Jehovas Zeugen – Kindesmissbrauch: Der Fall „Candace Conti“

Die Zeugen Jehovas leben in der strengen Doktrin, die von der Wachtturm-Gesellschaft vorgegeben wird. Das interne Disziplinar-Verfahren fordert eine „Zwei-Zeugen-Regelung“ bei Missbrauchsvorwürfen. Durch Ausschluss und Isolation wurden in der Vergangenheit das Leben von ehemaligen Zeugen Jehovas, sowie aktiven Mitgliedern, nachweislich zerstört. Der Fall „Candace Conti“ dokumentiert die perfide Ächtungs-Politik. Vorschläge für den Schutz für Minderjährige und Kinder, um sie vor dem Fall des Kindesmissbrauchs zu schützen, werden von der Führung abgelehnt. Dieser 35 Millionen US-Dollar schwere Fall ging um die Welt und wird auf lange Zeit durch vorhandene Beweiskraft bestätigen, dass die Wachtturm-Organisation und deren Führungsspitze, die leitende Körperschaft, maßgeblich durch interne Praktiken es versäumt, Kinder vor Missbrauch zu bewahren.

von |September 15th, 2019|2019|0 Kommentare

Jehovas Zeugen – Montana, neue News zum dem Urteil von 35 Millionen US-Dollar aufgrund des Kindesmissbrauchs

Während es in den letzten zehn Jahren Dutzende von Behauptungen über sexuellen Kindesmissbrauch gab, sagen Experten, dass die Doktrin der Wachtturm-Gesellschaft es den Opfern immer noch schwer mache, sich zu äußern und zu den Behörden zu gehen.

Laut der Entscheidung der Jury, wonach die Zeugen Jehovas einer Frau 35 Millionen US-Dollar zahlen müssen, weil die Organisation den sexuellen Missbrauch ihrer Kindheit vertuscht hat, wird die religiöse Organisation in der Öffentlichkeit nur selten ins Rampenlicht gerückt.

Die Strafe jedoch, die in Montana verhängt wurde, kam von einer 21-jährige Frau, die der nationalen Organisation der Zeugen Jehovas vorwarf, dass lokale Älteste angewiesen wurden, ihren Vergewaltiger, einen Verwandten, nicht den Behörden zu melden. Der Fall war nur einer von Dutzenden, die im letzten Jahrzehnt landesweit eingereicht wurden, weil die Zeugen Jehovas den sexuellen Missbrauch von Kindern versucht haben zu vertuschen.

Viele der aufgetauchten Anschuldigungen ähneln der Fälle wie in der katholische Kirche. Solche Anschuldigungen in der Gemeinschaft der Zeugen Jehovas vor einem Ältestenrat vorzubringen, bringe jedoch eine Reihe zusätzlicher Herausforderungen mit sich, sagen Religionswissenschaftler.

In Bezug auf die Meldung von Beschwerden, Fehlverhalten oder Missbrauch spricht man von der Zwei-Zeugen-Regel. Wenn ich beispielsweise missbraucht würde, würde ich einen weiteren Zeugen brauchen, um dies zu bekräftigen. Aus diesem Grund ist es sehr schwierig, Belege für jede Art von Missbrauchsbeschwerde zu erhalten.“

– Mathew Schmalz, außerordentlicher Professor für Religionswissenschaft am College of the Holy Cross in Worcester, Massachusetts

Die Angst, aus der engen Gemeinschaft ausgegrenzt zu werden, hindert die Mitglieder jedoch daran, sich zu äußern und örtliche Behörden aufzusuchen oder es der Polizei zu melden, insbesondere im Falle des Ausschlusses und der damit verbundenen Sanktionen. Dies ist nicht nur ein Eingriff in die Privatsphäre, sondern eine gezielte Kampagne der Isolation.

Es gibt sehr strenge interne Methoden der Disziplin bei Jehovas Zeugen, und ich kenne Jehovas Zeugen, die gemieden oder als ausgeschlossen bezeichnet wurden, und dies ist eine unglaublich schmerzhafte Erfahrung.“

– Mathew Schmalz, außerordentlicher Professor für Religionswissenschaft am College of the Holy Cross in Worcester, Massachusetts

Experten sagen, dass die Zeugen Jehovas eine missverstandene und sehr geschlossene Gruppe sind, obwohl einige Berühmtheiten zu ihren Reihen zählen – darunter beispielsweise Serena Williams.

Die in New York ansässige Religion ist vielleicht am besten dafür bekannt, ihre Überzeugungen von Haus zu Haus zu predigen. Sie hat weltweit fast 8,5 Millionen Mitglieder – weit weniger als die mehr als 1,2 Milliarden Katholiken auf der Welt – und im Gegensatz zum Katholizismus, wo es den Bischöfen oft gut geht, sind die prominenten Persönlichkeiten, d.h. die Führer der Zeugen Jehovas, meist in der Öffentlichkeit außerhalb der Gemeinschaft nicht bekannt.

Sie sind eine exzentrische Gruppe in dem Sinne, dass sie sich vom öffentlichen Leben trennen.“

– Mark Silk, Professor und Direktor des Greenberg-Zentrums für das Studium der Religion im öffentlichen Leben am Trinity College in Hartford, Conn

Alle diese Grundsätze und ihre sektenhaften Überzeugungen beruhen auf einer strengen, oft wörtlichen Auslegung der Bibel und der Überzeugung, dass die Organisation der Zeugen Jehovas „Gottes Organisation auf Erden“ ist.

Unabhängig von ihrem Glauben oder ihrer Art der inneren Disziplin haben sie eine biblische Rechtfertigung dafür.“

– Mathew Schmalz, außerordentlicher Professor für Religionswissenschaft am College of the Holy Cross in Worcester, Massachusetts

Entsprechend ihrer Vorliebe für Privatsphäre gab die Organisation nach dem Urteil eine kurze, nicht unterzeichnete Erklärung ab, so die Associated Press.

Jehovas Zeugen verabscheuen Kindesmisshandlung und bemühen sich, Kinder vor solchen Handlungen zu schützen. Der Wachtturm strebt eine Überprüfung der Berufung an.“

Stellungnahme des Amtes für öffentliche Information am Welthauptquartier der Zeugen Jehovas

 

Zusammenfassung und Konsequenz

Das Urteil im September 2018 gegen die Organisation der Zeugen Jehovas wurde in der Höhe von 35 Millionen USD festgesetzt. Der Organisation und den Ältesten der Versammlung im US Bundesstaat Montana, wusste vom Missbrauch einer 15-jährigen und haben nichts unternommen um andere Kinder dieser Versammlung zu schützen. Das öffnete dem Täter die Chance zum Serien-Täter zu werden und er missbrauchte zunächst den Cousin und im Anschluss vergewaltigte er die 4-jährige Cousine des ersten Opfers.

Dies ist die höchste jemals ausgesprochene Einzelstrafe in den gesamten USA. Die beiden Urteile wurden in einer Gerichtsverhandlung ausgesprochen und die Jury einigte sich innerhalb weniger Minuten und befanden die Jehovas Zeugen für schuldig.

Der Richter begründete die außergewöhnliche Höhe der Strafe mit der hartnäckigen Weigerung dieser Organisation, für den Schutz Minderjähriger etwas zu unternehmen und setzte damit einen unglaublichen Präzedenzfall, der auf die unzähligen laufenden Verfahren im Fall sexuellen Missbrauchs Minderjähriger durch die Beauftragten der Wachtturm Gesellschaft, maßgebende und weitreichende Auswirkungen haben wird.

Die Wachtturm-Gesellschaft hat Berufung gegen das Urteil eingelegt. Der Richter wird eine öffentliche Befragung durchführen, die im TV übertragen wird. Darin wird er ebenfalls die Ältesten der Versammlung befragen, als auch führende Mitglieder des Zweigbüros aus den USA.

Für wahre Christen steht bereits fest:

Geht aus ihr hinaus, mein Volk, wenn ihr nicht mit ihr teilhaben wollt an ihren Sünden und wenn ihr nicht von einem Teil ihrer Plagen getroffen werden wollt. Denn ihre Sünden haben sich aufgehäuft bis zum Himmel und Gott hat sich ihre Verbrechen in Erinnerung gerufen. Zahlt ihr heim, was sie anderen angetan hat, ja, zahlt ihr das, was sie getan hat, doppelt zurück.“

– Offb. 18:4 – NWÜ, herausgegeben von Jehovas Zeugen

 

von |September 13th, 2019|2019|0 Kommentare

Jehovas Zeugen – Ausstieg vor laufender Kamera

Kein Sex vor der Ehe, keine Geburtstage, kein Weihnachten – Könntest du dir das vorstellen? So sieht die Lebensrealität der Zeugen Jehovas aus, einer umstrittenen christlichen Glaubensgemeinschaft, die in Deutschland nach eigenen Angaben etwa 165.000 Mitglieder hat – und von vielen als Sekte eingestuft wird. Besonders bekannt sind die Zeugen Jehovas für ihre extrem strengen Regeln. Bluttransfusionen sind zum Beispiel nicht erlaubt, selbst, wenn sie lebensnotwendig wären. Und wer sich dazu entscheidet, die Glaubensgemeinschaft zu verlassen, wird deshalb von Freunden und selbst Familienmitgliedern ausgestoßen.

Wie sich das anfühlt, erzählt der 26-jährige Jonathan in der neuen Folge “follow me.reports”. Jonathan wurde in die Zeugen Jehovas hineingeboren und war bis zu unserem Dreh offiziell auch noch Mitglied der Gemeinschaft. Seit längerer Zeit schon spielt er mit dem Gedanken, die Zeugen Jehovas zu verlassen – jetzt hat er sich dazu entschieden, diesen schwierigen Schritt zu gehen und damit auch die harten Konsequenzen in Kauf zu nehmen. Aminata begleitet ihn dabei und will herausfinden: Wie sieht der Alltag eines Zeugen Jehovas aus? Und was hat Jonathan letztlich dazu motiviert, sich von der Gruppe zu distanzieren? Auch eure Fragen hat Aminata natürlich wie immer mit dabei!

Zusammen mit Aminata schreibt Jonathan einen Brief an die Gemeinschaft in seiner Heimatstadt, in dem er die Gründe für seinen Austritt aufzählt. Er erzählt ihr dabei, wie er schon vor zwei Jahren anfing, die Glaubenssätze der Zeugen Jehovas in Frage zu stellen. Unterstützung oder Verständnis aus der Gemeinschaft bekam er damals nicht. Als er aufgrund von schweren Depressionen in eine psychologische Klinik eingewiesen wird, kommt ihn niemand von seinen angeblichen Freunden aus der Glaubensgemeinschaft besuchen. Durch ein Forum für Aussteiger, fasst er schließlich den Entschluss: Er will die Zeugen Jehovas verlassen! Ob sich Jonathan dazu überwinden kann, den Brief auch einzuwerfen und welche Pläne er für die Zeit nach seinem Austritt hat? Das findet ihr in der Folge heraus.

von |September 4th, 2019|2019|0 Kommentare

Jehovas Zeugen – Ältester vergewaltigt zwei junge Mädchen über 50 Mal

Reutlingen die Schreckensnachrichten bei den Zeugen Jehovas hören nicht auf. Nachdem unlängst weltweit bekannt wurde, dass Jehovas Zeugen durch ihre interne „Zwei-Zeugen-Regelung“ pädophile Täter schützt, ist jetzt auch wieder in Deutschland ein Fall bekannt geworden und wartet auf den Urteilsspruch des Gerichts. Ein besonders schwerer Fall von Kindesmissbrauch, in der ein Ältester der Zeugen Jehovas zwei junge Mädchen über 50 Mal vergewaltigt haben soll.

Auf SWP können wir nachlesen:

Er war bei den Zeugen Jehovas im Ältestenrat und hat immer wieder Kinder und Jugendliche bei sich und seiner Frau in Reutlingen beherbergt. Von der Staatsanwaltschaft wurde dem 35-Jährigen nun vorgeworfen, dass er im Zeitraum zwischen 2013 und 2016 zwei Mädchen, zu Beginn beide 14 Jahre alt, 57 mal mit sexuellen Übergriffen belästigt hat. Dreimal soll er zudem an einem widerstandsunfähigen Mädchen schweren sexuellen Missbrauch begangen haben, wie Oberstaatsanwalt Dr. Thomas Trück am gestrigen Mittwoch vor dem Landgericht Tübingen verlas.

Der Angeklagte schwieg – und ließ nur eine Aussage vorlesen

Der Angeklagte selbst wollte keine Angaben zu den Vorwürfen machen, hatte aber zusammen mit Rechtsanwalt Achim Unden ein Schreiben verfasst, das der Verteidiger gestern vortrug. Darin gestand der 35-Jährige: Wenn eine der Jugendlichen in seiner Wohnung übernachtete, habe er sich zu ihr gelegt und sie gestreichelt. An Po, Brust und an der Scheide. Er habe auch eine Hand der Mädchen genommen und damit an seinem Penis manipuliert. In die Scheide der Mädchen eingedrungen sei er aber nicht.

Und die große Anzahl an Übergriffen? „Mehr als 50 Mal kommt mir viel zu hoch vor, ich glaube eher, dass es zehn bis 15 Mal war“, lies der Angeklagte in seiner schriftlichen Stellungnahme verlauten.

Dem Mann tue sein Verhalten „sehr leid“, und ja, er habe das „Näheverhältnis ausgenutzt“, gab er zu. Nachdem sich die beiden Mädchen per Chat über ihre Erlebnisse ausgetauscht hatten, sind sie beide zur Polizei gegangen und haben dort über ihre Erlebnisse berichtet. Nach der Aussage der Kriminalhauptkommissarin hätten sie die Übergriffe beide „im Schlaf oder Halbschlaf“ erlebt und sich nach diesen Nächten jeweils gefragt, ob all das nur ein böser Traum gewesen sei.

Beide Opfer dachten, sie hätten die Übergriffe nur geträumt

„Sie hatten beide das Gefühl, dass sie die Geschehnisse nur geträumt hatten“, so die Kommissarin. „Als sie sich dann aber gegenseitig das Erlebte erzählt hatten, waren sie sich sicher, dass all das kein Traum war.“ Ob das für sie als Sachbearbeiterin plausibel geklungen hatte, wollte Richter Ulrich Polachowski wissen. „Ich hatte keinen Grund, den Mädchen nicht zu glauben“, lautete die Antwort. Einmal sei das eine Mädchen auch aufgewacht, während der Mann die sexuellen Handlungen an ihr vorgenommen hatte, sie habe sich aber weiterhin schlafend gestellt. Andere Male, so berichteten die Mädchen, seien sie „wach, aber nicht hellwach gewesen“. Als Folge seiner Taten, wurde der 35-Jährige vom Ältestenrat der Zeugen Jehovas ausgeschlossen – anscheinend ohne dass der genaue Grund erwähnt wurde. „Die anderen Zeugen Jehovas wussten, dass irgendwas vorgefallen war, aber nicht was“, so die Kriminalhauptkommissarin.

In den Jahren 2013 und 2014 sowie 2016 habe eines der Mädchen so gut wie jedes zweite Wochenende bei dem Angeklagten und seiner Frau verbracht – und zwar, um zusammen mit dem Angeklagten oder auch mit anderen Zeugen den „Haus-zu-Haus-Dienst“ für die Mitgliederwerbung zu leisten. Die Jugendliche war sich sicher, dass der Angeklagte in jeder Nacht zu ihr gekommen sei. Die Kommissarin hatte bei der Befragung des Mädchens dann hochgerechnet: „Das muss ja mindestens 50 Mal geschehen sein.“ Das Opfer habe diese Zahl bestätigt.

Für Rechtsanwalt Unden war das Anlass genug, um nachzuhaken: „Warum haben sie nicht ergebnisoffen gefragt, ohne eine Zahl vorzugeben“, fragte der Verteidiger. Die Zeugin zeigte sich überzeugt, dass sie dann keine konkrete Zahl zu hören bekommen hätte.

Geeinigt haben sich die Vertreterin der Nebenklage und der Angeklagte auf einen Schmerzensgeldbetrag von 5000 Euro an eines der Mädchen. Am gestrigen Mittwoch wurden nachmittags die beiden Opfer vernommen, allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Am Freitag wird voraussichtlich plädiert und auch ein Urteil gesprochen.

–  Quelle: swp.de | Norbert Leister 

Kindesmissbrauch, JW.ORG, Jehovas Zeugen, Zeugen Jehovas, Älteste

Wenn Jehova seine eigenen Ältesten nicht stoppen kann Kinder zu vergewaltigen, was lässt dich annehmen, dass er sich um dich sorgt?

Jehovas Zeugen geben zu bekennen, dass unter ihnen „wahre Christen“ seien, die von Jehova selbst durch Christus in die Organisation berufen worden sind. Insbesondere bei Ältesten handelt es sich um einen besonders schweren Fall: Die Mitglieder vertrauen diesen Versammlungs-Anführern blind. In der offiziellen Lehre heißt es, dass Älteste durch heiligen Geist in ihrem Amt berufen worden sind. Ebenfalls sind es die Älteste der Versammlung sowie Selters, der Hauptsitz der Zeugen Jehovas in Deutschland, die ihre Zustimmung bei der Ernennung eines neuen Ältesten geben müssen.

Das Perfide – jeder Ältester genießt einen absoluten „Vertrauensanspruch“, da jeder der Mitglieder davon ausgeht, der heilige Geist, und damit Gott persönlich, führe diesen Zeugen Jehovas in seiner Tätigkeit als Versammlungshaupt. Dass die Gemeinde nicht davon in Kenntnis gesetzt wird, dass ein Ältester über 57 Mal zwei Mädchen vergewaltigt hat, bezeugt die fehlende Menschlichkeit und christliche Nächstenliebe auf absolutem Gebiet. Die Wachtturm-Organisation verhält sich eindeutig nicht wie die „wahre Organisation Jehovas“, sondern wie „Babylon, die Hure“, von denen sie selbst lehren, sich frei gemacht zu haben.

Fragen an Jehovas Zeugen: Hat der heilige Geist einen Fehler gemacht? Wird die Versammlung und ihre Ältesten, sowie Selters, nicht auch selbst – gemäß Lehre – durch heiligen Geist in ihren Entscheidungen geleitet? Wieso verhindert es der heilige Geist nicht, dass Älteste in der Versammlung Kinder und Jugendliche vergewaltigen? Wenn Christus das Haupt jeder Zeugen Jehovas Versammlung ist, wieso schaut er weg und reinigt die Gemeinde nicht, bevor es zu solch einer Tat im besonders schweren Fall kommt?

Die Bibel lehrt unmissverständlich:

Geht aus ihr hinaus, mein Volk, wenn ihr nicht mit ihr teilhaben wollt an ihren Sünden und wenn ihr nicht von einem Teil ihrer Plagen getroffen werden wollt. Denn ihre Sünden haben sich aufgehäuft bis zum Himmel und Gott hat sich ihre Verbrechen in Erinnerung gerufen. Zahlt ihr heim, was sie anderen angetan hat, ja, zahlt ihr das, was sie getan hat, doppelt zurück.“

– Offb. 18:4 – NWÜ, herausgegeben von Jehovas Zeugen

Jehovas Zeugen – Die Instrumentalisierung der Lüge

Auf der Suche nach der Wahrheit befindet sich jedes Individuum in einem Prozess aus Lernen und Glauben. In der Fülle der Informationen, die heute auf uns hereinströmen mögen, ist es schwierig den Überblick über all dessen zu bewahren und den „roten Faden“ zu sehen. Welche Orientierungspunkte bedienen wir uns, um die richtigen Fragen zu stellen, kritische Zweifel umzusetzen sowie zwischen Wahrheit und Lüge zu unterscheiden?

JW.ORG, ManipulationDas wohl größte Drama auf diesem Planten ist, dass hochgradig manipulierte Menschen ihre Manipulierer verteidigen, weil sie selber die Wahrheit für Manipulation halten.

Alles, was der Mensch lernt, hat dieser im Laufe seines Lebens meist ungeprüft von Dritten aufgenommen. Jede dieser Erkenntnisse sind damit oftmals eine Zusammenlegung von Glauben, Vorurteilen und der Überzeugung von Dritten.

Es ist schwierig alle Erkenntnisse, die uns als Mensch sowie unserer Überzeugung ausmachen, vollständig zu hinterfragen. Wahrscheinlich würden wir auch an einem Punkt angelangen, in der wir diesen Zustand des geglaubten Wissens als Faktum ansehen müssen, obwohl es dafür eigentlich keine wirklichen Belege gibt. Wir stellen fest, dass alles, was „die Welt im innersten Zusammenhält“ auf eine Überzeugung aufbaut, die von bloßer Annahme, von Glauben, geprägt ist, nicht von Wissen und Faktum.

In dem wir uns selbst eine „Wohlfühlbasis“ ausbauen, zum Schutze unserer Selbst und der eigenen Psyche, vermag es als eine Zerreißprobe bis auf das tiefste Mark zu erscheinen, alles zu Hinterfragen und mit dem nötigen, gesunden Zweifelsauge zu betrachten.

Dennoch sollte dieser Weg als lohnenswert angesehen werden, sofern wir die innere Stärke bekunden und für uns selbst behaupten zu wollen, wir haben alles geprüft und lieben die Wahrheit, deren Weg wir mit unseren Fußstapfen folgen und eine Spur für unsere Nachwelt hinterlassen. Insbesondere ist diese Lebenseinstellung wichtig, wenn es um religiös motivierte Menschen geht, die es als Hoheitsaufgabe betrachten, ihrer Überzeugung Ausdruck zu verleihen, da auch ihr persönliches Gottesbild und deren „Wahrheit“ der Gegenstand gegenwärtiger Versuchung ist und auch dieses an die erste Stelle ihres Lebens zu stellen.

Durch das interne Leben als Zeuge Jehovas, der sich in einer Organisation befindet, die selbst von sich behauptet „das Werkzeug Gottes“ zu sein, sie ja selbst in internen Publikationen sogar als „Mutter“ eines jeden „wahren Christen“ bezeichnet wurde, ist es um so wichtiger, die Lehren auf einen Prüfstand zu stellen. Doch woran kann man „wahre Lehre“ von „falscher Lehre“ unterscheiden? Welches Fundament setzen wir als Maßstab ein? Der Interpretationsspielraum mag weit gemessen sein, deshalb ist es gut, bei elementaren Dingen anzufangen, Dinge die jeder selbst, egal welchen Glaubens- oder Wissensstandes, prüfen kann.

Eine Lehre, die sich selbst – ohne ein menschliches Dazutun – entkräftet, ist in jeder Hinsicht elementar, für sich stehend und bezeugt ihre eigene Falschheit. So könnten viele Lehren sicherlich angeführt werden, die diese Eigenschaften aufweisen, insbesondere in den Publikationen von Jehovas Zeugen.

Doch wenn das Glaubens-Fundament, dass auf alles aufbaut, sich selbst als unwahr kristallisiert, gibt es keinen Interpretationsspielraum mehr für alle weiteren Lehren, die ebenfalls auf eben dieses aufbauen.

1914, falsche Lehre, GenerationAfter drawing attention to the many things that have marked the period from 1914 onward, Jesus said: „This generation will by no means pass away until all these things (including the end of this system) occur.“ (Matthew 24:34, 14) Wich generation did Jesus mean? He meant the generation of people who were living in 1914. Those persons yet remaining of that generation are now very old. However, some of them will still be alive to see the end of this wicked system. so of this we can be certain: Shortly now there will be a sudden end to all wickedness and wicked people at Armageddon.(You can live forever in Paradise on Earth, edited by Jehovah’s Witnesses)

Übersetzung aus dem Englischen:

„Nachdem Jesus auf die vielen Dinge aufmerksam gemacht hatte, die die Zeit ab 1914 geprägt haben, sagte er: „Diese Generation wird auf keinen Fall vergehen, bis all diese Dinge (einschließlich des Endes dieses Systems) geschehen.“ (Matthäus 24:34, 14) Welche Generation meinte Jesus? Er meinte die Generation von Menschen, die 1914 lebten. Diejenigen, die noch von dieser Generation übrig sind, sind jetzt sehr alt. Einige von ihnen werden jedoch noch am Leben sein, um das Ende dieses bösen Systems zu sehen. Daher können wir sicher sein: In Kürze wird es ein plötzliches Ende aller Bosheit und aller Bosheiten durch Harmagedon geben.(Du kannst für immer im Paradies auf Erden leben, herausgegeben von Jehovas Zeugen)

Die Schlussfolgerung:

Eine Lüge ist eine Lüge. Wenn man über 100 Jahre eine Lüge lehrt, die zu 100% nicht eingetroffen ist, ist sie eine Irrlehre. Alle Menschen, die 1914 erlebt haben, sind seit Jahren tot. Auch wenn man versucht die Geschichte auszuradieren, indem man diese Irrlehre in der Neuzeit anders verkaufen will, ist und bleibt sie eine Lüge. Jehovas Zeugen sind eine Lüge, ihre Lehren sind eine Lüge, ihr Glaube ist eine Lüge.

Die Wachtturm-Organisation selbst schreibt:

„Wovon kann man sich auf der Suche nach der richtigen Religion leiten lassen? Die Encyclopædia Universalis hebt zu Recht die Wichtigkeit der Wahrheit hervor. Eine Religion, die Lügen lehrt, kann unmöglich wahr sein. Der größte Prophet, der sich jemals auf der Erde befand, sagte: „Gott ist ein GEIST, und die ihn anbeten, müssen ihn mit Geist und Wahrheit anbeten (Johannes 4:24).“ (Der Wachtturm, 01.12.1991, „Ist es gleich, welcher Religion man angehört?“)

So bleibt einem wahrheitssuchenden Menschen keine andere Wahl, als einem organisationstreuen Zeugen Jehovas zu Antworten: „Du hast nicht die Wahrheit. Du bist nicht der glücklichste Mensch auf Erden. Du wirst nicht ewig in einem irdischen Paradies leben. Du hilfst nicht mit diesen Lehren anderen Menschen. Du hast keine Liebe zu der Wahrheit, außer der Irrlehre, die man Dich „Wahrheit“ gelehrt hat.“

Doch wie sieht es mit den vielen Menschen aus, die bereits sich von falschen Lehren, Lügen und der Instrumentalisierung durch Dritte befreit haben?

Einem Zeugen Jehovas wird folgende Wahl gelassen: „Entweder du glaubst, was WIR glauben – oder du gehörst nicht mehr zur Familie!“. So sieht die „Religionsfreiheit“ von Jehovas Zeugen im Alltag aus. Millionen Menschen, die sich weltweit an dieser Ächtung und Isolation halten, zum Gunsten der Lüge und der Manipulation durch die Organisation, aufgrund der egozentrischen Belohnungslehre des ewigen Lebens die niemals eintreffen wird, zerstören sie das Leben von sich selbst und anderen.

Die Idiotie von Sekten und Kulten, insbesondere der von Jehovas Zeugen – dieser von Kindesalter instrumentalisierte Intelligenzdefekt schwersten Grades, der im 21. Jahrhundert immer noch praktiziert wird und traurige Realität ist-, wird zum geistigen Gefängnis für Millionen von Menschen!

Zusammenfassung:

Jehovas Zeugen sind das Produkt aus Glauben (Nicht-Wissen) und der Instrumentalisierung Dritter. Alle darin sind Opfer, jedes Kult-Mitglied behindert die wahre Erkenntnis des Anderen. Es wird sich gegenseitig in der religiösen Filterblase blind und ignorant gehalten. Selbst die jetzigen Führer, der selbsternannte „treue und verständige Sklave“, hat „klein“ als Sektenmitglied angefangen und wurde innerhalb der Organisation erzogen, so zu denken und die Herde zu führen. Die Organisation hat sich zu einer selbstagierenden, dritten Person entwickelt, die über alle Maßen erhaben sei und über Gott stehe. Die wahre Furcht für diese autarkischen Prozesse sind die Aussteiger, die den selbstzerstörerischen Weg beendet haben und nicht mehr Teil dieses Systems sind.

Jehovas Zeugen – Halbjährig wurden 17 Versammlungen geschlossen

Jehovas Zeugen verbreiten durch das sogenannte Amtsblatt auf ihrer offiziellen Homepage www.jehovaszeugen.de aktuelle Berichte, Statistiken innerhalb Deutschlands. So ist insgesamt herauszulesen, dass 17 Versammlungen binnen eines halben Jahres geschlossen wurden.

Auswertung der Statistik:

  • Neugründung: 6 Versammlungen, alle fremdsprachig
  • Zusammenlegung: 8 Versammlungen wurden zu 4 Versammlungen

Damit gibt es bis Mitte des Jahres 2019 folgenden Stand:

Demnach wurden 12 Versammlungen (fremdsprachig) gegründet und 17 Versammlungen verschwinden innerhalb eines halben Jahres.

Die von Jehovas Zeugen offiziellen Statistiken belegen somit eindeutig, dass 341 Versammlungen geschlossen wurden seit dem Jahr 2006. Berechnen wir dabei einen Durchschnittswert von 75 Verkündigern innerhalb einer Versammlung, bedeutet dies, dass ganze 26.000 Zeugen Jehovas gestorben, inaktiv geworden oder/und – von der Gesamthöhe viel wahrscheinlicher – die Gemeinschaft der Wachtturm-Organisation verlassen haben. 

Zu beachten: Interessanterweise ist laut Statistik die reine Verkündigerzahl gleich geblieben. Für das Aufrechterhalten des Titels als „Körperschaft des öffentlichen Rechts“, ist es für die Zeugen Jehovas dringend erforderlich, dass ein gewisser Schnitt gehalten wird in Deutschland – deshalb werden wir vermutlich, trotz des starken Mitgliederschwunds, offiziell keine Veränderungen sehen, da die Wachtturm-Organisation so Gefahr fährt, ihren über Jahren erkämpften Titel vor Gericht wieder zu verlieren.

Für Jehovas Zeugen gilt: Wie kann es sein, dass in der sogenannten „Endzeit“ so viele Versammlungen geschlossen wurden? Wie kann es sein, dass „Gottes wahre Organisation“ – so wie es von sich selbst behauptet wird – keine Mehrung innehat? Wurde nicht vorausgesagt, sowohl biblisch als auch von Jehovas Zeugen selbst, dass das „geistige Babylon“ daran zu erkennen sei, dass es in dieser letzten Phase vor Harmagedon symbolisch „austrocknen“ wird? Ist nicht wieder einmal der deutliche Beweis erbracht, dass „Gottes Geist“ nicht mit der Wachtturm-Organisation ist und dass die schwindende Zahl an Versammlungen und Mitgliedern ein deutliches Zeichen dafür sind, dass auch JW.Org zu „Babylon, die Große“ gehört und am aussterben ist, dass sie niemals „Gottes Organisation“ gewesen war?

Wachtturm-Gesellschaft gegen Wahrheitenjetzt: Pfändung der Website

Wachtturm-Gesellschaft gegen Wahrheitenjetzt: Pfändung der Website

„Wenn Irrlehre gezwungen ist, sich im Kampf mit Wahrheit zu messen, dann findet sie ihre bevorzugte Waffe und auch ihre letzte Zuflucht in Macht. Allzu oft hat die beanspruchte Macht keine größere Daseinsberechtigung als die Irrlehre selbst.“ (Raymond Victor Franz, ehemaliges Mitglied der leitenden Körperschaft der Zeugen Jehovas)

Themengliederung:

  1. Die Wachtturm-Gesellschaft gegen Wahrheitenjetzt!
  2. Wahrheitenjetzt! Release 2017
  3. Wachtturm-Gesellschaft gegen Wahrheitenjetzt! – 250.000 Euro Strafe oder sechs Monate Haft
  4. Wachtturm-Gesellschaft gegen Wahrheitenjetzt: Zwangsvollstreckung mit Haftbefehl

Am 15. März 2019 erhielt Wahrheitenjetzt! ein weiteres Schreiben von der Wachtturm-Gesellschaft vertreten durch den Zeugen Jehovas und Rechtsanwalt Armin Pikl.

Die Zusammenfassung des Schreibens ist unter dem Artikel „Zwangsvollstreckung mit Haftbefehl“ nachzulesen. Die darin enthaltenen Informationen besagen, dass die Wachtturm-Gesellschaft forderte, eine Zwangsvollstreckung durchzuführen, darin enthalten die vollständige Pfändung (Vorpfändung, Pfändung körperlicher Sachen, Papieren, Indossament, Taschenpfändung/Kassenpfändung) sowie vollständige Einholung von Auskünften Dritter. Für eine Zahlungsvereinbarung war man nicht bereit und es wird bei einer Nichteinhaltung der Terminen und/oder Vermögensauskünften der Erlass des Haftbefehls ausgesprochen.

Wie in dem oben verlinkten Artikel ausgearbeitet, wurde bereits das Vorgehen und die Art und Weise kritisiert, auf welche unchristlichen Mittel die Wachtturm-Gesellschaft versucht Geld einzutreiben.

Doch anders wie in diesem Artikel, möchten wir auf die eigentliche Strategie der Wachtturm-Gesellschaft eingehen, und warum sie diese gewählt haben.

Das Hauptziel der Wachtturm-Gesellschaft: Die Pfändung der Website

In dem gängigen Formular über „Vermögensauskünfte“ findet sich unter der Rubrik „B. Forderungen, Guthaben und ähnliche Rechte“ unter Abschnitt 18 folgende Klausel:

Wachtturm Gesellschaft gegen Wahrheitenjetzt Pfändung der Website Vermögensauskunft Pfänden Wahrheiten jetzt! Wachtturm-Gesellschaft gegen Wahrheitenjetzt: Pfändung der Website

„Haben Sie Rechte an […] Erfindungen (Patente), Urheberrechte, Verlagsrechte, Internetdomain usw.“

Die Vermögenauskünfte sprechen unter anderem auch Internetdomains an, wie www.wahrheitenjetzt.de, die seitens des Gläubigers, in unserem Fall die Wachtturm-Gesellschaft der Zeugen Jehovas, gepfändet werden kann.

Wie ist dies überhaupt möglich?

Das Recht aus der Internet-Domain ist insofern als Lizenzrecht zu sehen und so als Vermögensrecht i.S. des § 857 ZPO pfändbar. Es greifen die Pfändungsvorschriften nach §§ 828 bis 856 ZPO zu.

Durch die Pfändung der Domain erhält der Gläubiger, in unserem Fall die Wachtturm-Gesellschaft, die Nutzungsrechte des Schuldners, das heißt: Er kann – je nach geschäftlichem Interesse – unter der Schuldner-Domain seine eigenen Inhalte im Internet veröffentlichen oder die Domain mit Werbeeinblendungen (gegen Entgelt) versehen, eine Weiterleitung auf seine eigene Domain durchführen oder diese versteigern bzw. veräußern oder – theoretisch – einfach abmelden.

Die Domainpfändung in kurzen Schritten erklärt:

  1. Ein Schuldner schuldet einem Gläubiger Geld, kann nicht oder weigert sich aber zu zahlen.
  2. Der Gläubiger verklagt den Schuldner, gewinnt und erhält ein Urteil, in dem steht, dass der Schuldner zahlen muss, auch wenn er nicht kann.
  3. Der Schuldner kann oder will trotz Urteil immer noch nicht zahlen.
  4. Der Gläubiger beantragt beim Gericht, seine Geldforderung mithilfe der Domain zu erfüllen.
  5. Das Gericht ordnet zuerst die Pfändung der Domain an und verbietet damit dem Schuldner, über die Domain zu verfügen. Er darf die Domain zwar weiter nutzen, aber nicht auf andere Personen übertragen.
  6. Der Schuldner kann oder will trotz der Pfändung nicht zahlen.
  7. Der Gläubiger beantragt, die Domain zu verwerten.
  8. Das Gericht ordnet die Verwertung der Domain an. Die Domain wird nun zur Befriedigung des Gläubigers entweder versteigert, verkauft oder auf ihn übertragen.

Ein ähnlicher Fall

Der Journalist Walter Egon Glöckle schrieb unter der Domain „zeugen-jehovas-info“ kritische Aufklärung über die Zeugen Jehovas. Viele aktive Mitglieder der Wachtturm-Gesellschaft erhielten dadurch Hintergrundinformationen und einige davon verließen die Organisation. Auf seiner aktuellen Internetdomain schreibt Herr Glöckel folgendes:

„Zeitgleich im Jahr 2004 bringen die Zeugen Jehovas in Deutschland zwei unterschiedliche Klagen gegen den Journalisten Walter Egon Glöckel ein, wohlweislich auf zwei unterschiedlichen Landgerichten. Bei einer anderen Vorgangsweise wäre selbst einem Gericht eine derartige Klagefreudigkeit ins Auge gesprungen und hätte vielleicht für die Organisation unangenehme Fragen mit sich gebracht. In einem Fall ging es um die Veröffentlichung des geheimen Anleitungsbuches für Zeugen Jehovas-Führungskräfte durch den Journalisten mit dem Titel „Gebt acht auf euch selbst und auf die ganze Herde“. Dieses wurde eins zu eins im kritischen Informationsportal von Glöckel, das damals unter der Domain zeugen-jehovas.info lief, veröffentlicht. Dieses Portal entwickelte sich über die Jahre zu einer Drehscheibe für kritischen Informationsaustausch über die Organisation, dessen Inhalte sowohl von interessierten Menschen, von Sektenaussteigern und, was noch viel bedeutender ist, auch von aktiven Mitgliedern der Zeugen Jehovas regelmäßig aufgesucht wurde. Wenn schon nicht die Reportagen des Journalisten gerichtlich anfechtbar sind, dann soll doch wenigstens die Plattform verschwinden – so oder inhaltlich ähnlich dürfte der Ansatz der Organisation gelautet haben […]“

Weiter wird auf der Website berichtet:

„Am 11.1.2006 schaffte es Pikl dann doch, und die Organisation übernahm die Domain des Journalisten. Am 19.1.2006 traf, man sehe und staune, vom vorsitzenden Richter des Oberlandesgerichts Koblenz ein Brief beim RA des Journalisten, Klaus Walkerling ein. In diesem ist unter anderem wie folgt zu lesen:

In Sachen Glöckel ./. Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas in Deutschland e.V. hat der Senat die Sache nach § 522 ZPO beraten. Der Fall ist in mehrfacher Hinsicht problematisch gelagert und soll mündlich verhandelt werden. Der Senat hat versucht, die hier streitige Internetseite „zeugen-jehovas.info“ aufzurufen. Dabei gelangte er nicht auf eine Internetseite des Beklagten, sondern auf eine der Klägerin. Weitere Recherchen führten zur Internetseite „muenchnernotizen.info“ (Anm. nun DER GLÖCKEL), in der es heißt, „Die Domain wurde am 11.1. dekonnektiert und auf die Zeugen Jehovas als Domaininhaber eingetragen.

Der Zeugen Jehovas Anwalt Armin Pikl hatte es damals geschafft, die Internet-Domain von Herrn Glöckel erfolgreich zu pfänden. Damit einhergehend auch das indirekte Löschen sämtlicher Aufklärung über Jehovas Zeugen. Dies kann jeder selbst prüfen. Wer versucht die Domain „zeugen-jehovas.info“ aufzurufen, wird automatisch weitergeleitet an die neue Domain „jehovaszeugen.de“, die offizielle Website von Jehovas Zeugen aus Deutschland, vertrieben und administriert aus Selters, am Steinfels 1. (Siehe dazu: https://www.jehovaszeugen.de/Impressum.5.0.html)

Der aktuelle Verlauf bei dem Gerichtsvollzieher

Aufgrund des Schreibens der Wachtturm-Gesellschaft, durch Armin Pikl, wurde der Websitenbetreiber und Aufklärer dem Gerichtsvollzieher vorgeladen. Dieser Termin fand am 18.04.2019 um 14:20 statt. Aufgrund des Wissens um die Strategie der Wachtturm-Gesellschaft, die Website pfänden zu wollen, sofern man der Forderung nicht nachkomme, entschied man sich die Kosten vollstens zu bezahlen. Siehe als Beleg die Quittung vom Gerichtsvollzieher:

Quittung des Gerichtsvollziehers, die Summe von 1091,58 Euro wurde beglichen

Quittung des Gerichtsvollziehers, die Summe von 1091,58 Euro wurde beglichen

 

Wieso dürfen wir behaupten, dass die Wachtturm-Gesellschaft durch Armin Pikl genau diese Vorgehensweise gehen würde, die Website verpfänden zu wollen? Dies geht aus der Art und Weise ihrer ausgefüllten Dokumente einher.

Man zwang den Websitenbetreiber zu diesem Termin zu erscheinen, und setzte Nachdruck durch einen Haftbefehl bei Nichterscheinen. Außerdem zwang man ebenfalls so, die „Vermögensauskunft“ abzugeben. Die Wachtturm-Gesellschaft wies ausdrücklich an, dass sie nicht bereit sind, die Schulden durch Ratenzahlung begleichen zu lassen. In der Hoffnung, dass der Wahrheitenjetzt! die gesamte Summe nicht zahlen könne, hätte so die Wachtturm-Gesellschaft, gleichwie im Fall bei Herrn Glöckel, die Pfändung der Website beantragt, die gemäß aktuell geltenden Recht als Vermögensrecht gemäß § 857 ZPO zu sehen ist.

Ebenfalls geht aus der Kostenaufstellung einher, dass die Wachtturm-Gesellschaft bereits DENIC eG als Drittschuldner eingestuft hatte, die in den gesamten Schulden mit aufgeführt sind. Die DENIC eG ist eine eingetragene Genossenschaft mit Sitz in Frankfurt am Main. Ihre Aufgaben sind der Betrieb und die Verwaltung der Top-Level-Domain .de sowie alle damit einhergehenden Aktivitäten. Die DENIC eG als Drittschuldner zu verklagen, ist immer der erste Schritt, wenn man beabsichtigt, später eine .de-Domain zu pfänden und damit vollständig übernehmen zu wollen.

So wurde seitens Wahrheitenjetzt! die Vermögensauskunft bei dem Gerichtsvollzieher nicht ausgefüllt und die vollständige Summe in bar beglichen.

Hilfestellung für Armin Pikl, dem Zeugen Jehovas und Rechtsanwalt der Wachtturm-Gesellschaft

Wie auf der aktuellen Website „medien.dergloeckel.eu“ vom Journalist Herrn Walter Egon Glöckel ebenfalls nachzulesen ist, gelang Armin Pikl einen sogenannten, in sarkastisch geprägter Form, „Genie-Streich“. Aus den Dokumenten geht hervor, dass vor erfolgreicher Pfändung diesem ein peinlicher Fehler unterlaufen ist. Herr Glöckel schreibt selbst:

“ […] Der Prozessverlauf: Ein Hin und Her. Dann folgte Stille, lang anhaltende Stille und kein Urteil im Berufungsverfahren der Causa zeugen-jehovas.info. Bis dem Anwalt der Organisation, dem bekennenden Zeugen Jehovas, Armin Pikl, das juristische Meisterstück gelang, die eigene Domain jehovas-zeugen.info anstelle der betreffenden, zeugen-jehovas.info, zu pfänden. Die Pfändung resultierte aus der Verweigerung Glöckel´s, Anwalt Pikl den Kostenersatz aus dem Prozeß um das geheime Anleitungsbuch für Führungskräfte [Ältesenbuch] zu erstatten. […] „

Wir möchten in diesem Artikel Herrn Armin Pikl deshalb etwas Hilfestellung anbieten und damit unter die Arme greifen. Das zweite Mal versuchte man bereits, diese Website – mit all ihrem Inhalt – aus dem Internet zu bekommen. Sollte es Armin Pikl in Zukunft durch Hintertüren gelingen, diese Website zu pfänden, möchten wir ausdrücklich noch einmal die genaue Bezeichung(URL) benennen: www.wahrheitenjetzt.de (kurz: „WJ“)

Zugegeben, diese Website ist ebenfalls leicht mit der offiziellen Website „www.jw.org“ zu verwechseln. Während „JW“ als neuzeitliches, goldenes Kalb versucht, immer mehr Menschen in Babylon zu führen, gelinkt es „WJ“ den Ausweg aus Babylon für Millionen aufzuzeigen. Sollte es demnach in Zukunft zum Versuch einer Pfändung kommen, damit die wertvollen Inhalte nicht mehr Zeugen Jehovas zugänglich gemacht werden können, bitten wir Herrn Armin Pikl noch einmal genaustens die URL zu überprüfen. Es wäre doch sehr schade, wenn der hausinterne Anwalt der Zeugen Jehovas die eigene Website mal wieder verpfändet! Doch diese Frage sei am Ende an Herrn Armin Pikl gestellt: Sollte der Geist Jehovas derartige Fehler für die „wahre Organisation“ – wie sie Jehovas Zeugen fälschlicherweise betiteln – nicht verhindern? Oder ist dies der direkte Beweis, dass Führungskräfte und eigene Anwälte bereits gegen Jehovas Geist gesündigt haben, nicht mehr unter dessen Schutz und Führung stehen, und deshalb auf ihrem „Weg der Finsternis“ ins Leere laufen?

Januskopf: Das Pharisäertum wäre stolz auf die Wege der Wachtturm-Gesellschaft

Oft wird davon berichtet, wie Jehovas Zeugen, darin enthalten das Leitungsgremium und die Wachtturm-Gesellschaft, doch „Gottes Geist“ hätten, wenn sie vor Gerichten gegen die „Feinde der Organisation“ siegen. Es wird als klares Zeichen und Indiz gesehen, wie sehr „Jehova mit seiner Organisation auf Erden sei“. Doch für den Fall, der auch viel öfter stattfindet, dass die Wachtturm-Gesellschaft vor Gericht keine Rechtsprechung erhält, ist es die „Böse Welt Satans“, die dies veranlasst hätte. Aber sollte man sich bei solch einer fadenscheinigen Beschönigung und Ausrede sich nicht entscheiden? Entweder ist es „Gottes Organisation“, und man gewinnt Gerichtsprozesse mit allen hinterhältigen Strategien, oder eben nicht. Steht Satan über Gott? Soll es als „Schwäche Gottes“ ausgelegt werden, wenn „die wahre Organisation“ auch wiedereinmal verliert? Einmal ist Gott allmächtig und arbeitet mit der Wachtturm-Gesellschaft zusammen, bei anderen Verfahren entscheidet er sich aber kurzfristig um?

Auch in diesem speziellen Fall, den die Wachtturm-Gesellschaft gegangen ist gegen Wahrheitenjetzt!, führte dies nicht zum Erfolg: Liegen geblieben, kurz vor dem Ziel, denn bereits der zweite Versuch, die Website Millionen Mensch vorzuenthalten, schlug zu 100% fehl.

Dies erinnert stark an die selbige Vorgehensweise, die auch damals die Pharisäer einschlugen. Im völligen Wissen, dass Jesus Christus der Gesalbte Gottes ist, der Sohn Gottes selbst, versuchte man durch Fangfragen und Trickbetrug ihn zum Schweigen zu bringen. Man erhoffte damals, dass man ihn vor Gericht schuldig sprechen könne, und auch vor dem Volk Gottes, den damaligen Juden, als „falschen Gesalbten“ hinzustellen.

Das Urteil der Pharisäer über Jesus Christus, dem wahren Gesalbten Gottes:

„Und da es die Seinen hörten, gingen sie aus und wollten ihn halten; denn sie sprachen: Er ist von Sinnen. Die Schriftgelehrten aber, die von Jerusalem herabgekommen waren, sprachen: Er hat den Beelzebub, und durch den obersten Teufel treibt er die Teufel aus.“ (Markus 3, 21-22)

Jesus Zurechtweisung der Pharisäer:

„Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zuschließet vor den Menschen! Ihr kommt nicht hinein, und die hinein wollen, laßt ihr nicht hineingehen. Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr der Witwen Häuser fresset und wendet lange Gebete vor! Darum werdet ihr desto mehr Verdammnis empfangen. Ihr reist über Land und Meer, um einen Menschen zu bekehren, und dann macht ihr aus ihm einen Sohn der Hölle, der doppelt so schlimm ist wie ihr selbst.“ (Matthäus 23, 13-15)

Die Einschätzung der Pharisäer von Jesus selbst und den Dingen, die Er tat, sind in der Bibel wie folgt beschrieben: „Sie sprachen: Er ist von Sinnen … Er hat den Beelzebub, und durch den obersten Teufel treibt er die Teufel aus“ (Markus 3, 21-22). Das Urteil der Schriftgelehrten und Pharisäer über Jesus war kein Nachplappern und keine Einbildung, die aus der Luft gegriffen war – es war deren Schlussfolgerung über den Herrn Jesus aus dem, was sie von Seinen Taten gehört und gesehen hatten. Obwohl ihre Schlussfolgerung anscheinend im Namen des Gesetzes getroffen wurde und sie den Menschen als gut begründet erschien, war die Arroganz, mit der sie über Jesus urteilten, sogar für sie schwer zu bändigen. Die fieberhafte Energie ihres Hasses auf den Herrn Jesus entblößte ihre eigenen wilden Ambitionen, ihre bösen, satanischen Haltungen, und ihr bösartiges Wesen, YHWH zu widerstehen.

Die Dinge, die sie in ihrem Urteil über den Herrn Jesus behaupteten, waren angetrieben von ihren wilden Ambitionen, Eifersucht und dem hässlichen und bösartigen Wesen ihrer Feindseligkeit gegenüber YHWH und der Wahrheit.

Sie prüften weder die Quelle von Jesus Taten, noch prüften sie das Wesen dessen, was Er sagte und tat. Aber sie attackierten blindlings, ungeduldig, verrückt und mit absichtlicher Bosheit und brachten in Verruf, was Er getan hatte. Dies ging sogar soweit, willkürlich Gottes Geist zu entehren, das heißt, den Heiligen Geist. Das ist, was sie meinten, als sie sagten: „Er ist von Sinnen,“ „Beelzebub und oberster Teufel.“ Das heißt, sie sagten, dass der Geist von Gott der Beelzebub und oberste Teufel sei. Sie beschrieben das Werk des Fleisches, mit dem sich Gottes Geist gekleidet hatte, als Wahnsinn.

Sie lästerten nicht nur, dass Gottes Geist der Beelzebub und oberste Teufel sei, sondern verurteilten auch Gottes Werk. Sie verurteilten und verlästerten den Herrn Jesus Christus. Das Wesen ihres Widerstandes und ihrer Gotteslästerung war genau dasselbe, wie das Wesen Satans und des Teufels Widerstand und Gotteslästerung. Sie repräsentierten nicht nur korrupte Menschen, sie waren mehr noch die Verkörperung Satans. Sie waren ein Kanal Satans inmitten der Menschheit und waren die Komplizen und Boten Satans. Das Wesen ihrer Lästerung und Verunglimpfung des Herrn Jesus Christus war ihr Kampf mit Gott um ihren Status; ihr Wettkampf mit Gott, ihre nicht endende Versuchung Gottes. Das Wesen ihres Widerstandes und ihre feindliche Einstellung Ihm gegenüber sowie ihre Worte und Gedanken lästerten und verärgerten Gottes Geist direkt.

YHWH legte daher ein angemessenes Urteil fest über das, was sie sagten und taten und entschied, dass ihre Handlungen eine Sünde der Gotteslästerung gegen den Heiligen Geist sind. Diese Sünde kann nicht vergeben werden, weder in dieser Welt noch danach!

Die abschließenden Worte Jesus Christus über die Pharisäer, basierend auf die Bibelübersetzung „Neues Leben“, bringen es deutlich zum Ausdruck. Deshalb möchten wir diese Worte aufgreifen, und auch an die Wachtturm-Gesellschaft und Armin Pikl in neuzeitlicher Form stellen:

„Euch Winkeladvokaten wird es schlimm ergehen. Ihr Heuchler! Ihr seid wie weiß getünchte Gräber – mit einer sauberen, ordentlichen Außenseite, doch innen voller Gebeine und Schmutz. Ihr gebt euch den Anschein rechtschaffener Leute, doch euer Herz ist voller Heuchelei und Gesetzesverachtung. Euch selbst ernannten Zeugen Jehovas wird es schlimm ergehen. Ihr Heuchler! Ihr hält Vorträge über die Propheten, die von euren Vorfahren ermordet wurden, und berichtet von den gottesfürchtigen und gerechten Menschen, die von euren Vorfahren umgebracht wurden. Und dann behauptet ihr dreist: `Wir hätten niemals mitgemacht, als sie die Propheten ermordeten‘. Damit bestätigt ihr selbst, dass ihr die Nachkommen der Prophetenmörder seid. Macht weiter so! Bringt zu Ende, was sie angefangen haben. Ihr Schlangen! Ihr Söhne von Vipern! Wie wollt ihr der Verurteilung zur ewigen Verdammnis entgehen? Ich werde euch Propheten und weise Männer und Schriftgelehrte schicken. Einige von ihnen werdet ihr symbolisch steinigen und ausschließen, andere werdet ihr versuchen in Gefängnisse zu sperren und über sie von Versammlung zu Versammlung hetzen, weil sie es wagten das Volk durch die Wahrheit aufzuklären. Und deshalb werdet ihr schuldig gesprochen werden für die Ermordung aller gottesfürchtigen Menschen, angefangen mit dem gerechten Abel, bis zu Secharja, dem Sohn des Berechja, den ihr im Tempel zwischen Altar und Heiligtum ermordet habt. Ich versichere euch: Die Strafe für all das wird über diese Generation hereinbrechen.“ (Matthäus 23, 27-36)

Solltest Du als ein Zeuge Jehovas bereit sein, die Wahrheit hinter der „Wahrheit“ zu erkennen, wirst du sämtliche Parallelen von den damaligen Pharisäern zu der heutigen Vorgehensweise der Wachtturm-Gesellschaft feststellen!

Wenn Jesus Christus wieder kommen wird, wird er der größte Feind der Wachtturm-Organisation sein und ein vernichtendes Urteil sprechen; das Selbige, wie er es bereits auch an die Pharisäer ausgesprochen hatte, die im 1. Jahrhundert lebten.

Wehe denen, die den Tag YHWH’s herbeisehnen! Was wird euch denn der Tag YHWH’s bedeuten? Er wird Finsternis sein und nicht Licht.“ (Amos 5,18)

Vergessen wir nicht:

„Wer in Unschuld lebt, der lebt sicher; wer aber verkehrte Wege geht, wird ertappt werden.(Sprüche 10:9)

Charles Taze Russell, der Gründer der Zeugen Jehovas selbst, prophezeite über diese Organisation:

Der große Widersacher hat natürlich keine Liebe für irgend etwas, das die Augen von Gottes Volk öffnet, ihre Ehrfurcht vor Gottes Buch erhöht und ihr Vertrauen auf menschliche Glaubensbekenntnisse zerbricht. Deshalb widersteht der große Widersacher diesem Buch sehr, wie wir es haben erwarten dürfen. Nur wenige erkennen des Satans Macht und Gerissenheit; nur wenige erkennen die Bedeutung der Worte des Apostels bezüglich dieses Fürsten der Finsternis, der sich als ein Diener des Lichts darstellt, um die Wahrheit zu bekämpfen und ihren Einfluss zu zerstören. Nur wenige erkennen, dass unser schlauer Widersacher danach trachtet, die Besten, Tatkräftigsten und Einflussreichsten vom Volk Gottes zu benutzen, um das Leuchten des Lichtes zu verhindern…“ (Charles Taze Russell; Brooklyn, N.Y., 1. Oktober 1916, Vorwort Schriftstudien Band I, „Der göttliche Plan der Zeitalter“)

Abschießende Zusammenfassung der Versuche, die Website für immer zu schließen

Die Wachtturm-Gesellschaft versuchte auf anti-christliche Art und Weise, die Informationen auf dieser Website unzugänglich zu machen. Angefangen mit der Bedrohung an den damaligen Provider, diese Seite vom Netz zu nehmen. Es folgten kurze Fristen über die Feiertage, damit sich nötiger Rechtsbeistand nicht eingeholt werden könnte. Nach der Umsiedlung von Wahrheitenjetzt! auf einem anderen Provider, kamen anonymisierte Morddrohungen, tausende Hackerangriffe und weitere Einschüchterungs-Versuche. Bei dem vollständigen Versagen von Rechtsanwalt Armin Pikl, setzte man den Websitebetreiber durch überteuerte Gerichtsprozesse unter Druck. Die Wachtturm-Gesellschaft setzte alles daran, den Streitwert der Dokumente in die Höhe zu treiben – alles, damit niemand erfährt, dass die „Organisation Gottes“ wie eine „Täter-Schutz-Organisation“ verfährt, indem sie pädophile Straftäter in den eigenen Reihen durch die „Zwei-Zeugen-Regelung“ beschützt, und niemand erfährt, dass keines der Täter bei den Behörden angezeigt wurde. Nach dem Gerichtsprozess und einen „vollstreckbaren Titel“ gegen die Website, versuchte man ebenfalls durch eine Strafanzeige beim Staatsanwalt, weitere Einschüchterungen zu vollziehen. Doch auch dies schlug fehl. Über die Zwangsvollstreckung mit Haftbefehl und dem Rechtsmittel der Pfändung, war der zweite Fehlschlag erbracht, die Website Wahrheitenjetzt! zum erliegen zu bringen und aus dem Internet verschwinden zu lassen.

Die gesamte Vorgehensweise der Wachtturm-Gesellschaft, sowie ihr dauernder Misserfolg, beweißt zweifelsfrei, dass sie weder Gottes Geist besitzen, noch im Auftrag Jehovas handeln. Wir finden eine machtgierige Organisation vor, die unendlich viel Angst hat, dass genannte Informationen an die Öffentlichkeit gelangen, weil sie genau wissen, dass ihr eigenes, verderbliches Handeln den klaren Beweis erbringt, dass der einzelne Zeuge Jehovas in einer satanischen Religionsgemeinschafts sitzt, die von der Bibel als „Babylon, die Hure“ betitelt wird.

Doch wie im Fall von Herrn Glöckel, und den damaligen Sieg der Wachtturm-Gesellschaft, über Hinterwege die Informationen zum Erliegen zu bringen, darf man sich wie genau die Freude und die anschließende Bejubelung seines unchristlichen Vorgehens vorstellen? Wurden Sekt-Korken geschossen, und dabei voller Freude gesagt: Endlich haben wir es geschafft, endlich gibt es diese Informationen nicht mehr im freien Internet zu finden, jetzt können wir weiterhin organisationstreue Zeugen Jehovas belügen und in die Irre führen?

Für Wahrheitejetzt! gilt auch weiterhin: Wir werden immer alle Schriftstücke der Wachtturm-Organisation veröffentlichen. Die gesamte Menschheit hat Zugriff darauf, Millionen besuchten diese Website und erfuhren die Wahrheit hinter der „Wahrheit“. Die Welt schaut zu, und erfährt selbst, welchen Januskopf die Wachtturm-Gesellschaft ausmacht. Es liegen uns 100te Berichte vor, indem instrumentalisierte Zeugen Jehovas, wie Dienstamtgehilfen, Älteste, Missionare und Bethel-Mitarbeiter, ihre Erfahrungen berichtetet haben, und durch Wahrheitenjetzt! die Wachtturm-Organisation verließen und seither den richtigen Weg eingeschlagen haben.

Wer Wind sät, wird Sturm ernten: Wir sind sehr dankbar, dass die Wachtturm-Gesellschaft alle erdenklichen Wege geht, um die Informationen auf dieser Website zu versuchen für immer zu verbannen. Dies ist ein klarer Beweis, wie richtig und der Wahrheit entsprechend diese Artikel in Wirtlichkeit sind. Lügen müsse man nicht fürchten, schließlich obsiegt die Wahrheit immer der Lüge. Doch die echte Wahrheit kann man nicht unterdrücken. Selbst wenn diese Website eines Tages nicht mehr aufrufbar wäre, würden die Samen, die sie millionenfach bereits gestreut hat, in sämtlichen Formen anderweitig aufgehen – sei es z.B. durch das Eröffnen einer neuen Website. Die Menschen werden nur darin bestätigt werden, wie sehr die Wachtturm-Gesellschaft die wirkliche Wahrheit fürchtet und alles daran gesetzt hat, sich selbst und auf „Jehovas“ Namen Schmach gebracht zu haben! Die gesamte Vorgehensweise sollte auch den letzten „Zeugen Jehovas“ zum Aufwachen verhelfen, sofern dieser wirklich in der Wahrheit wandeln möchte.

Die abschließende Beurteilung über die Wachtturm-Gesellschaft ist wie Wermut, bitter und ernüchternd, doch an ihr führt kein Weg vorbei: Die „Organisation Gottes“, die Wachtturm-Gesellschaft ist tot, denn sie hat YHWH durch Christus nie gedient!

Aus einer Zwickmühle gibt es kein Entkommen, nach einem Erleiden eines Schachmatt gibt es keinen Sieg! Millionen Menschen werden die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird sie wirklich frei machen! Die prophetischen Worte Daniels sind eindeutig, wenn er sagte:

„MENE MENE TEKEL! Gott hat gezählt die Tage Deiner Königsherrschaft und sie beendet. Du wurdest auf der Waage gewogen und für zu leicht befunden!“

Maranatha! Der Geist YHWH’s ist mit den Auserwählten für immer!

von |April 20th, 2019|Kommentare deaktiviert für Wachtturm-Gesellschaft gegen Wahrheitenjetzt: Pfändung der Website

Jehovas Zeugen – Kindesmissbrauch in Neuseeland

Zeugen Jehovas: In dieser Dokumentation kommen mehrere betroffene Frauen zu Wort, die als Kind missbraucht wurden. Sie schildern, wie es in ihrem Fall zu den Verbrechen kam und wie Jehovas Zeugen als Institution – vertreten durch die Ältesten – damit umgegangen sind. In fast allen Fällen mussten die Kinder vor den Ältesten und dem Täter die sexuellen Handlungen beschreiben und es wurde auch geprüft, ob es ihnen Spaß gemacht hat.

Stritt der Täter den Missbrauch ab, wurde nichts weiter unternommen. Gab der Täter den Missbrauch zu, wurde er zwar vielleicht ausgeschlossen, aber nach einiger Zeit wieder aufgenommen.

In keinem der Fälle wurde die Polizei eingeschaltet und die Versammlung, in der der Täter lebte, informiert, so dass Eltern gewarnt waren.

Das Zweigbüro der Zeugen Jehovas weißt jede Verantwortung zurück und tut so, als ob sie damit nichts zu tun hätten, obwohl bei allen Missbrauchsmeldungen die Rechtsabteilung informiert werden musste.

Jehovas Zeugen – Kontaktabbruch zu allen Familienmitgliedern und Freunden

Jehovas Zeugen zerstören Familien mit ihrer unsäglichen Bibelauslegung und skandalösen Doktrin. Auszugsweise heißt es in dem Tagestext vom 14. Januar 2019:

„Züchtigung ist betrüblich (Heb. 12:11)

Auch wenn uns das sehr schwer fällt, müssen wir unnötigen Kontakt mit einem ausgeschlossenen Familienmitglied vermeiden — sei es telefonisch, brieflich oder über Textnachrichten, E-Mails oder soziale Netzwerke. Aber bewahre Hoffnung. Liebe „hofft alles“, auch dass jemand wieder zu Jehova zurückkehrt (1. Kor. 13:7). Beobachtest du bei einem engen Familienmitglied einen Sinneswandel, kannst du darum beten, dass er oder sie aus der Bibel Kraft gewinnt und auf Jehovas Bitte reagiert: „Kehr doch um zu mir“ (Jes. 44:22). Jesus sagte, dass wir seiner nicht würdig sind, wenn uns ein Mensch wichtiger wäre als er. Doch er war sich sicher, seine Jünger würden den Mut haben, trotz Widerstand in der Familie loyal zu ihm zu stehen. Falls die Nachfolge Jesu „ein Schwert“ in deine Familie gebracht hat, dann vertraue auf Jehovas Unterstützung (Jes. 41:10, 13). Freue dich, dass du Jehova und Jesus gefällst und sie dich für deine Treue belohnen werden. w17.10 16 Abs. 19-21 “

Jehovas Zeugen betonen immer wieder, dass sie alles daran setzen die Familie und ihre Banden nicht auseinander zutreiben – stehts den christlichen Weg einzuschlagen. Dennoch lehren sie ganz öffentlich, dass eine vollständige Meidung geschehen müsse, sofern man Jehova liebt.

Dieses unmenschliche Dogma hinterlässt Spuren: Angefangen von der sozialen „Steinigung“ eines Mitgliedes und seinen Rufmord, bis hin zu starken seelischen bzw. psychischen Folgen, die in den Suizid führen kann. Wissen Jehovas Zeugen, was sie durch diese Lehren einzelnen Menschen und unmittelbar Betroffenen antun? Darf man es „christlich“ nennen, wenn Menschen bewusst psychisch krank gemacht werden? Tragen Jehovas Zeugen die Verantwortung für die unzählige Blutschuld, die sie auf sich laden?

Aufgeklärte Menschen wissen: Das Kernzeichen von Sekten ist immer der soziale Abbruch von ehemaligen Mitgliedern. Nur so kann die Zelle weiterhin erfolgreich bestehen, indem alle Kritiker durch religiösen Faschismus isoliert werden. Diese Lehren und Praktiken haben jedoch nichts mit irgend einer Form der „Liebe“ zutun – sie ist auch nicht das, was Jesus Christus predigte. Diese Lehren und Praktiken dienen einzig und allein dazu, falsche Lehren innerhalb der „schlafenden Gemeinschaft“ zu intensivieren und so weiterhin alle Mechanismen der Bewusstseinskontrolle innerhalb der abgesonderten Gruppe aufrecht zu erhalten.

„Aber ich sage euch, die ihr zuhört: Fahrt fort, eure Feinde zu lieben, denen Gutes zu tun, die euch hassen, die zu segnen, die euch fluchen, für die zu beten, die euch beleidigen.“ (Lukas 6:27, 28) 

„Hört auf zu richten, damit ihr nicht gerichtet werdet; denn mit dem Gericht, mit dem ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit dem Maß, mit dem ihr meßt, wird man euch messen. “ (Matthäus 7:1, 2) 

Quelle: jw.org

Jehovas Zeugen – Bei den Zeugen Jehovas aufgewachsen

Zeugen Jehovas: Oliver Wolschke ist mit den Jehovas Zeugen aufgewachsen und war überzeugt davon, dass der Untergang der Welt bevorsteht, dass vorehelicher Sex Sünde ist oder dass es richtig ist, Bluttransfusionen zu verweigern. Er war ein kleiner Junge, als seine Mutter der Religionsgemeinschaft beitrat – erst 20 Jahre später verlässt er als inzwischen junger Familienvater die häufig auch von manchen auch als Sekte bezeichnete Organisation, will sich, seine Frau und die gemeinsamen Kinder aus deren Fängen befreien.

Mit seiner Mutter musste er brechen, sie blieb den Zeugen Jehovas treu. In seinem Buch „Jehovas Gefängnis“ schildert der heute 33-Jährige, wie der einst vorbildliche Zeuge Jehovas langsam an den Lehren zu zweifeln begann und schließlich zum Abtrünnigen wurde. Alte Freunde und Familienmitglieder wandten sich umgehend ab, der Start in ein „normales“ Leben war radikal.

Jehovas Zeugen: News 2018

Jehovas Zeugen News 2018 Jehovas Zeugen Europäischer Gerichtshof entscheidet dass Zeugen Jehovas EU Datenschutzrichtlinie einhalten müssen Europaeischer Gerichtshof Zeugen Jehovas Wahrheiten jetzt! Jehovas Zeugen - Europäischer Gerichtshof entscheidet dass Zeugen Jehovas EU-Datenschutzrichtlinie einhalten müssen

Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg hat am 10. Juli 2018 entschieden, dass Zeugen Jehovas sich an die EU-Datenschutzrichtlinien halten müssen. Dies betrifft vor allem die Missionierung an den Türen und damit einhergehend das Anfertigen von Notizen, was eine Form der Datenverarbeitung darstellt. Die Religionsgemeinschaft sei, gemeinsam mit ihren als Verkündiger tätigen Mitgliedern für die Verarbeitung […]

Jehovas Zeugen News 23 Jahre bei den Zeugen Jehovas – Ich habe viele Höllen durchlebt Zeugen Jehovas Wahrheiten jetzt! Jehovas Zeugen - 23 Jahre bei den Zeugen Jehovas: Ich habe viele Höllen durchlebt

Seine ganze Kindheit und Jugend gehörte der jetzt 41-jährige Mann aus St.Gallen den Zeugen Jehovas an. Mit 23 Jahren brach er radikal. Fast zwei Jahrzehnte später sagt er: «Erst jetzt lebe ich ein selbstbestimmtes Leben.» Protokoll eines Ausbruchs aus den Fängen einer Sekte. Die Kindheit: Missionieren von Haus zu Haus «Ein kleiner Bub war ich, […]

Jehovas Zeugen News 2018 In der Sekte hatte ich Angst vor Gott Sekte Wahrheiten jetzt! Jehovas Zeugen - Lebensbericht: "In der Sekte hatte ich Angst vor Gott!"

Markus aus Zürich wuchs als Zeuge Jehovas auf. Im Gespräch erzählt er von seinem Alltag in der Sekte, dem Gefühl ständig unter Druck und Beobachtung zu stehen und seinem Ausstieg. Vor zwei Jahren begann für den 26-jährigen Zürcher Markus ein neues Leben – er verließ die Zeugen Jehovas. Eine Glaubensgemeinschaft, die den Alltag all ihrer […]

Jehovas Zeugen News 2018 Wenn Kindesmissbrauch vertuscht wird Kindesmissbrauch Wahrheiten jetzt! Jehovas Zeugen - Wenn Kindesmissbrauch vertuscht wird

Zeugen Jehovas sind weltweit angeklagt, dass sie Tausende von pädophile Straftätern durch die interne „Zwei-Zeugen-Regelung“ schützen. Dem einzelnen Zeugen Jehovas wird immer wieder versichert, dass die Organisation die Kinder schütze, und dies alles nur die „Angriffe Satans“ seien durch seine Helfer, den sogenannten „Abtrünnigen“. Entspricht dies der gesamten Wahrheit? Sehen Sie selbst, wie falsch die Aussagen der leitenden Körperschaft sind, verbunden mit der wirklichen Realität und den aufgedeckten Missetaten.

News 2018 Jehovas Zeugen Kindesmissbrauch Stille Zeugen Kindesmissbrauch Wahrheiten jetzt! Jehovas Zeugen: Kindesmissbrauch - Stille Zeugen

Der Philadelphia Inquirer ist eine der großen Tageszeitungen für den Bundesstaat Pennsylvania, mit einer Auflage von fast 1 Million Exemplaren. In der Ausgabe vom 29. April 2018, erschien mit der Titelseite, eine vierseitige Berichterstattung über den mit Jehovas Zeugen verbundenen Kindesmissbrauch: Silent Witnesses (Stille Zeugen) Eine Sekunde war alles was es brauchte. Eine Sekunde, mehr brauchte er […]

Das Leben danach JWORG Blut Logo Kindesmissbrauch Wahrheiten jetzt! Jehovas Zeugen - Wir wollen nicht mit "Reclaimed Voices" als Opferorganisation für Kindesmissbrauch sprechen

Die nationale Verwaltung der Zeugen Jehovas weigert sich, mit der Stiftung „Reclaimed Voices“ über die Herangehensweise an sexuellen Missbrauch innerhalb der religiösen Gemeinschaft zu sprechen. Reclaimed Voices wurde von Ex-Zeugen Jehovas mit dem Ziel gegründet, sexuellen Missbrauch innerhalb dieser Kirchengemeinschaft aufzudecken. Einer der Gründer ist Frank Huiting aus Groningen. ‚Unter Bedingungen‘ Huiting wurde in seiner Jugend […]

Jehovas Zeugen News Prozess in Luxemburg Hat ein Sektenmitglied ein Mädchen missbraucht Kindesmissbrauch Wahrheiten jetzt! Jehovas Zeugen - Prozess in Luxemburg: Hat ein Sektenmitglied ein Mädchen missbraucht?

Fernando S. musste sich am Dienstag vor der Kriminalkammer wegen Kindesmissbrauchs im Dunstkreis der christlichen Sekte “Zeugen Jehovas” verantworten. Die Ermittlungen wurden in die Wege geleitet, als Mutter und Tochter bei der Polizei in Diekirch eine Jugendschutzmeldung abgaben – ohne aber formell Klage zu erheben. Wie der eingeschaltete Ermittler im Zeugenstand berichtete, sollte der Beschuldigte […]

Kindesmissbrauch, Zeugen Jehovas

DEN HAAG – Die Betroffenheit der Niederländer ist groß. Nach einigen ersten Berichten über sexuelle Gewalt gegen Kinder bei den Zeugen Jehovas gründete Raymond Hintjes im November 2017 die Hilfsorganisation Reclaimed Voices (übersetzt etwa: wiedergewonnene Stimmen). Ihre Aufgabe: Opfer vom Missbrauch in den Reihen der Religionsgemeinschaft sollen ermutigt werden, auszusteigen und sich zu melden. Vor wenigen […]

Jehovas Zeugen Hunderte Kindesmissbrauchsfälle in den Niederlanden

Die Zeugen Jehovas stehen in den Niederlanden unter dem Tatbestand von über hunderten Fällen von Kindesmissbrauch. Die Tagesschau berichtet im deutschen Fernsehen darüber in einem kleinen Bericht. Es ist ein erster Sieg für die Opfer, dass jetzt nun auch darauf hingewiesen wird in aller Öffentlichkeit.

Zurecht darf man sich die Fragen stellen, ob die weltweiten Fälle des Kindesmissbrauchs besonders

Jehovas Zeugen News 2018 Finnland Kultusministerium startet eine Untersuchung wegen Vorwürfen des Kindesmissbrauch Kindesmissbrauch Wahrheiten jetzt! Jehovas Zeugen - Finnland: Kultusministerium startet eine Untersuchung wegen Vorwürfen des Kindesmissbrauchs

In Finnland hat das Kultusministerium gerade eine Untersuchung der Zeugen Jehovas gestartet, nachdem Ehemalige während eines TV-Auftritts beklagt haben, dass sie als Kinder missbraucht wurden und sie sich seitens der Organisation der Zeugen genötigt fühlten, die Verbrechen nicht an die Behörden zu melden. Die finnische Presse berichtete darüber und zitierte den Generalsekretär einer Menschenrechtsorganisation, der […]

von |Januar 18th, 2019|Kommentare deaktiviert für Jehovas Zeugen: News 2018

Jehovas Zeugen – Razzia wegen Kindesmissbrauch

Zeugen Jehovas: Kindesmissbrauch in den 6 Uhr Nachrichten – Polizei und Vertreter der Justiz durchsuchten das Zweigbüro, zwei Königreichssäle und vier Wohnungen der Zeugen Jehovas in den Niederlanden. Es werden derzeit 9 Fällen von Missbrauch untersucht, in den Zeugen Jehovas verwickelt sind. Es ist kein einziger Fall bekannt, in dem die Justiz zu einem vergleichbaren Vorgehen in einer religiösen Gemeinde oder Kirche gezwungen war. Der Niederländische Justizminister unterstützt das Vorgehen ausdrücklich. Wie reagieren Jehovas Zeugen darauf? Wie immer mit den gleichen leeren Worthülsen.

von |Dezember 17th, 2018|2018|0 Kommentare

Jehovas Zeugen – Sexueller Missbrauch von Kindern

Zeugen Jehovas: Opfer sexuellen Missbrauchs innerhalb der Religionsgemeinschaft haben sich an die Report-Mainz-Redaktion gewandt. Sie berichten darüber, dass sie als Kinder missbraucht wurden und dass die Gemeinschaft dies zu vertuschen versucht hat. Wer redet, bekommt Druck und wird aus der Gemeinde ausgeschlossen, so das Fazit.

von |November 30th, 2018|2018|0 Kommentare

Jehovas Zeugen – Lebensbericht: „In der Sekte hatte ich Angst vor Gott!“

Markus aus Zürich wuchs als Zeuge Jehovas auf. Im Gespräch erzählt er von seinem Alltag in der Sekte, dem Gefühl ständig unter Druck und Beobachtung zu stehen und seinem Ausstieg.

Vor zwei Jahren begann für den 26-jährigen Zürcher Markus ein neues Leben – er verließ die Zeugen Jehovas. Eine Glaubensgemeinschaft, die den Alltag all ihrer Mitglieder streng kontrolliere und bewusst lenke, wie wir erfahren. «Ich bin in dieser Sekte aufgewachsen und stand entsprechend unter ihrem Einfluss. Für mich war es normal, ich kannte es nicht anders», erinnert er sich.

Die Bibelstunden waren richtig öde

Trotzdem hat er schon früh bemerkt, dass seine Familie nicht so war, wie die seiner Mitschüler. «Wir haben zum Beispiel nie Geburtstag oder Weihnachten gefeiert. Die anderen Kinder haben oft gefragt, warum ich anders bin – ich wusste es aber selbst nicht.» Anstelle von Kindergeburtstagen gab es Zusammenkünfte im Versammlungszentrum der Zeugen, dem «Königreichssaal». Dreimal die Woche.

Hier wurden Bibelpassagen studiert, von den «Ältesten» Reden über das «richtige» Leben gehalten und neue Erkenntnisse aus dem «Wachtturm» – der sekteninternen Zeitschrift – weitergegeben. Immer und immer wieder. «Natürlich war das richtig öde für uns Kinder. Wir haben immer nur darauf gewartet, dass es endlich vorbei ist und wir miteinander spielen können.»

Die frohe Botschaft vom Weltuntergang

Freundschaften oder gar Beziehungen mit «Weltlichen», wie die Zeugen alle Nicht-Angehörigen nennen, sind zwar nicht explizit verboten aber offen verpönt. Der Kontakt soll auf ein nötiges Minimum beschränkt werden, um sich vor schlechten Einflüssen zu schützen. «Die Zeugen leben in einer eigenen Blase. Alles, was da nicht reinpasst, ist satanisch. Sie haben einfach diese starke Schwarz-Weiss-Denkweise.»

Allein beim Missionieren sei es sogar erwünscht, sich nach aussen zu öffnen. So musste auch Markus von Tür zu Tür gehen, um vollkommen fremden Menschen die frohe Botschaft zu verkünden. «Die frohe Botschaft ist, dass die Welt untergeht», grinst der Sachbearbeiter. «Beziehungsweise, dass sie untergeht und man gerettet werden kann, wenn man sich den Zeugen Jehovas anschliesst.»

Harry Potter und Selbstbefriedigung sind dämonisch

Erste Zweifel an der Lehre der Sekte kamen ihm schon in früher Jugend. «Harry Potter war dämonisch, genau wie viele Filme und Musiker, Sex vor der Ehe, Selbstbefriedigung sowieso. Sogar die falschen Klamotten oder Frisuren können schon ein Affront sein. Man steht ständig unter Druck, wird genau beobachtet», sagt der Aussteiger.

«Sobald jemand das Gefühl hat, dass du auch nur ansatzweise vom Weg abkommen könntest, wirst du mit Gott konfrontiert. Sie fragen dich, ob du ihn traurig machen willst. Das willst du natürlich nicht.» Der Psychoterror war subtil, aber allgegenwärtig. «Ich war immer beschämt, wollte nie etwas falsch machen. Hatte fast schon Angst vor Gott und betete immer um Vergebung.»

Schon bei kleinen Vergehen, wie das Tragen einer «unangemessenen» Hose, müsse man mit öffentlicher Bloßstellung und Standpauken rechnen. Auch der Verlust von Privilegien wie Missionsarbeit sei eine häufige Strafe für falschen Lebenswandel.

Ein hoher Preis für ein freies Leben

Obwohl er sich schon sehr lange unwohl gefühlt habe, war es nicht einfach, sich aus der Gemeinschaft zu lösen. Ihm war immer klar, dass ein Ausstieg bedeuten würde, sein gesamtes bisheriges Leben zurückzulassen und ganz neu zu beginnen. Soziale Kontakte zu Aussteigern – «Abtrünnigen» – sind den Zeugen Jehovas untersagt. Trotzdem hat Markus den Schritt gewagt. Er hat sich quasi über Nacht und ohne grosse Worte aus der Gemeinde zurückgezogen.

Zu seinen Eltern hat er heute noch Kontakt – entgegen dem Drängen aus den Reihen der Gemeinschaft sind sie nicht bereit, ihren Sohn zu verstoßen. Alle anderen Beziehungen, teils auch jahrelange gute Freundschaften, sind von einem Moment auf den anderen in die Brüche gegangen. «Manche Leute fehlen mir sehr. Es tut auch weh, wenn ich ihnen auf der Strasse begegne und sie gehen an mir vorbei, als würden sie mich nicht kennen.»

Seine Entscheidung für ein neues Leben bereue er aber ganz und gar nicht. «Meinen Glauben habe ich verloren. Dafür habe ich jetzt den Raum und die Freiheit, meine Persönlichkeit zu entfalten und endlich ich selbst zu sein.»

Quelle: tilllate.com | Benjamin Quirico

An die leitende Körperschaft

Wahrheiten jetzt! ist dankbar dafür, dass die Wachtturm-Gesellschaft der Website so viel Aufmerksamkeit gibt. Die Themen auf dieser Website müssen die Wachtturm-Gesellschaft so sehr stören, dass sie alles daran setzen den Betreiber in Gerichtsprozesse zu ziehen um ihm hohe Geldstrafen (bis zu 250.000€) oder ersatzweise 6 Monate Haft anzudrohen. Liebe leitende Körperschaft, D. H. Splane, A. Morris III., D. M. Sanderson, G. W. Jackson, M. S. Lett. S. F. Herd, G. Lösch und G. H. Pierce:

Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, nur die Lüge braucht Gesetzesschutz!

Erwartet Gott und Jesus das von euch? Hätte Jesus so gehandelt? Ihr sagt von euch selbst das ihr vom "Geist geleitet" seid. Ihr sagt selbst das ihr geistgesalbte Christen seid. Ihr sagt selbst das die Bibel über allem steht. Warum macht ihr euch dann selbst, durch Gerichtsprozesse lächerlich? Warum versucht ihr erneut zu richten? Warum wollt ihr nicht in die Fußstapfen Jesu treten, der so mild gesinnt war?

"Nun hatte Simon Petrus ein Schwert und zog es und schlug nach dem Knecht des Hohenpriesters und hieb ihm sein rechtes Ohr ab. Und der Knecht hieß Malchus. Da sprach Jesus zu Petrus: Steck das Schwert in die Scheide! Soll ich den Kelch nicht trinken, den mir der Vater gegeben hat?" (Johannes 18:10, 11)

Da ihr euch offensichtlich auf dem Weg der Finsternis befindet, wünscht euch Wahrheiten jetzt! sehr baldig, Jesus anzuerkennen und ihm nachzufolgen, um dem Willen des Vaters zu tun!