Jehovas Zeugen – Razzia im belgischen Bethel

Das Bethel der Zeugen Jehovas in Belgien (Hauptverwaltung der Wachtturm-Gesellschaft in Belgien) wurde am 24. April 2019 durch die Staatsanwaltschaft und der Polizei durchsucht und Unterlagen beschlagnahmt. Der Grund: die mehr als 70 vertuschten Fälle von Kindesmissbrauch.

Die Bundesjustizbehörden haben den belgischen Sitz der Zeugen Jehovas in der flämisch-Brabantischen Gemeinde Kraainem durchsucht. Die Suche wurde Ende letzter Woche im Rahmen einer laufenden Untersuchung des sexuellen Missbrauchs innerhalb der Organisation durchgeführt.

Bei den Zeugen Jehovas in Belgien soll sexueller Missbrauch von Kindern einem Fernsehbericht zufolge an der Tagesordnung sein. Als Reaktion auf die Reportage des VRT-Reportagemagazins „Pano“ wurde eine Anlaufstelle für Opfer ins Leben gerufen: „Reclaimed Voices Belgien“. Innerhalb weniger Tage gingen 70 Meldungen ein.

Grenzecho berichtet selbst auf ihrer Seite:

„Eine Reportage des VRT-Reportagemagazins „Pano“, die am vergangenen Mittwoch ausgestrahlt worden war, hatte aufgedeckt, dass bei den Zeugen Jehovas seit Jahren sexueller Missbrauch von Jugendlichen betrieben und durch ein internes Rechtssystem vertuscht wird. In dem Bericht wird die Glaubensgemeinschaft als „Paradies für Kinderschänder“ bezeichnet. Als Reaktion darauf wurde eine Anlaufstelle für Opfer ins Leben gerufen: „Reclaimed Voices Belgien“.

Inzwischen haben sich bereits rund 70 Opfer vertrauensvoll an die Anlaufstelle gewandt. In ihren Schilderungen geht es um sexuellen Missbrauch, häusliche und psychische Gewalt. Die Hotline ermutigt Opfer dazu, sich mit ihren Vorwürfen an die Justiz zu wenden. „In Gesprächen, die wir bisher mit Opfern geführt haben, scheint das Trauma durch die anschließende Ausgrenzung aus der Gemeinschaft der Zeugen Jehovas in einigen Fällen eine noch größere Wirkung zu haben als der Missbrauch selbst“, heißt es in einer Pressemitteilung.“ (vrt)

Weiter berichten sie:

„In einer Dokumentation der VRT kommen Personen zu Wort, die darüber berichten, dass sie als Kinder missbraucht wurden und dass die Gemeinschaft versucht hat, das Ganze unter den Teppich zu kehren. Aussagen, die ehemalige Mitglieder der Sekte, die selbst aktiv an den Vertuschungsaktionen beteiligt waren, der VRT bestätigten.

Die Reportage hat nach ihrer Veröffentlichung Wellen geschlagen – sogar so hohe, dass sich Justizminister Koen Geens rechtfertigen musste.

Gegenüber dem flämischen Rundfunk stellte der CD&V-Politiker klar, dass die Organisation dazu verpflichtet ist, strafbare Handlungen zu melden. „Das ist einfach ihre Pflicht“, äußerte sich Geens, der einen Atemzug später Aussteigern sowohl finanzielle Unterstützung als auch psychologische Betreuung versprach.

Der Justizminister kündigte außerdem an, das Informations- und Beratungszentrum über schädliche Sektenorganisationen (kurz Ciaosn) als Anlaufstelle für Geschädigte stärken zu wollen. „Was wir anstreben müssen, ist eine bessere multidisziplinäre Beratung, damit das Ciaosn sicherstellen kann, dass diese Menschen in verschiedenen Bereichen unterstützt werden, in denen sie Unterstützung benötigen“, so Geens wörtlich.

Die Föderale Staatsanwaltschaft hat inzwischen die Ermittlungen gegen die Zeugen Jehovas eingeleitet. In den kommenden Tagen wird ein Ausschuss eingerichtet, der die Anschuldigungen untersuchen soll. (calü)“

Am 24. April 2019 war es dann soweit, und innerhalb der Razzia in dem belgischen Bethel der Zeugen Jehovas konnten Dokumente bzgl. des Kindesmissbrauchs sicher gestellt werden. Wie weiter in diesem Verfahren ermittelt wird, bleibt abzuwarten. Dennoch ist dies der erste Schritt in die richtige Richtung! Auch Zeugen Jehovas sind dazu verpflichtet mit dem Landesgesetz zusammen zu arbeiten und pädophile Straftäter immer bei der Polizei oder den Behörden zu melden. Die Angelegenheiten von sexuellem Kindesmissbrauch darf nicht eine interne Regel innerhalb der Religionsgemeinschaft ausschließlich sein.

Ob die Ermittlungen und die Auswertungen neue Inhalte offenbaren, bleibt zwar abzuwarten, dennoch wird dieses Signal sicherlich auch Staatsanwälte und Kriminalpolizei in anderen Ländern dazu bewegen, weiter in dieser Richtung zu forschen.

Was bedeutet dies für das deutsche Bethel der Zeugen Jehovas in Selters? Werden auch die deutschen und österreichischen Behörden dahingehend aktiv? Was bedeutet dies für die „wahre Organisation Jehovas“, die selbst den Kindesmissbrauch in anderen Kirchen und Religionsgemeinschaften beklagte, doch durch die interne „Zwei-Zeugen-Regelung“ Straftäter beschützt?

Jehovas Zeugen – Vernichtung aller Dokumente über Kindesmissbrauch weil „Satan kommt!“

Laut einem Video, das von einer anonymen Quelle durchsickert und nun vom Philadelphia Inquirer veröffentlicht wurde, gibt es Beweise für einen Mitarbeiter der Zeugen Jehovas, der Älteste auffordert, Informationen zu zerstören, die sie möglicherweise in Skandale um den sexuellen Missbrauch von Kindern bringen könnten.

Die Rede wurde während eines Seminars 2017 in Großbritannien an die Ältesten gehalten.

Shawn Bartlett, der Aufseher der Zeugenverwaltung, erklärte, dass handschriftliche Notizen und Entwürfe von internen Dokumenten vernichtet werden müssten, weil sie der Organisation, die acht Millionen Anhänger weltweit und mehr als ein Dutzend Gemeinden in Philadelphia hat, rechtlichen Schaden zufügen könnten.

[…]

„Nun, wir wissen, dass sich die Szene dieser Welt verändert, und wir wissen, dass Satan uns folgt und er legal gegen uns vorgehen wird. Wir können sehen, wie sich die Dinge entwickeln. So hat die Organisation gesagt: „Wir sind in der Vergangenheit aufgrund der Aufzeichnungen, die wir haben, in Schwierigkeiten geraten.““

Satan kommt niemandem nach. Es sind ehemalige Zeugen, die die Anklage als Whistleblower angeführt haben. Und die Schwierigkeiten ergeben sich nicht aus den Aufzeichnungen, sondern aus den Ideen selbst. Es ist so, als würde man die Existenz eines blutigen Handschuhs dafür verantwortlich machen, dass man nicht mit Mord davonkommt -- man konzentriert sich auf das falsche Problem.

Die Zeugen sind in den letzten Jahren unter Beschuss geraten wegen Missbrauchsvorwürfen. Sammelklagen im Wert von mehreren zehn Millionen Dollar wurden sowohl in Quebec als auch in Ontario eingereicht und bestanden darauf, dass die Politik der Gruppe Führer schützte, die Kinder missbrauchten.

Zum Beispiel fördert die Wachtturm-Gesellschaft das, was als „Zwei-Zeugen-Regel“ bekannt ist. Kirchenälteste sollten den Missbrauch eines Opfers nicht ernst nehmen, es sei denn, es wurde von einer anderen Person bezeugt … obwohl die einzige andere Person der Täter selbst sein könnte. Eine australische Kommission sagte auch, dass viele der Täter nicht in irgendeiner Weise diszipliniert wurden. In einigen Fällen durften sie sogar in der Organisation bleiben, was ihnen die Möglichkeit gab, erneut zuzuschlagen.

All dies führte zusätzlich zu einer Geldstrafe von 2.000.000 Dollar, die ein kalifornischer Richter gegen die religiöse Gruppe erhebt, weil sie keine Dokumente mit Hunderten von mutmaßlichen Kinderschändern in der Organisation abgegeben hat.

Es ist unklar, ob dieses Video als Beweismaterial für irgendwelche strafrechtlichen Ermittlungen verwendet werden könnte, aber es scheint offensichtlich, dass die Zeugen mehr Angst davor haben, ihre eigene Esel-Elite zu beschützen, als die Kinder in ihrer Obhut.

Jehovas Zeugen geben zu pädophile Täter geschützt zu haben, durch die Vernichtung der Unterlagen über dokumentierten Kindesmissbrauch in den eigenen Reihen

SYDNEY – Zeugen Jehovas räumen Vertuschung von Missbrauch ein:  Die Zeugen Jehovas in Australien haben die systematische Vernichtung von Dokumenten über den sexuellen Missbrauch Minderjähriger eingeräumt. Man habe vermeiden wollen, dass die Aufzeichnungen in „falsche Hände fallen“, sagte ein Leitungsverantwortlicher der Religionsgemeinschaft, Max Horley, laut australischen Medien am Montag vor dem staatlichen Untersuchungsausschuss zur Aufklärung des Umgangs mit Missbrauchsfällen.

Seit 1950 seien den Zeugen Jehovas 1006 Fälle von Kindesmissbrauch bekanntgeworden. Alle diese Fälle seien intern behandelt worden, statt sie bei der Polizei anzuzeigen, so Horley. Man sei sich nicht bewusst gewesen, dass es sich um ein „kriminelles Vergehen“ handle. Schon zuvor waren in der Kommission Vorwürfe laut geworden, die Zeugen Jehovas hätten wiederholt übergriffige Verantwortungsträger in andere Positionen verschoben, um Missbrauch zu vertuschen. Eine Frau sagte laut Medien als Zeugin vor der Kommission, man habe sich bei den Zeugen Jehovas über sie lustig gemacht und ihr die Schuld gegeben, nachdem sie den Missbrauch gemeldet habe.

Die Untersuchungskommission war 2013 von der damaligen Premierministerin Julia Gillard eingesetzt worden. Im Dezember 2017 soll sie ihren Abschlussbericht vorlegen. (KNA)

Quelle: morgenpost.de

An die leitende Körperschaft

Wahrheiten jetzt! ist dankbar dafür, dass die Wachtturm-Gesellschaft der Website so viel Aufmerksamkeit gibt. Die Themen auf dieser Website müssen die Wachtturm-Gesellschaft so sehr stören, dass sie alles daran setzen den Betreiber in Gerichtsprozesse zu ziehen um ihm hohe Geldstrafen (bis zu 250.000€) oder ersatzweise 6 Monate Haft anzudrohen. Liebe leitende Körperschaft, D. H. Splane, A. Morris III., D. M. Sanderson, G. W. Jackson, M. S. Lett. S. F. Herd, G. Lösch und G. H. Pierce:

Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, nur die Lüge braucht Gesetzesschutz!

Erwartet Gott und Jesus das von euch? Hätte Jesus so gehandelt? Ihr sagt von euch selbst das ihr vom "Geist geleitet" seid. Ihr sagt selbst das ihr geistgesalbte Christen seid. Ihr sagt selbst das die Bibel über allem steht. Warum macht ihr euch dann selbst, durch Gerichtsprozesse lächerlich? Warum versucht ihr erneut zu richten? Warum wollt ihr nicht in die Fußstapfen Jesu treten, der so mild gesinnt war?

"Nun hatte Simon Petrus ein Schwert und zog es und schlug nach dem Knecht des Hohenpriesters und hieb ihm sein rechtes Ohr ab. Und der Knecht hieß Malchus. Da sprach Jesus zu Petrus: Steck das Schwert in die Scheide! Soll ich den Kelch nicht trinken, den mir der Vater gegeben hat?" (Johannes 18:10, 11)

Da ihr euch offensichtlich auf dem Weg der Finsternis befindet, wünscht euch Wahrheiten jetzt! sehr baldig, Jesus anzuerkennen und ihm nachzufolgen, um dem Willen des Vaters zu tun!