oder nur unverständig seid? Ganz einfach und simpel. An Euerer Reaktion auf diesen Brief. Solltet ihr nicht in kürzester Zeit öffentlich im Wachtturm eine Entschuldigung abgeben, und die Falschaussage über das Kommen Jesu, mit seinem ganzen Rattenschwanz und das Verbot des Prüfens widerrufen und richtig stellen, so habt ihr euch als Antichrist offenbart. Deshalb rate ich jeder Person und jeder Versammlung, die diesen Brief erhalten hat, sich erst mal NICHT in Selters zu melden, sondern Stillschweigen zu bewahren. Wartet ab, wie sich die sieben Männer verhalten. Nur so könnt ihr zweifelsfrei herausfinden, wem ihr da folgt. Und sollte eine Richtigstellung und Entschuldigung kommen, überprüft doch bitte anhand des „Hütebuches“, ob echte Reue vorliegt. Dort werden ja wunderbar die einzelnen Punkte beschrieben, woran man wahre Reue erkennt. Oder nicht?

An die Ältesten und Kreisaufseher

Doch nun zu euch, liebe Brüder, Schwestern, Kreisaufseher und Ältesten der Versammlungen. Was werdet ihr tun, wenn der Supergau eintritt, und sich auch für euch die leitende Körperschaft als Mensch der Gesetzlosigkeit offenbart? Denkt bitte daran, dass der Weizen und das Unkraut gemeinsam auf dem Feld wachsen. Der Bruder neben Dir in der Versammlung kann ein Scheinchrist sein und die Schwester daneben, ein echter Christ. Wer bestimmt, dass Dein Nachbar kein Bruder Jesu ist? (19/24)

Folge immer Jesus nach. Denn nur er hat Worte ewigen Lebens. Und nur von Ihm wird gesagt, dass er „Geistige Speise und geistiger Trank ist.“ Folgt keinesfalls mir nach. Ich bin nur ein unvollkommener Mensch. Die Bibel sei euere Richtschnur. Und der heilige Geist euer ständiger Begleiter. Betet um Hilfe, und sie wird euch von Oben freigebig gewährt. Ihr lieben Ältesten: Bevor ihr offiziell das Handtuch werft, denkt bitte auch darüber nach, was aus den verführten Brüdern und Schwestern in euerer Versammlung wird. Von innen kann man viel erreichen! Ihr wisst doch, dass den Zeugen andressiert wurde, nichts zu prüfen. Es ist gerade so, wie wenn man eine Person in eine brennende Scheune auf den Dachboden schickt und er dann angewiesen wird, die Leiter weg zu stoßen, die ihn retten könnte. So lehnen die Zeugen ab, was sie retten könnte; Das Zuhören und Prüfen. Deshalb überlegt, ob ihr die Gemeinschaft verlassen wollt oder von Innen heraus eueren Brüdern besser helfen könnt! Die kleinen Brüder und Schwestern handeln nicht mit böser Absicht. Sie wurden verführt. Sie werden noch euere Hilfe brauchen. Mehr denn je. Stutzt sie. Seid für sie da. Achtet darauf, dass sie durch die Enttäuschung nicht zu Atheisten werden. Ihr werdet viele Tränen sehen. Tränen der Enttäuschung und der Wut. Fördert ihren Glauben an unsere beiden Höchsten. Lasst sie spüren, dass sie nicht alleine sind. Tröstet sie. Sprecht ihnen gut zu. Betet mit ihnen. Weint mit ihnen. Nehmt sie in den Arm, denn die Enttäuschung wird groß sein. Und führt sie aus dem Wirrwarr der falschen Lehren. Reißt sie aus dem Feuer. Ihr werdet das schaffen, weil Jesu dann mit euch sein wird. Ermuntert sie. Doch seid euch bewusst: Nicht alle werden von Jesus gerufen. Manche Namen wird er nicht nennen.

Parousia - Christus Zweites Kommen

Was tun?

Wäre nur noch die Frage zu klären, was schreiben wir in den Bericht, warum wir Brd. XXX aus der Gemeinschaft der Zeugen Jehovas ausschließen. „Er nahm Anstoß am Fehlverhalten der Ältesten.“ Falsche Antwort! Es ist für die Zukunft diese Männer zwar wichtig, ihnen deutlich einen Spiegel vors Gesicht zu halten und ihr Versagen als Hirten und Lehrer bloßzustellen. Aber menschliches Versagen ist für mich kein Grund, dem Allmächtigen und Jesu den Rücken zu kehren. Wie wäre es mit: „Er verbreitet falsche Bibellehren.“ Falsche Antwort! Das wäre Unwahr.

Wie wäre es denn mit der Wahrheit:
Wir schließen ihn aus, weil er Gott mehr gehorcht als Menschen.
Wir schließen ihn aus, weil er offensichtliche Falschlehren der LK erkannt hat.
Wir schließen ihn aus, weil er biblische Unwahrheiten aufdeckt (Eph. 5:11).
Wir schließen ihn aus, weil er auf Jesus hört, wach bleibt und prüft.
Wir schließen ihn aus, weil er uns aus dem Feuer zu reißen versucht (Judas 22,23).
Wir schließen ihn aus, weil er nicht mehr falsches Zeugnis ablegt.
Wir schließen ihn aus, weil er Finsternis nicht mehr als Licht verkauft (Jes. 5:20).
Wir schließen ihn aus, weil er bösen nicht mehr gut nennt (Jes. 5:20)
Wir schließen ihn aus, weil er biblisch bewiesen hat, dass der „verständige“ Sklave gar nicht so verständig ist, wie er immer von sich behauptet.
Wir schließen ihn aus, weil er genau das macht, was Paulus mit Petrus machte (Gal. 2:11-14). Er widersteht der LK ins Angesicht bei falschen Lehren.
Wir schließen ihn aus, weil wir mehr Wert auf Einheit statt Wahrheit legen.

Bleibt doch einfach bei der knall harten Wahrheit: Wir schließen ihn wegen Bibeltreue aus. Für bibeltreue Christen ist bei Zeugen Jehovas kein Platz. Genau so wenig wie für Fußvolk-Christen, denen der heilige Geist Gottes Einsichten in die Schriften gewährt hat. Was denkt sich Jehova und Jesus wohl dabei, den heiligen […] (20/24)

Geist über einfache Knechte und Mägde auszugießen, vor dem Kommen des großen und Furcht einflößenden Tages Jehovas (Joel 2:29-31)?

Als letzter Rat an euch möchte ich die gleichen Worte wählen wie Jesus einst zu seinem Verräter: „Was du tust, tu schneller“ (Joh. 13:27). Einige meiner Verwandten, Freunde und Nachbarn wissen bereits dass ich letztes Jahr ein „Christ“ geworden bin, der sich mit Fug und Recht „Sohn Gottes“ nennt. Nur zu den Mitgliedern in den Versammlungen ist diese Tatsache noch nicht durchgedrungen. Tut, für was ihr bestimmt seid! Das Tier mit den 7 Köpfen aus der Offenbahrung tötet alle, die nicht sein Zeichen annehmen. Ein Wort aus euerem Mund wird genügen, und ich werde für alle Zeugen tot sein, obwohl ich noch lebe. Auch so kann man das Töten des Tieres aus der Offenbahrung verstehen. Folgt euerer Bestimmung! Ob meine leiblichen Kinder weiterhin dem Gebot ihres Königs Jesus folgen werden und Vater und Mutter ehren, bleibt abzuwarten. Vielleicht versucht man von euerer Seite über das Geschriebene hinauszugehen um ungefestigte Zeugen zu manipulieren (1. Kor. 4:6), und legt Jesus wieder Mal zusätzliche Wörter in den Mund, wie es bei „IN der großen Drangsal“ bereits geschehen ist: „Du sollst Vater und Mutter ehren. [Aber nur, wenn sie bei den Zeugen Jehovas nicht ausgetreten sind.] (Mat. 15:3-9)“ Wir werden sehen.

Parousia - Christus Zweites Kommen

Das Beste kommt zum Schluss

„Wann kommt Jesus“ ist nur ein kleiner Punkt unter Vielen. Meine Heimatversammlung hatte ja nicht den Anstand, mir auf meine Briefesammlung zu antworten, sondern hat sich feige verdrückt. Deshalb teile ich euch voller Freude mit, dass www.Bruderinfo.de sich bereit erklärt hat, meine Briefesammlung an die Ältesten im Internet Stück für Stück als Artikel zu veröffentlichen. „Bruderinfo“ wird vielen von Euch etwas sagen, besonders den Brüdern in Selters. Dann könnt ihr die einzelnen Aussagen in aller Ruhe noch einmal durchlesen und kritisch prüfen. Ich freue mich schon auf Euere Kommentare und die der übrigen Zeugen Jehovas, die dort lesen und schreiben. Täglich lesen mehrere Tausende die Artikel und die Kommentare der Brüder. Und die Zahl steigt ständig an. Es tut sich was bei den Zeugen Jehovas. Übrigens hat die Veröffentlichung bereits begonnen. Der erste Beitrag ist online und beschäftigt sich mit dem Wachtturmartikel vom 1. Jan. 2013: „Jehovas Zeugen und falsche Daten für das Ende“. Er wird für Euch bestimmt informativ. Auch dieser Brief, den ihr gerade in den Händen haltet, wird auf www.Bruderinfo.de veröffentlicht. Vielleicht ist er bereits zu dem Zeitpunkt online, wenn ihr diesen Brief erhaltet und lest. Ich kann natürlich nicht dafür garantieren, dass die Artikel nicht auch in anderen Ländern und Sprachen online gestellt werden.

Hiermit verabschiede ich mich vorerst bis zum nächsten Mal und wünsche jedem ein volles Maß des heiligen Geistes Gottes, sowie Verstand und Unterscheidungsvermögen. In Brüderlicher Liebe und Zuneigung zu allen ehrlichen Christen bei den Zeugen Jehovas, die dem Gebot Jesu folgen und beständig prüfen.

Ein Sohn Gottes unter vielen
Ein Bruder und Miterbe Christi unter vielen
Ein Überbringer des Lichts unter vielen
Ein Christ unter vielen
Für unsere beiden Höchsten, den Allmächtigen und den einzigen gezeugten Gott, Jesus Christus (Joh. 1:18 NWÜ) (21/24)

PS: An die Ältesten meiner Heimatversammlung

So, meine lieben Freunde der Wahrheit, nun wird es schon bald allen offenkundig werden, ob es einem Zeugen Jehovas erlaubt ist, Anweisungen der Bibel folge zu leisten, inspirierte Äußerungen zu prüfen (2. Kor. 13:5 / 1. Joh. 4:1). Wenn ein genaues Prüfen als Frechheit, Arroganz und als Gotteslästerung gesehen wird, so haben wir hier den klassischen Fall der Anbetung eines „goldenen Kalbes„. Solltet ihr euch nicht die Mühe machen wollen, mir auf die hier aufgeführten biblischen Aussagen zu antworten und meine Schlussfolgerungen anhand der Bibel zu widerlegen, so wird es Zeit, euer Amt als Hirten abzulegen. Dann wärt ihr diesem Titel nicht würdig. Damit würdet ihr wie Feiglinge von euerer Verantwortung als Hirten die Flucht ergreifen. Feiglinge (Off. 21:8) und Versager duldet Jesus nicht auf dem Platz eines Hirten. 1. Petrus 3:15 sagt:“Sondern heiligt den Christus als Herrn in eurem Herzen,stets bereit zu einer Verteidigung vor JEDERMANN, der von euch einen Grund für DIE HOFFNUNG verlangt, [die] in euch [ist], …“ Jehova duldet solche Feiglinge nicht auf dem Platz eines Christen.

Parousia - Christus Zweites Kommen

Wenn ihr meine Schlussfolgerungen nicht widerlegen könnt, wird es Zeit, in euerem Leben Veränderungen einzuleiten und den Weg eines echten Christen und Hirten zu gehen; mit allen Konsequenzen. Jesus wird an euerer Reaktion erkennen, wer euer Vater ist! Und er wird einem Jeden auch die Kraft dazu geben, wenn er es will.

Beweist mir, WER EUER VATER IST? Und Jesus und die Bibel zeigen euch, WESSEN SÖHNE IHR SEID! Ich bin sehr gespannt, was jetzt passiert. Mir ist die schriftliche Anweisung sehr wohl bekannt, mindestens zwei Mal mit jemanden zu sprechen, der (berechtigte) Zweifel an Glaubenslehren der Zeugen hat (und berechtigte Zweifel habe ich) und, so wie ich, die Gemeinschaft nicht freiwillig verlässt. Es wäre schön, wenn ihr meine Zweifel anhand der Bibel ausräumen könntet. Was ich zurzeit stark bezweifele. Erst danach darf ein „Kirchengericht“ (Rechts-Komitee) einberufen und jemand ausgeschlossen werden.

Alle Zeugen sind gleich?! Doch stimmt das wirklich? Vielleicht wird man sogar von ganz Oben (leitende Körperschaft) anordnen, mich ohne zweifache Belehrung und abschließende Verhandlung direkt ohne Anhörung auszuschließen, damit meine geprüften biblischen Schlussfolgerungen nicht weiter an die Öffentlichkeit kommen. Einheit um jeden Preis. Wirklich um jeden Preis. Somit würde man die eigene Gesetzte brechen. Dieses wäre ein Beweis dafür, dass einige über den eigenen Gesetzen und den Gesetzen der Bibel stehen.

Also Personen die über dem Gesetz stehen!
Also Menschen die kein Gesetz über sich haben! (22/24)

Also Menschen ohne Gesetz!

Also „Menschen der Gesetzlosigkeit„.

Aber Moment, den Begriff kenne ich doch irgendwo her. Heißt es nicht, dass sich der „Mensch der Gesetzlosigkeit„irgendwie offenbaren wird?

Mal sehen, was sich hier offenbaren wird… Mal sehen, ob da jemand über die Leiche seines Bruder geht; über die Leichen der Brüder Christi…

PS: An die „leidende Körperschaft“:

Und? Besteht ihr den Selbsttest von oben. Könnt ihr laut in eueren TV-Auftritten sagen: „Jesus kommt erst NACH der großen Drangsal, Wir hatten unrecht.“ Oder bleiben euch die Worte eueres Herrn und Königs, Jesus Christus, immer noch im Hals stecken bevor sie über euere Lippen kommen?

Parousia - Christus Zweites Kommen

So, liebe „leidende Körperschaft“, was werdet ihr nun tun? Ihr habt mehrere Möglichkeiten. Entweder schreibt ihr schnell in die Bibel in Matthäus und Markus: „Und IN der Großen Drangsal wird sich die Sonne verfinstern…“ Dadurch macht ihr euch zusätzlich einer abtrünnigen Lehre, noch der Bibelfälschung schuldig. Das wäre eine Sünde gegen den heiligen Geist; gegen besseres Wissen. Und jedem wird es offenbar.

Da habt ihr noch die Möglichkeit mich wegen Bibeltreue auszuschließen. Oder ihr erfindet einfach einen Grund. Wie wäre es mit „Widerstand gegen eine gottlose Einrichtung“. Entschuldigt bitte, „göttliche“ Einrichtung konnte ich zurzeit nicht mit gutem Gewissen schreiben. Auch das wäre eine Sünde gegen den heiligen Geist. Ihr meint, wie ich hier schreibe, wäre respektlos? Ihr erhaltet genau den Respekt, den ihr euch anhand euerer Lehren verdient habt. Christus hat für die Pharisäer noch ganz andere Worte benutzt. Und Ihr verwendet noch schlimmere Bezeichnungen für Schafe Gottes, die euere falsche Lehren, wie die obige, enttarnen. Ihr nennt sie Abtrünnige, und Küchenhelfer Satans, wenn sie die Wahrheit sagen. Beraubt sie ihren Familien. Ächtet sie. Denunziert sie. Und versucht ihnen zu Schaden, wo es nur geht. Wer nicht einmal 3 Wörter aus der Bibel korrekt abschreiben kann, der sollte sich nicht Lehrer nennen und seine Aufgaben an befähigte Christen abgeben. Oder hängt mir einfach irgendetwas an. Was wollt ihr mir noch wegnehmen? 60Jahre meines Lebens habt ihr mir schon weggenommen. Wollt ihr mir auch noch meine Kinder mit ihren Partnern und Enkel wegnehmen? Ich werde es ertragen, denn Jesus ist mein guter Hirte. Es wäre nur noch eine weitere Prophezeiung Jesu, die sich an den Zeugen Jehovas erfüllt. Kinder werden ihre Eltern den Synagogengerichte überliefern und sie tötet lassen. Meine eigenen Kinder könnten mich so behandeln, als ob ich schon Tot wäre. Mit Toten redet man ja auch nicht.

Oder ihr geht den Weg der Gewalt und schließt mich einfach aus. Dann hättet ihr euere Eigenen Gesetze und die Gesetze Gottes gebrochen. Dann würde sich der Mensch der Gesetzlosigkeit allen offenbaren. Auch das wäre eine Sünde gegen den heiligen Geist. Ich behalte mir nämlich das Recht vor, die angeschriebenen Einzelpersonen und die Versammlungen auf dem Laufenden zu halten. Oder wollt ihr dagegen gerichtlich vorgehen, um mich zum schweigen zu bringen? „Ich sehe schon die Schlagzeilen: „Verwaltungsrat der Zeugen Jehovas hat Angst vor einem 90 […] (23/24)

jährigen Mitglied, das die Bibel zitiert“. Wie stände es dann mit euerem Status der K.d.ö.R.? Ihr wisst doch was in Lukas 21 steht:“12 Vor allen diesen Dingen aber wird man Hand an euch legen und euch verfolgen, indem man euch den Synagogen und Gefängnissen ausliefert und euch vor Könige und Statthalter schleppt um meines Namens willen. 13 Es wird euch zu einem Zeugnis ausschlagen.

Da wäre noch die Möglichkeit, diese Blamage totzuschweigen. Oder zu behaupten, das kein Brd. XXX in der Versammlung Neunkirchen-West (Deutschland) existiert. Das kann ich euch und allen Übrigen gerne Notariell bestätigen lassen. Übrigens verlange ich hiermit Einsicht in meine Unterlagen, gemäß der gültigen Satzung der Zeugen Jehovas K.d.ö.R. und erbitte Kopien meiner Dokumente und meiner Verkündigerdienstkarte. Oder habt ihr Angst, mir eine Kopie zu machen? Oder habt ihr Angst, dass dieser Brief auch in anderen Sprachen und anderen Kontinenten auftauchen wird? Wie wäre es mit weiteren Briefen aus der Briefesammlung? Immer schön mit einem neuen biblischen Thema, dass euere falschen Lehren bloßstellt? Also, was werdet ihr nun tun? Viele Brüder in den Versammlungen werden ganz gespannt auf euere Reaktion warten. Doch wenn ihr böses tun wollt, dann wird euch schon etwas einfallen.

Parousia - Christus Zweites Kommen

Übrigens, wenn ihr euch doch dazu entschließt mich auszuschließen, und sich somit der Mensch der Gesetzlosigkeit offenbart, so habt wenigstens den Mut und Anstand es mir schriftlich mitzuteilen. Mit Briefkopf, Unterschrift und Poststempel. Also keinen blanken Papierwisch, im geheimen, überbracht des Nachts durch einen Boten. Denn was man im Geheimen tut, kommt irgendwann ans Licht.

Alle diese Möglichkeiten haben ein Resultat: Wenn Jesus kommt, und damit seine Parousia beginnt, wird es für euch wahrscheinlich kein Morgen geben. Wenn ihr damit leben könnt? Wie wäre es aber mit aufrichtiger Reue und Umkehr? Das würde das Herz unserer beiden Höchsten sehr freuen. Und auch mein Herz würde Luftsprünge machen. Denkt an Ninive. Obwohl das Urteil Jehovas schon feststand, besänftigte echte Reue den Zorn des Höchsten. Zephanja 2:3 „Sucht Jehova, all ihr Sanftmütigen der Erde, die [ihr] SEINE eigene richterliche Entscheidung ausgeführt habt. Sucht Gerechtigkeit, sucht Sanftmut. WAHRSCHEINLICH könnt ihr am Tag des Zornes Jehovas geborgen werden.“ Daher meine Bitte an euch: Bitte bereut, kehrt falschen Lehren den Rücken und wählt das Leben!!!

*Quellenangaben: Alle Bibelzitate, wenn nicht anders angegeben, sind aus der aktuelle deutschen Ausgabe der „Neuen Welt Übersetzung“ der Zeugen Jehovas. Alle übrige angegebenen Datenquellen sind auf JW.ORG zu finden und für jeden frei zugänglich. Die genaue Quelle von JW.ORG ist auf den jeweiligen Bildern angegeben. (24/24)

von |Januar 3rd, 2017|Kommentare deaktiviert für Parousia – Christus Zweites Kommen

RESOLUTION

Resolution

Hiermit bekenne ich mich, dass der Zeitgeist, menschliche Gesetze, gottlose Philosophien mit leerem Trug und trügerische Wahrheitsdenkansätze, der satanische Einfluss der Welt, erkennend in verschiedenen Facetten, sowie die Macht der Gewohnheit, Rassenherkunft, deren Geschichte und die damit verbunden patriotischen Gefühle, Bräuche, Sitten und Traditionen, mein Denken nicht beeinflussen; Ich bin frei von ihnen und lasse mich niemals von ihnen leiten und zum Handeln bewegen, zum Bedauern und Unverständnis der meisten Menschen sowie denjenigen, die sich, fälschlicherweise, Christi Nachfolger und Gottes Vertreter auf Erden nennen, denn sie sind davon versklavt, Tag für Tag! Meines Vaters Wort ist Maßstab allein und über jedes menschliche Wort, Gesetz und Denken! Ob Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft, es ist immer, allezeit bestehend und wird nur von Gott allein aufgehoben werden können!

Darum ist alles was ich tue, mein Leben, Denken und Handeln, dienend der einen wahren und einzigen Sache, der Einen in der echten Sinn besteht auf ewig und es sich immer lohnt dafür zu leben und zu sterben – alles zur Verherrlichung Gottes des Allmächtigen zu tun, während ich meinen Blick auf den Vermittler und Vervollkommner meines Glaubens gerichtet halte, Christus Jesus unseres Herrn!

Des Weiteren bekenne ich mich zu YHWH, den einzig wahren und lebendigen Gott! Ich diene ihm ununterbrochen, unerschütterlich und neige mein Haupt aus Ehrfurcht vor Christus Blut nieder, das vergossene Blut, des einziggezeugten Sohnes Gottes, auf deren Grundlage ich meine Sünden bereut und mich zum Zeichen meiner Hingabe taufen lassen habe, als ein Anbeter YHWH’s immer zu erkennen gebe und das durch Geist geleitete Volk Gottes verbunden bleibe!

Dem hinzufügend entferne ich mich von jeder egoistischen Denk- und Handlungsweise in der der Mensch im Mittelpunkt seines Lebens steht anstelle vom Schöpfer und somit Lebendgebers, all das erkennend im alleinigen Streben nach Erlösung, Zufriedenheit, ewigem Leben und Glück, die wahrer Antrieb der meisten Menschen ist, verhüllt hinter den aufrichtigen Eigenschaften wie Liebe, Glaube, Hoffnung, Freundschaft, hinter unserem Sein sowie allem Seienden, hinter all dem, was den Menschen und diese Welt kontinuierlich antreibt. Dem jetzigen Erkenntnisstand erkennend, weiter nach wahrer Wahrheit zu suchen und gegebenenfalls diesen vom Ansatz an zu verändern auch wenn das eine vollständige Neustrukturierung von Dogmen sowie, bis dahin gedachten, unerschütterlichen Glaubensbekenntnissen bedeuten würde und worauf sich diese alle Jahre meines bereits vergangenem Lebens immer gestützt haben. Somit diene ich auch nicht mehr länger einem Zeitraum oder Zeitpunkt, vielmehr aus Liebe denn Liebe ist zeitlos!

All das geschehe somit aus einem Streben, Ziel und endgültigen Mittelpunkt heraus, indem ich alle meine Wünsche hinter Gottes setze und somit immer das Königreich an der ersten Stelle meines Lebens steht: Wenn ich lebe, lebe ich für YHWH! Wenn ich sterbe, sterbe ich für YHWH! Demnach, alles was ich tue, ob leben oder sterben, ich gehören meinem Gott, YHWH, allein und bin sein Eigentum, bedingungslos!

Dem Allmächtigen sei, durch Christus, Ehre und Macht und Herrlichkeit immerdar! Amen! Und nochmals sage ich es: Amen! Heilig, heilig, heilig ist YHWH der wahre Gott, der Heerscharen, auf unabsehbare Zeit! So sei es fortan, fortwirkend und in aller Ewigkeit! Amen!

Vaters Segen und Geist zur herrlichen Freiheit der Kinder Gottes immerdar! Maranatha!

Illustris

Christlicher Glaube und biblische Überzeugung

YHWH ist der Anfang von allem Leben, er hat schon immer existiert. Deswegen ist YHWH der wahre Gott und Vater von allen Lebewesen. (Hebräer 3,4; Matthäus 23,9; Matthäus 11,27; Johannes 14,7-9; 1 Johannes 4,8; Matthäus 23,8; Genesis 1,27)

Christus, der als fleischgewordener Gott und vollkommener Mensch Yeshuah auf die Welt gekommen ist, ist der einziggezeugte Sohn YHWH’s und Schöpfer dieses Weltalls. Der Vater hat durch die vormenschliche Existenz Yeshuahs alles erschaffen. Christus selbst wurde durch seinen Tod zur Vergebung der Sünden zum Ewigvater aller Nachkommen des Adams; er ist der Herr über alle Christen und der älteste Bruder der gesamten Menschheit. (Kolosser 1,15-18; Römer 8,17; Johannes 1,1-3; Johannes 1,18; Jesaja 9,5-6)

Der Geist YHWH’s ist der Lebensspender des Fleisches. Der heilige Geist lebt in der Form als „Odem des Lebens“ in allen Lebewesen und durch ihn haben wir eine direkte Verbindung zum Schöpfer. (1. Korinther 3,16-17; 1. Petrus 1,23; Matthäus 6,6-8; Matthäus 10,29-31; Prediger 12,7)

Gottes vollkommener Plan war es von Anfang an, Menschen in sein himmlisches Königreich als seine „Geistsöhne“ aufzunehmen, nachdem sie ihren irdischen Lauf vollendet und sich auf der Erde bewährt haben zu Königen und Mitregenten des Christus. Die Sünde von Adam und Eva hat diesen Vorsatz nicht verändert. (Epheser 1,3-5; 1. Korinther 15,22; 1. Korinther 15,45-49; Römer 8,19-23; Offenbarung 1,5-6)

Der Geist Gottes bestätigte Christus mit YHWH eins zu sein, so wie er Yeshuahs Nachfolger ebenfalls zu „Kindern Gottes“ macht, und ihnen festes Wissen und eine unmissverständliche Zusage gibt, dass in Sinn und Herz eingeschrieben ist. (Römer 8,16-17; Johannes 16,12-13; Römer 8,14)

Das Himmelreich auf der Erde ist bereits die geistige Bruderschaft jedes Christen, der anerkennt, dass er ein Kind des Gottes ist. (Lukas 17,20-21; Johannes 18,36; Kolosser 1,13-14; Philipper 3,20-21)

YHWH möchte, dass alle seine irdischen Kinder den Weg in das Himmelreich begehen, nachdem sie ihre Zeit auf der Erde vollendet haben. (Matthäus 6,19-21; 2. Korinther 5,1-5; Philipper 3,14-15; Philipper 3,20-21; Kolosser 1,3-6; Kolosser 3,1-2; 1. Petrus 1,3-5)

Das universale Gesetz des Königreich Gottes ist: Menschen müssen YHWH mit Ihrem ganzen Herzen, Ihrem ganzen Sinn und Ihrer ganzen Kraft lieben, sowie Ihren Nächsten wie sich selbst. (Matthäus 22,36-40)

Alle, die in die Bruderschaft des Himmelreiches auf der Erde eingehen, sollen Botschafter sein, die an Christi statt predigen und eine versöhnende Menschheit durch die Lehre YHWH’s zur Wahrheit führen; nur so können sie den himmlischen Aufstieg zum Vater beginnen. (2. Korinther 5,18-20; Matthäus 28,19-20; 1. Korinther 15,20-28; 1. Korinther 2,9; 1. Timotheus 6,17-19)

Was Yeshuah, der Sohn Gottes, auf Erden lehrte und was von jedem Christen erwartet wird

Die Herausforderung für jeden Christen ist, durch den heiligen Geist und ein gründliches Bibelstudium herauszufinden, was der Wille Gottes wirklich ist, und was Yeshuah darüber lehrte. Christen sind dazu verpflichtet, diese gute Botschaft allen Menschen bekannt werden zu lassen, und dabei immer zu berücksichtigen, dass es sich wirklich um die echte, unverfälschte und nicht manipulierte Botschaft Gottes handelt. Im Laufe der Geschichte wurde diese von vielen Menschen durch falsche Prophetie abgewandelt. Was lehrte der Sohn Gottes seinen Nachfolgern?

1. Yeshuah lehrte, dass für die Menschheit wirklich die Zeit jetzt gekommen ist, in das Himmelreich einzugehen.

Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!(Matthäus 4,17)

Und Jesus zog umher in ganz Galiläa, lehrte in ihren Synagogen und predigte das Evangelium von dem Reich und heilte alle Krankheiten und alle Gebrechen im Volk.(Matthäus 4,23)

Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich. Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden. Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen. Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden. Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen. Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen. Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heißen. Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich. Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und reden allerlei Übles gegen euch, wenn sie damit lügen.(Matthäus 5,3-11)

2. Yeshuah lehrte, dass YHWH unser aller Vater ist.

Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.(Matthäus 6,9-15)

3. Yeshuah lehrte, dass wir alle Brüder sind.

Aber ihr sollt euch nicht Lehrer nennen lassen; denn einer ist euer Meister; ihr aber seid alle Brüder. Und ihr sollt niemanden unter euch Vater nennen auf Erden; denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist.(Matthäus 23,8-9)

4. Yeshuah lehrte, dass YHWH vom Anbeginn der Zeit gewollt hat, dass seine Kinder ein Eigentumsrecht am himmlischen Königreich haben.

Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten: „Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Himmelreich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt!„“ (Matthäus 25,34)

5. Yeshuah lehrte, dass, um ins Königreich des Himmels einzugehen, wir wiedergeboren sein müssen:

Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht erben.(Johannes 3,3)

6. Yeshuah lehrte, dass wir mit ihm eins werden, so wie er mit seinem Vater eins geworden und vollkommen ist.

Ihr aber sollt vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist; ich und der Vater sind eins.(Matthäus 5,48; Johannes 10,30)

7. Yeshuah lehrte, dass wir stehts bestrebt sein müssen, ihn und den Vater zu erkennen.

Und das ewige Leben zu haben heißt, dich zu kennen, den einzigen wahren Gott, und den zu kennen, den du gesandt hast, Jesus Christus.(Johannes 17,3)

8. Yeshuah lehrte, dass wir zwei Gebote erfüllen müssen, um Gottes Willen zutun.

Nun versuchte einer von ihnen, ein Gesetzeslehrer, Jesus eine Falle zu stellen. Er fragte ihn: „Meister, welches ist das wichtigste Gebot im Gesetz?“ Jesus antwortete: „Du sollst YHWH, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Hingabe und mit deinem ganzen Verstand!“ Dies ist das größte und wichtigste Gebot. Ein zweites ist ebenso wichtig: „Liebe deine Mitmenschen wie dich selbst!“ Mit diesen beiden Geboten ist alles gesagt, was das Gesetz und die Propheten fordern.(Matthäus 22,35-40)

9. Yeshuah lehrte die Vergebung unserer Sünden zu suchen und anderen zu vergeben.

Gib uns heute unser tägliches Brot. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir denen vergeben haben, die an uns schuldig wurden. Und lass uns nicht in Versuchung geraten, sondern errette uns vor dem Bösen. Wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, wird euer Vater im Himmel euch auch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, wird euer Vater ´im Himmel` euch eure Verfehlungen auch nicht vergeben.(Matthäus 6,11-15)

10. Yeshuah lehrte, dass wir aufhören müssen, andere zu verurteilen.

Verurteilt niemand, damit auch ihr nicht verurteilt werdet. Denn so, wie ihr über andere urteilt, werdet ihr selbst beurteilt werden, und mit dem Maß, das ihr bei anderen anlegt, werdet ihr selbst gemessen werden. Wie kommt es, dass du den Splitter im Auge deines Bruders siehst, aber den Balken in deinem eigenen Auge nicht bemerkst? Wie kannst du zu deinem Bruder sagen: „Halt still! Ich will dir den Splitter aus dem Auge ziehen“ – und dabei sitzt ein Balken in deinem eigenen Auge? Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem eigenen Auge; dann wirst du klar sehen und kannst den Splitter aus dem Auge deines Bruders ziehen.(Matthäus 7,1-5)

11. Yeshuah lehrte wie der einzig wahre Weg aussieht um seinen Nächsten richtig zu behandeln.

Behandelt eure Mitmenschen in allem so, wie ihr selbst von ihnen behandelt werden wollt. Das ist es, was das Gesetz und die Propheten fordern.(Matthäus 7,12)

12. Yeshuah gab seinen Nachfolgern eine wichtige Aufgabe und Zusicherung.

Darum geht zu allen Völkern und macht die Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und seid gewiss: Ich bin jeden Tag bei euch, bis zum Ende der Welt.(Matthäus 28,19-20)

Dies sind die grundlegenden Lehren der wahren guten Nachrichten über das Königreich. Wenn wir in dieser gesunden Erkenntnis und Lehre weiterhin wachsen und nicht darüber hinaus gehen, hat Yeshuah versprochen, dass der Geist der Wahrheit mit uns arbeiten wird, um uns in die tiefere Wahrheit Gottes zu führen.

Ich hätte euch noch viel zu sagen, aber ihr wärt jetzt überfordert. Doch wenn der ´Helfer` kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch zum vollen Verständnis der Wahrheit führen. Denn was er sagen wird, wird er nicht aus sich selbst heraus sagen; er wird das sagen, was er hört. Und er wird euch die zukünftigen Dinge verkünden.(Johannes 16,12-13)

YHWH’s Lehre über das Himmelreich und die Hoffnung aller Christen

Mt 23,13 “Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zuschließt vor den Menschen! Ihr geht nicht hinein und die hineinwollen, lasst ihr nicht hineingehen.” Mt 5,3 „Er sagte: Selig, die arm sind vor Gott, denn ihnen gehört das Himmelreich.“ Mt 5,8 „Freuen dürfen sich alle, die im Herzen rein sind – sie werden Gott sehen.“ Mt 5,12 „Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein.“ Mt 8-11 „Ich sage euch: Viele werden von Osten und Westen kommen und mit Abraham, Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen.“ Lk 20,35-37 „Die Menschen aber, die Gott auferstehen läßt und die in seiner kommenden Welt leben dürfen, werden nicht mehr heiraten. Sie können dann ja auch nicht mehr sterben und brauchen nicht mehr für Nachkommen zu sorgen. Weil sie vom Tod auferstanden sind, sind sie wie die Engel: Sie sind Söhne und Töchter Gottes. Daß Gott aber wirklich die Toten auferwecken wird, das hat Mose schon bei der Begegnung am Dornbusch deutlich zu verstehen gegeben, als er den Herrn dort den Gott Abrahams, den Gott Isaaks und den Gott Jakobs nannte. Gott ist doch kein Gott von Toten, sondern von Lebenden. Für ihn sind alle lebendig.“ Joh 6,50-51 „So aber ist es mit dem Brot, das vom Himmel herabkommt: Wenn jemand davon isst, wird er nicht sterben. Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben.“ Joh 14,1-3 „Dann sagte Jesus zu allen: Erschreckt nicht, habt keine Angst! Vertraut auf Gott und vertraut auch auf mich! Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen und ich gehe jetzt hin, um dort einen Platz für euch bereitzumachen. Sonst hätte ich euch doch nicht mit der Ankündigung beunruhigt, dass ich weggehe. Und wenn ich gegangen bin und euch den Platz bereitet habe, dann werde ich zurückkommen und euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin.“ Joh 17,24 „Vater, ich will, dass alle, die du mir gegeben hast, dort bei mir sind, wo ich bin.“ 1. Kor 15,35-50 „Aber vielleicht fragt jemand: Wie soll denn das zugehen, wenn die Toten auferweckt werden? Was für einen Körper werden sie dann haben? Wie kannst du nur so fragen! Wenn du einen Samen ausgesät hast, muss er zuerst sterben, damit die Pflanze leben kann… So könnt ihr euch auch ein Bild von der Auferstehung der Toten machen. Was in die Erde gelegt wird, ist vergänglich; aber was zum neuen Leben erweckt wird ist unvergänglich. Was in die Erde gelegt wird, ist armselig; aber was zum neuen Leben erweckt wird, ist voll Herrlichkeit. Was in die Erde gelegt wird, ist hinfällig; aber was zum neuen Leben erweckt wird, ist voller Kraft. Was in die Erde gelegt wird, war von natürlichem Leben beseelt; aber was zu neuem Leben erwacht, wird ganz vom Geist Gottes beseelt sein. Wenn es einen natürlichen Körper gibt, muss es auch einen vom Geist beseelten Körper geben… Brüder und Schwestern, das ist ganz sicher: Menschen aus Fleisch und Blut können nicht in Gottes neue Welt gelangen. Ein vergänglicher Körper kann nicht unsterblich werden.“ 2. Kor 5,1 „Wir wissen: Wenn unser irdisches Zelt abgebrochen wird, dann haben wir eine Wohnung von Gott, ein nicht von Menschenhand errichtetes ewiges Haus im Himmel.“ 2. Kor 5,8 „Weil wir aber zuversichtlich sind, ziehen wir es vor, aus dem Leib auszuwandern und daheim beim Herrn zu sein.“ Phil 3,20 „Unsere Heimat aber ist im Himmel.“ Heb 11,13-16 „Alle [Juden], die hier erwähnt wurden, haben sich ganz auf Gott verlassen. Doch sie starben, ohne dass sich Gottes Zusage zu ihren Lebzeiten erfüllte. Lediglich aus der Ferne haben sie etwas davon gesehen und sich darüber gefreut; denn sie sprachen darüber, dass sie auf dieser Erde nur Gäste und Fremde seien. Wer aber zugibt, hier nur ein Fremder zu sein, der sagt damit auch, dass er seine wirkliche Heimat noch sucht. Unsere Vorfahren betrachteten das Land, aus dem sie weggezogen waren, nicht als ihre Heimat; dorthin hätten sie ja jederzeit zurückkehren können. Nein, sie sehnten sich nach einer besseren Heimat, nach der Heimat im Himmel. Deshalb bekennt sich Gott zu ihnen und schämt sich nicht, ihr Gott genannt zu werden; denn für sie hat er seine Stadt im Himmel gebaut.” Lk 17,34-35 “Ich sage euch: Von zwei Männern, die in jener Nacht auf einem Bett liegen, wird der eine mitgenommen und der andere zurückgelassen. Von zwei Frauen, die mit derselben Mühle Getreide mahlen, wird die eine mitgenommen und die andere zurückgelassen.“ Heb 9,27-28 “Jeder Mensch muss einmal sterben und kommt danach vor Gottes Gericht. So ist auch Christus ein einziges Mal gestorben, um alle Menschen von ihren Sünden zu erlösen. Wenn er zum zweiten Mal kommen wird, dann nicht, um uns noch einmal von unserer Schuld zu befreien. Dann kommt er, um alle, die auf ihn warten, in sein Himmelreich aufzunehmen.” 1. Pet 1,3-5 „Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus: Er hat uns in seinem großen Erbarmen neu geboren, damit wir durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten eine lebendige Hoffnung haben und das unzerstörbare, makellose und unvergängliche Erbe empfangen, das im Himmel für euch alle aufbewahrt ist. Gottes Macht behütet euch durch den Glauben, damit ihr das Heil erlangt, das am Ende der Zeit offenbart werden soll.“

von |Januar 2nd, 2017|Kommentare deaktiviert für RESOLUTION

Für alle Menschen die nach der Wahrheit hinter der „Wahrheit“ suchen. Ihre Illustration dient dazu Individuen zu einer Bewusstseinsveränderung zu führen, durch eigendynamische Hinterfragung des persönlichen Weltbildes und den daraus resultierenden Konsequenzen. Höre auf Menschen blind nachzulaufen, ihren Worten Glauben zu schenken, sondern prüfe alles selbst! Zerschlage die geistigen Ketten, die dich mental gefangen nehmen und lasse niemals deine Gedanken und die universale Wahrheit in die primitive Sichtweise von Menschen pressen, sondern besiege sie stets mit der wahren Gotteserkenntnis! (2. Korinther 10,3-5; Epheser 5,8-11)

Wisse, dass jede in der Vergangenheit geglaubte Wahrheit für eine spätere Zeit ein Paradoxon ist, eine Anomalie des Glaubens, ein Widerspruch mit ihrer Vernunft, der neuen Wahrheit, ihrer unendlichen Stimmigkeit. So dient jede Entwicklung des Geistes als die Enträtselung des wahren Sinnes einer vergangenen Wahrheit und hat die Aufgabe, diesen Widerspruch aufzulösen, dieses Paradoxe abzustreifen, den falschen Gedanken in der Individualität abzulehnen und den wahrheitsvolleren Gedanken anzunehmen, nicht durch tiefenpsychologische Kompensation sondern völlige Grunderneuerung und diesem dem Individuum als solches neu erkennen zu lassen – dies ist die neue Überzeugung der theosophischen und anthropologischen Liebe zur Erkenntnis sowie des universalen Glaubensgrundsatzes der Wahrheit verbunden mit echter Christusnachfolge. (Johannes 4,23-24; 8,32)

Wir müssen heute nach den Wahrheiten leben, die uns zur Verfügung stehen, dabei aber immer bereit sein, sie morgen Irrtümer zu nennen.(William James)

Der beste Weg zur Wahrheit zu gelangen ist dieser, dass man die Dinge untersucht, wie sie wirklich sind und nicht schließt, sie wären so, wie es uns andere zu glauben gelehrt haben.(John Locke)

Die Wahrheit hat den Irrtum nicht zu fürchten, wohl aber der Irrtum die Wahrheit.(Raymond Victor Franz)

Wenn Irrlehre gezwungen ist, sich im Kampf mit Wahrheit zu messen, dann findet sie ihre bevorzugte Waffe und auch ihre letzte Zuflucht in Macht. Allzu oft hat die beanspruchte Macht keine größere Daseinsberechtigung als die Irrlehre selbst.“ (Raymond Victor Franz)

Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.(André Gide)

„Dogmen, ob religiöse, politische oder wissenschaftliche, entspringen der irrigen Überzeugung, Gedanken könnten die Wirklichkeit oder Wahrheit in sich schließen. Dogmen sind kollektive mentale Gefängnisse. Das Unmanifeste befreit dich erst, wenn du bewusst in es eintrittst. Deshalb sagt Jesus nicht: „Die Wahrheit wird dich befreien“, sondern: „Du wirst die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird dich befreien.““ (Eckhart Tolle)

Hütet euch vor „Organisation“. Sie ist vollkommen unnötig. Die Richtlinien der Bibel sind die einzigen, die ihr benötigt. Versucht nicht, andere in ihren Gewissensentscheidungen auf etwas festzulegen, und laßt das auch nicht bei euch zu. Glaubt und gehorcht soweit, wie ihr Gottes Wort im Augenblick versteht, und wachst so weiterhin Tag für Tag in der Gnade, in der Erkenntnis und der Liebe.(Charles Taze Russell)

Je weiter sich eine Gesellschaft von der Wahrheit entfernt, desto mehr wird sie jene hassen, die sie aussprechen.(George Orwell)

Die Wahrheit wird den Menschen erst dann frei machen, wenn er den Mut besitzt, das zu hinterfragen, was ihm als Wahrheit gelehrt wurde.(Illustris)

Wenn Treue zur Glaubensgemeinschaft über die Suche nach Wahrheit und Recht gestellt wird, verdirbt die Religion.(Illustris)

„Erlaubt man seinen Geist das Unmögliche in Betracht zu ziehen, findet man die Wahrheit, für die man blind gewesen wäre.“  (Illustris)

In Zeiten der universellen Täuschung wird das Faktum zu einer revolutionären Rarität.“ (Illustris)

Über 2000 Jahre dauerte es um entbunden von der Kirche und „christlichen“ Organisationen zu leben, als freier und loyaler, einzig allein Gott gehorchender Christ. Wenn zu dienen bedeutet erneut Sklave von Menschen zu sein, durch das Gehorchen ihres Wortes allein, würde dies die Vergangenheit neu aufleben lassen! Eines Tages kommt für jeden aufrichtigen und wahrheitsliebenden Nachfolger Jesu Christi der Zeitpunkt, wo er sich fragen muss, ob er Gott treu bleiben möchte, oder Menschen allein folgen will. Deutlich sind die niedergeschriebenen Gedanken der gesunden Lehre aus Gottes Heiliger Schrift indem sie verkünden lässt:

Ihr aber, lasst euch nicht Lehrer nennen, denn einer ist euer Lehrer, während ihr alle Brüder seid. Auch laßt euch nicht Führer nennen, denn nur einer ist euer Führer, der Christus.(Matthäus 23,8-10 – Neue-Welt-Übersetzung)

Denn dies ist unser Bekenntnis: Nur einer ist Gott, und nur einer ist auch der Vermittler zwischen Gott und den Menschen: Jesus Christus.(1. Timotheus 2,5 – Gute Nachricht)

Wir sind dann nicht mehr wie unmündige Kinder, die kein festes Urteil haben und auf dem Meer der Meinungen umhergetrieben werden wie ein Schiff von den Winden. Wir fallen nicht auf das falsche Spiel herein, mit dem betrügerische Menschen andere zum Irrtum verführen. Vielmehr stehen wir fest zu der Wahrheit, die Gott uns bekannt gemacht hat, und halten in Liebe zusammen. So wachsen wir in allem zu Christus empor, der unser Haupt ist.(Epheser 4,14-15 – Gute Nachricht)

Denn wer als Sklave in die Gemeinschaft des Herrn gerufen wurde, ist ein Freigelassener des Herrn, und wer als Freier berufen wurde, ist ein Sklave von Christus. Gott hat einen hohen Preis für euch bezahlt. Macht euch also nicht zu Sklaven von Menschen!(1. Korinther 7,22-23 – Neue evangelistische Übersetzung)

Petrus und die Apostel antworteten: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.(Apostelgeschichte 5,29 – Einheitsübersetzung)

Verflucht sei jeder Mensch – und das gilt auch für mich -, der eine andere Botschaft verkündet als die, die wir euch gepredigt haben. Und käme ein Engel vom Himmel und verkündete euch eine andere Botschaft: Er soll in Ewigkeit verflucht sein. Ich sage es noch einmal: Wenn irgendjemand eine andere Botschaft weitersagt als die, die ihr angenommen habt, dann soll Gottes Fluch ihn treffen. Wie ihr seht, geht es mir nicht darum, Menschen zu gefallen! Nein, ich versuche, Gott zu gefallen. Wollte ich noch Menschen gefallen, wäre ich kein Diener von Christus.(Galater 1,8-10 – Neues Leben)

Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen! Wer hat euch aufgehalten, der Wahrheit nicht zu gehorchen? Brüder, ihr seid zur Freiheit berufen!(Galater 5,1-13 – Luther 1984)

Es ist mir zwar alles erlaubt, doch ich will mich von nichts beherrschen lassen.(1. Korinther 6,12 – Begegnung fürs Leben)

Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe; Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, so wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.(Johannes 14,26; 16,13 – Schlachter 2000)

Das müsst ihr über diese Leute wissen, die euch vom richtigen Weg abbringen wollen. Doch der Heilige Geist, den euch Christus gegeben hat, er bleibt in euch. Deshalb braucht ihr keine Menschen als Lehrer, der Heilige Geist selbst ist euer Lehrer. Was er euch sagt, ist wahr und ohne Lüge. Haltet also an dem fest, was euch der Geist lehrt, und bleibt bei Christus; uns hat Gott durch seinen Geist sein Geheimnis enthüllt. Denn der Geist Gottes weiß alles, er kennt auch Gottes tiefste Gedanken.(1. Johannes 2,26-27; 1. Korinther 2,10 – Hoffnung für Alle)

Wenn aber selbst ihr sündigen Menschen wisst, wie ihr euren Kindern Gutes tun könnt, wie viel eher wird euer Vater im Himmel denen, die ihn bitten, den Heiligen Geist schenken.(Lukas 11,13 – Neues Leben)

Wenn jemand unter euch Weisheit braucht, weil er wissen will, wie er nach Gottes Willen handeln soll, dann kann er Gott einfach darum bitten. Und Gott, der gerne hilft, wird ihm bestimmt antworten, ohne ihm Vorwürfe zu machen.(Jakobus 1,5 – Neues Leben)

In den letzten Tagen, spricht Gott, werde ich meinen Geist über alle Menschen ausgießen.(Apostelgeschichte 2,17 – Neues Leben)

Überlasse dem Herrn die Führung deines Lebens und vertraue auf ihn, er wird es richtig machen. Deine Unschuld wird er sichtbar machen so hell wie das Licht des Tages, und die Rechtmäßigkeit deiner Sache wird leuchten wie die Mittagssonne.(Psalm 37,5-6 – Neues Leben)

Nur ein gedankenloser Mensch glaubt jedes Wort! Der Vernünftige prüft alles, bevor er handelt.(Sprüche 14,15 – Hoffnung für Alle)

Glaubt nicht jedem, der behauptet, dass er Gottes Geist hat. Prüft vielmehr genau, ob er wirklich von Gottes Geist erfüllt ist. Es hat in dieser Welt schon viele falsche Propheten gegeben.(1. Johannes 4,1 – Hoffnung für Alle)

Regiert uns Gottes Geist, dann schenkt er uns Frieden und Leben.(Römer 8,6 – Hoffnung für Alle)

In den letzten Tagen, spricht Gott, will ich die Menschen mit meinem Geist erfüllen. Eure Söhne und Töchter werden aus göttlicher Eingebung reden, eure jungen Männer werden Visionen haben und die alten Männer bedeutungsvolle Träume. Allen Männern und Frauen, die mir dienen, will ich in jenen Tagen meinen Geist geben, und sie werden in meinem Auftrag prophetisch reden; Gott redet durch Träume, durch Visionen in der Nacht, wenn tiefer Schlaf auf die Menschen fällt. Sie liegen da und schlummern, doch dann lässt er sie aufhorchen und erschreckt sie mit seiner Warnung.(Apostelgeschichte 2,17-18; Hiob 33,15-16 – Hoffnung für Alle)

Böse Menschen verstehen die Wahrheit nicht; wer nach Jahwe sucht, versteht alles.(Sprüche 28,5 – Neue evangelistische Übersetzung)

Die Juden in Beröa waren nicht so voreingenommen wie die in Thessalonich. Mit großer Bereitwilligkeit gingen sie auf das Evangelium von Jesus Christus ein, und sie studierten täglich die Heilige Schrift, um zu prüfen, ob das, was Paulus lehrte, mit den Aussagen der Schrift übereinstimmte.(Apostelgeschichte 17,11 – Neue Genfer Übersetzung)

Ich werde meine Gesetze in ihr Innerstes legen und werde sie in ihre Herzen schreiben. Ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein. Keiner muss seinen Mitbürger dann noch belehren, keiner mehr zu seinem Bruder sagen: „Komm und lerne den Herrn kennen!“ Nein, vom Kleinsten bis zum Größten werden alle mich kennen. Denn ich werde ihnen alles Unrecht vergeben und werde nie mehr an ihre Sünden denken.(Hebräer 8,10-12 – Neue Genfer Übersetzung)

Daher gibt es für die, welche mit Christus Jesus in Gemeinschaft sind, keine Verurteilung. Denn das Gesetz des Geistes, der in Gemeinschaft mit Christus Jesus Leben gibt, hat dich von dem Gesetz der Sünde und des Todes frei gemacht.(Römer 8,1-2 – Neue-Welt-Übersetzung)

Verflucht ist der kräftige Mann, der sein Vertrauen auf den Erdenmenschen setzt; Es ist besser, Zuflucht zu Jehova zu nehmen, als auf Menschen zu vertrauen; Setzt euer Vertrauen nicht auf Edle noch auf den Sohn des Erdenmenschen, bei dem es keine Rettung gibt; Vertraut auf Jehova zu allen Zeiten. Vor ihm schüttet euer Herz aus. Gott ist uns eine Zuflucht. Ja, die Söhne des Erdenmenschen sind ein Dunst, die Menschensöhne sind eine Lüge. Wenn auf die Waage gelegt, sind sie alle zusammen leichter als ein Dunst.(Jeremia 17,5; Psalm 118,8; 146,3; 62,8-9 – Neue-Welt-Übersetzung)

Glücklich seid ihr, wann immer die Menschen euch hassen und wann immer sie euch ausschließen und euch schmähen und euren Namen als böse verwerfen um des Menschensohnes willen. Freut euch an jenem Tag, und hüpft; denn siehe, euer Lohn ist groß im Himmel; macht euch also keine Sorgen darüber, wie oder was ihr reden sollt; denn was ihr reden sollt, wird euch in jener Stunde gegeben werden;  denn die Redenden seid nicht nur ihr, sondern der Geist eures Vaters ist es, der durch euch redet.(Lukas 6,22-23; Matthäus 10,19-20 – Neue-Welt-Übersetzung)

Für mich nun ist es etwas sehr Geringfügiges, daß ich von euch oder von einem menschlichen Gerichtshof beurteilt werde. Ja, ich beurteile mich auch selbst nicht. Denn mir ist nichts bewußt, was gegen mich spräche. Doch dadurch werde ich nicht als gerecht befunden, der mich aber beurteilt, ist Jehova; Denn wenn wir leben, leben wir für Jehova, und auch wenn wir sterben, sterben wir für Jehova. Darum, wenn wir leben und auch wenn wir sterben, gehören wir Jehova.(