Jehovas Zeugen – Das Bethel in Griechenland steht zum Verkauf

Das Gebäudekomplex der Zeugen Jehovas, dass als „Bethel“ bekannt ist, steht per Immobilie zum Verkauf in Marousi – 77 Kifisias Avenue, Athen.

DANOS, ein Allianzmitglied der BNP PARIBAS REAL ESTATE, wurde beauftragt, alle notwendigen Maßnahmen für den Verkauf einer Immobilie in Marousi durchzuführen. Es ist ein alleinstehendes Gebäude mit einer Fläche von 4.172,54 m² mit einem verbleibenden Gebäudekoeffizienten, der den Bau von zusätzlichen Quadratmetern ermöglicht.

Jehovas Zeugen, insbesondere die leitende Körperschaft, sagten immer, dass die „Gewässer Babylons“ vor Harmagedon fast vollständig ausgetrocknet sein würden. Heute muss man sich fragen, ob sie die ganze Zeit eigentlich über sich selbst prophezeit haben.

Wenn ein Bethelheim, das „Haus Gottes“, an „Weltmenschen“ verkauft werden muss, kann dies nicht für den „Segen Jehovas“ sprechen. Hieß es in der Heiligen Schrift nicht, dass „Jehova“ in der „Endzeit“ sein Volk übernatürliche Mehrung verschaffen würde, damit alle anderen auch erkennen können? Bei Jehovas Zeugen scheint genau das Gegenteil der Fall zu sein. Immer mehr Bethelheime und Versammlungen werden aufgelöst, und später für teures Geld verkauft.

Was geschieht mit den Bethel-Mitarbeitern? Benötigt die Wachtturm-Organisation dieses Geld, um gegen die weltweiten Klagen und Strafprozesse bzgl. des Kindesmissbrauchs Schadensersatz zu zahlen? Versucht die leitende Körperschaft sich schleichend aus den Ländern immer weiter zurück zu ziehen, um vor dem kompletten Einsturz des Wachtturms als reiche Männer sich irgendwo anders ein sorgenfreies Leben aufzubauen?

Fest steht, dass jedem Zeugen Jehovas die aktuelle Entwicklung der Organisation ihm sehr zu denken geben sollte. Alles Ereignisse die weltweit stattfinden und zugleich immer wieder ein Faktum beweisen: Gottes Geist ist nicht mit dieser Organisation, die von sich selbst behauptet, das „wahre Volk Jehovas“ zu sein!

Quelle: danos.gr

von |Dezember 16th, 2017|2017|3 Kommentare

Jehovas Zeugen: Berufungsgericht entscheidet gegen den Einspruch der Wachtturm-Gesellschaft von 4.000 US-Dollar Geldstrafe pro Tag

Wie dargelegt, wurde die Wachtturm-Gesellschaft kürzlich zu einer Geldstrafe in Höhe von 4.000 US-Dollar pro Tag verurteilt, wegen der Weigerung bestimmter Dokumente in Verbindung mit einem Gerichtsfall wegen Kindesmissbrauchs. Der Richter, der den Widerspruch der Wachtturm-Gesellschaft anhörte, bezeichnete die Argumentation der WTG als „atemberaubend“, da eine Sanktion tatsächlich das war, wofür die Wachtturm-Gesellschaft nur Monate zuvor argumentiert hatte.

Die WTG hatte ein 13,5-Millionen-Dollar-Urteil wegen Kindesmissbrauchs, teilweise wegen der Nichteinhaltung dieser Anordnung geheime Dokumenten dem Gericht vorzulegen. Der Wachtturm legte Widerspruch zu diesem 13,5-Millionen-Dollar-Urteil und bat stattdessen um Sanktionen. Das Gericht stimmte zu und sagte, dass weniger strenge Sanktionen sie veranlassen könnten, diese Dokumente herauszugeben. Daraufhin legte der Wachtturm jedoch Berufung gegen diese Entscheidung ein.

Heute wies das Gericht den Appell des Wachtturms in Bezug auf diese täglichen Sanktionen zurück und gab eine ziemlich vernichtende Entscheidung gegen sie ab. Sie können die vollständige Entscheidung des Gerichts unter „Download“ lesen: D070723 markiert, und ich habe mir die Freiheit genommen, einige Details hervorzuheben.

Seite 5 ist sehr interessant; es stellt fest, dass der Wachtturm von diesem Missbraucher in der Versammlung wusste und ihn nicht bei der Polizei meldete oder „Maßnahmen ergreift, um weitere Misshandlungen zu verhindern“. Kind nach Kind.

Interessant ist auch die Tatsache, dass in den frühen 2000er Jahren die Christliche Kongregation der Zeugen Jehovas (CCJW) als separate Einheit der Wachtturm-Gesellschaft mit getrennten Verwaltungsräten und Bankkonten gegründet wurde. Das Argument ist, dass bestimmte Dokumente von „Wachtturm“ vor dieser Zeit kontrolliert wurden und bestimmte Dokumente von der CCJW nach dieser Zeit kontrolliert wurden und dass „Wachtturm keine Kontrolle über CCJW hatte“, einer der Gründe warum sie nicht diese Dokumente zur Verfügung stellen könne.

Für ehemalige Zeugen Jehovas verstehen wir sofort den absoluten Unsinn in diesem Argument. Der Wachtturm als eine Körperschaft und die CCJW als eine Gesellschaft können zwei getrennte, juristische Einheiten sein, aber natürlich sind sie einfach entgegengesetzte Seiten derselben Medaille.

Gemäß Wikipedia (nicht die beste Informationsquelle, aber dieser Artikel ist gut zitiert), behandelt das CCJW religiöse Angelegenheiten, wohingegen der Wachtturm administrative Aufgaben erledigt (Immobilien, Verlag, etc.).

Auf Seite 13 der Gerichtsentscheidung wird festgestellt, dass die CCJW gegründet wurde, um „das Konzept zu stärken, dass Jehovas Zeugen eine Religion sind“ und nicht nur ein Verlag. Das ist alles schön und gut, aber die Organisation in zwei Fraktionen aufzuteilen und zu behaupten, dass man nichts mit dem anderen zu tun hat oder einfach nicht miteinander kooperieren kann, ist Unsinn.

Das Gericht durchschaute auch diesen Trick. Die Wachtturm-Gesellschaft erklärten teilweise, dass sie die fraglichen Dokumente nicht vorlegen könnten, weil es mühsam wäre, die Tausenden von Dateien zu durchsuchen, in denen sie sich befinden. Wie die Entscheidung des Gerichts feststellte, hat der Wachtturm auf Seite 14 nicht gesagt, dass sie keinen Zugang zu diesen Akten hätten, da sie jetzt unter der Kontrolle des CCJW stehen; Sie gaben in ihrem eigenen Argument zu, dass sie auf sie zugreifen könnten, aber es würde einfach zu lange dauern. Hoppla.

Die Fußnote auf Seite 18 stellt fest, dass Watchtower Immobilien im Wert von 1,3 Milliarden US-Dollar hält. Dieser Betrag ist besonders obszön, wenn man bedenkt, wie oft sie um Geld betteln, sogar von Kindern, und wie hart sie die Opfer bekämpfen, wenn es um die Entschädigung für ihre Missbräuche geht.

Die Entscheidung führt weiter die konstanten Argumente der Wachtturm-Gesellschaft gegen das Gericht an, und ihre völlige Weigerung, die Autorität des Gerichts anzuerkennen, und das Verhalten der Wachtturm-Gesellschaft als „ungeheuerlich“ bezeichnet. Dieses Wort bedeutet „außerordentlich schlecht; grell; flagrant; grob, unverschämt, berüchtigt, schockierend.“

Der letzte Abschnitt der Entscheidung besagt, dass der Wachtturm den „Entdeckungsprozess missbraucht“ hat, dass sie „trotzend“ vor Gericht gehandelt haben und dass „das Obergericht große Geduld und Flexibilität im Umgang mit einem widerspenstigen Prozessanten gezeigt hat, der sich weigert, und lediglich die verlorenen Argumente wiederholt.“

Das Wort „widerspenstig“ bedeutet „Widerstand gegen Autorität oder Kontrolle“ nicht gehorsam oder nachgiebig. Das ist interessant, weil Jehovas Zeugen sich ständig als gesetzestreue Bürger ausgeben:

Jehovas Zeugen sind wie die frühen Christen gesetzestreue Bürger. Sie nehmen sich die Worte Jesu zu Herzen: „Legt daher Caesars Dinge an Cäsar zurück, aber Gottes Dinge an Gott“ (Matthäus 22,21). Sie gehorchen „Caesar“ oder den Regierungsbehörden, indem sie die Verantwortung, die sie erfüllen, gewissenhaft erfüllen. von den Bürgern verlangt werden, wie Steuern zahlen und Volkszählungsgesetze und Heiratsregistrierungen einhalten.“ (Dauerhafter Frieden und Glück, Seite 28, Absatz 10)

Das Berufungsgericht hat den Einspruch abgelehnt. Daher muss die WTG der Zahlung von mittlerweile rund 2 Millionen US-Dollar nachkommen. Inwieweit sie der Forderung des Gerichts entsprechen, bleibt abzuwarten. Das Urteil wurde am 9. November 2017 gefällt. Die WTG hat nun 40 Tage Zeit, um einen Antrag auf Überprüfung beim obersten Gerichtshof von Kalifornien einzureichen. Jose Lopez und Osbaldo Padron führen ihre Zivilklagen gegen die WTG fort.

Quelle: jwvictims

 

Fragen wir uns: Warum sind Jehovas Zeugen immer stolz darauf, wenn sie in der Öffentlichkeit betonen, dass sie mit den Behörden zusammen arbeiten, jedoch bei dem Thema Dokumente und Unterlagen bzgl. Kindesmissbrauch nicht kooperieren? Warum werden einzelne Zeugen Jehovas im Unklaren gelassen, dass ihre Spendengelder für Kindesmissbrauch verwendet werden, sowie ihren Sanktionen die das Gericht verhängt? Wieso sind es ausgerechnet Menschen, die die „Organisation Gottes“ als „Abtrünnige“ beschimpft, die diese wichtigen Informationen verbreiten und es so zu einem gesamten Bild der Wahrheit kommt? Wie ist es zu vertreten, dass man im JW Broadcasting betont, dass es keine „pädophilen Zeugen Jehovas“ gibt, wenn die Wachtturm-Gesellschaft durch die hauseigene „Zwei-Zeugen-Regelung“ Täter beschützt? Handelt die „wahre Organisation Jehovas“ wirklich so, wie es die Wachtturm-Gesellschaft tut? Ist wirklich der heilige Geist in dieser Organisation zu finden, und sind die Verantwortlichen für die Geldstrafen wirklich vom Geist Gottes geleitet?

von |November 12th, 2017|2017|2 Kommentare

Die Wachtturm-Gesellschaft und ihre Aktiengewinne

Die Wachtturm-Gesellschaft und ihre Aktiengewinne – ein fragwürdiges Geschäftsmodell

Die Wege, auf denen man Geld gewinnen kann, führen fast ausnahmslos abwärts.“ – Henry David Thoreau

Für jeden aufrichtigen Menschen, der nach der Wahrheit sucht, aber auch für alle aktiven Zeugen Jehovas, die wissen möchten, wohin ihre Spendengelder genau fließen, besteht der Wunsch, Auskunft zu erhalten, wie die Wachtturm-Gesellschaft finanziell bestellt ist, und wohin detaillierte Ausgaben fließen. Es ist wichtig sich mit den reinen Fakten zu beschäftigen, die für jeden Menschen nachvollziehbar und selbst nachprüfbar sind. Wie die Wachtturm-Gesellschaft selbst zugibt und auch öffentlich immer wieder betont, sei das weltweite Werk allein der Spenden von aktiven Verkündigern zu verdanken. Entspricht dies der vollen Wahrheit?

Wo Klarheit besteht, gibt es keinen Raum für Spekulationen

Jede gemeinnützige Organisation gibt jedes Jahr eine Art Steuererklärung beim NCCS (National Center for Charitable Statistics, USA) ab. Diese Deklaration auf dem Formular 990 ist öffentlich einsehbar und für jeden prüfbar.

Auf der Website nccsweb.urban.org findet man den der Pfad zu einer Deklaration, die über einen kleinen Teil des Einkommens der Wachtturm Bibel- und Traktat-Gesellschaft der Zeugen Jehovas (Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania, WTBTS) informiert:

Jehovas Zeugen WTG Aktiengewinne NCCS Aktiengewinne Wahrheiten jetzt! Die Wachtturm-Gesellschaft und ihre Aktiengewinne

Vorgehensweise:

> Auf die Website „NCCS“ gehen,
> dort auf den Link „Search active organizations“ klicken,
> im Suchfeld „WATCH TOWER“ eintippen,
> den Suchbegriff „HENRIETTA M RILEY TRUST FOR WATCH TOWER“ auswählen,

 

Jehovas Zeugen WTG Aktiengewinne NCCS Henrietta M Riley Trust 33b006006 FBO Watch Tower Bible Aktiengewinne Wahrheiten jetzt! Die Wachtturm-Gesellschaft und ihre Aktiengewinne

 

> das PDF-Symbol unter „View 990“ anklicken,
> das Formular 990 öffnet sich.

Auf Seite 1 können wir feststellen, dass der „Henrietta M. Riley Trust for Watch Tower“ zugunsten der Wachtturm-Gesellschaft tätig war.

Der Trust basiert auf dem Kapital der wohlhabenden Mrs Henrietta M. Riley und wurde in der 1970er Jahren gegründet. Er ist eine Treuhandgesellschaft, deren einziger Zweck es ist, Aktiengewinne zu erwirtschaften, die nach Abzug eigener Kosten zu 100 % an die WTBTS fließen.

Diese Gewinne sind steuerbefreit, da die WTBTS die Einstufung „501c3“ hat: „Gemeinnützige Organisation zur Förderung der Religion, Ausbildung, sozialen Zwecken, Wissenschaft, Künste, Sport, Kinderschutz und Tierschutz.“ (Quelle: Wikipedia)

Jehovas Zeugen WTG Aktiengewinne NCCS Henrietta M Riley Trust 33b006006 FBO Watch Tower Bible Form 990 Aktiengewinne Wahrheiten jetzt! Die Wachtturm-Gesellschaft und ihre Aktiengewinne

 

Hier der direkte Download des Formulars 990:

Analyse der Aktiengewinne zugunsten der WTBTS

Die Aufstellung bildet die Investments und daraus resultierenden Aktiengewinne des Steuerjahrs 2014 ab (01.05.2013 – 30.04.2014).

In den Dokumenten finden wir interessante Informationen: Wie werden die Aktienanteile gestreut und in welchen Branchen fließen diese? Von welchen Unternehmen hat die Watch Tower Society profitiert?

Jehovas Zeugen WTG Aktiengewinne NCCS Henrietta M Riley Trust 33b006006 FBO Watch Tower Bible Form 990 Investment Aktiengewinne Wahrheiten jetzt! Die Wachtturm-Gesellschaft und ihre Aktiengewinne 

Die Unternehmensbeteiligungen des Henrietta M. Riley Trust for Watch Tower

Der Aktienportfolio umfasst 73 Unternehmen, davon unter anderem Google, Apple, Microsoft, Intel, IBM, Verizon, Qualcomm, Monster Beverage und andere.

Interessant ist die Tatsache, dass die Wachtturm-Organisation durch Apple Aktien Geld verdient. Apples erste Produkte, Apple-I-Platinen, wurden von Steve Jobs und Wozniak konzipiert. 50 gingen am Terrell, die restlichen 50 verkaufte Jobs in Eigenregie für 666,66 Dollar (Offenbarung 13,16-18).  Warum ein angebissener Apfel als Logo? Gemäß dem Sündenfall aus 1. Mose, nahm Eva von der verbotenen Frucht von dem Baum der Erkenntnis. Gemäß Überlieferungen, wenn auch im Urtext nicht enthalten, wird diese Frucht immer wieder als ein Apfel dargestellt. Steve Jobs nahm demnach Bezug zur Mythologie des Judentums, und übernahm das „Symbol der Sünde“ für das Unternehmen Apple Inc., heute einer der erfolgreichsten Unternehmen der Welt (über 200 Milliarden US-Dollar Gesamtkapital). Die Assoziierung des Apple-Logos „Sündige! Nehme einen Bissen von der verbotenen Frucht!“ ist die selbe Vorgehensweise, die im Wort Gottes aufgeschrieben ist, indem der Teufel durch Zweifel und Lügen Eva verführte, von der verbotenen Frucht zu nehmen.

Fragen wir uns: Verwundert es wirklich, dass Steve Jobs dieses Logo verwendete, einen Bezug zur Zahl 666 zog, indem die ersten Geräte für 666,66 Dollar verkauft wurden, und Apple Inc. nun eines der erfolgreichsten Firmen auf der Welt ist? Ist es nicht seltsam, dass ausgerechnet die „Organisation Gottes“, die Wachtturm-Gesellschaft, von deren Zinsgewinnen profitiert? Ist es nicht bedenklich, wenn man im Predigtdienst und in öffentlichen Vorträgen in den Versammlungen Produkte benutzt, in dem das „Sündensymbol“ gut erkennbar verherrlicht wird? Warum werden die Apple Produkte insbesondere immer wieder in Bethelheimen genutzt, und warum hat die leitende Körperschaft immer ein Exemplar dabei? Wie kann der heilige Geist in der „Organisation Gottes“ überhaupt wirken, ohne gegen Gott selbst zu sündigen?

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Ebenfalls verdient die Wachtturm-Gesellschaft durch die Monster Beverage Corp., die durch das beliebte Energie Getränk „Monster“ bekannt ist. Betrachtet man das Logo dieses Getränkes näher, wird man feststellen, dass der sechste Buchstabe aus dem hebräischen Alphabet (Waw) genommen wurde, in dreifacher Form, welches ebenfalls die Zahl 666 ergibt! Das offizielle Motto „Unleash the Beast!“ („Die Bestie entfesseln!“) ist ebenfalls eine Bezugnahme zu dem christlichen „wilden Tier“ aus der Offenbarung, sowie zu Satan dem Teufel.

Was schreiben Jehovas Zeugen selbst über das „wilde Tier“?

Ein zweihörniges wildes Tier (die anglo-amerikanische Weltmacht) tritt in Erscheinung, und es macht diesem politischen Monstrum ein „Bild“, das heute als die Vereinten Nationen bekannt ist. Viele werden gezwungen, das wilde Tier anzubeten und sein „Kennzeichen“ anzunehmen, indem sie Dinge auf seine Weise tun und ihr Leben von ihm beherrschen lassen. Jehovas Zeugen weisen dagegen unerschrocken das dämonische Kennzeichen des wilden Tieres zurück.“ (Der Wachtturm, 1. Mai 1991, Seite 22)

Fragen wir uns: Hat YHWH wirklich eine Organisation, die durch Aktien und deren Zinsgewinne, mit Bezugnahme zur Zahl 666 und Satan, dem Teufel, reich geworden ist und in dieser sein heiliger Geist wirkt um wahren Christen die Botschaft Jesu zu verkündigen?Ist es nicht satanisch, wenn dieses Produkt weltweit konsumiert wird, und die Wachtturm-Organisation durch ein Bildnis des „wilden Tieres“ Geld verdient?Ist es nicht bedenklich, wenn man Jehovas Zeugen im öffentlichen Predigtdienst sieht, welche dieses Produkt konsumieren?

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Hier weitere fragwürdige Unternehmen in alphabetischer Reihenfolge (die Produktabbildungen stammen jeweils aus der Website des Unternehmens):

BOEING
Branche: u.a. Rüstung, z.B. Kampfflugzeuge, -hubschrauber, -raketen
20.000 Aktienanteile
Aktienkurs BA (NYSE) 147,94 $

Jehovas Zeugen WTG Aktiengewinne NCCS Boeing 1 Aktiengewinne Wahrheiten jetzt! Die Wachtturm-Gesellschaft und ihre Aktiengewinne

Jehovas Zeugen WTG Aktiengewinne NCCS Boeing 2 Aktiengewinne Wahrheiten jetzt! Die Wachtturm-Gesellschaft und ihre Aktiengewinne

 

HONEYWELL
Branche: u.a. Rüstung, z.B. Militärtechnik
60.000 Aktienanteile
Aktienkurs HON (NYSE) 104,00 $

Jehovas Zeugen WTG Aktiengewinne NCCS Honywell Aktiengewinne Wahrheiten jetzt! Die Wachtturm-Gesellschaft und ihre Aktiengewinne

 

LOCKHEED MARTIN
Branche: Rüstung, z.B. Kampfflugzeuge
30.000 Aktienanteile
Aktienkurs LMT (NYSE) 216,63 $

Jehovas Zeugen WTG Aktiengewinne NCCS Lockheed Martin Aktiengewinne Wahrheiten jetzt! Die Wachtturm-Gesellschaft und ihre Aktiengewinne

 

LIONS GATE ENTERTAINMENT CORP.
Branche: Unterhaltung z.B. Horrorfilmserie „SAW I-VII“
170.000 Aktienanteile
Aktienkurs LGF (NYSE) 39,37 $

Jehovas Zeugen WTG Aktiengewinne NCCS SAW Aktiengewinne Wahrheiten jetzt! Die Wachtturm-Gesellschaft und ihre Aktiengewinne

 

MONSANTO COMPANY
Branche: Agrochemie, Gentechnik, sehr aggressive Lobbyarbeit, Umweltskandale
40.000 Aktienanteile
Aktienkurs: MON (NYSE) 93,49 $

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NORTHROP GRUMMAN CORP.
Branche: Rüstung, z.B. Tarnkappenbomber B-2 Spirit, Kampfflugzeug F-14 Aufklärungsdrohne RQ-4A Global Hawk
30.000 Aktienanteile
Aktienkurs NOC (NYSE) 184,07 $

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TIME WARNER INCORP.
Branche: Medien, z.B. Softporno-, Kriegs-, Mysteryfilme (Tochterfirma Cinemax)
80.000 Aktienanteile
Aktienkurs: TWX (NYSE) 68,87 $

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Der HMR Trust erwirtschaftete mit dem gesamten Aktienpaket für WTBTS 2014 ein Nettoeinkommen von 473.137,00 $. Zur Klarstellung: Das investierte Kapital GEHÖRT nicht der WTBTS, aber die erwirtschafteten Zinsgewinne fließen ihr alleine zu!

So reich und doch auf Spenden angewiesen – reine Farce

Die vielfältigen und undurchschaubaren Einkünfte der WTBTS scheinen im Widerspruch zu ihrer immer rigider werdenden Sparpolitik. Wenn die Liquidität so sehr bedroht ist, dass man auffällig intensiv um Spenden werben muss – warum schmilzt man nicht etwas von den Aktienanteilen ab? Dafür muss es einen vernünftigen Grund geben.

Die WTBTS kann Aktien verkaufen, die ihr gehören, und das Kapital sozusagen wieder verflüssigen. Umgekehrt könnte sie keine Aktien verkaufen, die ihr nicht gehören. Und das ist beim HMR Trust der Fall. Der Trust wird von Mitarbeitern der Comerica Bank in Detroit verwaltet, es werden nach bestem Fachwissen Aktien an- und verkauft, um maximale Gewinne zu erzielen – völlig unabhängig von ethischen Fragen.

Und was ist mit den anderen Unternehmensbeteiligungen? Auf US-Bundesebene soll es noch viele weitere Unternehmen mit WT-Beteiligung geben. Was wäre mit Unternehmensanteilen, die zwar nominell ihr gehören, aber mit fremdem Kapital bestückt sind und wenn der Gebrauch dieses Geldes an vereinbarte Bedingungen geknüpft wäre?

Im alljährlichen Spendenaufruf des Wachtturms vom 15. November, Studienausgabe, Seite 15 heißt es:

Jehovas Zeugen WTG Aktiengewinne NCCS SpendenvereinbarungWT 11 2015 Aktiengewinne Wahrheiten jetzt! Die Wachtturm-Gesellschaft und ihre Aktiengewinne

Wer eine Spende mit Vereinbarung leistet, spart gleich doppelt:

> bei seiner eigenen Einkommensteuer, denn sein Einkommen wird um den Betrag der Spende gesenkt, was bei einem Spitzensteuersatz von 47,48 % in Deutschland (USA: 47,27 %) einer Steuerersparnis von rund der Hälfte des gespendeten Kapitals entspricht;
> bei der Versteuerung der Aktiengewinne. Diese beträgt in Deutschland 25 % (pauschale Abgeltungssteuer), in den USA nach Ermäßigungsantrag für ausländische Investoren statt 30 % nur noch 0% für Zinsen und 15% für Dividenden.

Ein legaler Weg, um ein echtes Vermögensschnäppchen zu machen! Aber kann es sein, dass die WTBTS nicht nur Jesu Schäfchen hütet, sondern einigen Superreichen hilft, ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen? Und im Gegenzug womöglich am Aktiengewinn in Form einer „Sonderspende“ beteiligt ist?

Wirklich ein Finanzloch?

Seit Beginn dieses Jahres wird auffällig oft und bemerkenswert eindringlich für das freigebige Spenden geworben. Im JW-Broadcast vom Mai 2015 gestand Stephen Lett, Mitglied der leitenden Körperschaft, einen besonderen Finanzbedarf der WTG ein, begründete ihn aber mit den vielen Königreichs- und Kongresssälen, die zu bauen oder zu sanieren seien, sowie mit den hohen laufenden Druckkosten, die mit dem Erlös der Immobilienverkäufe in Brooklyn „nur einige wenige Monate lang aufrechterhalten“ werden könnten.

Gleichzeitig berichten informierte Quellen,

> dass die Verkaufserlöse von Brooklyn schätzungsweise ein Vielfaches der Baukosten in Warwick betragen,
> dass alle Bauprojekte aktuell gestoppt wurden bis auf Warwick,
> dass die Druckkosten für Zeitschriften sich ohnehin ab Januar 2016 etwa halbieren werden, weil man die Erscheinungsfrequenz der Zeitschriften von monatlich auf zweimonatlich gesenkt hat,
> dass 25 % des weltweiten Bethelpersonals entlassen werden wird.

Wohin verschwindet das Geld? Schlagen die bereits gezahlten Entschädigungen an Missbrauchsopfer, die heimlichen außergerichtlichen Einigungen und die zu erwartende Welle von Schadensersatzforderungen von innerhalb der ORG vergewaltigten Kindern in Australien und den anderen Erdteilen mit solch hohen Summen zu Buche?

Wenn die leitende Körperschaft sich offen und ehrlich zu diesen widersprüchlichen Informationen äußern und für Klarheit sorgen würde, wäre das ihrem Ansehen, dem der Zeugen Jehovas und auch dem Ansehen desjenigen, dessen Namen sie tragen, sicher sehr förderlich.

Die Sache mit den vereinbarten Spenden hat jedenfalls einen Haken. Falls die vereinbarten Bedingungen eintreten, muss die Geldeinlage dem Spender zurückgezahlt werden.

Jehovas Zeugen WTG Aktiengewinne NCCS Spende Aktiengewinne Wahrheiten jetzt! Die Wachtturm-Gesellschaft und ihre Aktiengewinne

Ist die Wachtturm-Gesellschaft eine reine Aktiengesellschaft?

Eine Religionsgemeinschaft, die immer vorgibt die wahre „Organisation Gottes“ zu sein, die nicht nur von Spenden, sondern größtenteils auch von Zinsgewinnen lebt, darf man zurecht ihre Glaubwürdigkeit in Frage stellen. Moralisch fraglich sollte es für jeden Christen sein, wenn seine Organisation Gewinne durch die Waffen- und Rüstungsindustrie erzielt. Ebenfalls ist es biblisch absolut verwerflich, wenn durch die Musik- und Filmindustrie, mit dem Schwerpunkt Horror, Mystery, und Pornos, gewinnbringende Einnahmen gemacht werden.

Doch es sind nicht nur Zinsgewinne die zu Buche schlagen, es ist auch die Tatsache, dass die Watchtower Akie selbst als eine reine Aktie auf dem freien Markt registriert ist – als Watchtower Inc. unter der ISIN US94111A1060!

Jehovas Zeugen WTG Aktiengewinne NCCS Aktiengesellschaft Watchtower Inc. ISIN US94111A1060 Aktiengewinne Wahrheiten jetzt! Die Wachtturm-Gesellschaft und ihre Aktiengewinne

 

Viele aufrichtige Zeugen Jehovas fragen sich: Habe ich mich einer reinen Aktiengesellschaft hingegeben, und nicht der „Organisation Gottes“? Gehört die Watchtower Inc. wirklich der Wachtturm-Gesellschaft, da sie auch in Brooklyn geführt wird? Wenn ja, wie ist es mit dem christlichen Glauben zu vereinbaren, dass „Gottes Organisation“ innerhalb des Börsenmarktes „gehandelt“ wird? Wer ist der Inhaber dieser Aktien? Ist das gesamte Konstrukt der „Organisation Gottes“ nur Schein? Leitet wirklich die leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas die Organisation, oder gehört alles einem unbekannten Aktienunternehmer, der letztlich rechtlich gesehen allein bestimmen darf, in welche Richtung sich das „Volk Jehovas“ entwickelt? Ist die leitende Körperschaft und die Organisation nicht von YHWH’s Geist gelenkt, sondern vielmehr von einem reichen „Weltmenschen“? Hätte „Jehova“ es wirklich zugelassen, sofern dies seine wahre Organisation ist, dass sie auf dem freien Aktienmarkt mit Geld gehandelt werden darf? Erfüllt die „Organisation Gottes“ damit nicht alle Anzeichen, dass sie ein Instrument des Teufels ist, und nicht ein Erzeugnis des heiligen Geistes?

Gemäß dem Taufbekenntnis, gestützt auf der Auslegung der Wachtturm-Gesellschaft, muss jeder „ungetaufte Verkündiger“ folgende Fragen mit einem deutlichen „Ja!“ beantworten:

Hast du auf der Grundlage des Opfers Jesu Christi deine Sünden bereut und dich Jehova hingegeben, um seinen Willen zu tun? Bist du dir darüber im klaren, dass du dich durch deine Hingabe und Taufe als ein Zeuge Jehovas zu erkennen gibst, der mit der vom Geist geleiteten Organisation Gottes verbunden ist?“

Auch wenn diese Fragen auf den ersten Blick christlich erscheinen, müsse man diese Tauffragen korrekterweise ändern:

Hast du auf der Grundlage eines indoktrinierten Studiums der Wachtturm-Gesellschaft dein altes Leben bereut und dich der instrumentalisierenden Aktiengesellschaft hingegeben, um ihren Willen zu tun? Bist du dir darüber im klaren, dass du dich durch deine Hingabe und Taufe als ein Aktiengesellschafts-Sklave zu erkennen gibst, der mit der vom Geld geleiteten Watchtower Inc. unter der ISIN US94111A1060 verbunden ist, und in Gottes Wort als „Babylon die Große“, die „Mutter aller Huren“, bekannt ist?“

Die WTG: Aktien, Zinsgewinne und mehr

Nicht nur dass die Wachtturm-Gesellschaft von Unternehmen und ihrer Zinsgewinne reich geworden ist, die im völligen Kontrast zu YHWH, Jesus Christus, und dem heiligen Geist stehen,  sie kauft auch hin und wieder Musikstücke ein, von Labels, die man klar dem Spiritismus zuordnen muss.

Zeugen Jehovas verwendeten auf ihren Kongress-Video 2016, das ein Vorgeschmack auf das Paradies geben soll, Musik von okkultistischem Ursprung. Der Soundtrack der im Hintergrund zu hören ist, stammt von dem Label Audiomachine, die für viele Filme, die die Werke des Fleisches verherrlichen, die Musik produzieren. Eternal Flame – nie endende Flamme – aus dem Album Epica ist ein Track von vielen anderen Meisterwerken, die in vielen Kinofilmen verwendet wurden.

Hier eine vollständige Liste, worin die Film-Musik vom Label Audiomachine vorkommt:

Avatar, The Chronicles of Narnia films, Iron Man, Iron Man 2, Thor, The Avengers, Thor: The Dark World, Captain America: The Winter Soldier, Avengers: Age of Ultron, Harry Potter and the Order of the Phoenix, Harry Potter and the Half-Blood Prince, Harry Potter and the Deathly Hallows: Part 1, Harry Potter and the Deathly Hallows: Part 2, Quantum of Solace, The Hobbit: An Unexpected Journey, The Hobbit: The Desolation of Smaug, The Bourne Ultimatum, Pirates of the Caribbean: At World’s End, Pirates of the Caribbean: On Stranger Tides, The Fighter, Toy Story 3, The Dark Knight, The Dark Knight Rises, Tinker Tailor Soldier Spy, Star Trek, Star Trek Into Darkness, District 9, X-Men: First Class, The Departed, Edge of Tomorrow, Coraline, The Hunger Games, The Hunger Games: Catching Fire, Kingsman: The Secret Service, The Imitation Game, Watchmen, Mission Impossible: Ghost Protocol, The World’s End, Life of Pi, Zero Dark Thirty, The Muppets, Kick-Ass 2, American Sniper, Django Unchained, V For Vendetta, Hugo, Transformers, War Horse, Sherlock Holmes, Sherlock Holmes: A Game of Shadows, Into the Wild, Cinderella, Hellboy II: The Golden Army, 21 Jump Street, Man of Steel, 12 Years a Slave, Shutter Island, Sweeney Todd: The Demon Barber of Fleet Street, The Maze Runner, Captain Phillips, The Hangover, Frozen, True Grit, Taken, Gone Baby Gone, Fantastic Mr. Fox, Rise of the Planet of the Apes, Dawn of the Planet of the Apes, Looper, Les Miserables, 2012, The Great Gatsby, Godzilla, State of Play, Pitch Perfect, Wall-E, Drag Me To Hell, Ender’s Game, Argo, How to Train Your Dragon, How to Train Your Dragon 2, Source Code, Real Steel, The Town, Rango, Black Swan, This is the End, Big Hero 6, The Theory of Everything, Oblivion, The Girl with the Dragon Tattoo, Jack Reacher, und Prometheus.

Gewiss kann man behaupten, dass in allen diesen Filmen unmoralische, gewaltverherrlichende, sexistische, spiritistische, okkultistische und dämonische Szenen gezeigt werden!

Was lehrt die Bibel, das Wort Gottes, ganz eindeutig?

Nun sind die Werke des Fleisches offenbar, und sie sind: Hurerei, Unreinheit, zügelloser Wandel, Götzendienst, Ausübung von Spiritismus, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Wutausbrüche, Wortzänkereien, Spaltungen, Sekten, Neidereien, Trinkgelage, Schwelgereien und dergleichen Dinge. Vor diesen Dingen warne ich euch im voraus, so wie ich euch im voraus gewarnt habe, daß die, die solche Dinge treiben, Gottes Königreich nicht erben werden.(Galater 5,19-21 – Neue-Welt-Übersetzung, herausgegeben von Jehovas Zeugen)

Wenn die Organisation mit Labels in Kontakt tritt, ihre Werke kauft, und diese auf dem Kongress zeigt, um damit einen „Vorgeschmack“ auf das Paradies zu geben, wie können sie wirklich dann noch ernsthaft glauben, dass sie Gottes Königreich erben können, wenn all die Handlungen und „Werke des Fleisches“ offenbar sind?

Jehova selbst prüft den Gerechten wie auch den Bösen, und jeden, der Gewalttat liebt, haßt SEINE [YHWH’s] Seele gewiß.(Psalm 11,5 – Neue-Welt-Übersetzung, herausgegeben von Jehovas Zeugen)

Es gab aber auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch falsche Lehrer sein werden, die heimlich verderbliche Sekten einführen, indem sie sogar den Herrn, der sie erkauft hat, verleugnen; und sie werden ein schnelles Verderben über sich selbst bringen. Und viele werden ihren verderblichen Wegen nachfolgen, und um ihretwillen wird der Weg der Wahrheit verlästert werden. Und aus Habsucht werden sie euch mit betrügerischen Worten ausbeuten; aber das Gericht über sie ist längst vorbereitet, und ihr Verderben schlummert nicht.“ (2. Petrus 2,1-3 – Schlachter-Bibel)

Wißt ihr nicht, daß die Freundschaft mit der Welt Feindschaft mit Gott ist? Wer immer daher ein Freund der Welt sein will, stellt sich als ein Feind Gottes dar; Geht aus ihr hinaus, mein Volk, wenn ihr nicht mit ihr teilhaben wollt an ihren Sünden und wenn ihr nicht einen Teil ihrer Plagen empfangen wollt. Denn ihre Sünden haben sich aufgehäuft bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Taten der Ungerechtigkeit gedacht.“ (Jakobus 4,4; Offenbarung 18,4-5 – Neue-Welt-Übersetzung, herausgegeben von Jehovas Zeugen)  

Die Bibel lügt nicht, wenn sie ganz klar sagt, dass alle, die solche Dinge lieben, wie Jehovas Zeugen und ihre Organisation gezeigt hat, Gott hassen. Wie Jesus Christus sagte, können wir nicht zwei Herren dienen, wir können nicht am Tisch Gottes sitzen, und gleichzeitig dabei den Kelch von Satan und seinen Dämonen trinken!

Die Wachtturm-Gesellschaft entlarvt sich selbst als „Hurenorganisation“, Anti-Christen und Feind Gottes

Analysieren wir das als was sich die „Organisation Gottes“ selbst in der Öffentlichkeit ausgibt, und die Fakten, das was sie in Wirklichkeit sind, so müssen wir ganz eindeutig feststellen, dass die Wachtturm-Gesellschaft eine „Hurenorganisation“, der Anti-Christ und Feind Gottes ist. Sie selbst schreiben:

Ein zweihörniges wildes Tier (die anglo-amerikanische Weltmacht) tritt in Erscheinung, und es macht diesem politischen Monstrum ein „Bild“, das heute als die Vereinten Nationen bekannt ist. Viele werden gezwungen, das wilde Tier anzubeten und sein „Kennzeichen“ anzunehmen, indem sie Dinge auf seine Weise tun und ihr Leben von ihm beherrschen lassen. Jehovas Zeugen weisen dagegen unerschrocken das dämonische Kennzeichen des wilden Tieres zurück.“ (Der Wachtturm, 1. Mai 1991, Seite 22)

Die ganze Tendenz des Völkerbundes zielt darauf hin, das Volk von Gott und von Christus wegzuwenden, und deshalb ist er ein verwüstendes Ding, das Produkt Satans und ein Greuel in den Augen Gottes.“ Somit erschien „das abscheuliche Ding“ im Jahr 1919. Im Laufe der Zeit wich der Völkerbund den Vereinten Nationen. Jehovas Zeugen haben schon früh aufgedeckt, daß jene von Menschen geschaffenen Friedensorganisationen in Gottes Augen abscheulich sind. (Der Wachtturm, 01.05.1999, Seite 15, Absatz 8)

Die Namen der Gründer und Bewunderer der UNO sind nicht auf Gottes Buchrolle des Lebens geschrieben worden. Wie könnten sündige, sterbliche Menschen – von denen viele Gottes Namen verhöhnen – durch die UNO das erreichen, was Jehova Gott nach seinen Worten in Kürze vollbringen wird, und zwar nicht durch menschliche Mittel, sondern durch das Königreich seines Christus? (Daniel 7:27; Offenbarung 11:15). Die UNO ist in Wirklichkeit eine lästerliche Nachahmung des messianischen Königreiches Gottes unter seinem Friedefürsten, Jesus Christus, für dessen fürstliche Herrschaft es kein Ende geben wird (Jesaja 9:6, 7).“ (Die Offenbarung – Ihr großartiger Höhepunkt ist nahe!, Seite 248, herausgegeben von Jehovas Zeugen)

Die Vereinten Nationen sind in Wirklichkeit eine Weltverschwörung gegen Gott und gegen seine ihm ergebenen Zeugen auf der Erde. Es handelt sich tatsächlich um eine Verschwörung, bei der die weltlichen Nationen sozusagen die Köpfe zusammenstecken und Pläne schmieden, wie sie gegen die sichtbare Organisation Jehovas auf der Erde vorgehen können.“ (Der Wachtturm, 1. September 1987, Seite 20)

Bei unserer Betrachtung von Daniel 11:31 haben wir bereits gesehen, daß es sich bei dem „abscheulichen Ding“ zunächst um den Völkerbund handelte, der verschwand und später als die Vereinten Nationen wieder auftauchte. Beide sind abscheulich, weil man sie als die einzige Hoffnung gepriesen hat, auf der Erde Frieden herbeizuführen.“ (Die Prophezeiung Daniels – Achte darauf! Seite 300, herausgegeben von Jehovas Zeugen)

Hätte die Christenheit Frieden mit Jesus Christus, dem König Jehovas, gesucht, dann hätte sie der bevorstehenden Sturzflut entrinnen können. (Vergleiche Lukas 19:42-44.) Aber sie hat es nicht getan. Statt dessen schmeichelt sie sich in ihrem Streben nach Frieden und Sicherheit bei den politischen Führern der Nationen ein – und das trotz der biblischen Warnung, daß Freundschaft mit der Welt Feindschaft mit Gott bedeutet (Jakobus 4:4). Außerdem hat sie 1919 den Völkerbund mit allem Nachdruck als die größte Hoffnung des Menschen auf Frieden befürwortet. Seit 1945 setzt sie ihre Hoffnung auf die Vereinten Nationen. (Vergleiche Offenbarung 17:3, 11.) Wie eng ist sie mit dieser Organisation verbunden? Ein kürzlich erschienenes Buch vermittelt diesbezüglich einen gewissen Eindruck, wenn es darin heißt: „In der UNO sind nicht weniger als vierundzwanzig katholische Organisationen vertreten. Mehrere Führer von Weltreligionen haben der internationalen Organisation einen Besuch abgestattet.“ (Der Wachtturm, 1. Juni 1991, Seite 17)

Jede Kirche, die behauptet, eine dem Christus versprochene keusche Jungfrau zu sein, aber in Wirklichkeit mit der Welt (dem wilden Tier) vereint ist und von ihr unterstützt wird, müssen wir in der Sprache der Bibel als Hurenkirche verurteilen. […] Wenn die Kirche, mit der du verbunden bist, in ehebrecherischer Gemeinschaft mit der Welt lebt, mußt du sie verlassen, damit du ein weißes Gewand haben kannst.” (Jehovas Zeugen – Verkündiger des Königreiches Gottes, Seite 52)

Schätzt du und vertiefst du in deinem Leben die Trennung von der Welt? Vergiß nicht, daß Jehovas Zeugen, wenn sie diese Trennung irgendwie lockern würden, mehr Ähnlichkeit hätten mit der Welt, deren Gott Satan, der Teufel ist (2. Korinther 4:4). Sie würden dann ihre klaren Erkennungsmerkmale als ein „heiliges Volk“ verlieren und nicht mehr „sich selbst von der Welt unbefleckt“ erhalten. Ihre Anbetung wäre nicht mehr ein „reiner und unbefleckter Dienst vor Gott (1. Petrus 1:14-16; Jakobus 1:27, Menge, Bruns).” (Der Wachtturm, 1. April 1985, Seite 15)

Wer ein Doppelleben führt, ist eigentlich ein Falschspieler, ein Betrüger, ein Heuchler (Psalm 12:2; 2. Timotheus 3:13). Er gleicht Satan, der „immer wieder die Gestalt eines Engels des Lichts annimmt“ (2.Korinther 11:14, 15). Auch gleicht er den religiösen Führern, zu denen Jesus sagte: „Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler, weil ihr getünchten Gräbern gleicht, die zwar von außen schön scheinen, innen aber voll von Totengebeinen und jeder Art Unreinheit sind. So erscheint auch ihr von außen zwar vor Menschen gerecht, im Innern aber seid ihr voller Heuchelei und Gesetzlosigkeit“ (Matthäus 23:27,28). Ein Doppelleben zu führen ist zweifellos ein schwerwiegendes Vergehen gegen Gott. Eine weitere ernst zu nehmende Tatsache ist folgende: Ein heuchlerisches Verhalten kann nicht für immer verborgen bleiben. „Schon durch seine Handlungen gibt sich ein Knabe zu erkennen, ob sein Tun lauter und gerade ist“, heißt es in der Bibel (Sprüche 20:11; Lukas 12:1-3). Ja, dein Tun, ob gut oder böse, wird schließlich bekannt werden. Und wie die Bibel zeigt, wird Gott Heuchler streng bestrafen (Matthäus 24:51). Gewiß solltest du bestrebt sein, kein Doppelleben zu führen.” (Der Wachtturm, 1. August 1988, Seite 19)

Jemand kann seinen Platz in der Christenversammlung auch durch seine Taten aufgeben, indem er zum Beispiel Teil einer weltlichen Organisation wird, deren Ziele im Widerspruch zur Bibel stehen und die daher von Jehova Gott verurteilt wird. … Wenn also jemand, der ein Christ ist, es sich erwählt, sich denen anzuschließen, die von Gott verurteilt werden, wäre es angebracht, daß die Versammlung durch eine kurze Bekanntmachung bestätigt, daß er die Gemeinschaft verlassen hat und kein Zeuge Jehovas mehr ist. Eine solche Person wird genauso angesehen, wie jemand, dem die Gemeinschaft entzogen worden ist.” (Organisiert, unseren Dienst durchzuführen, 1983, Seite 150, herausgegeben von Jehovas Zeugen)

Die leitende Körperschaft, die solche Dinge tut, und das Volk YHWH’s im Unklaren lässt, sind Heuchler und Lügner. Sie sind wie ihr Vater der Teufel, der ebenfalls auch der Vater der Lüge ist, und sich als ein Engel des Lichts tarnt.

Deutlich sind die Worte des Sohnes Gottes und die Gebote unseres Königs, wenn er sagt:

Dann hörte ich, wie aus dem Himmel eine andere Stimme rief: „Mein Volk, geh hinaus aus Babylon! Verlass die Stadt [die Organisation], damit du nicht in ihre Sünden verstrickt wirst und damit die Plagen, die über sie hereinbrechen, nicht auch dich treffen. Denn ihre Sünden haben sich aufgetürmt bis an den Himmel, und jetzt zieht Gott sie für alles Unrecht, das sie begangen hat, zur Verantwortung!““ (Offenbarung 18,4-5, Neue Genfer Übersetzung)

Als wahre Christen müssen wir Babylon, das Weltreich der falschen Religion, verlassen, wenn wir nicht die selben Plagen empfangen wollen, wenn wir nicht mit ihr zusammen untergehen wollen. Die Wachtturm-Gesellschaft hat sich deutlich durch ihre Werke als ein Feind Gottes erwiesen. „Babylon die Große“, die „Mutter aller Huren“, geht in Koalition mit dem „wilden Tier“, um dadurch an Reichtum und Macht zuzunehmen. Das selbe „Hurenverhältnis“ ist die Wachtturm-Organisation eingegangen, indem sie durch Aktien und deren Zinsgewinne ein Teil des „wilden Tieres“ wurde, und damit sich selbst zum geistigen Babylon gemacht hat!

von |Oktober 1st, 2017|Kommentare deaktiviert für Die Wachtturm-Gesellschaft und ihre Aktiengewinne

Zeugen Jehovas zur Kooperation bei Kindesmissbrauch aufgefordert

Nach den jüngsten juristischen Rückschlägen in Großbritannien sieht sich die Organisation der Zeugen Jehovas in der Frage der Handhabung von Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs von Kindern in einer schwierigen Lage, zumal der öffentliche Druck auf die Gesellschaft weiter anwächst. Forderungen von über 1 Mio. £ aus den rechtlichen Verfahren und eine an Intensität zunehmende Auseinandersetzung mit der britischen Charity Commission, die auf eine Prüfung der internen Aufzeichnungen besteht, haben einen entscheidenden Anteil an dieser Entwicklung.

Im vergangenen Monat hatte ein Richter ein Urteil verhängt, mit dem die Führung der Zeugen Jehovas in Großbritannien, die Watch Tower Bible & Tract Society of Britain (WTBTS), für den fehlenden Schutz einer Frau (bezeichnet als A.), die als Kind im Alter von vier Jahren sexuell missbraucht worden war, … verantwortlich gemacht wird.

Und kürzlich hatte das Oberste Gericht den höchst ungewöhnlichen Versuch der WTBTS, eine Untersuchung der staatlichen Wohltätigkeitskommission Charity Commission zur Behandlung von Missbrauchsvorwürfen zu blockieren, endgültig zurückgewiesen.

Einem Sprecher der Behörde zufolge sei das Ausmaß der Untersuchungen und der zeitliche Aufwand, die dieser Fall erfordere, in der jüngsten Vergangenheit ohne Beispiel. Im Fall von A. habe das hohe Gericht dem Opfer Schadenersatz zuerkannt und der WTBTS wurden Anwalts- und Gerichtskosten in Höhe von rund 1 Mio. £ auferlegt, nachdem die Organisation der Zeugen dreimal vergeblich gegen das Urteil vorgegangen war.

Die gerichtliche Entscheidung hat in diesem Fall für sie eine hohe Bedeutung. Sie stellt einen Präzedenzfall dar, der neue und weitergehende Ansprüche gegen die Gesellschaft einleiten könnte.

Aus diesem Grund kämpft die WTBS auch darum, die Vorlage von Dokumenten über sexuellen Missbrauch gegenüber der Commission sowie andere Aspekte der Untersuchung in untergeordneten Gerichtsverfahren zu verhindern.

Fay Maxted, Geschäftsführer des Survivors Trust, einer nationalen Einrichtung zur Betreuung und Beratung von Missbrauchsopfern, sagt:

„Es gibt Fälle, in denen jemand sexuell verletzt wurde und sein ganzes Vertrauen in die Sicherheit und Geborgenheit ihrer religiösen Gemeinschaft dadurch mit einem Schlag zerstört worden ist.

Es ist sehr enttäuschend sehen zu müssen, das eine Organisation wie die der Zeugen, die auf dem Glauben ihrer Mitglieder gegründet ist, sich mit einer solchen Entschlossenheit dagegen wehrt, Fragen hinsichtlich ihres eigenen Verhaltens zu beantworten….

Dabei ist das etwas, mit dem sich die Katholiken und die Kirche von England auch beschäftigen mussten und diese großen Institutionen haben sich Schritt für Schritt unter intensiver Beobachtung der Öffentlichkeit auf dem Weg vorangekämpft. …“

Nach Erkenntnis der Zeitung The Guardian befinden sich einige Opfer von sexuellem Missbrauch unter den Zeugen Jehovas, die offenbar bereit sind, vor der Regierungskommission, der sogenannten Goddard-Commission zum sexuellen Missbrauch von Kindern, auszusagen.

A., das Opfer des laufenden Verfahrens, ist im Alter von vier Jahren über einen Zeitraum von fünf Jahren sexuell missbraucht worden. Wie sich im Verlauf des bisherigen Verfahrens herausgestellt hat, hatte der Täter einen anderen Übergriff bereits gestanden, wegendessen er von seiner leitenden Rolle in der Versammlung entfernt worden war, hatte aber im Nachgang seine Tat „bereut“. Aus diesem Grund war er weiterhin in der Versammlung belassen worden.

Die Polizei wurde nicht hinzugezogen und die Mutter von A. sagte vor Gericht aus, dass sie sich nicht erinnern könne, vor dem Täter gewarnt worden zu sein. Sie habe den führenden Mitgliedern der Versammlung, den Ältesten, von den Übergriffen gegen ihre Tochter berichtet, als diese etwa 14 Jahre alt war. Der Täter stand zu diesem Zeitpunkt vor seiner Entlassung aus dem Gefängnis. Er war wegen anderer Sexattacken verurteilt worden und hatte darum gebeten, zu seiner früheren Versammlung wieder zurückkehren zu dürfen. A. sagte dazu gegenüber dem Guardian:

„Während der ganzen Zeit hing der Gedanke, dass ich ihm in einer internen Untersuchung der Vorwürfe in der Versammlung Auge in Auge gegenüberstehen müsste, wenn ich meine Beschuldigungen äußern würde, wie ein Damoklesschwert über mir.“

Obwohl es geübte Praxis bei den Zeugen Jehovas sei, Mitglieder auch wegen geringer Übertretungen aus der Versammlung auszuschließen, war es dem Täter in ihrem Falle erlaubt worden, zu bleiben.

“Wenn sie gewusst hätten, dass er mit ihnen Katz und Maus spielt, wäre er wohl ohne Frage ausgeschlossen worden. Da er ihnen gegenüber jedoch einräumte, Kindern missbraucht zu haben, ist dies nicht der Fall gewesen,“ berichtet A.

Nachdem von den Ältesten keine weitere Reaktion erfolgt sei, habe sie sich entschlossen, Anzeige bei der Polizei zu erstatten.

„Ich war soweit, zu versuchen, mich selbst umzubringen oder wegzulaufen oder einfach zur Polizei zu gehen.“

Der Täter starb jedoch, bevor die Polizei ihn einvernehmen konnte.

Der Richter entschied, dass „…die Versammlung überhaupt nicht oder nur unzureichend gewarnt worden war“.

Dazu ein Sprecher der Zeugen Jehovas:

„Jeder, der die Sünde eines Kindesmissbrauchs begeht, wird von der Versammlung ausgeschlossen … Anschuldigungen, dass Zeugen Jehovas Kindesmissbrauch vertuschen, ist absolut falsch.“

Er fügt hinzu:

„Älteste der Versammlung halten Opfer nicht davor zurück, Anzeige bei den Behörden zu erstatten oder schützen die Täter gegenüber den Behörden keinesfalls vor den Konsequenzen ihrer Taten.“

Eine weitere Frau, hier als Jane bezeichnet, hat ebenfalls gegen die Organisation Klage eingereicht. Sie sei von einem Mitglied der Zeugengemeinschaft im Jahr 1990 vergewaltigt und anschließend vor einem Rechtskomitee der Versammlung zu einer Gegenüberstellung mit dem Täter gezwungen worden. Dieses Vorgehen habe sie „schwer traumatisiert“, was in der Folge zu einem Scheitern ihrer Ehe geführt habe.

Der Täter trat im Jahr 2014 eine Gefängnisstrafe an und sie habe sich entschieden, gegen die Ältesten vorzugehen, die in ihrem Fall als Zeugen aufgetreten seien.

“Ich überlegte nur, dass niemand daran dachte, für die Versäumnisse in meinem Fall die Verantwortung zu übernehmen. Ihr hättet nur die Hände hochheben und sagen brauchen, „es tut mir leid, wir haben falsch gelegen““, sagte Jane.

Die Untersuchungskommission Charity Commission hat ihre Untersuchungen hinsichtlich des Status‘ der Zeugen Jehovas als Wohltätigkeitsorganisation im Jahr 2014 aufgenommen. In diesem Jahr waren Vorwürfe laut geworden, dass Älteste der Versammlung Manchester New Moston eine Sitzung abgehalten hatten, in der drei inzwischen erwachsene Opfer von Kindesmissbrauch veranlasst worden waren, ihren kürzlich aus der Haft entlassenen Peinigern Auge in Auge zu begegnen.

Dazu ein Sprecher der Zeugen Jehovas:

„Wir sind nicht in der Lage, noch würden wir es auch nur beabsichtigen, ein Missbrauchsopfer dazu zu zwingen, seinem Missetäter gegenüber zu treten.“

Die Charity Commission ist berechtigt und bevollmächtigt, die Wohltätigkeitsorganisationen darauf zu überprüfen, wie sie den Schutz von Minderjährigen in ihrer Obhut wahrnehmen. Sie hat Ermittlungen sowohl gegen die Versammlung New Moston als auch gegen die WTBS selbst aufgenommen, die etwa 1.500 britische Versammlungen überwacht und leitet. Ihr wird eine entscheidende Rolle bei der Handhabung von Fällen von Kindesmissbrauch beigemessen.

Die Zeugen haben sich beiden Untersuchungen mit dem Argument widersetzt, dass diese gegen das Recht der Religionsfreiheit verstoßen würden. Ebenso haben sie sich einer beantragten Herausgabe von Dokumenten, die darüber Aufschluss geben könnten, wie Beschuldigungen von sexuellem Missbrauch in den vergangenen Jahren gehandhabt worden sind, verweigert.

Chris Willis Pickup, leitender Ermittler der Charity Commission bemerkt dazu:

“Nach zwei Jahren fortgesetzter rechtlicher Bemühungen vor fünf verschiedenen Gerichten und Tribunalen, ist das Vorgehen der WTBS unsere Untersuchungen zu vereiteln, mit der jüngsten Entscheidung des obersten Gerichtshofs zu einem Ende gekommen.“

Bislang habe die Commission von den Zeugen Jehovas nur sehr „begrenzte Informationen“ erhalten, sagte er. Die Commission würde jeden Betroffenen ermuntern, sich mit ähnlichen Vorwürfen direkt an sie zu wenden.

Gegenüber einer geringen Zahl von Beschwerden betroffener Einrichtungen in den vergangenen Jahren sei das Vorgehen der Zeugen Jehovas mit dem Umfang ihrer Einlassungen und Eingaben gegen die Entscheidungen der Commission einmalig, bemerkt ein Sprecher der Einrichtung.

Dazu der Anwalt von A., Thomas Beale:

„Es ist unsere traurige Erfahrung und wenig überraschend, dass das Vorgehen der WTBS in Fällen von Kindesmissbrauch in jeder Phase unnachgiebig darauf abzielte und darauf gerichtet war, die rechtliche Basis unserer Untersuchungen und ihren Umfang infrage zu stellen.

In unserem Fall … haben sie eine Verzögerungstaktik verfolgt und unsere Klientin über schmerzvolle und belastende Jahre durch ihre Eingaben hingehalten, während wir immer wieder betont haben, dass es Zeit für Entschuldigungen und nicht für rechtliche Eingaben sei.“

Die Zeugen Jehovas in einer Stellungnahme:

„Die Zeugen Jehovas verabscheuen den Missbrauch von Kindern, eine Straftat, die traurigerweise in allen Bereichen der Gesellschaft vorkommt. … Wir sind verpflichtet, alles in unserer Macht Stehende zu tun, um Kindesmissbrauch zu verhindern und denjenigen geistigen Beistand und Trost zu gewähren, die unter dieser schrecklichen Sünde, einem solchen Verbrechen, zu leiden haben.

Wir sehen auch die Notwendigkeit, die Vertraulichkeit derjenigen zu wahren und zu schützen, die unseren geistigen Beistand in Anspruch nehmen. Nichtsdestotrotz werden wir gerichtliche Entscheidungen nach besten Kräften unterstützen.“

Quellen:

theguardian (1)
theguardian (2)
thesurvivorstrust
theguardian (3)

Kindesmissbrauch – Zeugen Jehovas droht Millionenzahlung in Großbritannien

Die Zeugen Jehovas sehen sich in Großbritannien in einem Fall von sexuellem Kindesmissbrauch einer Forderung von Gerichtskosten und Opferentschädigung von insgesamt mehr 1 Mio. £ (GBP) umgerechnet ca. 1.19 Mio. Euro gegenüber. Das Opfer, nunmehr in ihrem dritten Lebensjahrzehnt, war als kleines Mädchen in der Ortschaft Loughborough von dem damaligen Dienstamtgehilfen Peter Stewart über einen Zeitraum von fünf Jahren sexuell missbraucht worden. Die Taten seien in den 80er und 90er Jahren verübt worden. So der Vortrag des Klägers vor dem High Court in London.  Im vergangenen Jahr hatte das Gericht bereits festgelegt, dass die Organisation der Zeugen Jehovas eine finanzielle Schadensersatzleistung von 275.000 £ für ihr Versäumnis, das Opfer zu schützen oder andere Eltern vor Stewart zu warnen, zu zahlen habe. Gegen dieses Urteil hatte die Gesellschaft Einspruch eingelegt.

In der vergangenen Woche wurde dieser Einspruch jedoch von dem Berufungsgericht zurückgewiesen. Das Gericht entschied, dass die Organisation sowohl dem Opfer von Stewart die Entschädigung von 275,000 £ als auch die gesamten aufgelaufenen Gerichtskosten von geschätzten 1 Mio. £ zu zahlen habe.

Stewart, der in seiner Eigenschaft als Zeuge Jehovas Bibelstudien mit Interessierten durchführte und im sogenannten Haus-zu-Haus-Predigtdienst tätig war, hatte das Mädchen, dessen Name aus rechtlichen Gründen nicht genannt wird, in einem wöchentlichen Zeitabstand über fünf Jahre missbraucht.

Das Mädchen war dadurch so sehr traumatisiert worden, dass ihre Ausbildung und ihre spätere Laufbahn massiv beeinträchtigt waren. Sie litt unter Alpträumen und plagte sich sogar wiederholt mit dem Gedanken an Selbstmord.

Als ihr Ehemann sie während eines Urlaubs „ohnmächtig in ihrem Bett neben einem Stapel von Paracetamol Tabletten fand“, hatte die Angelegenheit einen Höhepunkt erreicht. Sie hatte im Jahr 2000 erfahren, dass Stewart vor einer Entlassung aus der Haft stand. Daraufhin berichtete sie ihrer Mutter von seinen Taten.

Nunmehr wurde im Folgejahr auch die Polizei eingeschaltet, die jedoch nicht mehr gegen Stewart vorgehen konnte, da dieser im gleichen Jahr im Alter von 72 Jahren verstorben war. Er war bereits im Jahr 1995 wegen des Missbrauchs von einem jungen Schulmädchen und einem Jungen, einem Zeugen Jehovas, verurteilt worden.

In dem neuen Fall wies die Organisation der Zeugen jede Verantwortung für die Taten ihres Dienstamtgehilfen zurück. Ihren Anwälten zufolge war Stewart in dieser Eigenschaft kein Angestellter der Kirche, sondern handelte nach den Zusammenkünften eher aus freien Stücken, „etwas mehr als ein reguläres Mitglied, eher so etwas wie ein Ordner.“ Verantwortung für das Wohlergehen von Kindern sei ihm keinesfalls übertragen worden.

Mit der Begründung, dass es sich nicht einfach um einen Fall von Gelegenheitsmissbrauch gehandelt habe, wies der vorsitzführende Richter Floyd diesen Einwand jedoch zurück.

Die Position von Stewart als Dienstamtgehilfe sei mit einem „Beschäftigungsverhältnis durchaus vergleichbar“ und habe ihm den Status einer Vertrauensperson verliehen. Mit diesem offiziellen Status „habe er eine Autorität inngehabt, die ihm den Zugang zu unbegleiteten Kindern überhaupt erst ermöglichte.“ Wäre das nicht so gewesen, hätte die Mutter seines Opfers ihm niemals Zugang zu ihrem Haus gewährt.

Älteste der Glaubensgemeinschaft hätten es zudem in den 90er Jahren versäumt, angemessene Schritte zum Schutz von Kindern einzuleiten, nachdem Verdächtigungen laut geworden waren, dass Stewart sich an einem anderen Mädchen vergriffen haben soll.

Aus diesen Gründen sei es „fair und angebracht“, dass die Leitung der Glaubensgemeinschaft für die Entschädigung des Opfers aufkomme, so Richter Floyd.

Quelle: leicestermercury

Die fortgesetzte Weigerung der Wachtturm-Gesellschaft zur Vorlage der Dokumentation zum Kindesmissbrauch – Richter verfügt Geldbuße gegen die WTG auf Tagesbasis

In dem laufenden Verfahren Osbaldo Padron gegen die Wachtturmgesellschaft (WTG) vor dem San Diego Superior Court in San Diegoi hat der vorsitzführende Richter Richard Strauss am 23. Juni seine Entscheidung verkündet, die am Folgetag rechtswirksam geworden ist. Osbaldo Padron hatte gegen die Gesellschaft Klage eingereicht. Er wirft der Wachtturmgesellschaft vor, über den an ihm über im Alter von 7 Jahren begangenen sexuellen Missbrauch durch den Mitzeugen Gonzalo Campos informiert gewesen sei, aber nichts zu seinem Schutz unternommen habe.

Das Gericht hatte auf Antrag des Klägers verlangt, dass die Wachtturmgesellschaft ihre interne Dokumentation vorlegt, wogegen sich die WTG mit allen ihr rechtlich möglichen Mitteln wehrt.

Dem Anwalt von Padron, Irwin Zalkin zufolge, solle die Wachtturmgesellschaft ihre Dokumentation über sexuellen Missbrauch an Kindern in ihren Reihen vorlegen, da das Verhalten der Gesellschaft offenbar eine langjährig geübte Praxis sei, was für die Beurteilung ihrer Verantwortlichkeit von Bedeutung sei. Diesem Antrag hatte das Gericht stattgegeben, ohne dass die WTG dieser Forderung bis dato nachgekommen ist.

Der Richter verhängte nunmehr eine Geldbuße von 4000 USD für jeden weiteren Tag, an dem die Wachtturmgesellschaft die gerichtlich verlangte Dokumentation nicht vorlegen würde und sprach eine deutliche Warnung an die Adresse der Gesellschaft aus. Diese würde den Beschluss des Gerichts, alle Dokumente in Bezug auf ihr Rundschreiben an die weltweiten Ältestenschaften, in dem diese aufgefordert worden sind, über Kindesmissbrauch in ihren Versammlungen zu berichten, vorsätzlich ignorieren.

Im vergangenen Jahr haben die WTG und ihre Anwälte gegen diese Entscheidung gekämpft. Nach ihrer Auffassung würde die Privatsphäre der Betroffenen, die nichts mit dem derzeitigen Verfahren zu tun hätten, verletzt.

Im März des vergangenen Jahres händigte die WTG eine redaktionell stark „überarbeitete Version“ aus, die jedoch aufgrund der Schwärzungen und Streichungen nicht verwertbar war.

Daraufhin wurde ein neutraler Sachverständiger durch Richter Strauss bestimmt, der gemeinsam mit beiden Seiten nach einem gangbaren Weg suchen sollte. Aber auch dieser Ansatz scheiterte aufgrund der Weigerung der WTG, die sich jedem möglichen Kompromiss verschloss.

„Seit der ersten Anhörung zu möglichen Bußen wegen der Weigerung ist bereits ein Jahr vergangen und seit dem ersten diesbezüglichen Beschluss des Gerichts beinahe drei Monate seitdem die Empfehlung des neutralen Sachverständigen angenommen worden ist, ohne dass der Wachtturm eine Bereitschaft zur Befolgung des Beschlusses erkennen lassen hat“, so Richter Strauss in seiner Begründung.

„Aufgrund dieses Sachverhalts und den rechtlichen Ausführungen der Wachtturmgesellschaft ist das Gericht zu der Auffassung gelangt, dass das fortgesetzte Versäumnis, dem Gerichtsbeschluss nachzukommen, aufgrund einer bewussten und vorsätzlichen Weigerungshaltung beruht.

Es ist deutlich geworden, dass die WTG sehr wohl über die geforderten Dokumente verfügt und auch in der Lage ist, die an ihnen vorgenommenen Überarbeitungen zurückzunehmen. Es ist daher offensichtlich und deutlich, dass die Wachtturmgesellschaft es vorzieht, der gerichtlichen Anordnung keine Folge zu leisten.

Die Fortsetzung dieser Weigerung unter Wiederholung ihrer bereits zurückgewiesenen Argumente unterstreicht ferner die Hartnäckigkeit, mit der die Wachtturmgesellschaft an ihrer Haltung festhält.“

Nach dieser Entscheidung von Richter Strauss dürfte die Gesellschaft dazu gezwungen sein, ihre Taktik zu überdenken. Der nächste Gerichtstermin in dieser Sache ist für den 19. August angesetzt.

Quelle: sandiegoreader

Sturmwolken über dem Wachtturm

Bis auf die getreuen und in kognitiver Dissonanz verharrenden Angehörigen der Wachtturm-Organisation, die sich Zeugen nennen, obwohl sie selbst nicht wissen, was sie eigentlich nach bestem Wissen und Gewissen aus eigener Erfahrung oder Erkenntnis denn bezeugen können, wissen alle anderen mit der Materie befassten längst Bescheid:

Die Wachtturm-Organisation hat in Australien, wo immer möglich, den Missbrauch von Kindern in ihren Reihen gedeckt und versucht, solche Fälle zu vertuschen und unter den Teppich zu kehren.

Das ist ein Ergebnis der Untersuchung der australischen Untersuchungskommission (ARC), die sich mit dem sexuellen Missbrauch von Kindern in Kirchen und anderen Organisationen befasst und auch die Frage untersucht, inwieweit sich die jeweiligen Verantwortlichen gegenüber Opfer und Täter verhalten haben.

Wie bereits berichtet, wird der Wachtturm-Gesellschaft in Australien vorgeworfen, die Täter durch ihre Entscheidung, die Taten nicht an die Behörden zu melden und die Angelegenheit in eigener Zuständigkeit zu regeln, mittelbar begünstigt zu haben.

Mehr noch, es ist während der Anhörungen deutlich geworden, dass dieses Vorgehen für die Opfer zusätzliche unnötige traumatische Erfahrungen bedeutet. Im Umkehrschluss heißt das für die Gesellschaft, dass sie sich selbst mit ihren Anordnungen in eine verantwortliche Position gebracht hat, in der sie für die erlittenen Schäden der Opfer haftbar gemacht werden kann.

Die Kommission hat im Fall der Wachtturm-Gesellschaft 1006 Täter, die Zeugen Jehovas waren oder noch sind, identifiziert. Die Gesellschaft muss den Worten von Angus Stewart, einem der leitenden Mitglieder der Kommission damit rechnen, dass sie für die Schadensersatzleistungen für die Opfer aufkommen muss.

Angus Stewart kommt zu einer für die WTG niederschmetternden Endbewertung

Nehmen wir einmal an, dass auf einen Täter jeweils nur ein Opfer kommt, was allerdings sehr unwahrscheinlich ist, da der gleiche Täter in einigen Fällen mehrere Taten begangen hat, kommen wir auf 1006 potenzielle Schadensersatzfälle – und da sind außerdem nur die, die von der Kommission zweifelsfrei festgestellt worden sind, während andere Beobachter von einer Zahl von etwa 7000 tatsächlichen taten ausgehen.

Nehmen wir weiter an, dass Schadensersatzforderungen nur in der Hälfte der Fälle erhoben werden und nur 50% dieser Opfer eine Entschädigung wegen zusätzlicher traumatischer Erlebnisse zuerkannt werden, die auf die Regelungen der Wachtturm-Gesellschaft zurückgeführt werden.

Unter der Bedingung, dass sie anstelle der üblichen in Australien vorgesehenen Zahlung von 65.000 Dollar, sagen wir 80.000 Dollar zuerkannt bekommen, kommen wir auf 250 mal 65.000 Dollar und 250 mal 80.000 Dollar auf eine Gesamtsumme von 36.250.000 Dollar.

Aber damit sind wir noch nicht am Ende. Der siebte Tag der Anhörung des Anwalts der WTG, Vince Toole, zu seiner Rolle und zu seinem rechtlichen Verantwortungsbereich – zu seiner Aufgabe gehörte u.a. die Entgegennahme von Meldungen von sexuellem Kindesmissbrauch – brachte noch einen weiteren bedeutsamen Aspekt zutage:

  • Angus Stewart: Sie sagten, dass Sie diese Aufgabe in alleiniger Zuständigkeit für einen Zeitraum von zwei Jahren oder vielmehr zweieinhalb Jahren wahrgenommen haben?
  • Vince Toole: Ja, in einem Zeitraum von ungefähr zwei Jahren habe ich solche Anrufe persönlich angenommen.
  • Stewart: Und das waren Anrufe, die Anschuldigungen von sexuellem Kindesmissbrauch betrafen?
  • Toole: Ja.
  • Stewart: Und um wieviel Anrufe ging es in diesem Zeitraum? Was ist Ihre Schätzung?
  • Toole: Ich kann das nicht genau sagen, aber vermutlich waren es bis drei oder vier solcher Anrufe im Monat.

Stellen wir eine neue Schätzung an und das sehr zugunsten der Wachtturm-Gesellschaft:

Wenn wir davon ausgehen, dass wir es mit vier Missbrauchsfällen im Monat zu tun haben und es sich um nur einen Täter und ein Opfer handelt, von denen nur die Hälfte Schadensersatz in der regulären Höhe fordert, ohne Forderungen wegen zusätzlicher Traumata, kommen wir auf jährlich 24 Opfer, die gegen die Wachtturmgesellschaft vorgehen werden, was eine Schadensersatzsumme von 1.560.000 Dollar im Jahr bedeuten würde.

Wenn wir diese theoretisch mögliche finanzielle Größenordnung in Bezug zu der Zahl der Zeugen Jehovas in Australien setzen, die derzeit bei ungefähr 80.000 Mitgliedern liegt und annehmen, dass jeder Zeuge monatlich 20 Dollar für die Gesellschaft spendet, was nicht sehr wahrscheinlich erscheint, würden jährlich annähernd 1/12 der Spendeneingänge für Schadensersatzleistungen des jeweiligen Jahres fällig werden.

Eine erhebliche finanzielle Last, nachdem der erste fällige Gesamtbetrag von 36.250.000 Dollar für die Opfer der vergangenen Jahre gezahlt worden ist – wie auch immer.

Und wie soll es weitergehen, wenn die Gesellschaft an ihrer starren Regelung festhält, die eigentliche Problematik mit pädophilen Brüdern in ihren Reihen damit nicht in den Griff bekommt und jährlich weitere Opfer ihre Ansprüche anmelden?

Ist es übertrieben zu sagen, dass sich über der Wachtturm-Gesellschaft in Australien am Finanzhimmel Sturmwolken zeigen, die für ihre Zukunft und nicht nur in diesem Land nichts Gutes erwarten lassen?

Quelle: BBC

Aussageverweigerung von Gerrit Lösch kostet der Wachtturm-Gesellschaft 13,5 Mio. US Dollar

Im Nachgang zu dem Prozess Jose Lopez gegen die Wachtturmgesellschaft der Zeugen Jehovas (WTG) in den USA gegen Ende 2014 ist kürzlich bekanntgeworden, dass die Höhe des Urteils entscheidend auf die Weigerung von Gerrit Lösch, als Zeuge vor Gericht zu erscheinen und auszusagen, zurückgeht.

Was nach deutschem Recht als Versäumnisurteil gilt, entspricht in den USA weitgehend einem “default judgment”. Richterin Lewis, die in dem Verfahren den Vorsitz führte, entschied sich angesichts der fortgesetzten Weigerung der WTG für diesen Fall relevante Dokumente vorzulegen und der Aussageverweigerung von Gerrit Lösch dazu, die Wachtturmgesellschaft der Zeugen Jehovas zu einer außergewöhnlich hohen Geldstrafe von 13,5 Mio. USD zu verurteilen.

Der WTG war vom Kläger Lopez vorgeworfen worden, den an ihm in den 80er und 90er Jahren durch Gonzalo Campos begangenen sexuellen Missbrauch über die Ältesten der Versammlung in San Diego ermöglicht und geduldet zu haben.

Campos hatte die gegen ihn erhobenen Vorwürfe im Jahr 2013 bei seiner Vernehmung in Mexiko eingeräumt und sich darauf berufen, dass die Ältesten seiner Versammlung ihm erlaubt oder ermöglicht hätten, mit Kindern weiterhin zu „studieren“, obwohl ihnen seine pädophile Neigung bekannt gewesen sei.

Bereits im Jahr 1986 hatte er den sexuellen Missbrauch von Lopez und den an einem weiteren Kind zuvor gegenüber den Ältesten „gebeichtet“. Ungeachtet dessen blieb sein Geständnis nicht nur folgenlos, nein, er machte auf der theokratischen Erfolgsleiter weitere Karriere und wurde im Jahr 1993 sogar selbst zum Ältesten ernannt.

Angesichts dieser Umstände und der für sie bedrückenden Beweislage sah die WTG offenbar keine andere Möglichkeit mehr als die, die Zusammenarbeit mit dem Gericht zu verweigern. Von besonderem Interesse ist, welche Begründung für das Nichterscheinen vor Gericht von dem Mitglied der höchsten Leitungsebene der Zeugenorganisation, Gerrit Lösch, abgegeben wurde.

Wie dem erst jetzt veröffentlichten dreiseitigen Schreiben von Lösch zu entnehmen ist, bestreitet dieser, mit „dem Wachtturm etwas zu tun zu haben“ und er deswegen auch nicht für diese Organisation Stellung nehmen könne. Er ging so weit zu behaupten, dass diese „zu keinem Zeitpunkt eine Autorität über ihn hatte oder noch hat“.

 

Wie kann man oder muss man diese Stellungnahme werten?

Es ist wohl zutreffend, dass Lösch als Einzelperson über keine Autorität verfügt, Entscheidungen für die Wachtturmgesellschaft in ihrer Gesamtheit zu treffen. Verschwiegen wird jedoch, dass er ein Teil des Entscheidungsgremiums der Organisation ist und war und von daher im Zusammenwirken mit den anderen Mitgliedern der leitenden Körperschaft sehr wohl Einfluss auf den Entscheidungsprozess hat. Seine Einlassung muss daher als ausweichend und unehrlich gewertet werden.

Jeder aufrichtige Zeuge würde schockiert sein, wenn er erfährt, mit welch fragwürdigen und sogar unwahren Behauptungen sich ein Mitglied der leitenden Körperschaft, des höchsten Gremiums seiner Glaubensgemeinschaft, davor drückt, eine Aussage vor Gericht zu machen, eine Aussage, die auch als Verteidigung der Organisation dienen könnte.

War es nicht Jesus Christus selbst der gesagt hat, dass “…man Euch den örtlichen Gerichten ausliefern wird und Ihr in Synagogen geschlagen und um (s)meinetwillen vor Statthalter und Könige gestellt werdet, ihnen zu einem Zeugnis“?

Und hier drückt sich ein hochrangiger Zeuge Jehovas davor, Zeugnis abzulegen? Mehr noch, er distanziert sich von der Gesellschaft, die sich als Gottes Vertreterin auf der Erde ansieht und streitet nahezu jede Beziehung zu ihr ab. Wie muss man dies verstehen?

Sehr wahrscheinlich ist es so, dass sich die leitende Körperschaft von der Wachtturmgesellschaft, die sie doch angeblich führt und kontrolliert, distanzieren will, um sich selbst der gerichtlichen Verantwortung für diesen Fall des sexuellen Missbrauchs von Kindern und weiteren Klagen zu entziehen.

Ob diese Strategie langfristig erfolgreich sein wird, darf bezweifelt werden. In dem vorliegenden Fall muss man wohl eher von einer Bauchlandung der in vermeintlich höheren Gefilden angesiedelten leitenden Körperschaft ausgehen.

Die Wachtturm-Gesellschaft führt eine eigene Spendenseite namens „JW Gift“ ein, wo Jehovas Zeugen dazu aufgefordert werden durch Spenden an dem „weltweiten Königreichswerk“ zuzusteuern

Was lehrte die „Organisation Gottes“, der „Mitteilungskanal Jehovas“, die leitende Körperschaft noch vor wenigen Jahren in ihren eigenen Publikationen zu dieser Thematik?

Häufig wird die Frage gestellt: „Woher kommt all das Geld?” Jehovas Zeugen führen nicht wie die Kirchen der Christenheit Kollekten durch, und sie richten auch an niemand irgendwelche Spendenaufforderungen. Statt dessen findet man in ihren Königreichssälen Spendenkästen – vergleichbar mit den Schatzkästen in biblischer Zeit.“ (Der Wachtturm, 1. Dezember 1987, S. 30)

Nun wird wohl niemand bestreiten wollen, dass zum Gottesdienst eines Christen auch das Spenden gehört. Aufdringliche Spendenaufrufe aber gehen uns wahrscheinlich gegen den Strich, stoßen uns gar ab.“ (Der Wachtturm, 1. Dezember 2002, S. 3)


Was lehren Jehovas Zeugen bzgl. Spendenaufrufe aktuell auf ihrer offiziellen Seite „jw.org“?

JWorg WTG Spenden finanzieren Spendenseite Wahrheiten jetzt! Die Wachtturm-Gesellschaft führt eine eigene Spendenseite namens "JW Gift" ein, wo Jehovas Zeugen dazu aufgefordert werden durch Spenden an dem "weltweiten Königreichswerk" zuzusteuern

WIE IST ES BEI JEHOVAS ZEUGEN?

Jehovas Zeugen treffen sich zu ihren Zusammenkünften im Allgemeinen in eher bescheidenen Gebäuden, Königreichssäle genannt. Wie werden die Ausgaben gedeckt? Es werden keine Kollektenteller herumgereicht oder Spendenaufrufe per Post verschickt. Wer seine Wertschätzung für das biblische Programm zeigen möchte, kann unauffällig etwas in einen Spendenkasten im Königreichssaal werfen.

Wie sollte sich eine Religion finanzieren?

Auch wenn für Druck und Versand dieser Zeitschrift Kosten anfallen, werden nirgendwo Werbeanzeigen oder Spendenaufrufe zu finden sein. Wichtig ist die Verbreitung der biblischen Wahrheit.

Entspricht diese Art, Ausgaben zu decken, nicht eher den Worten Jesu und dem Vorbild der frühen Christen?

Es stellen sich anlässlich dieser Fakten die Fragen:

  • Warum belügen Jehovas Zeugen die Menschen, indem sie offiziell auf ihrer Homepage schreiben, dass „nirgendwo Werbeanzeigen oder Spendenaufrufe zu finden“ seien, wenn doch viele Briefe an die Ältesten ergehen, an die Versammlungen gerichtet werden, mit der Aufforderung zur Spende?
  • Warum lügt die leitende Körperschaft, wenn sie sogar eine eigene Homepage gegründet hat, wo Jehovas Zeugen weltweit spenden sollen?
  • Warum ist die Anonymität nicht gewährleistet,  sodass Spendengelder per Bank und Kreditkarte getätigt werden müssen?
  • Warum handelt die „Organisation Gottes“, der selbsternannte „treue und verständige Sklave“, gegen die Maßstäbe und Gebote YHWH’s, und gegen das, was Christus Jesus gelehrt hat, indem in 2. Korinther 9:7 geschrieben steht, dass wir nichts aus „Zwang“ geben sollen, weil „Gott einen fröhlichen Geber liebt“ sowie dass wir gemäß Matthäus 6:3, 4 unsere „linke Hand nicht wissen“ lassen sollen, was unsere „rechte  Hand tut„? Können nicht gemäß der Schrift „Gaben der Barmherzigkeit“ von Gott nur dann angenommen werden, wenn sie auch im „Verborgenen“ geschehen?
  • Hätte Jesus Christus andere Christen gezwungen, einen Betrag spenden zu müssen? Hätte er für öffentliche Spendenaufrufe geworben? Warum tat er dies aus guten Grund nicht?
  • Ist nicht der öffentliche Beweis erbracht, dass Jehovas Zeugen Lügner sind, nicht in der „Wahrheit“ leben, keine echten Christen sind, und das YHWH die Organisation nicht segnet und lenkt?
  • Wie kann es sein, dass der „Mitteilungskanal Gottes“, dessen Aufgabe es wäre, Gottes Wort anderen mitzuteilen, bewusst gegen das handelt, was Gott in seinem Wort verkündet hat? Kann Jehova so einen „treuen und verständigen Sklaven“ wirklich gebrauchen, oder ist er nicht vielmehr gemäß Galater 1:8, 9 „verflucht„, weil er „ein anderes Evangelium verkündet“ hat, als dass Evangelium, dass YHWH durch Jesus Christus und seinem geschriebenen Wort den Menschen offenbart hat?

Quelle: www.jwgift.org
Link: www.jw.org/de/publikationen/zeitschriften/wp20130701/religion-und-geld

von |Dezember 24th, 2015|2015|0 Kommentare

Zeugen Jehovas könnten 1 Milliarde US-Dollar und mehr aus Immobillien in NYC (Brooklyn) machen

Seit dem vergangenen Mittwoch steht die aktuelle Weltzentrale der Zeugen Jehovas, in Brooklyn, New York, zum Verkauf. Diese Immobilie von den Zeugen Jehovas befindet sich in einer bevorzugten Gegend in der Nähe der Brooklyn Waterfront ( = freie Sicht nach Manhattan Downtown).

NEW YORK – Die Wachtturm-Gesellschaft der Zeugen Jehovas, bekannt auch als türklopfende religiöse Gruppe, die in Brooklyn seit einem Jahrhundert beheimatet ist, hat ihre Zentrale und weitere Liegenschaften zum Verkauf angeboten. Sie erwartet aus der Transaktion einen Erlös von 1 Milliarde USD oder höher.

Der Umzug der Zeugen in eine Stadt, etwa eine Autostunde nördlich von New York City, markiert wahrscheinlich auch das Ende des bekanntesten Merkmals an der Brooklyn Brücke, des „Watchtower“- Neon-markenzeichens für die Publikationen der Wachtturm-Gesellschaft. Damit werden Apartments und Büroflächen von tausenden Quadratmetern in einer der am meisten begehrten Region New Yorks frei.

Es wird ein unglaublicher transformativer Prozess sein„, sagte Alexandria Sica, Geschäftsführende Direktorin der DUMBO Improvement District, einer Unternehmensgruppe.

Zeugen Jehovas-Sprecher Richard Devine glaubt, dass der Umzug es der Organisation ermöglichen wird, effizienter zu arbeiten. Die Kirche besaß 36 verschiedene Immobilien in Brooklyn, bevor sie mit dem Verkauf in der Vorbereitung für den Umzug im Hinterland nach Warwick begann. Die Druckerei, in der die Zeugen Bibeln und religiöse Traktate drucken, war bereits im Jahr 2004 von Brooklyn in die Stadt Wallkill gezogen.

Während wir als Organisation weitergewachsen sind, waren wir dazu gezwungen, verstreut liegende Objekte, wo immer wir sie finden konnten, dazuzukaufen„, sagte Devine. „Ein so großer, verstreut liegender Campus ist jedoch schwierig zu verwalten und zu pflegen.

Die Zeugen hatten ihr umgerechnet mehr als 68.000 qm großes Hauptquartier im Jahr 1969 von Squibb Pharmaceuticals für 3 Millionen USD erworben. Es wird in diesem Monat auf dem Markt zusammen mit einem in der Nähe befindlichen Wohnhaus und einem 135.000 Quadratmeter großen Grundstück angeboten. Trotz der prominenten „Watchtower“ Zeichens hat das Gebäude ansonsten keine historischen Merkmale, die dem Käufer Beschränkungen auferlegen würden.

Die Kirche hat keine konkrete Preisvorstellung angemeldet, aber Tucker Reed, Präsident der Downtown Brooklyn Partnerschaft, hält 1.000.000.000 USD für „eine konservative Schätzung“ als Erwartung für die Immobilienportfolios der Zeugen.

Bereits im Jahr 2013 hatte eine Partnerschaftsgruppe, der Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner angehört, einen in der Nähe liegenden 1.4 Millionen Quadratmeter großen Komplex von den Zeugen für 375 Millionen USD erworben, der als Technologiezentrum weiterentwickelt wurde. Daneben wurden kleinere Gebäude und Objekte in für unterschiedliche Größenordnungen verkauft.

Im nördlichen Bundesstaat New York haben die Zeugen Hotels und andere Gebäude zur Unterbringung von freiwilligen Helfern für den Bau des neuen Hauptsitzes der Kirche erworben.

Nach Angaben von offiziellen Vertretern der Zeugen hat ihre Gemeinschaft weltweit mehr als acht Millionen aktive Mitglieder und etwa 11 Millionen weitere Personen, die zumindest einige der Zusammenkünfte der Versammlungen besuchen.

Zeugen sind verpflichtet, ihre Botschaft von Tür zu Tür zu verbreiten; ihnen ist die Teilnahme an Wahlen, der Empfang von Bluttransfusionen oder der Militärdienst nicht erlaubt.

Die Organisation befindet sich seit 1908 in Brooklyn, scheint aber kulturell von ihrer Yuppie-Umgebung verschieden geblieben zu sein.

Die Mitglieder der Kirche führen englisch- und spanischsprachige Führungen durch ihre mit pastellfarbenen Gemälden biblischer Motive ausgeschmückten Zentrale durch.

Nach Angaben von Devine besuchen jährlich 100.000 Menschen die Weltzentrale in Brooklyn, aber man erwarte, dass mehr Besucher die neue Anlage in Warwick, eine Stunde nördlich von der Stadt, besuchen werden, wenn diese im Jahr 2017 eröffnet sein wird.

Um ehrlich zu sein„, sagt er, „viele Menschen finden New York City einschüchternd.“

Sica, sagt, dass sie sich auf der Umzug Zeugen zum Teil auch freut, da die Immobilien der Kirche für Nicht-Mitglieder bislang unzugänglich gewesen seien; mit eingezäunten Parkplätzen und ohne jegliche Einzelhandelsgeschäfte. „Es ist ein abgeschlossener Bereich„, sagt sie. „Man bekommt das Gefühl, dass dieser Ort nicht für die Öffentlichkeit bestimmt ist.

Beide, Sica und Reed, betonen, dass, bevor die Zeugen den Bereich verlassen, dass sie noch ein Versprechen einlösen, dass sie im Gegenzug für das Zugeständnis, den Flächennutzungsplan nach ihren Vorstellungen ändern zu dürfen, abgegeben haben. Sie haben versprochen, einen Stadtteilpark in der Nachbarschaft zu bauen.

Devine bekräftigt diese Verpflichtung. „Die Zeugen werden das Engagement, den Park zu bauen, erfüllen. Entweder durch unsere eigenen Bemühungen oder durch den neuen Eigentümer. Wir werden nicht davon abrücken.

Quelle: CBS News
Link: www.cbsnews.com/news/jehovahs-witnesses-could-make-1-billion-from-nyc-properties

Was lehrt die Bibel zu diesem Thema?

Verkaufe alles, was du hast, und gib das Geld den Armen, und du wirst einen Schatz im Himmel haben. Dann komm und folge mir nach […] Wie schwer ist es doch für die Reichen, ins Reich Gottes zu kommen! Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher ins Reich Gottes kommt!; Häuft keine Schätze auf der Erde an – wo Motten und Würmer sie fressen und wo Diebe einbrechen und sie stehlen. Sondern häuft euch Schätze im Himmel an – wo weder Motten noch Würmer sie fressen und wo keine Diebe einbrechen und sie stehlen. Denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein; Niemand kann gleichzeitig zwei Herren dienen! Entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben. Oder er wird dem einen treu sein und den anderen verachten. Ihr könnt nicht gleichzeitig Gott und dem Geld dienen!“ (Lukas 18:22-25; Matthäus 6:19-24)

von |Dezember 13th, 2015|2015|1 Kommentar

Die Lügen des David Splane, Mitglied der leitenden Körperschaft der Zeugen Jehovas, anlässlich seiner Ansprache zu 50.000 Zeugen in Portugal

Als sich Geoffrey Jackson in Australien vor der Royal Commission bis auf die Knochen blamierte dachten viele Zeugen Jehovas, das Ende der Peinlichkeiten wäre erstmal erreicht, aber weit gefehlt. David Splane, ebenfalls ein Mitglied der leitenden Körperschaft und, wie auch seine Gesinnungsgenossen, in direktem Dialog mit dem heiligen Geist setzte noch einen drauf. Anlässlich einer der regelmäßigen Visiten des US-Vorstands der Zeugen Jehovas, eröffnete er seine Ansprache mit einer für sie sehr unangenehmen Nachricht: REDUZIERUNG der Mitarbeiter.

Das allerdings wissen Jehovas Zeugen seit geraumer Zeit. Nichts Neues unter der Sonne also? Dann sollte sich der geneigte Leser einmal David Splane`s Auslassungen zum Thema Kindesmissbrauch in Portugal zu Gemüte führen. Reportage überschattet den Besuch des portugiesischen Zweigs.

David Splane, Mitglied der leitenden Körperschaft, besuchte Anfang November das Bethel in Portugal. Der Zweck dieser regelmäßigen Besuche ist, Informationen zu sammeln und sicherzustellen, dass der Zweig entsprechend der Anweisungen der leitenden Körperschaft handelt.

David Splane gab auch strukturelle Änderungen bekannt. Er bestätigte die Gerüchte über Einschnitte bei der Anzahl an Bethelmitarbeitern und die Abschaffung von Sonderpionieren – beides betrifft Portugal und die portugiesischsprachigen Länder.

Die Anzahl der Freigestellten – entlassen oder überflüssig geworden – als Ergebnis der Einsparungsmaßnahmen ist erheblich. Ungefähr 30% der Bethelmitarbeiter werden die Bethelfamilie verlassen und in ihren vorherigen Versammlungen dienen. Gleichfalls werden viele Sonderpioniere, die in Portugal und auf den Inseln verstreut sind, überflüssig. Die Inseln schließen Madeira, die Azoren, Kap Verde, São Tomé und Príncipe ein. Es muss entmutigend sein, einen lebenslangen, sicheren Arbeitsplatz zu verlieren welchen man ergriffen hat um das Königreich an erste Stelle zu setzen. Kein Zweifel, viele fühlten sich unter den Flügeln der Organisation sicher, welche jetzt unter JW.ORG firmiert.

David Splane machte die Ankündigung am Sonntag, den 1. November 2015 (per Internetstream aus dem Bethel in Carnaxide), zu rund 50.000 Zeugen Jehovas im gesamten portugiesischen Territorium und afrikanischen Ländern in denen Portugiesisch die Amtssprache ist.

Der Besuch Splane’s in Portugal und den dazugehörigen Ländern fiel mit der bedeutenden Reportage „Im Schatten der Sünde“ zusammen, welcher im portugiesischen Sender TVI ausgestrahlt wurde und von der Enthüllungsjournalistin Ana Leal produziert wurde.

Die Dokumentation welche am 18. Oktober 2015 gezeigt wurde, zeigte ­ das erste Mal im portugiesischen Fernsehen – die gefährliche Auswirkungen der Regeln bei Umgang mit Kindesmissbrauch unter Zeugen Jehovas, deren Umgang mit häuslicher Gewalt und andere schädliche Verfahrensweisen.

Diese Reportage führte zu vielen Anfragen von Zeugen Jehovas im Bethel, welche diese Reportage gesehen hatten. Ihnen wurde durch das Zweigbüro mitgeteilt, dass es sich um Lügen von Ausgeschlossenen handelt. Schon am Anfang der Ansprache von Splane erwähnte er Berichte in denen schlecht über Zeugen Jehovas geredet wird. Klar war der Zweck dieser Warnung zu erkennen, welche die Ängste der Zuhörer beruhigen sollte, welche durch die Reportage zur besten Sendezeit aufgeschreckt waren.

In dem Bemühen, von den Fehlern bei Kindesmissbrauch und anderen Fehlern welche erwähnt wurden abzulenken, deutete David Splane an, dass es schlechter Journalismus sei, wenn nur eine Seite zu Wort kommt. Sein Kommentar war ein direkter Hinweis auf die TVI Dokumentation und die Enthüllungsjournalistin Ana Leal. Splane sagte, „schließlich, es gibt immer zwei Seiten bei einem Bericht, und ein Journalist der sich nicht nach Fakten erkundigt und nur eine Seite anhört, arbeitet unprofessionell. Ein Journalist der so handelt, sucht nur nach einer Sensationsgeschichte, und dadurch wird es nur zu einem schlechten Bericht und nicht zu einem Tatsachenbericht.“

Es stimmt, guter Journalismus und auch ethische Ansprüche erfordern, das die Ansichten beider Seiten wiedergegeben werden, damit sich der Leser, Zuschauer oder der verwunderte Beobachter seine eigene Meinung bilden kann.

Was David Splane den 50.000 Zeugen Jehovas nicht erzählte, dass …

  • für die Reportage die bekannte und mit Preisen ausgezeichnete Journalistin Ana Leal verantwortlich war,
  • die Journalistin um Unterstützung durch die Zeugen bat, indem sie sich an das Bethel wandte, damit es eine Stellungnahme zu dem gesamten Bericht geben konnte,
  • sie die Videos und Aufzeichnungen vor der Veröffentlichung zum Kommentieren zur Verfügung stellte,
  • sie verschiedene Versammlungen gebeten hatte, an der Dokumentation teilzunehmen,
  • sie bereit war, positive Erfahrungen über das Leben als Zeuge Jehovas zu erwähnen.

Die Ansprache von Splane war der arglistige Versuch Zweifel an der Glaubhaftigkeit der Journalistin zu wecken. Seine Intentionen wurden in der Aussage deutlich: „ … und so lassen wir Dinge üblicher Weise wie sie sind und den Bericht sterben.
Das Bethel in Portugal veröffentlichte keine Stellungnahme, oder äußerte sich zustimmend oder ablehnend zu der Reportage. Alle angefragten Zeugen lehnten es ab, mitzuwirken oder zu sprechen. Dies wurde zum Schluss durch die Kommentatorin Judith de Sousa deutlich betont: „TVI versuchte mit der Organisation der Zeugen Jehovas über die Vorwürfe zu reden, aber sie lehnten ab.
Die Journalistin Ana Leal war über die schäbige Aussage von David Splane, welche ihre journalistische Integrität angriff, unzufrieden. Nachdem sie die Ansprache von Splane hörte, sagte sie: „Es ist beeindruckend zu erkennen, wie Zeugen Jehovas durch ihre Anführer manipuliert werden.Splane versucht offensichtlich, jeden Bericht als unvollständig und voreingenommen darzustellen, welcher nicht beide Seiten einer Geschichte wiedergibt.

Nachdem sie die Ansprache von Splane und die Kommentare bezüglich ihres Reports gehört hatte, ging sie erneut zum Bethel um mit einer Filmcrew eine Gegendarstellung aufzunehmen. Sie wollte klar beweisen, dass das Bethel ein Interview ablehnte. Ana Leal filmte außerhalb des Bethels und bat um eine Antwort. Sie wurde ins Bethel eingeladen und wartete 30 Minuten auf eine Stellungnahme.

Letztlich kam der Vorsitzende des Zweigkomitees, Pedro Candeias, und sagte: „Wir haben nichts hinzuzufügen.“ Der Journalistin Ana Leal und dem Team ist jetzt absolut klar, warum die Führung versucht ihre Glaubwürdigkeit zu untergraben. Die Taktik der leitenden Körperschaft ist klar:  Sie wollen die Dokumentation „sterben“ lassen. Aber diese Taktik wurde bereits im portugiesischen Fernsehen erwähnt.

Jetzt steht die Dokumentation mit englischen Untertiteln zur Verfügung und kann so viel weiter verbreitet werden. Die leitende Körperschaft muss sich neue Strategien überlegen um Missbrauchsopfer und Journalisten die Fehler aufzeigen, zum Schweigen zu bringen.

von |Dezember 12th, 2015|2015|0 Kommentare

Ein weiterer starker Hinweis, dass der WTG das Geld ausgeht

Nachdem die einzelnen Brüder finanziell ausgenommen wurden, geht es nun auch den Reserven der Kreise an den Kragen! Alle Kreisaufseher in England bekamen am 19. November 2015 ein Schreiben von der Gesellschaft!

WTG Überprüfung der Kontodaten Geld Wahrheiten jetzt! Ein weiterer starker Hinweis, dass der WTG das Geld ausgeht

ÜBERSETZUNG:

An alle Kreisaufseher, 19. November 2015

Betrifft: Überprüfung der Kontosalden des Kreises

Liebe Brüder:

Wir schreiben euch um zu erklären, welchen Einfluss die letzten Änderungen der Königreichssaal und Kongresssaal Baufinanzierung auf den Kreis haben. Wie ihr mitbekommen habt, zahlen Versammlungen und Kongresse keine Darlehen für den Bau- und Instandhaltungsfond zurück. Stattdessen wurden alle Versammlungen ermuntert, Bauprojekte durch eine monatliche Spende aus der Versammlungskasse zu unterstützen. Während auf den Konten ein Überfluss herrscht, wurden die Ältesten ermuntert die Versammlung zu bestärken diese Mittel als Spende an das Zweigbüro zu senden. Wie könnt ihr dieses Prinzip auch auf Kreise anwenden?

Ihr solltet einen Betrag ermitteln, der benötigt wird um die Betriebskosten zu zahlen bevor der nächste Kreiskongress abgehalten wird. Diesen Kosten mögen die Kreisaufseher Unterkunft, die voraussichtlichen Reisekosten der Bethelredner oder eventuelle Mieten für Gebäude die für den nächsten Kongress benötigt werden beinhalten. Die Höhe der benötigten Mittel um die Kosten zu decken, sollten ein ausgeglichenes Kreiskonto ergeben (target balance). Bitte beachtet, dass Ausgaben die während des nächsten Kongresses anfallen, auch die „pro Kopf Spenden“ (per capita contribution) für die Kongresshalle, nicht in die Kostenplanung einfließen sollten. Da Kreise normalerweise zwischen den Kongressen keine Spenden erhalten, sollte sorgfältig geprüft werden, wieviel auf dem Konto des Kreises benötigt wird, bevor der nächste Kongress stattfindet. Am Ende eines jeden Kongresses sollte die Kostenplanung anhand der zu erwarteten Kosten die vor dem nächsten Kongress bezahlt werden müssen, überarbeitet werden. Sollte der Kontostand dem der benötigten Mittel übertreffen, so sollte der Überschuss dem weltweiten Werk gespendet werden.

Mit Blick auf diese Veränderungen sollte eine beschließende Resolution auf der nächsten Kreiskongressbesprechung stattfinden. Diese Resolution sollte beinhalten dass am Ende eines jeden Kongresses, überschüssige Mittel dem weltweiten Werk gespendet werden. Das ersetzt was im Buch Organisiert Jehovas Willen tun, Seiten 118, 119 Absatz 11, und Anleitung für die Kontoführung des Kreises (Englisch auf S331), Absätze 8 und 14.

Wir hoffen dass diese Veränderungen zu große „Kreiskonten“ verhindert und es uns erlaubt Gelder gezielt dort einzusetzen wo sie dringend gebraucht werden, vor Ort oder Weltweit. Bitte stellt sicher, dass der Stellvertretende Kongressaufseher und Kontenführer eine Kopie dieses Briefes erhalten.

Wir senden euch unsere brüderliche Liebe und die besten Wünsche

Eure Brüder

An die leitende Körperschaft

Wahrheiten jetzt! ist dankbar dafür, dass die Wachtturm-Gesellschaft der Website so viel Aufmerksamkeit gibt. Die Themen auf dieser Website müssen die Wachtturm-Gesellschaft so sehr stören, dass sie alles daran setzen den Betreiber in Gerichtsprozesse zu ziehen um ihm hohe Geldstrafen (bis zu 250.000€) oder ersatzweise 6 Monate Haft anzudrohen. Liebe leitende Körperschaft, D. H. Splane, A. Morris III., D. M. Sanderson, G. W. Jackson, M. S. Lett. S. F. Herd, G. Lösch und G. H. Pierce:

Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, nur die Lüge braucht Gesetzesschutz!

Erwartet Gott und Jesus das von euch? Hätte Jesus so gehandelt? Ihr sagt von euch selbst das ihr vom "Geist geleitet" seid. Ihr sagt selbst das ihr geistgesalbte Christen seid. Ihr sagt selbst das die Bibel über allem steht. Warum macht ihr euch dann selbst, durch Gerichtsprozesse lächerlich? Warum versucht ihr erneut zu richten? Warum wollt ihr nicht in die Fußstapfen Jesu treten, der so mild gesinnt war?

"Nun hatte Simon Petrus ein Schwert und zog es und schlug nach dem Knecht des Hohenpriesters und hieb ihm sein rechtes Ohr ab. Und der Knecht hieß Malchus. Da sprach Jesus zu Petrus: Steck das Schwert in die Scheide! Soll ich den Kelch nicht trinken, den mir der Vater gegeben hat?" (Johannes 18:10, 11)

Da ihr euch offensichtlich auf dem Weg der Finsternis befindet, wünscht euch Wahrheiten jetzt! sehr baldig, Jesus anzuerkennen und ihm nachzufolgen, um dem Willen des Vaters zu tun!