Jehovas Zeugen – The Voice of Germany: Madeline tritt aus der Wachtturm-Organisation aus und wird geächtet

In den 4. Blind Auditions von „The Voice of Germany“ 2019 tritt Rettungssanitäterin Madeline Henning auf. Nach ihrem Austritt bei den Zeugen Jehovas hat sie keinen Kontakt mehr zu ihren Eltern und Schwestern. Aber sie fand eine neue Familie. Mit ihrem Auftritt begeistert sie die Coaches.

Madeline Henning ist die erste Sängerin, die in der 4. Folge mit einem Song die Coaches von ihrer Stimme überzeugen möchte. Wenn sie nicht singt, arbeitet sie als Rettungs- und Notfallsanitäterin in der Region Hannover. Seit knapp 5 Jahren ist sie zudem Ausbilderin.

Zu „The Voice of Germany“ kommt die 30-Jährige mit ihrer Ersatzfamilie, denn zu ihren Eltern und ihren beiden Schwestern hat die Rettungssanitäterin keinen Kontakt mehr.

Aussteigerin von den Zeugen Jehovas: Madeline fand eine neue Familie

Madeline ist im Glauben der Zeugen Jehovas aufgewachsen. Weihnachten, Geburtstage oder Ostern wurden in ihrer Kindheit nie gefeiert, erzählt die 30-Jährige. Aber sie hatte immer schon Kontakt zu „Weltmenschen“, wie Angehörige der Religionsgemeinschaft Menschen außerhalb der Organisation nennen. Dadurch habe sie „das richtige Leben“ kennengelernt, wie sie weiter berichtet.

Vor zehn Jahren ließ sich Madeline von den Zeugen Jehovas ausschließen – eine Zeit, die für die junge Frau nicht leicht war, denn seitdem habe sie keinen Kontakt mehr zu ihrer leiblichen Familie. Der Schritt ist Madeline schwer gefallen: Sie habe ihre Schwestern und Eltern dadurch sehr verletzt. Die Trennung zu ihrer Familie hat eine tiefe Wunde hinterlassen: „Ich habe mich alleine gefühlt.“

Ihr bester Freund Ricco war für sie da: Madeline hat eine neue Familie gefunden

In dieser schwierigen Zeit half ihr bester Freund Ricco ihr ganz besonders. Er war für sie da und hat sie in seine Familie aufgenommen. Dadurch hatte sie wieder ein Familienleben und einen Zufluchtsort. „Sie ist einfach ein sehr großer Teil dieser Familie geworden“, erklärt Ricco. Madeline ist sichtlich ergriffen und lächelt.

Ein besonderes Highlight für Riccos Oma Toni war, als Madeline für sie an ihrem Geburtstag gesungen hat. „Diese Stimme hat mich vom Hocker gehauen“, schwärmt sie. „Die war wahnsinnig schön. Die hat mich direkt erfrieren lassen. Da habe ich gesagt: ‚Das muss gehört werden!'“ Madeline ist gerührt. Sie kämpft mit den Tränen.

4er-Buzzer: Alle Coaches drehen sich für das Talent um

Madeline hat lange Zeit nur für sich selbst gesungen. Sie sei sehr schüchtern und die Teilnahme koste sie große Überwindung, erzählt sie. Aber mit dem Rückhalt ihrer neuen Familie traut sie sich auf die Bühne, um von Adele „One and Only“ zu singen und somit ihrer Ersatzfamilie zu danken. „Sie geben mir ganz, ganz viel Liebe“, sagt sie.

Ricco und die anderen begleiten sie zum Auftritt. Hinter der Bühne fiebern sie mit und sind fast genauso nervös wie die Sängerin. Als Madeline die ersten Töne anstimmt, greift sich ihr bester Freund ergriffen an die Brust. Alice Merton dreht sich als Erstes um und die Freude ist groß: Madeline ist weiter!

Auch Sido, Mark Forster und Rea Garvey drücken auf den Buzzer. Madeline strahlt und muss ein paar Tränchen wegwischen. Ihre Fans hinter der Bühne jubeln ihr zu.

Viel Lob für die Sängerin

Die Coaches sind begeistert von ihrem Auftritt. „Das war ein richtiger Soul-Diva-Auftritt“, meint Mark. Rea findet sogar, dass sie das Niveau deutlich angehoben hätte. Er bittet das Publikum noch einmal darum, ihr zu zeigen, wie großartig sie Madelines Auftritt fand. Die Zuschauer stehen auf, applaudieren und jubeln laut. Madelines Familie wischen sich ergriffen die Tränen fort und fallen sich freudig in die Arme.

Schließlich muss sich die Notfallsanitäterin entscheiden – alle vier Coaches möchten sie in ihrem Team haben. Sie entschließt sich dazu, zu Rea zu gehen, da ihr erstes Konzert von Reamonn war. Bei dem Iren ist die Freude groß – er hat ein starkes Talent für sein Team dazugewonnen.

Quelle: the-voice-of-germany.de

von |September 26th, 2019|2019|0 Kommentare

Jehovas Zeugen – Kindesmissbrauch: Der Fall „Candace Conti“

Die Zeugen Jehovas leben in der strengen Doktrin, die von der Wachtturm-Gesellschaft vorgegeben wird. Das interne Disziplinar-Verfahren fordert eine „Zwei-Zeugen-Regelung“ bei Missbrauchsvorwürfen. Durch Ausschluss und Isolation wurden in der Vergangenheit das Leben von ehemaligen Zeugen Jehovas, sowie aktiven Mitgliedern, nachweislich zerstört. Der Fall „Candace Conti“ dokumentiert die perfide Ächtungs-Politik. Vorschläge für den Schutz für Minderjährige und Kinder, um sie vor dem Fall des Kindesmissbrauchs zu schützen, werden von der Führung abgelehnt. Dieser 35 Millionen US-Dollar schwere Fall ging um die Welt und wird auf lange Zeit durch vorhandene Beweiskraft bestätigen, dass die Wachtturm-Organisation und deren Führungsspitze, die leitende Körperschaft, maßgeblich durch interne Praktiken es versäumt, Kinder vor Missbrauch zu bewahren.

von |September 15th, 2019|2019|0 Kommentare

Jehovas Zeugen – Die Instrumentalisierung der Lüge

Auf der Suche nach der Wahrheit befindet sich jedes Individuum in einem Prozess aus Lernen und Glauben. In der Fülle der Informationen, die heute auf uns hereinströmen mögen, ist es schwierig den Überblick über all dessen zu bewahren und den „roten Faden“ zu sehen. Welche Orientierungspunkte bedienen wir uns, um die richtigen Fragen zu stellen, kritische Zweifel umzusetzen sowie zwischen Wahrheit und Lüge zu unterscheiden?

JW.ORG, ManipulationDas wohl größte Drama auf diesem Planten ist, dass hochgradig manipulierte Menschen ihre Manipulierer verteidigen, weil sie selber die Wahrheit für Manipulation halten.

Alles, was der Mensch lernt, hat dieser im Laufe seines Lebens meist ungeprüft von Dritten aufgenommen. Jede dieser Erkenntnisse sind damit oftmals eine Zusammenlegung von Glauben, Vorurteilen und der Überzeugung von Dritten.

Es ist schwierig alle Erkenntnisse, die uns als Mensch sowie unserer Überzeugung ausmachen, vollständig zu hinterfragen. Wahrscheinlich würden wir auch an einem Punkt angelangen, in der wir diesen Zustand des geglaubten Wissens als Faktum ansehen müssen, obwohl es dafür eigentlich keine wirklichen Belege gibt. Wir stellen fest, dass alles, was „die Welt im innersten Zusammenhält“ auf eine Überzeugung aufbaut, die von bloßer Annahme, von Glauben, geprägt ist, nicht von Wissen und Faktum.

In dem wir uns selbst eine „Wohlfühlbasis“ ausbauen, zum Schutze unserer Selbst und der eigenen Psyche, vermag es als eine Zerreißprobe bis auf das tiefste Mark zu erscheinen, alles zu Hinterfragen und mit dem nötigen, gesunden Zweifelsauge zu betrachten.

Dennoch sollte dieser Weg als lohnenswert angesehen werden, sofern wir die innere Stärke bekunden und für uns selbst behaupten zu wollen, wir haben alles geprüft und lieben die Wahrheit, deren Weg wir mit unseren Fußstapfen folgen und eine Spur für unsere Nachwelt hinterlassen. Insbesondere ist diese Lebenseinstellung wichtig, wenn es um religiös motivierte Menschen geht, die es als Hoheitsaufgabe betrachten, ihrer Überzeugung Ausdruck zu verleihen, da auch ihr persönliches Gottesbild und deren „Wahrheit“ der Gegenstand gegenwärtiger Versuchung ist und auch dieses an die erste Stelle ihres Lebens zu stellen.

Durch das interne Leben als Zeuge Jehovas, der sich in einer Organisation befindet, die selbst von sich behauptet „das Werkzeug Gottes“ zu sein, sie ja selbst in internen Publikationen sogar als „Mutter“ eines jeden „wahren Christen“ bezeichnet wurde, ist es um so wichtiger, die Lehren auf einen Prüfstand zu stellen. Doch woran kann man „wahre Lehre“ von „falscher Lehre“ unterscheiden? Welches Fundament setzen wir als Maßstab ein? Der Interpretationsspielraum mag weit gemessen sein, deshalb ist es gut, bei elementaren Dingen anzufangen, Dinge die jeder selbst, egal welchen Glaubens- oder Wissensstandes, prüfen kann.

Eine Lehre, die sich selbst – ohne ein menschliches Dazutun – entkräftet, ist in jeder Hinsicht elementar, für sich stehend und bezeugt ihre eigene Falschheit. So könnten viele Lehren sicherlich angeführt werden, die diese Eigenschaften aufweisen, insbesondere in den Publikationen von Jehovas Zeugen.

Doch wenn das Glaubens-Fundament, dass auf alles aufbaut, sich selbst als unwahr kristallisiert, gibt es keinen Interpretationsspielraum mehr für alle weiteren Lehren, die ebenfalls auf eben dieses aufbauen.

1914, falsche Lehre, GenerationAfter drawing attention to the many things that have marked the period from 1914 onward, Jesus said: „This generation will by no means pass away until all these things (including the end of this system) occur.“ (Matthew 24:34, 14) Wich generation did Jesus mean? He meant the generation of people who were living in 1914. Those persons yet remaining of that generation are now very old. However, some of them will still be alive to see the end of this wicked system. so of this we can be certain: Shortly now there will be a sudden end to all wickedness and wicked people at Armageddon.(You can live forever in Paradise on Earth, edited by Jehovah’s Witnesses)

Übersetzung aus dem Englischen:

„Nachdem Jesus auf die vielen Dinge aufmerksam gemacht hatte, die die Zeit ab 1914 geprägt haben, sagte er: „Diese Generation wird auf keinen Fall vergehen, bis all diese Dinge (einschließlich des Endes dieses Systems) geschehen.“ (Matthäus 24:34, 14) Welche Generation meinte Jesus? Er meinte die Generation von Menschen, die 1914 lebten. Diejenigen, die noch von dieser Generation übrig sind, sind jetzt sehr alt. Einige von ihnen werden jedoch noch am Leben sein, um das Ende dieses bösen Systems zu sehen. Daher können wir sicher sein: In Kürze wird es ein plötzliches Ende aller Bosheit und aller Bosheiten durch Harmagedon geben.(Du kannst für immer im Paradies auf Erden leben, herausgegeben von Jehovas Zeugen)

Die Schlussfolgerung:

Eine Lüge ist eine Lüge. Wenn man über 100 Jahre eine Lüge lehrt, die zu 100% nicht eingetroffen ist, ist sie eine Irrlehre. Alle Menschen, die 1914 erlebt haben, sind seit Jahren tot. Auch wenn man versucht die Geschichte auszuradieren, indem man diese Irrlehre in der Neuzeit anders verkaufen will, ist und bleibt sie eine Lüge. Jehovas Zeugen sind eine Lüge, ihre Lehren sind eine Lüge, ihr Glaube ist eine Lüge.

Die Wachtturm-Organisation selbst schreibt:

„Wovon kann man sich auf der Suche nach der richtigen Religion leiten lassen? Die Encyclopædia Universalis hebt zu Recht die Wichtigkeit der Wahrheit hervor. Eine Religion, die Lügen lehrt, kann unmöglich wahr sein. Der größte Prophet, der sich jemals auf der Erde befand, sagte: „Gott ist ein GEIST, und die ihn anbeten, müssen ihn mit Geist und Wahrheit anbeten (Johannes 4:24).“ (Der Wachtturm, 01.12.1991, „Ist es gleich, welcher Religion man angehört?“)

So bleibt einem wahrheitssuchenden Menschen keine andere Wahl, als einem organisationstreuen Zeugen Jehovas zu Antworten: „Du hast nicht die Wahrheit. Du bist nicht der glücklichste Mensch auf Erden. Du wirst nicht ewig in einem irdischen Paradies leben. Du hilfst nicht mit diesen Lehren anderen Menschen. Du hast keine Liebe zu der Wahrheit, außer der Irrlehre, die man Dich „Wahrheit“ gelehrt hat.“

Doch wie sieht es mit den vielen Menschen aus, die bereits sich von falschen Lehren, Lügen und der Instrumentalisierung durch Dritte befreit haben?

Einem Zeugen Jehovas wird folgende Wahl gelassen: „Entweder du glaubst, was WIR glauben – oder du gehörst nicht mehr zur Familie!“. So sieht die „Religionsfreiheit“ von Jehovas Zeugen im Alltag aus. Millionen Menschen, die sich weltweit an dieser Ächtung und Isolation halten, zum Gunsten der Lüge und der Manipulation durch die Organisation, aufgrund der egozentrischen Belohnungslehre des ewigen Lebens die niemals eintreffen wird, zerstören sie das Leben von sich selbst und anderen.

Die Idiotie von Sekten und Kulten, insbesondere der von Jehovas Zeugen – dieser von Kindesalter instrumentalisierte Intelligenzdefekt schwersten Grades, der im 21. Jahrhundert immer noch praktiziert wird und traurige Realität ist-, wird zum geistigen Gefängnis für Millionen von Menschen!

Zusammenfassung:

Jehovas Zeugen sind das Produkt aus Glauben (Nicht-Wissen) und der Instrumentalisierung Dritter. Alle darin sind Opfer, jedes Kult-Mitglied behindert die wahre Erkenntnis des Anderen. Es wird sich gegenseitig in der religiösen Filterblase blind und ignorant gehalten. Selbst die jetzigen Führer, der selbsternannte „treue und verständige Sklave“, hat „klein“ als Sektenmitglied angefangen und wurde innerhalb der Organisation erzogen, so zu denken und die Herde zu führen. Die Organisation hat sich zu einer selbstagierenden, dritten Person entwickelt, die über alle Maßen erhaben sei und über Gott stehe. Die wahre Furcht für diese autarkischen Prozesse sind die Aussteiger, die den selbstzerstörerischen Weg beendet haben und nicht mehr Teil dieses Systems sind.

Jehovas Zeugen – Protestaktion gegen interne Praktiken

Am 26. März 2017 fand in der Breslauer Altstadt eine Kundgebung der ehemaligen Zeugen Jehovas statt. Ihr Ziel war es, Information der Gesellschaft über die schädlichen Praktiken innerhalb der Organisation, der sie angehört haben, aufzuzeigen. Es ging, unter anderem, um den Kontaktabbruch mit ehemaligen Mitgliedern der Gemeinde, das Verbot der Bluttransfusion und auch um das Verheimlichen von Straftaten durch pädophile Zeugen Jehovas innerhalb der Versammlungen.

Jehovas Zeugen – Zwei-Zeugen-Regelung offiziell auf JW Broadcasting genannt

In der aktuellen Folge von JW Broadcasting bestätigt die Wachtturm-Gesellschaft die Zwei-Zeugen-Regelung – obwohl dies immer geleugnet wurde.

Zunächst nehmen sie darauf Bezug, dass „Abtrünnige“ dieses Thema immer wieder aufgreifen und die Medien es verbreiten – stimmt.

Doch dann bestätigen sie die Regel mit der Bibel (5. Mose 19:5) und sagen wortwörtlich: „Es ist Eindeutig […] Es gibt keine rechtlichen Schritte, wenn es nur einen Zeugen gibt. Wir werden unsere biblische Position nie ändern!“

„Abtrünnige“ würden damit argumentieren, heißt es, dass Zeugen Jehovas nicht mehr die Steinigung praktizieren, warum dann die Zwei-Zeugen-Regel? Das ist nicht richtig! „Abtrünnige“ argumentieren genauso wie Herr Stewart von der Royal Commission: warum die Zwei-Zeugen-Regel in einem Fall von Kindesmissbrauch angewandt wird, während in 5. Mose 22:23-27 von einer Vergewaltigung zu lesen ist, bei der der Täter bestraft wurde, ohne das ein zweiter Zeuge die Tat bestätigt hat.

Offensichtlich handelt es sich bei dem Thema Kindesmissbrauch, um einen speziellen Fall, in der die Wachtturm-Gesellschaft versucht durch die Zwei-Zeugen-Regelung pädophile Straftäter zu schützen.

Sollte man nicht meinen dürfen, dass bei dem Kindeswohl alles getan werden sollte, um jegliches Unrecht aufzudecken und Täter ihrer Strafe zuzuführen? Die Organisation von Jehovas Zeugen, speziell die leitende Körperschaft, scheint dies anders zu sehen.

Die Zwei-Zeugen-Regelung ist das „Paradies“ für pädophile Triebtäter. Dieses niemals ändern zu wollen, spricht sicherlich Bände, wenn es um die geistige Verfassung der Organisation geht, und die geistige Verfassung der Verantwortlichen dieser menschlichen Regelung.

Um dem entgegenzuwirken, verfolgt die Wachtturm-Organisation eine äußerst fragwürdige Strategie: Ein Zeuge Jehovas, der es wagt „die Organisation“ zu kritisieren und auf Missstände hinweist oder die Gemeinschaft verlässt, wird seit 1952, auf Anordnung der geistigen Führung, gehasst, gemieden, diskriminiert und geächtet.

Nur einige wenige Auszüge aus der Literatur und den Publikationen von Jehovas Zeugen:

Wir müssen [den Ausgeschlossenen] im wahrsten Sinne hassen, das heißt, ihm mit äußerster Abneigung begegnen, ihn als abstoßend, ekelhaft, schmutzig, verachtungswürdig ansehen.(Der Wachtturm, 1. Oktober 1952, Seite 599)

Um zu hassen, was böse ist, muss ein Christ [den Ausgeschlossenen] hassen.“ (Der Wachtturm, 15. Juli 1961, Seite 420)

[…] Weißt du aber auch, wie man hasst? (Was für eine Frage! Solltest du es noch nicht wissen, die WTG wird es dir beibringen.) Diese harten Worte bringen den gottgefälligen Hass zum Ausdruck, den auch du empfinden musst, wenn du Gott gefallen möchtest. Hass ruft in uns Abscheu hervor. Etwas, was man hasst, ist einem zuwider, man ekelt sich davor, man kann es nicht ausstehen.(Der Wachtturm, 15. Januar 1975, Seite 442)

Wer also mit seinen Zweifeln so weit geht, daß er abtrünnig wird, schwingt sich zum Richter auf. Er denkt, er wisse es besser als seine Mitchristen und auch besser als der „treue und verständige Sklave“, durch den er das meiste, wenn nicht sogar alles, gelernt hat, was er über Jehova Gott und seine Vorsätze weiß.“ (Der Wachtturm, 1. November 1980, Seite 19)

Ein aufrichtiger Zeuge Jehovas, dem es nur um die biblische Wahrheit geht, muss demnach von der Wachtturm-Gesellschaft damit rechnen, dass er gehasst, gemieden, diskriminiert und geächtet wird.

Fragen wir uns: Warum hält die leitende Körperschaft an der „Zwei-Zeugen-Regelung“ fest, wenn diese es unmöglich macht, dass Kinder und Eltern einen Missbrauch in der Organisation nachweisen können? Warum reagiert die Wachtturm-Gesellschaft nicht mit Verständnis und Fürsorge – was bei diesem Thema angebracht wäre – sondern mit Hass und Vergeltung? Ist es wirklich eine Eigenschaft des heiligen Geistes, unter den „wahren Christen“ Hass zu mehren, damit aufrichtige Christen gemieden, diskriminiert und geächtet werden? Warum picken sich Jehovas Zeugen nur die „Rosinen“ der Bibeltexte heraus, betrachten dabei jedoch nicht den gesamten Kontext – ist dies Gottes Wille, oder ging nicht auch so der Teufel vor, um Jesus Christus zum Fall zu bringen? Würde Satan, der als „Lichtbringer“ und „Engel des Lichts“ bekannt ist, nicht genau so vorgehen, wie es die leitende Körperschaft tut, und wie sie es allen anderen Zeugen Jehovas empfiehlt?

Quelle: tv.JWOrg (Ab 53:00 min.)

Jehovas Zeugen – Kontaktabbruch: Die Ächtung der eigenen Kinder

Ein Interview vom regionalen Kongress 2015. Es wird als löblich dargestellt, das eigene Kind für Lapaliengründe zu ächten und den Kontakt vollständig abzubrechen. Unchristliches Verhalten wird an den Tag gelegt, entgegengesetzt den warnenden Worten des Christus. Jedes Jahr werden Jehovas Zeugen ausgeschlossen und so dem sozialen Tod überliefert durch den vollständigen Kontaktabbruch von Familienangehörigen und Freunden. Viele werden so in den Suizid geführt! Diese menschenverachtende Behandlung, die auch gegen die Menschenrechte verstößt, führen Jehovas Zeugen aufgrund der indoktrinierten Glaubensüberzeugung der leitenden Körperschaft jährlich aus.

Dokumentation: Die Ächtung der Zeugen Jehovas und ihre katastrophalen Folgen

Eine Dokumentation über Robert und Janet Bryant. Beide wuchsen als Zeugen Jehovas auf und verliebten sich ineinander. Kurze Zeit nach dem Robert Bryant sich Janet zur Frau nahm und sie heirateten, wurde er von der Gemeinde zum Ältesten ernannt. Robert war anders als andere Älteste in seiner Versammlung. Er übernahm nicht nur seine Pflichten, sondern zeigte besonderes Engagement für seine Brüder und Schwestern. Im Dienst traf Robert auf eine EX Zeugin Jehovas, die ihm erzählte, dass sie von einem Glaubensbruder vergewaltigt wurde, sie jedoch ausgeschlossen wurde, weil sie nicht um Hilfe schrie – für die Versammlung gilt sie bis heute als Ehebrecherin. Die Ereignisse spitzen sich für Robert und seinen  Glauben immer weiter zu.

Das Kontaktverbot der Wachtturm-Gesellschaft und die absurden Folgen

Das ist das Bild von meinem Vater beim Essen. Die Ältesten der Versammlung hatten ihm erlaubt, das wir ihn, obwohl ausgeschlossen, besuchen dürften. Er dürfe aber nicht mit uns gemeinsam essen. Dennoch hatte er für mich essen gemacht aber er konnte nicht mit mir und seinem Enkel an einem Tisch sitzen. Mit mir am Tisch saß nur mein 4 Jahre alter Sohn während mein Vater dort saß und wegschaute.

Warum? Weil in die Wachtturmgesellschaft vorschreibt so zu handeln.

Ich habe dieses Bild am 26. Oktober 2013 auf Facebook gepostet. Die erste Reaktion war, „Ich weiß nicht was ich sagen soll. Das nimmt mich mit. Eine schlimme Religion die alles kontrolliert.“

Minuten später kam eine Flut von Kommentaren und Likes, mit dem Hinweis das ein gutes Bild tausende Worte ersetzt.

Für alle die sich wundern, muss ich ergänzen, dass meine gesamte Familie mich seit dem Jahr 2012 ächtet, nachdem ich die Autorität der leitenden Körperschaft in Frage gestellt habe. Der wohlwollende Gedanke meiner Familie als Reaktion auf meine Zweifel war, mir zu sagen, „Ich wolle ja ein Abtrünniger sein und die Ächtung würde mich sicher wieder zu Verstand bringen.“

Nach dem Tod meiner Mutter, entschied sich mein Vater, der jetzt absolut alleine war, zu den Ältesten in seiner Versammlung zu gehen um nachzufragen ob es erlaubt wäre mich zu besuchen. Diese sagten: da ich sein Sohn bin darf er mich besuchen und in mein Haus kommen. Aber es wurde ihm untersagt über Religion zu reden oder mit mir ein gemeinsames Mahl an dem gleichen Tisch einzunehmen.

Zwei Wochen später rief ich meinen Vater an und fragte ihn, ob ich mit seinem Enkel vorbeikommen kann um ihn zu besuchen. Er stimmte zu und lud mich zum Essen ein. Doch kurz bevor er das Essen servierte, sagte er, dass er nicht mit uns am gleichen Tisch sitzen wird. Nachdem ich ihn fragte warum sagte er es „ist eine Anweisung der Organisation“.

Diese Aussage ermöglichte es mir ca. 30 Minuten mit ihm über meine Gefühle zu sprechen und ihm zu beschreiben, wie viel Leid und Schmerz die Vorschrift der Ächtung für uns alle mit sich bringt. Er hörte aus Anstand zu. Aber er hatte schon auf kognitive Dissonanz umgestellt – nichts von meinen Worten drang zu ihm vor. Genaugenommen machten meine, in diesem Zusammenhang vorgebrachten Argumente, ihm mehr Mut noch strenger den Vorgaben zu folgen. Aber dies wusste ich in diesem Moment noch nicht.

Nach meinen Aussagen, servierte mein Vater ein schmackhaftes Essen für mich und meinen Sohn. Dann entschied er sich, allein in einer Ecke in der Küche zu sitzen und zu essen – uns den Rücken zugewandt. Ich war sprachlos und versuchte zu verstehen, was in seinem Kopf vorging. Das war der Moment, in dem mir klar wurde, dass ich dies fotografieren musste.

Während des Essens überkam mich tiefe Traurigkeit. Aber so schlecht ich mich auch fühlte, mich überkam tiefer Schmerz für meinen Vater. Es muss für ihn noch viel schlimmer gewesen sein. Er ist ein Mann von 80 Jahren und denkt, dass er für seinen Gott handelt. Er denkt, dass er das, was er intuitiv als falsch betrachtet tuen muss, um loyal zur „Organisation Gottes“ zu halten.

Wie auch immer, damit ist die Geschichte noch nicht vorbei. Mein Sohn wächst heran und beobachtet diesen Schwachsinn. Kann die Gesellschaft so blind sein und den Schaden den sie durch Ihre schädliche Ächtungs-Regelung hervorruft – nicht nur für uns Erwachsene, sondern auch für Kinder die an der Situation keine Aktie haben – zu ignorieren?

Während meiner Heimfahrt strömten Tränen über mein Gesicht. Aber ich bin nicht der Einzige der mit dieser Situation kämpfen muss. Heute gibt es Hunderte und Tausende die nicht mehr an die Lügen der Wachturmgesellschaft glauben, mit denen sie uns vergiftete. Heute kennen wir die Wahrheit über die schädlichen Regeln der Wachturmgesellschaft, welche die grundlegenden Menschenrechte von aktiven und ehemaligen Mitgliedern verletzen.

Wir können nicht länger wegschauen und all das Leid und den Schmerz ignorieren, den die Ächtung-Regelung hervorruft. Ich weiß, ich kann es nicht!

Diese extreme Form der Ächtung ist unmenschlich! Diese grausame und unrechtmäßige Strafe – die Handlungsweise einer kontrollwütigen Pseudo-Religion welche sich vor Mitgliederverlust und dem Wegfall von Spendengebern fürchtet.

Mein Ziel ist diese Regel der extremen Ächtung herauszustellen, eine Regel welche die Wachturmgesellschaft öffentlich bei Medien und öffentlichen Stellen bestreitet.

Quelle: bruderinfo.de

Das Kontaktverbot der Wachtturm-Gesellschaft und die absurden Folgen

An die leitende Körperschaft

Wahrheiten jetzt! ist dankbar dafür, dass die Wachtturm-Gesellschaft der Website so viel Aufmerksamkeit gibt. Die Themen auf dieser Website müssen die Wachtturm-Gesellschaft so sehr stören, dass sie alles daran setzen den Betreiber in Gerichtsprozesse zu ziehen um ihm hohe Geldstrafen (bis zu 250.000€) oder ersatzweise 6 Monate Haft anzudrohen. Liebe leitende Körperschaft, D. H. Splane, A. Morris III., D. M. Sanderson, G. W. Jackson, M. S. Lett. S. F. Herd, G. Lösch und G. H. Pierce:

Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, nur die Lüge braucht Gesetzesschutz!

Erwartet Gott und Jesus das von euch? Hätte Jesus so gehandelt? Ihr sagt von euch selbst das ihr vom "Geist geleitet" seid. Ihr sagt selbst das ihr geistgesalbte Christen seid. Ihr sagt selbst das die Bibel über allem steht. Warum macht ihr euch dann selbst, durch Gerichtsprozesse lächerlich? Warum versucht ihr erneut zu richten? Warum wollt ihr nicht in die Fußstapfen Jesu treten, der so mild gesinnt war?

"Nun hatte Simon Petrus ein Schwert und zog es und schlug nach dem Knecht des Hohenpriesters und hieb ihm sein rechtes Ohr ab. Und der Knecht hieß Malchus. Da sprach Jesus zu Petrus: Steck das Schwert in die Scheide! Soll ich den Kelch nicht trinken, den mir der Vater gegeben hat?" (Johannes 18:10, 11)

Da ihr euch offensichtlich auf dem Weg der Finsternis befindet, wünscht euch Wahrheiten jetzt! sehr baldig, Jesus anzuerkennen und ihm nachzufolgen, um dem Willen des Vaters zu tun!