JW.Help – Offener Brief über Kindesmissbrauch an Selters (Taunus)

Als Opferschutz- und Hilfsorganisation fordern wir die lückenlose und systematische Aufklärung und Aufarbeitung der im Raum stehenden Vorwürfe, Kindesmissbrauch vertuscht und Opfer nicht adäquat behandelt und geschützt zu haben.

Wir fordern, die Aufarbeitung mit Hilfe externer Experten/innen anhand des Leitfadens der Aufarbeitungskommission der Bundesregierung Deutschlands vorzunehmen und damit den Schutz der Kinder und die Entschädigung für Opfer in den Fokus zu nehmen.

von |Februar 1st, 2020|0 Kommentare

Jehovas Zeugen – Interne Richtlinien über Kindesmissbrauch verhindern Informationen an die Polizei

Wie Richtlinien der Zeugen Jehovas sexuellen Kindesmissbrauch von der Polizei fernhalten. Die Ergebnisse einer fünfjährigen Untersuchung der Kindesmissbrauchspolitik der Zeugen Jehovas erklärt – vom Privileg der Geistlichen bis zum Gemeinschaftsentzug.

Seit Jahrzehnten fordern die Zeugen Jehovas das Recht, Meldungen über sexuellen Missbrauch von Kindern durch Mitglieder ihrer Gemeinden vor der Polizei geheim zu halten.

Anwälte der Religion argumentieren, dass, wenn Gemeindeleiter von sexuellem Kindesmissbrauch erfahren, diese Berichte als vertrauliche spirituelle Kommunikation gelten – wie ein Priester, der ein Geständnis hört – auch wenn der Bericht vom Opfer stammt.

Der Oberste Gerichtshof von Montana stimmte diesen Monat mit den Zeugen überein, hob ein Gerichtsurteil in Höhe von 35 Millionen US-Dollar auf und erlaubte den Zeugen, die Verantwortlichkeit für ihre jahrzehntelange Praxis, Kindesmissbrauchsvorwürfe von Polizei und Staatsanwaltschaft in bestimmten Staaten, in denen die Zeugen sie festgestellt hatten, nicht mehr öffentlich verantworten zu müssen.

In einer 7:0 – Entscheidung schrieben die Richter, dass die Zeugen Jehovas von den in Montana geltenden Gesetzen zur Meldung von Kindesmissbrauch ausgenommen seien, „weil ihre kirchliche Doktrin, ihr Kanon oder ihre Praxis vorschrieben, dass Geistliche Berichte über Kindesmissbrauch vertraulich behandelt werden müsse.“

Laut der Entscheidung war Maximo Reyes Zeuge Jehovas in der Gemeinde des Thompson Falls in Montana, als er drei Kinder, alle Mitglieder seiner Familie, durch Heirat sexuell missbrauchte. Nachdem zwei der Opfer den örtlichen Ältesten den Missbrauch gemeldet hatten, benachrichtigten diese Führer 2004 die Rechtsabteilung der Zeugen Jehovas in New York. Die dortigen Anwälte rieten den Ältesten – einer Gruppe von Männern, die gemeinsam jede Ortsgemeinde leiten -, die weltlichen Behörden nicht zu benachrichtigen.

Die Entscheidung des Gerichts stützt sich auf eine fünfjährige Untersuchung der Kindesmissbrauchspolitik der Zeugen Jehovas durch Reveal vom Center for Investigative Reporting.

Seit mehr als 30 Jahren haben die Führer der Zeugen Jehovas die Ältesten in den USA angewiesen, Fälle von sexuellem Kindesmissbrauch vor Strafverfolgungsbehörden und Mitgliedern ihrer eigenen Versammlung geheim zu halten, wie Gerichtsakten und schriftlichen Anweisungen des weltweiten Hauptsitzes der Religion in New York zu entnehmen sind.

Die Elternorganisation der Zeugen Jehovas, die Wachtturm-Gesellschaft, gab die Richtlinien in einer Reihe von Memos aus dem Jahr 1989 heraus. Nach Angaben von Wachtturm-Mitgliedern sind alle religiösen Richtlinien, einschließlich derer, die sich auf sexuellen Kindesmissbrauch beziehen, von der US-Regierung genehmigt worden, bekannte ein Sprecher der Zeugen Jehovas als leitendes Organ.

Eine Richtlinie der Wachtturm-Organisation vom 6. November 2014 wies alle Ältesten in den USA an, vertrauliche Komitees zu bilden, um potenzielle Strafsachen nur intern zu behandeln.

In einigen Fällen werden die Ältesten ein Rechts- und Justizkomitee bilden, um das mutmaßliche Fehlverhalten zu behandeln, dass auch einen Verstoß gegen das Strafrecht darstellen kann (z. B. Mord, Vergewaltigung, Kindesmissbrauch, Betrug, Diebstahl, Körperverletzung), Älteste sollten den Prozess des Justizausschusses nicht verzögern, sondern strikte Vertraulichkeit wahren, um eine unnötige Verstrickung mit weltlichen Behörden zu vermeiden, die möglicherweise eine strafrechtliche Untersuchung der Angelegenheit durchführen werden.

Geistliche sind gesetzlich verpflichtet, Kindesmissbrauch in mehr als 40 Staaten zu melden. Aber mehr als 30 dieser staatlichen Gesetze enthalten eine Lücke, die allgemein als Privileg der Geistlichen und Bußfertigen bekannt ist. Diese Ausnahme erlaubt es religiösen Führern, Informationen von Behörden zurückzuhalten, wenn sie diese durch eine vertrauliche, spirituelle Mitteilung erhalten, wie zum Beispiel ein Geständnis in der katholischen Kirche.

Während des Falls in Montana, einem Staat, in dem eine solche Lücke besteht, argumentierte der Wachtturm, dass einzelne Zeugen Jehovas von der Vertraulichkeit ihrer Gespräche mit den Ältesten abhängig wären, weil „das Bekenntnis zur Sünde für die Errettung eines Menschen unerlässlich ist“.

„Die Mitglieder der Versammlung vertrauen darauf, dass die Ältesten alle geistlichen Mitteilungen vertraulich behandeln“, heißt es in einer eidesstattlichen Erklärung im Namen des Wachtturm-Vorstandes. „Dies gilt für alle Mitglieder, nicht nur für diejenigen, denen schwere Sünde vorgeworfen wird oder die diese bekennen.“

Die Führer der Zeugen Jehovas sagen, dass sie ihre Mitglieder anweisen, sich an die Gesetze zur Anzeige von Kindesmissbrauch zu halten. In ihren Richtlinien werden Älteste, die den Verdacht auf sexuellen Missbrauch von Kindern haben, angewiesen, „sich sofort an die Rechtsabteilung der Gesellschaft zu wenden“, um zu erfahren, ob die Gesetze in ihren Bundesstaaten von ihnen verlangen, die Polizei zu benachrichtigen.

Dutzende gegenwärtiger und ehemaliger Zeugen Jehovas erklärten gegenüber Reveal, dass ihnen Gemeinschaftsentzug angedroht wurde – die Version der Exkommunikation der Zeugen Jehovas -, wenn sie sich zu Kindesmissbrauch äußerten. Zeugen mit Gemeinschaftsentzug werden von allen anderen Zeugen, einschließlich Familie, Freunden und Arbeitgebern, gemieden.

Der Wachtturm erklärt, dass er die Opfer nicht davon abhalten würde, den Strafverfolgungsbehörden ihren eigenen Missbrauch zu melden.

Jehovas Zeugen folgen auch einer Politik, die als „Zwei-Zeugen-Regel“ bekannt ist. Sie verbietet den Ältesten, Mitglieder zu bestrafen, denen Fehlverhalten vorgeworfen wird, es sei denn, zwei Zeugen stützen die Anschuldigungen. Kritiker der Politik argumentieren, dass die überwiegende Mehrheit des sexuellen Missbrauchs von Kindern nicht vor Augenzeugen stattfindet.

Der Wachtturm hat die Namen und den Aufenthaltsort von mutmaßlichen Kinderschändern in seinen Versammlungen, die Jahrzehnte zurückreichen, in einer elektronischen Datenbank gespeichertDie Wachtturm-Organisation hat sich den Anordnungen der Richter in Zivilprozessen widersetzt, die von Opfern zur Erstellung der Datenbank vor Gericht eingereicht wurden.

Die Dokumente in der Datenbank könnten als Fahrplan für mutmaßliche sexuelle Missbrauchskinder dienen, die frei in Gemeinden im ganzen Land leben.

Die Untersuchung von Reveal vom Center for Investigative Reporting ist das Thema von >The Witnesses<, einer neuen Dokumentarserie, die am 8. Februar um 7/6 Central Premiere hat.

*Diese Informationen wurde von Reveal vom Centre for Investigative Reporting, einer gemeinnützigen Nachrichtenorganisation, erstellt. Sie können Ermittlungen direkt per E-Mail erhalten, indem Sie sich unter disclnews.org/newsletter anmelden.)

Quelle: oxygen.com

Jehovas Zeugen – Offener Brief über Kindesmissbrauch an Selters (Taunus)

Als Opferschutz- und Hilfsorganisation fordern wir die lückenlose und systematische Aufklärung und Aufarbeitung der im Raum stehenden Vorwürfe, Kindesmissbrauch vertuscht und Opfer nicht adäquat behandelt und geschützt zu haben.

Wir fordern, die Aufarbeitung mit Hilfe externer Experten/innen anhand des Leitfadens der Aufarbeitungskommission der Bundesregierung Deutschlands vorzunehmen und damit den Schutz der Kinder und die Entschädigung für Opfer in den Fokus zu nehmen.

News 2020 Jehovas Zeugen - Offener Brief über Kindesmissbrauch an Selters (Taunus)

 

An
Jehovas Zeugen KdöR / Zweigbüro Zentraleuropa
Vorstand

Am Steinfels 1
65618 Selters/Taunus

Sehr geehrte Herren,

aus Anlass der im Auftrag der Niederländischen Regierung zum Kindesmissbrauch bei Jehovas Zeugen veranlassten Untersuchung wenden wir uns an Sie.

Neben dem bedrückenden Bericht aus den Niederlanden gibt es weitere Untersuchungsergebnisse, wie z.B. von der Royal Commission in Australien, die weltweit auf deutliche Missstände bei Jehovas Zeugen in der Behandlung von Kindesmissbrauch hinweisen. Auch uns liegen 50 Berichte Betroffener zu dieser Problematik vor.

Als Opferschutz- und Hilfsorganisation fordern wir die lückenlose und systematische Aufklärung und Aufarbeitung der im Raum stehenden Vorwürfe, Kindesmissbrauch vertuscht und Opfer nicht adäquat behandelt und geschützt zu haben. Auch wenn in jüngster Zeit einige Verbesserungen in Ihrem Religionsgesetz eingeführt wurden, reichen diese bei weitem nicht aus.

Deshalb fordern wir Sie auf, die Aufarbeitung jetzt mit Hilfe externer Experten/innen anhand des Leitfadens der Aufarbeitungskommission der Bundesregierung Deutschlands vorzunehmen und damit den Schutz der Kinder und die Entschädigung für Opfer in den Fokus zu nehmen. Gerne bieten wir hierzu unsere Hilfe und Expertise an.

Da Sie sich in Ihrem Religionsgesetz vorgeblich auf die Bibel stützen, möchten wir Sie im Sinne der Opfer, die zum Tatzeitpunkt verletzliche Kinder waren, auf folgenden Bibelspruch hinweisen:
„In dem Maße, wie ihr es einem der geringsten dieser meiner Brüder getan habt, habt ihr es mir getan.“ Matth. 25:40 (NWÜ)

Über eine positive Antwort würden wir uns sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Udo Obermayer
Vorstandsvorsitzender
JW Opfer Hilfe e.V.

 

Quelle: jw.help

Jehovas Zeugen – Gutachten in den Niederlanden über Kindesmissbrauch darf veröffentlicht werden

Die Universität Utrecht in den Niederlanden dokumentiert in einer umfassenden Studie über die Kriterien, wie Jehovas Zeugen mit Kindesmissbrauch innerhalb der Gemeinde umgehen:

Die in dieser Studie verwendete Hauptfrage lautet:
Welchen Einfluss haben die Muster, Regeln, Bräuche und Strukturen der Gemeinde der Jehovas Zeugen in den Niederlanden:

a.) den Umgang mit (mutmaßlichem) sexuellem Missbrauch
b.) die Bereitschaft, (angeblichen) sexuellen Missbrauch zu melden

Die Untersuchung wurde vom Wissenschaftlichen Forschungs- und Dokumentationszentrum des Ministeriums für Justiz und Sicherheit in Auftrag gegeben, und durch die Untersuchung von Van Nispen et al. (31015 Nr. 154) beantragt. Dieser Antrag (einschließlich des Sprachgebrauchs) war das Leitprinzip für die WODC-Forschungsfrage und damit für unsere Forschung.

Für die Untersuchung wurden die Erfahrungen von Zeugen Jehovas und ehemaligen Zeugen Jehovas im Zusammenhang mit sexuellem Missbrauch untersucht, die über eine elektronische Kontaktstelle eingingen. Darüber hinaus wurden zehn eingehende Interviews mit Opfern und ihren Angehörigen geführt, das Ermittlungsteam sprach mit dem Board of Jehova’s Witnesses in den Niederlanden und einem Vertreter des US-Hauptquartiers, und in einem Königreichssaal wurde eine Akteneinsicht durchgeführt, um zu beurteilen, wie Akten verwertet werden. Es wurde eine Diskussion mit dem Vorstand der Reclaimed Voices Foundation geführt, die sich für die Opfer sexuellen Missbrauchs unter den Zeugen Jehovas einsetzt. Anschließend wurden frühere (internationale) Untersuchungen zu sexuellem Missbrauch und geschlossenen Gemeinschaften, einschließlich der Gemeinschaft der Zeugen Jehovas, durchgeführt.

– Quelle: www.wodc.nl | Download der Studie: Universität Utrecht

Zusammenfassendes Gerichtsurteil über die Studie der Universität Utrecht

Der Richter entschied, dass die Nichtveröffentlichung des Berichts die Meinungsfreiheit verletzen würde. Er wog zwischen dem Recht der Menschen, sich nicht unbegründeten Anschuldigungen auszusetzen, und der Notwendigkeit, Missstände in der Gesellschaft aufzudecken. Die Entscheidung, dass eine Veröffentlichung verboten ist, kann nur in sehr seltenen Fällen getroffen werden, wenn der Inhalt höchst rechtswidrig ist und irreparable Schäden zur Folge hat. In diesem Fall wurde der Bericht von der Regierung („das Volk“) in Auftrag gegeben und befasst sich mit einem relevanten sozialen Thema. Die Behauptung der Zeugen Jehovas, der Bericht sei unwissenschaftlich, wird zurückgewiesen. Verschiedene wissenschaftliche Methoden wurden in Kombination angewendet.

Jehovas Zeugen behaupten, sie seien nicht angemessen in die Untersuchung einbezogen worden. Aber sie waren beteiligt, haben den Konzeptbericht im Dezember gesehen und ihre Kommentare wurden dem Bericht hinzugefügt.

Jehovas Zeugen protestierten, der Umfang der Untersuchung sei zu weit gefasst.

Jehovas Zeugen wandten sich gegen die Begriffe „Opfer“ und „Täter“.

Jehovas Zeugen beanstandeten, dass die Online-Berichterstattung möglicherweise zu einer Doppelzählung der Fälle geführt habe.

Jehovas Zeugen behaupteten, dass der Bericht impliziert, dass die Probleme mit Kindesmissbrauch bei Zeugen Jehovas  größer sind als in der übrigen Gesellschaft. Der Richter stellt fest, dass der Bericht die Religionsfreiheit nicht verletzt und keine Diskriminierung darstellt.

Jehovas Zeugen behaupten, das der Bericht fälschlicherweise als „geschlossene Gemeinschaft“ bezeichnet wird. Der Richter stellt fest, dass der Bericht die wissenschaftliche und allgemein anerkannte Definition des Begriffs „geschlossene Gemeinschaft“ korrekt verwendet.

Jehovas Zeugen behaupten, die Feststellung des Berichts, dass 75% der Missbrauchsopfer der Meinung sind, dass ihr Fall von Zeugen Jehovas nicht angemessen behandelt wurde, falsch sei. Der Richter sagt, die Schlussfolgerung im Bericht sei richtig.

Jehovas Zeugen behaupten, der Bericht lege nahe, dass Kindesmissbrauch bei Zeugen Jehovas häufiger vorkommt. Der Richter sagt, der Bericht sage dies nicht aus.

Jehovas Zeugen behaupten, dass der Bericht fälschlicherweise zu dem Schluss kommt, dass Zeugen Jehovas keine Richtlinien zur Meldung von Missbrauch an Behörden, keine Unterstützung für Missbrauchsopfer und soziales Ausweichverhalten haben. Der Richter entscheidet, dass diese Behauptungen durch den Bericht gestützt werden.

Nach Ansicht des Richters ist nicht hinreichend belegt, dass die Universität Utrecht (die den Bericht verfasst hat) und die niederländische Regierung mit der Veröffentlichung des Berichts rechtswidrig gegen Zeugen Jehovas vorgehen.

Alle Argumente, mit denen Jehovas Zeugen versuchten den Bericht zu verbieten, wurden vom Richter zurückgewiesen. Die Zeugen Jehovas tragen auch die Rechtskosten dieses Zusammenfassungsverfahrens.

Die Schreiben an das Parlament über die Untersuchung des sexuellen Missbrauchs von Zeugen Jehovas und die Ausweitung der Meldepflicht finden sie hier.

Jehovas Zeugen – Kindesmissbrauch in Belgien

Zeugen Jehovas: Nach außen wirken die Zeugen wie eine friedliche, sehr gläubige Gemeinschaft. Doch intern herrschen offenbar strikte Machtstrukturen, die Kindesmissbrauch begünstigt haben könnten. Insbesondere die hauseigene „Zwei-Zeugen-Regelung“ führe zum Schutz der Täter innerhalb dieser Gemeinschaft. Zurecht sprechen ehemalige Zeugen Jehovas und Sektenexperten von einer „Täter-Schutz-Organisation“.

von |November 24th, 2019|2019|0 Kommentare

Jehovas Zeugen – Zu 111 Jahren wegen Kindesmissbrauch verurteilt

Der Zeuge Jehovas und Ältester Sánchez Escuder wurde in Valencia zu 111 Jahren lebenslänglich verurteilt.

Die Staatsanwaltschaft macht 111 Jahre für Christian Sánchez Escuder geltend, der wegen der Vergewaltigung von sieben Kindern, dem jüngsten von acht Jahren und dem ältesten von 14 Jahren, beschuldigt wurde, dessen Missbrauch zwischen 2009 und 2016 in Sagunto (Valencia) innerhalb der Versammlung der Zeugen Jehovas stattgefunden hat. Die Kinds-Opfer litten unter Autismus-Spektrum-Störung. Der Prozess hat an diesem Montag vor dem Gericht in Valencia begonnen.

Auf den 15 Seiten des Strafverfolgungsberichts der Staatsanwaltschaft wird Sanchez als sexuelles Raubtier beschrieben, dass die Probleme, die Kinder im Studium und in der Schule hatten, ausnutzte, um ihren Familien zu helfen, ihren Status als Lehrschüler zu überprüfen und sie anzuleiten. Nachdem er sich sein Vertrauen verdient hatte, lud er die Kinder ein, ihn auf Reisen, Exkursionen und in Lagern zu begleiten, wo er arbeitete.

Der mutmaßliche Vergewaltiger griff manchmal zu Gewalt, um die Kinder zu vergewaltigen, aber er schüchterte sie häufiger mit Drohungen ein, schrie, schlug auf Gegenstände, nahm einen Stock und machte die Geste, sie zu schlagen und wie verrückt zu fahren, wenn er sie im Auto transportierte. All dies, sagt die Staatsanwaltschaft, habe die Minderjährigen gelähmt und ihnen eine tiefe Angst eingeimpft, die sich mit der Schande vermischte, die die Aussicht auf eine Aufdeckung ihres Leidens erst überhaupt eröffnete.

Die angeblichen sexuellen Übergriffe dauerten teilweise drei Jahre. Und sie hatten mehrere Szenarien: die Häuser der Opfer, das Haus des mutmaßlichen Vergewaltigers, Hotels, Bahnhofsbäder, die Umkleidekabinen eines Schwimmbades, Campingplätze, Sánchez ‚Auto und ein Aparthotel in Benidorm, wo sich Mitglieder des religiösen Bekenntnisses trafen.

Zwei Kinder verurteilten Sanchez schließlich an die Polizei und das dritte Opfer enthüllte einem Pädagogen aus seiner Schule das Leiden, dem es über die Jahre ausgesetzt war. Die Staatsanwaltschaft schrieb Sanchez sieben sexuelle Übergriffe zu, von denen drei immer wieder fortgesetzt wurden.

Quelle: elpais.com

von |November 18th, 2019|2019|0 Kommentare

Jehovas Zeugen – Ältester wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen festgenommen

Valparaíso, Chile – wegen sexuellen Missbrauchs wurde ein Ältester der Zeugen Jehovas in Valparaíso festgenommen. Das mutmaßliche Verbrechen erging gegen Kinder zwischen 2 und 7 Jahren.

Der Häftling mit den Initialen R.O.A.M war „Ältester der religiösen Gemeinde und nutzte das Vertrauen seiner Gemeindemitglieder aus, um in seinem Haus sexuelle Aktivitäten an Kindern durchzuführen“, sagte Oberkommissar Arturo Alvarado von der O.S.9 aus Valparaíso.

Der Beamte fügte hinzu, dass „es in den Ermittlungsverfahren, die zusammen mit der örtlichen Staatsanwaltschaft von Viña del Mar durchgeführt wurden, unwiderlegbar sei und dieser seine Verantwortung als Täter der Verbrechen wegen des wiederholten sexuellen Missbrauchs von Personen unter 14 Jahren nicht entgehen könne.“

In diesem Sinne sagte Alvarado, dass die Opfer – einige von ihnen sind jetzt volljährig – eine Erklärung abgegeben hätten, in der sie die Tat darlegten, die für die Untersuchung „entscheidend“ seien.

Das Verfahren wurde von der O.S.9 aus Valparaíso durchgeführt, und es wird berichtet, dass „der Intensivtäter wiederholt und über einen längeren Zeitraum Kinder missbraucht hätte, deren Alter zwischen zwei und sieben Jahren lag“, berichtete der Oberkommissar.

Die Opfer sind kürzlich volljährig geworden und konnten so ihre Version der Ereignisse, die sie erlitten haben, der Behörde erzählen.

Der Älteste wurde in seinem Haus in Cerro Larraín de Valparaiso festgenommen. Derzeit befindet dieser sich in Untersuchungshaft. 

Nach gängigen Formalitäten und Aktivität seitens der Behörde, wurde der jetzt Inhaftierte in Gewahrsam genommen, nachdem er ebenfalls als eine Gefahr für die Gesellschaft im Allgemeinen eingestuft worden ist.

Der Staatsanwalt Juan de la Fuente sagte, der Inhaftierte sei „wegen zweier Verbrechen sexuellen Missbrauchs gegen Kinder unter 14 Jahren in Gewahrsam genommen worden. Sie sind unterschiedliche Opfer, dessen Tat zu unterschiedlichen Zeiten durchgeführt wurde.“

Juan de la Fuente schloss, dass dies keine Einzelfälle gewesen sein werden und es wird jetzt nach „andere mögliche Opfer gesucht.“

Quelle: cooperativa.cl

von |September 18th, 2019|2019|1 Kommentar

Jehovas Zeugen – Kindesmissbrauch: Der Fall „Candace Conti“

Die Zeugen Jehovas leben in der strengen Doktrin, die von der Wachtturm-Gesellschaft vorgegeben wird. Das interne Disziplinar-Verfahren fordert eine „Zwei-Zeugen-Regelung“ bei Missbrauchsvorwürfen. Durch Ausschluss und Isolation wurden in der Vergangenheit das Leben von ehemaligen Zeugen Jehovas, sowie aktiven Mitgliedern, nachweislich zerstört. Der Fall „Candace Conti“ dokumentiert die perfide Ächtungs-Politik. Vorschläge für den Schutz für Minderjährige und Kinder, um sie vor dem Fall des Kindesmissbrauchs zu schützen, werden von der Führung abgelehnt. Dieser 35 Millionen US-Dollar schwere Fall ging um die Welt und wird auf lange Zeit durch vorhandene Beweiskraft bestätigen, dass die Wachtturm-Organisation und deren Führungsspitze, die leitende Körperschaft, maßgeblich durch interne Praktiken es versäumt, Kinder vor Missbrauch zu bewahren.

von |September 15th, 2019|2019|0 Kommentare

Jehovas Zeugen – Montana, neue News zum dem Urteil von 35 Millionen US-Dollar aufgrund des Kindesmissbrauchs

Während es in den letzten zehn Jahren Dutzende von Behauptungen über sexuellen Kindesmissbrauch gab, sagen Experten, dass die Doktrin der Wachtturm-Gesellschaft es den Opfern immer noch schwer mache, sich zu äußern und zu den Behörden zu gehen.

Laut der Entscheidung der Jury, wonach die Zeugen Jehovas einer Frau 35 Millionen US-Dollar zahlen müssen, weil die Organisation den sexuellen Missbrauch ihrer Kindheit vertuscht hat, wird die religiöse Organisation in der Öffentlichkeit nur selten ins Rampenlicht gerückt.

Die Strafe jedoch, die in Montana verhängt wurde, kam von einer 21-jährige Frau, die der nationalen Organisation der Zeugen Jehovas vorwarf, dass lokale Älteste angewiesen wurden, ihren Vergewaltiger, einen Verwandten, nicht den Behörden zu melden. Der Fall war nur einer von Dutzenden, die im letzten Jahrzehnt landesweit eingereicht wurden, weil die Zeugen Jehovas den sexuellen Missbrauch von Kindern versucht haben zu vertuschen.

Viele der aufgetauchten Anschuldigungen ähneln der Fälle wie in der katholische Kirche. Solche Anschuldigungen in der Gemeinschaft der Zeugen Jehovas vor einem Ältestenrat vorzubringen, bringe jedoch eine Reihe zusätzlicher Herausforderungen mit sich, sagen Religionswissenschaftler.

In Bezug auf die Meldung von Beschwerden, Fehlverhalten oder Missbrauch spricht man von der Zwei-Zeugen-Regel. Wenn ich beispielsweise missbraucht würde, würde ich einen weiteren Zeugen brauchen, um dies zu bekräftigen. Aus diesem Grund ist es sehr schwierig, Belege für jede Art von Missbrauchsbeschwerde zu erhalten.“

– Mathew Schmalz, außerordentlicher Professor für Religionswissenschaft am College of the Holy Cross in Worcester, Massachusetts

Die Angst, aus der engen Gemeinschaft ausgegrenzt zu werden, hindert die Mitglieder jedoch daran, sich zu äußern und örtliche Behörden aufzusuchen oder es der Polizei zu melden, insbesondere im Falle des Ausschlusses und der damit verbundenen Sanktionen. Dies ist nicht nur ein Eingriff in die Privatsphäre, sondern eine gezielte Kampagne der Isolation.

Es gibt sehr strenge interne Methoden der Disziplin bei Jehovas Zeugen, und ich kenne Jehovas Zeugen, die gemieden oder als ausgeschlossen bezeichnet wurden, und dies ist eine unglaublich schmerzhafte Erfahrung.“

– Mathew Schmalz, außerordentlicher Professor für Religionswissenschaft am College of the Holy Cross in Worcester, Massachusetts

Experten sagen, dass die Zeugen Jehovas eine missverstandene und sehr geschlossene Gruppe sind, obwohl einige Berühmtheiten zu ihren Reihen zählen – darunter beispielsweise Serena Williams.

Die in New York ansässige Religion ist vielleicht am besten dafür bekannt, ihre Überzeugungen von Haus zu Haus zu predigen. Sie hat weltweit fast 8,5 Millionen Mitglieder – weit weniger als die mehr als 1,2 Milliarden Katholiken auf der Welt – und im Gegensatz zum Katholizismus, wo es den Bischöfen oft gut geht, sind die prominenten Persönlichkeiten, d.h. die Führer der Zeugen Jehovas, meist in der Öffentlichkeit außerhalb der Gemeinschaft nicht bekannt.

Sie sind eine exzentrische Gruppe in dem Sinne, dass sie sich vom öffentlichen Leben trennen.“

– Mark Silk, Professor und Direktor des Greenberg-Zentrums für das Studium der Religion im öffentlichen Leben am Trinity College in Hartford, Conn

Alle diese Grundsätze und ihre sektenhaften Überzeugungen beruhen auf einer strengen, oft wörtlichen Auslegung der Bibel und der Überzeugung, dass die Organisation der Zeugen Jehovas „Gottes Organisation auf Erden“ ist.

Unabhängig von ihrem Glauben oder ihrer Art der inneren Disziplin haben sie eine biblische Rechtfertigung dafür.“

– Mathew Schmalz, außerordentlicher Professor für Religionswissenschaft am College of the Holy Cross in Worcester, Massachusetts

Entsprechend ihrer Vorliebe für Privatsphäre gab die Organisation nach dem Urteil eine kurze, nicht unterzeichnete Erklärung ab, so die Associated Press.

Jehovas Zeugen verabscheuen Kindesmisshandlung und bemühen sich, Kinder vor solchen Handlungen zu schützen. Der Wachtturm strebt eine Überprüfung der Berufung an.“

Stellungnahme des Amtes für öffentliche Information am Welthauptquartier der Zeugen Jehovas

 

Zusammenfassung und Konsequenz

Das Urteil im September 2018 gegen die Organisation der Zeugen Jehovas wurde in der Höhe von 35 Millionen USD festgesetzt. Der Organisation und den Ältesten der Versammlung im US Bundesstaat Montana, wusste vom Missbrauch einer 15-jährigen und haben nichts unternommen um andere Kinder dieser Versammlung zu schützen. Das öffnete dem Täter die Chance zum Serien-Täter zu werden und er missbrauchte zunächst den Cousin und im Anschluss vergewaltigte er die 4-jährige Cousine des ersten Opfers.

Dies ist die höchste jemals ausgesprochene Einzelstrafe in den gesamten USA. Die beiden Urteile wurden in einer Gerichtsverhandlung ausgesprochen und die Jury einigte sich innerhalb weniger Minuten und befanden die Jehovas Zeugen für schuldig.

Der Richter begründete die außergewöhnliche Höhe der Strafe mit der hartnäckigen Weigerung dieser Organisation, für den Schutz Minderjähriger etwas zu unternehmen und setzte damit einen unglaublichen Präzedenzfall, der auf die unzähligen laufenden Verfahren im Fall sexuellen Missbrauchs Minderjähriger durch die Beauftragten der Wachtturm Gesellschaft, maßgebende und weitreichende Auswirkungen haben wird.

Die Wachtturm-Gesellschaft hat Berufung gegen das Urteil eingelegt. Der Richter wird eine öffentliche Befragung durchführen, die im TV übertragen wird. Darin wird er ebenfalls die Ältesten der Versammlung befragen, als auch führende Mitglieder des Zweigbüros aus den USA.

Für wahre Christen steht bereits fest:

Geht aus ihr hinaus, mein Volk, wenn ihr nicht mit ihr teilhaben wollt an ihren Sünden und wenn ihr nicht von einem Teil ihrer Plagen getroffen werden wollt. Denn ihre Sünden haben sich aufgehäuft bis zum Himmel und Gott hat sich ihre Verbrechen in Erinnerung gerufen. Zahlt ihr heim, was sie anderen angetan hat, ja, zahlt ihr das, was sie getan hat, doppelt zurück.“

– Offb. 18:4 – NWÜ, herausgegeben von Jehovas Zeugen

 

von |September 13th, 2019|2019|0 Kommentare

Jehovas Zeugen – Ältester vergewaltigt zwei junge Mädchen über 50 Mal

Reutlingen die Schreckensnachrichten bei den Zeugen Jehovas hören nicht auf. Nachdem unlängst weltweit bekannt wurde, dass Jehovas Zeugen durch ihre interne „Zwei-Zeugen-Regelung“ pädophile Täter schützt, ist jetzt auch wieder in Deutschland ein Fall bekannt geworden und wartet auf den Urteilsspruch des Gerichts. Ein besonders schwerer Fall von Kindesmissbrauch, in der ein Ältester der Zeugen Jehovas zwei junge Mädchen über 50 Mal vergewaltigt haben soll.

Auf SWP können wir nachlesen:

Er war bei den Zeugen Jehovas im Ältestenrat und hat immer wieder Kinder und Jugendliche bei sich und seiner Frau in Reutlingen beherbergt. Von der Staatsanwaltschaft wurde dem 35-Jährigen nun vorgeworfen, dass er im Zeitraum zwischen 2013 und 2016 zwei Mädchen, zu Beginn beide 14 Jahre alt, 57 mal mit sexuellen Übergriffen belästigt hat. Dreimal soll er zudem an einem widerstandsunfähigen Mädchen schweren sexuellen Missbrauch begangen haben, wie Oberstaatsanwalt Dr. Thomas Trück am gestrigen Mittwoch vor dem Landgericht Tübingen verlas.

Der Angeklagte schwieg – und ließ nur eine Aussage vorlesen

Der Angeklagte selbst wollte keine Angaben zu den Vorwürfen machen, hatte aber zusammen mit Rechtsanwalt Achim Unden ein Schreiben verfasst, das der Verteidiger gestern vortrug. Darin gestand der 35-Jährige: Wenn eine der Jugendlichen in seiner Wohnung übernachtete, habe er sich zu ihr gelegt und sie gestreichelt. An Po, Brust und an der Scheide. Er habe auch eine Hand der Mädchen genommen und damit an seinem Penis manipuliert. In die Scheide der Mädchen eingedrungen sei er aber nicht.

Und die große Anzahl an Übergriffen? „Mehr als 50 Mal kommt mir viel zu hoch vor, ich glaube eher, dass es zehn bis 15 Mal war“, lies der Angeklagte in seiner schriftlichen Stellungnahme verlauten.

Dem Mann tue sein Verhalten „sehr leid“, und ja, er habe das „Näheverhältnis ausgenutzt“, gab er zu. Nachdem sich die beiden Mädchen per Chat über ihre Erlebnisse ausgetauscht hatten, sind sie beide zur Polizei gegangen und haben dort über ihre Erlebnisse berichtet. Nach der Aussage der Kriminalhauptkommissarin hätten sie die Übergriffe beide „im Schlaf oder Halbschlaf“ erlebt und sich nach diesen Nächten jeweils gefragt, ob all das nur ein böser Traum gewesen sei.

Beide Opfer dachten, sie hätten die Übergriffe nur geträumt

„Sie hatten beide das Gefühl, dass sie die Geschehnisse nur geträumt hatten“, so die Kommissarin. „Als sie sich dann aber gegenseitig das Erlebte erzählt hatten, waren sie sich sicher, dass all das kein Traum war.“ Ob das für sie als Sachbearbeiterin plausibel geklungen hatte, wollte Richter Ulrich Polachowski wissen. „Ich hatte keinen Grund, den Mädchen nicht zu glauben“, lautete die Antwort. Einmal sei das eine Mädchen auch aufgewacht, während der Mann die sexuellen Handlungen an ihr vorgenommen hatte, sie habe sich aber weiterhin schlafend gestellt. Andere Male, so berichteten die Mädchen, seien sie „wach, aber nicht hellwach gewesen“. Als Folge seiner Taten, wurde der 35-Jährige vom Ältestenrat der Zeugen Jehovas ausgeschlossen – anscheinend ohne dass der genaue Grund erwähnt wurde. „Die anderen Zeugen Jehovas wussten, dass irgendwas vorgefallen war, aber nicht was“, so die Kriminalhauptkommissarin.

In den Jahren 2013 und 2014 sowie 2016 habe eines der Mädchen so gut wie jedes zweite Wochenende bei dem Angeklagten und seiner Frau verbracht – und zwar, um zusammen mit dem Angeklagten oder auch mit anderen Zeugen den „Haus-zu-Haus-Dienst“ für die Mitgliederwerbung zu leisten. Die Jugendliche war sich sicher, dass der Angeklagte in jeder Nacht zu ihr gekommen sei. Die Kommissarin hatte bei der Befragung des Mädchens dann hochgerechnet: „Das muss ja mindestens 50 Mal geschehen sein.“ Das Opfer habe diese Zahl bestätigt.

Für Rechtsanwalt Unden war das Anlass genug, um nachzuhaken: „Warum haben sie nicht ergebnisoffen gefragt, ohne eine Zahl vorzugeben“, fragte der Verteidiger. Die Zeugin zeigte sich überzeugt, dass sie dann keine konkrete Zahl zu hören bekommen hätte.

Geeinigt haben sich die Vertreterin der Nebenklage und der Angeklagte auf einen Schmerzensgeldbetrag von 5000 Euro an eines der Mädchen. Am gestrigen Mittwoch wurden nachmittags die beiden Opfer vernommen, allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Am Freitag wird voraussichtlich plädiert und auch ein Urteil gesprochen.

–  Quelle: swp.de | Norbert Leister 

Kindesmissbrauch, JW.ORG, Jehovas Zeugen, Zeugen Jehovas, Älteste

Wenn Jehova seine eigenen Ältesten nicht stoppen kann Kinder zu vergewaltigen, was lässt dich annehmen, dass er sich um dich sorgt?

Jehovas Zeugen geben zu bekennen, dass unter ihnen „wahre Christen“ seien, die von Jehova selbst durch Christus in die Organisation berufen worden sind. Insbesondere bei Ältesten handelt es sich um einen besonders schweren Fall: Die Mitglieder vertrauen diesen Versammlungs-Anführern blind. In der offiziellen Lehre heißt es, dass Älteste durch heiligen Geist in ihrem Amt berufen worden sind. Ebenfalls sind es die Älteste der Versammlung sowie Selters, der Hauptsitz der Zeugen Jehovas in Deutschland, die ihre Zustimmung bei der Ernennung eines neuen Ältesten geben müssen.

Das Perfide – jeder Ältester genießt einen absoluten „Vertrauensanspruch“, da jeder der Mitglieder davon ausgeht, der heilige Geist, und damit Gott persönlich, führe diesen Zeugen Jehovas in seiner Tätigkeit als Versammlungshaupt. Dass die Gemeinde nicht davon in Kenntnis gesetzt wird, dass ein Ältester über 57 Mal zwei Mädchen vergewaltigt hat, bezeugt die fehlende Menschlichkeit und christliche Nächstenliebe auf absolutem Gebiet. Die Wachtturm-Organisation verhält sich eindeutig nicht wie die „wahre Organisation Jehovas“, sondern wie „Babylon, die Hure“, von denen sie selbst lehren, sich frei gemacht zu haben.

Fragen an Jehovas Zeugen: Hat der heilige Geist einen Fehler gemacht? Wird die Versammlung und ihre Ältesten, sowie Selters, nicht auch selbst – gemäß Lehre – durch heiligen Geist in ihren Entscheidungen geleitet? Wieso verhindert es der heilige Geist nicht, dass Älteste in der Versammlung Kinder und Jugendliche vergewaltigen? Wenn Christus das Haupt jeder Zeugen Jehovas Versammlung ist, wieso schaut er weg und reinigt die Gemeinde nicht, bevor es zu solch einer Tat im besonders schweren Fall kommt?

Die Bibel lehrt unmissverständlich:

Geht aus ihr hinaus, mein Volk, wenn ihr nicht mit ihr teilhaben wollt an ihren Sünden und wenn ihr nicht von einem Teil ihrer Plagen getroffen werden wollt. Denn ihre Sünden haben sich aufgehäuft bis zum Himmel und Gott hat sich ihre Verbrechen in Erinnerung gerufen. Zahlt ihr heim, was sie anderen angetan hat, ja, zahlt ihr das, was sie getan hat, doppelt zurück.“

– Offb. 18:4 – NWÜ, herausgegeben von Jehovas Zeugen

Jehovas Zeugen – Protestaktion gegen interne Praktiken

Am 26. März 2017 fand in der Breslauer Altstadt eine Kundgebung der ehemaligen Zeugen Jehovas statt. Ihr Ziel war es, Information der Gesellschaft über die schädlichen Praktiken innerhalb der Organisation, der sie angehört haben, aufzuzeigen. Es ging, unter anderem, um den Kontaktabbruch mit ehemaligen Mitgliedern der Gemeinde, das Verbot der Bluttransfusion und auch um das Verheimlichen von Straftaten durch pädophile Zeugen Jehovas innerhalb der Versammlungen.

Jehovas Zeugen – Opferorganisation klagt an

Zeugen Jehovas – ehemalige Mitglieder der Glaubensgemeinschaft haben Anzeige erstattet. Sie würden ihre Mitglieder unter Druck setzen. Der Status als Körperschaft des öffentlichen Rechts (KdöR) wurde vor Gericht „erschlichen“, unter Vorbehalt der gesamten Wahrheit über die Glaubensgemeinschaft. Desweiteren wird der Umgang mit Blut kritisiert, die lebenswichtig seien. Auch die umstrittene „Zwei-Zeugen-Regelung“ und pädophile Täter nicht bei den Behörden zu melden, spräche gegen ihren Status mit allen staatlichen Vorteilen. Mit der Anzeige verfolgen die ehemaligen Zeugen Jehovas ein bestimmtes Ziel.

Jehovas Zeugen – Freispruch für Sektenspezialistin in Zürich

Das Bezirksgericht Zürich sprach am Dienstag eine ehemalige Mitarbeiterin der Sektenberatungsstelle Infosekta vom Vorwurf der mehrfachen üblen Nachrede frei. Angezeigt hatten sie die Zeugen Jehovas wegen kritischer Äusserungen in den Medien.

Tatsächlich habe die Beschuldigte mehrere ehrverletzende Äusserungen gemacht, sagte der Einzelrichter bei der mündlichen Urteilseröffnung. Sie habe sich damit aber nicht automatisch strafbar gemacht. Für ihre Aussagen habe sie den Wahrheits- oder Gutglaubensbeweis erbracht.

Die Sektenberatungsstelle habe eine öffentliche Aufgabe und erhalte öffentliche Gelder. Sie sei gesellschaftlich breit anerkannt. Ihre Aufgabe sei es, die Gesellschaft zu informieren über die Zeugen Jehovas und über verschiedenste andere Gemeinschaften. Dies habe die Beschuldigte getan. Es sei ihr nicht primär darum gegangen, die Zeugen Jehovas schlecht zu machen.

Entschädigung zugesprochen

Das Gericht sprach der Beschuldigten eine Prozessentschädigung und eine persönliche Umtriebsentschädigung von insgesamt knapp 25’000 Franken zu. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Es kann ans Obergericht weitergezogen werden. Der Staatsanwalt hatte eine bedingte Geldstrafe gefordert. Die Zeugen Jehovas als Privatklägerin hatten keine Zivilforderungen gestellt.

Die Vorwürfe bezogen sich auf Äusserungen der 48-jährigen Infosekta-Mitarbeiterin im Sommer 2015 in einem Interview mit dem «Tages-Anzeiger» und in einer im Internet aufgeschalteten Medienmitteilung. Unter anderem bezeichnete sie die Gemeinschaft als «hochproblematische Gruppe» mit menschenverachtendem Verhalten.

Glaubens- und Religionsfreiheit fordere die Gemeinschaft zwar für sich, gewähre sie aber ihren Mitgliedern nicht. Das gegen aussen abgeschlossene System und gewisse Regeln förderten die Gefahr von sexuellem Missbrauch. Die Ablehnung von Bluttransfusionen gefährde Menschenleben.

Frage der Wahrnehmung

Manche der aufgeführten Kritikpunkte seien eine Frage der Wahrnehmung, sagte der Richter. Die Infosekta-Mitarbeiterin habe sich für ihre Äusserungen «auf alle Dokumente gestützt, die greifbar waren», darunter auch Originaldokumente der Zeugen Jehovas. Aber auch hunderte Berichte von Aussteigern habe sie berücksichtigt.

Diese stimmten in gewissen Punkten alle überein: Die ehemaligen Mitglieder «fühlten sich subjektiv unter Druck». Sie «hielten die Dogmatik und Kontrolle nicht mehr aus.»

 

Jehovas Zeugen News Alles was Recht ist Kinder Angst Jehovas Zeugen Wahrheiten jetzt! Jehovas Zeugen - Freispruch für Sektenspezialistin in Zürich

 

Zwei-Zeugen-Prinzip

Die Beschuldigte habe die Gemeinschaft nicht des Kindesmissbrauchs beschuldigt, sagte der Richter. Sie habe bloss festgehalten, die Gefahr dafür sei grösser, weil die soziale Kontrolle fehle.

In diesem Zusammenhang hatte die Frau das «Zwei-Zeugen-Prinzip» der Zeugen Jehovas genannt. Dieses legt fest, dass es mindestens zwei Zeugen eines Vorfalls geben müsse, damit intern einer erhobenen Beschuldigung nachgegangen wird. Die Privatkläger hatten geltend gemacht, diese Regelung gebe es nicht mehr.

Für den Richter war allerdings «nach eingehender Auseinandersetzung damit» klar: «Sie ist in Kraft und wird praktiziert.» Und wenn intern eine Beschuldigung nicht ernst genommen werde, würden sich Betroffene oder deren Eltern kaum an die externen Behörden wenden.

«Deftige Vorwürfe»

Dass die Zeugen Jehovas Anzeige erstattet hätten, sei an sich nicht erstaunlich, sagte der Richter: «Die Vorwürfe waren deftig», betroffen seien heikle Themen.

Insgesamt aber habe die damalige Infosekta-Mitarbeiterin – sie hat inzwischen die Stelle gewechselt – nur ihre Aufgabe erfüllt, nämlich nach bestem Wissen und Gewissen über die Glaubensgemeinschaft aufgeklärt. (fal/sda)

Quelle: tagesanzeiger.ch | bluewin.ch

Jehovas Zeugen – Razzia im belgischen Bethel

Das Bethel der Zeugen Jehovas in Belgien (Hauptverwaltung der Wachtturm-Gesellschaft in Belgien) wurde am 24. April 2019 durch die Staatsanwaltschaft und der Polizei durchsucht und Unterlagen beschlagnahmt. Der Grund: die mehr als 70 vertuschten Fälle von Kindesmissbrauch.

Die Bundesjustizbehörden haben den belgischen Sitz der Zeugen Jehovas in der flämisch-Brabantischen Gemeinde Kraainem durchsucht. Die Suche wurde Ende letzter Woche im Rahmen einer laufenden Untersuchung des sexuellen Missbrauchs innerhalb der Organisation durchgeführt.

Bei den Zeugen Jehovas in Belgien soll sexueller Missbrauch von Kindern einem Fernsehbericht zufolge an der Tagesordnung sein. Als Reaktion auf die Reportage des VRT-Reportagemagazins „Pano“ wurde eine Anlaufstelle für Opfer ins Leben gerufen: „Reclaimed Voices Belgien“. Innerhalb weniger Tage gingen 70 Meldungen ein.

Grenzecho berichtet selbst auf ihrer Seite:

„Eine Reportage des VRT-Reportagemagazins „Pano“, die am vergangenen Mittwoch ausgestrahlt worden war, hatte aufgedeckt, dass bei den Zeugen Jehovas seit Jahren sexueller Missbrauch von Jugendlichen betrieben und durch ein internes Rechtssystem vertuscht wird. In dem Bericht wird die Glaubensgemeinschaft als „Paradies für Kinderschänder“ bezeichnet. Als Reaktion darauf wurde eine Anlaufstelle für Opfer ins Leben gerufen: „Reclaimed Voices Belgien“.

Inzwischen haben sich bereits rund 70 Opfer vertrauensvoll an die Anlaufstelle gewandt. In ihren Schilderungen geht es um sexuellen Missbrauch, häusliche und psychische Gewalt. Die Hotline ermutigt Opfer dazu, sich mit ihren Vorwürfen an die Justiz zu wenden. „In Gesprächen, die wir bisher mit Opfern geführt haben, scheint das Trauma durch die anschließende Ausgrenzung aus der Gemeinschaft der Zeugen Jehovas in einigen Fällen eine noch größere Wirkung zu haben als der Missbrauch selbst“, heißt es in einer Pressemitteilung.“ (vrt)

Weiter berichten sie:

„In einer Dokumentation der VRT kommen Personen zu Wort, die darüber berichten, dass sie als Kinder missbraucht wurden und dass die Gemeinschaft versucht hat, das Ganze unter den Teppich zu kehren. Aussagen, die ehemalige Mitglieder der Sekte, die selbst aktiv an den Vertuschungsaktionen beteiligt waren, der VRT bestätigten.

Die Reportage hat nach ihrer Veröffentlichung Wellen geschlagen – sogar so hohe, dass sich Justizminister Koen Geens rechtfertigen musste.

Gegenüber dem flämischen Rundfunk stellte der CD&V-Politiker klar, dass die Organisation dazu verpflichtet ist, strafbare Handlungen zu melden. „Das ist einfach ihre Pflicht“, äußerte sich Geens, der einen Atemzug später Aussteigern sowohl finanzielle Unterstützung als auch psychologische Betreuung versprach.

Der Justizminister kündigte außerdem an, das Informations- und Beratungszentrum über schädliche Sektenorganisationen (kurz Ciaosn) als Anlaufstelle für Geschädigte stärken zu wollen. „Was wir anstreben müssen, ist eine bessere multidisziplinäre Beratung, damit das Ciaosn sicherstellen kann, dass diese Menschen in verschiedenen Bereichen unterstützt werden, in denen sie Unterstützung benötigen“, so Geens wörtlich.

Die Föderale Staatsanwaltschaft hat inzwischen die Ermittlungen gegen die Zeugen Jehovas eingeleitet. In den kommenden Tagen wird ein Ausschuss eingerichtet, der die Anschuldigungen untersuchen soll. (calü)“

Am 24. April 2019 war es dann soweit, und innerhalb der Razzia in dem belgischen Bethel der Zeugen Jehovas konnten Dokumente bzgl. des Kindesmissbrauchs sicher gestellt werden. Wie weiter in diesem Verfahren ermittelt wird, bleibt abzuwarten. Dennoch ist dies der erste Schritt in die richtige Richtung! Auch Zeugen Jehovas sind dazu verpflichtet mit dem Landesgesetz zusammen zu arbeiten und pädophile Straftäter immer bei der Polizei oder den Behörden zu melden. Die Angelegenheiten von sexuellem Kindesmissbrauch darf nicht eine interne Regel innerhalb der Religionsgemeinschaft ausschließlich sein.

Ob die Ermittlungen und die Auswertungen neue Inhalte offenbaren, bleibt zwar abzuwarten, dennoch wird dieses Signal sicherlich auch Staatsanwälte und Kriminalpolizei in anderen Ländern dazu bewegen, weiter in dieser Richtung zu forschen.

Was bedeutet dies für das deutsche Bethel der Zeugen Jehovas in Selters? Werden auch die deutschen und österreichischen Behörden dahingehend aktiv? Was bedeutet dies für die „wahre Organisation Jehovas“, die selbst den Kindesmissbrauch in anderen Kirchen und Religionsgemeinschaften beklagte, doch durch die interne „Zwei-Zeugen-Regelung“ Straftäter beschützt?

Wachtturm-Gesellschaft gegen Wahrheitenjetzt: Zwangsvollstreckung mit Haftbefehl

Wachtturm-Gesellschaft gegen Wahrheitenjetzt: Zwangsvollstreckung mit Haftbefehl

„Einen innerlich freien und gewissenhaften Menschen kann man zwar [versuchen zu] vernichten, aber nicht zum Sklaven oder zum blinden Werkzeug machen.“ – Albert Einstein

Themengliederung:

  1. Die Wachtturm-Gesellschaft gegen Wahrheitenjetzt!
  2. Wahrheitenjetzt! Release 2017
  3. Wachtturm-Gesellschaft gegen Wahrheitenjetzt! – 250.000 Euro Strafe oder sechs Monate Haft

Über zwei Jahre ist es her, seitdem die Wachtturm-Gesellschaft gegen Wahrheitenjetzt! Anklage erhoben hat. Zur Erinnerung des Geschehens:

Am 03. Dezember 2016 erhielten wir ein Schreiben zzgl. einer Unterlassungsverpflichtserklärung bzgl. der Unterbindung von der Verbreitung der Bücher „Organisiert, Jehovas Willen zu tun“ (Auflage 2005), „Organisiert, Jehovas Willen zu tun“ (Auflage 2016), „Hütet die Herde Gottes“ und „Gebt acht auf euch selbst und auf die ganze Herde.“

Der Grund für dieses Vorgehen seitens der Wachtturm-Gesellschaft wurde bereits von Wahrheitenjetzt! analysiert und in Schrift wiedergeben:

Die Bücher beinhalten unter anderem die interne Rechtsgrundlage, wie innerhalb eines Komites mit Kindesmissbrauch und Straftätern umgegangen werden müsse. Sie beinhaltet die sogenannte „Zwei-Zeugen-Regelung“. Dieses umfasst, dass ein vergewaltigtes Kind vor einem Komitee min. zwei Zeugen benennen muss, wenn diese Tat stattgefunden habe. Natürlich ist dies keinem Kind zuzumuten, a) die psychische Stärke zu bekunden, vor geschulten Ältesten auszusagen, da ebenfalls auch der vermeintliche Täter mit in dem Verhörungssaal sitzt, und b.) pädophile Täter, die sich an Kindern vergehen, natürlich diese Tat immer im Geheimen praktizieren. Aus diesen Gründen ist es unmöglich, Täter zur Rechenschaft zu ziehen – es sei denn, sie gestehen selbst die Tat.

So wurde völlig zurecht, sowohl von Wahrheitenjetzt! als auch von anderen ehemaligen Mitgliedern und Aufklärungsportalen die Wachtturm-Gesellschaft als „Täter-Schutz-Organisation“ bezeichnet. Wie unter anderem auch die Royal Commission Australiens in ihrem Bericht an die Regierung feststellte, dass:

  • Kindesmissbrauch in der Wachtturm-Gesellschaft, in der „Organisation Gottes“, in einer Vielzahl stattfindet,
  • die Organisation der Zeugen Jehovas durch die Zwei-Zeugen-Regelung Täter schützt,
  • Kinder, die von sexuellen Missbrauch betroffen sind, nicht angemessen geschützt werden, sowie der Fall nicht der Polizei oder anderen Behörden mitgeteilt werden,
  • Dokumentierte Unterlagen über Kindesmissbrauch systematisch vernichtet wurden,
  • die interne Disziplinarsystem der Organisation für Opfer nicht zumutbar ist,
  • seit 1950 die Watchtower Australien Vorwürfe, Berichte oder Anklagen von sexuellen Kindesmissbrauch gegen 1.006 Mitglieder der Organisation der Zeugen Jehovas in Australien aufgezeichnet hat,
  • diese aufgezeichneten Vorwürfe, Berichte oder Anklagen sich auf mindestens 1.800 vermutliche Opfer von sexuellem Kindesmissbrauch beziehen,
  • und die Daten belegen, dass 28 vermutliche Vergewaltiger als Älteste oder Dienstamtgehilfen ernannt wurden, nachdem sie des sexuellen Kindesmissbrauchs beschuldigt worden waren. Siehe: Kindesmissbrauch – Missbrauchsfälle vor der Royal Commission

Nach der Veröffentlichung des Schreibens der Wachtturm-Gesellschaft an Wahrheitenjetzt! vom 03. Dezember 2016 wurde der Artikel online gestellt mit der Bezeichnung: „Wahrheitenjetzt! Release 2017.“ Warum diese Bezeichnung? Wie damals bereits geschildert, versuchte man alles, damit genannte Bücher nicht an die Öffentlichkeit gelangen. Aufgrund dessen hielt es die Wachtturm-Gesellschaft für sinnvoll, den damaligen Provider von Wahrheitenjetzt! unter Druck zu setzen, und damit eine vollständige Schließung der Website zu erwirken. Bemerkt sei, dass man sich bedacht über die Neujahres-Feiertage dazu entschied, wohl wissend, dass innerhalb dieser Zeit nötiger Rechtsbeistand unmöglich war, sich einzuholen. Natürlich ebenfalls auch in dem Wissen, gesetzte Fristen nicht einhalten zu können. Doch so hinterhältig auch diese Vorgehensweise war, um so weniger war sie von Erfolg gekrönt. Binnen eines Tages wurden 100te Artikel neu geschrieben, sämtliche Bilder, Dokumente und Ausarbeitungen gesichert und transferiert. Das Ziel, die Website für immer zu schließen, und damit alle Informationen der Öffentlichkeit unzugänglich zu machen, schlug zu 100% fehl.

Infolgedessen berichteten wir dazu, dass es zu einen potenziellen Anstieg von verschiedensten Hackerangriffen kam, um Zugriff auf die neue Website mit ihrem Inhalt zu bekommen. Auch blieben anonymisierte (Mord)Drohungen nicht aus. Jeder Leser sollte sich selbst ein Bild davon machen, indem er dies dem bloßen Zufall eingesteht, oder gezieltes Vorgehen darin erkennt.

Am 07. März 2017 erhielt Wahrheitenjetzt! das Urteil vom Landgericht Frankfurt am Main. In einem „Eilverfahren“ erwirkte die Wachtturm-Gesellschaft einen „vollstreckbaren Titel“, der unter anderem bei Nichteinhaltung mit 250.000 Euro Strafe oder sechs Monate Haft geahndet werden kann. Dieser Titel wurde ohne die Einladung des Anklägers errungen – wohl wissend, dass keine Verteidigung zum „Rechtsstreit“ vorhanden ist. Der gesamte Artikel ist unter der Rubrik „Wachtturm-Gesellschaft gegen Wahrheitenjetzt! – 250.000 Euro Strafe oder sechs Monate Haft“ nachzulesen.

Zwangsvollstreckung mit Haftbefehl

Am 15. März 2019 erhielt Wahrheitenjetzt! ein weiteres Schreiben von der Wachtturm-Gesellschaft vertreten durch den RA. Armin Pikl.

Wir möchten auch an dieser Stelle diese Dokumentation analysieren und die wichtigsten Stellen jedem Menschen zur Verfügung stellen, um sich selbst ein Bild des Geschehens einzuholen.

Dieses Schreiben umfasst ganze 32 Seiten Datenmaterial und steht vollumfänglich zum Download bereit.

 

 

Wachtturm Gesellschaft gegen Wahrheitenjetzt Zwangsvollstreckung und Haftbefehl 1 Kindesmissbrauch Wahrheiten jetzt! Wachtturm-Gesellschaft gegen Wahrheitenjetzt: Zwangsvollstreckung mit Haftbefehl

Zwangsvollstreckungssache
Wachtturm-Bibel- und Traktat-Gesellschaft der Zeugen Jehovas, vertr.d.d. Vorstand L. Mierschke, Am Steinfels 1, 65618 Selters (Taunus)
vertreten durch: Saßnick Moritz Pikl Winterlich Rechtsanwälte – RA A. Pikl -, Lerchenweg 14a, 65719 Hofheim am Taunus, Az. 44-AP-16
gegen

Herrn Daniel Wiegrefe, Ferdinand-Kobell-Straße 6, 85540 Haar

Sehr geehrter Herr Wiegrefe,

es liegt mir ein Antrag auf Abgabe der Vermögensauskunft wegen eines Anspruchs auf Zahlung von
1.091,58 € (Forderung: 1.061,07 € + GV-Kosten: 30,51 €)
(auf anliegende detaillierte Forderungsaufstellug wird Bezug genommen)
aufgrund folgender Schuldtitel vor:
Kostenfestsetzungsbeschluss des Landgericht Frankfurt am Main vom 10.05.2017, Az. 2-06 O 64/17

Für die Begleichung der Forderung wird Ihnen eine letzte Frist von zwei Wochen ab Zustellung dieses Schreibens eingeräumt. Bitte zahlen Sie den kompletten Betrag auf mein oben angegebenes Dienstkonto ein oder leisten Barzahlung zu den Sprechzeiten oder nach vorheriger Terminabsprache in meinem Büro.

Für den Fall, dass die Forderung nicht rechtzeitig oder nicht vollständig beglichen ist, habe ich auf Antrag des Gläubigers Termin zur Abgabe der Vermögensauskunft auf

Donnerstag, 18. April 2019, um 14:20 Uhr,
Schragenhofstr. 27, 80992 München

anberaumt.

Zu diesenm Termin werden Sie zur Abgabe der Vermögensauskunft geladen. In dem Termin müssen sie Auskunft über Ihr Vermöge erteilen und an Eides statt versichern, dass Sie alle von Ihnen verlangen Angaben nach bestem Wissen und Gewisse richtig und vollständig gemacht haben.

Bitte beachten Sie die Hinweise auf der Rückseite

In dem weiteren Schreiben ergibt sich auf dem Datenblatt „Vollstreckungsauftrag an die Gerichtsvollzieherin/den Gerechtsvollzieher“ die Art der „Module“ die in der „Zwangsvollstreckungssache“ zutreffend mit einem [X] ausgefüllt wurden. Die wichtigsten markierten Stellen seitens des Gläubigers, möchten wir an dieser Stelle ebenfalls zitieren:

Wachtturm Gesellschaft gegen Wahrheitenjetzt Zwangsvollstreckung und Haftbefehl 3 Kindesmissbrauch Wahrheiten jetzt! Wachtturm-Gesellschaft gegen Wahrheitenjetzt: Zwangsvollstreckung mit Haftbefehl

„In der Zwangsvollstreckung

[…]

(C) [X] Vollstreckungstitel
Vollstreckungsbeschluss des LG Frankfurt vom 10.05.2017, Az.: 2-06 O 64/17

[X] Vollmacht
[X] Geldempfangsvollmacht

[X] Forderungsaufstellung gemäß der Anlage 1 des Formulars

[…]

wegen der aus der Anlage/den Anlagen ersichtlichen Forderungen/-en zur Durchführung des folgendes Auftrags/der folgenden Aufträge:

[…]

(F) keine Zahlungsvereinbarung
[X] Mit einer Zahlungsvereinbarung bin ich nicht einverstanden (§ 802b Absatz 2 Satz 1 ZPO)“

 

Wachtturm Gesellschaft gegen Wahrheitenjetzt Zwangsvollstreckung und Haftbefehl 4 Kindesmissbrauch Wahrheiten jetzt! Wachtturm-Gesellschaft gegen Wahrheitenjetzt: Zwangsvollstreckung mit Haftbefehl

„(H) [X] Erlass des Haftbefehls nach § 802g ZPO
Bleibt der Schuldner dem Termin zur Abgabe der Vermögensauskunft unentschuldigt fern oder weigert er sich ohne Grund, die Vermögensauskunft zu erteilen, beantrage ich den Erlass eines Haftbefehls nach § 802g Absatz 1 ZPO. Die Gerichtsvollzieherin/den Gerichtsvollzieher bitte ich, den Antrag an das zuständige Amtsgericht weiterzuleiten und dieses zu ersuchen, nach Erlass des Haftbefehls diesen an […]

[X] die zuständige Gerichtsvollzieherin/den zuständigen Gerichtsvollzieher weiterzuleiten. Gegenüber der Gerichtsvollzieherin/ dem Gerichtsvollzieher stelle ich den Antrag auf Verhaftung des Schuldners.

(J) [X] Vorpfändung (§ 845 ZPO)
Anfertigung der Benachrichtigung über die Vorpfändung und Zustellung sowie unverzügliche Mitteilung über die Vorpfändung

[X] für pfändbare Forderungen, die der Gerichtsvollzieherin/ dem Gerichtsvollzieher bekannt sich oder bekannt werden

(K) [X] Pfändung körperlicher Sachen

(K1) Pfändung von Forderungen aus dem Wechseln und anderen Papieren, die durch Indossament übertragen werden können

(K2) Taschenpfändung/Kassenpfändung

(K3) Pfändung soll nach Abnahme der Vermögensauskunft durchgeführt werden, soweit sich aus dem Vermögensverzeichnis pfändbare Gegenstände ergeben.“

Wachtturm Gesellschaft gegen Wahrheitenjetzt Zwangsvollstreckung und Haftbefehl 5 Kindesmissbrauch Wahrheiten jetzt! Wachtturm-Gesellschaft gegen Wahrheitenjetzt: Zwangsvollstreckung mit Haftbefehl„(K4) [X] Mit der Erfüllung einer Fruchtlosigkeitsbescheinigung nach § 32 der Geschäftsanweisung für Gerichtsvollzieher (GVGA) bin ich nicht einverstanden.

[…]

(M) Einholung von Auskünften Dritter (§ 802I ZPO)
(M1) [X] Ermittlung der Namen, der Vornamen oder der Firma sowie der Anschriften der derzeitigen Arbeitgeber eines versicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisses des Schuldners bei den Trägern der gesetzlichen Rentenversicherung

(M2) [X] Ersuchen an das Bundeszentralamt für Steuern, bei den Kreditinstituten die in § 93b Absatz 1 der Abgabenordnung (AO) bezeichneten Daten abzurufen.

(M3) [X] Ermittlung der Fahrzeug- und Halterdaten nach § 33 Absatz 1 StVG zu einem Fahrzeug, als dessen Halter der Schuldner eingetragen ist, beim Kraftfahrt-Bundesamt.

[…]

(N) Angaben zur Reihenfolge bzw. Kombination der einzelnen Aufträge

[…]

(N3) [X] Der Pfändungsauftrag soll nach Abnahme der Vermögensauskunft durchgeführt werden.“

Zusammenfassung der Dokumente: Die Wachtturm-Gesellschaft fordert, vertreten durch RA Armin Pikl, eine Zwangsvollstreckung, darin enthalten die vollständige Pfändung (Vorpfändung, Pfändung körperlicher Sachen, Papieren, Indossament, Taschenpfändung/Kassenpfändung) sowie vollständige Einholung von Auskünften Dritter. Für eine Zahlungsvereinbarung ist man nicht bereit und es wird bei einer Nichteinhaltung der Terminen und/oder Vermögensauskünften der Erlass des Haftbefehls ausgesprochen.

„Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt, die Wahrheit steht von alleine aufrecht.“ – Thomas Jefferson

Die Geldgier der Wachtturm-Gesellschaft

„Die Wege, auf denen man Geld gewinnen kann, führen fast ausnahmslos abwärts.“ – Henry David Thoreau

Vorweg möchten wir betonen, dass es nicht um den rechtlichen Weg einer Zahlungsvollstreckung per sé geht, sondern vielmehr um die Art und Weise, wie darauf zurückgegriffen wird.

Verständlicherweise möchte man als „auserwähltes Volk Jehovas“, als „heilige Organisation“, keine Informationen öffentlich haben, die den Ruf und die Machenschaften aufdecken. Natürlich würde das religiöse System zusammenfallen, weil instrumentalisierte Zeugen Jehovas die Wahrheit hinter der „Wahrheit“ erkennen würden, und das „geistige Babylon“ verlassen. Womit sollte man dann auch noch Geld verdienen, wenn alle – über die Jahre – konditionierten Marionetten der Wachtturm-Gesellschaft sich gegen die Führung selbst erheben? Daher ist es nur verständlich, wenn man alles versucht, wichtige Dokumente der allgemeinen Öffentlichkeit nicht zugänglich zu machen, denn schließlich steht niemand gerne in dem Ruf, pädophile Triebtäter über Jahre geschützt und in der Versammlung Unterkunft gewährt zu haben.

Der internationale Gegenstrom, der bereits jetzt weltweit stattfindet, wäre zu verheerend, insbesondere in Anbetracht der riesigen Summe an Entschädigung, den Opfern zusteht und dass sicherlich das Mindeste ist, die eine Religion oder Glaubensgemeinschaft aufbringen kann. In diesem Sinne sollte sich die Wachtturm-Organisation vielleicht ein Beispiel daran nehmen, wie andere religiösen Institute, wie z.B. die „katholische Kirche“ verfährt, die bereits Schadensersatz und Wiedergutmachung ausgesprochen hat. Wohl bemerkt, es sind die Institutionen, die von der Wachtturm-Gesellschaft selbst als „Babylon, die Hure“ bezeichnet werden, und nach interner Lehre das „Handwerkzeug des Teufels“ sind. Seltsam, dass es ausgerechnet die „teuflischen Religionen“ selbst sind, die mit guten Beispiel voran gehen.

Doch es ist ähnlich, wie Christus Jesus eins sinngemäß formulierte, dass es leichter ist den Strohalm im Auge seines Nächsten wahrzunehmen, statt den Balken im eigenen Auge erstmals zu entfernen. Hinzufügend darf gesagt werden: Wenn man den Balken aus seinem eigenen Auge nicht entfernen will, weil es beispielsweise an der nötigen Demut fehlt, beißt man sich an den kleineren Fehlern anderer Menschen fest – so kann man selbst am Besten von seiner eigenen Fehlerhaftigkeit und Verschuldung gegenüber Gott ablenken.

Wie ist demnach die Verfahrensweise der Wachtturm-Organisation in diesem speziellen Fall zu werten? Offensichtlich ist dieses Milliarden-Schwere Unternehmen alles daran gelegen, um das „Recht auf Geld“ mit „allen Mitteln“ durchzuführen. Offensichtlich ist ebenfalls, dass es der Wachtturm-Gesellschaft um Macht und Geld vorrangig geht, denn das „Einzelschicksal“ ihrer aktiven und inaktiven Glaubensbrüder ist ihnen absolut egal.

Einen besseren Beweis für eine derartige kristallklare Formulierung gibt es nicht; dass Vorgehen und die Dokumentation beweist es vollständig. Wie ist es sonst auch anders zu bewerten, wenn man nicht einmal davor zurückschreckt, indem man versucht einem wahrheitsliebenden Individuum a.) alles an Besitztümern zu nehmen und b.) auch gerne per Haftbefehl seinen Machtmissbrauch offen darlegt?

Feststeht: Wahrheitenjetzt! wird auch weiterhin – wie in anderen Artikeln bereits versprochen – alles daran setzen, dass Menschen kostenfrei und unvoreingenommen Informationen über das Vorgehen und die Machenschaften der Wachtturm-Gesellschaft erhalten. Die Wachtturm-Gesellschaft darf gerne alles tun, wonach es ihnen beliebt; nur ändern können sie an diesem Fakt nichts. Dieser offensichtliche „persönliche Rachefeldzug“ bestätigt nur dass, was in hunderten Artikel felsenfest ausgearbeitet wurde: Die Organisation wird durch „Wölfe in Schafspelzen geführt“, denen es nicht um die „Wahrheit“ geht, vielmehr um ein aktives Instrument, um Menschen zu konditionieren und ein Übermaß an Macht und finanziellen Mitteln zu bekommen. Nicht Gott, Christus oder die Wahrheit steht damit im Vordergrund, sondern einzig und allein Mammon.

Die christliche Sichtweise – was die Heilige Schrift lehrt

Jehovas Zeugen, darin fungierend die Wachtturm-Gesellschaft, betreibt weltweit ein „Missionswerk“. Man könnte dies letztlich auch ein „Seelenfang“ nennen, schließlich werden Mitglieder nicht dahingehend antrainiert, Gott zu folgen, sondern vielmehr den Lehren der Organisation, die offiziell als „neuzeitliche Arche“ gesehen wird, alles fungierend durch die leitende Körperschaft, der selbsternannte „treue und verständige Sklave“, die sich anmaßt zu beurteilen, wie die Bibel für Millionen von Menschen zu verstehen sei.

Da die interne Lehre der Wachtturm-Organisation immer wieder betonend verkündet, dass sie die „einzig wahren Christen“ seien und nur sie das „auserwählte Volk Jehovas“ sind, ist es naheliegend auch wieder in diesem Artikel zu beleuchten, inwieweit man sich an geltendes Bibelgesetz hält.

Ich sage das, damit ihr euch schämt. Gibt es denn unter euch wirklich keinen, der die Gabe hat, zwischen Brüdern zu schlichten? Stattdessen zieht ein Bruder den andern vor Gericht, und zwar vor Ungläubige. Ist es nicht überhaupt schon ein Versagen, dass ihr miteinander Prozesse führt? Warum leidet ihr nicht lieber Unrecht? Warum lasst ihr euch nicht lieber übervorteilen?(1. Korinther 6,5-7)

Es trifft auf Unverständnis, wenn ganz bedacht und bei vollem Bewusstsein, die warnenden Worte aus 1. Korinther 6,5-7 nicht beachtet werden. Doch die gut aufgeführten Fragen, möchten wir auch an dieser Stelle an die Wachtturm-Gesellschaft stellen: Gibt es keinen unter euch, der schlichten kann, damit es nicht zu Gerichtsprozessen und Zwangsvollstreckungen innerhalb von Anbetern Jehovas kommt? Warum zieht ihr Anbeter Jehovas vor Ungläubigen vor Gericht? Warum versagt die Wachtturm-Gesellschaft auf ganzer Linie, indem sie Prozesse führen? Warum leidet die Gesellschaft nicht lieber Ungemach, und lässt sich nicht lieber übervorteilen? Warum behauptet man, dass man „Jehova liebt“, „sein Volk“ sei, wenngleich man alles tut, um gegen Gott, Christus und dem geschriebenen Wort sich selbst öffentlich zu versündigen? Schämt ihr euch nicht?

Jeder wahre Christ ist ebenfalls dazu aufgefordert dem Beispiel Jesus Christus zu folgen, und aktive Friedensstifter zu werden:

Vergeltet niemandem Böses mit Bösem. Seid auf Gutes bedacht gegenüber jedermann. Ist es möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden.(Römer 12,17-18)

Kann die Wachtturm-Gesellschaft sich wirklich freisprechen, und kann sie behaupten, sie habe immer und zu jederzeit den Frieden gesucht? Darf man behaupten, dass man auf Gutes bedacht sei, so wie es echte Friedensstifter nun mal tun, indem man den Erlass des Haftbefehls nach § 802g ZPO sucht? Ist es an dieser Stelle nicht schwierig, wenn man von Haus zu Haus den Frieden predigt, und durch den internationalen „Trolley-Dienst“ bewusst Menschen ins Gesicht lügt, indem man sich selbst als „wahrer Friedensstifter“ empfiehlt, gleichzeitig jedoch die eigenen Brüder und Anbeter Jehovas gerne im Gefängnis sieht, weil sie es wagten, einander die Wahrheit zu sagen und wichtige Informationen zur Verfügung zu stellen? Es müsste wohl jedem Leser, einschließlich der Organisation erkenntlich sein, dass genau dieses heuchlerische Verhalten dem Pharisäertum in Christus Zeit gleicht, die den Göttlichen selbst hingerichtet haben.

Ihr habt gehört, dass gesagt wurde: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.‘ Doch ich sage euch: Fahrt fort, eure Feinde zu lieben und für die zu beten, die euch verfolgen, damit ihr euch als Söhne eures Vaters erweist, der in den Himmeln ist, da er seine Sonne über Böse und Gute aufgehen und es über Gerechte und Ungerechte regnen läßt. Denn wenn ihr die liebt, die euch lieben, welchen Lohn habt ihr? Tun nicht auch die Steuereinnehmer dasselbe? Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr da Besonderes? Handeln nicht auch die Leute von den Nationen ebenso? Ihr sollt demnach vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen.(Matthäus 5,43-48)

Auch hier muss sich die Wachtturm-Gesellschaft erneut folgende Fragen gefallen lassen: Warum fällt es euch schwer, dem Beispiel Jesus zu folgen, sowie seinen Geboten? Warum schafft ihr es nicht, Anbeter Jehovas zu lieben, wenngleich wahre Christen sogar ihre Feinde lieben sollten? Was seid oder tut ihr besonderes, wenn ihr dies nicht einmal könnt? Warum wollt ihr nicht so wie Jehova sein, der himmlische Vater, wenn ihr doch weltweit behauptet, dass ihr ihn anbeten würdet, auf die Art und Weise, wie es ihm wohlgefällig ist?

„Gib jedem, der dich bittet, und von dem, der dir das Deine wegnimmt, fordere [es] nicht zurück.(Lukas 6,33 – Neue-Welt-Übersetzung)

Ganz deutlich sind die Worte von Jesus Christus, wenn er zu verstehen gibt, dass wahre Christen „Geben“ und nicht „Nehmen“. Deutlich sagte er, dass man nicht fordern solle. Insofern ist es fraglich, warum die Wachtturm-Gesellschaft ganz offensichtlich genau das Gegenteil tut, indem sie durch Zwangsvollstreckungen und Pfändungen alle weltlichen Wege geht, um an Geld zu gelangen. Ist dies Jehovas Wille, oder der Wille von geldgierigen Menschen? Ist dies das Gebot des Christus, oder setzt man vielmehr seine eigenen Vorteile ein, um über weltliche Rechtswege sich materielle Vorteile zu verschaffen? Sind die finanziellen Einschränkungen durch das weltweite Bezahlen von Entschädigungen an missbrauchten Kindern so groß, dass man jetzt auf diese Wege versucht, kleine finanzielle Ausgleiche zu schaffen?

Dies sind nur einige wenige Bibeltexte, worin Christen aufgefordert werden, „richtig“ zu handeln, so zu sein, wie es sich eben für „wahre Christen“ gebührt. So zu sein, wie der „himmlische Vater“ ist. Doch lieben Jehovas Zeugen wirklich ihren Nächsten? Lieben sie ihre Feinde? Kann man von Liebe sprechen, wenn alles getan wird, um Menschen regelrecht zu „vernichten“? Müssten sich Jehovas Zeugen nicht vielmehr darüber freuen, dass ihre eigenen Publikationen anderweitig verbreitet werden? Warum in diesem speziellen Fall nicht? Liegt es nicht daran, weil es Informationen gibt, die eben weder die Öffentlichkeit noch Zeugen Jehovas im Allgemeinen wissen dürfen? Offenbar haben Jehovas Zeugen sich, insbesondere die Wachtturm-Gesellschaft, um keines dieser Dinge auch nur im Ansatz bemüht. Offensichtlich ist es ihnen völlig egal, was die Bibel von wahren Christen fordert! Und ganz offensichtlich können Jehovas Zeugen NICHT den heiligen Geist besitzen. Damit wäre ein weiteres Mal der Beweis erbracht, dass Jehovas Zeugen nicht das „auserwählte Volk“ sind, so wie sie es von sich selbst immer gerne behaupten. Sie haben weder YHWH’s Geist, noch besitzen sie irgendeine Form der Erkenntnis darüber, geschweige denn beweisen sie sich dadurch, dass sie geforderte Merkmale öffentlich ausleben und sich daran halten!

Warum nennt ihr mich dauernd ›Herr!‹, wenn ihr doch nicht tut, was ich euch sage?(Lukas 6,46)

Wie wird es all jenen ergehen, die immer wieder „Herr!“, „Herr!“ rufen, aber nie die Anerkennung Christus genossen, und nie die Anerkennung YHWH’s gehabt hatten? Jesus Worte sind eindeutig, wenn er zu verstehen gibt:

Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man denn Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln? So bringt jeder gute Baum gute Früchte; aber ein fauler Baum bringt schlechte Früchte. ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen. Jeder Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Darum, an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel. Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen Dämonen ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viele Machttaten getan? Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, die ihr das Gesetz übertretet!“ (Matthäus 7,15-23)

Haben sich Jehovas Zeugen nicht offenkundig in dem Fall der „Zwangsvollstreckung“ als wahre Wölfe in Schafspelzen erwiesen? Hat man nicht durch die Beweislast, den wahre Christen vorgegeben ist, und an den sich die Wachtturm-Organisation nicht gehalten hat, als „fauler Baum“ erwiesen, dessen „faulen Früchte“ ebenfalls offenkundig und klar ersichtlich sind? Ist damit nicht der klare Beweis erbracht, dass die Wachtturm-Gesellschaft einem abgestorbenen Baum gleicht, dem gar nichts anderes erwarten kann, als in das Feuer geworfen und damit vernichtet zu werden?

Wie treffend ist in dieser Betrachtung das Zitat von Edward Snowden, wenn er richtig feststellte:


Wachtturm Gesellschaft gegen Wahrheitenjetzt Zwangsvollstreckung und Haftbefehl Eward Snowden Kindesmissbrauch Wahrheiten jetzt! Wachtturm-Gesellschaft gegen Wahrheitenjetzt: Zwangsvollstreckung mit HaftbefehlWenn das Aufdecken von Verbrechen wie ein begangenes Verbrechen behandelt wird, werden wir von Verbrechern regiert.

Und auch diesem „Wesensmerkmal“ von „Verbrechern“ findet unter Beweislast auch in den Heiligen Schriften ebenfalls Einklang, wenn sie unmissverständlich lehrt:

Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln! Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir nicht zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir nicht zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich nicht aufgenommen. Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich nicht gekleidet. Ich bin krank und im Gefängnis gewesen und ihr habt mich nicht besucht. Dann werden auch sie antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig gesehen oder als Fremden oder nackt oder krank oder im Gefängnis und haben dir nicht gedient? Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem von diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan. Und sie werden hingehen: diese zur ewigen Strafe, aber die Gerechten in das ewige Leben.(Matthäus 25,41-46)

Heuchelei und Doppel-Moral

Millionen von gutgläubigen Menschen, die durch Indoktrination davon überzeugt sind, dass die Wachtturm-Gesellschaft das „wahre Volk Jehovas sei“, werben im völligen Irrglauben andere Menschen, und betrügen ebenfalls unbewusst auch sich selbst.

Die eigenen Mitglieder werden stets reglementiert. Kritisch genau wird darauf geachtet, dass die Lehren der leitenden Körperschaft innerhalb der Versammlung eingehalten werden, die auf falsch angewendete biblischen Lehren fundamentiert wird. Sollte es auch nur zu dem kleinen „Verstoß“ kommen, wird haargenau im sogenannten „Hirtenbuch“ für Älteste Anweisungen erbracht, wie man in jeweiligen Fällen zu urteilen und richten habe. Kommt es aus Sicht eines Ältestengremiums deshalb nicht zur „Reue“, wird ein Ausschluss verhängt – damit auch die gesamte Facette an Bestrafungen, einschließlich den sozialen Tod, eine öffentliche „Steinigung“ durch Rufmord, sowie die soziale Ächtung von Freunden und Familienangehörigen.

Den einzelnen Mitgliedern sind strenge Richtlinien auferlegt, die mit den nötigen Konsequenzen zu rechnen haben. Doch wie verhält es sich mit der Wachtturm-Organisation selbst?

Während diese treue zu Menschen fordert, zu den internen Lehren der leitenden Körperschaft, und damit ein Guru-Sektenartiges-Verhalten verlangt wird, glaubt die Wachtturm-Gesellschaft durch ihren Handlangern selbst, im Geheimen alles tun zu können. Es ist nichts weiter als Heuchelei und eine widerwärtige Doppel-Moral, wenn man durch „geheimen Schriftverkehr“ sämtliche biblischen Gesetze und Gebote außer Kraft setzt und besten willens missachtet, während man von allen anderen ein treues Bibel-Regime fordert.

Heuchlerisch, wie die Wachtturm-Gesellschaft sich selbst zu erkennen gibt, durch ihr Verhalten, hat sie natürlich auch hierfür wieder einen „göttlichen Rat“ zur Verfügung. Der Wachtturm vom 1. August 1988 sagte auf Seite 19:

Wer ein Doppelleben führt, ist eigentlich ein Falschspieler, ein Betrüger, ein Heuchler (Psalm 12:2; 2. Timotheus 3:13). Er gleicht Satan, der „immer wieder die Gestalt eines Engels des Lichts annimmt“ (2.Korinther 11:14, 15). Auch gleicht er den religiösen Führern, zu denen Jesus sagte: „Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler, weil ihr getünchten Gräbern gleicht, die zwar von außen schön scheinen, innen aber voll von Totengebeinen und jeder Art Unreinheit sind. So erscheint auch ihr von außen zwar vor Menschen gerecht, im Innern aber seid ihr voller Heuchelei und Gesetzlosigkeit“ (Matthäus 23:27,28). Ein Doppelleben zu führen ist zweifellos ein schwerwiegendes Vergehen gegen Gott. Eine weitere ernst zu nehmende Tatsache ist folgende: Ein heuchlerisches Verhalten kann nicht für immer verborgen bleiben. „Schon durch seine Handlungen gibt sich ein Knabe zu erkennen, ob sein Tun lauter und gerade ist“, heißt es in der Bibel (Sprüche 20:11; Lukas 12:1-3). Ja, dein Tun, ob gut oder böse, wird schließlich bekannt werden. Und wie die Bibel zeigt, wird Gott Heuchler streng bestrafen (Matthäus 24:51). Gewiß solltest du bestrebt sein, kein Doppelleben zu führen.” (Wachtturm, 1. August 1988, Seite 19)

Wahrheitenjetzt! deckt über die Jahre bereits falsche Lehren und Verbrechen aus biblischer Sicht auf, damit alle Menschen zu einer „genauen Erkenntnis“ der Wahrheit gelangen. Wie treffend demnach doch auch die Aussage aus dem Wachtturm vom 14. April 1974 ist, wenn dieser richtig festgestellt hat:

Wozu führt es, wenn einer Lüge nicht widersprochen wird? Trägt Stillschweigen nicht dazu bei, daß eine Lüge als Wahrheit verbreitet wird, und besteht dadurch nicht die Gefahr, daß viele Menschen leichter unter ihren Einfluß kommen und möglicherweise ernsten Schaden erleiden? Was geschieht, wenn man einen schlechten Wandel oder ein unsittliches Verhalten duldet, statt es bloßzustellen oder zu verurteilen? Ist es nicht so, als ob man eine ansteckende Krankheit verheimliche, ohne sich zu bemühen, sie auszuheilen und ihre Ausbreitung zu verhindern? […] Wenn du zu den Menschen gehörst, die Gott treu bleiben möchten, solltest du dich mit solchen Fragen auseinandersetzen. Wieso? Weil Diener Gottes zu allen Zeiten in Situationen kamen, in denen sie sich mit solchen Fragen auseinandersetzen mußten. Sie waren verpflichtet, Unwahrheit und Verbrechen bloßzustellen und die Menschen vor Gefahren und vor Täuschung zu warnen — nicht nur in einem allgemeinen Interesse, sondern ganz besonders im Interesse der reinen Anbetung. Es wäre viel leichter für sie gewesen, Stillschweigen zu bewahren oder nur das zu sagen, was die Menschen gern hören wollten. Ihre Treue zu Gott und ihre Liebe zum Nächsten bewog sie jedoch zu reden. Sie erkannten, daß ‘offene Zurechtweisung besser ist als verborgene Liebe’ (Spr. 27:5). Und wer war es hauptsächlich, der Jesus widerstand, als er die Wahrheit freimütig bekanntmachte und damit bloßstellte, wodurch Gottes Gesetze übertreten wurden? Waren es nicht die religiösen Führer, die Schriftgelehrten, die Pharisäer und die Oberpriester? Lies selbst, was die Bibel darüber in Matthäus 16:21, 20:18, 19 und 23:13 berichtet. […] Bist du der Meinung, daß man Lügen nicht widerspruchslos hinnehmen sollte? […] Vielleicht bist du auch dafür, daß Unrecht bloßgestellt werden sollte. Was aber, wenn es von religiös eingestellten Leuten begangen wird, vielleicht von Mitgliedern deiner Kirche? Veranlaßt dich die Treue zu Gott, für das einzutreten, was recht ist? […] Deswegen müssen wahre Christen ihre Stimme erheben und dürfen sich nicht zurückhalten, falsche Lehren und unbiblische Bräuche der Religionsorganisationen der Welt bloßzustellen. […] Ihre Treue zu Gott und ihre Liebe zum Nächsten erfordert es, darauf hinzuweisen.“ (Der Wachtturm, 14. April 1974, Seite 227-230)

Der Hass und die „Tötungswut“ der Wachtturm-Gesellschaft

Immer wieder findet auf Kongressen, in Vorträgen und Publikation eine regelrechte Hasspredigt gegen Diener YHWH’s und Nachfolgern Christus Jesus statt, die nach biblisch geschultem Gewissen, christlich gesehen richtig gehandelt haben und Abstand von den unchristlichen Lehren der leitenden Körperschaft vornahmen. Diese Diffamierung Andersdenkender kann man in unzähligen Veröffentlichungen der Wachtturm-Gesellschaft finden. In ihrem Denken ist ein Abtrünniger eigentlich des Todes würdig. Das zeigt folgendes Zitat aus dem Wachtturm vom 15.01.1953:

Das Gesetz des Landes und das durch Christus kommende Gesetz Gottes verbieten es uns, Abtrünnige zu töten, selbst wenn es eigene Familienangehörige nach dem Fleische wären. Indes verlangt Gottes Gesetz von uns, dass wir die Tatsache, dass ihnen die Gemeinschaft seiner Versammlung entzogen wurde, anerkennen. Dies sollte geschehen ungeachtet des Umstandes, dass das Gesetz des Landes, in dem wir leben, von uns fordert, zufolge einer gewissen natürlichen Verpflichtung mit solch Abtrünnigen unter demselben Dache zu wohnen und Umgang mit ihnen zu haben. […] Der Irrende wird zwar nicht getötet, doch sein Gemeinschaftsentzug wird von allen in der Versammlung respektiert.“ (Wachtturm, 15. Januar 1953, Seite 63; siehe 1963)

Die Wachtturm-Gesellschaft geht soweit offen zum Hass aufzurufen:

„Zu Abtrünnigen sollten wir so eingestellt sein wie David, der erklärte: „Hasse ich nicht die, die dich, o Jehova, aufs tiefste hassen, und empfinde ich nicht Ekel vor denen, die sich gegen dich auflehnen? Mit vollendetem Haß hasse ich sie gewiß. Sie sind mir zu wirklichen Feinden geworden“ (Psalm 139:21, 22). Abtrünnige machen heute gemeinsame Sache mit dem „Menschen der Gesetzlosigkeit“, der Geistlichkeit der Christenheit (2. Thessalonicher 2:3). Als loyale Zeugen Jehovas haben wir daher absolut nichts mit ihnen gemein.“ (Der Wachtturm, 17.07.1992)

Um zu hassen, was böse ist, muss ein Christ [den Ausgeschlossenen] hassen.“ (The Watchtower, 15. Juli 1961, Seite 420)

Weißt du aber auch, wie man haßt? Diese harten Worte bringen den gottgefälligen Haß zum Ausdruck, den auch du empfinden mußt, wenn du Gott gefallen möchtest. Haß ruft in uns Abscheu hervor. Etwas, was man haßt, ist einem zuwider, man ekelt sich davor, man kann es nicht ausstehen. [Folgender Satz ist nur in der englischen Watchtower-Ausgabe enthalten:] […] Man hasst ausgeschlossene Zeugen Jehovas in dem Sinne, wie man Gift oder einer giftigen Schlange aus dem Weg geht.“ (Wachtturm, 15.01.1975, Seite 442)

„Was wollen sie bewirken?… Sie sind wie „raubgierige Wölfe“ — darauf aus, die zutraulichen „Schafe“ in der Versammlung zu verschlingen, ihren Glauben zu zerstören und sie von der Wahrheit wegzulocken. […] Wie gehen falsche Lehrer vor? Auf sehr hinterlistige Weise. Abtrünnige schleusen „unauffällig“ schädliches Gedankengut ein, „schmuggeln“ ihre verkehrten Ansichten also heimlich, still und leise in die Versammlung. Und wie Betrüger, die mit geschickt gefälschten Dokumenten arbeiten, so versuchen Abtrünnige, anderen „verfälschte Worte“, also irreführende Argumente, unterzuschieben, um ihnen ihre verkehrten Ansichten als „echt“ zu verkaufen. Sie verbreiten „trügerische Lehren“ und „verdrehen“ die Schriften zu ihren Gunsten. Abtrünnige haben nicht das geringste Interesse daran, dass es uns gut geht. Ihnen zu folgen würde uns nur vom Weg zum ewigen Leben abbringen. […] Über Abtrünnige sagt die Bibel, dass sie „geistig krank“ sind und andere mit ihrem treulosen Gedankengut infizieren wollen.“ (Wachtturm vom 15.07.2011, „Wirst du auf Jehovas deutliche Warnungen hören?“

Die Wachtturm-Gesellschaft zeigt vollständig, dass keine wirkliche Liebe in ihren Herzen steckt. Denn wenn es wohl das Gesetz des Christus und des Landes zulassen würde, würden sie sogenannte „Abtrünnige“, alle ehemaligen Zeugen Jehovas, töten lassen. Aber woher kommt dieses Empfinden? Von dem Schöpfer, der „Liebe ist“, oder von dem Teufel, der gemäß der Heiligen Schrift für alles Schlechte steht, insbesondere „Hass“ und „Totschlag“?

Es ist daher nur verständlich, dass die Wachtturm-Gesellschaft sich ebenfalls auf die Worte von König David bezieht, dass „Hass“ etwas gutes sei. Wohlgemerkt dass David tausende Menschen getötet hat, darunter Männer, Frauen, Kinder, Babys und Tiere. Aber heiligt der Zweck wirklich die Mittel? Für die Wachtturm-Gesellschaft offensichtlich ja. Mit anderen Worten: Hass ist schlecht, es sei denn du hasst aus dem richtigen Grund. Mord ist auch schlecht, es sei denn es trifft unsere „Feinde“.

Das Aufdecken von Verbrechen trägt vortreffliche Frucht

Prüft, was dem Herrn wohlgefällig ist, und habt nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis; deckt sie vielmehr auf.“ (Epheser 5,10-11)

Wie die Heilige Schrift selbst lehrt, ist es YHWH selbst, der den Gerechten segnen wird, und alle Früchte durch Geist mehren bis zum Überfluss, bis kein Bedarf mehr sein wird. Seitdem Wahrheitennjetzt! ins Leben gerufen wurde, und seitdem vermehrt Aufklärung betrieben wird, insbesondere über die Machenschaften der Wachtturm-Gesellschaft, die man als „unfruchtbare Werke der Finsternis“ deklarieren kann, haben Millionen Menschen die Wahrheit hinter der „Wahrheit“ erkannt. Weltweit ist festzustellen, dass eine große Anzahl von Menschen die babylonische Organisation verlassen, trotz der Sanktionen durch Ausschluss und der damit verbundenen Isolierung.

Ein gewaltiger Anstieg konnte Wahrheitenjetzt! feststellen, nachdem die Wachtturm-Gesellschaft versucht hat, diese Seite zu schließen und vor Gericht gegangen ist. Auszugsweise ein Screenshot aus dem Monat vom Juni 2018:
Wachtturm Gesellschaft gegen Wahrheitenjetzt Zwangsvollstreckung und Haftbefehl Cloudflare 160 Million Kindesmissbrauch Wahrheiten jetzt! Wachtturm-Gesellschaft gegen Wahrheitenjetzt: Zwangsvollstreckung mit Haftbefehl

Die interne Statistik von Cloudflare, die Proxy-Server weltweit zur Verfügung stellen, konnte einen Traffic von Wahrheitenjetzt! allein in Amerika von über 160 Millionen messen, darin sind andere Länder noch nicht inbegriffen. Die Aufklärungsarbeit von Wahrheitenjetzt! verbreitete sich über den gesamten Globus in über 200 Ländern dieser Welt. Bemerkt sei: Es gibt laut interner Statistik von der Wachtturm-Organisation gerade einmal über 8 Millionen aktive Verkündiger.

Damit können wir festhalten, das sämtliche Versuche ausgehend von der Wachtturm-Gesellschaft, die Informationen der Website zu verbieten bzw. anderen nicht zugänglich zu machen, gescheitert ist. Das Gegenteil ist der Fall und bewirkte einen Ansturm an wahrheitsliebenden Menschen, wie es sie bisher noch nie gegeben hatte. Dafür möchten wir uns bei der Wachtturm-Gesellschaft recht herzlich bedanken.

Offene Worte an Armin Pikl, dem Rechtsanwalt der Wachtturm-Gesellschaft

Als Rechtsanwalt ist es zwingend erforderlich, sich mit sogenannten „Abtrünnigen Gedanken“ auseinander zu setzen. Wie ist es dir speziell möglich, ein reines Gewissen vor Jehova noch zu haben, wenn du durch die Wachtturm-Organisation veranlasst, eigene Brüder zu verfolgen, ihnen Pfändungen aufzuerlegen, sogar Haftstrafe – selbst wenn sie eines Tages mit Christus regieren werden? Hat dies Gott von dir gefordert, oder ist es der Wille von Menschen, dessen Befehl du gehorchst, wie eine Marionette?

Ist die jahrelange Instrumentalisierung bei dir wirklich so ausgereift, dass ein wahrheitsliebendes Herz – wenn dieses überhaupt vorhanden ist – nicht zurecht ernsthafte Zweifel bekundet, nachdem von Wahrheitenjetzt!, aber auch vielen Anderen, Thematiken wie „Kindesmissbrauch“, „Falsche Prophetie“, „UNO-Beziehung“, „Machtmissbrauch“, „Psychische Folgen und Suizid von Ausgeschlossenen“ und 100te weitere Themen vollständig erörtert wurden? Gehörst du wirklich zu den Menschen, die den Pharisäertum gleichen, die genau wussten, dass Jesus Christus der Messias ist, und dennoch ihn töteten? Wäscht du deine Hände auch in Wasser, wie Pontius Pilatus und meinst, dich würde dann keine Schuld mehr treffen? Oder gehörst du zu den Menschen, die – wie der Wachtturm es sagte – Hass in ihren Herzen zulassen, sofern es für die „richtige Sache“ stattfindet, und der auch – wenn er offiziell dürfte – eine „Tötungswut“ gegenüber Andersdenkenden entwickelte? Wie infam kann ein Mensch werden, wenn er zum blinden Werkzeug einer Religionsgemeinschaft wird?

Was erwiderst du deinem Schöpfer, wenn auch du vor dem Richterstuhl Gottes stehst, in dem vollen Bewusstsein die Gedanken aus Matthäus 25,41-46 zu kennen? Wirst du erwidern, dass du im völligen Unwissen gehandelt hast, ohne die Wahrheit zu kennen? Oder wirst du dich ausreden, und diese Verantwortung von dir selbst versuchen abzuschieben, weil du nur im Auftrag der Organisation gehandelt hast? Wem gehorchst du? Gott, oder den Menschen?

Während tausende Menschen, die aus ihrer eigenen Unmündigkeit und der Instrumentalisierung der Wachtturm-Gesellschaft, erwacht sind, und die Wahrheit hinter der „Wahrheit“ erkannt haben, zurecht davon sprechen, dass die internen Gesetze die Gesellschaft zu einer „Täter-Schutz-Organisation“ machen, einem „geistigen Paradies für Pädophile“, so sind es die konditionierten Zeugen Jehovas selbst, gefangen in goldenen Fesseln, die von einem „geistigen Paradies“ sprechen. Wie immer liegt wohl die wirkliche Wahrheit irgendwo dazwischen. Doch wir sind uns sicher, Angesicht der Fakten und der eigenen Verhaltensmuster, dass du dich in diesem „Paradies“ sicherlich sehr wohl fühlst.

Doch Babylon wird Rechenschaft ablegen müssen und vernichtet werden. Sind die Worte des Herrn dir nicht verständlich genug, wenn er betonte, dass der, der ewig Leben will, das geistige Babylon verlassen muss? Warum sich demnach in einem geistigen Babylon weiterhin noch aufhalten? Ist es die Angst vor dem sozialen Tod? Die Angst außerhalb der Organisation von Jehova verworfen zu sein?

Die Antwort auf diese Fragen kannst du dir selbst allein am Besten beantworten. Wahrheitenjetzt! wünscht dir, dass auch du die Wahrheit hinter der „Wahrheit“ eines Tages erkennen wirst, und deinen Geist und dein Herz freimachst, von falscher Konditionierung und Instrumentalisierung. Soviel sei gesagt, dass Wahrheitenjetzt! nach dem Musterbeispiel des Christus dir vergeben hat und dir nur das Beste wünscht.

Abschließend möchten wir jedoch eine letzte Frage stellen, insbesondere auch deshalb, da die Ältestenbücher, weshalb der ganze Anklageprozess entstanden ist, sich mit Kindesmissbrauch innerhalb der Organisation auseinander setzt.

Wachtturm Gesellschaft gegen Wahrheitenjetzt Zwangsvollstreckung und Haftbefehl Kindesmissbrauch Kindesmissbrauch Wahrheiten jetzt! Wachtturm-Gesellschaft gegen Wahrheitenjetzt: Zwangsvollstreckung mit Haftbefehl

„Wenn Jehova seine eigenen Ältesten nicht stoppen kann Kinder zu vergewaltigen, was lässt dich annehmen, dass er sich um dich sorgt?“ Infolgedessen ebenfalls zurecht gestellt die Frage: Wenn Jehova die Macht hat, so etwas zu stoppen, es jedoch dennoch nicht tut, kann es sich dann wirklich um seine Organisation handeln?

Zusammenfassung

Die Wachtturm-Gesellschaft setzt alles daran, mit eigenen Brüdern und wahrheitsliebenden Anbetern vor Gericht zu gehen, sofern diese es wagten, öffentlich aufzuklären. Ihnen ist es völlig egal, was mit diesen Menschen geschieht, selbst wenn diese inhaftiert werden sollten. Dadurch zeigt die Wachtturm-Gesellschaft ganz eindeutig, welche geistige Einstellung sie in Wahrheit vertritt. Solange es um Machtmissbrauch und Geld geht, sind alle Mittel recht. Während man von den eigenen Mitgliedern peinlich genau eine Umsetzung der Interpretation der leitenden Körperschaft aus der Bibel fordert, glaubt die Wachtturm-Gesellschaft sich selbst nicht an biblische Maßstäbe halten zu müssen, sofern sie glauben, dass niemand es sieht. Dank der wertvollen Aufklärungsarbeit ist es jedoch Millionen Menschen möglich geworden, hinter diesen Kulissen Einblick zu erhalten. Auch in diesem speziellen Fall hat sich die Wachtturm-Gesellschaft durch ihre eigenen „faulen Früchte“ als unchristliches Werkzeug selbst enttarnt. Dieses Verhalten beruht weder auf den Willen Gottes, noch auf den Willen Christus, und ist eine bewusste Verleugnung gegen den heiligen Geist. Die Bibel findet für derartiges Verhalten eine klare Antwort: Ewige Vernichtung.

„MENE MENE TEKEL! Gott hat gezählt die Tage Deiner Königsherrschaft und sie beendet. Du wurdest auf der Waage gewogen und für zu leicht befunden!“

Wahrheitenjetzt! wird auch weiterhin die Briefe der Wachtturm-Gesellschaft veröffentlichen und allen Menschen zur Verfügung stellen. Wer in der Wahrheit ist und sie lebt, ist sich sicher, dass die Wahrheit immer obsiegt.

Für mich nun ist es etwas sehr Geringfügiges, daß ich von euch oder von einem menschlichen Gerichtshof beurteilt werde. Ja, ich beurteile mich auch selbst nicht. Denn mir ist nichts bewußt, was gegen mich spräche. Doch dadurch werde ich nicht als gerecht befunden, der mich aber beurteilt, ist Jehova; Denn wenn wir leben, leben wir für Jehova, und auch wenn wir sterben, sterben wir für Jehova. Darum, wenn wir leben und auch wenn wir sterben, gehören wir Jehova.“ (1. Korinther 4,3-4Römer 14,8 – Neue-Welt-Übersetzung)

Ich weiß von deinen Leiden und von deiner Armut – aber du bist reich! Ich kenne den Spott derer, die gegen dich arbeiten, die sich als Juden [Volk Jehovas] ausgeben, es aber nicht sind, weil ihre Synagoge eine Synagoge des Satans ist. Fürchte dich nicht vor den Leiden, die dir bevorstehen! Der Teufel wird einige von euch ins Gefängnis werfen und euch versuchen.(Offenbarung 2,9-10)

Maranatha! Der Geist YHWH’s ist mit den Auserwählten für immer!

von |März 19th, 2019|Kommentare deaktiviert für Wachtturm-Gesellschaft gegen Wahrheitenjetzt: Zwangsvollstreckung mit Haftbefehl

An die leitende Körperschaft

Wahrheiten jetzt! ist dankbar dafür, dass die Wachtturm-Gesellschaft der Website so viel Aufmerksamkeit gibt. Die Themen auf dieser Website müssen die Wachtturm-Gesellschaft so sehr stören, dass sie alles daran setzen den Betreiber in Gerichtsprozesse zu ziehen um ihm hohe Geldstrafen (bis zu 250.000€) oder ersatzweise 6 Monate Haft anzudrohen. Liebe leitende Körperschaft, D. H. Splane, A. Morris III., D. M. Sanderson, G. W. Jackson, M. S. Lett. S. F. Herd, G. Lösch und G. H. Pierce:

Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, nur die Lüge braucht Gesetzesschutz!

Erwartet Gott und Jesus das von euch? Hätte Jesus so gehandelt? Ihr sagt von euch selbst das ihr vom "Geist geleitet" seid. Ihr sagt selbst das ihr geistgesalbte Christen seid. Ihr sagt selbst das die Bibel über allem steht. Warum macht ihr euch dann selbst, durch Gerichtsprozesse lächerlich? Warum versucht ihr erneut zu richten? Warum wollt ihr nicht in die Fußstapfen Jesu treten, der so mild gesinnt war?

"Nun hatte Simon Petrus ein Schwert und zog es und schlug nach dem Knecht des Hohenpriesters und hieb ihm sein rechtes Ohr ab. Und der Knecht hieß Malchus. Da sprach Jesus zu Petrus: Steck das Schwert in die Scheide! Soll ich den Kelch nicht trinken, den mir der Vater gegeben hat?" (Johannes 18:10, 11)

Da ihr euch offensichtlich auf dem Weg der Finsternis befindet, wünscht euch Wahrheiten jetzt! sehr baldig, Jesus anzuerkennen und ihm nachzufolgen, um dem Willen des Vaters zu tun!