Jehovas Zeugen – Die Instrumentalisierung der Lüge

Auf der Suche nach der Wahrheit befindet sich jedes Individuum in einem Prozess aus Lernen und Glauben. In der Fülle der Informationen, die heute auf uns hereinströmen mögen, ist es schwierig den Überblick über all dessen zu bewahren und den „roten Faden“ zu sehen. Welche Orientierungspunkte bedienen wir uns, um die richtigen Fragen zu stellen, kritische Zweifel umzusetzen sowie zwischen Wahrheit und Lüge zu unterscheiden?

JW.ORG, ManipulationDas wohl größte Drama auf diesem Planten ist, dass hochgradig manipulierte Menschen ihre Manipulierer verteidigen, weil sie selber die Wahrheit für Manipulation halten.

Alles, was der Mensch lernt, hat dieser im Laufe seines Lebens meist ungeprüft von Dritten aufgenommen. Jede dieser Erkenntnisse sind damit oftmals eine Zusammenlegung von Glauben, Vorurteilen und der Überzeugung von Dritten.

Es ist schwierig alle Erkenntnisse, die uns als Mensch sowie unserer Überzeugung ausmachen, vollständig zu hinterfragen. Wahrscheinlich würden wir auch an einem Punkt angelangen, in der wir diesen Zustand des geglaubten Wissens als Faktum ansehen müssen, obwohl es dafür eigentlich keine wirklichen Belege gibt. Wir stellen fest, dass alles, was „die Welt im innersten Zusammenhält“ auf eine Überzeugung aufbaut, die von bloßer Annahme, von Glauben, geprägt ist, nicht von Wissen und Faktum.

In dem wir uns selbst eine „Wohlfühlbasis“ ausbauen, zum Schutze unserer Selbst und der eigenen Psyche, vermag es als eine Zerreißprobe bis auf das tiefste Mark zu erscheinen, alles zu Hinterfragen und mit dem nötigen, gesunden Zweifelsauge zu betrachten.

Dennoch sollte dieser Weg als lohnenswert angesehen werden, sofern wir die innere Stärke bekunden und für uns selbst behaupten zu wollen, wir haben alles geprüft und lieben die Wahrheit, deren Weg wir mit unseren Fußstapfen folgen und eine Spur für unsere Nachwelt hinterlassen. Insbesondere ist diese Lebenseinstellung wichtig, wenn es um religiös motivierte Menschen geht, die es als Hoheitsaufgabe betrachten, ihrer Überzeugung Ausdruck zu verleihen, da auch ihr persönliches Gottesbild und deren „Wahrheit“ der Gegenstand gegenwärtiger Versuchung ist und auch dieses an die erste Stelle ihres Lebens zu stellen.

Durch das interne Leben als Zeuge Jehovas, der sich in einer Organisation befindet, die selbst von sich behauptet „das Werkzeug Gottes“ zu sein, sie ja selbst in internen Publikationen sogar als „Mutter“ eines jeden „wahren Christen“ bezeichnet wurde, ist es um so wichtiger, die Lehren auf einen Prüfstand zu stellen. Doch woran kann man „wahre Lehre“ von „falscher Lehre“ unterscheiden? Welches Fundament setzen wir als Maßstab ein? Der Interpretationsspielraum mag weit gemessen sein, deshalb ist es gut, bei elementaren Dingen anzufangen, Dinge die jeder selbst, egal welchen Glaubens- oder Wissensstandes, prüfen kann.

Eine Lehre, die sich selbst – ohne ein menschliches Dazutun – entkräftet, ist in jeder Hinsicht elementar, für sich stehend und bezeugt ihre eigene Falschheit. So könnten viele Lehren sicherlich angeführt werden, die diese Eigenschaften aufweisen, insbesondere in den Publikationen von Jehovas Zeugen.

Doch wenn das Glaubens-Fundament, dass auf alles aufbaut, sich selbst als unwahr kristallisiert, gibt es keinen Interpretationsspielraum mehr für alle weiteren Lehren, die ebenfalls auf eben dieses aufbauen.

1914, falsche Lehre, GenerationAfter drawing attention to the many things that have marked the period from 1914 onward, Jesus said: „This generation will by no means pass away until all these things (including the end of this system) occur.“ (Matthew 24:34, 14) Wich generation did Jesus mean? He meant the generation of people who were living in 1914. Those persons yet remaining of that generation are now very old. However, some of them will still be alive to see the end of this wicked system. so of this we can be certain: Shortly now there will be a sudden end to all wickedness and wicked people at Armageddon.(You can live forever in Paradise on Earth, edited by Jehovah’s Witnesses)

Übersetzung aus dem Englischen:

„Nachdem Jesus auf die vielen Dinge aufmerksam gemacht hatte, die die Zeit ab 1914 geprägt haben, sagte er: „Diese Generation wird auf keinen Fall vergehen, bis all diese Dinge (einschließlich des Endes dieses Systems) geschehen.“ (Matthäus 24:34, 14) Welche Generation meinte Jesus? Er meinte die Generation von Menschen, die 1914 lebten. Diejenigen, die noch von dieser Generation übrig sind, sind jetzt sehr alt. Einige von ihnen werden jedoch noch am Leben sein, um das Ende dieses bösen Systems zu sehen. Daher können wir sicher sein: In Kürze wird es ein plötzliches Ende aller Bosheit und aller Bosheiten durch Harmagedon geben.(Du kannst für immer im Paradies auf Erden leben, herausgegeben von Jehovas Zeugen)

Die Schlussfolgerung:

Eine Lüge ist eine Lüge. Wenn man über 100 Jahre eine Lüge lehrt, die zu 100% nicht eingetroffen ist, ist sie eine Irrlehre. Alle Menschen, die 1914 erlebt haben, sind seit Jahren tot. Auch wenn man versucht die Geschichte auszuradieren, indem man diese Irrlehre in der Neuzeit anders verkaufen will, ist und bleibt sie eine Lüge. Jehovas Zeugen sind eine Lüge, ihre Lehren sind eine Lüge, ihr Glaube ist eine Lüge.

Die Wachtturm-Organisation selbst schreibt:

„Wovon kann man sich auf der Suche nach der richtigen Religion leiten lassen? Die Encyclopædia Universalis hebt zu Recht die Wichtigkeit der Wahrheit hervor. Eine Religion, die Lügen lehrt, kann unmöglich wahr sein. Der größte Prophet, der sich jemals auf der Erde befand, sagte: „Gott ist ein GEIST, und die ihn anbeten, müssen ihn mit Geist und Wahrheit anbeten (Johannes 4:24).“ (Der Wachtturm, 01.12.1991, „Ist es gleich, welcher Religion man angehört?“)

So bleibt einem wahrheitssuchenden Menschen keine andere Wahl, als einem organisationstreuen Zeugen Jehovas zu Antworten: „Du hast nicht die Wahrheit. Du bist nicht der glücklichste Mensch auf Erden. Du wirst nicht ewig in einem irdischen Paradies leben. Du hilfst nicht mit diesen Lehren anderen Menschen. Du hast keine Liebe zu der Wahrheit, außer der Irrlehre, die man Dich „Wahrheit“ gelehrt hat.“

Doch wie sieht es mit den vielen Menschen aus, die bereits sich von falschen Lehren, Lügen und der Instrumentalisierung durch Dritte befreit haben?

Einem Zeugen Jehovas wird folgende Wahl gelassen: „Entweder du glaubst, was WIR glauben – oder du gehörst nicht mehr zur Familie!“. So sieht die „Religionsfreiheit“ von Jehovas Zeugen im Alltag aus. Millionen Menschen, die sich weltweit an dieser Ächtung und Isolation halten, zum Gunsten der Lüge und der Manipulation durch die Organisation, aufgrund der egozentrischen Belohnungslehre des ewigen Lebens die niemals eintreffen wird, zerstören sie das Leben von sich selbst und anderen.

Die Idiotie von Sekten und Kulten, insbesondere der von Jehovas Zeugen – dieser von Kindesalter instrumentalisierte Intelligenzdefekt schwersten Grades, der im 21. Jahrhundert immer noch praktiziert wird und traurige Realität ist-, wird zum geistigen Gefängnis für Millionen von Menschen!

Zusammenfassung:

Jehovas Zeugen sind das Produkt aus Glauben (Nicht-Wissen) und der Instrumentalisierung Dritter. Alle darin sind Opfer, jedes Kult-Mitglied behindert die wahre Erkenntnis des Anderen. Es wird sich gegenseitig in der religiösen Filterblase blind und ignorant gehalten. Selbst die jetzigen Führer, der selbsternannte „treue und verständige Sklave“, hat „klein“ als Sektenmitglied angefangen und wurde innerhalb der Organisation erzogen, so zu denken und die Herde zu führen. Die Organisation hat sich zu einer selbstagierenden, dritten Person entwickelt, die über alle Maßen erhaben sei und über Gott stehe. Die wahre Furcht für diese autarkischen Prozesse sind die Aussteiger, die den selbstzerstörerischen Weg beendet haben und nicht mehr Teil dieses Systems sind.

Jehovas Zeugen – Lebensbericht: „In der Sekte hatte ich Angst vor Gott!“

Markus aus Zürich wuchs als Zeuge Jehovas auf. Im Gespräch erzählt er von seinem Alltag in der Sekte, dem Gefühl ständig unter Druck und Beobachtung zu stehen und seinem Ausstieg.

Vor zwei Jahren begann für den 26-jährigen Zürcher Markus ein neues Leben – er verließ die Zeugen Jehovas. Eine Glaubensgemeinschaft, die den Alltag all ihrer Mitglieder streng kontrolliere und bewusst lenke, wie wir erfahren. «Ich bin in dieser Sekte aufgewachsen und stand entsprechend unter ihrem Einfluss. Für mich war es normal, ich kannte es nicht anders», erinnert er sich.

Die Bibelstunden waren richtig öde

Trotzdem hat er schon früh bemerkt, dass seine Familie nicht so war, wie die seiner Mitschüler. «Wir haben zum Beispiel nie Geburtstag oder Weihnachten gefeiert. Die anderen Kinder haben oft gefragt, warum ich anders bin – ich wusste es aber selbst nicht.» Anstelle von Kindergeburtstagen gab es Zusammenkünfte im Versammlungszentrum der Zeugen, dem «Königreichssaal». Dreimal die Woche.

Hier wurden Bibelpassagen studiert, von den «Ältesten» Reden über das «richtige» Leben gehalten und neue Erkenntnisse aus dem «Wachtturm» – der sekteninternen Zeitschrift – weitergegeben. Immer und immer wieder. «Natürlich war das richtig öde für uns Kinder. Wir haben immer nur darauf gewartet, dass es endlich vorbei ist und wir miteinander spielen können.»

Die frohe Botschaft vom Weltuntergang

Freundschaften oder gar Beziehungen mit «Weltlichen», wie die Zeugen alle Nicht-Angehörigen nennen, sind zwar nicht explizit verboten aber offen verpönt. Der Kontakt soll auf ein nötiges Minimum beschränkt werden, um sich vor schlechten Einflüssen zu schützen. «Die Zeugen leben in einer eigenen Blase. Alles, was da nicht reinpasst, ist satanisch. Sie haben einfach diese starke Schwarz-Weiss-Denkweise.»

Allein beim Missionieren sei es sogar erwünscht, sich nach aussen zu öffnen. So musste auch Markus von Tür zu Tür gehen, um vollkommen fremden Menschen die frohe Botschaft zu verkünden. «Die frohe Botschaft ist, dass die Welt untergeht», grinst der Sachbearbeiter. «Beziehungsweise, dass sie untergeht und man gerettet werden kann, wenn man sich den Zeugen Jehovas anschliesst.»

Harry Potter und Selbstbefriedigung sind dämonisch

Erste Zweifel an der Lehre der Sekte kamen ihm schon in früher Jugend. «Harry Potter war dämonisch, genau wie viele Filme und Musiker, Sex vor der Ehe, Selbstbefriedigung sowieso. Sogar die falschen Klamotten oder Frisuren können schon ein Affront sein. Man steht ständig unter Druck, wird genau beobachtet», sagt der Aussteiger.

«Sobald jemand das Gefühl hat, dass du auch nur ansatzweise vom Weg abkommen könntest, wirst du mit Gott konfrontiert. Sie fragen dich, ob du ihn traurig machen willst. Das willst du natürlich nicht.» Der Psychoterror war subtil, aber allgegenwärtig. «Ich war immer beschämt, wollte nie etwas falsch machen. Hatte fast schon Angst vor Gott und betete immer um Vergebung.»

Schon bei kleinen Vergehen, wie das Tragen einer «unangemessenen» Hose, müsse man mit öffentlicher Bloßstellung und Standpauken rechnen. Auch der Verlust von Privilegien wie Missionsarbeit sei eine häufige Strafe für falschen Lebenswandel.

Ein hoher Preis für ein freies Leben

Obwohl er sich schon sehr lange unwohl gefühlt habe, war es nicht einfach, sich aus der Gemeinschaft zu lösen. Ihm war immer klar, dass ein Ausstieg bedeuten würde, sein gesamtes bisheriges Leben zurückzulassen und ganz neu zu beginnen. Soziale Kontakte zu Aussteigern – «Abtrünnigen» – sind den Zeugen Jehovas untersagt. Trotzdem hat Markus den Schritt gewagt. Er hat sich quasi über Nacht und ohne grosse Worte aus der Gemeinde zurückgezogen.

Zu seinen Eltern hat er heute noch Kontakt – entgegen dem Drängen aus den Reihen der Gemeinschaft sind sie nicht bereit, ihren Sohn zu verstoßen. Alle anderen Beziehungen, teils auch jahrelange gute Freundschaften, sind von einem Moment auf den anderen in die Brüche gegangen. «Manche Leute fehlen mir sehr. Es tut auch weh, wenn ich ihnen auf der Strasse begegne und sie gehen an mir vorbei, als würden sie mich nicht kennen.»

Seine Entscheidung für ein neues Leben bereue er aber ganz und gar nicht. «Meinen Glauben habe ich verloren. Dafür habe ich jetzt den Raum und die Freiheit, meine Persönlichkeit zu entfalten und endlich ich selbst zu sein.»

Quelle: tilllate.com | Benjamin Quirico

Illustris

Wenn Aphorismen entstehen würden um einen anderen zu überzeugen, hätten sie ihren Zweck verfehlt. Meist dienen sie dazu, mich selbst zu erkennen.

Ich wurde gesegnet, ich wurde verflucht, vergöttert und verdammt. Über mein Leben erzählten sie Wahrheiten, der Rest war im Ersinnen von Lügen sehr einfallsreich. Einige nahmen mich wie die Heiligen auf, andere nahmen Abstand und behandelten mich wie einen Aussätzigen – trotz allem bin ich Gott immer treu geblieben und ich werde es auch noch weiterhin sein, bis in alle Ewigkeit! Amen!

Ich bin da angelangt wo ich eins immer stehen wollte: Göttliche Absolution meiner Sünden, freies Denken entfernt vom Zeitgeist, der so viele beherrscht, und die öffentliche Aussprache dessen, ohne Parteilichkeit für eine Seite zu beziehen!

Wenn ich in meinem Leben zurückblicke, dann bereue ich keine einzige meiner Taten, sondern ich bereue nur, für wen ich sie aus Liebe getan habe!

Gott hat selbst gesprochen, dass er uns „Leben und Tod“ vorgelebt hat, Segen und Fluch. An manchen Tagen frage ich mich, warum ich das Leben wählen soll, wenn der Tod um so viel mehr lukrativer erscheint – die Anziehungskraft des Nichts ist weitaus stärker als ein Leben voller Schmerz.

Mein freier Geist – davon bin ich überzeugt – ist wichtig in dieser Endzeit, in der jedes Individuum meine, es kenne die Antwort auf Fragen. Sich all zu sehr von einer Denkweise und einem Zeitgeist fortziehen zu lassen, würde meine eigene Objektivität auslöschen und das klare Verständnis auf anderen Gebieten beeinflussen.

Was ist der Sinn des Lebens? Eine Frage, über die so viele keine Antwort gefunden haben – anders als ich. Jetzt, wo ich mich nicht mehr mit derartig primitiven Fragen auseinander setzen muss, besteht eine weitaus wichtigere Frage: Was ist Gottes Sinn des Lebens? Kann Vater einen Sinn in seinem Leben sehen, wenn er schon immer existiert hat und existieren wird, oder galt diese Frage nur den Individuen, die Teil seiner Schöpfermacht geworden sind?

Die Erde ist das eiskalte Gefängnis in dem ich mich befinde, mein sündiger Leib die rostigen Gitterstäbe, die die Räumlichkeit von anderen Individuen trennt. Die kargen Wände nur ein Teil meines Unterbewusstseins, das mich allgegenwärtig mit quälenden Paradoxien konfrontiert, auf denen Antworten sich weiterhin suchen lassen. Stumme Schreie als semiotische Phänomene, das Glaube und Zweifel eins sind, der Beginn und das Ende einer nie endenden, autarkischen Bestrebung nach Unabhängigkeit. Der Seelenspiegel, in den ich täglich hinein zu blicken gedenke, ist Gottes heiliges Wort, um die Nichtigkeit meiner jetzigen, wertlosen Existenz vor Augen führen zu können. Das Fenster, aus dem ich unaufhörlich in die Ferne sehe, die zukünftige Hoffnung, die Hoffnung das primitive Menschsein und deren stofflichen Grenzen durch den adamischen Tod bald verlassen zu können um in das wahre Leben überzugehen.

Ich wünschte mir, die Welt könne mit meinen Augen sehen, dann würde sie deutlich erkennen, dass sie bis dahin nackt und blind gewesen war!

Stets bat ich den Vater um einen steinigen Weg voller Prüfungen; und was soll ich sagen, während ich mich auf diesen schweren Weg noch immer befinde, außer Danke für die Vollendung meines Glaubens?

Mein Weg zu Gott, ist der unmittelbar Direkte und nicht der über unvollkommene Menschen!

Das ist alles was ich über das göttliche Gericht weiß; Milliarden müssen sterben und nichts wird wieder so sein, wie es einmal war – die Wahrheit, die meine Existenz auflöst und mein Herz aufschreien lässt, denn auch von meinem Richterstab wird unendliches Blut fließen müssen!

Jeder meiner gewonnenen Glaubenskämpfe ist eine Erprobung für die kommende Schlacht.

Feigheit schweigt, Wahrheit spricht!

Es ist komisch – oft begreife ich nicht das Glück was ich bekommen habe, dir begegnet zu sein, meistens schätze ich es nicht. Es ist schade, denn ich habe das Gefühl als hätte ich nur geschlafen, doch jetzt ist wenigstens dieser kostbare Moment, wo ich erkenne und wertschätzen kann.

Ich bin von dieser widerwärtig krankhaften, stets mich umgebenden und allgegenwärtig eingeschränkten sowie primitiv elementar belehrenden Sichtweise, dass man einer Gehirnwäsche unterzogen wäre, von anderen beeinflusst ist und somit dem Zeitgeist erlegen sei, mehr als gesättigt. Dies ist das allumfassende Gesetz der metaphysikalischen Realität: Der Mensch ist sich selbst eigenes Sein, das Individuum, dass autarkisch Existent ist – es geht, steht und fällt ganz von allein, denn den Weg, den es gehen muss mit dazugehörigem, immer ubiquitären und omnipräsent Lebenskämpfen, kann es nur alleine gehen, entgegentreten, durchleben; Niemand anderes sonst!

Ich bin es mir leid, den Kopf 1000fach darüber zu zerbrechen, was andere aus meinem Handeln denken könnten – vor allem bin ich Individuum, eigenständiges Wesen und benötige nicht andere Meinungen um Entscheidungen zu treffen und dabei das Richtige zutun!

Ich denke realistisch und positiv, nur spricht das Leben seine eigene Sprache.

Wenn ich in meinem Leben zurückblicke, dann gibt es nur eine einzige Sache, die ich aus tiefsten Herzen bereue: Nicht meine gesamte Zeit für das Königreich Gottes genutzt zu haben!

„Gott möge meiner armen Seele gnädig sein“, ich kann es nicht mehr hören. Es ist eine bitterliche Wahrheit erkennen zu müssen, dass Religion stets den eigenen Egoismus fördert. Es dreht sich zu selten um Gott, sondern ausschließlich darum, dass wir ihn erachten, damit er unsere Wunden heilt; der Weg nach Erlösung, den Sinn unserer Existenz und ein Leben in Ewigkeit ist das große Ziel. Sie alle benötigen diese Himmelspolizei um ein „guter“ Mensch zu sein, dabei wissen doch alle, dass es dabei nur um Angst vor Strafe und Auslöschung geht – wer es benötigt. Doch die bitterste Erkenntnis von allem ist die, dass nur wer ein Egoist ist, auch die Kraft besitzt, weiterhin für seinen Glauben zu kämpfen – die Belohnung gibt uns Ausharren, das Ausharren gibt Hoffnung!

Ich vertraue keinem Menschen, ich vertraue nur Gott – ein einfacher Glaubensgrundsatz!

Nur wenige erkennen die Mannigfaltigkeit der Sichtweisen. Vor ihren Augen sehen sie immer nur ein Quadrat – ihre eigene Sichtweise – doch die Philosophie, besonders die Metaphysik, ist ein Hilfsmittel dessen ich mich bediene und mir zu eigen gemacht habe, das mir verhilft, nicht nur das Quadrat zu sehen, sondern das, aus was dieses ist: Ein Würfel, der aus sechs Quadraten als Sein analysiert und definiert wird, mit Beziehungen zu weiteren Mehrebenen, die Teil eines ewigen Kontinuums sind. Nur wenige erkennen den wahren Sinn hinter dieser kindhaften Veranschaulichung, nur wenige erkennen den daraus gewonnenen Nutzen, nur wenige erkennen, wie blind sie tatsächlich sind – bedauerlich!

Das Leben hat mich verändert, es hat uns alle verändert – doch Dank sei Gott, durch Christus Jesus unseren Herrn, der mir das wirklich Leben gezeigt hat, um es fest ergreifen zu können.

Mit dieser Welt habe ich nichts zu tun – ist meine Hoffnung vollendet, wird sie nicht mehr sein.

Wenn der Teufel mich nicht mehr prüft, dann sitze ich mit Freuden auf seinem Thron und gestalte dieses Vorrecht nach belieben; nur der schwerste Weg ist das wahre Licht und Heiland für meinen steinigen Pfad, um auch weiterhin auf ewig das stigmatisierte Mysterium in mir sättigen zu können!

Die Menschheit war noch nie bereit für die absolute Bewusstseinsveränderung, für die Revolution im Geiste, auch heute ist sie es nicht, doch wenn ich nicht damit anfange, wer soll es dann tun?

Alles was ich über den Menschen weiß ist, dass sein Glaube in völligem Anthropomorphismus verfällt! Solange er nicht verstehen lernt, was dies für seinen Glauben bedeutet, so hat er zugleich auch niemals Gott kennen gelernt!

Es gibt im Endeffekt nur zwei Arten von aufrichtigen Dienern Gottes: Die, die blinden Gehorsam zeigen und die, die gehorsam sind, aber nicht blind! Ich zähle mich zur letzteren Kategorie.

Ich habe nur einen wahren Vater, der Himmlische und ich habe nur eine wahre Mutter, das neue Jerusalem; beide blicken voller Stolz auf mich herab.

Christus hat 30 Jahre gebraucht, um sein Schicksal zu verstehen und zu akzeptieren; ich liege gut in der Zeit!

Alles ist richtig und gut, alles ist böse und falsch – willkommen in der letzten Odyssee meines Verstandes!

Ich weiß das Dummheit leider nicht wehtut, aber mir tut es weh, andauernd Dummheiten lesen zu müssen!

Ich sollte mich endlich damit abfinden, dass Nostalgie ein Teil meines Lebens geworden ist!

Die Wahrheit ist ein schmaler Grad – Pfade die sich als richtig hinstellen ließen, waren Irrwege meiner Vergangenheit!

Ich glaube die Menschen haben diesen Respekt vor mir, weil sie nicht einschätzen können, was ich wirklich bin – heilig oder abtrünnig. Wahrscheinlich von allem etwas!

Nun habe ich das Geheimnis kennen gelernt, was es bedeutet schwachvoll und doch in Macht zu sein – ja ich kann es durch das Gelebte sagen; die Unsichtbaren klar zu erkennen und ihnen stand zu halten. Wir werden gehasst, und doch lieben wir, verflucht und doch aktiv friedensstiftend. In Angst, doch voll Hoffnung, Tod und doch voller Leben gebend. Nein, ich bin nicht einer von denen, die zurückweichen und so halte ich nach Geißelung meiner Rechten nicht meine Linke denen vor, die Gefallen sind. Den Lauf vollendend, den mein Herr hinterlassen hat – die machtvolle Waffe gelenkt von seiner starken Hand! Amen!

Ein guter, wundervoller Mensch, der mich eins geliebt hat, kann mir nie mehr genommen werden; er lässt eine Spur in meinem Leben zurück gleich jenen erloschenen Sternen, deren Licht noch nach Jahrhunderten den tiefschwarzen Nachthimmel erhellen. Darum will ich nicht weinen, weil es vorbei ist, sondern lächeln, für die Zeit, die Sie mein Leben lebenswert gemacht hat.

Selbstreferentialität war mein ewiges Laster, ubiquitär konträr in der Ausübung des wahren Glaubens!

Andere zu erkennen ist weise, sich selbst zu erkennen ist Erleuchtung, denn sich selbst zu erkennen bedeutet, zuvor vom Allmächtigen erkannt worden zu sein, so erkennen die, die er erkannt hat auch ihn und wurden zu Gotteskindern.

Kehre ich der Sonne den Rücken zu, folge ich den Strahlen ihres Glanzes, erhellt sie meinen Pfad, ist ein Licht für meinen Weg; schaue ich ihr ins Angesicht, blendet sie mich – ein willkommenes Paradoxon, so wird es zu einer Frage der Sichtweise, ob ich Segen oder Fluch erben werde.

Kennst du das? Der Teufel flieht von dir, weil du ihn immer mit aller Härte und Geist widerstanden hast, doch das willst du nicht! Du willst noch nicht diesen Sieg erringen. Also läufst du hinterher, suchst und findest ihn zusammengebrochen, fällst mit Tränen selbst zu Boden und bittest um weitere Prüfungen, du bettelst und flehst bei Gott für weitere Steine auf dem Wahrheitsweg, doch er will einfach nicht mehr, er hat keine Kraft. Mit Wut, Hass und Zorn, wegen seiner widerwärtigen Schwäche, verlässt du ihn enttäuscht, läufst blind umher, auf der Suche nach dieser einen kostbaren Begierde, die nur er dir geben konnte, dieser Wunderbaren, die nur er in dir zu stillen im Begriff war – Nein, dieses Gefühl kennst du nicht!

Wenn ich das Leben und die Menschen um mich herum betrachte, meine Brüder und Schwestern, könnte ich oft verzweifeln, und oft tue ich es! Doch wenn ich dann die Zuneigung, die Liebe, die Loyalität und Verspieltheit meines Haustieres sehe, weiß ich, wie Gott wirklich ist, denn Tiere haben schon immer eine Immunität gegenüber dem Geist der Welt bewiesen und mir zu verstehen gegeben, welche wunderbaren Eigenschaften mich zu meinem Schöpfer und Vater verbinden.

Ich weiß, es kostet Kraft zu sein und bestand zu haben in einer Welt, der es egal ist was mit dir geschieht – der Beginn des Seins ist auch der Beginn der Sklaverei. Während wir dieses Leben führen, der eine Gott entfremdet, der andere ihm verbunden, denken wir an das war einmal war, an die Zukunft, wer wir einst waren und im selben Augenblick an das was kommen mag. In all diesen Überlegungen unseres Menschseins vergessen wir das Eigentliche: Den Augenblick, den Moment, das hier und jetzt. Wir können die Gegenwart nicht leben, denn wenn wir sie leben ist sie im selben Moment auch schon wieder vergangen, wie Sand das uns durchgehend aus den Händen fließt. Hören wir auf darüber nachzudenken wie andere uns sehen, was wir anders getan hätten müssten, was wir nicht schafften, seien wir uns vielmehr der geistigen Bedürfnisse bewusst, betrachten wir die anderen mit ihren Wünschen und Gefühlen höher und wertvoller als uns selbst und Leben wir für den, der für uns starb – wir werden glücklich sein. Das Geheimnis ist, dass der Mensch erst in dem Moment glücklich ist indem er sich dessen auch bewusst wird. Fügen wir deshalb nichts unseren Wünschen hinzu, sondern entziehen wir uns dessen und seihen wir mit dem Zufrieden, was wir sind – Wahrhaftig ich sage es, nichts wird uns mehr unmöglich sein…

Ich habe viel und oft um Weisheit, Erkenntnis und Unterscheidungsvermögen gebetet, mehr dabei bekommen, als ich es jemals mir in den Sinn rufen hätte können. Doch wohin hat all das geführt? Oft bin ich desolatiert wegen den nun sich gegebenen Umständen und Realitäten die auf noch tiefgründiger, mannigfaltigere Wahrheit aufbauen, ihren Anfang finden und ich kann nichts dagegen tun um diesem entgegen zu wirken! Willkommen tiefer Trübsinn, willkommen Melancholie, willkommen Verzweiflung, willkommen Klageschrei, willkommen tiefschwarze Nacht die ihr meine Seele auf bittere Weise von hinten erfasst! Bin ich etwa undankbar? Bin ich nicht loyal? Habe ich es nicht kommen sehen? Gott lässt sich nicht spotten, denn was der Mensch sät, dass wird er auch ernten! Der Mensch sollte nicht um die Erkenntnis der Wahrheit beten, vielmehr um die Erkenntnis um mit dieser Wahrheit umgehen zu können!

Ungeachtet allem anderen, mich hungert es auch weiterhin nach echter, unverfälschter Wahrheit und mich dürstet es auch weiterhin nach echter, unverfälschter Wahrheit, und nicht nach menschlicher! So mancher gibt mit dem Mund zu bekennen, dass er Gott liebt, doch sein Herz ist weit entfernt davon. So mancher bekennt öffentlich Gott zu kennen, doch durch seine Werke verleugnet er ihn!

Hat uns die Wahrheit wirklich zu Feinden gemacht? Ich bevorzuge Christusnachfolge und keine menschliche Ambitionen!

Ich rede von Salbung, Auserwählung, Berufung, Gotteskindschaft, Heiligung und Schicksal, du von einer Geisteskrankheit; es ist erstaunlich, wie die Sichtweise der Realität sich spaltet, wenn in jemanden nicht Gottes Geist wohnend teilhaftig ist.

Oft stehen wir in unserem Leben vor einer Weggabelung. Die meisten von uns sind dann stets den leichten, bequemen, voll von Glück und dem für sie am Besten Weg gegangen, anders als ich. Meine Wahl war stets der, der nicht leicht war, unbequem, von so mancherleich Schmerzen durchsiebt und auch nicht immer das Beste für mich, wohl mehr für Gott, den der war, ist und sein wird und uns alles gab. Ich weiß, für euch ist dieses Leben, euer Menschsein, diese Realität, einfach alles, doch für mich ist sie nur ein Staubkorn, nur ein sehr geringes Gefüge von etwas weitaus besserem als diese Welt. Darum gehört dieses Leben auch nicht mehr mir, sondern gehört dem, der für mich starb, in Ewigkeit. Amen!

Ich würde mich niemals als einen „guten“ Christen bezeichnen, vielleicht nicht einmal christlich, dank meiner Unvollkommenheit und verräterischem Herz – ich weiß, zum Entsetzen vieler – denn nur einer ist gut, unser Vater in den Himmeln und nur einer war vollkommen christlich, Christus Jesus. Erst am Gerichtstag wird entschieden werden, ob ich auf Erden vergebens gewesen bin, was ich stets versucht habe mit allen Kräften zu sein: Ein Diener YHWHs und somit Nachfolger Christi.

Ich bin nur das Produkt durch Studium, Gebet, Hingabe und Geist!

Du fragst mich welcher Konfession ich angehöre? Es gibt nur eine wahre Konfession: Die absolute Wahrheit!

Die Egomanie des menschlichen Seins wird besonders dann ersichtlich, wenn eine neue Beziehung angefangen wird, um von der ersten Liebe hinwegzukommen; ich habe dir verziehen.

Ein auserwählter König kann fallen, wenn der Schmerz auf seinem Dornenthron unerträglich ist. Doch wisse: Erneut wird er sich erheben, um in einem nie zuvor gesehenem Licht neu zu erstrahlen, mitten in der Finsternis, mitten unter seinen Feinden.

Ich benötige nicht deine Akzeptanz, um Gott zu lieben und von ihm geliebt zu werden!

Ich sage dir die Wahrheit – das was ich als Wahrheit glaube zu wissen, hier und jetzt. Doch ich weiß, dass dies nicht die absolute Wahrheit sein kann, weil es subjektiv ist, aber es ist alles, was ich jemals geben kann. Die Tatsache, das ich so offen es sage, ist Beweis allein, dass dieser Teilaspekt Wahrheit ist!

Noch immer ist mein Leib voller Narben, von weiteren Kratzspuren gemartert, weil der Teufel immer noch versucht, mich von Gottes Liebe zu trennen, in der ich weiterhin verbleibe – bis in alle Ewigkeit!

Von Babylon geächtet und geschmäht zu sein, ist für jeden wahren Nachfolger Christi die größte Ehre. Auch wenn diese sich hinter Gottes Namen verstecken, glauben ihr Handeln hätte keine Konsequenz, bist du weiterhin den geraden und steinigen Weg gegangen, ganz gleich, was sie auch tun, um dich zu diffamieren und auszulöschen!

Aus eigenen Erfahrungen weiß ich, dass Glück durch die folgenden Zustände gewährleistet wird: Ein gutes Verhältnis zum Schöpfer, ein gesunder Ausgleich von Körper und Geist, die Gesundheit achten und bewahren, eine sinnvolle Aufgabe und ein Ziel im Leben, die Vergangenheit abschließen und ihr nicht nachtrauern, ganz gleich wie viel Ungerechtigkeit dir widerfahren ist, keinem Menschen hinterherlaufen, der deine Liebe nicht verdient hat, sich niemals von einer primitive Denkweise und Weltanschauung ungeprüft beeinflussen lassen. Lebe die Wahrheit, gebe niemals dein eigenständiges Denken auf sondern Erkenne, Glaube, Liebe, tue Gutes, aber sei dabei niemals fanatisch blind!

Schwäche gebärt Schwäche, deswegen entschloss ich mich nie wieder schwach zu sein; so wurde ich zu dem, was ich heute bin: Furchtlos! Nur dem, der ohne Angst denkt, handelt und lebt, ist die Gabe gegeben, alles zu erreichen.

Im Grunde gibt es nur zwei Arten von Menschen; auch bei mir kam der Zeitpunkt, wo ich wählen musste: Egoist oder Altruist. Auf das Letztere fiel die Entscheidung, und es war meine beste Wahl. Eine selbstlose Einstellung, die fortwährend das Gute sucht, weil sie menschenliebend ist – dieser Weg muss niemals bereut werden!

Es gab eine Zeit in meinem Leben, da wusste ich nicht, was mir das Wichtigste war: Gott oder die Wahrheit. Diese Komponenten mussten voneinander getrennt betrachtet werden, weil ich anerkennen musste, dass auch der Schöpfer nur ein Individuum ist, und wo es Individuen gibt, da auch unterschiedliche Maßstäbe und Sichtweisen von der absoluten Wahrheit; auch Gottes Denk- und Handlungsweise ist niemals neutral, frei vom Keim seines eigenen Seins. Ja, es gab eine Zeit, wo mir die Wahrheit wichtiger war als Gott – ich hätte mich stets für die Wahrheit entschieden, falls der Weg zu Gott woanders hingeführt hätte, mit allen Konsequenzen, mit Verdammung, Qual, der Verlust des ewigen Lebens und die Entthronung aus dem Königreich. Ja, es gab diese Zeit in meinem Leben, und sie ist nicht lange her …

Mein ganzes Leben habe ich mich meinem Vater und Christus gewidmet, selbst bei einer weltlichen Arbeit war mein Geist gespalten; ein ewiger Dienst in Gedanken nach der Wahrheit. Wenn ich zurück blicke, so gab es doch keinen Tag, wo ich das Talent meines Herrn verleugnet, es nicht auf irgend einer Art und Weise vermehrte, gut angelegt habe – ich weiß, dass es das Richtige war!

Nach Antworten suchen, die Menschen nicht finden wollen und die Fragen stellen, die Andere aufgehört haben zu stellen, aber niemals dabei vergessend: Die Wahrheit ist stets mehr als die Worte, die ich wähle, um sie zu beschreiben.

Du kommst mit Widerstand, Anfeindungen, Gerüchten und Lügen, ich im Namen YHWH’s! Wenn Gott mit mir ist, wer wird gegen mich sein?

Selbst wenn ich Gott verlassen wollte, würde es niemals passieren. Wir sind miteinander eins, miteinander verbunden durch seinen Namen, mit heiligen Geist, mit der Salbung, und durch die göttliche Berufung, hat er auf ewig für mich gebürgt; der Allmächtige kann nicht lügen, niemand kann ihn daran hindern, sein Wille und Vorsatz allein geschehen immer!

Bereits als Kind hatte ich verstanden, dass ich anders war als andere; ewig während dieser Hunger nach echter Wahrheit. Fortwährend habe ich Gott darum gebeten, mir täglich tiefere Wahrheit zu zeigen, eine Wahrheit, die der menschlichen – dass was in den Religionen der Menschen vorzufinden ist – weit übertrifft. Auch wenn es in meinem Leben immer ein festes Fundament gab, worauf ich meinen Glauben baute, so war ich nie blind geworden für Dogmen, die auf eine Lüge basieren und des Unvollkommenheit einziger Quell waren. Viele Menschen, mit denen ich damals eins denselben Lebensweg betrat, fragten mich immer, warum ich darum bete, die Wahrheit zu erkennen, da die Glaubensgemeinschaft doch „die Wahrheit“ lehren würde. Ich sah in ihren Augen immer diese Angst und zeitgleich auch den Hass, wenn ich ihnen erwiderte, dass einzelne Teilwahrheiten vorhanden wären, doch die gesamte Wahrheit weiterhin aus bliebe!

Ich folge Christus allein, keiner irdischen Führerschaft, die sich selbst dazu ernannt hat; der Geist lehrt mich, nicht Menschen. Die Wahrheit bleibt die Wahrheit, egal von wem sie ausgesprochen wird; die Wahrheit aus Satans Mund geäußert, ist ebenso wahr, wie die Wahrheit von Gott verkündet. Es spielt keine Rolle wer oder was die Wahrheit äußert, wichtig ist, dass sie es ist!

Raster der Zeit – Ich blicke zurück

Man kommt mit Nichts auf diese Welt und muss sie mit nichts wieder verlassen. In diesem Zwischenraum versucht man sein Bestmöglichstes zu tun um diese Lücke so gut wie es nur geht auszufüllen. Viel Zeit haben wir nicht, dennoch vergolden wir das Verbliebene für viele wertlose Dinge, wie zum Beispiel diesem Text – es mag unfair klingen. Ja, es ist zum Heulen und Lachen, und dennoch können wir nichts anderes tun als in Ketten alles zu geben. Wir sind gefangen und frei, suchen doch haben wir nie gefunden, wir leben und vielleicht doch lebendig tot! Um diesem wertlosen Lauf nicht zu erliegen formen wir das Wort Glück, der Mensch weiß nicht genau wo es anfängt und wo es endet, doch alle suchen es und versuchen es zu binden. Doch was ist Glück? Ein Lachen? Tiefe Zufriedenheit? Erkenntnis über das Eigentliche? Manche Dinge müssen nicht verstanden werden, sondern nur akzeptiert, doch auch wenn wir akzeptieren können wer ist nicht in derselben, misslichen Lage wie wir selbst und beginnt dort, wo wir auch begonnen haben? Auf unserem Weg, während wir mit dem Füllen unseres Lebens beschäftigt sind, treffen wir viele Weggefährten, die auch fühlen, denken, glauben, einfach so wie wir sind – mit anderen hat man meist wenig Kontakt. Selbst wenn diese nicht einmal mit uns in dem einem oder anderem Punkt völlig gleich sind, sind dennoch Gemeinsamkeiten schnell gefunden und wir können uns mit ihnen identifizieren, das gibt Kraft und das Gefühl, dass richtige getan zu haben, auf dass wir uns am Ende unseres Lebens nicht schuldig fühlen müssten. Vielleicht ist das ja der Zeitpunkt wo wir allmählich vergessen, dass aller Anfang auch ein weiteres Ende ist!

Unvollkommene Wurzeln in der verfälschten Nächstenliebe

Der Sohn Gottes fasste einmal einer der größten und einzig wahren Gebote in wenigen Worten zusammen: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ Wahrhaftig! Doch zu meinem Bedauern stelle ich leider fest, dass die Welt wirklich ihren Nächsten liebt wie sich selbst: Sie tun den Menschen das an, was sie sich selbst angetan haben – Propaganda, Lüge und Selbstbetrug. Sie hassen andere, indem sie sich selbst hassen und ihr Leben und das der anderen nicht wertschätzen und zerstören – Profitgier das Mittel zum Antrieb für weitere Abscheulichkeiten. Sie sind tolerant gegenüber anderen, weil sie sich selbst am Tolerantesten sind inbezug auf Wahrheit, Glauben und Moral – Wie ihr Schöpfer es sieht, interessiert sie nicht. Sie vergeben anderen, weil sie egoistischer Weise selbst Vergebung von Gott bekommen wollen – Angst vor der Vernichtung ist der einzige, tiefgründige Beweggrund in ihrem widerwärtigen Handeln. Nicht in der Selbstliebe, sondern im Selbsthass und Egoismus wurzeln die wahren Übel, die diese Welt zu schaffen machen!

Die perfekte Spielweise: Symbiose des „Kassandra-Effekts“ und des „Marschall-Schwindels“ 

Der endlose Wunsch nach Wissen und Wahrheit führte mich bereits als Kind konsultativ in die Umsetzung dieses einen Plans: Wäre es möglich als Mensch den Teufel selbst zu manipulieren? Wenn ja, wie sollte ich dies umsetzen? Wissend, das ich gegen etwas kämpfe, das mehr über mich weiß, mich besser kennt, als ich selbst, wusste ich ebenfalls, dass dies nur möglich sei durch die Verleugnung über Jahre hinweg meiner selbst, für diesen einen höheren Zweck; ebenso wusste ich, das ich dem Denken weit überlegen sein musste, dem Denken eines Wesens, das meinem Denken überlegen ist – gerade dieses Individuum in seinem trügerischen Glauben bis zum Ende auch im Wissen verharren zu lassen. Der „Kassandra Effekt“, kombiniert mit einem Element aus dem Schachspielzug, bekannt als „Marshall-Schwindel“, veranlasste mich dazu diesen Plan in die Tat umzusetzen: Die aggressive Spielweise, seine wertvollste Spielfigur, die Dame, frühzeitig zu opfern, führt dem Gegenspieler zu dem trügerischen Bewusstsein, des sicheren Gewinnens. Kombiniert man diese Schachweise durch den „Kassandra Effekt“ spielt man in dem wissen, dass jeder auch noch so gedachte Verlust, welchen man schmerzvoll erleidet, jedoch kommen sieht, im Wissen handelt, der Gegner wisse nichts davon, den letzten Zuge als Vorteil selbst zu nutzen. Am Ende des Spielzuges, in dem der Gegner glaube, er hätte einen vollkommen Bezwungen, ebenso in allen anderen Zügen des Spiels, ist es die schwächste Figur die ihn in seinem letzten Angriff Schachmatt setzt. Die eigene Kraft des Angriffs als letztlichen endgültigen Gegenschlag zu nutzen, eine Art Symbiose aller Kräfte, die durch den Verlust in dieser Spielweise entstand, ist die wahre Genialität dieses perfekten Spielverlaufs. Es war nicht schwierig diese „Odyssee“ an Strategie, verbunden mit dem Wissen den Gegner aus seiner Konzentration, aus seiner einstudierten Spielweise herauszureißen, in seiner falsch gedachten Überlegenheit und dem Gefühl des absoluten Sieges verharren zu lassen, im täglichen Leben, über viele Jahre hinweg, anzuwenden. Dem Positionsschach diametral entgegengesetzt, mussten einzelne Ereignisse natürlich auch im persönlichen Leben stattfinden: Die Opferung der Dame, seiner wichtigsten Spielfigur, war das zu verlieren was einem im Leben das größte Fundament immer gab und einen am Leben erhielt. Jeder weitere Verlust einer imaginären Spielfigur, der übertragende Verlust oder Schmerz eines Lebensereignisses, geplante Ziele, die man offenkundig zum Schein verwirklichen wollte, jedoch nie wirkliches Ziel und Beweggrund waren, das Schauspiel einer bezwungener Psyche mit ihren gesamten Folgen, als auch die Folgen des einzelnen Scheiterns – die Zerstörung von „Wahrheit“, die jedoch niemals in einem war, dennoch man sie äußerte um das eigene Bild, das man bewusst nach außen weitergab, das der Teufel über einen hatte, zu gestalten, um Handlungen und Schritte diesbezüglich seiner Selbst zu studieren und vorhersehen zu können; überdies wissend jedoch, dass im wirklichen Leben die eigene verlorene Spielfigur nicht einfach vom Spielbrett genommen wird, sondern, bedauerlicherweise, vom Teufel selbst durchgehend gegen einen selbst verwendet werden wird. Am Ende des Spielzuges, dann wenn der Teufel glaubte, der finale Schritt, der absolute Handlungsraum sei das gegenwärtige Ende, war die schwächste und letzte Opferung einer Spielfigur letztendlich auch das Ende seines Zuges und bedeutete, der nicht vorhersehende Schachmatt gegen ihn. Am Ende jenes gewonnen Spiels wusste ich: Es war nicht schwierig, den Teufel über Jahre hinweg zu manipulieren, einzustudieren, gegen ihn zu gewinnen, ihn für eigene Zwecke zu missbrauchen. Ich verstehe den Hass, nachdem er selbst zum Schauspiel seines Dämonenherres, zum Narren gekürt wurde, nachdem ein unterlegender Mensch gegen ihn selbst gewonnen hatte, eines Menschen, der jeden seiner Schachzüge schon immer kannte, und von Anfang an alles unter Kontrolle behielt, während die trügerische Macht in ihm war, als Teufel und Herrscher dieser Welt selbst, diese Kontrolle zu haben und perfekt im Geheimen gegen einen zu gebrauchen. Überdies, diese Spielweise war nicht etwas völlig Neues, einige Auserwählte früherer Zeiten gingen ähnlich vor, alles was ich tat war die Genialität, die Gottes Geist ihnen gab, weiter durch Geist zu perfektionieren. Und so wie ich vom Vater her so viel lernen konnte, der den „Kassandra Effekt“ noch immer gebraucht, um gegen den Teufel bekannte Prophezeiungen wahr werden zu lassen, ihn zu Taten zu zwingen, die ihn glauben machen er könne siegen, während der letzte Zug ihn selbst zerstört, wurden mir diese Gaben gegeben, um das jetzige Leben, der alles übertreffenden, bald kommenden Herrlichkeit, zu überwinden, das nur eine Vorschattung ist, für das Kommende, wahr werdende, und der Taten, die an diesem einen, meinem individuellen Schicksal geknüpft sind. Ubiquitär, ja allgegenwärtig hindurch, stellen sich mir immer noch die Fragen: Nach meinem Sieg, nach seiner Niederlage, den unvorhergesehenen Schachmatt, wird welche Wahrheit zum wahren Gesicht hinter der Wahrheit? Ist denn nur alles nichts als ein Spiel zweier Mächte gewesen, in dem David über Goliath durch Gott einen tödlichen Sieg errang, und Menschen gebraucht worden sind, um für einen höheren Zwecke zu dienen, der wiederum so primitiv ist? Wenn der Teufel so leicht zu manipulieren und zu bezwingen ist, wäre mir was noch alles möglich, wenn die Grenzen meiner wahren Fähigkeiten wirklich erreicht sind? Und so ist sicher: Auch diese Aphoristik gehört nur einer weiteren Spielweise an, einer einfachen Taktik, die der genannten Überlegen ist, und ihren Zweck zu meiner Zeit mehr als Erfüllen wird.

von |Januar 6th, 2017|Kommentare deaktiviert für Illustris

Glaube oder Werke — was führt wirklich zum Leben?

Glaube oder Werke — was führt wirklich zum Leben?

Beweistexte für die Rettung durch Glaube allein:

  • „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer glaubt, hat ewiges Leben.“ (Johannes 6:47)
  • „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer auf mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben, und er kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod zum Leben hinübergegangen.“ (Johannes 5:24)
  • „Wer an den Sohn Gottes glaubt, hat das Zeugnis in seinem eigenen Fall. Wer nicht an Gott glaubt, hat ihn zum Lügner gemacht, weil er nicht an das gegebene Zeugnis glaubt, das Gott als Zeugnis über seinen Sohn gegeben hat. Und darin besteht das gegebene Zeugnis, daß Gott uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn. Wer den Sohn hat, hat dieses [ewige] Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat dieses Leben nicht.“ (1. Johannes 5:10-12)
  • „Ich schreibe euch diese Dinge, damit ihr wißt, daß ihr ewiges Leben habt, ihr, die ihr an den Namen des Sohnes Gottes glaubt.“ (1. Johannes 5:13)
  • „Diese aber sind niedergeschrieben worden, damit ihr glaubt, daß Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr, weil ihr glaubt, durch seinen Namen [ewiges] Leben habt.“ (Johannes 20:31)
  • „…und die wissen, daß ein Mensch nicht zufolge von Gesetzeswerken gerechtgesprochen wird, sondern nur durch Glauben gegenüber Christus Jesus, auch wir glauben an Christus Jesus, damit wir aus Glauben gegenüber Christus und nicht zufolge von Gesetzeswerken gerechtgesprochen werden, denn zufolge von Gesetzeswerken wird kein Fleisch gerechtgesprochen werden.“ (Galater 2:16)
  • „Denn alle die, die sich auf Gesetzeswerke verlassen, sind unter einem Fluch; denn es steht geschrieben: „Verflucht ist jeder, der nicht bei allen Dingen bleibt, die in der Buchrolle des GESETZES geschrieben sind, um sie zu tun.“ Daß übrigens durch Gesetz niemand bei Gott gerechtgesprochen wird, ist offenkundig, denn „der Gerechte wird zufolge des Glaubens leben.““ (Galater 3:10, 11)
  • „Folglich ist das GESETZ unser Erzieher geworden, der zu Christus führt, damit wir zufolge des Glaubens gerechtgesprochen werden könnten.“ (Galater 3:24)
  • „…und daß [ihr] von allen Dingen, von denen ihr durch das Gesetz Mose nicht schuldlos gesprochen werden konntet, jeder, der glaubt, durch diesen[Jesus Christus] schuldlos gesprochen werdet.“ (Apostelgeschichte 13:39)
  • „Durch diese unverdiente Güte seid ihr tatsächlich durch Glauben gerettet worden; und dies habt ihr nicht euch zu verdanken, es ist Gottes Gabe. Nein, es ist nicht Werken zu verdanken, damit kein Mensch Grund zum Rühmen habe.“ (Epheser 2:8, 9)
  • „Was aber den Gerechten betrifft, durch seinen treuen Glauben wird er am Leben bleiben.“ (Habakuk 2:4)
  • „Ein Gerechter aber wird zufolge des Glaubens leben“. (Hebräer 10:38)
  • „Denn ich schäme mich der guten Botschaft nicht; sie ist tatsächlich Gottes Kraft zur Rettung für jeden, der Glauben hat, für den Juden zuerst und auch für den Griechen; denn in ihr wird Gottes Gerechtigkeit aufgrund des Glaubens und zum Glauben geoffenbart, so wie geschrieben steht: „Der Gerechte aber — durch Glauben wird er leben.““ (Römer 1:16, 17)
  • „Daher wird durch Gesetzeswerke kein Fleisch vor ihm gerechtgesprochen werden, denn durch Gesetz kommt die genaue Erkenntnis der Sünde.“ (Römer 3:20)
  • „…um so seine eigene Gerechtigkeit in der jetzigen Zeitperiode an den Tag zu legen, damit er gerecht sei, auch wenn er den Menschen gerechtspricht, der an Jesus glaubt.“ (Römer 3:26)
  • „So hat sich nun auch in der gegenwärtigen Zeitperiode ein Überrest gemäß einer Auserwählung zufolge unverdienter Güte gezeigt. Wenn es nun durch unverdiente Güte ist, ist es nicht mehr zufolge von Werken; sonst erweist sich die unverdiente Güte nicht mehr als unverdiente Güte.“ (Römer 11:5, 6)
  • „Dem nun, der Werke verrichtet, wird der Lohn nicht als unverdiente Güte angerechnet, sondern als Schuld. Dem dagegen, der keine Werke verrichtet, aber an den glaubt, der den Gottlosen gerechtspricht, wird sein Glaube als Gerechtigkeit angerechnet. So, wie David auch von dem Glück des Menschen spricht, dem Gott Gerechtigkeit ohne Werke anrechnet.“ (Römer 4:4-6)
  • „Darum laßt uns, da wir nun zufolge des Glaubens gerechtgesprochen worden sind, uns des Friedens mit Gott erfreuen durch unseren Herrn Jesus Christus.“ (Römer 5:1)
  • „Er hat uns gerettet und uns mit einer heiligen Berufung berufen, nicht aufgrund unserer Werke, sondern aufgrund seines eigenen Vorsatzes und unverdienter Güte.“ (2. Timotheus 1:9)
  • „Als jedoch die Güte und die Liebe zum Menschen auf seiten unseres Retters, Gottes, offenbar wurde, rettete er uns, nicht zufolge von Werken, die wir in Gerechtigkeit vollbracht hätten, sondern gemäß seiner Barmherzigkeit durch das Bad, das uns zum Leben brachte, und durch unsere Erneuerung durch heiligen Geist.“ (Titus 3:4, 5)
  • „Wo ist also das Rühmen? Es ist ausgeschlossen. Durch welches Gesetz? Das der Werke? Nein, in der Tat, sondern durch das Gesetz des Glaubens. Denn wir halten dafür, daß ein Mensch ohne Gesetzeswerke durch Glauben gerechtgesprochen wird. Oder ist er nur der Gott der Juden? Nicht auch der Menschen der Nationen? Doch, auch der Menschen der Nationen, wenn Gott wirklich e i n e r ist, der Beschnittene zufolge des Glaubens und Unbeschnittene durch ihren Glauben gerechtsprechen wird. Heben wir denn durch unseren Glauben das Gesetz auf? Das geschehe nie! Im Gegenteil, wir richten das Gesetz auf.“ (Römer 3:27-31)

Schlussfolgerung: Glaube allein kann Rettung bewirken!

Beweistexte für die Rettung durch Werke allein:

  • „Von welchem Nutzen ist es, meine Brüder, wenn jemand sagt, er habe Glauben, hat aber keine Werke? Dieser Glaube kann ihn doch nicht etwa retten?“ (Jakobus 2:14)
  • „Ebenso ist der Glaube, wenn er keine Werke hat, in sich selbst tot. Aber es könnte jemand sagen: Du hast Glauben, und ich habe Werke. Zeige mir deinen Glauben ohne die Werke, so will ich dir meinen Glauben zeigen aus meinen Werken.“ (Jakobus 2:17-18)
  • „Du glaubst, daß es einen einzigen Gott gibt, nicht wahr? Du tust sehr wohl. Doch glauben auch die Dämọnen und schaudern. Möchtest du aber wissen, du leerer Mensch, daß der Glaube ohne Werke untätig ist? Wurde nicht Abraham, unser Vater, durch Werke gerechtgesprochen, nachdem er Ịsa·ak, seinen Sohn, auf dem Altar dargebracht hatte? Da siehst du, dass der Glaube zusammengewirkt hat mit seinen Werken, und durch die Werke ist der Glaube vollkommen geworden.“ (Jakobus 2:19-22)
  • „So ist die Schrift erfüllt, die da spricht (1. Mose 15,6): „Abraham hat Gott geglaubt und das ist ihm zur Gerechtigkeit gerechnet worden“, und er wurde „ein Freund Gottes“ genannt (Jesaja 41,8).“ (Jakobus 2:23)
  • „Ihr seht, daß ein Mensch durch Werke gerechtgesprochen wird und nicht durch Glauben allein.“ (Jakobus 2:24)
  • „Ja, wie der Leib ohne Geist tot ist, so ist auch der Glaube ohne Werke tot.“ (Jakobus 2:26)
  • „Jeder Baum[Mensch], der nicht vortreffliche Frucht[Werke] hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer[ewige Vernichtung] geworfen.“ (Matthäus 7:19)
  • „Ich[Jesus] bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weingärtner. Jeden Zweig[Christ] an mir, der nicht Frucht[Werke] trägt, nimmt er weg[ewige Vernichtung], und jeden, der Frucht trägt[Werke], reinigt er, damit er mehr Frucht trage[weitere Werke; ewiges Leben].“ (Johannes 15:1, 2)
  • „Geht[Werke] ein durch das enge Tor; denn breit und geräumig ist der Weg, der in die Vernichtung führt, und viele sind es, die auf ihm hineingehen; doch eng ist das Tor und eingeengt der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind es, die ihn finden[Werke].“ (Matthäus 7:13, 14)
  • „Dies bedeutet ewiges Leben, daß sie fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmen[Werke] über dich, den allein wahren Gott, und über den, den du ausgesandt hast, Jesus Christus.“ (Johannes 17:3)
  • „Denn nicht die Hörer des Gesetzes sind die vor Gott Gerechten, sondern die Täter[Werke] des Gesetzes werden gerechtgesprochen werden.“ (Römer 2:13)

Schlussfolgerung: Werke allein kann Rettung bewirken!

Bedenke:

Die Bibel macht bei dem Wort „Werke“ keinen Unterschied; es gibt keine Glaubenswerke und Gesetzeswerke. Bis zu 174 Mal wird in den griechischen Schriften das Wurzelwort „ergon(ἔργων)“ mit „Werke“ übersetzt wiedergegeben (Quelle).

Fazit:

Es lässt sich ein klarer Widerspruch belegen: Entweder kann Glaube allein retten und die Werke (ἔργων) sind unbedeutend, da durch unverdiente Güte der Mensch gerechtgesprochen wird, nicht durch seine Taten. Oder es sind die Werke allein, die den Glauben lebendig gestalten und zur Rettung führen. Beide Aussagen jedoch – die in der Heiligen Schrift als richtig und zutreffend angesehen werden – ergeben zusammen eine Anomalie des biblischen Glaubens, ein Paradoxon!

von |Januar 3rd, 2017|Kommentare deaktiviert für Glaube oder Werke — was führt wirklich zum Leben?

Jehovas Zeugen – Das Leben danach

Jehovas Zeugen werben täglich dafür eine christliche Religionsgemeinschaft zu sein. Die Liebe wird offiziell in ihren Reihen groß geschrieben. Doch wie ergeht es Menschen, die die Gemeinschaft von Jehovas Zeugen verlassen haben? Wie ist das Leben danach? Wie wirkt sich die jahrelange Isolation, Fremdsteuerung des Glaubens, und dogmatische Lebenseinstellung auf einen Gläubigen aus, wenn er beginnt ein normales Leben ohne die Gruppe zu führen? Eine Aussteigerin berichtet, wie sie selbstständig zu denken begann, von Grund auf alles neu erlernen musste, und wie sich die Lebensqualität nachweisbar gesteigert hat.

Aussteiger berichtet: „Es war, als gäbe ich mein Hirn ab“

Die renommierte Schweizer Zeitschrift “ Beobachter“ blickt unvoreingenommen hinter die Fassade der Zeugen Jehovas und lässt einen Aussteiger zu Wort kommen. Interessant ist die Aussage der Pressestelle in Selters. Mir kommt es vor, als wisse die linke Hand nicht was die Rechte gerade so tut. Ist es wirklich so schwer, Aussagen der aktuellen Literatur geistig präsent zu haben? Wie ist es zu erklären, dass die Pressestelle folgendes übersehen hat?

Auszug aus dem Buch „Bewahrt euch in Gottes Liebe“ Seite 207 Veröffentlicht 2008: „Wer Jehova treu sein möchte, sucht nicht nach Vorwänden für Kontakte mit einem ausgeschlossenen Verwandten, der eine eigene Wohnung hat. Aus Herzenstreue gegenüber Jehova und seiner Organisation wird er die biblische Regelung des Gemeinschaftsentzugs nicht unterlaufen.

Über 20 Jahre lang war Rino Zumerle bei den Zeugen Jehovas. Schliesslich stieg er aus – und verlor Frau und Freunde.

Wer sind die Zeugen Jehovas?

Rino Zumerle schlägt ein Restaurant für das Gespräch vor, zu Hause sei nicht aufgeräumt. Wir gehen dann doch in seine Dreizimmerwohnung – sie ist alles andere als unordentlich. Der 63-Jährige lebt allein in Biel. Pflanzen machen das Wohnzimmer gemütlich, eine Buddhafigur sitzt vor dem Fenster, die Wohnwand mit Büchern zeugt von Belesenheit.

Zumerle spricht überlegt, leise. Er fuchtelt nicht mit den Händen, seine Augen suchen stets den Kontakt zum Gesprächspartner. Man könnte versucht sein, ihn einem sozialen Beruf zuzuordnen. Ganz falsch: Zumerle ist seit 1978 IT-Angestellter.

Und der Buddha? «Er strahlt Gelassenheit aus. Aber ich bin Atheist», sagt er bestimmt. «Es gibt kein Leben nach dem Tod. Aber es gibt ein Leben davor, und was wir daraus machen, liegt an uns.» Eine klare Antwort auf eine grosse Frage. Das ist Rino Zumerle: Er sucht Antworten auf solche Fragen. Er interessiert sich für Übersinnliches, für Philosophie. Heute diskutiert er solche Themen im Vorstand des Café Philo Solothurn. Der Verein veranstaltet Diskussionen mit Denkern, dabei philosophiert der Vorstand auch selbst. Zumerle liebt das.

Eine Agenda voller «Zeugen»-Termine

Vor 30 Jahren fand er bei den Zeugen Jehovas Antworten auf seine Fragen. Seine Schwägerin war von zwei «Zeugen» angesprochen worden. Sie erzählte ihrer Schwester davon, die beiden trafen sich mit «Zeugen» zu Bibelgesprächen. «Meine Frau war damals mehr an Gott interessiert als ich», sagt Zumerle. Sie war protestantisch, er katholisch, beide gingen selten in die Kirche. Mit 24 heirateten sie kirchlich, ein Jahr später kam die erste Tochter zur Welt, zwei Jahre darauf die zweite. Zehn Jahre später folgte ein Sohn.

Für die Kinder hatten die «Zeugen» eine bebilderte Bibel dabei, das gefiel den Zumerles. Erst wollte Zumerle seine Frau vom Beitritt abhalten. Doch je mehr er sich mit der Gruppierung beschäftigte, umso mehr überzeugte ihn deren Glauben: «Werte wie Zusammenhalt, Familie oder Gemeinschaft sind ihnen wichtig. Das gefiel mir. Und der Glaube an ein Leben nach dem Tod.»

Aufgewachsen ist Zumerle in Grenchen. Er machte eine Lehre als Maschinenzeichner und bildete sich im Abendstudium zum Maschinenbauingenieur weiter. Schon während des Studiums interessierte er sich für Informatik und fand eine Stelle in der IT-Abteilung eines Uhrenherstellers. Bald bauten die Zumerles ein Haus in der Region. Sein liebstes Hobby war Schach. Als Teenie hatte er es bei den Solothurner Meisterschaften in die vorderen Ränge geschafft.

Schach lag nicht mehr drin, nachdem man den «Zeugen» beigetreten war. Am Dienstag traf man sich privat mit drei, vier Familien zum Bibelstudium. Am Donnerstag versammelte man sich, um Internes aus der Welt der «Zeugen» zu erfahren oder im Missionieren geschult zu werden. Und am Wochenende gab es Treffen für die Öffentlichkeit mit einem Vortrag zu einer Bibelstelle und Betrachtungen zu Artikeln aus der Zeitschrift «Wachtturm». Zudem gings auf Mission von Tür zu Tür. «Die wenigsten tun das gern. Man läuft Gefahr, auf Bekannte zu stossen oder angefeindet zu werden», erzählt Zumerle. Die Kinder waren bei all diesen Aktivitäten immer dabei. Rückblickend sagt er: «Wir steckten in einem Hamsterrad, merkten es aber nicht.»

Die Töchter treten als Erste aus

Nicht nur das Schachspielen hatte er aufgegeben. Alte Freunde waren nicht mehr wichtig, selbst seine Eltern und Geschwister traf Zumerle kaum mehr. Sein Leben spielte sich unter Zeugen Jehovas ab. Bald galt er als Vorbild, man wählte ihn zum Dienstamtgehilfen, dann zum Ältesten. Die «Zeugen» sind hierarchisch strukturiert. Mehrere Älteste leiten eine Versammlung. «Zum Ältesten wird, wer eine intakte Familie hat und als vernünftig, gerecht und eifrig angesehen wird», sagt Zumerle. Als Ältester vermittelte er den Glauben, lehrte, wie man missioniert, und half bei Problemen.

Anfang des Jahrtausends brauchte Zumerle selber Hilfe. Er war in eine Midlife-Crisis geraten und fragte sich: «Was habe ich im Leben erreicht?» Als Zeuge Jehovas verzichtete er auf vieles. Er begann, auch ausserhalb der «Zeugen» nach Antworten zu suchen. 2003 folgte die nächste Krise: Die jüngere Tochter verliess die «Zeugen». «Sie hat lange mit sich gerungen, uns aber nichts davon erzählt.» Zumerle hintersann sich: «Was bin ich für ein Vater, dass mir meine Tochter nichts von ihren Sorgen erzählt?»

Zurückhalten wollte er sie nicht. Kurz darauf trat auch die ältere Tochter aus. Sie hatte mit 18 geheiratet, früh ein Kind geboren, aber die Ehe hielt nicht. Mit der Beziehung starb ihr Glaube. Sie haderte etwa mit dem Gedanken, wie es möglich sei, dass Eltern Gott mehr lieben als ihre Kinder. Das schmerzte. Zumerle sah sich im Dilemma: Zeugen Jehovas sollten den Kontakt zu Ausgetretenen – auch zu engsten Familienmitgliedern – aufs Minimum beschränken. Dazu war er nicht bereit: «Ich sagte zu meinen Töchtern: ‹Ich werde euch nie verstossen.›» Rino Zumerle: «Die meisten Zeugen sind sich nicht bewusst, wie tief sie die Psyche derer verletzen, die sie isolieren.»

Sein Weltbild beginnt zu wanken

Zumerle sah sich nicht mehr in der Lage, der Gemeinschaft als Ältester zu dienen, und gab das Amt ab. Er brauchte Erklärungen für das Verhalten seiner Töchter. Über diese Zeit sagt er: «Erst verharrte ich wie betäubt in einer Starre, war ohne Lebensfreude. Dann wollte ich mich rechtfertigen und forschte in der Literatur der Zeugen Jehovas. Ich begann, die Dinge von verschiedenen Seiten zu betrachten. Mein Weltbild wankte.»

Bei seinen Nachforschungen stiess er auf Widersprüche in den Schriften. Ein Beispiel: Wie alle «Zeugen» glaubte Zumerle an die Auferstehung, daran, dass er zu den Auserwählten gehören würde, die den nahenden Weltuntergang überleben. Seine Kinder waren 2003 ausgetreten. Er fragte sich: «Wenn der Untergang 2002 stattgefunden hätte, wären meine Kinder gerettet. Fände er aber erst 2004 statt, sind sie dann verloren?» «Wir steckten in einem Hamsterrad, merkten es aber nicht.»

Rino Zumerle, ehemaliges Mitglied der Zeugen Jehovas

Er begann, sich vermehrt für das «weltliche» Leben zu interessieren, nahm seltener an den Versammlungen teil, schwänzte den Missionsdienst. Stattdessen erklomm er mit dem Mountainbike die Berge des Jura und lernte, Billard zu spielen. Doch es dauerte bis 2010, ehe er seinen langen Austrittsbrief schrieb. Darin hinterfragte er etwa die Haltung der Wachtturm-Gesellschaft zu Organtransplantationen. Einmal hiess es, solche Eingriffe seien für Zeugen Jehovas verboten, dann wieder waren sie zugelassen. Für Zumerle ging das nicht auf: «Es kann doch nicht sein, dass acht Millionen Menschen von einem Tag auf den anderen plötzlich ihren biblisch fundierten Glauben um 180 Grad ändern. Es war, als gäbe ich mein Hirn an der Tür zum Versammlungslokal ab.»

Ein Grund für Zumerles Zaudern war die Angst, verstossen zu werden: Strenggläubige «Zeugen» ignorieren Abtrünnige. Würden ihn die Grenchner «Zeugen», mit denen er 20 Jahre lang das Leben geteilt hatte, wirklich verstossen? Er hatte kaum mehr andere Freunde.

Vor allem beschäftigte Zumerle die Frage: Wie würde seine Frau reagieren? «Wir hatten es immer gut, es gab kaum heftigen Streit. Wir wollten zusammen alt werden.» Das änderte sich mit seinem Zweifeln. Die beiden stritten jetzt viel: «Ich war oft sehr impulsiv», sagt Zumerle. Wer den besonnenen Mann vor sich sieht, kann das kaum glauben. Seine Frau war für seine kritischen Gedanken nicht zugänglich. «Es gab keine vernünftigen Gespräche mehr – auch ich selber war nicht mehr kritikfähig.»

Heute geniesst er seine Freiheit

Seinen Austrittsbrief schloss Zumerle so: «Ich werde die Zeugen Jehovas als Menschen weiterhin respektieren. Dasselbe erbitte ich von euch.» Es half nichts. Er wurde gemieden. Einige Wochen später war ihm klar, dass er unmöglich weiter mit seiner Frau zusammenbleiben konnte. «Ich sagte ihr: ‹Wenn ich sehe, wie diese Leute mit dir geselligen Umgang pflegen, während sie mich nicht einmal grüssen, ist das für mich unerträglich.›»

Die Zumerles trennten sich. «Meine Frau war betroffen, fand aber, die Zeugen Jehovas seien ein Teil ihres Lebens, den sie nicht aufgeben wolle. Auch nicht mir zuliebe.» Zumerle zog aus, später verkauften die beiden ihr Haus und liessen sich scheiden. Dann entfremdete sich auch der Sohn von den Zeugen Jehovas und trat aus. Das war vor etwa fünf Jahren. Seither sieht Zumerle seine Frau kaum noch. Nach einer langen Krisenzeit geniesst er seine neue Freiheit, pflegt neue Freundschaften und holt vieles nach. Er reist, fliegt Gleitschirm, malt, formt Steinskulpturen. Und er spielt sogar wieder Schach.

Und warum erzählt er das alles öffentlich? «Mir geht es um Aufklärung. Ich finde es persönlich beleidigend, wie menschenverachtend und -unwürdig diese Gruppierung mit mir und anderen Andersdenkenden umgeht und uns sozial isoliert. Und das aus Liebe, wie sie sagt.»

Quelle: beobachter.ch

von |Februar 22nd, 2016|2016|0 Kommentare

An die leitende Körperschaft

Wahrheiten jetzt! ist dankbar dafür, dass die Wachtturm-Gesellschaft der Website so viel Aufmerksamkeit gibt. Die Themen auf dieser Website müssen die Wachtturm-Gesellschaft so sehr stören, dass sie alles daran setzen den Betreiber in Gerichtsprozesse zu ziehen um ihm hohe Geldstrafen (bis zu 250.000€) oder ersatzweise 6 Monate Haft anzudrohen. Liebe leitende Körperschaft, D. H. Splane, A. Morris III., D. M. Sanderson, G. W. Jackson, M. S. Lett. S. F. Herd, G. Lösch und G. H. Pierce:

Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, nur die Lüge braucht Gesetzesschutz!

Erwartet Gott und Jesus das von euch? Hätte Jesus so gehandelt? Ihr sagt von euch selbst das ihr vom "Geist geleitet" seid. Ihr sagt selbst das ihr geistgesalbte Christen seid. Ihr sagt selbst das die Bibel über allem steht. Warum macht ihr euch dann selbst, durch Gerichtsprozesse lächerlich? Warum versucht ihr erneut zu richten? Warum wollt ihr nicht in die Fußstapfen Jesu treten, der so mild gesinnt war?

"Nun hatte Simon Petrus ein Schwert und zog es und schlug nach dem Knecht des Hohenpriesters und hieb ihm sein rechtes Ohr ab. Und der Knecht hieß Malchus. Da sprach Jesus zu Petrus: Steck das Schwert in die Scheide! Soll ich den Kelch nicht trinken, den mir der Vater gegeben hat?" (Johannes 18:10, 11)

Da ihr euch offensichtlich auf dem Weg der Finsternis befindet, wünscht euch Wahrheiten jetzt! sehr baldig, Jesus anzuerkennen und ihm nachzufolgen, um dem Willen des Vaters zu tun!