Jehovas Zeugen – Razzia im belgischen Bethel

Das Bethel der Zeugen Jehovas in Belgien (Hauptverwaltung der Wachtturm-Gesellschaft in Belgien) wurde am 24. April 2019 durch die Staatsanwaltschaft und der Polizei durchsucht und Unterlagen beschlagnahmt. Der Grund: die mehr als 70 vertuschten Fälle von Kindesmissbrauch.

Die Bundesjustizbehörden haben den belgischen Sitz der Zeugen Jehovas in der flämisch-Brabantischen Gemeinde Kraainem durchsucht. Die Suche wurde Ende letzter Woche im Rahmen einer laufenden Untersuchung des sexuellen Missbrauchs innerhalb der Organisation durchgeführt.

Bei den Zeugen Jehovas in Belgien soll sexueller Missbrauch von Kindern einem Fernsehbericht zufolge an der Tagesordnung sein. Als Reaktion auf die Reportage des VRT-Reportagemagazins „Pano“ wurde eine Anlaufstelle für Opfer ins Leben gerufen: „Reclaimed Voices Belgien“. Innerhalb weniger Tage gingen 70 Meldungen ein.

Grenzecho berichtet selbst auf ihrer Seite:

„Eine Reportage des VRT-Reportagemagazins „Pano“, die am vergangenen Mittwoch ausgestrahlt worden war, hatte aufgedeckt, dass bei den Zeugen Jehovas seit Jahren sexueller Missbrauch von Jugendlichen betrieben und durch ein internes Rechtssystem vertuscht wird. In dem Bericht wird die Glaubensgemeinschaft als „Paradies für Kinderschänder“ bezeichnet. Als Reaktion darauf wurde eine Anlaufstelle für Opfer ins Leben gerufen: „Reclaimed Voices Belgien“.

Inzwischen haben sich bereits rund 70 Opfer vertrauensvoll an die Anlaufstelle gewandt. In ihren Schilderungen geht es um sexuellen Missbrauch, häusliche und psychische Gewalt. Die Hotline ermutigt Opfer dazu, sich mit ihren Vorwürfen an die Justiz zu wenden. „In Gesprächen, die wir bisher mit Opfern geführt haben, scheint das Trauma durch die anschließende Ausgrenzung aus der Gemeinschaft der Zeugen Jehovas in einigen Fällen eine noch größere Wirkung zu haben als der Missbrauch selbst“, heißt es in einer Pressemitteilung.“ (vrt)

Weiter berichten sie:

„In einer Dokumentation der VRT kommen Personen zu Wort, die darüber berichten, dass sie als Kinder missbraucht wurden und dass die Gemeinschaft versucht hat, das Ganze unter den Teppich zu kehren. Aussagen, die ehemalige Mitglieder der Sekte, die selbst aktiv an den Vertuschungsaktionen beteiligt waren, der VRT bestätigten.

Die Reportage hat nach ihrer Veröffentlichung Wellen geschlagen – sogar so hohe, dass sich Justizminister Koen Geens rechtfertigen musste.

Gegenüber dem flämischen Rundfunk stellte der CD&V-Politiker klar, dass die Organisation dazu verpflichtet ist, strafbare Handlungen zu melden. „Das ist einfach ihre Pflicht“, äußerte sich Geens, der einen Atemzug später Aussteigern sowohl finanzielle Unterstützung als auch psychologische Betreuung versprach.

Der Justizminister kündigte außerdem an, das Informations- und Beratungszentrum über schädliche Sektenorganisationen (kurz Ciaosn) als Anlaufstelle für Geschädigte stärken zu wollen. „Was wir anstreben müssen, ist eine bessere multidisziplinäre Beratung, damit das Ciaosn sicherstellen kann, dass diese Menschen in verschiedenen Bereichen unterstützt werden, in denen sie Unterstützung benötigen“, so Geens wörtlich.

Die Föderale Staatsanwaltschaft hat inzwischen die Ermittlungen gegen die Zeugen Jehovas eingeleitet. In den kommenden Tagen wird ein Ausschuss eingerichtet, der die Anschuldigungen untersuchen soll. (calü)“

Am 24. April 2019 war es dann soweit, und innerhalb der Razzia in dem belgischen Bethel der Zeugen Jehovas konnten Dokumente bzgl. des Kindesmissbrauchs sicher gestellt werden. Wie weiter in diesem Verfahren ermittelt wird, bleibt abzuwarten. Dennoch ist dies der erste Schritt in die richtige Richtung! Auch Zeugen Jehovas sind dazu verpflichtet mit dem Landesgesetz zusammen zu arbeiten und pädophile Straftäter immer bei der Polizei oder den Behörden zu melden. Die Angelegenheiten von sexuellem Kindesmissbrauch darf nicht eine interne Regel innerhalb der Religionsgemeinschaft ausschließlich sein.

Ob die Ermittlungen und die Auswertungen neue Inhalte offenbaren, bleibt zwar abzuwarten, dennoch wird dieses Signal sicherlich auch Staatsanwälte und Kriminalpolizei in anderen Ländern dazu bewegen, weiter in dieser Richtung zu forschen.

Was bedeutet dies für das deutsche Bethel der Zeugen Jehovas in Selters? Werden auch die deutschen und österreichischen Behörden dahingehend aktiv? Was bedeutet dies für die „wahre Organisation Jehovas“, die selbst den Kindesmissbrauch in anderen Kirchen und Religionsgemeinschaften beklagte, doch durch die interne „Zwei-Zeugen-Regelung“ Straftäter beschützt?

Jehovas Zeugen – Vernichtung aller Dokumente über Kindesmissbrauch weil „Satan kommt!“

Laut einem Video, das von einer anonymen Quelle durchsickert und nun vom Philadelphia Inquirer veröffentlicht wurde, gibt es Beweise für einen Mitarbeiter der Zeugen Jehovas, der Älteste auffordert, Informationen zu zerstören, die sie möglicherweise in Skandale um den sexuellen Missbrauch von Kindern bringen könnten.

Die Rede wurde während eines Seminars 2017 in Großbritannien an die Ältesten gehalten.

Shawn Bartlett, der Aufseher der Zeugenverwaltung, erklärte, dass handschriftliche Notizen und Entwürfe von internen Dokumenten vernichtet werden müssten, weil sie der Organisation, die acht Millionen Anhänger weltweit und mehr als ein Dutzend Gemeinden in Philadelphia hat, rechtlichen Schaden zufügen könnten.

[…]

„Nun, wir wissen, dass sich die Szene dieser Welt verändert, und wir wissen, dass Satan uns folgt und er legal gegen uns vorgehen wird. Wir können sehen, wie sich die Dinge entwickeln. So hat die Organisation gesagt: „Wir sind in der Vergangenheit aufgrund der Aufzeichnungen, die wir haben, in Schwierigkeiten geraten.““

Satan kommt niemandem nach. Es sind ehemalige Zeugen, die die Anklage als Whistleblower angeführt haben. Und die Schwierigkeiten ergeben sich nicht aus den Aufzeichnungen, sondern aus den Ideen selbst. Es ist so, als würde man die Existenz eines blutigen Handschuhs dafür verantwortlich machen, dass man nicht mit Mord davonkommt – man konzentriert sich auf das falsche Problem.

Die Zeugen sind in den letzten Jahren unter Beschuss geraten wegen Missbrauchsvorwürfen. Sammelklagen im Wert von mehreren zehn Millionen Dollar wurden sowohl in Quebec als auch in Ontario eingereicht und bestanden darauf, dass die Politik der Gruppe Führer schützte, die Kinder missbrauchten.

Zum Beispiel fördert die Wachtturm-Gesellschaft das, was als „Zwei-Zeugen-Regel“ bekannt ist. Kirchenälteste sollten den Missbrauch eines Opfers nicht ernst nehmen, es sei denn, es wurde von einer anderen Person bezeugt … obwohl die einzige andere Person der Täter selbst sein könnte. Eine australische Kommission sagte auch, dass viele der Täter nicht in irgendeiner Weise diszipliniert wurden. In einigen Fällen durften sie sogar in der Organisation bleiben, was ihnen die Möglichkeit gab, erneut zuzuschlagen.

All dies führte zusätzlich zu einer Geldstrafe von 2.000.000 Dollar, die ein kalifornischer Richter gegen die religiöse Gruppe erhebt, weil sie keine Dokumente mit Hunderten von mutmaßlichen Kinderschändern in der Organisation abgegeben hat.

Es ist unklar, ob dieses Video als Beweismaterial für irgendwelche strafrechtlichen Ermittlungen verwendet werden könnte, aber es scheint offensichtlich, dass die Zeugen mehr Angst davor haben, ihre eigene Esel-Elite zu beschützen, als die Kinder in ihrer Obhut.

Kindesmissbrauch – Der Fall des Wachtturms: Detaillierte Dokumente über das interne Rechtsverfahren

Kindesmissbrauch – Der Fall des Wachtturms: Detaillierte Dokumente über das interne Rechtsverfahren

Kindesmissbrauch Der Fall des Wachtturms Detaillierte Dokumente über das interne Rechtsverfahren JW.ORG Kindesmissbrauch Wahrheiten jetzt! Kindesmissbrauch - Der Fall des Wachtturms: Detaillierte Dokumente über das interne RechtsverfahrenJehovas Zeugen werben stets damit die alleinige Wahrheit zu haben und die göttlichen Leitlinien des „moralischen Kompass“ in ihrer Organisation stets zu verwenden. Durch die weltweite Vernetzung und den Datenaustausch konnte jedoch bereits für Millionen von Menschen das Gegenteil bewiesen werden. Faktische Informationen und beweisbare Fakten sind wichtiger denn je, um gegen sämtliche verstrickten Manipulationen vorzugehen, die sich eine organisierte Religion zu Eigen macht.

Durch das weltweit bekannte Kindesmissbrauchsskandal, innerhalb der Organisation der Zeugen Jehovas, gibt es jetzt jedoch wieder weitere brisante Entwicklungen. Die gemeinnützige Organisation FaithLeaks hat vertrauliche Dokumente der Wachtturm-Gesellschaft veröffentlicht. FaithLeaks hat es sich zur Aufgabe gemacht, Korruption und Missbrauch in religiösen Institutionen aufzudecken und an die Öffentlichkeit zu bringen.

Die geleakten Dokumente beinhalten mehrere Briefe die zwischen einer Versammlung aus Massachusetts und der Wachtturm-Gesellschaft in New York verschickt worden sind. Die Briefe beschreiben einen schweren Fall von Kindesmissbrauch, der 1999 gemeldet, und in den darauffolgenden Jahren behandelt wurde. Die Dokumente wurden zum Schutz der Beteiligten redigiert. Die Geschehnisse, die dort beschrieben werden, lassen jedoch einen sehr tiefen Einblick in die kruden Richtlinien in Bezug auf Kindesmissbrauch innerhalb der Organisation der Zeugen Jehovas aufkommen. Drei Frauen haben Vorwürfe gegenüber einem Dienstamtgehilfen ihrer Versammlung erhoben; bei zwei der Opfer handelt es sich um die Töchter des mutmaßlichen Täters. Zudem wird der psychische Missbrauch deutlich, dem die Opfer in den folgenden Jahren ausgesetzt waren.

Warnung: Der Bericht, der nun folgt, enthält sehr verstörende Details.

Detaillierte Informationen über den Kindesmissbrauch bei den Zeugen Jehovas

Dutzende Seiten von Dokumenten wurden und werden noch veröffentlicht, die sich auf die Anschuldigungen sexueller Übergriffe innerhalb der Zeugen Jehovas beziehen, Dokumente, die vermutlich Teil einer Datenbank sind, die Zeugen Jehovas verweigert haben in einem Sexualstrafverfahren herauszugeben gefolgt von einem halben Jahr Rechtsstreit und Millionen Dollar von Bußgeldern.

Auf den 69 Seiten der Dokumente wird detailliert beschrieben, wie die Zeugen Jehovas und die Verantwortlichen die Vorwürfe wiederholter sexueller Übergriffe durch einen ihrer lokalen „Diener“ behandelten. Die Interviews und detaillierten Notizen, die von kirchlichen Behörden über Belästigungen und Vergewaltigungsvorwürfe zusammengestellt wurden, sind entsetzlich. Die 33 Dokumente liefern auch ein erstaunliches Stück Einsicht, wie die Wachtturm-Organisation – die Muttergesellschaft und das Leitungsgremium für die Zeugen Jehovas, oft einfach als „der Wachtturm“ bezeichnet – den Fall im Laufe des Jahres intern behandelten. Fast ein Jahrzehnt lang spielte man Therapeut, Staatsanwalt, Jury und Richter – und die Wege, die sie gingen, um diese Anschuldigungen vom „weltlichen Gericht“ fernzuhalten.

Die Dokumente zeigen, dass im Jahr 1999 ein Komitee von Ältesten der Zeugen Jehovas Vorwürfe von zwei Frauen erhoben hatte, dass ihr Vater sie sexuell missbraucht hätte, aber sich davor hütete, einen internen Rechtsausschuss zu bilden, um ihre eigene Form gerichtlicher Maßnahmen gegen den mutmaßlichen Täter zu ergreifen weil eine der Tochter nicht bereit war, dem Vater gegenüber zutreten und formell die Anschuldigungen gegen ihn zu erheben, wie es die Politik der Gerichtskommission verlangt. Als sie Jahre später mit diesem Weg jedoch ging, wurde ein spirituell gesteuerter Prozess abgehalten und ihm wurde die Gemeinschaft entzogen. Ein Jahr später wurde er jedoch wieder aufgenommen. Die Dokumente zeigen, dass die Führer der Zeugen Jehovas einen Ankläger und ihren Ehemann beschatten, weil sie versucht haben, diese Angelegenheit der weltlichen Strafverfolgung zu unterziehen.

Es werde Licht – eines, dass nicht nur Sand in die Augen von eingeschlossenen Anhängern streut

Fast unmittelbar nach dem Start von MormonLeaks wurden die Gründer ermutigt, den Umfang zu erweitern. „Ich habe diesen Sommer auf der Defcon [Hacker-Konferenz] über MormonLeaks gesprochen“, sagte Ethan Dodge, der leitende Ingenieur von MormonLeaks und Mitbegründer von FaithLeaks. „Und ich kann dir nicht einmal sagen, wie viele Leute ich kontaktiert habe, nachdem Defcon etwas Ähnliches einrichten wollte.“

Dodge erschuf FaithLeaks mit Ryan McKnight, der zuerst den Muckraker-Einfluss aufbaute, als er eine wichtige Rolle beim Austritt einer neuen Mormonenpolitik spielte, die Kinder von gleichgeschlechtlichen Eltern von Taufen und Segnungen ausschloss.

McKnight sagt, dass FaithLeaks das Mittel aus Spenden über seine Website erhält und am meisten daran interessiert ist, religiöse Organisationen in drei Kategorien transparenter zu machen: Finanzen, Unternehmensrichtlinien und -verfahren sowie Informationen über Behauptungen über sexuellen Missbrauch. „Dies könnte in Form eines jährlichen Berichts geschehen, den die Institutionen den Mitgliedern vorlegen, die einfach die Anzahl der Anschuldigungen in ihrem Gebiet tabellarisch darstellen“, sagte McKnight und könnte dabei finanzielle Informationen über alle von der Kirche getroffenen Siedlungen enthalten.

Im Wesentlichen glaubt McKnight, dass Kirchenmitglieder wissen sollten, wohin ihr Zehnten- und Spendengeld gehen, und ob es benutzt wird, um sexuelle Missbrauchsvorwürfe friedlich außergerichtlich beizulegen. „Jede Organisation, ob religiös oder nicht, wird Leute haben, die schlechte Dinge tun“, sagte McKnight. „Die bloße Tatsache, dass es in einer Kirche einen sexuellen Missbrauch gibt, ist nicht automatisch eine Verurteilung dieser Organisation. Worauf es ankommt, ist, wie sie damit umgehen.“

Angesichts dieser Mission scheint es angebracht zu sein, dass das erste große Leck, das zu ihnen getragen wurde, von Anhängern des Wachtturms zuerst kam.

4.000 US-Dollar pro Tag auf Beschluss des Richters

Mehrere Gerichtsfälle in jüngster Zeit haben Aufschluss über die Verbreitung von sexuellen Übergriffen in der Organisation der Zeugen Jehovas und die Bemühungen der Gruppe gegeben, in diesen Fällen zu verhindern, die Öffentlichkeit oder die Strafverfolgungsbehörden zu erreichen. Wie Reveal News berichtet, müssen Kirchenleiter in den meisten Staaten Vorwürfe von Kindesmisshandlung melden, aber 32 Staaten haben Gesetze mit einer Gesetzeslücke, die es Ältesten erlauben, Informationen zurückzuhalten, die sie durch Kommunikation mit Mitgliedern ihrer Gemeinde erhalten. Kalifornien ist einer dieser Staaten.

Im Jahr 2014 ordnete ein Richter in San Diego an, dass die Wachtturm-Organisation 13,5 Millionen US-Dollar an George Lopez vergab, weil er 1986 von dem Ältestenoberhaupt Gonzalo Campos missbraucht wurde. Sechs andere Zeugen Jehovas verklagten die Wachtturm-Gesellschaft, Campos habe sie belästigt, aber die Fälle seien erledigt gewesen. Beweise, die in diesem Fall verwendet wurden, zeigten, dass die Ältesten zu dieser Zeit wussten, dass Campos einen Jungen belästigt hatte und ein Pädophiler war. Lopez ‚Mutter meldete den Überfall der Kirche und wurde angewiesen, die Polizei nicht zu informieren. Beweismaterial zeigt, dass ein Rechtskomitee die Anschuldigungen untersuchte, aber Campos erlaubte, weiterhin in der Versammlung zu dienen. Im Jahr 1995 wurde Campos aus der Gemeinschaft entfernt, nachdem ein anderes Opfer ihn des Missbrauchs beschuldigt hatte, später jedoch, im Jahre 2000, wieder aufgenommen.

Während der Gerichtsverhandlung enthüllte der leitende Mitarbeiter der Zeugen Jehovas, Richard Ashe, Lopez Anwalt Irwin Zalkin, dass die Institution eine Datenbank mit gescannten Dokumenten über Jahrzehnte von Missbrauchsvorwürfen und internen Untersuchungen in Zusammenhang mit ihnen hatte, wie von Reveal News berichtet wurde. Der Richter ordnete an, dass die Wachtturm-Gesellschaft die Dokumente vorlegen muss, aber die Organisation hielt sich nicht daran. Der Fall arbeitete sich an den California Supreme Court weiter, der auch entschied, dass er die Dokumente vorlegen müsse. Sie taten es nicht. Die Organisation der Zeugen Jehovas legte Berufung ein und argumentierte, die Maßnahme des Richters sei zu hart, und ein Berufungsgericht stellte sich auf die Seite der Wachtturm-Gesellschaft, die das Urteil in Höhe von 13,5 Millionen Dollar stornierte. Der Fall befindet sich immer noch in einem Rechtsstreit.

In Zalkins nächstem Fall gegen die Wachtturm-Gesellschaft stimmte die Organisation zu, die Akten zu teilen, aber sandte nur Dokumente von vier Jahren anstelle der erwarteten vollen 19 Jahre, alle mit den Namen von angeblichen Missbrauchern redigiert. Nachdem die Wachtturm-Gesellschaft sich geweigert hatte, den Rest der Informationen zu übergeben, ordnete ein Richter an, dass die Organisation im Juni 2016 eine Geldstrafe von 4.000 US-Dollar pro Tag zahlen werde, bis die Organisation ihrer Pflicht nachkommt. Die fortgesetzte Verweigerung hat der Wachtturm-Gesellschaft seit der Veröffentlichung über 2,2 Millionen US-Dollar gekostet.

Zalkin sagte gegenüber Gizmodo, dass er aufgrund von Gerichtsbeschlüssen, die ihn davon abhalten könnten, irgendetwas zu diesen Dokumenten zu besprechen, keine Kommentare zu dieser Geschichte abgeben könne.

Ein Wachhund für den Wachtturm – beweisbare Fakten sind nicht zu leugnen

Heute hat FaithLeaks einen kleinen Teil dessen veröffentlicht, was sich vermutlich in dieser riesigen Sammlung befindet – mehrere Dokumente, die jahrelange Ermittlungen und Beratungen über einen lokalen Zeugen Jehovas und Diener zeigen, der seine beiden jungen Töchter und ein anderes junges Mädchen körperlich und sexuell in den 70er und 80er Jahren belästigt haben soll.

In diesem Dokumentenfundus, dem allerersten Fund von FaithLeaks, zensiert die Organisation alle Namen aus Respekt für die Privatsphäre der Frauen, die nun erwachsen sind und ihre Berichte über sexuelle Übergriffe hervorgebracht haben. Gizmodo betrachtete nicht-redigierte Versionen der Dokumente und konnte mit dem mutmaßlichen Täter im Zentrum dieser Dokumente bestätigen, dass er im Mittelpunkt der internen Untersuchungen innerhalb der Organisation der Zeugen Jehovas stand.

Die Partie beginnt mit einem Brief, den die Wachtturm-Organisation von drei Ältesten der Palmer Versammlung der Zeugen Jehovas in Brimfield, Massachusetts, über ihre Untersuchung der Vorwürfe geschrieben hat. Sie interviewten beide Töchter und suchten gezielt, ob ihre Berichte über Körperverletzung und sexuelle Belästigung „verdrängte Erinnerungen“ waren oder nicht. Eine Tochter sprach davon, jahrelang körperlich misshandelt worden zu sein und seit ihrem fünften Lebensjahr monatelang sexuell missbraucht zu werden. In ihrer Aussage behauptete sie, dass ihr Vater wiederholt ihre Genitalien berührte und ihre Vagina „untersuchte“. Spätere Dokumente zeigen, dass der Ankläger zugab, dass er seine kleine Tochter an ihr Bett gefesselt hatte, um ihre Vagina auf Anzeichen von Masturbation zu untersuchen.

 

Kindesmissbrauch Der Fall des Wachtturms Detaillierte Dokumente über das interne Rechtsverfahren Dokument Kindesmissbrauch Wahrheiten jetzt! Kindesmissbrauch - Der Fall des Wachtturms: Detaillierte Dokumente über das interne Rechtsverfahren

„Versuche es über die Behörden!“ (‚Probe the state police thing!‘) Handschriftliche Notizen von einem Treffen mit dem Ehemann der jüngeren Tochter aus dem Jahr 2003, in dem sie offenbar ihre Besorgnis darüber zum Ausdruck brachten, dass sie sich an die Behörden gewandt hatte

Der Brief beschreibt auch ein Interview mit der jüngeren Tochter, deren mutmaßliche Erfahrungen darin bestanden, dass sie bereits im Alter von drei Jahren von ihrem Vater missbraucht wurde und „im Alter von acht Jahren“ die „vier Jahre anhaltende Vergewaltigung“ begann. „Sie beschrieb, dass ihr Vater danach auf dem Bett sitzen und weinen würde, während er mit ihr betete“, so der Bericht der Ältesten. „Ihr Vater sagte ihr, wenn sie ihrer Mutter oder ihrer Schwester jemals etwas darüber sagt, jemand verletzt werden würde.“

Die Ältesten stellten fest, dass die Ankläger „beide ziemlich vernünftig waren“ und bemerkten: „Es scheint, dass dies alles reale Ereignisse waren. Es schien nicht so, als hätten sie sich eine ihrer „Geschichten“ zusammen erfunden“. „Die Männer räumten ein, dass die Töchter sich besorgt zeigten, dass ihr Vater Kontakt zu Kindern haben könnte.“

Obwohl die Ältesten befunden, dass die „Geschichte“ glaubwürdig sei, und dass beide Ankläger starke Besorgnis hätten sich über den Schaden zu äußern, den ihr Vater verursachen könnte, beschlossen die Ältesten, das Thema nicht einem internen Rechtskomitee zu übergeben, weil eine der Töchter nicht „emotional bereit war sich zu verteidigen“ vor ihrem Vater, dem angeblichen Täter. Zur Kenntnisnahme: Damit ein Fall innerhalb der Zeugen Jehovas „gerichtlich verfolgt“ werden kann, muss ein Ankläger seinen mutmaßlichen Täter konfrontieren und belasten.

Allerdings war die Information genug, um den angeblichen Täter von seinen Aufgaben und als Diener zu entfernen, auch wenn er nicht ausgeschlossen wurde, und weiterhin ein Teil der Gemeinschaft war.

Die handschriftlichen Notizen vom April 2003 zeigen, dass der Ehemann des jüngeren Anklägers den Ältesten sagte, dass sie immer noch nicht bereit sei, ihren mutmaßlichen Täter von Angesicht zu Angesicht zu konfrontieren, so dass der Fall zu dieser Zeit den Prozess der Versammlung durchlaufen könne, aber die Staatspolizei untersuchten den mutmaßlichen Täter „als Verdächtigen in einem Missbrauchsfall“. Die Person, welcher die Notizen dokumentierte, schrieb: „Versuche es über die Behörden!“, anscheinend besorgt darüber, dass die säkulare Strafverfolgung sich mit einer Versammlungs-Angelegenheit befassen würde.

Die Tochter war jedoch bereit, ihren Vater telefonisch während eines Rechtskomitees der Zeugen Jehovas offiziell anzurufen, während die Ältesten zuhörten. Diese Telefonvorladung führte zu einem Rechtskomitee im Mai 2003, dessen Bericht in den Dokumenten enthalten ist:

  • 5. Mose 19,15 lesen
  • Details einzelner Zeugenaussagen vortragen
  • Wenn die Schuld erwiesen, biblisch zurechtweisen
  • Entlassen und Umkehr besprechen

 

Kindesmissbrauch Der Fall des Wachtturms Detaillierte Dokumente über das interne Rechtsverfahren Protokoll Kindesmissbrauch Wahrheiten jetzt! Kindesmissbrauch - Der Fall des Wachtturms: Detaillierte Dokumente über das interne Rechtsverfahren

Diese Agenda des internen Rechtsausschusses zeigt die religiöse Herangehensweise an die Anklage der Töchter. „Porneia“ ist das biblische griechische Wort für Unzucht

Der Ausgang der Verhandlung wird in den Dokumenten nicht explizit erwähnt, aber spätere Aufzeichnungen deuten darauf hin, dass es zum Ausschluss des mutmaßlichen Täters kam, weil er einräumte, seine ältere Tochter als Kind auf Anzeichen von Masturbation untersucht zu haben.

Ein vertrauliches Memo, das von drei Versammlungsaufsehern im Jahr 2004 verfasst wurde, beschreibt einen Vorfall, bei dem die Polizei während einer Zusammenkunft von Zeugen Jehovas auftauchte, weil sowohl eines der Opfer als auch der mutmaßliche Täter anwesend waren, obwohl die Tochter eine einstweilige Verfügung gegen ihren Vater erwirkt hatte. Der Ehemann des Opfers (er war zu diesem Zeitpunkt Ältester) rief die Polizei. Laut Memo „stellte man fest“, dass der Ehemann versuchte, „die theokratische Ordnung wegen seiner persönlichen Gefühle zu umgehen und die oben genannten Umstände, seine Qualifikation als Ältesten ernsthaft in Frage stellen.“

Die Verfasser der Notizen scheinen sich mehr um den mutmaßlichen Täter, als um das Opfer zu sorgen: „Zweifellos [wurde der mutmaßliche Täter] durch die Art dieser Festnahme öffentlich gedemütigt“, heißt es.

Ein weiteres Memo eines Aufsehers zeigt, dass einige Monate später ein „Wiederaufnahmekomitee“ zusammenkam, um darüber zu sprechen, ob der Ausschluss des mutmaßlichen Täters rückgängig gemacht werden sollte. Sie entschieden sich dafür, nur die Vorwürfe der älteren Tochter zuzulassen. Der Wiederaufnahmeausschuss stellte fest, dass der mutmaßliche Täter „erhebliche Reue über seine Handlungen“ gegenüber seiner Tochter gezeigt habe. Dem Bericht zufolge, teilte der mutmaßliche Täter dem Ausschuss mit, seine Tochter „geschädigt“ zu haben und er sich bewusst ist, dass seine Handlungen „sich nachteilig auf ihre Beziehung zu ihrem Ehemann ausgewirkt hätten“.

Die Vorwürfe der jüngeren Tochter, die von ihrem Vater vergewaltigt wurde, sind vom „Wiederaufnahmeausschuss“ als „unzulänglich“ betrachtet worden, „da [die Tochter] eine einstweilige Verfügung gegen ihren Vater eingereicht hatte und bereit war, ihm in einem weltlichen Gericht gegenüberzutreten […]“, schrieb das Komitee.

Im selben Monat schrieb ein Aufseher ein Memo an eines der Mitglieder des „Wiederaufnahmekomitees“. Das Memo beinhaltete ein Interview mit einer anderen Frau, die den mutmaßlichen Täter beschuldigte, sie vor Jahren, als Kind vergewaltigt zu haben. Die Notizen zeigen, dass die Ältesten Zweifel an der Glaubwürdigkeit ihrer Aussage hatten, weil sie aussagte, dass ihre Augen geschlossen waren, als er sie sexuell angegriffen hat.

Zu jedem dieser drei Fälle gab es für die Tat jeweils nur einen Zeugen. Gemäß den internen Richtlinien der Wachtturm-Gesellschaft, sind für die Überführung eines Täters mindestens zwei Zeugen notwendig. Seit 1991 können Aussagen von zwei Opfern einzelner Vorfälle desselben Täters aber als ausreichend angesehen werden, um Maßnahmen zu ergreifen und interne Sanktionen zu verhängen. Das ist in etwa damit vergleichbar, als würde ein Gericht die Anklage erst dann zulassen, wenn ein Mörder ein zweites Mal ein Verbrechen begeht. Interessant ist, dass die Aussagen der jüngeren Tochter aber als „unzulänglich“ bezeichnet worden sind, und das dritte Opfer als nicht glaubwürdig betrachtet wurde. Somit gab es theoretisch nur einen Zeugen, dessen Aussage augenscheinlich akzeptiert wurde.

Die Tochter, die behauptete, ihr Vater habe sie vergewaltigt, erhob im Oktober 2004 innerhalb der Organisation der Zeugen Jehovas eine weitere offizielle Stellungnahme gegen ihn. Im Jahr 2005 entschied ein Ausschuss, dass der mutmaßliche Täter keine verantwortungsvollen Aufgaben mehr verrichten könne. Er durfte aber in der Versammlung verbleiben.

Die Wachtturm-Organisation reagierte nicht auf die Bitte um Stellungnahme zu diesen Dokumenten und beantwortete keine Fragen darüber, ob diese Informationen in der Menge der Dokumente enthalten sind, die Jehovas Zeugen den Gerichten für 4.000 US-Dollar pro Tag vorenthält: Die Wachtturm-Organisation beschützt damit beschuldigte Sexualstraftäter!

Die Töchter entschieden sich, diese Geschichte nicht zu kommentieren. Gizmodo fragte den mutmaßlichen Misshandler, ob es eine interne Untersuchung der Zeugen Jehovas bezüglich der Anschuldigungen sexueller Nötigung gegen ihn gäbe. Er leugnete zunächst, dass er davon nichts wusste, aber sobald er mit weiteren Einzelheiten versehen wurde, bestätigte er, dass ihm eine interne Untersuchung bei den Zeugen Jehovas bekannt gewesen sei, behauptete jedoch, dass die Anschuldigungen nicht wahr seien. Er sagte zu Gizmodo: „Alles was ich dir sagen werde, ist folgendes: Es wurde vor Gericht entschieden. Die Vorwürfe waren unwahr.“

Die Wachtturm-Gesellschaft versucht anscheinend, eine weltweite Verschwiegenheit über diese Ereignisse und Richtlinien zu erreichen, „und hofft, dass der Sturm bald vorbei sein wird“, schreibt Covert Fade (Daniel Walker) auf jwsurvey.org. Zum Glück helfen Organisationen, wie FaithLeaks dabei, solche Dokumente an die Öffentlichkeit zu bringen. Und vor allem sorgen die mutigen Bemühungen von Missbrauchsopfern, die aufstehen und von ihren Erlebnissen berichten, dafür, dass die Wachtturm-Gesellschaft „den Sturm nicht länger ignorieren kann“.

Alles ist erst der Anfang – weitere Dokumente werden folgen

Gizmodo berichtet, dass FaithLeaks in den kommenden Wochen plant, weitere Dokumente zu veröffentlichen, die den Umgang der Zeugen Jehovas mit weiteren mutmaßlichen sexuellen Verfehlungen aufzeigen.

Die Öffentlichkeit und Insiders kennen erst die Spitze dieses Eisberges. Durch weitere Leaks und Aufklärungen in diesem Bereich, wird mehr denn je deutlich, wie sehr die Wachtturm-Organisation sich schuldig gemacht hat. Für jeden Zeugen Jehovas wird dadurch immer klarer, dass diese Organisation nicht Gottes Geist hat, oder von Christus eine anerkannte Gemeinschaft ist, die die „Wahrheit“ auf der Welt verbreiten soll und wird.

Wie hoch ist demnach das eigentliche Ausmaß und die Schuld dieser „babylonischen Organisation“? Wann wird auch der letzte eingeschlossene Zeuge Jehovas erkennen, dass er sich nicht in „Gottes Organisation“ befindet? Eines ist jedoch sicher: Die letzte Stunde hat bereits geschlagen, Harmagedon zieht am Horizont auf. Nur wird dieses Harmagedon das ganz persönliche der Wachtturm-Gesellschaft sein, wenn der Turm weiter bröckelt und immer weiter in sich zusammenfällt. Dann wird am Ende nichts mehr übrig bleiben, außer eine eins so stolze Organisation, auf deren verwesenden Mauern man trampeln und die Bedeutungslosigkeit über sie hereingebrochen sein wird.

„Und ich hörte eine andere Stimme vom Himmel, die sprach: Gehet aus von ihr, mein Volk, dass ihr nicht teilhaftig werdet ihrer Sünden, auf dass ihr nicht empfanget etwas von ihren Plagen! Denn ihre Sünden reichen bis in den Himmel, und Gott denkt an ihren Frevel! Bezahlt ihr, wie sie bezahlt hat, und gebt ihr zweifach zurück nach ihren Werken! Und in den Kelch, in den sie euch eingeschenkt hat, schenkt ihr zweifach ein! Was ihr Glanz verlieh und was sie verprasste, das schenkt ihr ein als Qual und Leid!“ (Offenbarung 18,4-7)

von |Januar 11th, 2018|Kommentare deaktiviert für Kindesmissbrauch – Der Fall des Wachtturms: Detaillierte Dokumente über das interne Rechtsverfahren

Jehovas Zeugen: Berufungsgericht entscheidet gegen den Einspruch der Wachtturm-Gesellschaft von 4.000 US-Dollar Geldstrafe pro Tag

Wie dargelegt, wurde die Wachtturm-Gesellschaft kürzlich zu einer Geldstrafe in Höhe von 4.000 US-Dollar pro Tag verurteilt, wegen der Weigerung bestimmter Dokumente in Verbindung mit einem Gerichtsfall wegen Kindesmissbrauchs. Der Richter, der den Widerspruch der Wachtturm-Gesellschaft anhörte, bezeichnete die Argumentation der WTG als „atemberaubend“, da eine Sanktion tatsächlich das war, wofür die Wachtturm-Gesellschaft nur Monate zuvor argumentiert hatte.

Die WTG hatte ein 13,5-Millionen-Dollar-Urteil wegen Kindesmissbrauchs, teilweise wegen der Nichteinhaltung dieser Anordnung geheime Dokumenten dem Gericht vorzulegen. Der Wachtturm legte Widerspruch zu diesem 13,5-Millionen-Dollar-Urteil und bat stattdessen um Sanktionen. Das Gericht stimmte zu und sagte, dass weniger strenge Sanktionen sie veranlassen könnten, diese Dokumente herauszugeben. Daraufhin legte der Wachtturm jedoch Berufung gegen diese Entscheidung ein.

Heute wies das Gericht den Appell des Wachtturms in Bezug auf diese täglichen Sanktionen zurück und gab eine ziemlich vernichtende Entscheidung gegen sie ab. Sie können die vollständige Entscheidung des Gerichts unter „Download“ lesen: D070723 markiert, und ich habe mir die Freiheit genommen, einige Details hervorzuheben.

Seite 5 ist sehr interessant; es stellt fest, dass der Wachtturm von diesem Missbraucher in der Versammlung wusste und ihn nicht bei der Polizei meldete oder „Maßnahmen ergreift, um weitere Misshandlungen zu verhindern“. Kind nach Kind.

Interessant ist auch die Tatsache, dass in den frühen 2000er Jahren die Christliche Kongregation der Zeugen Jehovas (CCJW) als separate Einheit der Wachtturm-Gesellschaft mit getrennten Verwaltungsräten und Bankkonten gegründet wurde. Das Argument ist, dass bestimmte Dokumente von „Wachtturm“ vor dieser Zeit kontrolliert wurden und bestimmte Dokumente von der CCJW nach dieser Zeit kontrolliert wurden und dass „Wachtturm keine Kontrolle über CCJW hatte“, einer der Gründe warum sie nicht diese Dokumente zur Verfügung stellen könne.

Für ehemalige Zeugen Jehovas verstehen wir sofort den absoluten Unsinn in diesem Argument. Der Wachtturm als eine Körperschaft und die CCJW als eine Gesellschaft können zwei getrennte, juristische Einheiten sein, aber natürlich sind sie einfach entgegengesetzte Seiten derselben Medaille.

Gemäß Wikipedia (nicht die beste Informationsquelle, aber dieser Artikel ist gut zitiert), behandelt das CCJW religiöse Angelegenheiten, wohingegen der Wachtturm administrative Aufgaben erledigt (Immobilien, Verlag, etc.).

Auf Seite 13 der Gerichtsentscheidung wird festgestellt, dass die CCJW gegründet wurde, um „das Konzept zu stärken, dass Jehovas Zeugen eine Religion sind“ und nicht nur ein Verlag. Das ist alles schön und gut, aber die Organisation in zwei Fraktionen aufzuteilen und zu behaupten, dass man nichts mit dem anderen zu tun hat oder einfach nicht miteinander kooperieren kann, ist Unsinn.

Das Gericht durchschaute auch diesen Trick. Die Wachtturm-Gesellschaft erklärten teilweise, dass sie die fraglichen Dokumente nicht vorlegen könnten, weil es mühsam wäre, die Tausenden von Dateien zu durchsuchen, in denen sie sich befinden. Wie die Entscheidung des Gerichts feststellte, hat der Wachtturm auf Seite 14 nicht gesagt, dass sie keinen Zugang zu diesen Akten hätten, da sie jetzt unter der Kontrolle des CCJW stehen; Sie gaben in ihrem eigenen Argument zu, dass sie auf sie zugreifen könnten, aber es würde einfach zu lange dauern. Hoppla.

Die Fußnote auf Seite 18 stellt fest, dass Watchtower Immobilien im Wert von 1,3 Milliarden US-Dollar hält. Dieser Betrag ist besonders obszön, wenn man bedenkt, wie oft sie um Geld betteln, sogar von Kindern, und wie hart sie die Opfer bekämpfen, wenn es um die Entschädigung für ihre Missbräuche geht.

Die Entscheidung führt weiter die konstanten Argumente der Wachtturm-Gesellschaft gegen das Gericht an, und ihre völlige Weigerung, die Autorität des Gerichts anzuerkennen, und das Verhalten der Wachtturm-Gesellschaft als „ungeheuerlich“ bezeichnet. Dieses Wort bedeutet „außerordentlich schlecht; grell; flagrant; grob, unverschämt, berüchtigt, schockierend.“

Der letzte Abschnitt der Entscheidung besagt, dass der Wachtturm den „Entdeckungsprozess missbraucht“ hat, dass sie „trotzend“ vor Gericht gehandelt haben und dass „das Obergericht große Geduld und Flexibilität im Umgang mit einem widerspenstigen Prozessanten gezeigt hat, der sich weigert, und lediglich die verlorenen Argumente wiederholt.“

Das Wort „widerspenstig“ bedeutet „Widerstand gegen Autorität oder Kontrolle“ nicht gehorsam oder nachgiebig. Das ist interessant, weil Jehovas Zeugen sich ständig als gesetzestreue Bürger ausgeben:

Jehovas Zeugen sind wie die frühen Christen gesetzestreue Bürger. Sie nehmen sich die Worte Jesu zu Herzen: „Legt daher Caesars Dinge an Cäsar zurück, aber Gottes Dinge an Gott“ (Matthäus 22,21). Sie gehorchen „Caesar“ oder den Regierungsbehörden, indem sie die Verantwortung, die sie erfüllen, gewissenhaft erfüllen. von den Bürgern verlangt werden, wie Steuern zahlen und Volkszählungsgesetze und Heiratsregistrierungen einhalten.“ (Dauerhafter Frieden und Glück, Seite 28, Absatz 10)

Das Berufungsgericht hat den Einspruch abgelehnt. Daher muss die WTG der Zahlung von mittlerweile rund 2 Millionen US-Dollar nachkommen. Inwieweit sie der Forderung des Gerichts entsprechen, bleibt abzuwarten. Das Urteil wurde am 9. November 2017 gefällt. Die WTG hat nun 40 Tage Zeit, um einen Antrag auf Überprüfung beim obersten Gerichtshof von Kalifornien einzureichen. Jose Lopez und Osbaldo Padron führen ihre Zivilklagen gegen die WTG fort.

Quelle: jwvictims

 

Fragen wir uns: Warum sind Jehovas Zeugen immer stolz darauf, wenn sie in der Öffentlichkeit betonen, dass sie mit den Behörden zusammen arbeiten, jedoch bei dem Thema Dokumente und Unterlagen bzgl. Kindesmissbrauch nicht kooperieren? Warum werden einzelne Zeugen Jehovas im Unklaren gelassen, dass ihre Spendengelder für Kindesmissbrauch verwendet werden, sowie ihren Sanktionen die das Gericht verhängt? Wieso sind es ausgerechnet Menschen, die die „Organisation Gottes“ als „Abtrünnige“ beschimpft, die diese wichtigen Informationen verbreiten und es so zu einem gesamten Bild der Wahrheit kommt? Wie ist es zu vertreten, dass man im JW Broadcasting betont, dass es keine „pädophilen Zeugen Jehovas“ gibt, wenn die Wachtturm-Gesellschaft durch die hauseigene „Zwei-Zeugen-Regelung“ Täter beschützt? Handelt die „wahre Organisation Jehovas“ wirklich so, wie es die Wachtturm-Gesellschaft tut? Ist wirklich der heilige Geist in dieser Organisation zu finden, und sind die Verantwortlichen für die Geldstrafen wirklich vom Geist Gottes geleitet?

von |November 12th, 2017|2017|2 Kommentare

Irland: Vorwürfe wegen sexuellen Missbrauchs gelangen an die Öffentlichkeit

In Irland sind nun Vorwürfe des sexuellen Kindesmissbrauchs an die Öffentlichkeit gelangt. Barry J. Whyte berichtet in der The Business Post über diesen und andere Fälle.

Im Sommer 2016 wurden in einer irischen Versammlung der Zeugen Jehovas die Ältesten über einen mutmaßlichen Fall des Kindesmissbrauchs informiert. Die Ältesten haben sich laut Artikel an ihre internen Richtlinien gehalten und sich an die Rechtsabteilung der Watch Tower Bible and Tract Society in Großbritannien gewandt. Die Ältesten wurden daraufhin angewiesen, ihre eigenen internen Untersuchungen in dieser Angelegenheit durchzuführen.

Es soll zu einer Meinungsverschiedenheit unter den Ältesten gekommen sein, ob sie den Vorfall an die Behörden übergeben sollten. Besonders deshalb, weil der Täter die Straftat zugegeben hat.

Einer der Ältesten hat sich daraufhin an die Polizei gewandt und diese über den Missbrauch informiert. The Sunday Business Post hat im August 2016 berichtet, dass die Watch Tower dem Täter Einschränkungen innerhalb der Gemeinde auferlegt hat um die Kinder zu schützen und vom Täter getrennt zu halten. Wie White berichtet, hat die Watch Tower auch Disziplinarmaßnahmen für die Ältesten gefordert, die die Angelegenheit an die Behörden weitergegeben haben. Eine Quelle der Business Post hat berichtet, dass zwei Älteste in Zusammenhang mit diesem Fall von ihrem Amt enthoben worden sind. Die Begründung für die Amtsenthebung war: „mangelnde Gesundheit“ und „Illoyalität“.

Es handelt sich nicht um einen Einzelfall. Die Business Post hat mit einer Frau aus Irland gesprochen, die sich ebenfalls an die Polizei gewandt hat, da ihrer Aussage nach eines ihrer Kinder sexuell missbraucht worden sei. Die Untersuchungen haben ergeben, dass ihr Kind die Ältesten bereits darauf aufmerksam gemacht haben soll. Die Mutter wurde darüber nicht informiert, so heißt es. Sie erfuhr – so der Artikel – erst später davon.

Die Frau erklärte gegenüber der Business Post„Die Organisation hat sich nicht darum gekümmert was meinem Kind widerfahren ist: Ihre einzige Sorge war, dass ‚Jehovas Organisation nichts zur Last gelegt werde‘. Sobald sie merkten, dass ich nicht still hielt, sorgten sie dafür, dass niemand innerhalb der Gemeinde mit mir Kontakt hatte.“

The Business Post ist auch bekannt, dass Älteste in anderen irischen Gemeinden angewiesen wurden, Aufzeichnungen über Vorwürfe des Kindesmissbrauchs zu vernichten. Diese Anweisungen wurden in den letzten Monaten per E-Mail und Telefon übermittelt.

Zeugen Jehovas News Center for Investigative Reporting Teilnehmer Missbrauchs Wahrheiten jetzt! Irland: Vorwürfe wegen sexuellen Missbrauchs gelangen an die Öffentlichkeit

Die Teilnehmer versammelten sich bei der Veranstaltung „Bringing Abuse to Light“ in London. Copyright: David Fierson for Reveal

Die Organisation Center for Investigative Reporting (CIR)  hat im April 2017 eine Konferenz einberufen, um auf das wachsende Problem des sexuellen Missbrauchs von Kindern bei Zeugen Jehovas aufmerksam zu machen.

Eingeladen waren US-Anwalt Irwin Zalkin, der mehrere Fälle gegen die Watchtower Society in New York geleitet hat sowie der Boston Globe-Reporter, der Teil des Spotlight-Teams war, und die jahrzehntelangen sexuellen Missbrauchsfälle der katholischen Kirche in den USA aufdeckte. Ebenfalls anwesend war Professor Geoffrey Shannon, Irlands Sonderberichterstatter für Kinderschutz, der einen Vortrag über die Parallelen zwischen den Zeugen Jehovas und der katholischen Kirche hielt.

Shannon sagte der Sunday Business Post, dass er während seines Vortrags dem Publikum erklärte, wie bei Zeugen Jehovas und der katholischen Kirche „die  Geheimhaltung, das Vermeiden von Skandalen, der Schutz des Namens der Kirche und die Vermögenswerte der Kirche Vorrang vor dem Schutz gefährdeter Kinder hatten„.

Shannon wies auch darauf hin, dass die Probleme, die in Irland erkannt wurden, Teil einer weltweit zunehmenden Überprüfung der Organisation wären, insbesondere hinsichtlich der Art und Weise, wie die Organisation Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs behandelt.

Shannon sagte, er begrüße die Änderung der irischen Gesetze und die Einführung der Meldepflicht – aber dies sei nur ein Anfang.

Neben England, Spanien, Portugal und einigen anderen Ländern erreicht dieses Thema damit immer mehr EU-Staaten. Man kann nur hoffen, dass auch Deutschland umfassender auf die Gefahren für Kinder in dieser Gemeinschaft eingeht.

Quelle: oliverwolschke

 

von |November 2nd, 2017|2017|0 Kommentare

Wachtturm-Gesellschaft gegen Wahrheitenjetzt! – 250.000 Euro Strafe oder sechs Monate Haft

Wachtturm-Gesellschaft gegen Wahrheitenjetzt! – 250.000 Euro Strafe oder sechs Monate Haft

„Ich sage das, damit ihr euch schämt. Gibt es denn unter euch wirklich keinen, der die Gabe hat, zwischen Brüdern zu schlichten? Stattdessen zieht ein Bruder den andern vor Gericht, und zwar vor Ungläubige. Ist es nicht überhaupt schon ein Versagen, dass ihr miteinander Prozesse führt? Warum leidet ihr nicht lieber Unrecht? Warum lasst ihr euch nicht lieber übervorteilen?“ (1. Korinther 6,5-7)

landgericht frankfurt Wachtturm-Gesellschaft Wahrheiten jetzt! Wachtturm-Gesellschaft gegen Wahrheitenjetzt! - 250.000 Euro Strafe oder sechs Monate HaftWahrheitenjetzt! hat es sich seit jeher zur Berufung gemacht, über Wahrheiten offen und ehrlich zu sprechen, und diese kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Es ist verständlich, wenn nicht alle Menschen, insbesondere die, die etwas zu verbergen haben, damit nicht einig gehen. Über eine Million Leser aus über 180 Ländern der Welt konnten so zu Informationen gelangen, an denen sie sonst nicht in dieser Form gekommen wären. Das Anliegen und Angebot ist damit offensichtlich: Alle Menschen haben das Recht kostenfrei an Informationen und Wahrheiten zu kommen, ohne dafür Geld ausgeben zu müssen, und damit bekommen sie die Möglichkeit, die Lehren und Weltanschauungen, die ihnen gelehrt worden sind, zu analysieren, auszuwerten und zu prüfen. Die Website versucht neutral auf verschiedene Teilaspekte der Wahrheit einzugehen, und verschiedene, objektive Blickwinkel zu liefern. Insbesondere findet diese Aufklärungsarbeit in den letzten Jahren bzgl. Jehovas Zeugen und ihrer Organisation statt.

So erhielt die Website in den vergangenen Tagen, am 07. März 2017, vom Landgericht Frankfurt am Main das richterliche Urteil die die Wachtturm-Organisation eingeklagt hat über die Einstweilige Verfügung der Streitdokumente, die man bei Wahrheitenjetzt! unter Download finden konnte und die frei zur Verfügung gestellt wurden.

Die Vorgeschichte zu diesem Streitfall sowie alle vorigen Dokumente wurden ebenfalls öffentlich zur Verfügung gestellt und sind aufrufbar unter „Die Wachtturm-Gesellschaft gegen Wahrheitenjetzt“ sowie „Wahrheitenjetzt! Release 2017“ – das Urteil vom Landgericht Frankfurt am Main gibt es ebenfalls zum Download:

Einstweilige Verfügung durch das Landgericht Frankfurt am Main

01 Wahrheitenjetzt Urteil Frankfurt am Main Wachtturm-Gesellschaft Wahrheiten jetzt! Wachtturm-Gesellschaft gegen Wahrheitenjetzt! - 250.000 Euro Strafe oder sechs Monate Haft1.) Dem Antragsgegner wird im Wege der einstweiligen Verfügung wegen Dringlichkeit ohne mündliche Verhandlung bei Meidung von Ordnungsgeld bis 250 000.- € – ersatzweise Ordnungshaft – oder Ordnungshaft bis zu sechs Monaten, für jeden Fall der Zuwiderhandlung untersagt.

die von dem Antragsteller verlegten und herausgegebenen Bücher „Gebt acht auf euch selbst und auf die ganze Herde“ (Auflage 1991), „Hütet die Herde Gottes“ (Auflage 2010), „Organisiert, Jehovas Willen zu tun“ (Auflage 2005) und „Organisiert, Jehovas Willen zu tun“ (Auflage 2016) öffentlich zugänglich zu machen und/oder öffentlich zugänglich machen zu lassen, zum Download bzw. zur Vervielfältigung anzubieten und/oder anbieten zu lassen,

wie auf der vom Antragsgegner betriebenen Website www.wahrheitenjetzt.de geschehen.

2.) Die Kosten des Eilverfahrens werden den Antragsgegner auferlegt.

3.) Der Streitwert wird auf 20.000,00 € festgesetzt.

Gründe
Dieser Beschluss beruht auf dem Sachvortrag in dem beigefügten Schriftsatz nebst Anlagen sowie auf den §§ 97 Abs. 1 S. 1 i.V.m. 2 Abs. 2 Nr. 1; 10 Abs. 2: 15: 16; 19 a) UrhG, 3, 32. 91, 890, 935 ff. ZPO.

Den Tenor der einstweiligen Verfügung hat die Kammer gemäß § 938 Abs. 1 ZPO an die konkrete Verletzungsform angepasst.

Mit dem untechnischen Begriff „veröffentlichen“ ist das Verbot eines öffentlichen Zugänglichmachens i.S.d. §§ 15 Abs. 2 S. 1 und 2 Nr. 2; 19 a) UrhG gemeint.

Ein Verbreitungsverbot begehrt die Antragstellerin nicht. Es würde eine körperliche Verbreitung einzelner Werkstücke voraussetzen, die weder dargetan noch ersichtlich ist (vgl §§ 15 Abs. 1 Nr. 2 i.V.m. 17 UrhG). Die Antragstellerin strebt stattdessen das Verbot an, die streitgegenständlichen Bücher zum Download zur Verfugung zu stel- […]

[…] 02 Wahrheitenjetzt Urteil Frankfurt am Main Wachtturm-Gesellschaft Wahrheiten jetzt! Wachtturm-Gesellschaft gegen Wahrheitenjetzt! - 250.000 Euro Strafe oder sechs Monate Haftlen, d.h. ihre Vervielfältigung durch dritte Internetnutzer zu ermöglichen und/oder ermöglichen zu lassen.

Rechtsmittelbelehrung
Der Beschluss, durch den die einstweilige Verfügung angeordnet wird, kann durch Widerspruch angefochten werden. Der Widerspruch ist einzulegen bei dem Landgericht Frankfurt, 60313 Frankfurt am Main, Gerichtsstraße 2. Die widersprechende Partei hat in dem Widerspruch die Gründe darzulegen, die sie für die Aufhebung des Beschlusses geltend machen will. Der Widerspruch kann nur durch einen Rechtsanwalt eingelegt werden.

Der Beschluss, durch den der Streitwert festgesetzt wird, kann mit der Beschwerde angefochten werden. Sie ist nur zulässig, wenn sie innerhalb von sechs Monaten, nachdem die Entscheidung in der Hauptsache rechtskräftig geworden ist oder das Verfahren sich anderweitig erledigt hat, bei dem Landgericht Frankfurt, 60313 Frankfurt am Main, Gerichtsstraße 2 eingeht.

Wird der Streitwert später als einen Monat vor Ablauf dieser Frist festgesetzt, kann die Beschwerde innerhalb eines Monats nach Zustellung oder formloser Mitteilung der Festsetzung bei dem Gericht eingelegt werden. Die Beschwerde ist nur zulässig, wenn der Wert des Beschwerdegegenstandes 200,00 € übersteigt oder das Gericht die Beschwerde in diesem Beschluss zugelassen hat.

Beschwerdeberechtigt ist, wer durch diese Entscheidung in seinen Rechten beeinträchtigt ist. Die Beschwerde wird durch Einreichung einer Beschwerdeschrift oder Niederschrift der Geschäftsstelle des genannten Gerichts eingelegt. Sie kann auch zur Niederschrift der Geschäftsstelle eines jeden Amtsgerichts erklärt werden, wobei es für die Einhaltung der Frist auf den Eingang bei dem genannten Gericht ankommt. Sie ist von dem Beschwerdeführer oder seinem Bevollmächtigten zu unterzeichnen. Die Beschwerde muss die Bezeichnung des angefochtenen Beschlusses sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde gegen diesen Beschluss eingelegt wird. Soll die Entscheidung nur zum Teil angefochten werden, so ist der Umfang der Anfechtung zu bezeichnen. […]

[Unterschrift/Stempel]

Motive und Hintergründe der Wachtturm-Gesellschaft

Spätestens jetzt sollte sich jeder aufrichtige Wahrheitssucher fragen, insbesondere noch aktive Zeugen Jehovas, die in der Organisation tätig sind, warum die Wachtturm-Gesellschaft in einem Eilverfahren gegen das Veröffentlichen der Dokumente vorgeht.

Wie bereits in den vorigen Artikel geschildert geht es der WTG nicht darum, ein Urheberrecht einzuklagen. Das Urheberrecht ist ihnen vollkommen egal, es dient letztendlich nur als Mittel zum Zweck. Durch das Urheberrecht wurde das juristische Mittel genutzt, um überhaupt vor Gericht klagen zu können. Ganz offensichtlich geht es vielmehr um die niedergeschriebenen Gedanken die in den „Ältestenbüchern“, d.h. „Gebt acht auf euch selbst und auf die ganze Herde“ sowie „Hütet die Herde Gottes“, vorkommen.

In diesen Büchern finden wir eindeutig formuliert die Richtlinien wie Älteste in der internen Versammlung gegen „Missetäter“ vorzugehen haben. Unter anderem auch gegen Jehovas Zeugen, die sich wegen des Kindesmissbrauchs schuldig gemacht haben. Die darin enthaltenen Informationen bezeugen öffentlich, dass Jehovas Zeugen ihre eigenen Täter, d.h. Kinderschänder, schützen. Wie tuen sie dies? Indem sie die sogenannte „Zwei-Zeugen-Regelung“ ins Leben gerufen haben. Diese besagt, dass ein missbrauchtes Kind, dass einem Pädophilen zum Opfer gefallen ist, vor den selbsternannten „Richtern“, d.h. Ältesten, in einem Raum mit dem „Missetäter“ aussagen, sowie zwei Zeugen dafür belegen muss. Dies ist nicht nur widernatürlich, menschenverachtend, dies ist auch unmöglich aufzubringen.

Welches Kleinkind kann für die eigene Vergewaltigung, beispielsweise durch einen Ältesten und damit aktiven Zeugen Jehovas, zwei Zeugen vorbringen, die bei dem Missbrauch zugesehen haben? Wie soll ein Opfer von Missbrauch überhaupt den psychischen Halt bekunden, zwei Zeugen zu nennen, und dies dabei zutun, während der Täter mit in der Verhandlung zusieht? Wie soll ein Kind dieses Trauma bereits in frühster Kindheit verarbeiten und gleichfalls den Mut besitzen, gegen die eigene Indoktrination vorzugehen, die bereits seid Jahren stattgefunden hat, um gegen die „Organisation Jehovas“, oder die „von Geist geleiteten Ältesten“ auszusagen?

Die leitende Körperschaft hat durch diese interne „Zwei-Zeugen-Regelung“ wahrhaftig das „neuzeitliche Paradies“ erschaffen – das Paradies für pädophile Triebtäter, die durch die Organisation leicht an Kinder kommen, diese missbrauchen können, und straffrei dabei wegkommen.

Dies ist jedoch nicht nur die Einschätzung und persönliche Meinung von Wahrheitenjetzt!, nein, dass ist der Beschluss, der auch vor Gerichten bewiesen und in Commission herausgearbeitet wurde.

Der offizielle Abschlussbericht der Royal Commission Australien über Kindesmissbrauch bei den Zeugen Jehovas ist veröffentlicht. In der abschließenden Beurteilung auf Seite 77 heißt es auszugsweise:

Abschluss Bericht der Royal Commession Australia Wachtturm-Gesellschaft Wahrheiten jetzt! Wachtturm-Gesellschaft gegen Wahrheitenjetzt! - 250.000 Euro Strafe oder sechs Monate HaftWir betrachten die Organisation der Zeugen Jehovas nicht als Organisation, die adäquat auf sexuellen Missbrauch von Kindern reagiert. Wir glauben aus folgenden Gründen nicht, dass Kinder angemessen vor dem Risiko des sexuellen Missbrauchs geschützt sind:

Die Organisation stützt sich auf veraltete Richtlinien und Praktiken, um auf angebliche sexuelle Misshandlungen von Kindern zu reagieren. Diese Richtlinien und Praktiken unterliegen nicht einer laufenden und kontinuierlichen Überprüfung. Die Strategien und Praktiken sind im Großen und Ganzen völlig unangemessen und ungeeignet zur Anwendung in Fällen des sexuellen Missbrauchs von Kindern. Die Zurückhaltung der Organisation und die fortgesetzte Anwendung von Richtlinien wie die Zwei-Zeugen-Regel in Fällen des sexuellen Missbrauchs von Kindern zeigen einen ernsten Mangel an Verständnis für die Natur des sexuellen Missbrauchs von Kindern.

Das interne Disziplinarsystem der Organisation darüber, wie Klagen über sexuellen Missbrauch von Kindern behandelt werden, ist nicht auf das Kind bzw. Opfer ausgerichtet und bietet dem Opfer wenig oder keine Wahl, wie seine Beschwerde behandelt wird.

Die allgemeine Praxis der Organisation, schwere Fälle von sexuellem Missbrauch von Kindern nicht der Polizei oder den Behörden anzuzeigen, insbesondere wenn das Opfer ein Kind ist, zeigt ein schwerwiegendes Versagen der Organisation, die Sicherheit und den Schutz der Kinder in der Organisation und in der Gemeinschaft zu gewährleisten.

Download: childabuseroyalcommission.gov.au

Detaillierte Informationen zum dem Thema „Kindesmissbrauch“ beinhaltet das Thema: Jehovas Zeugen – Kindesmissbrauch

Ebenfalls bestätigen viele Artikel die bereits genannte Sachlage in der Sammelstelle von News aus dem Jahre 2015, 2016 sowie dem Jahr 2017.

Strafanzeige gegen Wahrheitenjetzt!

01 Wahrheitenjetzt Strafanzeige Wachtturm-Gesellschaft Wahrheiten jetzt! Wachtturm-Gesellschaft gegen Wahrheitenjetzt! - 250.000 Euro Strafe oder sechs Monate HaftI. Sachverhalt

Herr Daniel Wiegrefe ist Betreiber der Internetseite www.wahrheitenjetzt.de (Anlage 1). Auf seiner Website bietet er unter anderem die Bücher „Organisiert, Jehovas Willen zu tun“ (Auflage 2005), „Organisiert, Jehovas Willen zu tun“ (Auflage 2016), „Hütet die Herde Gottes“ und „Gebt acht auf euch selbst und auf die Herde“ zum Download an (Anlage 2). Die Urheberrechte für diese deutschen Ausgaben hat meine Mandantschaft inne. Herrn Daniel Wiegrefe ist kein Nutzungsrecht – und schon gar kein Weiterverbreitungsrecht – erteilt worden und meine Mandantschaft hat für diese Verwendung der Werke auch nicht ihre Einwilligung erteilt.

Die Bücher „Hütet die Herde Gottes“ und „Gebt acht auf euch selbst und auf die ganze Herde“ wurden von meiner Mandantschaft nur für den internen Gebrauch durch ihre Geistlichen freigegeben und sind daher ihrem Nutzungszweck entsprechend bereits nicht für die Verbreitung über den vorbenannten Bereich hinaus gedacht.

Das Buch „Organisiert, Jehovas Willen zu tun“ ist in der Auflage 2016 zwar als Download auf der offiziellen Website meiner Mandantschaft (www.jw.org) verfügbar, jedoch erscheint vor jedem Download der klare Hinweis „Diese Veröffentlichung ist für den Internen Gebrauch gedacht und wird nur für Versammlungen der Zeugen Jehovas zur Verfügung gestellt. Sie ist nicht für die Öffentlichkeit gedacht.“ Die vorgenannten Bücher werden demnach unrechtmäßig im Internet verbreitet.

Der Unterzeichner hat Herrn Wiegrefe abgemahnt und ihn aufgefordert, weitere Verletzungshandlungen einzustellen (Schreiben des Unterzeichners vom 1. Dezember 2016 Anlage 3). Außerdem hat der Unterzeichner mit Schreiben vom gleichen Tag den Diensteanbieter der Internetseite www.wahrheitenjetzt.de, die Jimdo GmbH, über die Rechtsverletzung informiert und zur Entfernung der urheberrechtlich geschützten Werke aufgefordert (Anlage 4)

Mit E-Mail vom 12. Dezember 2016 informierte die Jimdo GmbH den Unterzeichner darüber, dass die beanstandeten Inhalte nach Ablauf der gesetzten Frist entfernt wurden (Anlage 5). Der Unterzeichner kann bestätigen, dass die genannten Werke für einige Zeit nicht mehr auf der Internetseite www.wahrheitenjetzt.de abrufbar waren. Einige Tage später wurden die beanstandeten Inhalte allerdings erneut als Download angeboten. Herr Wiegrefe hat sogar mit anwaltlichem Schreiben an den Unterzeichner die geltend gemachte Rechtsverletzung bestritten (Schreiben der Frau Rechtsanwältin vom 9. Dezember 2016, […]

02 Wahrheitenjetzt Strafanzeige Wachtturm-Gesellschaft Wahrheiten jetzt! Wachtturm-Gesellschaft gegen Wahrheitenjetzt! - 250.000 Euro Strafe oder sechs Monate HaftAnlage 6). Er hat sogar auf seiner Internetseite das anwaltliche Abmahnschreiben des Unterzeichners vom 1. Dezember 2016 mit diversen Kommentaren veröffentlicht und mit den folgenden Worten erklärt, die unrechtmäßig Verbreitung der genannten Bücher nicht zu unterlassen (Anlage 7):

„Daher wurde rechtzeitig und der Frist entsprechend für Rechtsbeistand gesorgt und der Wachtturm-Gesellschaft deutlich und klar anwaltlich mitgeteilt, dass man sich nicht zu einer Unterlassungserklärung drängen lässt.“

Herr Wiegrefe hat schließlich seine Urheberrechtsverletzung mit den folgenden Worten (Anlage 7 S. 5) begründet:

„Wie aus Ihrem Schreiben indirekt hervor geht, möchten sie nicht, dass sensible Daten, die in diesen Büchern geschrieben stehen, an die Öffentlichkeit gelangen […] Sicherlich darf man Behaupten dürfen, dass die im Schreiben angeführte Urheberrechts-und Persönlichkeitsrechtsverletzung zweitrangig betrachten werden muss, schließlich werden die Publikationen, die von Jehovas Zeugen gedruckt werden, kostenfrei Zeugen Jehovas und Ältesten zur Verfügung gestellt. Jehovas Zeugen verdienen somit kein Geld durch die Verbreitung dieser Publikationen und internen Lehrmittel. Ein finanzieller Schaden ist damit nicht gegeben. Die genannten „Ältestenbücher beinhalten vielmehr sensible Daten. Daten, die sich die Wachtturm-Organisation nicht „leisten“ kann, dass sie in den Umlauf geraten.“

II. Rechtliche Würdigung

Die Veröffentlichung der genannten Werke auf der Internetseite www.wahrheitenjetzt.de durch Herrn Wiegrefe erfüllt den Straftatbestand des § 106 UrhG, der das Verwertungsrecht des Urhebers und die von ihm eingeräumten ausschließlichen Nutzungsrechte schützt und daher für seine Anwendbarkeit keinen finanziellen Schaden des Urhebers voraussetzt. Insoweit kann sich Herr Wiegrefe auch nicht darauf berufen, dass meine Mandantschaft kein Geld mit der Verbreitung dieser Publikationen verdient, sondern diese kostenfrei zur Verfügung stellt.

Herr Daniel Wiegrefe hat die urheberrechtlich geschützten Werke meiner Mandantschaft auf seiner Website veröffentlicht und damit „verbreitet‘. Die Verbreitungshandlung umfasst dabei sowohl das Inverkehrbringen der Werke als auch deren Angebot an die Öffentlichkeit. Inverkehrbringen ist dabei jede Handlung, durch die Werke aus der internen Betriebssphäre der Öffentlichkeit zugeführt werden. Wie bereits dargestellt, sind die durch Herrn Wiegrefe auf seiner Website veröffentlichten Werke von meiner Mandantschaft für die interne Ver […]

[Das vollständige Schreiben kann der beigefügten PDF-Datei entnommen werden]

Eine interessante Entwicklung

Wer das Dokument aufmerksam gelesen hat, dass dem Artikel beigefügt wurde, wird feststellen, dass die genannten Streitwerte in „ihrem Wert“ gestiegen sind. Während in der Unterlassungserklärung von der Wachtturm-Gesellschaft anfangs der Streitwert noch bei 1000 Euro lag, wurde diese – mal eben so – auf ganze 20.000,00 Euro erhört. Wir möchten uns daran erinnern, dass der RA Pikl in seinem Schreiben selbst zugegeben hat, dass diese Dokumente kostenfrei zur Verfügung gestellt werden.

Dabei stellt sich doch die Frage, wie Dokumente, die einen wirtschaftlichen Wert von 0 Euro besitzen, so drastisch steigen konnten? Warum wird auf einmal der völlig utopische Wert von 20.000,00 Euro angegeben? Welcher Wert wird als nächstes „errechnet“, nachdem der bisherige wohl nicht ganz richtig war? 10 Millionen, 100 Millionen oder vielleicht noch mehr? Der Wachtturm-Gesellschaft scheint jedes Mittel Recht zu sein, ob der Wahrheit entsprechend oder nicht.

Es ist offensichtlich, dass die Streitdokumente mit Absicht erhöht worden sind, nicht nur um einen vollstreckbaren Titel zu erwirken, sondern auch etwaige Gerichtsprozesskosten in die Höhe zu treiben. Natürlich wird die Wachtturm-Organisation alles daran setzen, dass weder die enthaltenen Informationen den die „Ältestenbücher“ geben an die Öffentlichkeit kommen sollen, noch dass dagegen vorgegangen werden soll.  Wer die „geistlichen“ Bücher gelesen hat, der wird feststellen, dass die Vorgehensweise von Zeugen Jehovas in einigen Punkten gegen deutsches Recht, europäisches Recht und sogar Internationales Recht verstößt. Man kann sogar soweit gehen, das man behaupten darf, dass einige Vorgehensweisen (im Speziellen bei Kindesmissbrauch) gegen die Menschenrechte verstößt! Und genau dies ist der Punkt warum die Wachtturm-Gesellschaft nicht möchte, dass diese Bücher frei zugänglich und öffentlich gemacht sind!

Abgesehen von den Dokumenten, so muss die Wut und der Hass von der Wachtturm-Gesellschaft immens sein. Statt sich darauf zu berufen, dass man zivil gerichtlich klagt, und – wie die Wachtturm-Gesellschaft es getan hat – eine einstweilige Verfügung erstreitet, so wurde natürlich auch noch ein Strafanzeige in die Wege geleitet, um den Betreiber der Website persönlich zu „bestrafen“. Ist diese Vorgehensweise christlich? Stimmt diese Vorgehensweise mit der Bibel überein? Ist es das, was der heilige Geist will?

Lieber Armin Pikl, die Dokumente, speziell die „Ältestenbücher“, beweisen offenkundig dass in den Reihen von Jehovas Zeugen pädophile Täter geschützt werden. Jeder, der so etwas verteidigt bzw. alles daran setzt, für solch eine Sache einzustehen, damit diese Informationen nicht der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden können, ist nicht besser, als die Täter, die sich an Kinder vergehen und obendrein noch von der „Zwei-Zeugen-Regelung“ beschützt werden! Wer nicht alles daran setzt das Unrecht zu vermeiden, hat selbst einen Anteil daran!

Eine fragwürdige Eidesstattliche Versicherung vor Gericht

Wie aus dem Dokument vom Gericht aus Frankfurt am Main zu entnehmen ist, wurde von Herrn Mierschke als alleiniges vertretungsberechtigtes Mitglied des Vorstandes folgendes bzgl. dem „Organisiert-Buch“ zu Protokoll abgegeben.

Zitat:Die Wachtturm Bibel- und Traktat-Gesellschaft der Zeugen Jehovas, e.V., ist Verleger der deutschen Übersetzung des Buches „Organisiert, Jehovas Willen zu tun“ (Auflage 2016). Dieses Lehrbuch ist nur für den internen Gebrauch der Mitglieder der Religionsgemeinschaft Jehovas Zeugen in Deutschland, K. d. ö. R., bestimmt. Die geistlichen der Religionsgemeinschaft händigen nur einem Mitglied der Religionsgemeinschaft ein persönliches Exemplar dieses Buches aus. Das Lehrbuch ist weder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht noch für diese bestimmt worden.“

Könnte es sein das Herr Mierschkes Aussage als Meineid gewertet werden kann? Jeder Zeuge Jehovas, als auch Ausgeschlossene oder Interessierte, weiß, dass dieses Buch vor der Taufe ausgehändigt wird! Ein Mitglied wird man laut Buch erst nach der Taufe! Dies geht auf Seite 209 (Auflage 016) hervor. Dort stehen die Fragen die unmittelbar vor der Taufe den Täuflingen gestellt werden und die mit einen lauten, klaren „JA“ zu beantworten sind. Besonders geht dies aus der zweiten Frage hervor, die lautet:

„Ist dir bewusst, dass deine Hingabe und Taufe dich als Zeugen Jehovas kennzeichnen und du zu der Organisation gehörst, die von Gottes Geist geleitet wird?“

Dieses Buch wird der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, da jeder Mensch mit Internet-Zugang dies auf der Homepage www.jw.org runterladen kann. Ein kleiner Vermerk, der vor dem Downloaden angezeigt wird, wird nicht verhindern können, dass auch Dritte und Nicht-Mitglieder Zugriff auf dieses Dokument bekommen.

Ex-Zeugen Jehovas, sowie involvierte Zeugen Jehovas, werden außerdem belegen können, dass sie dieses Buch bereits vor der öffentlichen Taufe erhalten haben. Dies ist insoweit deswegen wichtig, da die Ältesten anhand dieses Buches mit dem vermeintlichen Interessierten bzw. baldigen Täuflingen besprechen können, was einen Zeugen Jehovas ausmacht, worauf es im Leben als Mitglied ankommt, und ob alle Lebensbereiche und deren Tätigkeiten, die gegen eine Taufe sprechen, unterlassen worden sind. Der zukünftige Täufling bekommt dieses Buch, um sich auf diese Ältestengespräche vorbereiten zu können.

Auch nachdem man von der Gemeinschaft ausgeschlossen wurde, oder nachdem man selbst die Gemeinschaft verlassen hat, muss dieses Buch nicht abgegeben werden. Viele Ex-Zeugen Jehovas besitzen dieses tatsächlich noch in ihren Unterlagen und können bestätigen, dass es sich in der Realität anders verhält.

Jeder Leser muss an dieser Stelle selbst sich darüber ein Urteil bilden, wie und inwieweit die Aussage von Herrn Mierschke bewertet werden darf.

Doch was ist überhaupt ein Meineid und was sagt ein Online-Lexikon darüber?

Ein Meineid ist im deutschen Strafrecht das falsche Schwören vor Gericht oder einer anderen zur Abnahme von Eiden zuständigen Stelle (§ 154 StGB). Geschütztes Rechtsgut ist die Rechtspflege. Meineid ist ein Verbrechen (vgl. § 12 Abs. 1 StGB), das mit Freiheitsstrafe von einem bis fünfzehn Jahren geahndet wird. In minder schweren Fällen ist die Strafe eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren. Ein minder schwerer Fall kann beispielsweise vorliegen, wenn der Schwörende nicht hätte vereidigt werden dürfen. Dies ist etwa dann der Fall, wenn der Schwörende nicht eidesfähig ist (vgl. § 60 StPO). Im Gegensatz zur früheren Rechtslage ist die Vereidigung von Zeugen nicht mehr die Regel, sondern die Ausnahme, und steht im Ermessen des Gerichts (§ 59 StPO, § 391 ZPO).

Der Versuch des Meineides beginnt nicht mit der Falschaussage, sondern mit dem Schwören der Eidesformel. Wenn der Zeuge, der eine falsche Aussage gemacht hat, diese vor Ablegen des Eides noch berichtigt, hat er sich nicht strafbar gemacht.“ – Wikipedia.

Die Bibel, dass heilige Wort Gottes, sagt selbst zu dem Thema „Lügen“ im Allgemeinen:

Da ihr jetzt die Unwahrheit abgelegt habt, rede jeder von euch mit seinem Nächsten Wahrheit; Dies sind die Dinge, die ihr tun solltet: Redet die Wahrheit miteinander; Belügt einander nicht. Streift die alte Persönlichkeit mit ihren Handlungen ab; Was […] alle Lügner [betrifft], ihr Teil wird in dem See sein, der mit Feuer und Schwefel brennt. Das bedeutet den zweiten Tod.“ (Epheser 4,25; Kolosser 3,9; Offenbarung 21,8)

Wie sieht es mit den vermeintlichen Urheberrechten aus? Im Regelfall ist es immer so, dass das Urheberrecht einzig und allein dem Autoren zusteht. Die Wachtturm-Organisation kann bestenfalls als Verlag angesehen werden. Ein Verlag bekommt jedoch nicht durch das Drucken und Verkaufen oder kostenfreie Verbreiten die Urheberrechte zugeschrieben! Auch wenn ein Werk von jemanden in eine andere Sprache übersetzt wird, gestattet dies ihm keine Rechte an diesem Werk. Wo wurden demnach vor Gericht die wahren Urheber der Bücher angeführt? Selbst die leitende Körperschaft kann nicht als Urheber angeführt werden, da diese die Bücher nicht selbst geschrieben, bestenfalls nur im Auftrag gegeben haben. Kann es nicht sein, dass die eigentlichen Urheber bereits keine aktiven Mitglieder der Wachtturm-Organisation mehr sind? Ist dies der Grund, warum keine natürlichen Personen genannt werden können, die das Urheberrecht angefochten haben?

David gegen Goliath – wurde der Sieg doch durch Goliath errungen?

In den letzten Wochen wurden auf diversen sozialen Plattformen, im Internet und im Allgemeinen viel darüber debattiert, warum intere Lehrmittel von Jehovas Zeugen auf www.wahrheitenjetzt.de hochgeladen worden sind. Einige sagten in ihrer Eutrophie „Wir lieben dich!“, während einige dies als „mutig“ und „gut“ eingestuft haben, gab es natürlich auch diverse Kritik über dieses Vorgehen. Wenige gaben deutlich zu verstehen, dass der Wachtturm-Gesellschaft so Wege ermöglicht werden konnte, um gegen die Website vorzugehen, und sie die Gründe dafür nicht nachvollziehen können.

War es demnach Unwissenheit? War es reine Dummheit? War es an Maß an Unerfahrenheit, die zu diesen Handlungen geführt hat? War es Klug so zu handeln, wenngleich nun Geldstrafen in der Höhe von 250.000 Euro im Raum stehen, oder ersatzweise sechs Monate Haft? Wie sieht es aus mit etwaige Prozesse bzgl. des Strafgerichts?

Bereits im vorigen Artikel „Wahrheitenjetzt! Release 2017“ wurde geschrieben:

In dem Kampf David gegen Goliath, hatte auch der Psalmenschreiber gewonnen, weil er treu und fest immer Zuflucht zu YHWH und seinen heiligen Namen gesucht hat. YHWH wird alle beschützen, segnen, den richtigen Weg weisen und gegen alle Anschläge des Teufels und seinen Organisationen behüten, wenn es denn sein entschlossener Wille ist. Für Menschen ist vieles unmöglich, für Gott jedoch sind alle Dinge möglich – so wie es unser Herr, der Sohn Gottes selbst, lehrte.“

Bevor diese Fragen geklärt werden können, möchten wir vorab analysieren, inwieweit die Schritte der Organisation wirklich mit dem Geist und dem Segen YHWHs zutun haben können, und was die Bibel zu diesem Thema eindeutig sagt.

Das wahre Gesicht – die teuflische Fratze der Wachtturm-Gesellschaft

Die Website Wahrheitenjetzt! wurde ins Leben gerufen, damit Menschen eine „alternative“ Möglichkeit gegeben wird, die „Wahrheiten“, die ihnen von den jetzigen Weltanschauungen und Religionen gegeben werden, zu hinterfragen.

Auch die Wachtturm-Gesellschaft behauptet, dass einzige Mittel Gottes zu sein, wodurch die Menschen „lebensrettende“ Informationen bekommen. Die leitende Körperschaft von Jehovas Zeugen sagt selbst von sich, dass sie das „Sprachrohr Gottes“ seien, dass sie der „Kanal Gottes“ sind. Jehovas Zeugen geben ebenfalls zu bekennen, dass sie allein die richtige Auslegung der Heiligen Schrift haben, und alle anderen Kirchen, Sekten und Gemeinschaften zu „Groß-Babylon“ gehören, demnach dem „Weltreich der falschen Religion“.

Alle Lehren, die Jehovas Zeugen herausgeben, sollen demnach sich einzig und allein auf die Bibel stützen, und dem Leser zu verstehen geben, dass alles von Gott geleitet ist, da sich alles auf die Heilige Schrift stützt.

Es ist nur deshalb logisch das Vorgehen der Wachtturm-Gesellschaft anhand der Bibel, insbesondere den Lehren Jesus Christus, zu analysieren und zu hinterfragen.

Betrachten wir demnach die Lehren der Schrift Gottes, und fragen uns dabei, ob die Wachtturm-Gesellschaft tatsächlich so agiert, wie sie immer vorgibt.

Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten.“ (Matthäus 7,12)

Die negative Fassung ist als gereimtes Sprichwort bekannt: „Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu.“

Jehovas Zeugen geben weltweit anderen Menschen zu verstehen, dass sie sich an das Wort Gottes halten, darin lesen, studieren und es im täglichen Leben umsetzen. An dieser Stelle kann deutlich gesagt werden, dass dies nicht geschehen ist. Offensichtlich ist der Wachtturm-Organisation den Grundlehren Jesus Christus doch nicht so viel gelegen, wenn es um ihr eigenes Recht bzw. Wohlergehen geht, da sie nicht möchten, dass interne Informationen und Praktiken in die Öffentlichkeit geraten.

Ich sage das, damit ihr euch schämt. Gibt es denn unter euch wirklich keinen, der die Gabe hat, zwischen Brüdern zu schlichten? Stattdessen zieht ein Bruder den andern vor Gericht, und zwar vor Ungläubige. Ist es nicht überhaupt schon ein Versagen, dass ihr miteinander Prozesse führt? Warum leidet ihr nicht lieber Unrecht? Warum lasst ihr euch nicht lieber übervorteilen?“ (1. Korinther 6,5-7)

Die Wachtturm-Organisation kann sich aus juristischer Sicht von diesem Gedanken freisprechen, nur sind sie es nicht aus göttlicher Sicht, aus dem Heiligen Gesetz, an denen sie sich halten sollten, sofern sie vorgeben, das Gesetz Gottes in ihrem Leben täglich anzuwenden und wahre Christen zu sein.

Fragen wir uns? Hätte Christus Jesus von seinem juristischen Recht Gebrauch gemacht, durch Tagesfrist und der Drohung durch hohle Zahlungen oder Freiheiststrafe, einen Menschen dazu zu bringen, nicht mehr weiterhin die Wahrheit aufzudecken, sie bekannt zu machen, und so eine freie und kostenfreie Informationsquelle zu ermöglichen, um auf Grundlage des Wortes Gottes zu analysieren, zu prüfen und zu handeln? Hätte Christus Jesus anhand eines Schriftstückes Menschen regelrecht dazu gezwungen, ihre Rechte abzugeben? Mit Sicherheit nicht! Wieso handelt die „Organisation Gottes“ vollständig anders, als wie Christus selbst gehandelt hätte?

Jeder wahre Christ ist dazu aufgefordert dem Beispiel Jesus Christus zu folgen, und aktive Friedensstifter zu werden:

Vergeltet niemandem Böses mit Bösem. Seid auf Gutes bedacht gegenüber jedermann. Ist es möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden.“ (Römer 12,17-18)

Hat die „Organisation Gottes“ in diese speziellen Fall wirklich den Frieden gesucht? Waren sie auf das Gute des Nächsten bedacht, wenn sie diese in Gerichtskosten stürzen? Haben sie wirklich den Frieden gesucht? Sehen sie nur ihre eigenen Interessen zu waren, oder auch die der Anderen, ihres Nächsten?

Kostenfrei habt ihr empfangen, kostenfrei gebt.“ (Matthäus 10,8)

Kostenfrei soll die Botschaft Christus Jesus, sowie alle dazugehörigen Dinge, weiter gegeben werden. Dadurch, dass kostenfrei empfangen wurde, sind auch wahre Christen dazu verpflichtet kostenfrei zu geben. Kann man dies auch von der Wachtturm-Gesellschaft behaupten, die ihre Nächsten ebendies verbieten, gar sie selbst mit hohen Kosten versuchen, sie zum schweigen zu bringen?

Ihr habt gehört, dass gesagt wurde: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.‘ Doch ich sage euch: Fahrt fort, eure Feinde zu lieben und für die zu beten, die euch verfolgen, damit ihr euch als Söhne eures Vaters erweist, der in den Himmeln ist, da er seine Sonne über Böse und Gute aufgehen und es über Gerechte und Ungerechte regnen läßt. Denn wenn ihr die liebt, die euch lieben, welchen Lohn habt ihr? Tun nicht auch die Steuereinnehmer dasselbe? Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr da Besonderes? Handeln nicht auch die Leute von den Nationen ebenso? Ihr sollt demnach vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen.“ (Matthäus 5,43-48)

Dies sind nur einige wenige Bibeltexte, worin Christen aufgefordert werden, „richtig“ zu handeln, so zu sein, wie es sich eben für „wahre Christen“ gebührt. So zu sein, wie der „himmlische Vater“ ist. Doch lieben Jehovas Zeugen wirklich ihren Nächsten? Lieben sie ihre Feinde? Kann man von Liebe sprechen, wenn alles getan wird, um Menschen regelrecht zu „vernichten“? Müssten sich Jehovas Zeugen nicht vielmehr darüber freuen, dass ihre eigenen Publikationen anderweitig verbreitet werden? Warum in diesem speziellen Fall nicht? Liegt es nicht daran, weil es Informationen gibt, die eben weder die Öffentlichkeit noch Zeugen Jehovas im Allgemeinen wissen dürfen? Offenbar haben Jehovas Zeugen sich, insbesondere die Wachtturm-Gesellschaft, um keines dieser Dinge auch nur im Ansatz bemüht. Offensichtlich ist es ihnen völlig egal, was die Bibel von wahren Christen fordert! Und ganz offensichtlich können Jehovas Zeugen NICHT den heiligen Geist besitzen. Damit wäre ein weiteres Mal der Beweis erbracht, dass Jehovas Zeugen nicht das „auserwählte Volk“ sind, so wie sie es von sich selbst immer gerne behaupten. Sie haben weder YHWH’s Geist, noch besitzen sie irgendeine Form der Erkenntnis darüber, geschweige denn beweisen sie sich dadurch, dass sie geforderte Merkmale öffentlich ausleben und sich daran halten!

Warum nennt ihr mich dauernd ›Herr!‹, wenn ihr doch nicht tut, was ich euch sage?“ (Lukas 6,46)

Wie wird es all jenen ergehen, die immer wieder „Herr!“, „Herr!“ rufen, aber nie die Anerkennung Christus genossen, und nie die Anerkennung YHWH’s gehabt hatten? Jesus Worte sind eindeutig, wenn er zu verstehen gibt:

Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man denn Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln? So bringt jeder gute Baum gute Früchte; aber ein fauler Baum bringt schlechte Früchte. ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen. Jeder Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Darum, an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel. Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen Dämonen ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viele Machttaten getan? Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, die ihr das Gesetz übertretet!“ (Matthäus 7,15-23)

Haben sich Jehovas Zeugen nicht offenkundig in dem Fall des „Urheberrechts“ als wahre Wölfe in Schafspelzen erwiesen? Hat man nicht durch die Beweislast, den wahre Christen vorgegeben ist, und an den sich die Wachtturm-Organisation nicht gehalten hat, als „fauler Baum“ erwiesen, dessen „faulen Früchte“ ebenfalls offenkundig und klar ersichtlich sind? Ist damit nicht der klare Beweis erbracht, dass die Wachtturm-Gesellschaft einem abgestorbenen Baum gleicht, dem gar nichts anderes erwarten kann, als in das Feuer geworfen und damit vernichtet zu werden? Liebe Wachtturm-Gesellschaft, ihr habt versäumt den wahren Willen des Vater zutun, Christus bleibt keine andere Möglichkeit, als öffentlich zu bekennen, dass er euch nie gekannt hat! Weicht von ihm, unserem wahren Herrn, ihr Täter der Gesetzlosigkeit!

Das Spiel kann beginnen – die Symbiose des „Kassandra-Effekts“ und des „Marschall-Schwindels“

Kommen wir zu der Frage zurück, ob nun Goliath wirklich über David den Sieg errungen hat, oder ob sich alles anders herausstellt, als es scheint.

Bereits am 25.03.2014 wurde der Aphorist veröffentlicht betitelt: „Die perfekte Spielweise: Symbiose des „Kassandra-Effekts“ und des „Marschall-Schwindels“. In diesem Aphorist hieß es:

Der endlose Wunsch nach Wissen und Wahrheit führte mich bereits als Kind konsultativ in die Umsetzung dieses einen Plans: Wäre es möglich als Mensch den Teufel selbst zu manipulieren? Wenn ja, wie sollte ich dies umsetzen? Wissend, das ich gegen etwas kämpfe, das mehr über mich weiß, mich besser kennt, als ich selbst, wusste ich ebenfalls, dass dies nur möglich sei durch die Verleugnung über Jahre hinweg meiner selbst, für diesen einen höheren Zweck; ebenso wusste ich, das ich dem Denken weit überlegen sein musste, dem Denken eines Wesens, das meinem Denken überlegen ist – gerade dieses Individuum in seinem trügerischen Glauben bis zum Ende auch im Wissen verharren zu lassen.

Der „Kassandra Effekt“, kombiniert mit einem Element aus dem Schachspielzug, bekannt als „Marshall-Schwindel“, veranlasste mich dazu diesen Plan in die Tat umzusetzen: Die aggressive Spielweise, seine wertvollste Spielfigur, die Dame, frühzeitig zu opfern, führt dem Gegenspieler zu dem trügerischen Bewusstsein, des sicheren Gewinnens. Kombiniert man diese Schachweise durch den „Kassandra Effekt“ spielt man in dem wissen, dass jeder auch noch so gedachte Verlust, welchen man schmerzvoll erleidet, jedoch kommen sieht, im Wissen handelt, der Gegner wisse nichts davon, den letzten Zuge als Vorteil selbst zu nutzen. Am Ende des Spielzuges, in dem der Gegner glaube, er hätte einen vollkommen Bezwungen, ebenso in allen anderen Zügen des Spiels, ist es die schwächste Figur die ihn in seinem letzten Angriff Schachmatt setzt. Die eigene Kraft des Angriffs als letztlichen endgültigen Gegenschlag zu nutzen, eine Art Symbiose aller Kräfte, die durch den Verlust in dieser Spielweise entstand, ist die wahre Genialität dieses perfekten Spielverlaufs. Es war nicht schwierig diese „Odyssee“ an Strategie, verbunden mit dem Wissen den Gegner aus seiner Konzentration, aus seiner einstudierten Spielweise herauszureißen, in seiner falsch gedachten Überlegenheit und dem Gefühl des absoluten Sieges verharren zu lassen, im täglichen Leben, über viele Jahre hinweg, anzuwenden. Dem Positionsschach diametral entgegengesetzt, mussten einzelne Ereignisse natürlich auch im persönlichen Leben stattfinden: Die Opferung der Dame, seiner wichtigsten Spielfigur, war das zu verlieren was einem im Leben das größte Fundament immer gab und einen am Leben erhielt. Jeder weitere Verlust einer imaginären Spielfigur, der übertragende Verlust oder Schmerz eines Lebensereignisses, geplante Ziele, die man offenkundig zum Schein verwirklichen wollte, jedoch nie wirkliches Ziel und Beweggrund waren, das Schauspiel einer bezwungener Psyche mit ihren gesamten Folgen, als auch die Folgen des einzelnen Scheiterns – die Zerstörung von „Wahrheit“, die jedoch niemals in einem war, dennoch man sie äußerte um das eigene Bild, das man bewusst nach außen weitergab, das der Teufel über einen hatte, zu gestalten, um Handlungen und Schritte diesbezüglich seiner Selbst zu studieren und vorhersehen zu können; überdies wissend jedoch, dass im wirklichen Leben die eigene verlorene Spielfigur nicht einfach vom Spielbrett genommen wird, sondern, bedauerlicherweise, vom Teufel selbst durchgehend gegen einen selbst verwendet werden wird.

Am Ende des Spielzuges, dann wenn der Teufel glaubte, der finale Schritt, der absolute Handlungsraum sei das gegenwärtige Ende, war die schwächste und letzte Opferung einer Spielfigur letztendlich auch das Ende seines Zuges und bedeutete, der nicht vorhersehende Schachmatt gegen ihn. Am Ende jenes gewonnen Spiels wusste ich: Es war nicht schwierig, den Teufel über Jahre hinweg zu manipulieren, einzustudieren, gegen ihn zu gewinnen, ihn für eigene Zwecke zu missbrauchen. Ich verstehe den Hass, nachdem er selbst zum Schauspiel seines Dämonenherres, zum Narren gekürt wurde, nachdem ein unterlegender Mensch gegen ihn selbst gewonnen hatte, eines Menschen, der jeden seiner Schachzüge schon immer kannte, und von Anfang an alles unter Kontrolle behielt, während die trügerische Macht in ihm war, als Teufel und Herrscher dieser Welt selbst, diese Kontrolle zu haben und perfekt im Geheimen gegen einen zu gebrauchen. Überdies, diese Spielweise war nicht etwas völlig Neues, einige Auserwählte früherer Zeiten gingen ähnlich vor, alles was ich tat war die Genialität, die Gottes Geist ihnen gab, weiter durch Geist zu perfektionieren. Und so wie ich vom Vater her so viel lernen konnte, der den „Kassandra Effekt“ noch immer gebraucht, um gegen den Teufel bekannte Prophezeiungen wahr werden zu lassen, ihn zu Taten zu zwingen, die ihn glauben machen er könne siegen, während der letzte Zug ihn selbst zerstört, wurden mir diese Gaben gegeben, um das jetzige Leben, der alles übertreffenden, bald kommenden Herrlichkeit, zu überwinden, das nur eine Vorschattung ist, für das Kommende, wahr werdende, und der Taten, die an diesem einen, meinem individuellen Schicksal geknüpft sind. Ubiquitär, ja allgegenwärtig hindurch, stellen sich mir immer noch die Fragen:

Nach meinem Sieg, nach seiner Niederlage, den unvorhergesehenen Schachmatt, wird welche Wahrheit zum wahren Gesicht hinter der Wahrheit? Ist denn nur alles nichts als ein Spiel zweier Mächte gewesen, in dem David über Goliath durch Gott einen tödlichen Sieg errang, und Menschen gebraucht worden sind, um für einen höheren Zwecke zu dienen, der wiederum so primitiv ist? Wenn der Teufel so leicht zu manipulieren und zu bezwingen ist, wäre mir was noch alles möglich, wenn die Grenzen meiner wahren Fähigkeiten wirklich erreicht sind? Und so ist sicher: Auch diese Aphoristik gehört nur einer weiteren Spielweise an, einer einfachen Taktik, die der genannten Überlegen ist, und ihren Zweck zu meiner Zeit mehr als Erfüllen wird. – Illustris

Die Leser werden sicherlich an dieser Stelle weder verstehen, was dies nun in diesem Zusammenhang auf sich hat mit der genannten Thematik, worin die Parallelen liegen, und inwieweit dies zur Beurteilung des Falles von irgend einem Wert wäre. Die Erklärung sei hiermit öffentlich gegeben.

Bereits vor vielen Jahren, als die Website www.wahrheitenjetzt.de noch nicht Existenz war, wurde nach einem „ultimativen Beweis“ gesucht, um sowohl Jehovas Zeugen, Ausgeschlossene und andere zu beweisen, dass die Organisation nicht das ist, was sie vorgibt zu sein. Dass sie nicht „Gottes Kanal“ ist, dass die leitende Körperschaft nicht die Auserwählten sind, und dass das Volk Gottes auf Erden nicht unter den Namen „Jehovas Zeugen“ zu finden ist.

Zwickmühle – die Wachtturm-Gesellschaft kann nur verlieren

Bis auf den heutigen Tag mit dem veröffentlichen dieses Artikels wussten weder die engsten Vertrauten, noch eigene Verwandte und Freunde, weshalb in Wirklichkeit die Dokumente hochgeladen worden sind und dies hatte gemäß Epheser 6,12 immer seinen berichtigen Grund. Mit dem Erkenntnisstand ausgehend, dass es wirklich einen Teufel gibt, so wie es uns die Evangelien glaubhaft schildern, so musste auch in dem Wissen „gespielt“ werden, dass alle Informationen, die privat geäußert werden, nur gegen einen selbst angewendet werden können. Hiermit wisst ihr nun, dass es nicht darum ging, mangels Vertrauens darüber nicht zu berichten, sondern um einen entscheidenden Beweis am Ende zu liefern.

Ja, es ist richtig, dass durch die Beweiskraft in den angeführten Dokumenten der „Ältestenbücher“ bewiesen wird, dass Jehovas Zeugen pädophile Täter in den eigenen Reihen schützen; doch dies ist insofern keine wirklich neue Erkenntnis, da auch andere Menschen bereits darüber aufgeklärt haben. Insbesondere ging es um die „Spielweise“ des genannten Schachzuges, dass bereits in dem Aphorist vor Jahre in symbolischer Form darauf hingewiesen hat.

Die Wachtturm-Gesellschaft befand sich seit dem Hochladen der Dokumente in einer Zwickmühle. Ihnen wurden genau zwei Möglichkeiten des Agieren gegeben, die bereits vor Jahren bekannt waren. Entweder sie unternehmen nichts, und können darauf hoffen, dass so wenig wie möglich, Menschen auf die Website Zugriff bekommen, um diese Bücher zu downloaden, oder sie handeln, und bringen sich selbst damit in große Kritik in den eigenen Reihen sowie in der Öffentlichkeit.

Dass Jehovas Zeugen tatsächlich vor Gericht gehen, dass sie klagen werden, war bereits Teil des angeführten Planes. Wahrheitenjetzt! hat von Anfang gewartet, bis die Website unter Millionen Menschen bekannt ist, bestenfalls in vielen Ländern, so wie es geschehen ist, um dann die Dokumente hochzuladen und die WTG zum Agieren zu treiben.

Dies hatte genau zwei Effekte: In der Zeit des Wissens, aber der Untätigkeit seitens der WTG, erhielten tausende Menschen den Zugriff auf besagte Dokumente. Viral gingen die Dokumente, die sowohl in der Öffentlichkeit als auch in den eigenen Reihen gelesen worden sind. Seid des Öffentlichstellens bekam die Website viele Berichte von Jehovas Zeugen, sowohl „einfache Verkündiger“, als auch Dienstamtgehilfen, Bethelmitarbeiter, Pioniere und „interessierten“ Personen, die erschüttert waren über die genannten Informationen, und zugleich bekannt gegeben haben, dass sie in so einer „Organisation“ nicht sein möchten; Interessierte hingegen gingen den richtigen Schritt, und haben sich nicht taufen lassen.

Natürlich wusste dies die WTG, ebendies ist der Grund, warum sie gerichtlich aktiv geworden ist. Wahrheitenjetzt! stellte die Website mit voller Absicht zuerst auf einen Webspace, die von den AGB’s von außerhalb angreifbar wäre. Die WTG glaubte bis dahin sich stark im Vorteil, da sie durch eine Meldung einer vermeintlichen „Rechtsverletzung“ einen entschiedenen Schritt sah, um alle Informationen, den die Website bietet, für immer schließen zu können. Dies war sozusagen die „Opferung“ der Dame im Verlauf des Spieles.

Halten wir an diesem Punkt einmal inne: Nein, die WTG klagte nicht gegen bestimmte Themen auf dieser Website, weil sie wussten, dass sie der Wahrheit entsprechen. Sie klagte tatsächlich nur gegen das, was ihnen der Websitenbetreiber von Anfang an gegeben hat, über ihn zu klagen. Natürlich hatte die Wachtturm-Gesellschaft, blind wie sie ist, dies nicht kommen sehen. Ihr wurde genügend Zeit gegeben, um zu agieren und doch stattdessen agierte sie auch weiterhin so, wie es von Anfang an vorgesehen war – gegen die Ältestenbücher mittels des „Urheberrechts“.

Ziel war es von Anfang an, dass die Wachtturm-Gesellschaft gerichtlich klagt, um so ihr wahres Gesicht zu offenbaren. Damit wurde das Mittel preisgegeben, dass sie offenkundig als das entlarvt werden, was sie in wahrhaft sind – Wölfe in Schafspelzen, die jedes Mittel in Anspruch nehmen, um ihre Abscheulichkeit zu verdecken, indem sie eigene Lehrmittel, anhand die Ältesten richten sollen, vor der Öffentlichkeit verbergen.

So bekam der Websitenbetreiber die Möglichkeit, an das Eigentliche zu kommen, was er als „ultimativen Beweis“ der Öffentlichkeit zeigen konnte: die Gerichtsdokumente – genau die Dokumente, die genau dies alles beweisen würden, was die wahren Absichten der WTG sind, wie sie agieren, und weshalb sie, durch das Erstreiten einer Einstweiligen Verfügung, Gerichtsprozesse auf sich nehmen und andere mit allen Mitteln zu bekämpfen zu versuchen, ganz gleich ob dies essential Leben zerstört.

Jetzt gibt es keine Ausreden mehr, seitens der WTG, dass sie sich nur verteidigen würden, wenn „aktive Abtrünnige“ sie flankieren. Jetzt gibt es keine Ausrede mehr dafür, warum die Wachtturm-Gesellschaft so anti-christlich agiert! Jetzt gibt es auch keine Entschuldigung mehr dafür, dass Jehovas Zeugen sämtliche biblische Richtlinien bewusst missachten, nur um Informationen geheim halten zu können. Jetzt haben Jehovas Zeugen selbst bewiesen, ja den alles entscheidenden Beweis gebracht, dass die Informationen auf der Website im vollen Umfang stimmen, und dass ihre eigenen Lehrmittel sie als Anti-Christen entlarven.

Die Wahrheit muss nicht geheim gehalten werden. Die Wahrheit muss nicht durch „rechtliche Mittel“ verteidigt werden. Nur die Lüge braucht Gesetzesschutz!

Es ist traurig zu sehen, dass die Wachtturm-Gesellschaft in all der Zeit nicht verstanden hat, warum das Schreiben der RAin seitens Wahrheitenjetzt! provozierend mitteilen ließ, dass die Dokumente bis dahin nicht von den Servern genommen werden. Sie hätten wissen müssen, dass alles, was geschehen ist, und wie vorgegangen wurde, einem höheren Zweck dienlich war.

Im Aphorist vom 18.10.2016 konnten wir nachlesen:

Es gibt einen Plan in der Wachtturm-Organisation: Alle Menschen darin, sowohl Männer, Frauen als auch Kinder, buchstäblich und geistig zu versklaven. Die Organisation ist keine Wiederherstellung des Urchristentums, sondern eine religiöse Geldmaschinerie, ein perfektes Mittel zur Indoktrinierung und Instrumentalisierung mittels geistiger Überfütterung, die niemals zu Gott führt. Sie versucht stets ihren christlichen Schein zu bewahren, gibt sich als „Jehovas Wahrheit“ aus, doch ist sie nicht anders, als ihr Vater der Teufel, der sich mit der Lichtgestalt eines Engels tarnt, und ihr durch „helleres Licht“ Mittel zur tieferen Knechtschaft liefert, sodass aufrichtige Menschen niemals die Wahrheit hinter der „Wahrheit“ erkennen. Bevor ich dieses hohe und ehrenwerte Amt auf Erden bald verlassen muss, dass mir YHWH durch Christus aufgetragen hat, werde ich diesen Plan der Organisation mit ihren wahren Zielen vollständig aufdecken, bis es die Welt mit eigenen Augen gesehen hat.“ – Illustris

Die Wölfe bringen weitere Beweise – über 10.000 Hacker Angriffe

In dem Artikel „Wahrheitenjetzt! Release 2017“ wurde bereits geschrieben:

Da durch die Website viel Aufklärungsarbeit betrieben wird, und Menschen so auch die „unbequemen Wahrheiten“ lesen können, die die Wachtturm-Organisation ihren Anhängern verschweigt, kam es in den letzten Tagen zu einer regelrechten Flut, auch in diesem Moment, von organisiertem Verbrechen in Form von über 1000 Hackerangriffen.

Diese haben angefangen, nachdem die Wachtturm-Gesellschaft bemerkt hat, dass ihr Plan, die Website für immer zu schließen, fehlgeschlagen ist. Was ist genau über diese Hackerangriffe zu berichten?

Über 1279 Angriffe wurden bisher zu 100% abgewehrt. Darunter sind dauerhaft gesperrte IP-Adressen aus Rumänien, Slowakei, Frankreich und Israel dabei. Die meisten dieser Angriffe kamen aus Rumänien und Frankreich. Interessant dabei ist zu berichten, dass die Hackerangriffe via mehrfachen Proxy vorgenommen wurden, um die tatsächliche IP zu verschlüsseln. Diese wurde jedoch entschlüsselt und zu ihrem Ausgangspunkt zurück verfolgt.

Die Zugriffs- und Knotenpunkte sind nur 3 km von dem rumänischen Bethel entfernt. Zufall? Die Indizien sprechen eine deutliche Sprache! Auch aus Frankreich ist zu vernehmen, dass verschlüsselte Bruteforce-Attacken ermittelt werden konnten, die in der Nähe des französisches Bethels stattgefunden haben. Auch wenn es sich nicht deutlich beweisen lässt, so kann man sicherlich davon ausgehen, das der gesamte Zusammenhang zeigt, dass es sich nicht um einen bloßen Zufall handeln kann.

Gehen wir davon aus, dass organisiertes Hacking betrieben wird, auch in diesem Moment, so stellt sich doch die Frage, wie man dies vor YHWH und Christus vertreten kann. Welche moralischen Ansprüche vertretet die „Organisation Gottes“ in der Öffentlichkeit, und welche vertritt sie, wenn es keiner sieht? Wenn es nicht direkt nachweisbar ist? Soll es „Jehovas Geist“ sein, der solch ein Handeln fördert, oder ist es eher der hilflose Versuch, den Schaden zu begrenzen, den die Wachtturm-Gesellschaft selbst hervorgerufen hat?

*Wer eine Straftat nach § 202a oder § 202b vorbereitet, indem er 1. Passwörter oder sonstige Sicherungscodes, die den Zugang zu Daten (§ 202a Abs. 2) ermöglichen, oder 2. Computerprogramme, deren Zweck die Begehung einer solchen Tat ist, herstellt, sich oder einem anderen verschafft, verkauft, einem anderen überlässt, verbreitet oder sonst zugänglich macht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Da Jehovas Zeugen in Frankfurt am Main ein Eilprozess-Verfahren erwirkt haben, kann man mit Gewissheit sagen, und dies fügte ja auch schon Armin Pikl in seinem Schreiben zum Strafprozess bei, dass das dringliche Bedürfnis besteht, so schnell wie möglich die Dokumente vom Netz zu nehmen, oder nehmen zu lassen. Die anfängliche These verhärtet sich, denn vor einigen Wochen konnte man noch von 1000 Hackerangriffe sprechen, so kam es in dieser kurzen Zeit bereits zu über 10.000 bösartige geblockte Bruteforce-Attacken.

Die Website Wahrheitenjetzt! gibt unangenehme Wahrheiten über Jehovas Zeugen Preis. Wer, außer Zeugen Jehovas selbst, hätte somit ein starkes Interesse, alles daran zu setzen, bereits außergerichtlich einen Weg zu finden, die Dokumente vom Netz zu nehmen, und damit nicht mehr der Öffentlichkeit zugänglich zu machen? Der Leser möge darüber selbst urteilen!

Dieser „weitere Beweis“ zeigt vor alledem, dass es scheinbar in der Welt doch Menschen gibt, die nicht das sind, was sie vorgeben zu sein. Jedes Mittel scheint recht zu sein, ob christlich oder nicht, um eigene Ziele durchzusetzen. Welch Armutszeugnis!

Der entscheidendste Beweis – jetzt wissen es alle

Viele Beweise und Anführungen wurden erbracht, und hat sich die Wachtturm-Gesellschaft sogar selbst gegeben, dass Jehovas Zeugen nicht die „wahren Christen“ sind, welches sie von sich selbst immer behaupten. Doch gibt es einen letzten, endgültigen Beweis über den noch nicht gesprochen worden ist, auch dies sollte jedem Leser deutlich und klar werden.

Der sogenannte „Kassandra-Effekt“ bezieht sich auf die antike Seherin Kassandra, die immer richtig voraussah, der aber nie jemand glaubte. Unter mehreren Risikotypen beschreibt der Name „Kassandra“ Gefahren, bei denen eine lange Zeitspanne zwischen der Verursachung und dem Eintritt eines schweren Schadens liegt. Aus biblischer Sicht betrachtet, bevorzugt auch Gott in gewisser Weise diese „seherische Fähigkeit“ bzgl. des Verhaltens des Teufels in der Zukunft. Obwohl Gott prophetisch voraussagt, durch welche Zeichen er tätig werden wird, um das „Weltgericht“ über die Erde zu bringen, ist es ausgerechnet der Teufel selbst, der für diese Zeichen tätig wird. Er selbst kennt den Ausgang der Sache bereits, und weiß, welche Handlungen Gott veranlassen werden, selbst zu handeln; paradoxer Weise agiert der Anti-Christ dennoch.

Was hat nun der „Kassandra-Effekt“ mit der Wachtturm-Gesellschaft zutun, oder dem symbolisch beschriebenen Spielzug des „Marshalls“?

Davon ausgehend, dass die leitende Körperschaft, die „gesalbten Gottes“, der „Mitteilungskanal Jehovas“ und das „Sprachrohr des Allmächtigen“ wirklich wären, so hätten sowohl sie, als auch ihre Helfer kommen sehen müssen, welche Züge „gespielt“ werden. Sie hätten kommen sehen müssen, dass ihre Handlungsweise negiert wird, dass sich alles für sie nur zum Schaden auswirken wird, und dass sie selbst damit beweisen, dass sie nicht diejenigen sind, die sie vorgeben zu sein.

YHWH kennt die „Gedanken des Herzens“ von jedem Menschen; er ist allwissend und allmächtig. Hätte ein Armin Pikl, ein Selters, eine Wachtturm-Gesellschaft oder die leitende Körperschaft wirklich den heiligen Geist, hätten sie wirklich die Anerkennung YHWH’s, dann hätten sie anders handeln müssen – haben sie jedoch nicht!

Nein, ihre Handlungsweise beweißt vielmehr, dass sie von „dämonischen Mächten“ gesteuert werden, blind, ohne zu wissen, was sie als Nächstes erwartet. Sie hätten kommen sehen müssen, welche Gedanke und Vorgehensweise eine einzelne Person schon seid Jahren plant, und welche verheerenden Auswirkungen dies haben würde; oder hat Gott selbst aufgehört „sein Volk“ zu beschützen? Hat YHWH „sein Volk“ den Segen entzogen, um es Einzelpersonen zu geben?

Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da will ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter sollen weissagen, und eure Jünglinge sollen Bilder sehen, und eure Alten sollen Träume haben; und auf meine Knechte und auf meine Mägde will ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgießen, und sie sollen prophezeien.“ (Apostelgeschichte 2,17-18)

Die Wachtturm-Gesellschaft hat sich selbst bloßgestellt, sie hat sich selbst in das Aus geschossen, ohne zu merken, welche Endkonsequenzen ihr eigenes Handeln mit sich trägt.

Christus ruft seine Schafe – neue „Verbündete“

Bereits seitdem Wahrheitenjetzt! das erste Mal darüber gesprochen hat, dass die Wachtturm-Gesellschaft Klage eingereicht hat, und durch eine Unterlassungserklärung versucht, Menschen zu Handlungen zu zwingen, kam es zu einer regelrechten Welle von Empörungen.

Seit diesem Zeitpunkt bekam die Website vermehrt Kontaktanfragen darüber, wie viele Zeugen Jehovas die Organisation verlassen wollen. Darunter befinden sich nicht nur „schwache Zeugen Jehovas“, sondern vielmehr „Vorbilder des Glaubens“, d.h. Gesalbte und Berufene, Älteste und Bethelmitarbeiter, Pioniere und Missionare. Einige von ihnen werden in den kommenden Wochen ihren Ausschluss bekannt geben. Sie sind der Stimme gefolgt, die zu ihnen sprach: Christus Stimme.

Christus der gute Hirte Wachtturm-Gesellschaft Wahrheiten jetzt! Wachtturm-Gesellschaft gegen Wahrheitenjetzt! - 250.000 Euro Strafe oder sechs Monate HaftEr ist es, der die Herde für den Vater sammelt. Und der Vater ist es, der die „Braut Christi“ aus Babylon befreien wird, um gänzlich ein Festmahl für sie zur Hochzeit des Lammes zu veranstalten.

Andere wiederum entschieden sich weiterhin in der Organisation zu bleiben, um als sogenannte „Maulwürfe“ – wie Zeugen Jehovas sie nennen – zu dienen. Sie versorgen die Website mit wichtigen Informationen, Entwicklungen und „Insider-Wissen“, die wiederum so der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann. Wahrlich, YHWH sorgt dafür, dass Menschen zur Wahrheit gelangen, und dies auf eine Art und Weise, die der „Organisation Gottes“, der „Wachtturm-Gesellschaft“ nicht schmecken kann und wird.

Wie fühlt es sich an, wenn man weiß, dass Zeugen Jehovas in der Organisation sind, die bereits schon lange die Lügen und Märchen der WTG erkannt haben, doch Gott sie für ihren gedachten Zweck gebraucht, um die Wahrheit über Babylon aufdecken zu können? Wie muss es sich anfühlen, wenn Bethelmitarbeiter misstrauisch gegenüber anderen sein müssen, da sie nicht wissen, wem diese wirklich dienen? Sieht so der „Segen Gottes“ wirklich aus, oder ist dies eher der Beweis für ein zerlöchertes Religionskonstrukt, dass nur noch, wie ein verfaulter Baum, umgehauen und ins Feuer geworfen werden kann?

Überall auf der Welt hören wahre Christen den Ruf des Herrn, und überall auf der Welt werden die Berufenen das „geistige Babylon“ verlassen, d.h. nicht nur die Wachtturm-Gesellschaft, sondern auch andere, von Menschenhand errichtete Konstrukte, die vom Teufel gebraucht werden, um Menschen in die Irre zu leiten.

Ja, die Klagen und Gerichtsprozesse gegen Wahrheitenjetzt! waren ein voller Erfolg, ein Erfolg, der dazu führen wird, dass Babylon mehr denn je austrocknen wird, und eines Tages so verlassen ist, wie ein zerklüfteter Felsen in der Wüste – ohne einen Tropfen Wasser des Lebens!

„War es dies wirklich Wert?“

Viele der Millionen von Leser mögen sich an dieser Stelle Fragen, ob dies alles wirklich von Wert war. Gab es nicht andere Wege und Mittel um zu zeigen, dass die Wachtturm-Organisation nicht von YHWH geleitet wird, dass sie nicht den heiligen Geist besitzt, und dass sie nicht die „wahren Christen“ sind?

Musste eine Einzelperson dies alles auf sich nehmen, mussten solche „harten Maßnahmen“ erst ergriffen werden, wie die Strafe von 250.000 Euro oder auch eine Freiheitsstrafe?

Nun, viele mögen dieses Vorgehen sicherlich nicht nachvollziehen können, schließlich hat man nur „ein Leben“ auf der Erde. Doch der Websitebetreiber kommt zu einem anderen Schluss.

Wie bereits in den FAQ auf Wahrheitenjetzt! geschildert, besteht das Hauptanliegen auf Erden darin, alles zutun, damit Menschen zur Wahrheit geführt werden, damit sie Christus erkennen, damit sie YHWH finden. So können wir nachlesen: „Bereits als Kind lag mir ein enges Verhältnis zu meinem Schöpfer und Jesus Christus am Herzen. Mir wurde immer mehr bewusst, dass die „Wahrheit Gottes“, und die Richtigstellung von falschen Lehren meine Haupttätigkeit auf der Erde sein wird. Ich kann mich deshalb den Worten meines Herrn anschließen, der sagte:

„Dazu bin ich geboren worden und dazu bin ich in die Welt gekommen, damit ich für die Wahrheit Zeugnis ablege.“ (Johannes 18,37)

Dem Seitenbetreiber wurden Aufgrund der Aufklärungsarbeit viele Drohungen ausgesprochen. Dabei wurde auch nicht zurückgeschreckt, dass das weitere Betreiben und die weitere Aufklärung das Leben kosten könnte.

Offensichtlich ist es der Wachtturm-Organisation, sowie Zeugen Jehovas und ihren Sympathisanten noch nicht klar geworden: Es spielt keine Rolle welche Drohungen ausgesprochen werden, welche Kosten verursacht werden, ob eventuelle Freiheitsstrafen auf ihm zukommen werden. Das Hauptanliegen ist und bleibt die Wahrheit. Das Königreich wird weiterhin an die erste Stelle gesetzt werden. YHWH, Christus und die Bibel werden auch weiterhin das Fundament des Lebens bilden, das Augenmerk des gesamten Wirkens und Handelns.

Hätte Christus anders entschieden? Hat er nicht deutlich bewiesen, dass er den Weg gegangen ist, den er gehen musste, obwohl er wusste, dass er als Märtyrer sterben wird? Sollte nicht auch „Illustris“ diesen Weg gehen, den sein Herr vorgelebt hat? Ist ein Sklave größer als sein Herr? Ein wahrer Christ fürchtet Gott allein, und sonst nichts in dieser Welt!

Man wird es kaum in bessere Worte fassen können, als wie Christus Jesus es selbst eins formulierte:

„Vater, wenn du willst, nimm diesen Kelch von mir! Aber nicht mein, sondern dein Wille soll geschehen.“ (Lukas 22,42)

Hunderte, ja Tausende werden durch diesen Artikel die Wahrheit erkennen. Sie werden erkennen, wer wirklich YHWH zum Vater hat, wer wirklich Christus und die Wahrheit liebt. Und sie werden auch erkennen, dass das geistige Babylon, dass sie beherrscht hat, Kummer, Leid und geistige Verwüstung gebracht hat. Christus wahre Schafe werden die Stimme ihres Herrn erkennen, und sie werden aus „der Finsternis“ fliehen um in die Gegenwart des Erlösers zu gelangen.

War es dies also wirklich Wert? Maranatha, ja dies war es!

Das Gericht aller Gerichte

In der Welt wird es viele Urteile geben, die niemals gerecht sein werden. Menschen sind unvollkommen, sie können nur ungerecht beurteilen, und so sind auch die Prozesse, die geführt werden, niemals wahrhaft gerecht.

Dass die Wachtturm-Gesellschaft gegen Wahrheitenjetzt! und deren Betreiber vorgehen soll durch ein menschliches Gericht, wurde von der leitenden Körperschaft abgesegnet. Alles wirklich nur, um ein Urheberrecht einzuklagen, dessen wirtschaftlicher Wert bei 0 Euro liegt? Oder nicht vielmehr aus Angst davor, was passieren könnte, wenn die Wahrheit ans Tageslicht kommt?

Einige Zeugen Jehovas mögen unter Umständen sogar die Handlungen der Wachtturm-Gesellschaft auf irgend einer Weise gerecht finden, da es keinerlei „bösen Absicht“ vorauseilt, gegen die sogenannten „Abtrünnigen“ vorzugehen, die die „Wahrheit“ bekämpfen.

Aber würde dies wirklich den Tatsachen entsprechen? Der Betreiber von Wahrheitenjetzt! hat nie daraus ein Geheimnis gemacht, dass er selbst zu den Berufenen gehört, die dazu eingesetzt wurden, auf Erden Menschen aus Babylon zu führen, und nach seinem Tod sich zur Rechten Christi zu setzen. Es wurde nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass dieser zu den „Gesalbten Gottes“ gehört, zu der Braut Christi. Kann die Wachtturm-Gesellschaft es mit einem reinen Gewissen vor YHWH wirklich vertreten, gegen die Brüder Christi auf Erden vorgegangen zu sein? Können die Menschen, die dazu beigetragen haben, dass der Wille der leitenden Körperschaft umgesetzt wird, dies wirklich vor ihrem Gott auf irgend einer Weise vertreten?

Himmlische Gericht Wachtturm-Gesellschaft Wahrheiten jetzt! Wachtturm-Gesellschaft gegen Wahrheitenjetzt! - 250.000 Euro Strafe oder sechs Monate HaftDie Website wurde nicht ins Leben gerufen, um zu richten, oder über Einzelpersonen ein Urteil zu fällen – dies ist auch nicht die irdische Aufgabe. Und doch sollen alle, die gegen die Auserwählten aktiv vorgehen und behaupten, sie täten es für Gott und Christus, wissen, was der Herr über diese Menschen sagen wird:

Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln! Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir nicht zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir nicht zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich nicht aufgenommen. Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich nicht gekleidet. Ich bin krank und im Gefängnis gewesen und ihr habt mich nicht besucht. Dann werden auch sie antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig gesehen oder als Fremden oder nackt oder krank oder im Gefängnis und haben dir nicht gedient? Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem von diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan. Und sie werden hingehen: diese zur ewigen Strafe, aber die Gerechten in das ewige Leben.“ (Matthäus 25,41-46)

Das Gericht Gottes wird über jeden Menschen auf dieser Erde gefällt werden. Christus wird mit seiner Braut, mit den wahren 144 000 Auserwählten ein Urteil fällen müssen. Dies ist der Tag, an dem wahre Gerechtigkeit stattfinden wird. Ein Tag, wo nicht nur der Name des wahren Gottes geheiligt werden wird, sondern wo auch Gerechte Menschen ihren Frieden finden werden. Es wird ein Tag sein, indem alle falsche Christen ihr Ende finden werden, um die „ewige Strafe“ erleiden zu müssen!

Damit alle die Wahrheit erkennen werden, denn die Wahrheit macht frei

Die Wachtturm-Gesellschaft und ihr Stolz veranlasste sie dazu, falsch zu agieren. Unwiderlegbare Beweise wurden geliefert die zeigen, dass das Vorgehen der Organisation weder biblisch vertretbar ist, sogar anti-christlich, noch in irgendeiner Weise von dem Geist Gottes geleitet wurde. Sie selbst haben die Beweise geliefert, die ihren Untergang vorbereiten, den Beweis, dass die Zeit gekommen ist, für jeden, der aufrichtig die Wahrheit liebt, Babylon verlassen muss, die Stimme Christus hören, und die Hand Gottes ergreifen, um wahre Zuflucht zu finden. Das Schicksal von Babylon ist bereits seit langem besiegelt, so auch das Schicksal der Wachtturm-Organisation, die Gott selbst durch Christus ausrufen lassen hat.

Sie persönlich möchten einen Anteil daran haben, dass Menschen zur Wahrheit finden? Streuen Sie diesen Artikel, streuen Sie die Informationen überall, sodass die verbliebenen Zeugen Jehovas, die jetzt geistig gefangen sind, erkennen können, dass sie sich auf den falschen Weg befinden – einen Weg in den Abgrund.

Auf diesen Moment wurde vom dem Betreiber der Website lange hingearbeitet. Alles verlief genau so, wie es geschehen sollte, wie es YHWH’s Willen entspricht! Nichts hat sich anders entwickelt, als wie angenommen. Die Wahrheit steht von alleine aufrecht! Sie wird jede Lüge überleben, den Irrtum widerlegen und sich ihren eigenen Weg in die Herzen und den Geist der Menschen bahnen.

Die abschließende Beurteilung über die Wachtturm-Gesellschaft ist wie Wermut, bitter und ernüchternd, doch an ihr führt kein Weg vorbei: Die „Organisation Gottes“, die Wachtturm-Gesellschaft ist tot, denn sie hat YHWH durch Christus nie gedient!

Aus einer Zwickmühle gibt es kein Entkommen, nach einem Erleiden eines Schachmatt gibt es keinen Sieg! Millionen Menschen werden die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird sie wirklich frei machen! Die prophetischen Worte Daniels sind eindeutig, wenn er sagte:

„MENE MENE TEKEL! Gott hat gezählt die Tage Deiner Königsherrschaft und sie beendet. Du wurdest auf der Waage gewogen und für zu leicht befunden!“

Maranatha! Der Geist YHWH’s ist mit den Auserwählten für immer!

von |März 13th, 2017|Kommentare deaktiviert für Wachtturm-Gesellschaft gegen Wahrheitenjetzt! – 250.000 Euro Strafe oder sechs Monate Haft

Zeugen Jehovas vertuschten über Jahrzehnte sexuellen Missbrauch

Bei den Zeugen Jehovas in Australien gibt es einen großen Missbrauchsskandal. Das wurde durch die Arbeit einer Untersuchungskommision enthüllt. Offenbar wurden Fälle sexueller Gewalt an Kindern über Jahrzehnte hinweg nur intern untersucht, aber nie an die Polizei gemeldet. Die Zeugen Jehovas in Australien haben offenbar Kindesmissbrauch von mehr als 1000 Tätern jahrzehntelang vertuscht.

Die Fälle liegen weit zurück, sie haben sich teilweise in den Fünfzigerjahren ereignet. Allerdings gab es darüber Aufzeichungen und protokollierte Zeugenaussagen. Zur Rechenschaft gezogen wurden die Täter dennoch nicht.

Offenbar wurden in den Reihen der Zeugen Jehovas Missbrauchsfälle über Jahrzehnte hinweg systematisch vertuscht, wie unter anderem mehrere australische Medien und Radio Vatikan berichten. Das hat eine Untersuchungskomission jetzt enthüllt, die für die Aufarbeitung von Vergewaltigungsfällen in kirchlichen und weltlichen Organisationen in Australien zuständig ist.

Max Horley, ein wichtiger Funktionär der Zeugen in Australien, hat vor der Kommission in Sydney eingeräumt, dass Dokumente, die den Missbrauch belegen hätten können, vernichtet wurden. Der Grund: Sie sollten „nicht in falsche Hände geraten“.

Fälle wurden nur intern behandelt

Seit 1950 seien bei den Zeugen Jehovas 1.006 Anschuldigungen wegen Kindesmissbrauch dokumentiert worden. Doch anstatt die mutmaßlichen Täter bei der Polizei anzuzeigen, seien alle Fälle nur intern behandelt worden. Wie ein australisches Newsportal schreibt, sind infolge der internen Untersuchungen sogar 400 Mitglieder der Zeugen Jehovas vorübergehend aus der Gemeinschaft ausgeschlossen worden. Doch Kommissionsmitglied Angus Stewart zufolge ist kein einziger Vorfall den Behörden gemeldet worden.

Schon zuvor, so schreibt es Radio Vatikan, seien Vorwürfe gegen die Zeugen Jehovas laut geworden. So seien nach Missbrauchsskandalen wiederholt hohe Funktionäre an andere Orte versetzt worden, um die Ereignisse zu vertuschen.

Zwei-Zeugen-Regel

Opfer erzählen auch, dass es bei den Zeugen Jehovas eine Regel gibt, der zufolge ein Übergriff immer von zwei Personen bezeugt werden muss – eine Bedingung, die sich im Fall von sexuellem Missbrauch fast nie erfüllen lässt. Eines der Opfer, eine 47-jährige Frau, die in den Akten nur mit dem Kürzel „BCB“ bezeichnet ist, hat vor der Kommission geschildert, wie sie bei einer internen Gegenüberstellung mit ihrem Peiniger konfrontiert wurde. „Ich musste über meinen Missbrauch sprechen, in einem Raum voller Männer, darunter war auch der Mann, der mich missbraucht hatte, das war sehr demütigend“.

Die Aussagen von etwa 60 Zeugen sollen jetzt in die Untersuchungskommission einfließen, die sich am Montag zum ersten Mal in einer öffentlichen Sitzung mit den Zeugen Jehovas beschäftigte. Gegründet wurde sie bereits im Jahr 2013 von der damaligen Premierministerin Julia Gillard, nachdem bekannt wurde, dass in der katholischen Kirche der sexuelle Missbrauch von Kindern und Jugendlichen über Jahre hinweg systematisch totgeschwiegen wurde. Im Dezember 2017 soll die Kommission ihren Abschlussbericht vorlegen.

Quelle: süddeutsche.de

Jehovas Zeugen geben zu pädophile Täter geschützt zu haben, durch die Vernichtung der Unterlagen über dokumentierten Kindesmissbrauch in den eigenen Reihen

SYDNEY – Zeugen Jehovas räumen Vertuschung von Missbrauch ein:  Die Zeugen Jehovas in Australien haben die systematische Vernichtung von Dokumenten über den sexuellen Missbrauch Minderjähriger eingeräumt. Man habe vermeiden wollen, dass die Aufzeichnungen in „falsche Hände fallen“, sagte ein Leitungsverantwortlicher der Religionsgemeinschaft, Max Horley, laut australischen Medien am Montag vor dem staatlichen Untersuchungsausschuss zur Aufklärung des Umgangs mit Missbrauchsfällen.

Seit 1950 seien den Zeugen Jehovas 1006 Fälle von Kindesmissbrauch bekanntgeworden. Alle diese Fälle seien intern behandelt worden, statt sie bei der Polizei anzuzeigen, so Horley. Man sei sich nicht bewusst gewesen, dass es sich um ein „kriminelles Vergehen“ handle. Schon zuvor waren in der Kommission Vorwürfe laut geworden, die Zeugen Jehovas hätten wiederholt übergriffige Verantwortungsträger in andere Positionen verschoben, um Missbrauch zu vertuschen. Eine Frau sagte laut Medien als Zeugin vor der Kommission, man habe sich bei den Zeugen Jehovas über sie lustig gemacht und ihr die Schuld gegeben, nachdem sie den Missbrauch gemeldet habe.

Die Untersuchungskommission war 2013 von der damaligen Premierministerin Julia Gillard eingesetzt worden. Im Dezember 2017 soll sie ihren Abschlussbericht vorlegen. (KNA)

Quelle: morgenpost.de

An die leitende Körperschaft

Wahrheiten jetzt! ist dankbar dafür, dass die Wachtturm-Gesellschaft der Website so viel Aufmerksamkeit gibt. Die Themen auf dieser Website müssen die Wachtturm-Gesellschaft so sehr stören, dass sie alles daran setzen den Betreiber in Gerichtsprozesse zu ziehen um ihm hohe Geldstrafen (bis zu 250.000€) oder ersatzweise 6 Monate Haft anzudrohen. Liebe leitende Körperschaft, D. H. Splane, A. Morris III., D. M. Sanderson, G. W. Jackson, M. S. Lett. S. F. Herd, G. Lösch und G. H. Pierce:

Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, nur die Lüge braucht Gesetzesschutz!

Erwartet Gott und Jesus das von euch? Hätte Jesus so gehandelt? Ihr sagt von euch selbst das ihr vom "Geist geleitet" seid. Ihr sagt selbst das ihr geistgesalbte Christen seid. Ihr sagt selbst das die Bibel über allem steht. Warum macht ihr euch dann selbst, durch Gerichtsprozesse lächerlich? Warum versucht ihr erneut zu richten? Warum wollt ihr nicht in die Fußstapfen Jesu treten, der so mild gesinnt war?

"Nun hatte Simon Petrus ein Schwert und zog es und schlug nach dem Knecht des Hohenpriesters und hieb ihm sein rechtes Ohr ab. Und der Knecht hieß Malchus. Da sprach Jesus zu Petrus: Steck das Schwert in die Scheide! Soll ich den Kelch nicht trinken, den mir der Vater gegeben hat?" (Johannes 18:10, 11)

Da ihr euch offensichtlich auf dem Weg der Finsternis befindet, wünscht euch Wahrheiten jetzt! sehr baldig, Jesus anzuerkennen und ihm nachzufolgen, um dem Willen des Vaters zu tun!